Edgar L. Gärtner

Jahrgang 1949, Hydrobiologe, Wissenschaftsautor.

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Ist CO2 wirklich ein Problem?: Der CO2-Gehalt der Luft war auch früher keineswegs konstant

von Edgar L. Gärtner

Neue Formel für alte Messwerte

Nach dem APEC-Wirtschaftsforum in Singapur rechnet kaum noch jemand mit der Verabschiedung eines Kyoto-Nachfolge-Abkommens auf dem UN-Klima-Gipfel in Kopenhagen. Die EU-Regierungen, die sich in Sachen „Klimaschutz“ weit aus dem Fenster gelehnt haben, fürchten eine Blamage und mobilisieren nun ihr letztes Aufgebot, um noch ihr Gesicht wahren zu können. So hat Angela Merkel angekündigt, nun doch nach Kopenhagen fahren zu wollen – komme, was wolle. Aber das absehbare Scheitern der Mammut-Konferenz gilt beileibe nicht überall als schlechte Nachricht. Es gibt Wissenschaftler, die die Ansicht des von der UN eingesetzten „Weltklimarates“ IPCC, die Menschheit müsse einen weiteren Anstieg der Konzentration des Spurengases Kohlenstoffdioxid in der Luft um beinahe jeden Preis stoppen, nicht teilen.

Der IPCC stützt seine Warnung vor einer Überhitzung unseres Planeten auf kontinuierliche photoakkustische CO2-Messungen auf dem Hawaii-Vulkan Mauna Loa seit 1958. Dieser Standort wurde gewählt, weil man annahm, dort die von Großstädten und Industrien unbeeinflusste CO2-Hintergrund-Konzentration messen zu können. Allerdings erwies sich auch dieser Archipel nicht als unproblematisch, weil man dort die Ausgasungen des Vulkans aus den Roh-Messwerten herausrechnen musste. Die so erhaltenen CO2-Werte folgen einer stetig ansteigenden Zickzack-Kurve, die dem Wechsel zwischen Sommer und Winter auf der Nordhalbkugel folgt. Al Gore begründet mit dieser Kurve auf seiner rund um den Globus in vielen Schulen verwendeten Power-Point-DVD die Forderung nach einer drastischen Einschränkung technischer CO2-Emissionen mithilfe des Emissionshandels.  

Wie sah diese Kurve aber vor 1958 aus? Der IPCC behauptet, man könne sie vom aktuell erreichten Höchstwert von 388 ppm (parts per million) nach hinten bis ins 19. Jahrhundert verlängern bis zu einem vorindustriellen „Normalwert“ von etwa 280 ppm. Dabei geht das Gremium stillschweigend davon aus, dass es vor 1958 nur wenige präzise und repräsentative Messungen des CO2-Gehaltes der Luft gab. In Wirklichkeit gab es schon hundert Jahre vor der Entwicklung elektronischer Messgeräte durchaus präzise chemische Methoden für die Bestimmung des CO2-Gehaltes der Luft. Im Jahre 2007 hat der Freiburger Biologielehrer Ernst Georg Beck unter dem Titel „180 Years accurate CO2-Gasanalysis of Air by Chemical Methods“ im englischen Magazin „ENERGY & ENVIRONMENT“ (Volume 18, No. 2/2007) Zigtausende von älteren CO2-Bestimmungen ausgewertet und gezeigt, dass um 1940 in Mittelhessen (Gießen) höhere CO2-Konzentrationen gemessen wurden als heute.

Sofort kam von etablierten Klimaforschern der Einwand, diese lokalen Messwerte seien wohl nicht repräsentativ für den globalen Trend. Deshalb hat Beck kürzlich auf dem Kongress „Klima 2009“ zusammen mit seinem Luxemburger Kollegen Francis Massen eine Formel vorgestellt, mit deren Hilfe sich aus lokalen CO2-Messwerten die Hintergrundkonzentration zuverlässig errechnen lässt, indem die jeweils vorherrschenden Windgeschwindigkeiten berücksichtigt werden. Die beiden bekamen für ihre Präsentation übrigens den Best Paper Award. Es ist nun klar, dass die älteren CO2-Messungen, sofern die methodisch korrekt gewonnen wurden, keineswegs verworfen werden können. Da diese große Schwankungen anzeigen, ist die von der großen Politik zum Dogma erhobene Vermutung, der steigende CO2-Gehalt der Luft sei hauptverantwortlich für den im vergangenen Jahrhundert gemessenen leichten Anstieg der bodennahen Durchschnitttemperatur über den Landmassen Erde, nicht mehr haltbar.

