Robert Grözinger

Robert Grözinger, Jahrgang 1965, Diplom-Ökonom, ist freier Journalist und Übersetzer.

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Klimawandel: Radikal geändertes Meinungsklima

von Robert Grözinger

Skandale und Korrekturen bringen Alarmisten zunehmend in Bedrängnis

„Davon abgesehen“, so der alte makabere Witz, „wie gefiel Ihnen die Theatervorstellung, Frau Lincoln?“

Ähnlich wie die Präsidentengattin am Abend des 14. April 1865 dürfen sich dieser Tage alle jene fühlen, die ihren liebgewonnenen Glauben an eine drohende, unmittelbar bevorstehende, menschengemachte Klimakatastrophe plötzlich von vielen, unvermuteten Seiten kritisch hinterfragt sehen. Wer von ihnen noch nicht so niedergeschlagen ist wie Frau Lincoln am Abend des Mordanschlags auf ihren Mann, leidet unter kognitiver Dissonanz: Die Felle schwimmen ihnen davon, doch sie merken es nicht. Oder wollen es nicht wahrhaben.

Was haben wir alles in den letzten zwei Monaten gesehen? Hier eine Auswahl: kriminelle Vertuschungen und Datenmanipulationen führender Klimamodellierer – auch wenn sie nicht rechtlich belangt werden, ihr Ruf und ihre Karrieren sind erledigt. Einfügung absurdester Behauptungen in der Bibel der Klimareligion, dem IPCC-Bericht: abschmelzende Gletscher, absterbende Regenwälder, an Stärke und Zahl zunehmende Wirbelstürme und so weiter. Die Rolle und Wirkung des Wasserdampfes ist in den offiziellen Berichten bisher unterschätzt worden. Wesentliche Daten im Stern-Report wurden stillschweigend gelöscht oder geändert. Verschwiegen wird, dass damit die Hauptaussage über die ökonomischen Schäden eines gewandelten Klimas hinfällig ist. Die Feststellung, dass Rajendra Pachauri, Chef des UN-Klimarates, schon vor der Klimakonferenz im Dezember von der Fehlerhaftigkeit der Behauptungen über das Abschmelzen der Himalaja-Gletscher gewusst haben muss. Die Feststellung, dass eben dieser Herr Pachauri finanzielle Interessen am Festhalten dieser Fehlangaben hat.

„Davon abgesehen“, könnte man den Friedensnobelpreisträger fragen, „wie war Ihr Tag heute, Herr Pachauri?“ Der Chef des UN-Klimarates hat kundgetan, dass er seinen Platz nicht räumen will. Sehr zum Verdruss einiger Klimatologen, die den Ruf ihrer Zunft bedroht sehen, weil an der Spitze ihrer Flaggschiff-Organisation jemand an seinen Posten festhält, dem der Rest der Welt kein gebrauchtes Auto, geschweige denn ein gebrauchtes Klima noch abkaufen will. Wie viel Schaden noch vom IPCC abgewendet werden kann, hängt von der persönlichen Integrität des Inders ab. Wir wissen aber auch, dass ein guter Kapitän ein sinkendes Schiff als letzter verlässt.

Die Angstmacher haben heute einen sehr viel schwereren Stand als noch vor zwei Monaten. Wenn man Online-Diskussionen verfolgte, herrschte lange Zeit der Eindruck, dass Vertreter der gegensätzlichen Positionen zahlenmäßig ungefähr gleich groß waren. Seit dem Skandal um die veröffentlichten Emails von Mitarbeitern des Klimaforschungsinstitut in Norwich hat sich das Bild gewandelt. Das Zahlenverhältnis scheint jetzt eher 90 zu 10 zugunsten der Skeptiker zu sein. Schaut man sich die Kommentarspalten unter entsprechenden Artikeln in den Online-Versionen der Zeitungen an, beispielsweise unter dem Leitartikel des „Guardian“ vom heutigen Tag, kommen einem die Vertreter der Alarmisten vor wie Günther Schabowski auf der Demonstration am Alexanderplatz am 4. November 1989. Der SED-Funktionär, der wenige Tage später mehr oder weniger unbedarft den Startschuss zum Einreißen der Berliner Mauer geben sollte, wurde von der Menge dort gnadenlos ausgepfiffen. Das Meinungsklima in Sachen Klima hat sich in wenigen Wochen radikal gewandelt, stellte am 22. Januar auch Richard Black, Umweltkorrespondent der bis vor kurzem schamlos alarmistischen „BBC“, konsterniert fest. Sein Sender bringt seit kurzem folgerichtig weitaus ausgewogenere Beiträge über die Ergebnisse der Klimawissenschaft. Angesichts dieses veränderten Meinungsklimas wird bald die Forderung an die Politik laut werden, von der Verhinderung eines Klimawandels auf die Anpassung umzusattlen. Das wird der Politik jedoch nicht gefallen. Denn „Verhinderung“ bedeutet Zentralisierung und mehr Politik, „Anpassung“ dagegen bedeutet Dezentralisierung und weniger Politik.

