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Haiti: Der Fluch der Blasphemievon Edgar L. Gärtner Warum US-Fernsehprediger Pat Robertson nicht ganz falsch liegt Der inzwischen 79-jährige evangelikale Star-Prediger Pat Robertson löste Wellen gutmenschlicher Entrüstung aus, als er das schreckliche Erdbeben auf Haiti am 13. Januar im TV-Sender Christian Broadcasting Network (CBN) auf einen Pakt mit dem Teufel zurückführte, den die aufständischen Negersklaven der einst als „Perle der Karibik“ bekannten Insel im Jahre 1791 im Rahmen einer Voodoo-Zeremonie geschlossen hatten, um die Befreiung von der französischen Kolonialherrschaft zu erlangen. Zweifelsohne eine Provokation für alle Kulturrelativisten, die vielleicht gerade noch die Existenz eines fernen Gottes zugeben, jedoch die Existenz seines Gegenspielers Satan leugnen müssen. Aber ist es tatsächlich so abwegig, einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Desaster mit Hunderttausenden von Toten und dem geistigen Hintergrund der sozialrevolutionären Ursprünge der Republik Haiti zu postulieren? Viele Touristen werden sich schon darüber gewundert haben, dass die westindische Insel Hispaniola, auf der Christoph Kolumbus und seine Seeleute 1492 erstmals amerikanischen Boden betraten, vom Flugzeug aus auffällig zweigeteilt erscheint. Der etwas größere östliche Teil, die spanisch sprechende Dominikanische Republik, ist satt grün, während der von der französisch sprechenden Republik Haiti eingenommene westliche Teil beinahe so kahl ist wie der Mond. Die Dominikaner leben mehr oder weniger einträglich vom Tourismus, während die Haitianer heute, trotz mehr als großzügiger „Entwicklungshilfe“ der US-Amerikaner in den vergangenen Jahrzehnten, zum allergrößten Teil bettelarm sind. Dieser Kontrast hat offenbar keine natürlichen Ursachen. Nachdem die wenigen Ureinwohner ausgerottet und die Insel unter französische Herrschaft gelangt war, blühte dort über hundert Jahre lang der Zuckerrohranbau, der mithilfe aus Afrika importierter Sklavenheere betrieben wurde. Haiti wurde zu Frankreichs ertragreichster Kolonie. Als aber im französischen „Mutterland“ die Revolution ausbrach und Robespierre und seine Anhänger die Oberhand bekamen, konnte es nicht ausbleiben, dass einzelne Schwarze, die aufgrund besonderer Umstände eine bessere Bildung genossen hatten, von der in der Metropole herrschenden Gleichheits-Idee angesteckt wurden. Zu ihnen gehörte der als „schwarzer Jakobiner“ bekanntgewordene Toussaint Louverture, der Sohn eines in Benin geborenen freigelassenen Haussklaven. Er wurde zum Führer der weltweit einzigen (vorübergehend) erfolgreichen Sklavenerhebung, erlebte aber nicht mehr deren Sieg über das von Napoleon gesandte Expeditionskorps und die Unabhängigkeitserklärung Haitis im Jahre 1804 unter seinem Genossen und Rivalen, dem „schwarzen Kaiser“ Jean-Jacques Dessalines. Revolutionsromantiker und Fair-Trade-Fans sehen das allerdings anders. Um von der verheerenden Wirkung der Gleichheitsideologie abzulenken, verweisen sie auf die der jungen Republik als Gegenleistung für die diplomatische Anerkennung durch Frankreich unter Androhung militärischer Gewalt auferlegte Entschädigungssumme für die Enteignung der Plantagenbesitzer in Höhe von 90 Millionen Goldfranken (heute umgerechnet 17 Milliarden Euro!). Um die Riesensumme einzutreiben und schrittweise abzubezahlen, mussten dem Volk große Opfer und Restriktionen auferlegt und die Ressourcen des kleinen Landes buchstäblich ausgeplündert werden. Dabei erwies es sich als fatal, dass in Haiti der Voodoo-Kult von Anfang an als dem Christentum zumindest ebenbürtig, wenn nicht überlegen angesehen wurde. Die infantile Gleichsetzung des demütigen Betens um göttliche Gnade mit obskurantistischen Beschwörungen und Zaubereien begünstigte die Machtübernahme durch Dynastien kleptokratischer Diktatoren und die damit einhergehende Vernachlässigung von Vorsorge-Investitionen gegen Hurrikane und Erdbeben. Davon hat sich Haiti nicht mehr erholt. Im Jahre 2003 haben Voodoo-Priester den ausgelaufenen Teufelspakt von 1791 mit Tieropfern ausdrücklich erneuert. Ein halbes Jahr zuvor hatte der damals herrschende Diktator Jean-Bertrand Aristide den Voodoo-Kult zur zweiten Staatsreligion neben dem Katholizismus erklärt. Was könnte man aus diesem (zugegebenermaßen sehr groben) Einblick in die Probleme Haitis lernen? Die Haitianer mussten wie die Franzosen und später die Russen und Chinesen erfahren, dass blutige Revolutionen - so gut sie auch gemeint sein mögen – alles noch schlimmer machen als vorher. Nur stille und unblutige Revolutionen wie etwa in jüngerer Zeit die Verbreitung des Internet und mehr noch die Verbreitung des Christentums seit fast zwei Jahrtausenden bringen die Menschheit voran. Nach christlichem Verständnis ist jede blutige Erhebung gleichzusetzen mit Blasphemie, der die Strafe Gottes auf dem Fuße folgt. Auch Nichtchristen können kaum darüber hinwegsehen, dass es in der Geschichte keine vergleichbaren Fälle von Hochmut gibt, die nicht im Desaster endeten. Der Spruch „Hochmut kommt vor dem Fall“ bringt das zum Ausdruck. Nur Demut erweist sich als nachhaltig. So kann ich dem Prediger Robertson zwar nicht folgen, wenn er zum Mord an Venezuelas rotem Diktator Hugo Chavez aufruft. Ich muss ihm aber zustimmen, wenn er die Zurückdrängung des Voodoo-Kultes durch massive Missionsarbeit für wichtiger erklärt als über aktuelle Nothilfe hinausgehende materielle Entwicklungshilfe. Der nicht religiös argumentierende Kolumnist des „Wall Street Journal“ Bret Stephens sieht das übrigens ähnlich. Internet Erdbeben eine Folge vom ‚Pakt mit dem Teufel’? Haiti Hilflose Perle der Karibik To Help Haiti, End Foreign Aid
C. L. R. James: Die schwarzen Jakobiner: Toussaint Louverture und die Unabhängigkeitsrevolution in Haiti. Pahl-Rugenstein Verlag, Köln 1984. (Nicht mehr lieferbar, weil vom ehemals DKP-nahen Verlag wegen der trotzkistischen Position des Autors wieder aus dem Verkehr gezogen.) 31. Januar 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentarePitt, am 31. Januar 2010 um 11:37 ( Link ) Woher wissen Sie, daß der Voodoo-Kult nicht die sich still und unblutig ausbreitende Revolution auf Haiti war / ist? Mir ist nichts von massenhaften Zwangskonvertierungen von Haitianern zum Voodoo-Kult bekannt. Woher also kommt die massenhafte Verbreitung von Voodoo auf Haiti? Vielleicht durch stille Ausbreitung? wolfswurt, am 31. Januar 2010 um 11:49 ( Link ) Der Artikel geht an der Realität der letzten 2000 Jahre vorbei. Reiner Vogels Herr Gärtner hat recht, dass die Christianisierung Europas zum größten Teil unblutig erfolgt ist. Die gewaltsame Bekehrung der Sachsen war eine große und unrühmliche Ausnahme: Der Sieg des Christentums im antiken Rom war nun wirklich unblutig. Blutig war nur die Verfolgung der Christen. Und die Tatsache, dass die Völker, die in der Völkerwanderung Rom zerstört und erobert haben, am Ende dann sich taufen ließen, geschah ebenfalls nicht mit Gewalt. Die Missionierung der Iren von Rom aus und von dort das Missionswerk irischer Pilgermissionare in Germanien war ebenfalls unblutig. Jorth, am 31. Januar 2010 um 12:38 ( Link ) Nur stille und unblutige Revolutionen wie etwa in jüngerer Zeit die Verbreitung des Internet und mehr noch die Verbreitung des Christentums seit fast zwei Jahrtausenden bringen die Menschheit voran. kfa, am 31. Januar 2010 um 13:03 ( Link ) Wann werden unsere werten Superchristen die Scheuklappen ablegen und statt Predigten mal Geschichte lesen? Wahrscheinlich nie. http://de.wikipedia.org/wiki/Reichskirche Die paar irischen Mönche waren wohl friedlich und von reiner Überzeugung beseelt. Aber gehen Sie mal in die Fakten, was hier Ausnahme und was Regel ist. loyalbushie, am 31. Januar 2010 um 13:30 ( Link ) Den Sachsenhain werden uns die heidnischen Recken nie verzeihen. Ich möchte mich hiermit namens des Christentums noch einmal gründlich fremdschämen und für alle Opfer der Inquisition in aller Form entschuldigen - zumindest bei allen, die Sie noch persönlich gekannt haben! hansb, am 31. Januar 2010 um 13:32 ( Link ) infantile Gleichsetzung des demütigen Betens um göttliche Gnade mit obskurantistischen Beschwörungen und Zaubereien Haha, der ist gut. Beten um göttliche Gnade ist Ihrer Meinung also keine infantile, obskurantische Beschwörung? Na, dann schlummern Sie mal weiter. Wenn Sie vorher ausgiebig genug darum gebettelt haben, schickt Ihnen das Spaghettimonster ja vielleicht noch einen schönen Traum