Internet

Der asiatisch-pazifische Anti-Klima-Gipfel

Die Klimakanzlerin fährt nach Kopenhagen

Beck & Massen: Berechnung der CO2-Hintergrundkonzentration auf der Grundlage lokaler bodennaher Messungen

18. November 2009

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Kommentare

Reiner Vogels Fördermitglied , am 18. November 2009 um 9:12 ( Link )

Wenn, was zum Wohle der Menschheit zu hoffen ist, der Klimagipfel in Kopenhagen scheitert, dann bedeutet das, dass der Vernunft eine letzte Frist geschenkt wird, den CO2-Wahn zurückzudrängen.

Ich setze dabei auf drei treibende Kräfte:

1. Die Weltwirtschaftskrise ist so außerordentlich bedrohlich, dass immer mehr Politiker begreifen, dass wir uns die vielen Milliarden, die die Klimaalarmisten zur Bekämpfung von CO2 fordern, einfach nicht mehr leisten können. Nach Marx bestimmt das Sein das Bewusstsein. Daraus folgt, dass Politiker, um ihr Bewusstsein entsprechend den finanzpolitischen Erfordernissen umzugestalten, dann auch nach realistischeren wissenschaftlichen Argumenten wie z.B. auf die Arbeiten von Beck und Massen zurückgreifen werden, Arbeiten, die sie bisher um der klimapolitischen Korrektheit willen totschweigen.

2. Die Eliten in den Ländern der Dritten Welt werden allmählich aufwachen und begreifen, dass die Anti-CO2-Politik vor allem von westlichen Wissenschaftlern und Politikern propagiert wird und dass sie sich letztlich gegen ihre langfristigen Entwicklungsbedürfnisse richtet: Wenn ihnen z.B. der Bau von Kohlekraftwerken verwehrt wird und sie statt dessen auf Spielzeuge wie Solarzellen verwiesen werden, werden sie merken, dass sie damit ihre Entwicklung nicht vorantreiben können. Ohne Strom können sie Lebensmittel und Impfstoffe nicht kühlen, keine Fabriken bauen etc. Sie werden anfangen, sich gegen den Ökoimperialismus des Westens zu wehren.

3. Die paar Jahre Zeitgewinn, die ein Scheitern von Kopenhagen bringt, führt vielleicht dazu, dass die derzeit zu beobachtende globale Abkühlung so offensichtlich wird (leider!), dass die CO2-These einfach vor aller Augen als so absurd erscheint, wie sie tatsächlich ist.

Die CO2-Blase muss und wird platzen wie die Subprime-Kredite in den USA!

Tobias , am 18. November 2009 um 11:13 ( Link )

So ist es.

CO2 ist der Grundbaustein des Lebens!
Mehr CO2, das weiß jeder Aquarianer und jeder Besitzer eines Gewächshauses, führt zu mehr Wachstum und damit mehr Leben!

Komplexeres Leben entstand auf diesem Planeten (vermutlich) erst, nachdem sich Metall-Komplexe gebildet hatten, die die (sehr stabilen) Verbindungen CO2 und N2 reduzierten und zu komplexeren Bausteinen des Lebens verknüpften.

Massiv fossile Brennstoffe zu oxidieren und gleichzeitig Wälder zu roden, ist sicherlich nicht klug (Störung des Gleichgewichtes); aber Vernunft scheint in der Klimadebatte keine Rolle zu spielen: "CO2 ist der Feind... über Wasserdampf sprechen wir nicht und die Sonne ist uns zu kompliziert..."