Kein Wunder also, dass die Alarmisten, die ein persönliches Interesse an ein Festhalten am unkritischen Glauben an eine unmittelbar bevorstehende Klimakatastrophe haben, sehr unruhig werden. Der britische Umweltminister Ed Miliband wolle den Klimaskeptikern „den Krieg erklären“, titelte gestern der „Observer“. Er hat Grund, nervös zu sein. Demnächst treten in Großbritannien Maßnahmen in Kraft, die jedem klar vor Augen führen, wie sehr der Klimawahn das tägliche Leben zu ändern droht. Ab nächstem Jahr wird der Handel mit CO2-Zertifikaten zum Beispiel dazu führen, dass Geschäfte nachts ihre Schaufensterbeleuchtung abschalten werden. So passt sich der Westen allmählich auch äußerlich dem untergegangenen Ostblock-Sozialismus an.

Wird sich ein neuer Schabowski, unter dem Druck der neuen Medien, wieder verplappern? Wird dies ähnliche Folgen haben wird wie 1989? Oder werden im Westen demnächst unter einem neuen Sozialismus die Lichter endgültig ausgehen? 

Internet

The Guardian: Global Warming: Undeniable evidence

Richard Black (BBC): Reflections on a hugely changed climate

The Observer: Ed Miliband declares war on climate change sceptics

BBC: New energy rules may end ‘on-all-night’ shop displays

01. Februar 2010

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Kommentare

Singaporean, am 01. Februar 2010 um 21:06 ( Link )

Wird sich ein neuer Schabowski, unter dem Druck der neuen Medien, wieder verplappern? Wird dies ähnliche Folgen haben wird wie 1989? Oder werden im Westen demnächst unter einem neuen Sozialismus die Lichter endgültig ausgehen?

Ich tippe auf Letzteres. Die Jagd auf Steuersünder mittels Hehlerware passt da nur zu gut ins Bild. Das neue Zeitalter des Sozialismus hat begonnen.

Stefan Miller, am 01. Februar 2010 um 22:51 ( Link )

die Gläubigen werden weiterhin glauben. Die Devise lautet jetzt: nicht globale Erwärmung sondern globaler Klimawandel und es verursacht beide Extreme, es kann sowohl kälter als auch wärmer werden. Damit ist es vollständig Kritikimmun. Und es funktioniert. In meinem Bekanntenkreis werden unter den indoktrinierten die neuen Parolen fehlerfrei nachrezitiert. Widersprüche interessieren nicht.
Die Wahrheit alleine wird nicht reichen, um eine Wende herbeizuführen.

karen m., am 02. Februar 2010 um 0:26 ( Link )

„Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben.“ [Prof. Dr. Mojib Latif, Wissenschaftler am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, im Jahr 2000]

Über 15.000 Teilnehmer aus 194 Ländern der Welt, unter ihnen mehr als 100 Staats- und Regierungschefs, tausende Journalisten und zehntausende Demonstranten waren im Dezember per Flugzeug, Hubschrauber, Pkw, Bahn und Bussen für 2 Wochen nach Kopenhagen gereist, um die Erderwärmung zu beenden. Fast niemand hätte für möglich gehalten, daß die Umsetzung so schnell und so erfolgreich vonstatten gehen könnte. Doch wer jetzt noch zweifelt an dem Engagement unserer KlimakanzlerInnen und allen, die ihr bei der Erdrückkühlung helfen, der ist nun eines Besseren belehrt. ...

