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![]() Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag). ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Volksverhetzung: Das hat Sarrazin wirklich gesagtWo das Aussprechen von Wahrheit langsam zur Straftat wird Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat dem Kulturmagazin „Lettre International“ ein Interview gegeben. Die Gewerkschaft Verdi nennt seine Äußerungen „rechtsradikal“. In der SPD diskutiert man seinen Parteiausschluss. Seinen Job bei der Bundesbank wird er in Kürze verlieren. So ist das in Deutschland, wenn man die Wahrheit sagt. Eva Herman und Martin Hohmann waren nicht die ersten, Thilo Sarrazin wird nicht der letzte sein. Was in seinem Fall aber neu ist: Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Sarrazin wegen Verdachts auf Volksverhetzung! Das heißt, Sarrazin könnte für seine Aussagen im Gefängnis landen. Offenbar ist die Zustandsbeschreibung „DDR light“ bereits eine Untertreibung. Die deutsche Presse berichtet über diesen Skandal wie über eine Wettermeldung und jagt kommentierend lieber der „rechten Gefahr“, der „Klimaerwärmung“ und anderen Einbildungen nach. Die vierte Gewalt verschläft so gerade ihre endgültige Gleichschaltung. Welche Äußerungen hält nun die neue Berliner Staatssicherheit für strafrechtlich überprüfenswert? Wir zitieren Thilo Sarrazin, derzeit noch auf freiem Fuß seine Entlassung und weiterer Verleumdungen und Verdrehungen seiner Aussagen entgegensehend, etwas ausführlicher. Also sprach Sarrazin: „Man muss aufhören, von ‚den’ Migranten zu reden. Wir müssen uns einmal die unterschiedlichen Migrantengruppen anschauen. Die Vietnamesen: Die Eltern können kaum Deutsch, verkaufen Zigaretten oder haben einen Kiosk. Die Vietnamesen der zweiten Generation haben dann durchweg bessere Schulnoten und höhere Abiturientenquoten als die Deutschen. Die Osteuropäer, Ukrainer, Weißrussen, Polen, Russen weisen tendenziell dasselbe Ergebnis auf. Sie sind integrationswillig, passen sich schnell an und haben überdurchschnittliche akademische Erfolge. Die Deutschrussen haben große Probleme in der ersten, teilweise auch der zweiten Generation, danach läuft es wie am Schnürchen, weil sie noch eine altdeutsche Arbeitsauffassung haben. Sobald die Sprachhindernisse weg sind, haben sie höhere Abiturienten- und Studentenanteile usw. als andere. Bei den Ostasiaten, Chinesen und Indern ist es dasselbe. Bei den Kerngruppen der Jugoslawen sieht man dann schon eher ‚türkische’ Probleme; absolut abfallend sind die türkische Gruppe und die Araber. Auch in der dritten Generation haben sehr viele keine vernünftigen Deutschkenntnisse, viele gar keinen Schulabschluss, und nur ein kleiner Teil schafft es bis zum Abitur. […] Je niedriger die Schicht, um so höher die Geburtenrate. Die Araber und Türken haben einen zwei- bis dreimal höheren Anteil an Geburten, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. Große Teile sind weder integrationswillig noch integrationsfähig. Die Lösung dieses Problems kann nur heißen: Kein Zuzug mehr, und wer heiraten will, sollte dies im Ausland tun. Ständig werden Bräute nachgeliefert: Das türkische Mädchen hier wird mit einem Anatolen verheiratet, der türkische Junge hier bekommt eine Braut aus einem anatolischen Dorf. Bei den Arabern ist es noch schlimmer. Meine Vorstellung wäre: generell kein Zuzug mehr außer für Hochqualifizierte und perspektivisch keine Transferleistungen mehr für Einwanderer. In den USA müssen Einwanderer arbeiten, weil sie kein Geld bekommen, und werden deshalb viel besser integriert. Man hat Studien zu arabischen Ausländergruppen aus demselben Clan gemacht; ein Teil geht nach Schweden mit unserem Sozialsystem, ein anderer Teil geht nach Chicago. Dieselbe Sippe ist nach zwanzig Jahren in Schweden immer noch frustriert und arbeitslos, in Chicago hingegen integriert. Der Druck des Arbeitsmarktes, der Zwang des Broterwerbs sorgen dafür. Das sind Dinge, die man nur durch Bundesrecht ändern kann. Für Berlin ist meine Prognose düster, was diese Themen betrifft. Aber es kann in einer Stadt, in der man prächtig leben kann, gleichzeitig kompakte und wachsende, ungelöste Probleme geben. Genauso wird es in Berlin werden. […] Die Integration hat Stufen. Die erste Vorstufe ist, dass man Deutsch lernt, die zweite, dass man vernünftig durch die Grundschule kommt, die dritte, dass man aufs Gymnasium geht, dort Examen macht und studiert. Wenn man durch ist, dann braucht man gleiche Chancen im öffentlichen Dienst. So ist die Reihenfolge. Es ist ein Skandal, dass die Mütter der zweiten, dritten Generation immer noch kein Deutsch können, es allenfalls die Kinder können, und die lernen es nicht wirklich. Es ist ein Skandal, wenn türkische Jungen nicht auf weibliche Lehrer hören, weil ihre Kultur so ist. Integration ist eine Leistung dessen, der sich integriert. Jemanden, der nichts tut, muss ich auch nicht anerkennen. Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für siebzig Prozent der türkischen und für neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin. Viele von ihnen wollen keine Integration, sondern ihren Stiefel leben. Zudem pflegen sie eine Mentalität, die als gesamtstaatliche Mentalität aggressiv und atavistisch ist. […] Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung. Ich habe dazu keine Lust bei Bevölkerungsgruppen, die ihre Bringschuld zur Integration nicht akzeptieren, und auch, weil es extrem viel Geld kostet und wir in den nächsten Jahrzehnten genügend andere große Herausforderungen zu bewältigen haben. […] Man stößt gegen viele Mauern der politischen Korrektheit, aber man merkt, dass der Ton an Deutlichkeit zunimmt, wir haben noch nicht verstanden, dass wir ein kleines Volk sind. Wir verstehen uns immer noch als ein großes Volk. 1939, als der Zweite Weltkrieg begann, hatte Deutschland 79 Millionen Einwohner, die USA 135, Russland 160 und England 50. Die Proportionen haben sich völlig verschoben. Wenn von unseren 80 Millionen praktisch dreißig Prozent im Rentenalter sind, sind wir bereits eine relativ kleine Bevölkerung. Wir sind näher an den Holländern und Dänen als an den USA. Dass diese kleinen Völker ihre Ausländer heute mit viel radikaleren Programmen als wir forciert integrieren, hat einen guten Grund. Heute muss man Sprachtests in den Botschaften machen, davor darf man gar nicht einreisen. Sie haben spät angefangen, aber sie haben wenigstens angefangen. Wenn die Türken sich so integrieren würden, dass sie im Schulsystem einen anderen Gruppen vergleichbaren Erfolg hätten, würde sich das Thema auswachsen. Der vietnamesische Kioskbesitzer wird immer gebrochen Deutsch sprechen, weil er erst mit dreißig eingewandert ist und ungebildet war. Wenn seine Kinder Abitur machen oder Handwerker werden, hat sich die Sache erledigt. Türkische Anwälte, türkische Arzte, türkische Ingenieure werden auch Deutsch sprechen, und dann wird sich der Rest relativieren. So aber geschieht nichts. Die Berliner meinen immer, sie hätten besonders große Ausländeranteile; das ist falsch. Die Ausländeranteile von München, Stuttgart, Köln oder Hamburg sind viel höher. Aber die Ausländer dort haben einen geringeren Anteil an Türken und Arabern und mischen sich über breite Ausländergruppen. Zudem sind die Migranten in den Produktionsprozess integriert. Während es bei uns eine breite Unterschicht gibt, die nicht in Arbeitsprozesse integriert ist. Doch das Berliner Unterschichtproblem reicht weit darüber hinaus. Darum bin ich pessimistisch. Wir haben in Berlin vierzig Prozent Unterschichtgeburten, und die füllen die Schulen und die Klassen, darunter viele Kinder von Alleinerziehenden. Wir müssen in der Familienpolitik völlig umstellen: weg von Geldleistungen, vor allem bei der Unterschicht. Ich erinnere an ein Dossier der ‚Zeit’ dazu. Es berichtet von den zwanzig Tonnen Hammelresten der türkischen Grillfeste, die die Stadtreinigung jeden Montagmorgen aus dem Tiergarten beseitigt — das ist keine Satire. Der Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky erzählt von einer Araberfrau, die ihr sechstes Kind bekommt, weil sie durch Hartz IV damit Anspruch auf eine größere Wohnung hat. Von diesen Strukturen müssen wir uns verabschieden. Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich. Der Weg, den wir gehen, führt dazu, dass der Anteil der intelligenten Leistungsträger aus demographischen Gründen kontinuierlich fällt. So kann man keine nachhaltige Gesellschaft bauen, das geht für ein, zwei, drei Generationen gut, dann nicht mehr. Das klingt sehr stammtischnah, aber man kann das empirisch sehr sorgfältig nachzeichnen.