"Die" Wissenschaft am Fördergeld-Trog versagt in der Vermittlung von Fakten und Zweifeln, die Mehrheit (wird) verblödet und folgt den steuer-geilen Rattenfängern.

Ich pflanze Bäume und hoffe inständig, dass keine Eiszeit kommt...

JohnGalt , am 18. November 2009 um 11:42 ( Link )

Guter Artikel und Kommentare!
Ein überaus interessanter Artikel zum Thema stand letztens in der Zeitschrift "Aufklärung und Kritik"
Ich verlinke den Artikel mal:
http://www.gkpn.de/Engel_Klimawandel.pdf
nebst Anm.
http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/menschengemachter-klimawandel-ein-symposion/?tx_ttnews[pS]=1243777223

vonclausewitz , am 18. November 2009 um 11:55 ( Link )

Der Vertragsentwurf des UNFCCC spricht explizit von einer "Klimagerechtigkeit" und der Verpflichtung industrialisierter Staaten, die Least Developed Countries (LDCs) für die ihnen durch den Vertrag verbauten Chancen auf Industrialisierung zu entschädigen. So wird versucht, auch Entwicklungsländer ins Boot zu holen. Die Schmiergelder für den wirtschaftlichen Selbstmordpakt müssen für ein Gelingen entsprechend grosszügig ausfallen.

Zugleich ist der Versuch zu erkennen, permanente supranationale Strukturen zu etablieren, wie Herr Ban Ki Moon den Wunsch nach mehr Weltregierung zum Ausdruck bringt.

@ Rainer Vogels

1. Es scheint die EU Nomenklatura nicht zu bremsen. Von der Klimatante Merkel bis zum EU Präsidentschaftskandidaten Herman Van Rompuy scheint sich die "Elite" einig zu sein, dass unabhängig von Kopenhagen eine neue Ökosteuer auf der Ebene der Union vonnöten ist. Die Industiesabotage und die Schröpfung der Mittelschicht ist Programm.

2. Die Eliten in Entwicklugsländern sind sich dem Schwindel durchaus bewusst. Aus diesem Grund werden ja auch die Transferzahlungen und die Finanzierung der Kohlenstoff-Offsets in Aussicht gestellt.

3. Gerade weil die wissenschaftliche Deckung wegfällt wird die politische Agenda hinter dem Schwindel so stark beschleunigt. Und auch Al Gore reagiert: Sein Nachfolge(mach)werk zu "Inconvenient Truth" wird sich ethischer und religiöser Argumente bedienen.

JohnGalt , am 18. November 2009 um 12:12 ( Link )

Es scheint die EU Nomenklatura nicht zu bremsen. Von der Klimatante Merkel bis zum EU Präsidentschaftskandidaten Herman Van Rompuy scheint sich die "Elite" einig zu sein, dass unabhängig von Kopenhagen eine neue Ökosteuer auf der Ebene der Union vonnöten ist. Die Industiesabotage und die Schröpfung der Mittelschicht ist Programm.

Nachdem mit der EU ein Versailler Vetrag ohne Krieg installiert wurde, kommt jetzt noch in Kopenhagen als konsequenter weiterer Schritt der Morgenthau-Plan ohne Krieg...

Reiner Vogels Fördermitglied , am 18. November 2009 um 14:15 ( Link )

@von clausewitz

Was die EU betrifft, so muss man - entsprechend Ihrem Pseudonym - die strategische Situation bedenken: Die CO2-Steuer wird von Schweden vorgeschlagen und von Frankreich unterstützt. In beiden Ländern wird Strom vor allem aus CO2-freier Kernkraft (Frankreich) bzw. Kernkraft und Wasserkraft erzeugt.

Beide Länder betreiben also mit der Propagierung der CO2-Steuer eine knallharte nationalistische Industriepolitik gegen den Hauptwettbewerber Deutschland. Auch dies ist ein Bestandteil des nachträglich exekutierten Morgenthau-Plans.

vonclausewitz , am 18. November 2009 um 19:27 ( Link )

@ Reiner Vogels

Danke für die Erwähnung des strategischen Kalküls einzelner Mitgliedsstaaten. Dieses ist sicherlich eine wichtige Stimme im Chor der Weltenretter. Jedoch habe ich meine Mühe damit, die derzeit zu beobachtenden Verrenkungen in Europa auf die Vorteile der nationalen Energieversorger zurückzuführen.

