22. November 2009

Dreiste Manipulation der wichtigsten Temperaturdaten zur Welttemperatur nicht mehr auszuschließen Climategate – Klimagate

Das Daten-Desaster der IPCC Klimazentrums CRU (Climate Research Unit) der Universität East Anglia

Die Climate Research Unit (CRU) der Universität East Anglia (UEA) ist eine kollegiale Nebenstelle des britischen Hadley Centers. Beider Hauptaufgabe ist, weltweit Daten zu sammeln, daraus zukünftige Prognosen zu berechnen und zu veröffentlichen, die das IPCC und seine Botschaft von der drohenden, menschgemachten Klimakatastrophe unterstützen. Demzufolge arbeiten einige der bekanntesten Klimawissenschaftler der Welt in der CRU der UEA und dem Hadley Center oder eng mit ihnen zusammen. Die CRU ist auch ein Mitglied derjenigen Gruppe, welche die offiziellen Graphen mit dem Verlauf der Welttemperatur erstellen. Diese werden vom IPCC in all seinen Veröffentlichungen (TAR, Third Assessment Report 2001, AR4 Assessment Report 4 2007) verwendet. Sie waren die Basis für die Zuordnung des CO2-Anstiegs zur Global-Temperatur und damit für die allgegenwärtige Furcht vor einer Klimakatastrophe. Und für das extrem teure Kyotoprotokoll und seines geplanten Nachfolgers, das in Kopenhagen beschlossen werden soll.

Jetzt wird womöglich diese Grundlage, auf der alle Thesen und Maßnahmen zum „Klimaschutz“ beruhen, massiv erschüttert, ja womöglich zum Einsturz gebracht. Die Mutter der gesamten Klimapanik wankt. Denn es wird mit jedem Tag wahrscheinlicher, dass diese Daten in dreister Form von den Beteiligten so manipuliert wurden, dass das gewünschte Ergebnis – „wissenschaftlich“ gesichert – herauskommt. Und das betrifft nicht nur die Daten der Vergangenheit aus den letzten 1.000 Jahren (wir erinnern uns an die bereits bekannte Fälschung der Mannschen Hockeyschlägerkurve) über die letzten 100 Jahre, sondern auch den Einfluss auf die Modellergebnisse. Diese, modernen Kristallkugeln gleich, sollen das „Weltklima“ der Zukunft passend berechnen. Es betrifft zusätzlich auch Maßnahmen, so werden sie in den Mails diskutiert, unliebsame Kritiker aus angesehenen Wissenschaftsmagazinen auszuschließen. Es wird darin diskutiert, wie man die Journale, die es wagte,n skeptische Beiträge zu veröffentlichen, boykottieren könnte. Man will auch den Peer-Review-Prozess dazu neu definieren.

Was war geschehen?

Wie die CRU inzwischen bestätigt, wurde der Uni-Computer von externer Seite und vermutlich illegal gehackt. Die Hacker stellten die herausgezogenen Datenmenge von ca. 61MB ins Internet und machten sie damit der internationalen Öffentlichkeit zugänglich. Sie enthalten jede Menge Berichte, Papiere und Reports, aber auch über 1.000 Emails der Beteiligten mit Klimawissenschaftlern anderer Organisationen, Skeptikern, etc.

Die Begründung der Hacker für ihr Tun ist, dass die dort verwalteten Daten so extrem wichtig seien, dazu noch steuerfinanziert gesammelt, verdichtet und ausgewertet werden, dass die Freiheit der Information Vorrang hätte, also der auch in Großbritannien geltende „freedom of information act“ anzuwenden sei.

Die Universität East Anglia hat inzwischen eingeräumt, dass die gehackten Informationen, soweit sie sie bisher überblicken kann, echt seien. Eine spätere Presseerklärung sagt, dass man nicht ausschließen könne, dass nicht alle Datensätze, Emails etc. echt seien. Man habe die Polizei eingeschaltet. Viele Klimarealisten, die ihre Mails im gehackten Material erkannten, haben inzwischen deren Echtheit bestätigt.

Damit kein Zweifel aufkommt: Illegale Datenbeschaffung ist ein krimineller Akt. Der auch dadurch nicht legaler wird, dass viele Organisationen halbstaatlicher, privater oder staatlicher Träger sich immer wieder dieser Methoden bedienen. Erinnern uns an den Kauf illegal beschaffter Daten aus Liechtenstein, die die deutsche Steuerverwaltung für Millionen trotzdem aufkaufte und mit Erfolg vor Gericht einsetzte.