“ Man muss nicht jedes Wort von Sarrazin bejubeln. Aber selbst wer dessen Meinung nicht teilt, darf sein Recht auf freie Rede verteidigen. Auch und gerade die vermeintlich linksliberale Presse von „Süddeutscher Zeitung“ bis „taz“, wo sonst gerne „Bürgerrechte“ verteidigt werden, wäre hier in ihrem Selbstverständnis gefordert. Doch die deutsche Journaille hatte wieder einmal bereits den Anfängen nicht gewehrt, als es zunächst nur Irre wie Horst Mahler traf. Natürlich, Sarrazin hat mehr gesagt, als es in diesem Lande zivilreligiös vorgegeben ist. Dafür verliert man „als Person des öffentlichen Lebens“ seinen Job. Das ist klar, und auch Sarrazin wusste das vermutlich. Dennoch könnte er sich verschätzt haben. In einem Satz dieses in voller Länge lesenswerten Interviews sagte der Noch-Bundesbanker: „Die Türkei ist das Land, wo man heute noch bestraft wird, wenn man vom Völkermord an den Armeniern redet.“ Deutschland ist das Land, in dem man bald wieder weggesperrt wird, wenn man über Sozialhilfeempfänger redet. Die Presse verdreht die Kritik an sozialpolitisch gemachter Faulheit zur „Hetze gegen Arme“. Sarrazins Worte werden nun in Berlin polizeilich überprüft. Er wird entweder der vielleicht erste Deutsche seit dem Mauerfall sein, der für das Aussprechen schlichter Wahrheit ins Gefängnis geht. Oder einer der letzten, der mit Verleumdung und Jobverlust noch einmal gnädig davonkommt. Deutsche Journalisten jagen derweil weiter die Phantom-Gefahren. Internet 03. Oktober 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareMolot , am 03. Oktober 2009 um 19:58 ( Link ) Haderach Seine oben abgedruckten Aussagen sind das beste und richtigste das ich je zu diesem Thema gelesen habe... Nun werden Sie mal nicht gleich euphorisch, bloß weil mal einer (ein Roter) ein ganz klein wenig von der PC abweicht. Zu dem Thema wurde schon sehr viel und noch "richtigeres" gesagt und auch geschrieben B.Ullmann pstuerm , am 03. Oktober 2009 um 20:00 ( Link ) Es ist eine Schande einen Menschen derart zu verurteilen, der nuneinmal lediglich Tatsachen ausgesprochen hat. Man sich dabei lediglich nur auf ein kleines Stück seines Artikels einlässt, es aus dem Zusammenhang herausnimmt. User_Agent , am 03. Oktober 2009 um 20:14 ( Link ) Seinen Aussagen über die Integrationsunwilligkeit stimme ich größtenteils zu, aber die Hintergründe seiner Aussagen sind beunruhigend. Der Blog »Propagandaschock« verlautbart, Sarrazin sei ein Eugeniker, der seine »Herscherrasse« herrschen haben will. Zu seinen eugenistischen Tendenzen zähle ich zum Beispiel seine Äußerung: Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung Möglicherweise ist Sarrazin auch mit zionistischen Lobby-Juden verstrickt und hält Juden für besser als Nicht-Juden? EEkat , am 03. Oktober 2009 um 21:26 ( Link ) Leider ist das noch nicht alles. Der Präsident der Bundesbank, Weber, stimmt nun Seite an Seite mit dem linken Flügel der SPD und den Gewerkschaften in diesen Chor ein und fordert Sarrazin auf, seinen Vorstandsposten zu räumen. Für die Besetzung des Vorstandes der BB ist Weber garnicht zuständig. Sarrazin habe, so die Behauptung Webers, das hohe Ansehen der Bundesbank beschädigt. Bei wem eigentlich? Weber war zu diesem Zeitpunkt gerade Gast in Istanbul. Tatsächlich könnte man das auch anders herum sehen. Wenn sich der Präsident der Bundesbank als Opportunist und populistischer Zeitgeistkrieger outet, dann hat diese Bundesbank ihre besten Tage definitiv hinter sich. Was auch verständlich ist. Die Geldpolitik wird für die BRD nicht mehr von der Bundesbank, sondern von der EZB gemacht. Wäre dies nicht Deutschland, in der eine Merkel gestern mal wieder von der unter ihr beschleunigten Einführung der Planwirtschaft in unserer BRD schwärmte, ohne daß irgendjemand davon beunruhigt wäre, dann könnte man sich über diesen Weber und seine Demontage der Bundesbank vielleicht sorgen. Die Bundesbank ist eine Zeitgeist-Behörde geworden. Soweit zur Beschädigung des Ansehens der Bundesbank, das man auf diese Weise sicher nicht bewahrt. Neben der Tatsache, daß wir nun bereits einen staatswanwaltlichen Maulkorb erhalten, um das Kesseltreiben gegen Aufmüpfige zu forcieren, eine Internet-Zensur dann wohl ebenfalls in Kürze zu greifen beginnen dürfte (das wird kommen) stellt nun die Demontage des Rufes der Bundesbank einen weiteren sichtbaren Baustein des Niedergangs dieses Landes dar. Sarrazin hat sich um dieses Land verdient gemacht. Auch wenn der arme Kerl sich inzwischen seiner Courage schämt. So wird den Job, und seine Ehre verlieren. E.Ekat EEkat , am 03. Oktober 2009 um 21:35 ( Link ) @User_Agent, Gefällt Dir diese Aussage nicht? Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung Fakt: es wird behauptet, daß die hier ansäßig gemachten Zuwanderer eine Bereicherung unserer Kultur darstellten. Muß man nun Eugeniker sein, um an eine Zuwanderung die Bedingung knüpfen zu wollen, daß die Neuankömmlinge dann nicht dümmer, sondern intelligenter sein sollten als die bereits ansässige Bevölkerung ? Ein zugewanderter osteuropäischer Jude, der 15 Punkte über dem IQ unserer Bevölkerung liegen würde, der hätte das wohl kapiert. E.Ekat Molot , am 03. Oktober 2009 um 21:47 ( Link ) @E.Ekat So wird den Job, und seine Ehre verlieren. Wieso seine Ehre? B.Ullmann Shuca , am 03. Oktober 2009 um 22:32 ( Link ) Es gibt immer drei Möglichkeiten.Ja oder Nein.Und vielleicht ein Jein.Sarazzin ist entweder bekloppt, oder er weiß ganz genau was er da redet.Vielleicht hat er aber auch nur Befehle ausgeführt.Ein gegen ihn vermuteter Anfangsverdacht der Volksverhetzung bedeutet für mich das ihm nicht viel passieren wird. Dr. Spiele , am 03. Oktober 2009 um 22:38 ( Link ) Hat völlig recht der Mann. Shuca , am 03. Oktober 2009 um 22:52 ( Link ) Ich finde, es wird höchste Zeit das die Verantwortlichen in der Bundesrepublik ein Katalog herrausbringen wo genau detailiert festgelegt wird, was man sagen darf oder nicht.Als ehemaliger DDR-Bürger verwechsele ich jetzt schon ständig den Paragraphen der Volksverhetzung mit der Staatsverleumdung in der DDR.Wenn das so weiter geht verliere ich die Übersicht.Aber mein Magen und mein Trog ist noch voll.Warum rege ich mich eugentlich auf. EEkat , am 03. Oktober 2009 um 22:54 ( Link ) Wieso der seine Ehre verlieren wird? Weil er zurückrudert. Kotau. Wenn er erst alles verloren haben wird, wird ihm klarwerden, daß er wenigstens zu seiner Meinung hätte stehen müssen. Ich hoffe, die ziehen ihre staatsanwaltlichen Ermittlungen durch, damit wenigstens an dieser Stelle die Gesellschaft ein Aha-Erlebnis erhält. Weber ( Präse der Bundesbank) faselt vom Verstoß gegen den Verhaltens-Kodex. Der Mann verhandelt gerade über eine Neuausrichtung der Bundesbank. Es geht da u.a. um die Sicherstellung von Einklagbarkeit, also Rechtsstaatlichkeit, um Hoheitsfragen in neuen Aufgabengebieten, welche die Bundesbank übernehmen möchte. Und dann kommt der mit: Verhaltenskodex. Wo kann man einen Verhaltenskodex rechtlich überprüfen lassen, einklagen ? Eigentlich sind die alle ganz putzig. E.Ekat Kurt_G , am 03. Oktober 2009 um 23:32 ( Link ) deutscher Gesinngs- und Meinungs-KGB. Unfassbar der Ausdruck: " Grenzen der Meinungsfreiheit" mißachtet ..... Quo vadis Germany Lion Edler , am 04. Oktober 2009 um 0:02 ( Link ) Laut StGB ist Volksverhetzung ja z.Bsp., wenn man "zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt". Und wer bestimmt, wann man zum "Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt" oder nicht? Hier würde mich mal die Rechtssprechung dazu interessieren - ich bezweifle, dass hier Klarheit besteht. Stacheln die Kämpfer-gegen-Rechts Rüttgers, Schramma & Co etwa nicht zum Haß auf? Ist es kein Aufstacheln zum Haß, wenn man Pro-Köln-Politiker als "Nazi-Dreck" beschimpft? Dieses System ist so jämmerlich, wenn ich schon das Gesülze vom "freiesten Staat auf deutschem Boden" höre, muss ich kotzen! Schön, dass ef einen großen Auszug aus dem Interview bringt, im Gegensatz zur gleichgeschalteten OMB-BRD-Medienmafia und ihren Helfern und Zuträgern in Gewerkschaften, Parteeien und Justiz. Hier auch noch ein Auszug: Kein Wunder natürlich, dass die SPRINGER-Mafia wieder groß dabei ist beim Hetzen und Diffamieren. Zu Sarrazin: Er hat natürlich völlig recht. Sein einziger Fehler war, dass er sich entschuldigt hat. Wie immer hat diese Entschuldigung die ganze Hetze erst richtig angeheizt. Die SPD geht mit ihm um wie mit den 4 feindlich-negativen Kommunismus-Kritikern in der hessischen SPD. Dafür wird sie vom Wähler erst recht umso mehr die Quittung bekommen. SPD - Projekt 18, wir kommen! Matthias Dr. EHRICH , am 04. Oktober 2009 um 0:59 ( Link ) Herr Sarrazin hat das gesagt, was bevölkerungsstatistische Analysen seit langem belegen, was zwar viele Zeitgenossen Lion Edler , am 04. Oktober 2009 um 1:07 ( Link ) Hatte mich verschrieben, meinte natürlich die OMF-BRD-Medienmafia, nicht