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Dreiste Manipulation der wichtigsten Temperaturdaten zur Welttemperatur nicht mehr auszuschließen: Climategate – Klimagate

von Michael Limburg

Das Daten-Desaster der IPCC Klimazentrums CRU (Climate Research Unit) der Universität East Anglia

Die Climate Research Unit (CRU) der Universität East Anglia (UEA) ist eine kollegiale Nebenstelle des britischen Hadley Centers. Beider Hauptaufgabe ist, weltweit Daten zu sammeln, daraus zukünftige Prognosen zu berechnen und zu veröffentlichen, die das IPCC und seine Botschaft von der drohenden, menschgemachten Klimakatastrophe unterstützen. Demzufolge arbeiten einige der bekanntesten Klimawissenschaftler der Welt in der CRU der UEA und dem Hadley Center oder eng mit ihnen zusammen. Die CRU ist auch ein Mitglied derjenigen Gruppe, welche die offiziellen Graphen mit dem Verlauf der Welttemperatur erstellen. Diese werden vom IPCC in all seinen Veröffentlichungen (TAR, Third Assessment Report 2001, AR4 Assessment Report 4 2007) verwendet. Sie waren die Basis für die Zuordnung des CO2-Anstiegs zur Global-Temperatur und damit für die allgegenwärtige Furcht vor einer Klimakatastrophe. Und für das extrem teure Kyotoprotokoll und seines geplanten Nachfolgers, das in Kopenhagen beschlossen werden soll.

Jetzt wird womöglich diese Grundlage, auf der alle Thesen und Maßnahmen zum „Klimaschutz“ beruhen, massiv erschüttert, ja womöglich zum Einsturz gebracht. Die Mutter der gesamten Klimapanik wankt. Denn es wird mit jedem Tag wahrscheinlicher, dass diese Daten in dreister Form von den Beteiligten so manipuliert wurden, dass das gewünschte Ergebnis – „wissenschaftlich“ gesichert – herauskommt. Und das betrifft nicht nur die Daten der Vergangenheit aus den letzten 1.000 Jahren (wir erinnern uns an die bereits bekannte Fälschung der Mannschen Hockeyschlägerkurve) über die letzten 100 Jahre, sondern auch den Einfluss auf die Modellergebnisse. Diese, modernen Kristallkugeln gleich, sollen das „Weltklima“ der Zukunft passend berechnen. Es betrifft zusätzlich auch Maßnahmen, so werden sie in den Mails diskutiert, unliebsame Kritiker aus angesehenen Wissenschaftsmagazinen auszuschließen. Es wird darin diskutiert, wie man die Journale, die es wagte,n skeptische Beiträge zu veröffentlichen, boykottieren könnte. Man will auch den Peer-Review-Prozess dazu neu definieren.

Was war geschehen?

Wie die CRU inzwischen bestätigt, wurde der Uni-Computer von externer Seite und vermutlich illegal gehackt. Die Hacker stellten die herausgezogenen Datenmenge von ca. 61MB ins Internet und machten sie damit der internationalen Öffentlichkeit zugänglich. Sie enthalten jede Menge Berichte, Papiere und Reports, aber auch über 1.000 Emails der Beteiligten mit Klimawissenschaftlern anderer Organisationen, Skeptikern, etc.

Die Begründung der Hacker für ihr Tun ist, dass die dort verwalteten Daten so extrem wichtig seien, dazu noch steuerfinanziert gesammelt, verdichtet und ausgewertet werden, dass die Freiheit der Information Vorrang hätte, also der auch in Großbritannien geltende „freedom of information act“ anzuwenden sei.

Die Universität East Anglia hat inzwischen eingeräumt, dass die gehackten Informationen, soweit sie sie bisher überblicken kann, echt seien. Eine spätere Presseerklärung sagt, dass man nicht ausschließen könne, dass nicht alle Datensätze, Emails etc. echt seien. Man habe die Polizei eingeschaltet. Viele Klimarealisten, die ihre Mails im gehackten Material erkannten, haben inzwischen deren Echtheit bestätigt.