dazu. loyalbushie, am 31. Januar 2010 um 13:41 ( Link ) Wie Recht Sie haben, hansb. Erwachsene mit erfundenen Freunden sind dumm. Klug sind nur Leute, die mit 40 im Herzen immer noch der rebellierende, pubertierende 15-Jährige Clearasilschmierer geblieben sind, der meint, mit Deicide-T-Shirts besser Bräute klar machen zu können... Separatist, am 31. Januar 2010 um 13:44 ( Link ) @wolfswurt: Das mit den "weisen Kräuterfrauen" ist eine feministische Legende. Hysterische Frauen traten ebenso häufig als Denunziantinnen auf, wie es weibliche Opfer gab (1/3 der Opfer waren übrigens Männer). In Afrika ist Hexenglauben und -verfolgung nach wie vor virulent, auch in Zusammenhang mit dem Voodoo-Kult. Wenn man dem Wikipedia-Artikel über Hexenverfolgungen glauben darf, sind seit 1960 in Afrika mehr Hexen getötet worden als in 2000 Jahren europäischer Geschichte. Wer den Glauben an Zauberei aufrecht erhält, muss sich nicht wundern, dass es dann auch Menschen gibt, die sich als Opfer von Schadenszauber sehen und entsprechend reagieren. Maverick, am 31. Januar 2010 um 13:46 ( Link ) "Aber ist es tatsächlich so abwegig, einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Desaster mit Hunderttausenden von Toten und dem geistigen Hintergrund der sozialrevolutionären Ursprünge der Republik Haiti zu postulieren?" Dazu die Quelle: eriat_lov, am 31. Januar 2010 um 13:50 ( Link ) Wann werden unsere werten Superchristen die Scheuklappen ablegen und statt Predigten mal Geschichte lesen? Ob es helfen würde? Die wurde ja auch vielfach von christlichen "Historikern", hmmm, sagen wir mal, "aufgezeichnet". Z.B. Sulpicius Serverus, der die sogenannte Christenverfolgung unter dem "Anitchristen" Nero aufgebaut hat, wohl die Mutter aller Verschwörungstheorien. Aber spätestens seit Hollywood und Ustinov ist sie ja nun endgültig wahr geworden... eriat_lov, am 31. Januar 2010 um 14:09 ( Link ) Sulpicius Serverus ups, sorry, der Name muss natürlich lauten: Sulpicius Severus Gerhard Bauer, am 31. Januar 2010 um 14:13 ( Link ) "...mehr noch die Verbreitung des Christentums seit fast zwei Jahrtausenden..." Ich empfehle auch einmal ein heute nicht mehr aktuelles Buch von Julius Ficker über einen großen deutschen Kanzler Rainald von Dassel. Hier wird der Kampf um die Reichskirche mit Rom beschrieben, deren Vertreter R. v. Dassel war. AJ79, am 31. Januar 2010 um 14:13 ( Link ) Wenn ich den Text so lese stellt sich für mich die Frage, mit wem die deutschen Prostestanten 1933 einen Pakt geschlossen haben, als sie ihren geliebten Führer Adolf Hitler (in weit grösserem Umfang als die Katholiken) unterstützt, und somit dafür gesorgt haben, dass junge deutsche Männer in SS-Uniform mit Totenkopgsymbolen durch Europa gezogen sind. Longstreet, am 31. Januar 2010 um 15:04 ( Link ) Huiii, wie die Atheisten und Wikipedia-Gelehrten mit Diplom in "Blutige Geschichte des Christentums" aus ihren Löchern geschwärmt kommen, so vorhersehbar und doch immer wieder amüsant. Und die ganze Bandbreite von Zwangskonvertierung über Inquisition bis jüngst Drittem Reich ist abgedeckt, chapeau! Vielleicht sollte man noch auf den brutalen Kampf gegen den toleranten Islam hinweisen? Nur so ein Gedanke, bin kein Experte auf dem Gebiet (habe kein Wiki-Diplom in Geschichte)... Gerhard Bauer, am 31. Januar 2010 um 15:26 ( Link ) @Longstreet Die meisten Kämpfe gingen doch um Macht, Religion war nur ein Ideologieträger, so wie heute Kriege für die Freiheit, die Demokratie und den Frieden geführt werden. kfa, am 31. Januar 2010 um 15:33 ( Link ) @Longstreet, also das mit dem Islam war jetzt genauso vorhersehbar. Darum geht's doch hier gar nicht und wirft den Thread gleich vollends aus der Bahn, wenn man darauf einsteigt. Auch nicht ums Fremdschämen oder Entschuldigen (@loyalbushie). Auch nicht darum ob menschenopfernde Heiden, Voodoo-Anhänger oder sonst jemand jetzt mehr oder weniger Opfer verursacht haben. Der obige Artikel hat einfach ein falsches Faktum behauptet, das man so nicht stehen lassen kann. Wikipedia-Seiten sind auch nur Einstiegspunkte in ernsthafte Recherche, es gibt keinen Grund für ätzenden Spott in diese Richtung. Darüber ging jetzt die eigentliche Aussage des Artikels beinahe unter: Ich muss ihm aber zustimmen, wenn er die Zurückdrängung des Voodoo-Kultes durch massive Missionsarbeit für wichtiger erklärt als über aktuelle Nothilfe hinausgehende materielle Entwicklungshilfe. Auch hier Widerspruch. Was soll das, den Teufel mit Beelzebub austreiben? Das hätte der amerikanische Missionar wohl gerne, von der Katastrophensituation auch noch profitieren zu können. Solange der Voodoo-Zauber harmlos bleibt quakt da keine Ente danach, wenn aber Menschen dadurch zu Schaden oder sogar ums Leben kommen, gilt das in Haiti genauso als Verbrechen wie bei uns. Etwaige Hilfe in diesem Zusammenhang könnte höchstens bei der Effizienz der Strafverfolgung ansetzen, aber da bin ich überfragt wie man so etwas anstellen könnte. Auch nur vorzuschlagen daß man nach dieser Katastrophe die Nothilfe zurückfahren solle um erst mal die Leute zu einem "vernünftigen" Glauben zu erziehen, das ist doch - ich weiß gar nicht wie man das nennen soll. Zynisch? Selbst nach christlichem Verständnis. Gerhard Bauer, am 31. Januar 2010 um 15:40 ( Link ) ".So kann ich dem Prediger Robertson zwar nicht folgen, wenn er zum Mord an Venezuelas rotem Diktator Hugo Chavez aufruft. Ich muss ihm aber zustimmen, wenn er die Zurückdrängung des Voodoo-Kultes durch massive Missionsarbeit .." Der Autor kann nicht folgen wenn es um die Ermordung von Chavez geht, dem amerikanischen Prediger muss er zustimmen. eriat_lov, am 31. Januar 2010 um 15:42 ( Link ) @Longstreet Nein, nein. Was da aus den Löchern gekrochen kommt ist eher das Hardcore-Christentum, wo es seit der Aufklärung überwintert hat. Es wittert nun ob des kulturellen Verfalls Morgenluft. Vielleicht kriegt es ja die Streichhölzer wieder zurück, die man ihm damals aus der Hand genommen hat. Shuca, am 31. Januar 2010 um 16:09 ( Link ) @eriat lov Peter Janowitz, am 31. Januar 2010 um 16:15 ( Link ) Vielleicht sollte man der Sachsenmission nachträglich nochmal mit der Genfer Konvention kommen, sind die Reparationsansprüche eigentlich schon verjährt ? Das ist das wundersame an der Christianisierung, daß auch dort, wo Leiden verursacht wurden und zu Unrecht Blut geflossen ist, nachträglich munter auf christlicher Grundlage moralisiert wird. Gäbe es nur kleinste Anzeichen dafür, daß der Geschichtsverlauf ohne Christentum eine friedlichere Wende genommen hätte, hätten wir es hier mit einer urheidnisch wie kraftvolleren hellenistischen Anklage zu tun und man müßte nicht ironiefrei das heilsbringende Friedenswerkzeug namens Aufklärung bemühen, dessen Anfänge man natürlich keinesfalls bei Moses und Sokrates verorten möchte. Empfehlenswert: eriat_lov, am 31. Januar 2010 um 16:52 ( Link ) Geht es hier noch um die Sitaution in Haiti, der Karibik und den Amerikas? Darum ging es glaube ich noch nicht einmal Herrn Gärtner so wirklich... @Shuca Sie scheinen eine Überdosis bekommen zu haben. JETZT bin ich so richtig froh, dass man Ihnen die Daumenschrauben weggesperrt hat. PS: Der kulturelle Verfall folgt dem Werteverfall. Dass das nun ums Verrecken christliche sein müssen, halte ich denn doch für ein Gerücht. Shuca, am 31. Januar 2010 um 17:17 ( Link ) @eriat lov Horst Böttcher, am 31. Januar 2010 um 17:20 ( Link ) Es ist nicht ungewöhnlic, dass sich nach grossen Katastrophen Vertreter des Christentums melden, und auch so etwas wie "göttliche Strafe" hinweisen. Das war nach "Katrina" in New Orleans der Fall und auch als Kommentar zur Aids-Verbreitung. Solche Stellungnahmen kann man getrost überlesen. Sie sind keine sachliche Auseinandersetzung wert. Religionen haben im Laufe der Geschichte schon immer Gewalt und Tod verbreitet, oft in Zusammenarbeit mit politischen Kräften. Eine andere Frage wäre, ob der Vodoo-Kult und der Pakt mit dem Teufel in Haiti eine negative wirtschaftliche Einstellung geschaffen hat. Das sollten (neutrale!!!) Historiker untersuchen. Der Hinweis auf die Egalität zieht ebenfalls nicht. In Europa hat nach der Französischen Revolution eine sehr positive Entwicklung (Industrialisierung) eingesetzt. Auch der ansonsten umstrittene Kapitalismus konnte erst nach dem Ende des Feudalismus entstehen. Shuca, am 31. Januar 2010 um 17:28 ( Link ) @Horst Böttcher Bolkonskij, am 31. Januar 2010 um 17:34 ( Link ) Wenn wir schon wieder bei der unseligen Diskussion sind: 1.) Es gibt nicht "die Christen", genauso wie es nicht "die Juden" oder "die Moslems" gibt. Die orthodoxe Kirche hat beispielsweise überhaupt nichts mit dem Zirkus am Hut gehabt, auch die alt-orientalischen Kirchen (Kopten, Armenier usw.). 