OMB-BRD-Medienmafia... Wobei, das "B" vielleicht für "Bananenrepublik"... Shuca , am 04. Oktober 2009 um 1:07 ( Link ) Volksverhetzung gilt natürlich nicht gegen das eigene Volk.Wenn ich mich heute hinstelle und sage die Bombardierung Dresdens ist die gerechte Strafe für unsere deutsche Natur,wird die Volksverhetzung nicht greifen.Und die Mehrheit der deutschen Bevölkerung wird nicht nur die getürkten Zahlen der Opfer dieses Kriegsverbrechen akzeptieren.Sondern sie werden am Ende ihre eigene Herkunft und sich selber hassen.Mann sieht es ja am dem Verhältnis der Westdeutschen zu den Ostdeutschen und umgekehrt.Per Mariam ad Christum. Lion Edler , am 04. Oktober 2009 um 1:18 ( Link ) An "Shuca": Zitat: Wohl wahr. Guckst du hier: "Es sei für diese verbalen Entgleisungen (die - wenn sie von einem Deutschen Ausländern gegenüber geäußert worden wären - als Volksverhetzung gewertet worden sein dürften) ein vergleichsweise mildes Urteil ergangen (4 Wochen Arrest), über dessen "Begründung" zu erfahren ist: "Die Angeklagten profitieren von ihrer türkischen Abstammung, betont die Richterin. Denn Deutsche, die sich derartig gegenüber Türken geäußert hätten, hätten mit sehr viel härterer Bestrafung rechnen müssen. Sie wären nicht nur wegen Beleidigung, sondern wegen Volksverhetzung verurteilt worden." (Quelle: www.rbb-online.de ) " Der dazugehörige RBB-Online-Artikel ist nicht mehr abrufbar... Hier der Link zum ursprünglichen Artikel: Wie gut, dass ich mir den Beitrag gespeichert habe und es immerhin bei "Abgeordnetenwatch" nochmal wiedergegeben wurde. Weiteres hier: Lion Edler , am 04. Oktober 2009 um 1:21 ( Link ) Nachtrag: So antwortet Zypries auf die Kritik: "Es sei für diese verbalen Entgleisungen (die - wenn sie von einem Deutschen Ausländern gegenüber geäußert worden wären - als Volksverhetzung gewertet worden sein dürften) ein vergleichsweise mildes Urteil ergangen (4 Wochen Arrest), über dessen "Begründung" zu erfahren ist: "Die Angeklagten profitieren von ihrer türkischen Abstammung, betont die Richterin. Denn Deutsche, die sich derartig gegenüber Türken geäußert hätten, hätten mit sehr viel härterer Bestrafung rechnen müssen. Sie wären nicht nur wegen Beleidigung, sondern wegen Volksverhetzung verurteilt worden." (Quelle: www.rbb-online.de ) Frage: Inwiefern ist diese eklatante Ungleichbehandlung angesichts Art. 3, Abs. 3 GG ("Niemand darf wegen ... seiner Abstammung ... benachteiligt oder bevorzugt werden.) rechtlich statthaft? Und: Halten Sie es für geboten, gegen die urteilende Richterin wegen Rechtsbeugung vorzugehen? " daraufhin Antwort von Wurde-der-denn-gar-nicht-gebrief-Zypries: "Ob diese Voraussetzungen vorliegen, ist eine Frage des konkreten Einzelfalls. Allerdings spricht viel dafür, dass eine Störung des öffentlichen Friedens bei einem verbalen Angriff auf "Deutsche" in der Regel nicht gegeben ist, denn angesichts der Tatsache, dass die Deutschen die große Mehrheit der Bevölkerung stellen, bedarf es ungleich mehr, damit in diesem Bevölkerungsteil das Vertrauen in die öffentliche Rechtssicherheit erschüttert wird als bei einer Hetze gegen Bevölkerungsminderheiten." Da sieht man, was das für Fanatiker sind, die dort im Bundestag sitzen! Viscount , am 04. Oktober 2009 um 5:19 ( Link ) @Lion Edler Also beim ersten Drübersehen fällt mir auf, daß das geschützte Rechtsgut von 130 StGB i.V.m. 3 III GG gar nicht das Vertrauen in die Rechtssicherheit ist. Ganz ehrlich: Mit so einer Antwort wäre die aus jedem Erstsemester geflogen, und zwar hochkant. Scheinbar ist die ministerielle Personalie nicht nur vernagelt, sondern vollständig inkompetent. Und wo wir schon bei der Rechtssicherheit sind müsste man angesichts so einer Aussage viel eher darüber nachdenken, wie weit es mit ihr sowie mit der Konsistenz der Rechtsordnung eigentlich her sein kann, wenn das Recht, das in meinem Einzelfall zur Anwendung kommt, auf einer Zugehörigkeit zu einer Mehrheit fußt. Früher haben Sozialingenieure wenigstens noch solange rumgelogen, daß es einigermaßen logisch blieb, mittlerweile machen sie sich nicht mal mehr diese Mühe. vonclausewitz , am 04. Oktober 2009 um 7:37 ( Link ) Was für eine Hexe. Lang lebe die Frankfurter Schule! Tanja Krienen , am 04. Oktober 2009 um 9:04 ( Link ) „Töte nicht den Boten“, sagte schon Sophokles im 5. Jahrhundert vor dem Beginn unserer Zeitrechnung, doch an dem damaligen und seinerzeit schon fragwürdigen Brauch, Hand an den Überbringer der schlechten Nachricht zu legen, hat sich anscheinend nichts geändert. Wie könnte es sonst geschehen, dass der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD), immer wieder zur Zielscheibe der Kritik wird, obwohl er doch in der Sache Treffendes sagt?! Wenn Sarrazin bestimmten Einwanderungsgruppen mangelnde Integrationsfähigkeit oder sogar den Integrationswillen abspricht, wenn er fragwürdige Kulturelemente, sukzessive Aggressionen oder Sozialmissbrauch benennt, so sind doch diese Fakten nicht von der Hand zu weisen. Während in der Türkei Christen und Nichtgläubige um ihre Rechte kämpfen müssen, reagieren die nationalen Vertreter dieser Volksgruppe hierzulande überempfindlich auf eine Kritik, die wir eindeutig zurückweisen müssen. Es darf bei der Erörterung der Frage, wie der Sozialstaat zu retten ist, keine Tabus geben. Dabei ist das Problem der unqualifizierten und unwilligen Einwanderer nicht auszuklammern. Die SPD braucht mehr von der Hausmarke eines Sarrazins, um endlich von überbordenden Multi-Kulti-Träumen abzulassen. Haderach , am 04. Oktober 2009 um 9:22 ( Link ) @molot Der Kern des gesamten Problems hat einen Namen: EEkat , am 04. Oktober 2009 um 10:55 ( Link ) @Haderach das ist nicht der einzige Tumor, der in unserer Gesellschaft wächst. Da gibt es beispielsweise den Gehirntumor, der als Sozialismus bezeichnet wird, und der mit dem Anspruch daherkommt, ein Staat müsse und dürfe vorgeben, was Bürger zu konsumieren haben und sich gleichzeitig einbildet, diese Vorgabe - die man Planwirtschaft nennt - könne zu irgendetwas führen, das der Gesellschaft ein wirtschaftliches Auskommen ermöglicht. 20 Jahre nach Zusammenbruch der DDR haben wir eine Vertreterin dieser Prägung bei uns an der Macht, soeben darin sogar bestätigt, unangefochten in einer Partei, die sich "konservative Mitte" nennt. Wenn das kein Gehirntumor sein soll. Die ganze Gesellschaft ist mittlerweile Gehrinfürzen, eigentlich von Metastasen durchsetzt, und wird dies aufgrund ökonomischer Zwänge nicht überleben können. Übrigens, auch der Islam in Deutschland wird dies nicht überleben. Wenn der Körper untergeht, geht der gesamte Körper unter. Ich nehme an, solche Überlegungen sind es, die einen wohl ziemlich verzweifelten und entsprechend einsamen Sarrazin zu seinen Äußerungen, zu seinem vergeblichen Selbstopfer veranlaßt haben. Wir wissen doch: hier tut sich nichts mehr. E.Ekat Schleusener , am 04. Oktober 2009 um 11:49 ( Link ) Aus der FAS: Maß und Mitte, sagt der niedersächsische Arbeitsminister Philipp Rösler von der FDP, lasse Sarrazin vermissen, und allein durch seine Äußerungen (die Rösler im Zusammenhang mutmaßlich nicht einmal gelesen hat) habe der Exsenator „alle Integrationsbemühungen der letzten fünf Jahre“ kaputtgemacht. So hatte ich mir das mit der FDP nicht vorgestellt. zebra , am 04. Oktober 2009 um 12:03 ( Link ) Von "Vor dem Gesetz gleich" kann keine Rede sein, bei praktiziertem zweierlei Maß. Danke für die Beispiele, Lion Edler. @Haderach: Der Kern des Problems ist m.E. nicht der Islam, sondern sind unsere "Eliten". eo , am 04. Oktober 2009 um 12:15 ( Link ) Der Tag naht, Ach ja, Gerd Friederich , am 04. Oktober 2009 um 12:30 ( Link ) Jetzt müsste Sarrazin nur noch den Schritt von der begrüßenswerten Einsicht, daß es ja nicht ‚den’ Migranten oder ‚den’ Ausländer gäbe, hin zur weiteren Differenzierung schaffen, daß es nämlich auch nicht ‚den’ Vietnamesen oder ‚den’ Türken usw. gibt. Haderach , am 04. Oktober 2009 um 12:52 ( Link ) @zebra Molot , am 04. Oktober 2009 um 13:45 ( Link ) Haderach Der Kern des gesamten Problems hat einen Namen: Der Kern des Problems, aller Probleme die wir im Moment haben, heißt SOZIALISMUS. Der Islam als solcher ist vollkommen irrelevant. Ein mittelalterlicher Aberglaube der, allein genommen, für niemanden eine Bedrohung darstellt. B.Ullmann EEkat , am 04. Oktober 2009 um 13:47 ( Link ) Zitat des Tages Unter den Kulturlosen geht die Rede von der Gleichwertigkeit der Kulturen. Michael Klonovsky . @Schleusener FDP-Rösler habe ich mir auch anders vorgestellt. Ich hielt den für einen Hoffnungsträger. Zeigt eigentlich nur, wie ausgehungert wir sind. E.Ekat Molot , am 04. Oktober 2009 um 13:50 ( Link ) @Haderach Mit "Problem" meinte ich hier die Migration bzw. Ausländerproblematik. Ohne