Aus allen Teilen der Welt erreichen uns frohe Botschaften eines eiskalten Januars. Wichtig ist nun aber, die Nachricht über die begonnene Durchsetzung der Erdrückkühlung auch denjenigen zu melden, welche über keinen Zugang zu den staatlichen Nachrichtensendern verfügen. Das betrifft vor allem die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft. Vor allem Obdachlose legen sich in treuem Glauben an die Erderwärmung noch oft genug des Nachts zitternd auf die Erde, um sich in den eiskalten Nächten an ihr zu wärmen. Und um nimmermehr aufzuwachen.

Grauhut, am 02. Februar 2010 um 0:52 ( Link )

Nachdem Tim Osman ibn Laden sich nun schon bemüht sah die Klimahysterie zu adeln und israelische Archäologen ex cathedram erklärt haben, daß der Wasserspiegel an ihrer Küste in den letzten 2500 Jahren stetig mal gestigen und dann wieder gesunken sei würde ich sagen

Die Klimahysterie ist tot, sie wurde gerade standesgemäß elitär beerdigt.

Interessanter ist nun die Frage, welches neue Paradigma an die Stelle der Investitionen ins Grüne treten soll. Wir wollen ja wohl nicht, daß die Geldmenge kollabiert...

EEkat, am 02. Februar 2010 um 1:24 ( Link )

erstens) sind die Weichen in eine "vernunft-orientierte" Zukunft ja bereits gestellt. Das Auto ist stigmatisiert, das Verbraucherverhalten wird einer kritischen Hinterfragung unterzogen, in Analogie zum Sturm auf die Raucher, und anderer Triebtäter.

Bereits jetzt stehen die Fleischkonsumenten im Fokus der Seelenmassage.

Da ist nichts mehr aufzuhalten.

Dann: Backaroma hat letzte Woche in seiner Rechenschafts-Rede vor dem Kongress, jetzt sinngemäß, gesagt: selbet wenn die Zweifler Recht behielten, so wäre es eine richtige Sache, die bisherige Klima-Politik fortzusetzen.

Ich hatte nichts anderes erwartet, weil ein schöner Glaube nie in der Loslösung von diesem Glauben enden kann. Die Leute wollen sich nicht eingestehen, daß Sie falsch liegen. Wäre es anders, dann hätte diese Lüge niemals derartige verbreitung finden können, weil die Offensichtlichkeit der Unwissenschaftlichkeit dieser Saga seit langem bekannt war.

Diese Sache wird ausbluten, sie wird bis zur bedingungslosen Kapitulation durchgefochten werden müssen, das heißt: ein Klimawandel muß her, mit massiver Abkühlung statt Erwärmung, um von diesem globalen Merkel-Wahnsinn befreit werden zu können. Sonst wird uns das: "ja, aber..." nicht nur erhalten, sondern auch wirksam bleiben.

Was gleichbedeutend ist damit, daß wir die Zukunft vor allem unseres Landes knicken können.

Kein Land dieser Erde ist so vom Export hochwertiger Konsumgütern abhängig, wie Deutschland. Dessen Industrie ist die Haupt-geschädigte, mit all den Konsequenzen.

Das umzudrehen erscheint unmöglich.

Wer einmal den Nutzen eines Porsche hinterfragt hat, und für seine kritische Hinterfragung gesellschaftlichen Konsens findet udn sich umorientiert, der befindet sich in einem neuen Gleichgewicht, aus das ihn anschließend niemand mehr herausholt.

Der Trabbi tat es schließlich auch. Jedenfalls war dies immer die Meinung des Zentralkomitees.

Das Zentralkomitee hat sich durchgesetzt, es ist übriggeblieben. Die damalige Konkurrenz des Westens wurde aufgesogen, und eliminiert.

Also werden wir nun alle glücklich mit einem Trabbi-Nachfolger und müssen allerdings auch von dessen Produktion leben. DDR- like, mit allen Konsequenzen.

Da spielt es bald keine Rolle mehr, durch welche Klima-Klamotte unser Niedergang ausgelöst wurde.
Daß da am Anfangeine Klima-Lüge stand, das werden die leute bald vergessen haben.

Übrig bleiben für uns die bösen Konsequenzen.

EEkat

vonclausewitz, am 02. Februar 2010 um 3:54 ( Link )

Die Gegenseite hat bereits reagiert.