2.) Das "Christentum" war vor ein paar Hundert Jahren der heilige Zweck, der vor wenigen Jahren noch der Sozialismus, heute die Demokratie oder "Freiheit" ist. Unter dem Deckmantel "Demokratie" laufen heute übelste Praktiken - man sehe sich in der Welt um. Beim Christentum war es ähnlich - Leute die sich den Status resp. die Anerkennung zur Verfolgung eigener (gern auch mal krimineller) Absichten zu nutze machen. Selbst langweilige Historiker, deren noch viel langweiligeres Leben darin besteht, Dreck auf die römisch-katholische Kirche zu werfen, wissen wenig von blutrünstigen Mönchen zu berichten, die ihr Kloster niederbrannten um zur nächsten Plünderparty durchzustarten. Das waren allesamt Könige, Herzoge, Kaufmänner -- weltliche Männer -- die ihren Nutzen aus dem Christentums zu ziehen versuchten und ihren Vorwand gefunden haben. Die zeitgemäße heutige Form wäre "Gleichberechtigung, Freiheit und Demokratie". Der Mensch hat sich nicht verändert. Zu den Hexenprozessen, eine ungemein verklemmte Unterwissenschaft, in der abweichende Historiker gern schon mal härter gegängelt werden: Schon bei den allerersten Verfahren in der Frühen Neuzeit ab etwa 1550, gab es bereits lange eine Trennung zwischen der Justizkompetenz von Kirche und Staat. Die Kirche durfte Glaubensvergehen in eigenen Gerichten beurteilen (z. B. Synod), aber keine (!) Strafen an Leib und Leben verhängen. Verhängte Strafen bestanden stattdesssen aus z. B. Bußübungen oder dem temporären Ausschluß von Sakramenten. Die härteste Strafe für einen Gläubigen war die Exkommunizierung, ergo der Ausschluss aus der Kirche. Das ausschließliche Recht zur Tortur und Leibstrafe oblag hingegen den weltlichen Gerichten. Sie verurteilten Ordnungswidrigkeiten in örtlichen Marckgerichten oder Straftaten in landesherrlichen Hochgerichten. In den weltlichen Gesetzen waren allerdings auch Strafen für Ketzerei möglich. Die Zauberei galt als eine der schlimmsten Übeltaten (maleficium), für die sich ein eigener Fachbereich der weltlichen Justiz ausprägte, die Malefizjustiz. Eine direkte Verbindung zwischen Inquisition und Malefizjustiz liegt hier also grundsätzlich nicht vor. Zauberei fiel als Vergehen zwar in beide Zuständigkeiten (delictum mixti fori), konnte aber nur weltlich drastisch bestraft werden. Wenn also das nächste Mal jemand behauptet, "die Kirche" habe Hexen verbrannt", sind wir nun alle klüger und rufen "moment mal!". Ich lasse mich übrigens gern vom Gegenteil überzeugen, solange es keine hochgerechneten Einzelfälle oder Dan Brown Geschichten sind. Apropos - warum ist eigentlich immer nur von Hexen die Rede? Praktisch niemand hinterfragt ernsthaft, warum es immer nur Hexen gewesen sein sollen? Das erweckt ja den Eindruck, als ob Frauen spezielle Opfer von grausamen Foltern und Hinrichtungen waren. Die Opfer von Malefizprozessen, wozu auch Männer und Kinder zählten, wurden jedoch überwiegend wie andere Delinquenten von Strafgerichtsverfahren jener Zeit behandelt. Weder in Malefizprozessen noch in der Behandlung von Frauen lag ein Sonderfall vor, Tortur und Todesstrafen waren damals justizüblich - heute vielleicht nicht mehr ganz so en vogue. Zu den Todesopfer wird man niemals mehr abschliessend etwas sagen können. Allerdings ist ein Trend absehbar: Während der Zeit des preußischen Kulturkampfes gegen die katholische Kirche Ende des 19. Jahrhunderts begannen die Auktionsgebote mit "mehreren Millionen" Opfern. Sie waren 1980 bei hunderttausend Opfern angelangt, 1987 bei der Hälfte des vorigen Gebots. Die letzte Präzisierung von 1995 mit rund zwanzigtausend Opfern im Alten Deutschen Reich ist bislang aktueller Stand der Forschung. Wär's ein Aktienkurs, ich hätt' schon längst verkauft... fidoncq, am 31. Januar 2010 um 17:36 ( Link ) eriat_lov "Geht es hier noch um die Sitaution in Haiti, der Karibik und den Amerikas?" Das ist doch der Hauptpunkt! Wie schnell die sich selbst als neue Rechte gerierenden Radikalinski-Gutmenschen auf das abwegige Parkett der religiösen Debatte begeben und dabei regelmässig auf den vielen rumliegenden Bananenschalen ausrutschen, ist schon putzig. Da wird mit eklektischem Eifer aus dem Koran zitiert, der die ideologische Grundlage der pösen pösen Islamisten darstellen soll, aber die fast gleichlautenden Poltereien des Deuteronomium "vergessen". Pat Robertson, das sollte man doch bitte mal zur Kenntnis nehmen, hat zum Mord an einem demokratisch gewählten Volksvertreter aufgerufen, und dafür gehört er in den Knast. Er ist vollkommen disqualifiziert für eine seriöse Debatte. Ich verstehe einfach nicht, wie man ernsthaft solch einem Quatschkopp noch zustimmen kann, bloss weil der mal etwas ausgespuckt hat, das jemandem ohne weitere Analyse in den Kram passt: jaja, die "Neger" mit ihrem Voodoo-Kult, sie sind des Teufels. Wir haben es ja schon immer gesagt. Und "...einzelne Schwarze, die aufgrund besonderer Umstände eine bessere Bildung genossen hatten..." haben das Land dann in die Katastrophe getrieben. Geht's noch? Besondere Umstände und Bildung sind also die Ursachen? Hoch lebe das deutsche Pisa-Desaster. Weg mit der Schulpflicht, alle ersuchen jetzt in Amerika um Asyl! Was ist an so einem Artikel eigentlich noch "eigentümlich" bzw. "frei"? nepo77, am 31. Januar 2010 um 17:37 ( Link ) Ich weis nicht Dr. Spiele, am 31. Januar 2010 um 18:42 ( Link ) 90 Millionen Goldfranken (heute umgerechnet 17 Milliarden Euro!). das ist ja geradezu nichts. Aber der Teufel steckt im Voodoo-Neger, und nicht etwa im christlichen Banker, gell. Edgar L. Gärtner, am 31. Januar 2010 um 19:00 ( Link ) @Dr.Spiele: Ich habe mit dem Ausrufezeichen deutlch gemacht, dass es sich für ein so kleines Land um eine Riesensumme handelt. Die lieben Franzosen haben schon damals eine Mentalität gezeigt, die auch den Versailler Verträgen zugrunde liegt. Ich will das wirklich nicht beschönigen. Dr. Spiele, am 31. Januar 2010 um 19:07 ( Link ) Lieber Herr Gärtner, das hatte ich auch so verstanden, aber vielleicht ist das ja doch auch eine Vorwegnahme der modernen Version der Sklaverei gewesen, an die Versailler Verträge musste ich übrigens auch denken, und dann kam mir der Gedanke ob Hitler wohl auch mit dem Teufel im Bunde war, und wir müssen das jetzt büssen. Aber hier gibts ja keine Erdbeben, daher kann das wohl nicht sein. Werner Ende, am 31. Januar 2010 um 19:50 ( Link ) Am 5. März 2009 schrieb ich unter dem Titel: Es freut mich sehr, dass die Reaktionen auf Gärtners "Hintergrundinformation" über Haiti und seine unreflektierte Verkündung der christlichen Heilslehre so deutlich und heftig ablehnend ausfielen. Bedauerlich bleibt, dass kluge Köpfe wie Edgar Gärtner, Guido Hülsmann und Stefan Blankertz ihren Glauben nicht in sich tragen und für sich behalten, sondern missionarisch verbreiten und mit der Praxeologie eines Ludwig von Mises und Murray Rothbard vermengen. Dies sollte jedoch keinen vernunftbegabten und kritisch rational denkenden Menschen davon abhalten Edgar Gärtners hervorragende Publikationen über Wetter und Politik oder Guido Hülsmann‘ s Veröffentlichungen über Geld zu studieren. „Die Zukunft ist offen“ sagte Karl Raimund Popper und offen bleibt ob wir auf eine christlich-islamische Renaissance und den Untergang der Vernunft zusteuern oder nach einer verheerenden Weltwirtschaftskrise ein Erstarken des Freien Marktes in Teilen Europas und in Übersee erleben werden, an Orten in denen die Tradition eines Kant, Popper und Mises fortlebt. Viele der vorangegangen Kommentare machen mich vorsichtig optimistisch, dass die Tradition der Freiheit trotz massiver religiöser und ideologischer Propaganda nicht untergeht. Werner Ende Peter Janowitz, am 31. Januar 2010 um 19:51 ( Link ) -Ein paar Dynastien kleptokratischer Diktatoren und ein protegierter fatalistischer, wissenschaftsfeindlicher Voodoo-Kult "The eye altering, alters all" so William Blake. Sieht auf einmal alles so ähnlich aus. Und wer da auf die dumme Idee kommt, zu werten, ist des Teufels und sollte schleunigst die Pforten seiner christlich-kolonialistisch verengten Wahrnehmung erweitern, nicht wahr ? Dr. Spiele, am 31. Januar 2010 um 21:06 ( Link ) Wie haben die Haitianer eigentlich diese Denn bezahlt hatten sie die ja doch, oder? Dr. Spiele, am 31. Januar 2010 um 21:19 ( Link ) Zitat des Tages, oben rechts: Versklavung kann man definieren als die Enteignung von Lebenszeit und Arbeitsleistung. Nichts anderes sind Steuern und Abgaben. Roland Baader ... wenn unsere Sklaventreiber dann mal eines Tages masakriert werden, müssen wir dann auch eine Entschädigung bezahlen, und an wen bloss? ;-) Maverick, am 31. Januar 2010 um 23:02 ( Link ) Peter Janowitz, nachträglich munter auf christlicher Grundlage moralisiert wird ...die christliche Sicht der Dinge. Ich bin gewiss kein guter Deschner-Kenner, und stehe ihm auch überhaupt nicht unkritisch gegenüber, aber einen Antihumanisten kann ich in ihm nun nicht gerade erkennen. Eher das Gegenteil. Ob es sich um Pat Robertson oder irgendeinen Pfaffen, der innerhalb der kirchlichen Hierarchie aufsteigen möchte, handelt: Er weiss, dass man keine Erlösung anbieten kann, ohne Leid und Elend in Schach zu halten. Die religiösen Probleme, die wir heute haben sehe ich primär übrigens nicht in den Religionen selbst, sondern in unserem Pseudo-Säkularismus. familienwehr.de , am 01. Februar 2010 um 0:08 ( Link ) Glauben ist die Transzendenz, die zur Wahrnehmung der göttlichen Ordnung befähigt. Finden sich Menschen dieser Fähigkeit zusammen, nennt man das Kirchengemeinde. Die hysterischen Reaktion derer, die hier glauben das Christentum verdammen zu müssen, meinen den faustisch-scheiternden Menschen, den sie hassen, also ihresgleichen. Lassen sich dann noch deutlich zeitgeistig-ideologische Muster erkennen, könnte es sich um Dummheit handeln. Es gibt keine Dummheit, an die der moderne Mensch nicht imstande wäre zu glauben, sofern er damit nur dem Glauben an Jesus Christus ausweicht. – Davila - Peter Janowitz, am 01. Februar 2010 um 0:08 ( Link ) @Maverick: Beachten Sie auch Deschners Freiheitsbegriff: Feanor Traurig, traurig was das Pisaabitur in Menschen so anrichtet - man hält Wikiblödia und Kutte Deschner ernsthaft für seriöse Quellen. Und wenn man das gesamte BSP in "Bildungsprojekte" versenkte, es würde überhaupt nichts nutzen. Wer dumm und borniert ist, der will es um jeden Preis auch bleiben. Pitt, am 01. Februar 2010 um 2:46 ( Link ) Was mich hier wundert ist, daß die Kommentatoren, und der Autor, über Voodoo Bescheid zu wissen scheinen. Ehrlichgesagt glaube ich nicht, daß das der Fall ist. Mir scheint, die Vorstellung über Voodoo ist irgendwas mit Stecknadeln, Puppen und Schadzauber. Nun weiß ich auch kaum Bescheid; gehe aber davon aus, daß Voodoo ganz einfach Schamanismus ist, Animismus, Naturreligion, und Magie. Die Schadmagie ist aber nur ein, vermutlich kleiner, Teil, des Voodoo. Also frage ich mich: was ist gegen Voodoo einzuwenden? Warum? von welchem Standpunkt aus? Und: warum bewirkt Voodoo großen Schaden durch Erdbeben? Ich habe ehrlichgesagt den Eindruck, daß hier viel ahnungsloser Unfug dahergeredet wird. Edgar L. Gärtner, am 01. Februar 2010 um 7:07 ( Link ) @Dr.Spiele: Über die Abbezahlung von Haitis "Schulden" gegenüber Frankreich findet sich einiges in diesem Beitrag: Edgar L. Gärtner, am 01. Februar 2010 um 7:19 ( Link ) @Pitt: Ich möchte nicht behaupten, Spezialist für Voodoo zu sein, denn ich kenne dessen Praxis hauptsächlich aus Romanen von Naipaul und anderen literarischen Zeugnissen. Es kommt hier nur darauf an, was diesen Kult von der christlich geprägten abendlänischen Kultur unterscheidet. Das ist in meinen Augen der allegenwärtige Fatalismus. Christen wissen, dass sie sich von Gott entfernen, wenn sie ihre Hände in den Schoß legen. Sie versuchen deshalb, von verschiedenen Seiten drohendes Unheil durch Vorsorgemaßnahmen abzuwenden. Oft tun sie dabei, wie ich an dieser Stelle schon dargelegt habe, sogar des Guten zuviel. Der Gedanke der Vorsorge ist den meisten Haitianern jedoch fremd. Überall in der Karibik wurden inzwischen Bauvorschriften für einigermaßen erdbebensicheres und Hurrikan-resistentes Bauen erlassen. In Haiti wurde das versäumt, obwohl Entwicklungshilfe-Gelder dafür zur Verfügung gestanden hätten. Edgar L. Gärtner, am 01. Februar 2010 um 7:39 ( Link ) @ratloser: Wo soll ich geschrieben haben, dass Haiti dringend Geld braucht? Ich habe zustimmend den WSJ-Kolumnisten Bret Stephens zitiert, der dargelegt hat, dass Haiti schon mehr als genug Entwicklungshilfe bekommen hat. Liberale Ökonomen können gut erklären, warum Haiti zum ärmsten Land des Westens geworden ist. Sie können nicht erklären, warum die Betroffenen das zugelassen haben. Daher mein Verweis auf die religiösen Hintergründe. Wir trotz Säkularisierung immer noch christlich geprägten Europäer haben verdrängt, dass schon die Fragen, ob billiger besser oder schlechter ist als teuer, ob sparen besser oder schlechter ist als verschwenden, ob haltbar besser oder schlechter ist als verderblich usw. auch eine religiöse Dimension haben. LePenseur, am 01. Februar 2010 um 10:00 ( Link ) Um von dem unerquicklichen Tiraden über Blutigkeit bzw. Unblutigkeit der Ausbreitung des Christentums wieder auf etwas substantielleres (wenn auch politisch höchst unkorrektes) zurückzukommen. @Edgar L. Gärtner: Die Dominikaner leben mehr oder weniger einträglich vom Tourismus, während die Haitianer heute, trotz mehr als großzügiger „Entwicklungshilfe“ der US-Amerikaner in den vergangenen Jahrzehnten, zum allergrößten Teil bettelarm sind. Dieser Kontrast hat offenbar keine natürlichen Ursachen. Doch, er hat. Und er hat dieselben natürlichen Ursachen, aus denen z.B. das noch vor wenigen Jahrzehnten bettelarme Südostasien mittlerweile wirtschaftlich beachtlich aufgeholt hat, wohingegen das vor einigen Jahrzehnten genauso bettelarme Schwarzafrika heute nicht weniger bettelarm ist. In der DomRep gibt eine Oberschicht von ziemlich "weißhaltigen" Mulatten politisch und wirtschaftlich den Ton an, wohingegen Haiti fest in schwarzer Korruptionshand ist. Offenbar sind die Neger in toto (wovon es selbstredend Ausnahmen, möglicherweise sogar viele Ausnahmen geben mag!) halt doch nicht gaaanz so genial und gleichbegabt wie die Weißen ... Das ist jetzt natürlich schrecklich "rassistisch" (was ich als respektloser Österreicher mit einem fröhlichen "Scheiß drauf!" zu beantworten geneigt bin), aber irgendwann muß man sich halt die Frage stellen, wie lange man den Popanz einer angeblichen Gleichverteilung der Talente über alle Menschen ungeachtet ihrer Herkunft und Rasse noch aufrechterhalten möchte. Wer z.B. darüber nachdenkt, wieviele Nobelpreisträger jüdischer Herkunft es gab und gibt, und wie wenige Neger darunter sind, kann das problemlos als Indiz einer schrecklichen Benachteiligung der armen Negerlein deuten — nur sollte er dann schlüssig erklären, warum die Juden, die ja (jeder Antisemitismusreport reibt es uns neuerlich unter die Nase) selbst heute alles andere als "everybody's darling" sind, und in der Vergangenheit sicher noch viel ärgeren Benachteiligungen und Vorurteilen ausgesetzt waren, als Neger heutzutage, einen derartigen Erfolg verbuchen können. Nein: wesentlich wahrscheinlicher ist, daß gewisse Rassen und Völker eben talentierter bzw. untalentierter auf bestimmten Gebieten sind. Und so, wie Neger z.B. ein durchaus beachtliches Talent auf dem Gebiet des Aberglaubens haben, so sind sie halt auf dem des Wirtschaftens und der Wissenschaften statistisch gesehen unterbelichtet. Ausnahmen mag's (und wird's) geben, aber davon kann eine Volkswirtschaft insgesamt halt nicht recht prosperieren. Was, ich sagte es bereits, natürlich nach dem 1. Palmström'schen Gesetz ("Weil, so schloß er messerscharf / Nicht sein kann, was nicht sein darf!") völlig augeschlossen ist. Nur: die Realität richtet sich halt nicht danach. Was aus sonst unbelehrbare Gutmenschen halt irgendwann einsehen sollten ... kfa, am 01. Februar 2010 um 10:46 ( Link ) @LePenseur, das ganze wird wesentlich weniger "politisch unkorrekt" sowie tatsächlich unkorrekt, und man müßte auch nicht mit hochrotem Kopf hinzufügen daß es ja Ausnahmen (viele!) gäbe, wenn man sich darauf verständigen könnte daß es nicht mit Rasse, wohl aber mit tradierter Kultur zu tun hat. Edgar L. Gärtner, am 01. Februar 2010 um 11:02 ( Link ) @LePenseur: Über die Ursachen der im Durchschnitt deutlich höheren Intelligenz der Juden gibt es ja Untersuchungen. (Ich kann sie jetzt nicht aus cdem Gedächtnis zitieren.) Es ist bekannt, dass die Nazis IQ-Erhebungen abschafften, weil die Juden dabei systematisch am besten abschnitten. Den höheren IQ der Juden kann man durchaus evolutionistisch erklären. Man muss nicht argumentieren, dass sie als auserwähltes Volk einen höheren IQ haben. Vielmehr ist es wohl eher so, dass