Sozialismus gäbe es auch keine "Migrations bzw. Ausländerproblematik" in Deutschland. B.Ullmann barthel_berand , am 04. Oktober 2009 um 14:04 ( Link ) Schade, dass Sarrazin sich entschuldigt hat. Wenigstens hat er nichts zurückgenommen; also eher ein Bedauern über "missverstandene" Formulierungen als eine Entschuldigung. An seiner Stelle würde ich mir überlegen, alle diejenigen mit einer Verleumdungsklage zu überziehen, die ihn der Volksverhetzung bezichtigen. So könnte man die Absurdität dieser Geschichte auf die Spitze treiben und gleichzeitig auch einmal diejenigen mit dem Rücken an die Wand stellen, die dies - potitisch ach so korrekt - gerne mit anderen tun. Ferner würde ich mir überlegen, diejenigen, die sich dieser verfehlten Einwanderungspolitik schuldig gemacht haben, wegen der Veruntreuung von Steuergeldern anzuklagen. Diese Klage hätte weit mehr Aussicht auf Erfolg als die derzeit laufende Untersuchung. BB Murmel Wenn es Falsch ist, was Sarrazin sagt, sollen die Kritiker es doch widerlegen, und wenn es richtig ist, einfach die Gosche halten. Aber das ist mal wieder so richtig typisch für dieses kranke Land: Nicht der Wahrheitsgehalt einer Aussage ist maßgebend, sondern ihre Kompatibilität zu dieser idiotischen "politischen Korrektheit". Statt Argument gegen Argument zu setzen, das Für und Wider zu diskutieren, wird diffamiert. Welch ein intellektuelles Niveau! Lion Edler , am 04. Oktober 2009 um 14:28 ( Link ) Ich bin heute gerade extra nach Berlin gefahren, um mir dort eine Ausgabe von diesem "Lettre international" zu holen (17 Euronen war mir das wert!), und das Interview komplett zu lesen, um auch sicherzustellen, dass ich keinesfalls Opfer der typischen BRD-Medienmafia-Zitatfälschungen, Verdrehungen und Verleumdungen wie im Falle Herman/Hohmann & Co werde. Fazit: Wieder einmal eine sehr saubere Analyse des geschätzten aufrechten Sozialdemokraten T.Sarrazin, fast völlige Zustimmung meinerseits mit dem Inhalt des Interviews. Hut ab! An Schleusener: Zitat: So sieht es aber mit der FDP schon immer aus, da mache ich mir keine Illussionen. Unter "Liberalismus" versteht man dort, dass Araber und Türken ruhig rumprollen und sich asozial benehmen dürfen, dass Männer von Frauen unterdrückt gehören weil sich das als kompensatorische Gerechtigkeit für die Vergangenheit so gehört, und dass alle schön das Maul halten sollen und machen sollen, was die Herrschenden und angepassten Arschlöcher von ihnen verlangen. Das Schlimmste ist, dass sie wahrscheinlich trotzdem das kleinste Übel ist. RobertJosef , am 04. Oktober 2009 um 14:34 ( Link ) Sarrazin wird fallen. Mittels Justiz oder eben nur per Rufmord. Das ist sicher. Und er wird gefällt von Deutschen in gutbürgerlicher Position, satt und wohlgenährt, ein wenig träge, aber sehr moralisch. Sicher aber von Leuten, die jede Krise als allerletzte zu spüren bekommen: Von Staatsdienern aller Art. (Wobei ich sie lieber als Staatsnutzer bezeichnen wollte. Aber das ist eine andere Geschichte.) Sarrazin wird nicht zu Fall gebracht durch türkische oder andere Einwanderer ohne Schulabschluss, ohne berufliche und gesellschaftliche Perspektive. Egal wie lange sie auch in Deutschland leben mögen. Allein ihre Präsenz und ihr Anwachsen versetzt die vermeintlich Guten in Bewegung und in helle Aufregung, wenn am status quo herumgemeckert wird. Statistiker und Bevölkerungswissenschaftler indes belegen, wohin die Reise geht. Und sie ist nicht mehr abänderbar, weil die wesentlichen Fakten bereits geschaffen sind. D.h. Kinder sind geboren oder eben nicht. Es geht also nur noch um die Gestaltung. Und da setzt Sarrazin an. Die unbequemen Äußerungen resultieren aus seinen Berliner Erfahrungen, also Alltagsbeobachtungen. Die kann jeder in seinem Umfeld überprüfen. Wer aber ein abgeschottetes Leben hinter Zäunen und Panzerglas führt, seinen Kontakt mit Normalsterblichen (des Lokalkolorits wegen) nur im Ausland pflegt und ansonsten kein Bedürfnis nach empirischer Wahrnehmung verspürt, der kann sich natürlich auch einreden, dass alles ganz anders ist. Die italienischen Gastarbeiter der ersten Generation sind völlig integriert. Und das, ohne ihre Identität aufgegeben zu haben. Zumindest sagen mir das alle, die ich kenne. Ob deutscher oder italienischer Pass, ist dabei übrigens nebensächlich. Nun ist es aber so, dass viele dieser Nachkommen ehemaliger Einwanderer sich darüber aufregen, was sich Einwanderergruppen späterer Generationen herausnehmen. Es stößt vieles auf Unverständnis, was in der öffentlichen Meinung vertreten wird. Auch sind mir Türken bekannt, die nicht verstehen können, weswegen sich die Bundesrepublik die archaischen Gesetzmäßigkeiten ihrer Heimat aufnötigen lässt. Gemeint sind jene, die sich selbst emporgearbeitet haben und in der deutschen Gesellschaft mehr die Chancen als die Gefahren sehen. Wer aber vertritt denn nun die Interessen der Migranten? Und wer vertritt sie besser? Herr Kolat oder Herr Öger? Unsere Medien sind selbstverständlich auf des Herrn Kolat Seite, gleichwohl oder vielleicht weil dessen Biografie sich der der Schreiber ähnelt. Der Herr Öger (ich will ihn auch nicht idealisieren, er darf mir aber als Beispiel dienen) hingegen, ist doch eher suspekt. Auch weil er ein Konkurrent ist. Solange der Mohr klein und folgsam ist wie ein braves Kind, bekommt er, wonach er verlangt. Doch auch diese Kinder werden eines Tages erwachsen. Nun frage ich mich: Wo sind denn die Migranten, die es geschafft haben, die von dem Umfeld, in das sie hineingeraten sind, zu profitieren vermochten? Warum erheben sie nicht ihre Stimme und weisen den Zurückgebliebenen den Weg? Wer ist sich seines Wohlstandes noch sicher, wenn eine demografische Lawine der Nichtintegrierten das soziale Gefüge erschüttert? Und: Wo sind wir? Wir alle, die wir sehen, dass es so wie es sich anlässt, kein gutes Ende nimmt. Warum lassen wir uns das gefallen? Warum stehen wir nicht dafür ein, wovon wir überzeugt sind, sondern ducken uns weg? Sind wir womöglich noch zu satt und hoffen, dass es uns (noch) nicht betrifft? Sarrazin wird gefällt. Auch, weil wir es zulassen. Robert Josef Dr. Spiele , am 04. Oktober 2009 um 14:56 ( Link ) Dieser Artikel hier ist sehr lesenswert und räumt mit vielen Mythen auf, daher stelle ich ihn hier mal rein: Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei Das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei wurde 1961 abgeschlossen und führte, trotz gegenteiliger vertraglicher Ausgestaltung, in letzter Konsequenz zur türkischen Einwanderung in die Bundesrepublik Deutschland. Die angeworbenen Arbeiter wurden in Deutschland zunächst als Gastarbeiter bezeichnet. Das Abkommen wurde am 31. Oktober 1961 von der Bundesrepublik Deutschland und der Türkischen Republik in Bad Godesberg unterzeichnet. Dabei schreibt z. B. Jarmin (zitiert nach Gerlin, Vera, 1998), dass das Anwerbeabkommen mit der Türkei - ähnlich wie das erste Anwerbeabkommen, das auf Wunsch Italiens abgeschlossen wurde - auf Wunsch und auf Druck der türkischen Militärregierung zustande kam. Es wurde bezeichnenderweise federführend durch das deutsche Außenministerium abgeschlossen (und eben nicht durch das deutsche Wirtschaftsministerium). Die Türkei befand sich zu dieser Zeit - nach der Ära von Adnan Menderes (siehe Abschnitt Misstrauen, Misswirtschaft und EWG-Verhandlung) - in einer sehr prekären wirtschaftlichen Situation. In der einschlägigen Literatur wird zu den Umständen des Zustandekommens unter anderem angeführt, daß die USA Druck auf Deutschland ausübten, das von der Türkei geforderte Anwerbeabkommen abzuschließen. Dadurch sollte die Militärregierung der Türkei unterstützt werden, denn die Türkei hatte 1959 der Stationierung einer Staffel von US-amerikanischen Atomraketen an der Grenze der UDSSR zugestimmt und war ein stategisch wichtiger NATO Partner (Siehe Kubakrise - unmittelbare Vorgeschichte). Die Angst der USA: Im Mai 1960 hatte es einen erneuten Putsch in der Türkei gegeben und die Lage war, wie die Umbildung des Kabinetts von Cemal Gürsel am 27. August 1960 und die Ankündigung von Neuwahlen für 1961 zeigten, in der Türkei extrem instabil. Die sehr schwierige wirtschaftliche Lage, die zum Teil Versorgungsenpässe zur Folge hatte, führte in 1960 und 1961 zu breiten Unruhen - es wurde sogar der Ausnahmezustand verhängt. Die USA befürchteten einen wachsenden Einfluss der Sovjetunion und ein Ausschehren der Türkei aus der NATO, wenn die Wirtschaft der Türkei nicht durch das Anwerbeabkommen stabilisiert würde. Auf S. 78 in Gerling, Vera: Soziale Dienste für zugewanderte Senioren/innen: Erfahrungen aus Deutschland, ISBN 9783831128037, werden die Ergebnisse der historischen Forschung über die Ziele der türkischen Regierung wie folgt zusammengefasst: „... das Ziel der türkischen Militärregierung war es, durch die befristete Emigration von „überschüssigen“ Arbeitskräften den Arbeitsmarkt in der Türkei zu entlasten, dringend benötigte Devisen ins Land zu holen und später durch das Know-How der qualifizierten Rückkehrer/innen die wirtschaftliche Modernisierung zu fördern.