Damit kein Zweifel aufkommt: Illegale Datenbeschaffung ist ein krimineller Akt. Der auch dadurch nicht legaler wird, dass viele Organisationen halbstaatlicher, privater oder staatlicher Träger sich immer wieder dieser Methoden bedienen. Erinnern uns an den Kauf illegal beschaffter Daten aus Liechtenstein, die die deutsche Steuerverwaltung für Millionen trotzdem aufkaufte und mit Erfolg vor Gericht einsetzte.

Aber es wäre auch kriminell, wenn sich die Vermutung als wahr erweisen würde, dass die „wissenschaftlichen“ Daten und Modelle, die zu Klimapsychose, Klimahysterie und letztlich einer ungeheuerlichen Belastung von Bürgern und Staatshaushalten im Sinne einer Pseudo-Wissenschaft Klimaschutz geführt haben und weiter führen sollen, von den dafür Zuständigen in bewusster, interessengeleiteter Weise manipuliert wurden. Die bisher veröffentlichten Beispiele belegen allem Anschein nach eine massive Manipulation bei der Datenauswertung und der Modellergebnisse. Sie zeigen ferner einen rüden Umgang mit Klimarealisten (Skeptikern) zur Unterdrückung von deren Analysen, Meinungen  und Ergebnissen, ein erschütterndes Verständnis von Anstand und Würde, wenn der Tod eines der bekanntesten skeptischen Klimaforschers der ersten Stunde, John Daly, verstorben im Jahre 2004, mit einem „In an odd way this is cheering news” (Phil Jones) begrüßt wurde. 

Der Journalist Dirk Maxeiner von Achgut zitiert Antony Watts zu den ersten Meldungen über die veröffentlichten Datensätzen so: „Ich habe das File gesehen, es scheint echt zu sein und von der Climate Research Unite zu stammen. Andere, die sie gesehen haben, stimmen mir zu – es scheint sich um ein Original zu handeln. Es sind so viele Mitteilungen und deshalb ist es unwahrscheinlich, dass es sich um eine Fälschung handelt. Das wäre zuviel Aufwand gewesen.”

Sind die Mails echt, dann liegen folgende Tatbestände vor: Erstens geheime Absprachen um Daten zu manipulieren, so dass der gewünschte Erwärmungstrend vorherrscht, zweitens Unterdrückung von gegenläufigen Erkenntnissen, drittens geheime Absprache,n um Kritiker der gegenwärtigen Klimaforschung aus dem wissenschaftlichen Prozess und dem Peer-Review-Prozess auszuschließen, viertens     Verschleiern der mittelalterlichen Warmzeit (damit die heutige Zeit als besonders warme Periode erscheint), fünftens klammheimliche Freude über den Tod des bekannten australischen Kritikers John Daly, und sechstens geht aus den Mails hervor, dass die betreffenden Forscher einen Teil ihrer Erkenntnisse intern durchaus anzweifeln, dies aber gegenüber der Öffentlichkeit verschleiern.

Bisher haben die deutschen Leitmedien – obwohl informiert – wenig darüber berichtet. Und wenn, dann abwiegelnd. Im Ausland hingegen ist bereits die mediale Hölle los.

Bleibt die Frage, ob die deutschen Hauptalarmisten vom PIK und Geomar, Schellnhuber, Rahmstorf, Edenhofer, Latif, um nur einige zu benennen, von diesen Machenschaften wussten oder gar einbezogen waren. Schließlich rühmt sich zum Beispiel Rahmstorf enger Freundschaft mit Phil Jones. Diese Fragen müssen jetzt beantwortet werden, bevor die Geldverbrennungsmaschine Klimaschutz, die in Kopenhagen gestartet werden soll, hochläuft. Es ist die Aufgabe unserer Medien, unbequeme Fragen zu stellen. Werden sie es tun? Die Wetten stehen zehn zu eins dagegen…