sie wegen religiös-rassistischen Verfolgung einem besonders starken Selektionsdruck in Richtung höherer Intelligenz unterlagen und auch heute noch unterliegen. (Ich sage jetzt nichts zum Verhältnis zwischen Schöpfung und Selektion, das hier auch einmal Gegenstand eines Blogs sein könnte.) @ratloser: Ich stehe nicht hinter allen Aussagen des von mir zitierten Artikels. Ich habe ihn angeführt, weil er darauf hinweist, dass Haiti über lange Zeit seine Schulden abgestottert hat. eriat_lov, am 01. Februar 2010 um 11:16 ( Link ) @kfa wohl aber mit tradierter Kultur zu tun hat. Ja, das ist doch mal ein Ansatz. Und ein Licht Ende des rass(ist)ischen und christlichen Argumentationstunnels, der ausnahmsweise mal nicht der entgegenkommende Zug ist. PS. Was die Christendebatte angeht, stimme ich meinen Vorrednern zu, sie ist hier Off-topic. M.E. sogar in dem ganzen Forum, und wäre sicher bei Kath.net und co. besser aufgehoben. Interessant im Nachhinein nur zu beobachten, dass die gehässigsten Ergüsse immer von denen kommen, die anderen Hasserfülltheit zum Vorwurf machen. Für andere Attribute gilt das sicherlich analog... kfa, am 01. Februar 2010 um 11:23 ( Link ) @ratloser, ja was meinen Sie denn, Rasse etwa? So oberflächlich das Merkmal der Rasse ist, so oberflächlich sein Einfluß auf die Kultur - erklärt sich ja von selbst daß der Schwarze seine Haut vorzugsweise mit hellen Farben bemalt und der Weiße dazu was dunkles nimmt. Alles andere ist Koinzidenz, bzw. Einfluß der Umwelt in der wir jeweils aufwachsen. Wenn uns Bananen in den Mund wüchsen und wir nicht zu heizen brauchten, dann würden wir vielleicht auch nicht soviel Wert auf Technik und Wissenschaft und Altersvorsorge legen. Was wir "Naturvölker" nennen, sind einfach Menschen mit einem völlig anderen Erfahrungs- und Wissensschatz, z.B. über Medizin aus Pflanzen, aber doch deshalb nicht zu minderer intellektueller Leistung fähig, nur weil sie nicht in unser akademisches Schema passen. Das hat natürlich die Pharmaindustrie längst vor der Gutmenschenbürokratie erfaßt. Daß Völker wie die afrikanischstämmigen Haitianer, denen diese Wurzeln im Blut stecken, Schwierigkeiten haben sich in der heutigen Welt zu behaupten, läßt sich mit vielem erklären, aber nicht mit Rasse. LePenseur, am 01. Februar 2010 um 11:43 ( Link ) @kfa: das ganze wird wesentlich weniger "politisch unkorrekt" sowie tatsächlich unkorrekt, und man müßte auch nicht mit hochrotem Kopf hinzufügen daß es ja Ausnahmen (viele!) gäbe, wenn man sich darauf verständigen könnte daß es nicht mit Rasse, wohl aber mit tradierter Kultur zu tun hat. 1. fügte ich die "Ausnahmen" nicht mit "hochrotem", sondern mit sehr kühlem Kopf hinzu — damit mir nicht die Phalanx der Gutmenschen mit hochrotem Kopf vorwirft, ich würde pauschalieren. 2. geht es nicht nur tradierte Kultur, sondern eben auch um Genetik. Die Neger der USA haben ihre tradierte Kultur weitgehend eingebüßt, und sind trotzdem, was den IQ betrifft, ziemlich am unteren Ende angesiedelt. Was genetische Faktoren als Erklärung nahelegt. Und was durch Testreihen und die Evidenz des täglichen Lebens gleichermaßen bestätigt wird, worüber es jedoch mittlerweile keine Untersuchungen oder Ursachenforschung geben darf (sic!). Was mich hinwieder an die jahrzehntelange Haltung der Sowjetunion in der Lyssenko-Affaire erinnert. Palmström läßt grüßen ... @Edgar L. Gärtner: Den höheren IQ der Juden kann man durchaus evolutionistisch erklären. Na selbstverständlich! Wie denn auch sonst. Man muss nicht argumentieren, dass sie als auserwähltes Volk einen höheren IQ haben. Absit longe! Die m.E. reichlich präpotente Vorstellung "eines" auserwählten Volkes habe ich immer als völlig abgehoben angesehen. Genauso, wie die Welt nicht am deutschen Wesen genesen soll oder gar wird, genauso ist die Vorstellung, ein — weltpopulationsmäßig — "Krümel" von 20 Mio. Juden sei unter über 6 Mrd. "auserwählt" reichlich hybrid. Auf einem ideologisch weniger vorbelasteten Feld wie dem Leistungssport liegt das auf der Hand. Weiße konnten den Marathon nur solange gewinnen, als sie unter sich blieben. Auf anderen Gebieten bin ich vorsichtiger. Müssen Sie auch, denn im Gegensatz zu mir veröffentlichen Sie unter Ihrem Namen, was Sie zweifellos ehrt, aber auch unmittelbar der Hetze von Gutmenschen (bis hin zur strafrechtlichen Verfolgung) aussetzt. Es gab ja eine Diskussion im Zusammenhang mit der AIDS-Ausbreitung in Afrika. Immerhin schnitt dabei das heute überwiegend katholische Uganda, trotz seines insgesamt niedrigen wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungsniveaus besser ab als von anderen Religionen beherrschte afrikanische Länder. Ach Gottchen, AIDS in Afrika. Fast so ein Thema wie global warming ... lassen wir's besser! @eriat_lov: ... ein Licht Ende des rass(ist)ischen und christlichen Argumentationstunnels, der ausnahmsweise mal nicht der entgegenkommende Zug ist. Die (weiße) westliche Welt hat halt einige Jahrtausende Zivilisationsvorsprung. Das hat mit Genetik wenig zu tun. Sondern? Ich warte gespannt ... Sorry: die Menschen sind nicht zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Paradies auf die Erde gefallen, sondern ein afrikanischer Neger hat genausoviel Jahrmillionen Hominisationsgeschichte hinter sich, wie ein europäischer Weißer. Und über Jahrmillionen verlief die Entwicklung in einer dürftigen subsistenzwirtschaft auch relativ parallel. Es gab sogar Jahrtausende, in denen zwar nicht die Neger afrikas, aber doch z.B. die Ägypter die Nase zweifellos gegenüber irgendwelchen Hallstadtzeit-Menschen vorne hatten. Nur offensichtlich war die durch höheren Selektionsdruck aufgrund des Klimas etc. bedingte "Ausmendelung" besser begabter Menschen in den gemäßigten Zonen insoweit am erfolgreichsten, als hier der höhere Selektionsdruck nicht in eine derartige Belastung des Überlebenskampfes ausartete, die z.B. in Grönland höhere Kultur- und Gesellschaftsformen faktisch unmöglich machte. eriat_lov, am 01. Februar 2010 um 12:01 ( Link ) @LePenseur Ach du liebes Bisschen! Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, jetzt evolutionistisch-genetische Zivilisationstheorien zu schwingen? WEIß DER GEIER WOMIT DAS ZU TUN HAT! Ist doch auch völlig uninteressant, falls man nicht seinen persönlichen Minderwertigkeitskomplex mit als "überlegen" postulierten Genen kompensieren will. Kommen Sie, also jetzt mal bitte Spaß beiseite. Ich meine, worauf wollen Sie hinaus? LePenseur, am 01. Februar 2010 um 12:42 ( Link ) @eriat_love: Ach du liebes Bisschen! Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, jetzt evolutionistisch-genetische Zivilisationstheorien zu schwingen? Doch, es ist mein Ernst. Oder ist Ihnen eine plausiblere Erklärung dafür bekannt? Mir nicht. @ratloser: eriat_lov, am 01. Februar 2010 um 12:48 ( Link ) @ratloser Die Schlichtheit, mit der Sie meinen, Ihre Realitätsverleugnung beibehalten zu können, in dem sie diejenigen, die sie darauf hinweisen, beleidigend herabzusetzen versuchen, imponiert mir... Ups, jaul, sorry für den Treffer, ich hatte auf Sie eigentlich gar nicht gezielt. Pat, pat, on the head, hoffentlich alles wieder gut... Aber Spaß beiseite, es ist einfach ZU albern über angeblich genetisch unterbelichtete VooDoo-Neger zu diskutieren. Um sich dann mit der PI-Fahne zu schmücken. Hey, kommt wieder 'runter. Nur dass man etwas anderes denkt als die Herde, heißt noch nicht automatisch, dass es sinnvoll sein muss. Auch das Gegenteil von Unsinn, kann durchaus immer noch Unsinn sein. LePenseur, am 01. Februar 2010 um 12:55 ( Link ) @eriat_love: Das geht nur mit gaaanz fest geschlossenen Augen und der Hoffnung, daß die Realität schon irgendwie vergehen wird, ohne daß man sich mir ihr auseinandersetzen muß ... @ratloser: eriat_lov, am 01. Februar 2010 um 13:11 ( Link ) Es geht hier um Rationalität.. Im Moment sehe ich hier nur noch polemische Emotionalität, da hat sich das totgelaufen... PS: noch off-topic was Pseudomyn/nicht Pseudonym angeht @LePenseur: Dass das Internet nicht anonym ist, sollte sich doch herumgesprochen haben (OK, es sei denn man benutzt technisch raffinierte Gimmicks...). kfa, am 01. Februar 2010 um 13:21 ( Link ) Also auf Marxismus-Provokationen will ich jetzt nicht mehr eingehen. Mechanismen der Beeinflussung genetischer Auslese durch Kultur und Lebensumstände gibt es, aber wissenschaftliche Studien in diesem Bereich sind schwierig seriös durchzuführen. Generell wehre ich mich gegen eine Beurteilung wie "höherstehend", die am Output an Schrifttum oder architektonischen Hinterlassenschaften einer Kultur festgemacht wird, und solche die diesen Standard nicht erfüllen als minderwertig brandmarkt. In Europa sind all jene dem Lauf der Geschichte zum Opfer gefallen. Vielleicht spricht das ja gerade für die Afrikaner, oder sie haben einfach nur Glück gehabt? Interessant und wieder zum Thema ist vielleicht dieser Artikel: karen m., am 01. Februar 2010 um 14:09 ( Link ) Wir sollten wirklich guter Hoffnung sein, daß die Christianisierung der schwarzen Ureinwohner Haitis einen Wohlstandsstaat schaffen wird, so etwa wie in Südafrika. Auch eine evangelikale Gemeinde aus den USA half sofort und sendete 600 solarbetriebene Audio-Bibeln nach Haiti, „die das Wort Gottes in haitianisch-kreolischer Sprache erklingen lassen. Eine Akkufüllung der ,Proclaimer’ soll für 15 Stunden reichen. Die Betreiber der dazugehörigen Website ,Faith Comes By Hearing’ nennen ihre frommen Vorlesemaschinen denn auch ,ein Geschenk Gottes’ . Man könne das Gerät überall nutzen, sogar auf dem Mond.