“ In "50 Jahre Bundesrepublik - 50 Jahre Einwanderung" schreibt Mathilde Jamin 1999, S. 146: "Johannes Dieter Steinert stellte aufgrund der Akten im Bundesarchiv und im Archiv des Auswärtigen Amtes für den Zeitraum bis 1961 fest, daß die Initiative zu diesen Entsendeabkommen von den "Entsendeländern" ausging. Hissahi Yano (1998) kam für den Forschungszeitraum bis 1964 zu demselben Ergebnis." und weiter "Noch stärker war aber offenbar der Druck in den "Entsendeländern" durch "Export" von Arbeitskräften ihren Arbeitsmarkt zu entlasten. (...) Die zuständigen deutschen Behörden standen den türkischen Wünschen zurückhaltend gegenüber; (...) Noch im September 1960 urteilte Anton Sabel, der Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, aus arbeitsmarktpolitischen Gründen sei die Bundesrepublik nicht auf ein Abkommen mit der Türkei angewiesen, möglicherweise wohl aber aus politischen Rücksichten auf die Türkei als NATO-Land". Zum Zeitpunkt der Anwerbeabkommens war die bundesdeutsche Wirtschaft bereits zur zweitstärksten Wirtschaftsmacht nach den USA aufgestiegen. Der nach dem Krieg in Deutschland entstandene Wohlstand übte eine sehr große Anziehungskraft auf weniger gut entwicklelte Nationen aus. Hier ist unter anderem zu erwähnen: bis 1998 erhielt die Türkei als Entwicklungsland noch Entwicklungshilfe aus Deutschland (Siehe http://www.agenda21-treffpunkt.de/archiv/00/daten/zgl0014.htm) - 1987/88 war die Türkei sogar das Land, das am meisten deutsche Entwicklungshilfe erhielt. Aus Sicht der deutschen Wirtschaft wurden im Sinn eines "Rotationsprinzips" junge, lediggehende Männer gesucht, die nach einem Zeitraum von maximal zwei Jahren gegen "frische" Kräfte ausgetauscht werden sollten. Weder den Unterzeichnerstaaten noch den angeworbenen Arbeitskräften war dabei klar, dass die als vorübergehend geplanten Aufenthalte der türkischen Arbeiter in Deutschland später deren Einwanderung begründen würden. Nichtsdestoweniger kamen die Arbeiter, trotz der in jeder einzelnen Anwerbevereinbarung festgeschriebenen Höchstaufenthaltsgrenze von zwei Jahren, nicht selten mit offenem Zeithorizont. Das Anwerbeabkommen mit der Türkei enthielt darüber hinaus von Anfang an gegenüber den Anwerbeabkommen mit den westlichen Ländern einige Besonderheiten (die ähnlich für das Abkommen mit Tunesien und Markokko übernommen wurden) - zitiert nach Davy, Ulrike (Hg.): "Die Integration von Einwandern, rechtliche Regelungen im europäischen Vergleich", S. 340ff: * eine Anwerbung war ausschließlich für Unverheiratete vorgesehen, Am 30. September 1964 trat eine Neufassung des Abkommens in Kraft. Ähnliche Abkommen hatte die Bundesrepublik zuvor 1955 bereits mit Italien und 1960 mit Spanien und Griechenland unterzeichnet. 1963, 1964, 1965 und 1968 folgten Verträge mit Marokko, Portugal, Tunesien und Jugoslawien. Die häufig angebrachte Aussage, dass die angeworbenen türkischen Arbeitskräfte "Arbeiten ausgeführt hätten, die Deutsche nicht mehr ausüben wollten", lässt sich meist statistisch nicht belegen. Bei gleicher Qualifikation bewegten sich in allen Arbeitsfeldern (Bergbau, Entsorgungsbetriebe, Raumpflege etc.) die prozentualen Anteile immer analog den jeweiligen Bevölkerungsanteilen der vertretenen Nationen. Die Anwerbung endete mit dem am 23. November 1973 von der Bundesregierung beschlossenen generellen bzw. totalen Anwerbestopp, der sämtliche Anwerbeländer betraf. Zum Zeitpunkt des totalen Anwerbestopps 1973 befanden sich - nach 12 Jahren Anwerbeabkommen - ca. 500 - 750 tausend Türken in Deutschland. http://de.wikipedia.org/wiki/Anwerbeabkommen_zwischen_der_Bundesrepublik_D Von wegen "wir haben schliesslich Deutschland wiederaufgebaut und haben daher Anspruch auf..." Kurt_G , am 04. Oktober 2009 um 17:41 ( Link ) Özdemir verunglimpft Westerwelle per Videobotschaft in englischer Sprache auf Youtube und entschuldigt sich im Namen der Grünen für diesen Sprachimperialsten Westerwelle weil dieser dem englischen Reporter am Wahlabend nicht in englischer Sprache antworten wollte. Habe "Sprachimerialismus" gegooglet. Sprachimperialismus bezeichnet ein systematisches Bestreben, die Dominanz einer Sprache mit politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mitteln durchzusetzen und dadurch wiederum eigene politische, wirtschaftliche und kulturelle Interessen zu fördern. Was dann ja wohl eher auf den Engländer von der BBC passt als dann auf den hölzern wie ein Bahnschalterbeamter reagierenden Dr. Westerwelle. Elvenpath , am 04. Oktober 2009 um 18:26 ( Link ) Die meisten hier im Forum, haben das Problem nicht begriffen. Das Problem sind seine "Lösunsansätze": "Der Druck des Arbeitsmarktes, der Zwang des Broterwerbs sorgen dafür." Natürlich, lasst uns den Sozialstaat über Bord werfen, man wird schon sehen, wie brav das Proletariat spurt, um zu überleben. Nicht nur Türken und Araber, auch alle anderen, die durch das Leistungsraster fallen, werden mit 5 Euro die Woche auskommen, nicht wahr, Herr Sarazzin? Und was ist mit den Türken, oder Arabern, die integrationswillig sind? Denen wird das verwehrt, mit der Argumentation, dass der Großteil es nicht ist. Sippenhaft ist ne feine Sache. Und Sätze, wie "Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben" können sehr wohl als Volksverhetzend gewertet werden. So long... Dr. Spiele , am 04. Oktober 2009 um 18:51 ( Link ) "Und was ist mit den Türken, oder Arabern, die integrationswillig sind? Denen wird das verwehrt" Bekanntlich nicht. Auf den Rest deiner öden Stereotypen lohnt es sich sowieso nicht weiter einzugehen. Veritas , am 04. Oktober 2009 um 19:32 ( Link ) @ Elvenpath Zum Thema Sozialstaat empfehle ich ihnen dieses gelungen Artikel von Jörg Janssen: Und Volksverhetzung hin oder her - sollen Meinungen also zu Recht staatlich sanktioniert werden? Veritas , am 04. Oktober 2009 um 19:34 ( Link ) diesen statt dieses bitte (einen Edit-Funktion wäre manchmal sehr hilfreich!) Kno82 , am 04. Oktober 2009 um 19:42 ( Link ) Endlich kann man mal den ganzen Text lesen... so ist es nicht so aus dem Zusammenhang gerissen ... Und im übrigen werden ja keines Falls die Kinder diffamiert welche auf Grund ihrer Herkunft (Elternhaus, denn es ja selbstverständlich auch türkisch-stämmige Migranten welche eine Bereicherung für unsere Gesellschaft sind)keine wirkliche Chance bekommen ... man sollte die liberalen Lösungsansätze diskutieren wie man der jetzigen Generation helfen kann welche in so einem Elternhaus aufwachsen müssen ... (und die Region ist hier bei nicht das wirkliche Problem, denn ich kenne ein paar wenige muslimische junge Frauen die selbstbewusst ein Kopftuch tragen und auch studieren und sie selbst ihren Mann aus suchen möchten ...) Und er war ja auch sehr differenzierend was die Migranten-Gruppen betraf, und die türkisch und Arabisch Stämmigen Migranten welche sie gut interagiert haben und unsere Gesellschaft bereichern (egal mit Kopftuch (eventuell soagr als Lehrerin) oder ohne als Handyverkäufer oder als Anwalt oder auch als Gemüsehändler ...) müssen sich ja überhaupt nicht angesprochen fühlen ... (mich regt es besonders auf wenn einige welche damit nicht gemeint sind sich jetzt angegriffen fühlen zu müssen ...) Im Übrigen haben wir Deutschen ein ähnliches Problem in unsere Unterschicht (welche von Hartz-4 leben - damit sind auch nicht die Akademiker gemeint welche kurzfristig in Hartz-4 aus diversen Gründen abrutschen sondern Familien die schon lange nur von Sozialhilfe gelebt haben und jetzt von Hartz-4 (ALG II) leben müssen ) ... Viscount , am 04. Oktober 2009 um 19:59 ( Link ) Die meisten hier im Forum, haben das Problem nicht begriffen. Soweit ich sehe, sind Sie nur eine/r, behalten Sie also mal schön die Hände auf der Bettdecke. Gerade an Ihrer Haltung wird aber der gnadenlose intellektuelle Bankrott sehr deutlich, der diese Republik charakterisiert. Was Sie nicht begriffen haben ist, daß es hier gar nicht so sehr um den Wahrheitsgehalt der Aussagen von Sarrazin geht. Lichtschlag hat's geschrieben: Man muß nicht jedes Wort von Sarrazins Aussagen mögen, und was mich betrifft, so habe ich mit einer ganzen Reihe davon erhebliche Schwierigkeiten. Aber darum geht es nicht. Es geht um die heillose Verlogenheit, die darin deutlich wird, jemanden notfalls sogar dafür in den Knast zu schicken, daß dieser ausspricht, was nach den Vorbetern der öffentlichen Konsensmeinung nicht ausgesprochen werden darf. Nehmen Sie ein Beispiel, an dem