Aus Global Warming wurde Climate Change, neuerdings verwandelt CO2 und Stickstoffverbindungen die Weltmeere in Säurepfützen, die Meere sind voller Plastik, die Atmosphäre "destabilisiert" sich, uns geht der Sauerstoff aus, und die Katastrophe in Haiti war natürlich eine Folge von "Climate Change".

Auch wenn der Klimawandel mittelfristig ein toter Gaul ist, so werden sich neue Umweltsünden finden lassen. Die Agenda bleibt natürlich:

Globales Steuer- und Verwaltungsregime, Deindustrialisierung, Bevölkerungsreduktion, staatlich geschützte Kartelle etablierter Energieproduzenten, goldene Zeiten für (Rück)Versicherer und Emissionshändler. Und langfristig die World Conservation Bank.

@ EEkat

Sie haben recht. Mit Dt. ist es aus. Das kulturelle Immunsystem ist nicht mehr vorhanden.

Friedrich Dominicus, am 02. Februar 2010 um 7:45 ( Link )

Sie schrieben:
"kriminelle Vertuschungen und Datenmanipulationen führender Klimamodellierer – auch wenn sie nicht rechtlich belangt werden, ihr Ruf und ihre Karrieren sind erledigt. "

Das glaub' ich erst wenn es soweit ist. Für mich sieht es eher danach aus als ob sie sich anfangen gegenseitig zu stützen. Warum sollte man nicht weiter Behauptungen aufstellen nach dem Motto. "die daten sind zwar falsch, aber wärmer wird es trotzdem

Reiner Vogels Fördermitglied, am 02. Februar 2010 um 8:53 ( Link )

@EEkat, vonclausewitz et.al.

"Mit Dt. ist es aus."

Ich weigere mich, derart pessimistisch zu sein. Denken wir an B.Brecht: "Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine. Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag."

Ich halte es immer noch für möglich, dass die Menschen angesichts der zusammenbrechenden Klimalüge aufwachen und anfangen nachzudenken. Wichtig ist auch, dass CDU/CSU und FDP für ihren Linkskurs von ihren Wählern in katastrophaler Weise abgestraft werden und dass niemand mehr meint, er könne hier das "kleinere Übel" wählen.

Dann besteht die Chance, dass der Merkel-Kurs gekippt wird und die Vernunft auch in der Politik wieder eine Stimme bekommt.

CrisisMaven, am 02. Februar 2010 um 8:58 ( Link )

"Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen." (Abraham Lincoln) Ich habe hier eine Liste historischer und aktueller Wirtschafts-Daten ins Netz einzustellen begonnen, Verweise auf historsche Klimadaten folgen (bin noch am Verifizieren). Wer weitere Quellen hat, moege bitte Kommentare mit Link hinterlassen! Das Netz ist doch immerhin der grosse Gleichmacher vor dem Herrn, was zurueckgehaltene Informationen angeht ...

EEkat, am 02. Februar 2010 um 10:02 ( Link )

@Rainer Vogels,

ich werde nicht meine Thesen verteidigen, es liegt mir nicht daran, Recht behalten zu wollen.

Und ja: man muß immer die Hoffnung wachhalten, auch wenn wir uns immer noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau befinden und der Boden sich noch tief unter uns befindet.

@vonclausewitz weist darauf hin: "Das kulturelle Immunsystem ist nicht mehr vorhanden".

Ich bin überzeugt, daß dies stimmt.

Was Frau Merkel betrifft, den Kurs, den sie fährt: das hängt mit dem Fehlen des kulturellen Immunsystems zusammen.

Wir verfügen nicht mehr über geeignetes politisches Führungspersonal.

Schauen Sie den Hoffnungsträger FDP an. Welche politischen Impulse gehen von ihm aus? An welchen der derzeitigen FDP-Spitzenpolitiker müßte man dabei denken? Das Problem ist: Unfähigkeit ist nicht vorwerfbar.

So sieht es auch in der CDU und CSU aus. Es ist fast niemand zu sehen, in dessen Händen das Land einen anderen Kurs einschlagen würde.

Der Merkel-Kurs ist weitgehend ein CDU-Kurs, weil es keine Alternative zu ihr gibt. Wir haben keine Alternativen zur personellen Unterdurchschnittlichkeit. Und wir merken dies nicht einmal mehr. Das hat mit Kultur zu tun.

Also plakatieren wir mittlerweile: Freiheit und Sozialismus.