“ Das werden die Haitianer bestimmt umgehend ausprobieren. Übrigens, wer noch einen kleinen Mohren braucht, sollte schnell die Bestellscheine ausfüllen: Gut fühlen wollten sich auch jene, welche im Gegensatz zu den Hunde- und Katzenliebhabern eher süße Mohrenbabys präferieren und welche die Gunst der Katastrophe zu nutzen gedachten, ihre bereits vor den Erdbeben versprochenen haitianischen Babys schnellstens reich ins Heim zu holen. In Frankreich bspw. warten etwa 1000 potentielle Babyhalter sehnsüchtig darauf, endlich jene Sprößlinge Jahrezehnte lang durchfüttern und durchknuddeln zu dürfen, die andere in einigen Minuten anfertigten bzw. in neun Monaten austrugen. Das ist schon deswegen sinnvoll, damit den Erzeugern der Kinderscharen die Verantwortung abgenommen wird und diese ungestört der Produktion neuer Babys für die babyarme, zivilisierte Welt frönen dürfen. Dabei ist es eher unwichtig, ob die Ware aus Fair-Trade stammt oder ob wie im Fall der Arche Zoé, bei welchem aus dem Tschad entführte Kinder als Waisen deklariert nach Frankreich verhökert wurden, der Fairneß etwas brutaler nachgeholfen wird. LePenseur, am 01. Februar 2010 um 14:21 ( Link ) @eriat_love: Dass das Internet nicht anonym ist, sollte sich doch herumgesprochen haben Hat es, danke. Aber man macht es dem Gegner der Freiheit allzu leicht, wenn man unter Klarnamen postet. Mein Interesse, von irgendwelchen linken Gutmenschen das Büro angezündet zu bekommen, ist halt endenwollend ... seltsam, nicht? Und auch die Behörden und ihre Mitarbeiter sollte man nicht überschätzen: bei den meisten paart sich Dummheit mit Faulheit (sonst wären sie vermutlich nicht Staatsknechte, sondern Selbständige geworden). Also werden auch sie lieber einen namentlich bekannten Herrn Gärtner betonieren, als eine mühsam rückverfolgbare variable IP-Adresse herauszufinden. Bei der sie dann ja noch beweisen müssen, wer konkret unter dieser IP-Adresse schrieb (was bei einem Netzwerk viel Spaß macht ;-) @kfa: Generell wehre ich mich gegen eine Beurteilung wie "höherstehend", die am Output an Schrifttum oder architektonischen Hinterlassenschaften einer Kultur festgemacht wird, und solche die diesen Standard nicht erfüllen als minderwertig brandmarkt. Vor die Wahl gestellt, einen Voodoo-Zauber in einer haitianischen Wellblechhütte mit einem Pontifikalamt mit Beethovens Missa Solemnis im Wiener Stephansdom für (a) gleichwertig, (b) höherwertig, oder (c) minderwertig anzusehen, fällt mir die Wahl nicht schwer. Vor die Wahl gestellt, z.B. Papa Doc mit z.B. Konrad Adenauer für Liste beliebig verlängerbar ... In unserer panischen Angst, ja nur nichts "politisch unkorrektes", nichts "rassistisches", nicht "diskriminierendes" zu sagen, verlernen wir die überlebenswichtige Fähigkeit, Unterschiede zu erkennen und zu bewerten (sic!). Wenn alles "gleichwertig" ist, dann wären auch Heinrich Himmler und Albert Schweitzer gleichwertig, die Wirtschaftspolitik Erhards und Ulbrichts, der Glauben von Johannes XXIII und von Ayatollah Khomeini, usw. usf. Was ich — unbelehrbar, wie ich halt bin — jedoch für flagranten Unsinn ansehe ... hel, am 01. Februar 2010 um 15:40 ( Link ) Was mich ein wenig bei der Diskussion um die Entwicklungshilfe stört, ist das Sendungsbewusstsein und die imperialistische Idee, die dahinterstecken. karen m., am 01. Februar 2010 um 16:17 ( Link ) @hel Die Neger scheitern an der „Zivilisation“, weil die Funktionsweise dieser „Zivilisation“ von Menschen ausgeheckt wurde, die eine völlig andere Kultur- und Lebensanschauung haben. Und die IQ-Test’s zeigen auch nur den Grad an, wie der Getestete (potentiell) mit der Technokratie klarkommt. Bei den Test’s wird nicht nach den 60 Grüntönen gefragt, welche etwa die Amazonasindianer unterscheiden können, sondern nach Zahlen-, Geometrie- oder Wortkombinationen. Der urbane Händlertyp wird hier bestens abschneiden, genauso, wie er in der - von ihm entworfenen und für ihn maßgeschneiderten - technokratischen Zivilisation erfolgreich sein wird. Das Beste wäre doch, die Haiti-Neger zurück nach Afrika zu verschiffen und dann den Kontinent für mindestens 100 Jahre ab- und auszusperren. Irgendwann dürfte sich wieder ein Gleichgewicht einpegeln. Die Europäer essen derweil weniger Thunfisch und Bananen und sparen sich dafür die „Entwicklungshilfe“. Maverick, am 01. Februar 2010 um 16:58 ( Link ) Familienwehr, Peter Janowitz, Christ sein befreit von der Tyrannei der Werte und deren Patentämtern, eingeschlossen der christlichen. Nach dieser Definition gibt es dann aber weit weniger Christen als ich angenommen habe, da dann alle die, die Werte als christlich etikettieren wollen keine Christen sein können. Den Begriff"Antichrist" habe ich eingebracht, wohlwissend, dass der bluttrinkende Christusanbeter nicht die einfache Wortbedeutung (anti=gegen) sondern den bluttrinkenden Satansanbeter darunter versteht. Aber das ist nur eines der vielen Probleme, die ich nicht habe. Das was Sie KHD betreffend angeführen mag ausreichen ihn einen Antihumanisten zu nennen. Es reicht aber nicht seine Werke zu entwerten. Wer behauptet 2+2=4 der hat recht. Egal ob man denjenigen einen Antihumanisten nennen will oder nicht. ratloser, eriat_lov, Wer keine Probleme damit hat sich geistig dem Neger überlegen zu fühlen, der sollte auch keine Probleme damit haben sich dem Asiaten geistig unterlegen zu fühlen. karen m., am 01. Februar 2010 um 17:04 ( Link ) @ratloser Mit den eingesparten Geldern für die Sozialhelferindustrie wäre es möglich, Steuern zu senken, so daß die Unternehmen wiederum verpflichtet werden könnten, statt illegal beschäftigter türkischer Putzfrauen und arabischer Müllräumer ehemalige Sozialhelfer für diese anspruchsvollen Tätigkeiten einzusetzen. Am Ende hätten alle mehr Geld in der Tasche. karen m., am 01. Februar 2010 um 17:24 ( Link ) @Maverick Ich denke, die meisten fühlen sich wohl in ihrer Haut und neiden dem Nachbarn nicht den Intellekt. Man sollte aber unterscheiden zwischen "Intellekt" und "Schöpferkraft". Ost-Asiaten haben, vielleicht kulturell bedingt oder genetisch selektiert, eine sehr hohe Anpassungs- und Lernfähigkeit. Ich warne davor, die Ergebnisse "westlicher" IQ-Test's, die vielleicht Produktivitätspotentiale innerhalb einer urbanen Technokratie und ihren Erfolg in dieser Gesellschaftsform widerspiegeln, zum alleinigen Maßstab für menschliche (Gruppen-)Fähigkeiten und damit für kulturellen oder biologischen Erfolg zu erheben. Die Verblödung - rein genetisch betrachtet - greift auch in Technokratien immer mehr um sich. Allein die Parole stimmt uns hoffnungsfroh: Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen! familienwehr.de , am 01. Februar 2010 um 17:42 ( Link ) @Maverick. Ihnen, wie einigen anderen hier geht es nicht um Einsichten sondern um Resonanz. dickbrettbohrer, am 01. Februar 2010 um 18:02 ( Link ) karen m.: "Am Ende hätten alle mehr Geld in der Tasche." Wen meinen Sie mit "alle"? Die heute kassieren, würden dann durch die Finger schauen. Das ist ja das Problem, daß dann das Kapital bei jenen bliebe, die dafür arbeiten. Deshalb wird das nie passieren. Leider hoffnungstraeger, am 01. Februar 2010 um 22:04 ( Link ) Auf all die vorgeblich "aufgeklärten" Gehässigkeiten bleibt mir nur mit Matthäus 24 zu antworten: "Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe. 5Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: "Ich bin Christus" und werden viele verführen. 6Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. 7Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder. 8Da wird sich allererst die Not anheben. 9Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müßt gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern. 10Dann werden sich viele ärgern und werden untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. 11Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen.12und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. 13Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig. 14Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen. 15Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest, der merke darauf!), 16alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist; 17und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen; 18und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen. 19Weh aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit! 20Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. 21Denn es wird alsbald eine große Trübsal sein, wie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und wie auch nicht werden wird." Übrigens, weil von der Intelligenz und Überlegenheit der Chinesen die Rede gewesen ist: Der Glaube an Christus (ich meine nicht Katholizismus!) wächst dort wie in kaum einem anderen Land. Von welcher Angst die heute Überheblichen einst im Leid einer möglichen Krankheit oder an der Schwelle zum eigenen Tod geplagt werden und zu welcher Erkenntnis sie dann kommen mögen, dies werden sie uns verschweigen. Dr. Spiele, am 02. Februar 2010 um 0:48 ( Link ) Diese Hundefresser können mir gestohlen bleiben samt ihrer "Kultur"... Wir sollten da einmarschieren mit allem was wir haben und sie unterwerfen, bevor es zu spät ist! Andreas Tögel, am 02. Februar 2010 um 8:45 ( Link ) Die Neger der USA haben ihre tradierte Kultur weitgehend eingebüßt, und sind trotzdem, was den IQ betrifft, ziemlich am unteren Ende angesiedelt. Was genetische Faktoren als Erklärung nahelegt.Steven Farron hat unter dem Titel "Prejudice is free, but diuscrimination has costs" eine Arbiet zum Thema "affirmative action" vorgelegt, in welchem er auch auf die Situation der Neger in den USA eingeht. Interessantes Detail seiner Studie: die Kinder von akademisch gebildeten Negern schneiden bei IQ-Tests deutlich schlechter ab als Kinder aus dem weißen Arbeitermilieu. Und das Beste: diese Unterschiede verringern sich nicht mit fortschreitendem Alter und Bildung. Wie erklärt man sich in der "Intelligenzunterschiede-haben-nichts-mit-der-"Rasse"-sondern-nur-mit-dem-sozialen-Umfeld-zu-tun!"-Fraktion? Mein - wie immer - schlichter Befund: Sie können einem Esel, einige Geduld vorausgesetzt, sicher Courbette, Levarde und Kapriole beibringen...Lippizaner wird trotzdem keiner draus...;-)! Andreas Tögel, am 02. Februar 2010 um 8:50 ( Link ) Pardon - sollte richtig Lipizzaner heißen... Edgar L. Gärtner, am 02. Februar 2010 um 9:21 ( Link ) @Andreas Tögel: Selbstverständnlich kenne ich einige der Arbeiten über den IQ der Schwarzen in den USA. Ich frage mich aber, ob der IQ für das hier von mir angesprochene Thema tatsächlich so wichtig ist. Meines Erachtens geht es hier nicht um mehr oder weniger formale Intelligenz, sondern um den Unterschied zwischen Klugheit und Dummheit (auch in historischer Dimension). Jemand mit einem hohen IQ kann ausgesprochen dumm sein. In meiner Sprüchesammlung (http://www.gaertner-online.de/aphorismen/index.html) habe ich den Nihilismus definiert als "Dummheit, die sich als Tiefsinn tarnt." LePenseur, am 02. Februar 2010 um 10:46 ( Link ) @Edgar L. Gärtner: Meines Erachtens geht es hier nicht um mehr oder weniger formale Intelligenz, sondern um den Unterschied zwischen Klugheit und Dummheit (auch in historischer Dimension). Nun, das Problem löst ein Blick auf ein paar Statistiken recht eindeutig: - Handelsstatistik - durchschnittliche Lebenserwartung - Alphabetisierungsquote Damit ist natürlich nicht gesagt, daß es im einen oder anderen Detailbereich nicht Unschärfen geben könnte, aber so ganz generell wird eine Population, die in allen drei Statistiken gut abschneidet vermutlich klüger sein, als eine die in allen drei schlecht abschneidet. Und jetzt wenden Sie diese Erkenntnis auf Schwarzafrika & Co. an (wenn Sie sich trauen ...) P.S.: Der effektivste Zensor sitzt im eigenen Kopf. Das weiß jede Diktatur. Daher auch die "Diktatur der Guten", genannt P.C. ... Edgar L. Gärtner, am 02. Februar 2010 um 11:02 ( Link ) @LePenseur: Bis jetzt schneidet D., wie die meisten EU-Länder, bei diesen Indikatoren ja noch gut ab gegenüber den afrikanischen und arbaischen Ländern. Aber ich schließe nicht aus, dass es in den kommenden Jahren rapide bergab gehen wird. Denn die Europäer wissen bei aller Intelligenz nicht mehr recht, was sie wollen. Sie können z.B. von arabischen Muslimen besiegt werden, weil diese, trotz IQ oft deutlich unter 100, immerhin wissen, was sie wollen. freigeistig, am 02. Februar 2010 um 18:24 ( Link ) Hm, positiv finde ich ja erstmal, dass die Rassisten hier sich ehrlich und offen dazu bekennen. Im Allgemeinen leugnen die meisten es ja auch dann noch, wenn sie allein sind. Aber klar, es ist ja gewissermaßen verboten, Rassist zu sein. Das erschwert natürlich die ganze Sache. Wer das anders sieht - seine Sache, solange er nur so denkt. Das Problem ist nur, das mit der (eingebildeten) Rassischen Überlegenheit zu oft auch die Herrschaft und Vernichtung von militärisch Unterlegenen Kulturen und Völkern einhergegangen ist. freigeistig, am 02. Februar 2010 um 18:32 ( Link ) Eine Gesellschaft, die sich (aus welchen Gründen auch immer.... denen nachzugehen allerdings sehr interessant wäre)selber nicht mehr achtet und deswegen auch nicht mehr bereit und in der Lage ist, sich gegen andere zu behaupten, verschwindet. Und das wird wohl auch passieren. Ich bin nur nicht sicher, ob ich wirklich Mc'Donalds und RTL hinterherweinen würde ... Natürlich, das Problem ist, es geht auch immer schlechter ... sogar noch viel schlechter. Aber ich habe immer noch die Hoffnung, dass der umgekehrte Weg möglich ist - dass das Kranke vergeht und eine gesunde und vernünftige Gesellschaft sich dereinst mal bilden wird. Bzw. was wohl eher wahrscheinlich ist, dass die Vernünftigen die Gestörten auf der Erde einfach zurücklassen und auf einem neuen Planeten nochmal neu anfangen werden ... Utopisch, aber vielleicht doch eines Tages möglich. Edgar L. Gärtner, am 02. Februar 2010 um 18:46 ( Link ) @freigeistig: Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es im interntaionalen Wettbewerb mehr auf die Software als auf die Hardware ankommt. LePenseur, am 02. Februar 2010 um 20:08 ( Link ) @Freigeistig: Amüsant finde ich jedenfalls, wie auf einmal die Errungenschaften unserer weißen Zivilisation verteidigt werden, wenn es gilt, sie als Beweis für unserer Überlegenheit darzustellen ... Na, da haben Sie's den pöhsen Rassisten aber mal richtig reingesagt! Chapeau! Ja, Sie haben natürlich völlig recht: für jeden Kant haben wir einen Marx, und für jeden Beethoven einen Bohlen. In Schwarzafrika haben Sie z.B. weder einen Kant, noch einen Marx (außer man importier[te] ihn), sondern Medizinmänner. Da finden sich auch weder Beethoven noch Bohlen, sondern Buschtrommel. Nun, für meinen Teil möchte ich auf Beethoven nicht verzichten, und nehme dafür den Bohlen, den ich einfach abdrehe, sollte ich mich beim Autofahren irrtümlich auf einen solchen Sender verirren, in Kauf. Und den Marx sind wir mittlerweile auch halbwegs losgeworden (jetzt müssen wir noch IM Erika davon überzeugen, daß das nix Gutes ist!), ohne deshalb Kant wegzuschmeißen. Ich persönlich möchte auch in erster Linie als Individuum, mit meinen persönlichen Stärken und Schwächen - und nicht als Weißer (oder Deutscher) wahrgenommen werden. Das wollen wir alle, und das ist auch gut so. Nur wenn es um die Frage geht, warum bestimmte Staaten von u.a. meiner (nämlich aus meinen Steuern gespeisten) Entwicklungshilfe leben, und das schon seit Jahrzehnten, dann komme ich nicht umhin, mir Gedanken darüber zu machen, ob die Statistik nicht doch den Befund ergibt, daß bestimmte Menschengruppen ofenbar weniger *hüstel* ökonomiebegabt sind, als andere. Und wenn ich mir die krasse Absenz von Spitzenleistungen in Wissenschaft, Kunst und Kultur ansehe, erhärtet sich dieser Verdacht. Natürlich kann man da überall Hilfshypothesen spinnen, warum gerade die dort keine tollen Schriftsteller haben (weil z.B. die Anaphabetenquote so hoch ist ist), und Hilfs-Hilfshypothesen, warum das zu