dies noch offensichtlicher ist: David Irving. Dasß der Mann nicht ganz sauber ist, weiß jeder, der mehr als eine Zeile von ihm liest. Die Vorgänge in Ausschwitz gehören zu den am besten abgesicherten historischen Tatsachen überhaupt. Aber muß man deswegen die Wahrheit mit den Mitteln des Strafrechts erzwingen? Das ist nicht nur grotesk, sondern alarmierend: Wo die Wahrheit mit den Mitteln des Rechts hergestellt und abgesichert werden soll, indem jede andere abweichende Meinung mit Knast bedroht ist, dort kann man bestimmt nicht von einer freien Gesellschaft reden, denn eine freie Gesellschaft hält auch Unsinn und Lügen aus (wer wüßte das besser als wir »Regierte«). Der 130 StGB ist ganz ohne jede Frage eine Vorschrift, die einer totalitär werdenden Gesellschaft alle Ehre macht, denn im Einzelfall ist es ganz und gar unerheblich, was genau kriminalisiert wird: Ob es nun Gotteslästerung, Zweifel am Endsieg, Arbeiterklassenverrat oder eben Volksverhetzung ist—der Mechanismus, der dahintersteht, ist und bleibt derselbe. Statt Idioten einfach links (oder rechts) liegen zu lassen oder ihnen, wie es in diesem Thread schon sehr zurecht angedeutet wurde, die Mühe zu machen, sie argumentativ zu entlarven, kriminalisiert man sie. Das ist nicht nur ein intellektueller und charakterlicher Mangel an Aufrichtigkeit, sondern das Signum einer totalitären Zivilreligion mit Absolutheitsanspruch. Und wer genau dieses Problem an diesem Punkt benennt, der wird, wenn er nicht sowieso vor dem Kadi landet, dann entsprechend »abgefertigt«, wobei das bezeichnenderweise meist mittels holzschnittartiger Textfetzen passiert, die die Runde machen. Hat man Ernst Nolte ganz gelesen, ehe man ihn ruinierte? Hat man Eva Herrmann ganz gelesen, ehe man sie ruinierte? Hat man Sarrazin ganz gelesen, ehe er nun den Gang zum Schaffott antreten soll? Natürlich nicht—und diese Methode wird in erster Linie von denjenigen angewandt, die sonst immer alles in den Umständen suchen und finden wollen: der Gesellschaft, der Familie, des Werkes, der Epoche, der sozialen Schicht usw. Das schlimmste daran ist freilich, daß dieses Verfahren noch immer klappt, auch weil diejneigen, die das wie hier benennen, dann die nächsten »Nazis« zu sein haben. Lesen Sie nur mal auszugsweise die Beiträge bei der TAZ zum Thema und Sie wissen, wovon ich schreibe. Viscount , am 04. Oktober 2009 um 20:17 ( Link ) Nachtrag: Dieser unerhörte Vorgang spielt sich nebenbei bemerkt in einer Zeit und in einem Land ab, in der und in dem jeder, von großen deutschen Tageszeitungen angefangen bis hinunter zu Häuserwandschmierfinken völlig unestraft behaupten kann, daß Reichtum an sich ein Verbrechen sei, man die »Geldsäcke« enteignen muß (da sie ihr Vermögen ja sowieso gestohlen hätten), daß alle Banken verbrecherische Organisationen seien und, nota bene, man die Reichen und die »Krisenprofiteure« an die Laternen hängen soll. Wo war denn eigentlich da der Aufschrei der Anständigen? Wo war das allseits hilfsbereite Gewaltmonopol? Wo war da der 130er StGB? Stattdessen legt man Leute wie Sarrazin, den ich persönlich wirklich in keiner Weise mag, unter die Räder. In den Tagen zuvor ging es übrigens Sloterdijk so ähnlich: Der fabulierte vor Wochen in der FAZ ähnlich wie Arnulf Baring vor Jahren (Stichwort: Steuerverweigerung) über die, die den Staat bezahlen, und wie es eigentlich sein könne, daß die, die vom Staat leben, so undankbar seien. Die Entgegnung in der ZEIT durch den Vertreter der Frankfurtser Schule (Axel Honneth) sowie die Kommentare dazu möge man sich exemplarisch für die Höhe des Diskurses in diesem Lande antun und selbst urteilen. Elvenpath , am 04. Oktober 2009 um 20:24 ( Link ) @Viscount: Erstens, Sie sagen es ja selber: Zweitens: "Soweit ich sehe, sind Sie nur eine/r, behalten Sie also mal schön die Hände auf der Bettdecke." Eben deswegen habe ich ja geschrieben: "Die msten verstehen es nicht". Und Ihre Antwort bestätigt es. Ich wiederhole es deswegen noch mal: Nicht seine Situationsbeschreibung ist verwerflich, sondern seine "Lösungen". @Dr. Spiele: "Bekanntlich nicht." Ja, stimmt. Ist es nicht. Aber genau das würde Sarazzin ja ändern. So long... Dr. Spiele , am 04. Oktober 2009 um 21:42 ( Link ) Troll. Lion Edler , am 04. Oktober 2009 um 22:12 ( Link ) An Elvenpath: Zitat: Das ist ja gerade das Angenehme. Normale Menschen haben einfach keine Lust mehr auf pseudo-intellektuelles arrogantes Studenten- und Akademiker-Geschafel, ausgleichendes und versöhnendes Dumm-Gerülpse, das dann doch keinen Inhalt hat und seine argumentative Primitivität nur mit geschwollener und gestelzter Sprache verdecken will. Der deutsche Stammtisch hat gesprochen und mal nicht schwules Öko-Gelaber, und das ist gut und sollte viel öfter geschehen. Molot , am 04. Oktober 2009 um 22:30 ( Link ) @Viscount Hat man Ernst Nolte ganz gelesen, ehe man ihn ruinierte? Hat man Eva Herrmann ganz gelesen, ehe man sie ruinierte? Hat man Sarrazin ganz gelesen, ehe er nun den Gang zum Schaffott antreten soll? Natürlich hat man das, Sie Träumer! B.Ullmann Molot , am 04. Oktober 2009 um 22:39 ( Link ) @Viscount Aber muß man deswegen die Wahrheit mit den Mitteln des Strafrechts erzwingen? Lesen Sie eigentlich hinterher durch, was Sie schreiben??? Wie erzwingt man Wahrheit? B.Ullmann Konservativer , am 04. Oktober 2009 um 23:14 ( Link ) Der Kern des gesamten Problems hat einen Namen: Ein kapitaler Trugschluss! "Diese Religion eines unmoralischen Beduinen" (Kemal Atatürk) wäre nicht mehr als eine Laus im Pelz, wenn die Europäer im allgemeinen und die Deutschen im besonderen Stolz, Rückgrat und Eier hätten. In einer selbstbewussten Kultur hätte man die Fürsprecher der Selbstzerstörung ausgelacht - und wenn sie's zu doll getrieben hätten - auf's Rad gebunden. --------------- Trotz dieser negativen Analyse bin ich zuweilen recht zuversichtlich. Die Erfolgsmeldungen von der Multikultifront werden allmählich ähnlich absurd wie die wirtschaftlichen Erfolgsmeldungen der kollabierenden DDR. Die Agonie des Systems rückt näher. eo , am 04. Oktober 2009 um 23:16 ( Link ) Sehr klug Viscount , am 04. Oktober 2009 um 23:16 ( Link ) Lesen Sie eigentlich hinterher durch, was Sie schreiben??? Gegenfrage (ich weiß, man soll's nicht machen, sehen Sie's mir nach): Lesen Sie eigentlich Kommentare, bevor Sie etwas dazu schreiben? EEkat , am 05. Oktober 2009 um 0:03 ( Link ) @Elvenpath, Darauf, daß es nicht so sehr um den Wahrheitsgehalt der Aussagen von Sarrazin gehe, antworten Sie: Genau, es geht um seine Schlussfolgerungen. Und die befinden sich auf übelstem Stammtisch-Niveau. Mal abgesehen davon, daß Sie hier persönliche Wertungen zum allgemeinverbindlichen Dogma erheben wollen: von welchen Schlußfolgerungen, die Sarrazin gezogen haben soll, reden Sie eigentlich ? Das dann auch gleich an @Molot, den Traumforscher, Herman- Nolte- und nun auch Sarrazin-Versteher. Es geht doch hier wohl darum, wo die Meinungsfreiheit inzwischen endet. Daß hier die Staatsanwaltschaft, das LKA ermittelt. Wenigen fällt dazu auf, daß ein Weber, Präsi der BuBa, einer Behörde vorsteht. Damit Vertreter des Staates ist, und nun gerade dem Staat verboten ist, Zensur zu üben. Schon vergessen? Oder mittlerweile einfaches Gewohnheitsrecht aus Stammtischsicht? Wenn, dann macht der Weber sich strafbar. Das grundgesetzlicher Zensurverbot ist jedoch nicht strafbewehrt, soweit ich weiß. So jedenfalls sollte und müßte es sein, wenn die Bürger dieses Staates ihre Rechte kennen, und geltend machen würden. Gerade dieser Weber als Präsident der Bundesbank, die gerade im Begriff ist, hoheitliche Aufgaben über-nehmen zu wollen - Ausweitung der Bankenaufsicht - will ausgerechnet durch einen Maulkorb Sorge tragen dafür, das Ansehen seiner Behörde unbeschädigt zu erhalten. Irgendwie sind die auch irgendwo fürchterlich komisch in ihrer aufgeblasenene Wichtigkeit. Sowas kann man nur in einer intellektuell völlig ausgebluteten BRD an den Stammtisch bringen E.Ekat Reaktionaer , am 05. Oktober 2009 um 1:01 ( Link ) @ Elvenpath "Die meisten hier im Forum, haben das Problem nicht begriffen." Kann ja nicht jeder so clever so sein wie Sie, der Sie wahrscheinlich Politologie studieren. ""Kein Zuzug mehr, und wer heiraten will, sollte dies im Ausland tun." Eindeutig rechtsradikal." Was ist daran rechtsradikal? Was bedeutet das Wort "rechtsradikal" überhaupt? "Natürlich, lasst uns den Sozialstaat über Bord werfen, man wird schon sehen, wie brav das Proletariat spurt, um zu überleben." Schöner hätte ich es nicht sagen können. "Nicht nur Türken und Araber, auch alle anderen, die durch das Leistungsraster fallen, werden mit 5 Euro die Woche auskommen, nicht wahr, Herr Sarazzin?" 