Aus welchem Grund ist die Unterstützung des Klimaspuks in Deutschland so stark? Dem Land in Europa, welches durch die Abstrafung von industrieller Produktion mehr zu verlieren hat als andere Mitgliedsstaaten?

Für Hinweise dankbar

vonclausewitz

Reiner Vogels Fördermitglied , am 18. November 2009 um 22:08 ( Link )

@vonclausewitz

Leider weiß ich auch nicht für alles eine Erklärung. Ich verweise auf das hervorragende Buch von Edgar L. Gärnter über den Ökonihilismus. Dort wird die These vertreten, dass die Umwelthysterie u.a. von der NATO erfunden worden ist, als sich abzeichnete, dass der Kommunismus als Feindbild irgendwann einmal zusammenbrechen würde.

Eine weltweite mitlitärische Machtentfaltung, wie sie der NATO vorschwebte, konnte sich nur rechtfertigen lassen mit einer angeblichen weltweiten Bedrohung. Da die Bedrohung durch Marsmenschen nur in SiFi-Filmen funktioniert, brauchte man die weltweite Bedrohung unserer Umwelt als Feindbild. Ich glaube, dass Gärtner etwas Richtiges gesehen hat, meine aber, dass es auch ideologische Gründe gibt: Nachdem christliche Glaube in Europa längst seine Kraft verloren hat, suchen die Menschen Ersatzreligionen. Die einen pilgern zu Gurus in Indien, andere lesen Horoskope und wieder andere verfallen der Umwelt- und Naturreligion der Grünen.

domaco , am 19. November 2009 um 12:17 ( Link )

Mal angenommen die CO2-Steuer kommt, wie sehen meine Chancen aus, dagegen zu klagen, wenn ich bis zum EUGH
gehe? Ein wissenschaftlicher Nachweiß über die angebliche Ursache des CO2 zum Klimawandel wird für unserer Regierung
nicht so einfach zu erbingen sein. Mit welchen Kosten, wenn ich durch alle Instanzen gehe, muß ich rechnen?

Edgar L. Gärtner , am 19. November 2009 um 18:49 ( Link )

@domaco: Wenn Sie bis zum EuGH gehen möchten, brauchen Sie die Rückendeckung eines EU-Mitgliedsstaates und möglichst auch die Unterstützung eines starken Wirtschaftsverbandes. Privatpersonen und Einzelunternehmen haben dort ja keine Klagebefugnis. Und selbstverständlich brauchen Sie auch gute Rechtsberater. Ich verstehe von der Juristerei nur so viel, wie ich für meine journalistische Arbeit brauche. Ich habe mich z.B. mit dem 2004 ergangenen Urteil des BVG zur Öko-Steuer beschäftigt. Geklagt hatten Spediteure und Kühlhausbetreiber, die ihr Geschäft bedroht sahen. Das Verfassungsgericht hat in seinem Urteil dem Staat letztlich das Recht zugesprochen, Unternehmen ruinieren zu dürfen, deren Geschäftsmodell politischen Prioritäten widerspricht. Ich hatte den Klägern damals geraten, nicht den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu bemühen, sondern eher die Glaubensfreiheit.