Aber es wäre auch kriminell, wenn sich die Vermutung als wahr erweisen würde, dass die „wissenschaftlichen“ Daten und Modelle, die zu Klimapsychose, Klimahysterie und letztlich einer ungeheuerlichen Belastung von Bürgern und Staatshaushalten im Sinne einer Pseudo-Wissenschaft Klimaschutz geführt haben und weiter führen sollen, von den dafür Zuständigen in bewusster, interessengeleiteter Weise manipuliert wurden. Die bisher veröffentlichten Beispiele belegen allem Anschein nach eine massive Manipulation bei der Datenauswertung und der Modellergebnisse. Sie zeigen ferner einen rüden Umgang mit Klimarealisten (Skeptikern) zur Unterdrückung von deren Analysen, Meinungen  und Ergebnissen, ein erschütterndes Verständnis von Anstand und Würde, wenn der Tod eines der bekanntesten skeptischen Klimaforschers der ersten Stunde, John Daly, verstorben im Jahre 2004, mit einem „In an odd way this is cheering news” (Phil Jones) begrüßt wurde. 

Der Journalist Dirk Maxeiner von Achgut zitiert Antony Watts zu den ersten Meldungen über die veröffentlichten Datensätzen so: „Ich habe das File gesehen, es scheint echt zu sein und von der Climate Research Unite zu stammen. Andere, die sie gesehen haben, stimmen mir zu – es scheint sich um ein Original zu handeln. Es sind so viele Mitteilungen und deshalb ist es unwahrscheinlich, dass es sich um eine Fälschung handelt. Das wäre zuviel Aufwand gewesen.”

Sind die Mails echt, dann liegen folgende Tatbestände vor: Erstens geheime Absprachen um Daten zu manipulieren, so dass der gewünschte Erwärmungstrend vorherrscht, zweitens Unterdrückung von gegenläufigen Erkenntnissen, drittens geheime Absprache,n um Kritiker der gegenwärtigen Klimaforschung aus dem wissenschaftlichen Prozess und dem Peer-Review-Prozess auszuschließen, viertens     Verschleiern der mittelalterlichen Warmzeit (damit die heutige Zeit als besonders warme Periode erscheint), fünftens klammheimliche Freude über den Tod des bekannten australischen Kritikers John Daly, und sechstens geht aus den Mails hervor, dass die betreffenden Forscher einen Teil ihrer Erkenntnisse intern durchaus anzweifeln, dies aber gegenüber der Öffentlichkeit verschleiern.

Bisher haben die deutschen Leitmedien – obwohl informiert – wenig darüber berichtet. Und wenn, dann abwiegelnd. Im Ausland hingegen ist bereits die mediale Hölle los.

Bleibt die Frage, ob die deutschen Hauptalarmisten vom PIK und Geomar, Schellnhuber, Rahmstorf, Edenhofer, Latif, um nur einige zu benennen, von diesen Machenschaften wussten oder gar einbezogen waren. Schließlich rühmt sich zum Beispiel Rahmstorf enger Freundschaft mit Phil Jones. Diese Fragen müssen jetzt beantwortet werden, bevor die Geldverbrennungsmaschine Klimaschutz, die in Kopenhagen gestartet werden soll, hochläuft. Es ist die Aufgabe unserer Medien, unbequeme Fragen zu stellen. Werden sie es tun? Die Wetten stehen zehn zu eins dagegen…

Die Idee vom Goldesel „Klimaschutz“ wäre damit am Ende. Doch in jedem Ende steckt auch ein Anfang. Liefern diese Mails – und dass sie echt sind, davon kann man inzwischen ausgehen – unseren Politkern die vielleicht schon lange gesuchte Hintertür, um ohne Gesichtsverlust vom „Klimaschutz“ und seinen fürchterlichen wirtschaftlichen und fiskalischen Folgen für unser Land  Abstand zu nehmen? Sie wären schlicht Betrügern aufgesessen, könnte es dann heißen. Und wer kann sich schon von solch raffinierter, krimineller Energie schützen? Kopenhagen könnte dazu der Anfang sein.

Internet

Hier die erste Reaktion des Klimakatastrophen-Befürworter


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Michael Limburg

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