EEkat

Waldemar , am 02. Februar 2010 um 10:13 ( Link )

@nahum

"Fehlen nur noch strahlungsarme Atomwaffen, morphiumangereicherte Munition und schaumstoffgedämpfte Tretminen."

Der ist wirklich gut!

Grauhut, am 02. Februar 2010 um 11:38 ( Link )

Im Jahr 2012 soll die "Green Strike Group" fertig sein, eine rein biosprit- und nuklearbetriebene Schlachtschiffgruppe Bis 2015 soll der Spritverbrauch der rund 50.000 nicht-taktischen Einheiten der Navy halbiert werden 2016 sollen dann auch die ersten Flugzeuge mit Biosprit im Dienst einer "Great Green Fleet (Flotte)" unterwegs sein. Bis 2020 soll der Energieverbrauch aller Schiffe, Flugzeuge, Panzer, Fahrzeuge und Küsteneinrichtungen zur Hälfte aus alternativen Energiequellen gedeckt werden.“

Ist ja auch notwendig, wenn man am Golf mal durchfegen will. Man kann ja schlecht die Ölquellen bombardieren, deren Sprit man zum bombardieren braucht. Das würde auf Dauer nicht funktionieren.

Nach der Ansage von Osama als neuem Chef-Klimaschützer würde ich sagen Chavez darf sich schon mal warm anziehen. Sein Öl wird dringend gebraucht, wenn die "Green Fleet" Idee jetzt doch nicht umgesetzt werden sollte. :-)

dickbrettbohrer, am 02. Februar 2010 um 19:26 ( Link )

"Fehlen nur noch strahlungsarme Atomwaffen, morphiumangereicherte Munition und schaumstoffgedämpfte Tretminen."

:~)))

Hurra, wir bekommen ihn, den klimaneutralen Bio-Krieg!

Grauhut, am 02. Februar 2010 um 21:24 ( Link )

@Nahum: Öl in Haiti ist bis auf weiteres eine Legende, das Schweröl im Orinoko Gürtel ist altbekannt... ;-)

Wer in endlicher Zeit Resourcen braucht, um schnell unabhängig von der Islamzone zu werden, der weiss, wo er sie auf sicher findet. Inklusive der notwendigen Verarbeitungsanlagen.

Olaf Janowski, am 03. Februar 2010 um 1:34 ( Link )

Galgenhumor hin, Galgenhumor her ...

Ich mache mir (ernsthaft!) Sorgen um das in Mietverhältnissen lebende Prole... pardon Prekariat und auch die Mittelschicht, wenn die Umlagenabrechnungen mit der Heizperiode 2009/2010 kommen.

Da ich nicht rumhartze, weiss ich nicht so genau wie die Sozialbehörden sowas bearbeiten (oder überhaupt erstatten).

Gaspardo Bretersen, am 03. Februar 2010 um 14:01 ( Link )

Dieses ganze Klima-Gefasel kann man sowieso vergessen, solange täglich über uns die Linienmaschinen im Minutentakt ihre Geräusch- und CO2-Verschmutzungsrechte in Anspruch nehmen und von Mineralöl- und Ökosteuern und ich glaube sogar von Mehrwertsteuer befreit sind, damit Politbonzen, Geschäftsreisende (oft unnötig) und Billigflugurlaubsprekariat herumfliegen und dabei den Klimawandel diskutieren und sicherheitshalber viel gesunden Salat essen und Ökoautos fahren.

ErgrauendeHausfrau, am 03. Februar 2010 um 14:25 ( Link )

Herr Bretersen

Und zu welcher politisch korrekten Gruppe darf ich Sie zählen?

Onkeldago, am 06. Februar 2010 um 14:04 ( Link )

Wissenschaftler waren schon immer egomanische Rechthaber, die abweichende Meinungen und Paradigmen mit allen Mittel bekämpft haben. Neu ist nur, daß die staatlichen Forschungsmittel immer reichlicher fließen und der Kampf um diese Mittel deshalb brutaler wird. Wenn man eine etwas tolerantere Wissenschaft haben will, so muß man behaupten, es wäre früher deutlich besser gewesen. Das ist eine legitime Notlüge, die vom lieben Gott vielleicht nicht betraft werden wird, weil sie einem guten, weil liberalen Zweck dient.


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