Die Idee vom Goldesel „Klimaschutz“ wäre damit am Ende. Doch in jedem Ende steckt auch ein Anfang. Liefern diese Mails – und dass sie echt sind, davon kann man inzwischen ausgehen – unseren Politkern die vielleicht schon lange gesuchte Hintertür, um ohne Gesichtsverlust vom „Klimaschutz“ und seinen fürchterlichen wirtschaftlichen und fiskalischen Folgen für unser Land  Abstand zu nehmen? Sie wären schlicht Betrügern aufgesessen, könnte es dann heißen. Und wer kann sich schon von solch raffinierter, krimineller Energie schützen? Kopenhagen könnte dazu der Anfang sein.

Internet

Hier die erste Reaktion des Klimakatastrophen-Befürworter

22. November 2009

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Kommentare

Tobias , am 23. November 2009 um 9:29 ( Link )

Internet Link defekt.

Daniel Hartmann , am 23. November 2009 um 9:33 ( Link )

Dem Link fehlt das http://

Daniel Hartmann , am 23. November 2009 um 9:45 ( Link )

Kurt_G , am 23. November 2009 um 10:01 ( Link )

@Daniel Hartmann

englische Schriften zu lesen ist mir - zumindest in solcher Masse und Ausführlichkeit - zu anstrengend und lästig. Gibt es die Geschichte bzw. den Bericht auch in deutscher Sprache - statt im sprachimperialistischem Stil?

Daniel Hartmann , am 23. November 2009 um 10:57 ( Link )

Kurt_G

Nein, zu diesem Artikel gibt es wohl keine deutsche Übersetzung. Aber man kann seinen Gehalt folgendermaßen zusammenfassen: Datenklau sei doof. Und da E-Mails ein privates Medium sind, dürfe man sich nicht wundern, wenn man dort Formulierungen findet, die nicht fürs diplomatische Parkett gemacht sind. Uberhaupt tauge das veröffentlichte Material allenfalls für ein Skandälchen. Viel wichtiger sei, was der E-Mail-Verkehr nicht enthält, nämlich Hinweise auf eine große Klimaverschwörung.

Noack , am 23. November 2009 um 13:22 ( Link )

Zum letzten Abschnitt des Artikels: Ein Gedanke, der mir auch schon gekommen ist. Allerdings glaube ich eher, dass es den Politikern dazu dienen würde, striktere Kontrollen und Regelungen für alle möglichen Forschungsfelder einzufordern und damit ihren Machtbereich wieder zu vergrößern. Man würde sich empört zeigen und gleich lauthals verkünden können, wie "die Gesellschaft" gegen diese unglaublichen Dinge vorgehen sollte. Politiker zeichnen sich nunmal durch die Fähigkeit aus, aus jedem erdenklichen Gang der Geschichte Nutzen für sich und die eigene Klientel zu schlagen. Keinesfalls würde ein Makel an Merkel und Co. hängenbleiben.

Haderach , am 23. November 2009 um 13:39 ( Link )

Die Politik wird das Thema einfach totschweigen.
An der kommenden CO2 Abzocke hängen schon so viele Interessen, das ist ein so gigantischer "Markt", dass lässt sich unsere Parteien-, und Beamtendiktatur nicht durch ein paar Email's abdrehen.
Solange nicht in renomierten Medien damit begonnen wird Fakten zur Absurdität der CO2 Propaganda zu diskutieren, wird nichts in Bewegung kommen. Ich sehe weit und breit keine TV Anstalt und kein Printmedium das aus der Reihe der Klimahysteriker ausscheren würde.

KaterCarlo , am 23. November 2009 um 14:39 ( Link )

Die Qualitätsmedien haben ja auch Wichtigeres zu berichten als über die Aufdeckung der Klimalügen.
Die Nation (?) muss über den Fussballwettskandal informiert werden. Frage: Wer wettet eigentlich im Ausland, ob hier das Spiel Großkleckersdorf gegen Kleinkleckersdorf verschoben wurde? Das Ablenkungsmanöver läuft schon auf Hochtouren.