Es gab in diesem Jahr auch beim EuGH ein Verfahren, in dem die Kläger (mittelständische Chemiehändler aus Frankreich, England und Deutschland bzw. deren Heimatländer) sich auf den im Mastricht-Vertrag verbrieften Grundsatz der Verhältnismäßigkeit berufen hatten (EUR-Lex-62007JO558). Es ging dabei um die durch REACH eingeführte Meldepflicht von Monomeren in importierten Polymeren, die zu vertretbaren Kosten nicht umsetzbar ist. Auch diese Klage wurde abgeschmettert, und zwar von der deutschen Generalanwältin Juliane Kokott. Das zeigt: Sowohl bei der Überprüfung naturwissenschaftlicher Thesen als auch bei wirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Vergleichen fällt es heute schwer, unabhängigen Sachverstand zu mobilisieren, denn so gut wie alle Experten, die in Lohn und Brot stehen, müssen sich im Rahmen der Political Correctness bewegen. Ausnahmen machen in manchen Fällen emeritierte Professoren – sofern sie noch als kompetent gelten. Da ist es wohl besser, die Auseinandersetzung sofort von der Ebene des Wissens auf die Ebene des Glaubens zu tragen, d.h. die immerhin auch noch im Lissabon-Verfassungsvertrag stehende Glaubensfreiheit einzufordern.

Vielleicht sehen das Juristen unter den Lesern anders und haben bessere Ratschläge.

Alexander Schoppmann , am 21. November 2009 um 9:41 ( Link )

CO2 folgt den Erdtemperaturen um ca. 800 Jahre. Das beweisen die Eiskernbohrungen an beiden Polkappen. Damit ist die Diskussion erledigt.

Sehen Sie das Video (PLAYLIST= http://www.youtube.com/view_play_list?p=9EFED4CE13992B19&search_query=dfutv) und andere, interessante Beiträge auf
http://www.youtube.com/user/DFUTV

Alexander Schoppmann , am 21. November 2009 um 9:52 ( Link )

@ vonclausewitz
Deutschland trägt eines der größten Schuldenpakete der Welt mit sich herum. Dieses kann nur durch Erfindung neuer Steuern in den Griff bekommen werden.
Die Anti-Raucher-Bewegung eröffnete der Politik, weltweit, ganz neue Wege Menschen, erstmalig in einer Demokratie, bis ins Privatleben hinein zu regulieren. Der eingeimpfte Schuldkomplex wirkte. Nun fand man, dass der "Klimawandel" nicht nur 30% der Deutschen in die Schuldposition bringen kann, sondern gleich ALLE! Aus dieser Position der Schwäche des Einzelnen schlägt die "Politik" nun Kapital. Die Ausschöpfung ist nahezu unbegrenzt, ein Dorado für diesen menschenverachtenden Dreck, der uns und Europa reGIERt.

EEkat , am 21. November 2009 um 11:08 ( Link )

Wieder ein berechtigter Artikel von Gärtner, dem sich folgerichtig eine sinnvolle Erörterung anschließen kann.

Das IPCC ist gescheitert. Es existiert keine Möglichkeit, Zukunft vorherzusagen. Auch nicht jene Zukunft, die eine globale Erwärmung vorhersagt.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand. So hat niemand bisher sagen können, wie viele Variable überhaupt am Klimageschehen beteiligt sind. Keine weiß dies, geschweige denn, daß wir wüßten, wie diese Variablen ineinander verzahnt sind.

Dabei könnten wir von Glück sagen, wenn es dabei tatsächlich zu einer Erderwärmung kommen würde, denn auch das Gegenteil wäre ja denkbar. Und dies ist nicht ausgeschlossen.

Es ist sogar wahrscheinlicher.

Wobei jedoch der durch den Menschen verursachte, also ggfs durch uns beeinflußbare Beitrag zur Klimaveränderung, egal in welcher Richtung, nur einen kleineren Input abgeben dürfte, wiederum jedoch bleibt unklar, in welche Richtung sein Einfluß sich unter dem Strich bisher ausgewirkt haben könnte.

Solange wir nicht einmal wissen, wie viele Faktoren auf welche Weise in das Klimageschehen eingreifen, werden wir mit einer guten Wahrscheinlichkeit das Falsche machen.

Wir sind nicht nur im Begriff, das Falsche umzusetzen, wir sind da seit Jahren bereits mitten mittendrin. Die staatlichen Intervention in das Wirtschaftsgeschehen durch Problematisierung unseres Konsum-Verhaltens, die Beeinflussung unseres emotionalen Käuferverhaltens war in Wirklichkeit die Ursache der Weltwirtschaftskrise. Nicht etwa die Finanzkrise, wie gerne behauptet wird.