Zeiten, als es im 15. Jh bspw. ähnliche Analphabetenquoten auch in Europa gab, aber trotzdem tolle Schriftsteller (weil es in Afrika z.B. den Kolonialismus gab, der eigenständiges Kulturleben ausradierte), und Hilfs-Hilfs-Hilfshypothesen, warum es ... ... usw. usf. Man kann sich immer alles irgendwie schönlügen, wenn man will. Einfacher und ehrlicher jedoch ist es, zu sagen: ja es gibt Unterschiede. So, wie ich wieder zur Kenntnis nehmen muß, daß ein x-beliebiger Bach-Sohn zehnmal musikalischer gewesen ist, als ich es je sein werde (obwohl ich durchaus musikalisch bin, aber eben nicht im Maße eines J.Chr. B. oder C.P.E. B. oder ...), so ist es eben auch in größerem Maßstab. Das alles mit der Rassismus- und Vorurteilskeule niederzustrecken ist zwar bequem, aber unklug. Denn wir tun uns und den anderen nichts Gutes, wenn wir vorgeben, daß eh alle alles im Prinzip gleichgut können. Wer mich z.B. zum Marathonlauf trainieren will, wird damit nur Frust ernsten — bei mir und bei sich! Wer seine Vorstandsetage nach dem Motto "Da muß mindestens ein Neger, eine Frau, ein Schwuler und ein Moslem rein!" besetzt, kann seinen Laden gleich zusperren ... Natürlich gibt es eine gewisse kulturelle Verbundenheit und auch Blutsbande, aber wenn ich mir einen zufälligen Durchschnittsweißen vorstelle - Fett und aufgedunsen - und ihn Gedanklich neben einen Angehörigen eines Naturvolkes stelle ... dann gibt das ein ziemlich lustiges (bzw. trauriges) Bild, wenn man dazu die Worte "Rassische Überlegenheit" schreibt ... Wenn ich mir in Gedanken einen fetten, aufgedunsenen 50-jährigen Durchschnittsweißen vorstelle, der aber noch die nächsten 15 Jahre recht beschwerdenfrei leben wird und z.B. als Buchhalter eine jahrzehntelange Berufspraxis hat, die er noch einige Jährchen sinnvoll einsetzen kann, und mir dann gedanklich einen durch ineffiziente Ackerbaumethoden krummgeschufteten, ausgemergelten 50-jährigen Angehörigen eines Naturvolkes danebenstelle, dann ist das allerdings ein etwas traurigeres Bild. Ist Ihnen schon aufgefallen, daß die Lebenserwartung und der Gesundheitszustand der Menschen unter den von Ihnen gepriesenen Naturvölkern nicht so großartig ist, daß Sie und ich uns wünschen sollten, mit denen zu tauschen? Denn es reicht ja nicht, sie auszubeuten, wir müssen den Primitivlingen natürlich noch unsere überlegene Lebensweise aufzwingen Wenn das einer durchsetzen will, dann ist das natürlich Unsinn. Zwangsbeglückungen à la Bush's "Crusade for Democracy" sind, wenn gutgemeint, Hirnblähungen — viel wahrscheinlicher jedoch blanke Heuchelei. Ein Buschmann, der in der Steppe arm aber glücklich lebt, soll das gerne weiter so machen. Nur soll er sich dann auch nicht beklagen, wenn er bereits mit vierzig ein hinfälliger, von Parasiten zerfressener und von Mangelerkrankungen gezeichneter Greis ist. "Schöne" Natur gibt's im TUI-Prospekt. In der Realität kommt sie ebenso häufig vor, wie Glückmomente im Berufsleben einer Supermarktkassierin. Also vermutlich nicht allzu oft. Ist irgendwie schade — aber es ist halt so ... zebra, am 03. Februar 2010 um 9:42 ( Link ) Wer daran glaubt, daß Naturkatastrophen oder Seuchen eine Strafe Gottes sind, zum Beispiel wegen aufmüpfiger Menschen zweiter Klasse (so hört es sich hier an), die sich frecherweise als erste Sklaven von Fremdmacht befreit haben (eher sollte einer sich ein Beispiel daran nehmen) ist wohl dem selben Aberglauben verfallen, wie die Anhänger des Vodoos. Solche über einen hineinbrechende und völlig unkontrollierbare Naturgewalten, denen der Mensch weder mit seiner ausgetüftelten Technik oder seiner Intelligenz beikommen kann, erinnern eher an die Verletzlichkeit und Winzigkeit, wie auch die Vergänglichkeit des Menschen - sich dessen bewußt zu werden, wäre dem ein oder anderen Katastrophen, Seuchen und Krankheiten haben Ursachen, die meist (!) außerhalb der menschlichen Verantwortung liegen (abgesehen von bestimmten Seuchen und unseren Zivilisationskrankheiten, welche durch eine gesündere Lebensführung und mehr Eigenverantwortung gebessert werden können). In meiner unmaßgeblichen Vorstellung hat Gott nichts mit solchen Katastrophen zu tun. Es ist die alte und unbeantwortete Frage: wieso läßt Gott das zu, warum dort und nicht hier? Wieso sollten Menschen darauf eine Antwort haben? Sind wir Gott? Und sind wir, als Wohlstandsbevorzugte, kulturell Überlegene, ohne Erdbeben, besonders gottgefällig...? Das will ich bezweifeln. Kulturelle Unterschiede zu benennen und vor allem zu akzeptieren finde ich wichtig und teilweise auch erfrischend, da ja eher unerwünscht. Aber daraus eine generelle Bewertung des Menschen abzuleiten ist wenig konstuktiv. Die Bereicherungen liegen eben woanders, als im technisch-wirtschaftlichen Bereich und das generell abzuqualifizieren, Das Problem ist eben - mal wieder - bei der Politik"pädagogik" zu finden, welche den schleichenden Selbstmord unserer Zivilisation zum Programm hat, kulturelle Unterschiede dürfen nicht ausgesprochen werden und das ist dann wohl "politisch korrekt". Dagegen helfen dann nur Provokationen, zum Anstoß. Besser wäre, darüber zu sprechen ohne menschenverachtend oder abqualifizierend zu werden. Denn jeder Mensch und jede Kultur hat etwas zu geben. hoeppe, am 03. Februar 2010 um 10:06 ( Link ) @LePenseur Der zurückgebliebene Wilde scheint für Sie ja von einem irrsinnigen Interesse zu sein oder warum hauen sie hier so in die Tasten? Kommt mir so vor, als ob Sie für irgendwas irgendwelche Ausreden suchen. Schlechtes Gewissen oder was? Oder sind Sie innerlich selber so verrottet, dass Sie sich an der geringen Lebenserwartung des erbärmlichen Buschmannes hochziehen müssen? Scheint mir fast so… familienwehr.de , am 03. Februar 2010 um 10:47 ( Link ) Man darf Rassist sein, aber nicht hochmütig. LePenseur, am 03. Februar 2010 um 12:04 ( Link ) @hoeppe: Der zurückgebliebene Wilde scheint für Sie ja von einem irrsinnigen Interesse zu sein oder warum hauen sie hier so in die Tasten? Mich interessiert eher das Phänomen hirnlosen Gutmenschentums und Antidiskriminierungswahns Kommt mir so vor, als ob Sie für irgendwas irgendwelche Ausreden suchen. Schlechtes Gewissen oder was? Oder sind Sie innerlich selber so verrottet, dass Sie sich an der geringen Lebenserwartung des erbärmlichen Buschmannes hochziehen müssen? Scheint mir fast so… Na, wenn S' meinen ... Hauptsache, es geht Ihnen wieder gut! hoeppe, am 03. Februar 2010 um 14:46 ( Link ) noch was für die hirnlose phänomenologie Schatulle Mich interessiert eher das Phänomen hirnlosen Gutmenschentums und Antidiskriminierungswahns Ich habe nichts gegen Neger, ich finde jeder sollte einen haben. LePenseur, am 03. Februar 2010 um 17:07 ( Link ) @hoeppe: Aber ja, können Sie ruhig — mich übrigens auch ... Dr. Spiele, am 04. Februar 2010 um 20:03 ( Link ) An dieser Stelle wäre einzuflechten http://www.beethoven-haus-bonn.de/sixcms/detail.php?id=38890/_mid//39091 Christoph Gross, am 17. April 2010 um 14:04 ( Link ) Der evangelikale Prediger Pat Robertson - und freilich keineswegs nur er! - hält den Voodoo für einen Teufelskult. Das zeigt, dass dieser Mensch so unwissend ist, wie es sich für einen evangelikalen "Christen" wohl gehört. Es wäre nämlich lediglich eine geringfügige Übertreibung zu behaupten, es handle sich bei der Voodoo-Religion mitnichten um einen Teufels-, sondern um einen Engelskult! Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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kfa, am 31. Januar 2010 um 11:33 ( Link )
Die Verbreitung des Christentums unblutig? Das ist doch wohl das Gerücht des letzten, nein der zwei letzten Jahrtausende. Herr Gärtner, bitte, wo bleibt Ihre wissenschaftliche Integrität? Da weiß man ja gar nicht wo man anfangen soll: In Germanien war es Frankenkönig Chlodwig, der nach seiner Taufe große Eroberungsfeldzüge unternahm und die unterworfenen Stämme mit dem Schwert bekehrte. Dann natürlich Karl der Große. Systematische Zerstörung heidnischer Heiligtümer und Errichtung von Kirchen an deren Stelle. Es wird berichtet daß Karl immerhin noch Aufzeichnungen angefertigt haben soll über die bisherigen Stammeskulturen, die solches nicht taten, diese Bibliothek aber von seinem Sohn Ludwig der Fromme zerstört worden sei. Im weiteren Verlauf der Geschichte Folter, Inquisition, gewaltsame Missionierung in den Kolonien. Und so weiter und so fort. Und da will sich mancher rausreden, daß das ja so nicht in der Bibel steht und alles ein Mißverständnis war. Trotzdem ist es genau so geschehen.