Scientific_Doomsday_Mania , am 23. November 2009 um 15:37 ( Link )

Scientific Doomsday Mania

There is a doomsday message that is swiftly gaining global acceptance. The new wave is clothed in acceptable clichés and has won over the support of many of the respected scientific communities.

Unlike most other doomsday messages, this one is supposedly based upon scientific evidence. The scientific “doomsdayers” wear masks and pretend that they are predicting calamities based on hard evidence. This lulls the unsuspecting public into absolute belief and acceptance of the doomsdayers’ ravings.

If the same message were given in a spiritual setting, the adherents would probably be encouraged to turn to God in preparation for the final days. Generally, scientists have sneered at and mocked spiritual predictions regarding the end times, and the same scientists have convinced the general public to do likewise. Further, governments of the world use their police powers to suppress, restrict, or even eliminate these spiritual-based groups. Scientists have now one-upped the spiritual believers by supporting their dire predictions of calamity with supposed scientific evidence. Using their scientific clout, they have now convinced most of the world leaders to meet in Copenhagen. The stated agenda of the gathering is to halt global warming with a unified and urgent approach.

People may remember that there have been similar gatherings to solve the global economic crisis. In those meetings, every leader attending was told to boost their economies by stimulus spending. By and large, the world leaders have dutifully followed those dictates. One might ask: Is the global recession over due to this unified approach – or is it deepening? Many thinking economists have finally realized the latter to be the case.

In Copenhagen, world leaders will be adopting mandated solutions to the impending doomsday that the scientists have predicted based on global warming. The world leaders will be asked to forego meaningful debate or reasonable consideration of whether the proposed solutions are prudent or effective. They will be ordered to turn over their governance on global warming in the same manner they surrendered it regarding the global economic crisis. In other words, the Copenhagen summit is just for show. None of the leaders will have any meaningful input. The decisions have already been made by the ruling elite before the world leaders even agreed to assemble to discuss the issues. Copenhagen is really just a meeting place where the orders will be disseminated, and the world leaders will be expected to follow those dictates. The global warming agenda has long been calculated and is now being played out.

[...]

Were the carbon traders truly concerned that global warming is a seriously urgent issue, they could perhaps justify following their untested carbon-trading notion. But if it were an urgent situation, why would they offer a solution that will take decades to take effect? If they have decades to work on the solution, by definition, it cannot be that urgent. And, if they have decades to implement their plan, could they not spend at least a few years or even a few months openly and transparently debating which course of action will save the planet from its imminent death?

To demonstrate the absurdity of the current “green” position, consider that they are proposing massive increases in nuclear power because it is supposed to be carbon friendly. The nuclear proponents do not seem to care about the disposal of nuclear waste from these sites. This means that they are presenting an extremely short-sighted solution, which is not really a solution at all. Besides, the proponents of expanding nuclear power want to tremendously restrict who can and who cannot use nuclear power. For instance, Iran and North Korea are presently being ostracized for, among other things, having nuclear-power programmes. This is a glaring instance where part of the real agenda of the ruling elite shows through; the nuclear proponents are not as concerned about global warming as they are with political dominance.

[...]

There is a common thread in all the important global issues that are facing the world. This common thread is world control. The world leaders are in effect being brain-washed into relinquishing their duties to protect their respective nations in the name of doing something for the higher good.

This would be all well and good if it could be believed that scientists are acting in the people’s best interests. But, since when have scientists been assumed to be altruistic? Why is it accepted that they will only act in the best interests of humans? And why should it be accepted that the scientists are correct about human causes of global warming?

Are not scientists responsible for developing biological, chemical, nuclear and other weapons of mass destruction that have been used to control, bully, harm or destroy certain groups and places? It is not so far fetched to say that many scientific developments are amoral.