Die Wirtschaftskrise lief der Finanzkrise voraus.

Mit finsterer Entschlossenheit wird an der Umsetzung dirigistischer Klimaschutzmaßnahmen festgehalten.

Allen voran dabei: Angela Merkel.

"So oder so, die Erde wird rot" , sang Wolf Biermann seinen damaligen Groupies in der DDR vor. Darunter auch unser Aschenputtel Angie.

Die sich, durch einen grotesken Scherz der Weltgeschichte, nun fürchterlich rächt.

Die Erde wird rot. Sie wird sozialistisch, und verliert damit ihre Reaktionsfähigkeit. Weil ihr das wirtschaftliche Gegenbeispiel abhanden kommt.

Es haben so viele nicht bemerkt, was sich hinter dieser Klimadiktatur tatsächlich verbirgt. Es wird auch niemandem etwas sagen, was es bedeutet, wenn der Kapitalismus als notwendiger Gegenspieler untergegangen sein wird.

Mittlerweile jedoch hat der Spiegel bemerkt, daß die globalen Durchschnittstemperaturen entgegen aller Voraussagen nicht mehr steigen. Seit 10 Jahren steigen sie nicht mehr.

Heute bei SPON:

"Warum der Klimawandel Pause macht".

Es ist zu spät. Wie man auch an den Reaktionen im SPON-Forum erkennen kann. Das Volk ist bereits im Gleichschritt.

Keine Fernsehsendung mehr, in der nicht auf irgendeine Weise auf die Gefahren des Klimawandels hingewiesen wurde. Keine Nachrichten-Sendung, keine Dokumentationen, keine Diskussionsrunde, keine Talkshow, keine Komiker, durch die Zuschauer nicht indoktriniert wurden dazu, ihr eigenes Handeln auf einen vermeintlich bereits ablaufenden Klimawandel abstimmen zu müssen.

Immerhin: alles Sendungen, die man uns in Zukunft nicht mehr als Wiederholungen auftischen kann, weil die enthaltene Propaganda-Absicht demnächst zu offenkundig wird.

Wir sind wirtschaftlich an die Wand gefahren worden von der CDU. Von Merkel. Die seit den späten 90iger Jahren, als Umweltministerin unter Kohl, diesen messianischen Spleen von ihrem Vorgänger Töpfer aufgegriffen hatte. Welcher sich als UNO-Direktor verdingte, um auf dieser Ebene dem globalen Klima-Sozialismus auf die Beine zu verhelfen.

Traditionell ist kein anderes Volk so anfällig, so ansteckbar durch "Gehirn-Viren" wie die Deutschen, sofern dabei für sie nur etwas Bedeutung abfällt.

Wir sind eben gerne etwas Besonderes, und in diesem Falle sind wir besonders gerne einmal die besonders Guten.

Eine für die Deutschen geradezu tödliche Falle.

Unsere letzte Infektion war grausam, aber sie hatte den Vorteil, daß sie, während sie bereits wütete, dennoch bereits erkennbar werden mußte.

Und: auch wenn es Weltkrieg hieß, so wütete sie doch nur begrenzt, weil es einen Gegenentwurf gab.

Diesmal haben wir es mit einer Infektion zu tun, die erst erkennbar wurde, nachdem es bereits zu spät war. Es ist bereits zu spät.

Da wir keine Möglichkeiten mehr haben gegenzusteuern, und weil wir uns bereits wirtschaftlich ruiniert haben, und weil andererseits das kapitalistische Gegenbeispiel weltweit eliminiert wurde.

E.Ekat

Stefan Gruber , am 21. November 2009 um 14:17 ( Link )

Die Atombombe ist gezündet - IPCC als Schwindel entlarvt:

http://community.zeit.de/user/schneefan/beitrag/2009/11/21/cruklimawissenschaftler-gehackt-ipccschwindel-weltweit-entlarvt

Wahnsinn was da bald abgehen wird....
Ein Hoch auf die Hacker!


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