So, should world leaders turn over their moral consciences to scientists who are knowingly or unwittingly working for the ruling elite? The ruling elite have their own agenda, which is definitely not in the best interests of the people.

The carbon-trading schemes, and other emissions-based solutions presented by the ruling elite’s scientific doomsdayers, will not solve global warming. But, if they get their way, they will change the lives of people for the worse. That is part of the ruling elite’s agenda.

http://www.flyingbuffaloes7.net/keluar6.html

Konservativer , am 23. November 2009 um 15:43 ( Link )

Habe heute Morgen die Süddeutsche, die Bild und eine Regionalzeitung nach einer Stellungnahme durchforstet - vergeblich! Kein Klimagate. Nirgends.

Je länger je mehr denke ich, dass wir nur nachgeordnet eine politische Krise in unserem Land haben. ZUALLERERST haben wir eine Medienkrise. Stünde täglich in der Zeitung/ hörte man regelmäßig im TV und Radio, dass Staatseingriffe die Wirtschaftskrise verursachten, dass ausschließlich selektive Migration eine Bereicherung darstellt, dass Deutsche nicht nur nicht die alleinigen Täter politischen Terrors sondern z.T. dessen Opfer waren, dass "Gender" der Kampfbegriff spätzivilisatorischer Dekadenz ist und und und - dann wäre unser Land ein gänzlich anderes. Auf die Dauer könnte kein Politiker gegen die öffentliche und die unter diesen Umständen gleich lautende veröffentlichte Meinung anregieren.

dickbrettbohrer , am 23. November 2009 um 16:00 ( Link )

@Haderach
Nagel auf den Kopf getroffen. Leider.
Die wirtschaftlichen Verflechtungen sind in sämtlichen anderen Bereichen ebenfalls Ursache für die Unmöglichkeit, lebensnotwendige Reformen oder Korrekturen durchzuführen. Und so läuft halt alles wie gehabt. Weshalb soll denn irgendeiner anfangen mit Verzichten, wenn der Nebenmann schon in den Startlöchern lauert, um die entstehende (Verzichts)Lücke zu füllen? Alles, was bei diesem "Skandal" herauskommen wird: ein Quentchen mehr allgemeiner Politikverdrossenheit, kaum meßbar. Dies aber kumuliert, wie Röntgenstrahlen. Der Volkskörper vergißt nicht, wenn auch nur im Unterbewußtsein. Irgendwann werden sich die Betrogenen rächen. Aber kann man sich das wünschen, so einen Sturm auf die Bastille?

Tobias , am 23. November 2009 um 16:19 ( Link )

Die TAZ schreibt sinngemäß:

Die Daten beweisen nichts und außerdem sind die Skeptiker natürlich Kriminelle oder sogar schlimmeres.
Die beschuldigten/bestohlenen Klima-"Forscher" meinen jedenfalls nach wie vor, dass sie natürlich recht haben. Das würde auch niemand, der bei Verstand ist anzweifeln!

Es fehlt die FREIE Presse!

U , am 23. November 2009 um 16:25 ( Link )

@Konservativer
Genau so ist es. Die Real Existierende Absurdität ist ohne Kollusion der Journaille nicht möglich!
Folgerichtig werden schon Leserkommentare wegzensiert, die nicht dem Mainstream entsprechen (wie bei mir neulich bei FAZOnline).
.
Ist noch hinzuzufügen: bei Printmedien brauch man nur eine lose Kontrolle, da die Mehrheit eh' nicht liest. Die für den passiven Konsum bestimmten Massenmedien dagegen müssen viel enger reguliert werden ;-)

Haderach , am 23. November 2009 um 16:44 ( Link )

Aktuelle Schlagzeile auf N24:
"Allianz warnt vor Klimakatastrophe, 18 Billionen Schaden"
Das Orchester der CO2 Raubritter spielt sich schon ein für Koppenhagen.
Und kein Mensch und kein Journalist und kein Reporter fragt nach, wie man zu diesen vollkommen absurden Zahlen kommt.
Dass ein Konzern diesen Schwachsinn unwiedersprochen über die Hauptmedien verbreiten darf, zeigt welches Ausmaß die Medien-, und Meinungsdiktatur bereits angenommen hat.

Konservativer , am 23. November 2009 um 16:56 ( Link )

Aktuell hat es die TAZ (bislang als große Ausnahme!) immerhin als Aufmacher auf ihrer Homepage. Den Senf, den sie dann abdrücken, kennt man natürlich im Voraus. Interessant ist einmal mehr der Kommentarteil: cá 90 % kritisch! Und das bei der ausgesprochen grünen Klientel der TAZ!!!

Bezüglich der restlichen Medien, die sich (noch) im Totschweigen üben, sieht man sich schon wieder an die selige DDR erinnert: Ein Thema (z.B. Tschernobyl) "gab" es so lange nicht, bis die Berichterstattung des Westfernsehens so erdrückend wurde, dass man auch mal Stellung nehmen MUSSTE. Heute hat die "Tagesschau" die Rolle der "Aktuellen Kamera" des DDR- Fernsehens.

TheobaldTiger , am 23. November 2009 um 17:25 ( Link )

Ob nun der aktuelle Klima-Lyssenkoismus endgültig entlavt und in die Kiste Grenzen des Wachstums, Waldsterben, Ozonloch et al. entsorgt wird, ist indes fraglich.
Vor Kopenhagen sicher nicht, schließlich sind die nicht-stornierten Hotelbetten gebunden und die Fotografen bestellt.

Steve McIntyre (er wurde - als quasi Todfeind des menschengemachten Klimawandels - in den gehackten Mails 412 mal erwähnt!) hatte zwar kürzlich noch den wissenschaftlich fundierten, finalen Sargnagel in den Hockeystick eingeschlagen, doch ob solche für den Zeitungsleser-Laien relativ komplizierte Wahrheiten dem breiten Publikum vermittelbar sind und dort zum Aufschrei führen, scheint fraglich.

Der Hack umfaßt nicht nur die E-Mails. Ein Blick in das Directory /documents lohnt ebenfalls: dort findet sich die Datei RulesOfTheGame.pdf, in der eine "Evidence base for the Climate Change Communications Strategy" entwickelt wird. Es liest sich wie das Seminarskript für ein Verkaufstraining und hat mehr mit Psychologie zu tun als mit Klima.

Why were the principles created?
The game is communicating climate change; the rules will help us win it.
These principles were created as part of the UK Climate Change Communications Strategy, an evidence-based strategy aiming to change public attitudes towards climate change in the UK...

Nein, das ist alles kein Spiel mehr!

Hanna Thiele , am 23. November 2009 um 17:51 ( Link )

Ist wirklich alles den Medien anzulasten?

Diesen Medien wird vielleicht gar kein Spielraum gelassen, weil es die Regierung selber ist, die sich der Geheimbündelei bedient.

In der BMU-Schrift „Die dritte industrielle Revolution“ ist auf Seite 78 zu lesen:
„Im Unterschied zur Ersten und zur Zweiten Industriellen Revolution ist deshalb ein politischer Rahmen zu schaffen, der die Gesetzlichkeiten großer Transformationsprozesse gewissermaßen KÜNSTLICH erzeugt.“

Und auf Seite 79 ist zu lesen „... dass wir heute über ein System verfügen, Wissen zu produzieren, dass prinzipiell dazu genutzt werden kann, diese Transformation unter mutiger politischer Leitung gemeinsam mit aufgeklärten Entscheidungsträgern in der Wirtschaft und der gesamten Zivilgesellschaft herbeizuführen“.

http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_dritte_industr_rev.pdf , interessanterweise funktioniert der Link seit neuem nicht mehr

Es wird nicht nach Erkenntnis gesucht, es wird Schein-Wissen produziert und der Gesellschaft übergestülpt mit Tricks und subtiler Gewalt.
Das Staatswesen funktioniert nicht von unten nach oben, so wie es die Verfassung vorsieht, die Gewalt läuft von oben nach unten, Frau Merkel nennt das „Durchregieren“.

Daß diese CRU-Wissenschaftler, gestandene Wissenschaftler sich so weit herabwürdigen, ihre Hauptbeschäftigung darin zu finden, Fragen und anderes Denken abzuwehren zeigt doch, dass alles wieder möglich ist, was wir schon erlebt haben – und aus dem wir soviel lernen sollten.

Was hat dieses System diese Menschen schon verbogen, dass sie sich nicht einmal mehr schämen!

Die Medien müssen mitspielen bei diesem perfiden Spiel, wie die Wirtschaft auch, sonst werden sie auf kaltem Wege erledigt.

Shuca , am 23. November 2009 um 17:59 ( Link )

Ja und die Kirchen müssen auf der Glaubensschiene an der Spitze auch mitspielen,sonst funktioniert es nicht.
Per Mariam ad Christum.

Hanna Thiele , am 23. November 2009 um 18:21 ( Link )

Machiavelli berichtete so einiges, wie über die Presse die „Temperatur der öffentlichen Meinung“ gemacht wird, auch, mit welchen Methoden die Medien gefügig gemacht werden.

Würde er diese Aufstellung lesen, wäre er bestimmt erstaunt, dass noch Steigerungen möglich sind.
http://bishophill.squarespace.com/blog/2009/11/20/climate-cuttings-33.html

TheobaldTiger , am 23. November 2009 um 18:28 ( Link )

Liebe Hanna Thiele,

http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_dritte_industr_rev.pdf , interessanterweise funktioniert der Link seit neuem nicht mehr

Da scheint man im BMU Gabrielsche Gülle schnell ausgemistet zu haben :-)
Aber hier finden Sie es (noch): http://www.boell.de/downloads/oekologie/broschuere_dritte_industr_rev.pdf

Wo sonst? Logisch, oder?

TheobaldTiger , am 23. November 2009 um 18:45 ( Link )

http://bishophill.squarespace.com/blog/2009/11/20/climate-cuttings-33.html

Ist sehr interessant und wird weiter zu verfolgen sein. Indes glaube ich nicht, daß die Inhalte einen Nicht-Mat-Nat-Fakultätsangehörigen deutlich erleuchten werden.

Die in der Frage besonders engagierten Regierungen - außer in GB, schließlich ist das Hadley eine Thatcher-Erfindung! - könnten jetzt natürlich Aufklärung verlangen und, um das Gesicht zu wahren, dann einen Schwenk verkünden: "Wir sind beschissen worden".
Nein, geht auch nicht. Stellen wir uns vor, eine deutsche Physikerin würde...
Wir stellen's uns besser nicht vor.

Hanna Thiele , am 23. November 2009 um 19:51 ( Link )

@ Theobald Tiger

Es gibt aber Leute, die sich vorgestellt hatten, eine Partei, die von einer leibhaftigen „Freiheitsstatue“ geführt wird, würde der Aushöhlung von Physik, Recht und Ordnung etwas entgegensetzen. Viele von denen haben dieser Freiheitsstatue sogar ihre Stimme gegeben.

Offensichtlich sind sie einem Irrtum erlegen. Eine Statue ist eine Statue, eine totes Standbild.
.

Hanna Thiele , am 23. November 2009 um 23:00 ( Link )

Nun gibt es Rahmstorfs Version in der taz
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/die-dokumente-aendern-nichts/

TheobaldTiger , am 24. November 2009 um 1:12 ( Link )

@Hanna Thiele:
Eine Statue ist eine Statue ist eine Statue - wie die russischen Babuschka-Puppen. Zuweilen findet man darin eben auch mal eine Physikerin...

Hm, und das mit "der Stimme geben"... Da verweise ich doch auf die wirklich intelligenten Ausführungen zum Thema Demokratie einiger ef-magazin-Autoren in den letzten Stunden. Ist es daher nicht vollkommen wurst, ob und wem wir eine oder keine Stimme geben?

Und Rahmstorf? Der wird ja schon von den eigenen Leuten zombisiert: Was der vorsichtige Latif über ihn abgesondert hat, läßt an herablassender Delikatesse nichts zu wünschen übrig.

TheobaldTiger , am 24. November 2009 um 1:32 ( Link )

Nachtrag zum Rahmstorf-Bashing:

http://www.readers-edition.de/2009/11/18/rahmstorf-und-der-spiegel-ende-einer-ehe/ von Peter Heller:

Als “düsterer Prophet aus Potsdam” wird er da charakterisiert. Als “trotzig”. Und Marotzke wird mit den Worten “Ich kenne keinen seriösen Kollegen, der leugnen würde, daß es in den letzten Jahren nicht mehr wärmer geworden ist”, zitiert. Ist Rahmstorf also kein “seriöser Kollege” (mehr)? Marotzke urteilt weiter Rahmstorf habe es “argumentativ aus der Kurve getragen”. Als “kontraproduktiv” bezeichnen Marotzke und Latif im Chor die Rahmstorfsche “Schwarzmalerei”. Und Mojib Latif darf am Ende des Artikels den Todesstoß ausführen. Auf die von Rahmstorf angebotene Klimawette angesprochen antwortet er “Wir sind Wissenschaftler und keine Pokerspieler”. [...] Er spielt Poker, mit der Politik, mit der Öffentlichkeit, mit den Medien. Aber nun hat er scheinbar den Bluff übertrieben. Nun wettet selbst seine ehemalige Haus- und Hofzeitschrift, der klimabesorgte Spiegel, gegen ihn. Das Ende einer Ehe? Zumindest eine Absetzbewegung, in der ein Leitmedium beginnt, sich zu emanzipieren und die Realitäten anzuerkennen. Was kann man sich schöneres wünschen in den Tagen vor Kopenhagen?

Reiner Vogels Fördermitglied , am 24. November 2009 um 8:45 ( Link )

Was mich am bisherigen Verlauf der Debatte am meisten entsetzt, ist nicht die Tatsache, dass die meisten der Mainstreammedien das Klimagate bis heute totschweigen, sondern viel mehr noch, dass es bisher kein einziger Abgeordneter von Bundestag oder Länderparlamenten gewagt hat, den Mund aufzumachen.

Was sind das für Politiker? Es ist entsetzlich und abscheulich. Und es lässt für die Zukunft der Demokratie das Schlimmste befürchten.

Konservativer , am 24. November 2009 um 11:08 ( Link )

Wir schreiben Tag 6 des Klimagate. Für Süddeutsche, Bild (jeweils Druckausgabe) und ARD-Online existiert selbiges bis heute nicht.

@Reiner Vogels

Was denken Sie denn, wer sich das trauen sollte? Jeder, der sich vorwagte, würde doch flugs von den Hyänen niedergemacht.
Ja freilich, wenn einer Rückgrat und Ar*** in der Hose hätte... - ... dann säße er nicht als Vertreter dieser Parteien im Parlament.
So aber ist es doch ganz einfach: Abwarten, ob sich tatsächlich der Wind in den Medien drehen sollte, und dann flugs das Fähnlein danach gehängt.

TheobaldTiger , am 24. November 2009 um 12:45 ( Link )

@Reiner Vogels und Konservativer:
Aber bitte! Was verlangen Sie von einem Politiker?
Soweit mir bekannt, ist die einzige Zugangsvoraussetzung für diesen Beruf das Absolvieren der gesetzlichen Schulpflicht. Daneben werden noch einige Talente erwartet, die man auf keinem Bildungsweg erlernen kann.


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