5 € sind nun doch ein wenig großzügig. "Und was ist mit den Türken, oder Arabern, die integrationswillig sind? Denen wird das verwehrt, mit der Argumentation, dass der Großteil es nicht ist. " Wo hat Sarrazin das denn gesagt? Und warum sollen hier überhaupt irgendwelche Leute integriert werden? "Sippenhaft ist ne feine Sache." Lügen auch. "Und Sätze, wie "Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben" können sehr wohl als Volksverhetzend gewertet werden." Na und? Und vom wem? Reaktionaer , am 05. Oktober 2009 um 1:04 ( Link ) @ Elvenpath "Genau, es geht um seine Schlussfolgerungen. Und die befinden sich auf übelstem Stammtisch-Niveau." Was ist Stammtisch-Niveau? Wo kann man eine exakte Definition nachlesen? Warum ist dasselbe übel? Und inwieweit entsprechen seine Schlußfolgerungen diesem ominösen "Stammtisch-Niveau"? "Nicht seine Situationsbeschreibung ist verwerflich, sondern seine "Lösungen"." Was genau war an denen nochmal verwerflich? Molot , am 05. Oktober 2009 um 8:46 ( Link ) Lesen Sie eigentlich Kommentare, bevor Sie etwas dazu schreiben?Ja. Wahrheit kann man -zumindest temporär- verschweigen, verdrehen, unterdrücken oder leugnen. Erzwingen kann man sie nicht und das wussten auch die Leute die den § 130 ins Strafrecht geschrieben haben. Das wollte ich Ihnen mit meinem Kommentar sagen. B.Ullmann EEkat , am 05. Oktober 2009 um 10:18 ( Link ) @Molot Wahrheit, und damit die Verpflichtung des 130, diese preiszugeben, bezieht sich auf eine Sinneswahrnehmung, sowie die sich daran anschließende neuronale Verarbeitung, also Bewertung dieser Sinneseindrücke. Damit ist Wahrheit immer individuell. Auch wenn man diese Preisgabe nicht erzwingen kann, so bleibt deren Verschweigen, Verdrehen, Unterdrücken und Leugen doch strafbar. E.Ekat Urs Bleiker , am 05. Oktober 2009 um 12:56 ( Link ) Die "Weltwoche" erklärt, wie moderne Migration funktioniert: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-31-32/artikel-2009-31-wie-kassiere-ich-sozialhilfe.html matze235 , am 05. Oktober 2009 um 22:25 ( Link ) Meiner Meinung nach hat sich Sarrazin mit der Äußerung "Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich" als lupenreiner Rassist geoutet. So etwas kann ich, bei aller Liebe zur "freien Meinungsäußerung", nicht tolerieren und ist für mich Volksverhetzung in Reinstform. Man muss sich nur mal vergegenwärtigen, was eine wissenschaftliche Belegung ("man kann das empirisch sehr sorgfältig nachzeichnen") der genannten These wäre: Rassenforschung! Klar ist, dass es Probleme bei der Integration gibt. Ich will auch nicht ausschließen, dass diese zum Teil aus dem _kulturellen_ Background der jeweiligen Einwanderergruppen hervorgehen. Sarrazins Behauptung geht jedoch weiter. Durch das Wort "erben" entsteht der Eindruck, dass genannte Bevölkerungsgruppen genetisch bedingt weniger "begabt" sind. Auf welcher Ebene sich eine solche Denke bewegt, ist hoffentlich jedem klar... Reaktionaer , am 05. Oktober 2009 um 22:35 ( Link ) @ matze235 "Meiner Meinung nach hat sich Sarrazin mit der Äußerung "Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich" als lupenreiner Rassist geoutet. So etwas kann ich, bei aller Liebe zur "freien Meinungsäußerung", nicht tolerieren und ist für mich Volksverhetzung in Reinstform." Es ist mir und jedem vernünftigen Menschen ziemlich schnuppe, was Sie tolerieren können, sie sensibeler Demokrat. Gerne wüßte ich aber, was an der zitierten Aussage rassistisch sein soll. Auch eine exakte Definition des Begriffes Rassismus würde mich interessieren. Ebenso erschließt sich mir weder der Zusammenhang zur Volksverhetzung, noch kenne ich Ihre Defintion derselben. Da wollen Sie mich doch sicherlich erleuchten. "Man muss sich nur mal vergegenwärtigen, was eine wissenschaftliche Belegung ("man kann das empirisch sehr sorgfältig nachzeichnen") der genannten These wäre: Rassenforschung!" Die Tatsache, daß Intelligenz tlw. erblich ist, soll mit "Rassenforschung" belegt werden können? Da fehlt ja jede Logik. "Sarrazins Behauptung geht jedoch weiter. Durch das Wort "erben" entsteht der Eindruck, dass genannte Bevölkerungsgruppen genetisch bedingt weniger "begabt" sind." Hat er zwar nicht gesagt, aber wenn bei Ihnen der Eindruck entsteht, wird das ja wohl reichen... "Auf welcher Ebene sich eine solche Denke bewegt, ist hoffentlich jedem klar..." Nein. Daher frage ich Sie ja. matze235 , am 05. Oktober 2009 um 22:46 ( Link ) @Reaktionaer Machen Sie sich klar, in welchem Zusammenhang die Äußerung "Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich" fällt. Es geht hier nicht um Intelligenzforschung. Die Sätze davor handelten von "[...] zwanzig Tonnen Hammelresten der türkischen Grillfeste, die die Stadtreinigung jeden Montagmorgen aus dem Tiergarten beseitigt — das ist keine Satire" und "[...] einer Araberfrau, die ihr sechstes Kind bekommt, weil sie durch Hartz IV damit Anspruch auf eine größere Wohnung hat." Es geht hier nicht um die Erblichkeit von Intelligenz im Allgemeinen, sondern um Türken und Araber. Reaktionaer , am 05. Oktober 2009 um 22:55 ( Link ) @ matze235 Im Gegensatz zu Ihnen habe ich den Zusammenhang sehr wohl verstanden. Sarrazin geht es darum, daß unser System die Dummen (gleich welcher Nationalität) zur Fortpflanzung ermutigt, die Schlauen dagegen entmutigt. Dann darf man sich nicht wundern, wenn im Ergebnis die Dummen überhand nehmen. Würde er, wie Sie boshafterweise unterstellen, Türken für prinzipiell dümmer halten, dann würde er nicht schreiben, daß bald "Türkische Anwälte, türkische Arzte, türkische Ingenieure" Normalität seien. Sie schießen mit Ihrer Aufforderung also ein Eigentor. Abgesehen davon haben Sie meine Fragen nicht beantwortet. Ich wüßte auch gerne, was denn prinzipiell gegen Rassenforschung einzuwenden sein soll. Es gibt unbestreitbar verschiedene Ethnien, wenn auch die Bezeichnung "Rasse" heute überholt zu sein scheint. Warum sollte man diese Ethnien nicht erforschen? Das nennt sich Völkerkunde und ist solange, wie keine unterschiedliche Wertigkeit ethnischer Gruppen propagiert wird, doch gar nicht problematisch. matze235 , am 05. Oktober 2009 um 23:16 ( Link ) @Reaktionaer Ich schreibe die "Türkische[n] Anwälte, türkische[n] Arzte, türkische[n] Ingenieure" eher Sarrazins Inkonsequenz zu als seiner Vorurteilsfreiheit. Eine Äußerung über die "Erblichkeit" von Begabgung hat in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach keinen anderen Sinn außer einem rein Rassistischem. Es geht wiegesagt nicht um Intelligenzforschung. Zum Thema Definition von Rassismus: Meiner Meinung nach eine Ungleichbehandlung von Personen aufgrund einer vermeintlich vorhandenen "Rasse". So etwas wie eine scharf abgegrenzte "Rasse" gibt es meiner Meinung nach sowieso nicht. Mich würde auch wundern, könnten Sie mir ein aktuelles Biologielehrbuch zeigen, in dem der Begriff "Rasse" im Bezug auf Menschen wissenschaftlich definiert wird. Ich zitiere hier den Wikipediaartikel zum Thema "Rasse": "In der Biologie wird der Mensch heute weder in Rassen noch in Unterarten unterteilt. Molekularbiologische und genetische Forschungen haben seit den 1970er Jahren gezeigt, dass eine systematische Unterteilung der Menschen in Unterarten ihrer enormen Vielfalt und den fließenden Übergängen zwischen geographischen Populationen nicht gerecht wird. Zudem wurde herausgefunden, dass der Großteil genetischer Unterschiede beim Menschen innerhalb einer geographischen Population zu finden ist." Wenn aber "Rassenforschung" schon so einwandfrei seien sollte, was passiert dann mit den Einwanderern, denen aufgrund ihrer vermeintlichen "Rasse" eine geringere Begabung tatsächlich "wissenschaftlich" belegt wird? Wird die Hautfarbe und der Haartyp dann vor der Einreise überprüft, nur um ein intelligentes, begabtes Berlin zu erhalten? Rassenforschung hat in der Vergangenheit schonmal die Unterlegenheit einer "Rasse" "nachgewiesen"... Reaktionaer , am 05. Oktober 2009 um 23:28 ( Link ) @ matze235 "Eine Äußerung über die "Erblichkeit" von Begabgung hat in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach keinen anderen Sinn außer einem rein Rassistischem." Beliebte Demokratentaktik: Wenn man seine Aussage nicht belegen kann, wiederholt man sie einfach. "Zum Thema Definition von Rassismus: Meiner Meinung nach eine Ungleichbehandlung von Personen aufgrund einer vermeintlich vorhandenen "Rasse"." Und wo hat Sarrazin eine solche Ungleichbehandlung vorgeschlagen? "Mich würde auch wundern, könnten Sie mir ein aktuelles Biologielehrbuch zeigen, in dem der Begriff "Rasse" im Bezug auf Menschen wissenschaftlich definiert wird." Wenn Sie sorgfältig lesen würden, wäre Ihnen aufgefallen, daß ich angesichts der Umstrittenheit dieses Begriffes von Ethnien geschrieben habe. Oder gibt es die auch nicht? "Ich zitiere hier den Wikipediaartikel zum Thema "Rasse"" Wikipedia darf nicht fehlen. So schnell wird man zum Rassismusexperten :-) "Wenn aber "Rassenforschung" schon so einwandfrei seien sollte" Wenn Sie sorgfältig lesen würden, wäre Ihnen aufgefallen, daß ich angesichts der Umstrittenheit dieses Begriffes von Völkerkunde geschrieben habe. "was passiert dann mit den Einwanderern, denen aufgrund ihrer vermeintlichen "Rasse" eine geringere Begabung tatsächlich "wissenschaftlich" belegt wird? Wird die Hautfarbe und der Haartyp dann vor der Einreise überprüft, nur um ein intelligentes, begabtes Berlin zu erhalten?" Wenn man nur qualifizierte Leute ins Land läßt, dann erübrigt sich das doch. "Rassenforschung hat in der Vergangenheit schonmal die Unterlegenheit einer "Rasse" "nachgewiesen"..." Auch beliebt unter Demokraten: Die kryptische Andeutung, mit der Hinz und Kunz für jeden Pups offen oder angedeutet mit den Nazis verglichen werden können. matze235 , am 05. Oktober 2009 um 23:40 ( Link ) @Reaktionaer: Verzeihung, Sie wollten wissen was an "Rassenforschung" so verkehrt sein sollte. "Ich wüßte auch gerne, was denn prinzipiell gegen Rassenforschung einzuwenden sein soll. Es gibt unbestreitbar verschiedene Ethnien, wenn auch die Bezeichnung "Rasse" heute überholt zu sein scheint." Ich habe Ihnen das beantwortet, und dazu habe ich Ihnen beantwortet warum der Begriff "Rasse" nicht nur "überholt zu sein scheint", sondern tatsächlich überholt ist. Diesen Begriff nun mit "Volk", "Ethnie" zu ersetzen, nur um der "Umstrittenheit dieses Begriffes" aus dem Weg zu gehen, ändert meiner Meinung nichts daran, dass "Rassenforschung" (bleiben wir ruhig bei dem Namen) menschenverachtend, dem gesunden Menschenverstand widersprechend und _hoffentlich_ der nicht allzu rümlichen Vergangenheit angehört. Reaktionaer , am 05. Oktober 2009 um 23:46 ( Link ) @ matze235 "und dazu habe ich Ihnen beantwortet warum der Begriff "Rasse" nicht nur "überholt zu sein scheint", sondern tatsächlich überholt ist." Ich kenne mich da nicht so aus. Ich will nicht einmal behaupten, daß es wirklich Rassen gibt. Wenn Sie aber meinen, mit einem reinkopierten Wikipedia-Zitat irgendwas definitiv bewiesen zu haben, dann kommentiere ich dies doch lieber nicht. Fragen: Gibt es Ethnien? Ja oder nein? Gibt es Völkerkunde, die diese Ethnien erforscht? Ist die Existenz von Ethnien "menschenverachtend, dem gesunden Menschenverstand widersprechend und _hoffentlich_ der nicht allzu rümlichen Vergangenheit angehört"? Ist die Existenz von Völkerkunde "menschenverachtend, dem gesunden Menschenverstand widersprechend und _hoffentlich_ der nicht allzu rümlichen Vergangenheit angehört"? matze235 , am 06. Oktober 2009 um 0:12 ( Link ) @Reaktionaer: Natürlich gibt es _Kulturwissenschaften_, viele Universitäten bieten zig Studiengänge in diesem Bereich an. Dort geht es aber um die _Kultur_ der Menschen in bestimmten _Kultur_räumen. Und eben nicht darum, dass bestimmte Menschen Eigenschaften wie z.B. Intelligenz _erben_ im genetischen Sinne. Genau deswegen auch mein Rassismusvorwurf an Sarrazin: Wir werden mit einem Problem konfrontiert, das eben teilweise durch _kulturelle_ Unterschiede entstanden ist und nicht etwa dadurch weil irgendjemand irgendwas geerbt hat. Sarrazins Rethorik vermischt diese beiden Ebenen jedoch auf gefährliche Weise. Wir dürfen uns nicht blind Hetzern wie ihm hinwenden, wir lösen weder die zweifellos vorhandenen Probleme, noch sind wir sicher vor einer Mentalität, die ich als rassistisch bezeichne. Wie in meinem ersten Kommentar erwähnt, soll dies wiegesagt nicht davon ablenken, dass tatsächlich ein Problem mit der Integration besteht. Ich gebe Ihnen Recht, natürlich gibt es Ethnien (die wohlgemerkt über die Kultur definiert werden) und Kulturwissenschaften, das ändert aber gar nichts an der Problematik Sarrazins Äußerungen. Gute Nacht! Reaktionaer , am 06. Oktober 2009 um 0:21 ( Link ) @ matze235 "Ich gebe Ihnen Recht, natürlich gibt es Ethnien (die wohlgemerkt über die Kultur definiert werden)" Tatsächlich? Der einzige Unterschied zwischem einem Eskimo und einem Schwarzen, zwischen einem Asiaten und einem Weißen ist also kultureller Natur? Das wußte ich noch gar nicht. Ich dachte immer, diese Personengruppen sähen auch unterschiedlich aus. Und dieses Aussehen wird doch vererbt, und nicht anerzogen. Konservativer , am 06. Oktober 2009 um 1:58 ( Link ) @matze und andere, die mit der Rassismuskeule rumfuchteln Lesen Sie mal Volkmar Weiss, "Die IQ-Falle". Deutschland fördert systematisch die Vermehrung derer, die sich durch das Sozialsystem finanzieren anstatt zu demselben einen Beitrag zu leisten. Und genauso ist die Migrationspolitik strukturiert. Die ganze Absurdität zeigt sich daran, dass ein Ausländer viel leichter Sozialhilfe als eine Arbeitserlaubnis bekommt. In diese Wunde hat Sarazzin den Finger gelegt. Damit hat er aber - und das wird ihm in Wirklichkeit übel genommen - indirekt die sozialistische Mär angetastet, dass Wohlstand nur umverteilt und nicht erarbeitet werden muss, dass ungleiche Vermögen Ausdruck von Diskriminierung statt unterschiedlicher Leistungsfähigkeit seien. Dr. Spiele , am 06. Oktober 2009 um 1:58 ( Link ) Ich möchte daran erinnern, daß Sarrazin weder Rasseforschung noch Völkerkunde thematisiert hat, Ein erstaunliches Phänomen was mir hier auffällt ist der durchaus rassistische Reflex, jede sozialökonomische und -psychologische Kritik am verfahrenen sozialistischen Status Quo Denn warum sind Sarrazins Ansichten über ethnisch deutsche Sozialhilfemissbraucher oder Berliner Schlamperl nicht auch rassistisch? Wohl weil der Multikultisozialist ohne Migrationshintergrund - die Völkerwanderung sei lange her - sich selbst nach wie vor als Mitglied Seinen eigenen Rassismus schiebt er dann den Sarrazinen in die Schuhe. Denn der Sozirassist weiss, man kann doch von Türken nicht verlangen Anwälte und Ärzte zu werden, und wenn Sarrazin das tut oder es auch nur für möglich hält (nicht daß es nicht sowieso längst Alltag ausserhalb der sozialfürsorglichen Ghettos wäre, wie jedes medizinhistorische Buch belegt), kann er eben nur ein inkonsequenter, oder wohl eher schizophrener, Rassist sein. Der Sozi ist hingegen so konsequent wie die Nazisozis seinerzeit, nur momentan mit anderen Vorzeichen. Türken und Araber zb. sollten nur nicht den Fehler machen, in solchen Leuten Verbündete zu sehen. Wie auch schon die Nazis instrumentalisieren die Sozis lediglich den Rassismus für ihr machtpolitisches Kalkül. Auch Eichmann hatte persönlich nichts gegen Juden. Hatte sogar jüdische Bekannte, bis die Staatsräson anderes verlangte. Aber vermutlich sind Türken und Araber, ebenso wie damals Juden, viel schlauer als sich der rotbraune Herrenmensch träumen lässt, und auch diesmal wird er wohl wieder den kürzeren ziehn, leider aber, wie auch damals, auch auf Kosten der verhassten Bourgeoisie, die ja auch schon, neben den Juden, der Hauptfeind der Braunsozen war, Man könnte den Sozialismus auch als die Religion des Nullsummenspiels betrachten, daher diese stets vorzeichenbehaftete ökonomie- und lebensfeindliche Entweder- oder Logik, mit statischer Einteilung des "Volkes" in Klassen und Rassen, die man als bürokratischer Apparatschik jeweils umbringt, ausbeutet, oder halbtot pädagogisiert und alimentiert. Die Freiheit wird laut Sozis am Hindukusch verteidigt, damit in der Ubahn und sonst überall laut Sozis der deutsche Spiesser sein hässliches Gesicht zeigen darf. Und damit nicht schliesslich alle Neger werden oder Hautkrebs bekommen müssen, tut man auch was gegens Klima. Aber es gibt Hoffnung. Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Zug, der einem entgegenkommt, oft nicht mehr weit, und irgendwann gibts Licht, am Ende der Autobahn. Andreas Tögel , am 06. Oktober 2009 um 13:16 ( Link ) Ob der Begriff "Rasse" zeitgeistkompatibel ist, beantwortet noch nicht die Frage, ob es sie gibt oder nicht. In Ösiland wurde der "Rassensaal" des naturhistorischen Museums zu Wien vor rund 15 Jahren ersatzlos geschlossen: "unzeitgemäß". Hat es bis dahin also Rassen gegeben, die sich zu diesem Zeitpunkt urplötzlich aufgelöst haben? Können manche Foristen tatsächlich keinen Unterschied zwischen einem südafrikanischen Buschmann und einem Inuit erkennen? Und ist man - wenn man meint, einen zu sehen - allein dadurch schon ein "Rassist"?! Und darf man dieses Thema allein deshalb schon nicht mehr ansprechen, weil vor ein paar Jahrzehnten ein Haufen (national-)sozialistischer Gangster damit Schindluder getrieben hat? Was für ein Unsinn! Zumindest die Hundeliebhaber im Forum werden wissen, daß zwischen Pudel und Dobermann Unterschiede bestehen, die über die bloße äußere Erscheinung der Tiere hinausreichen. Weshalb in aller Welt sollten solche Rassenunterschiede, die man bei Hunden, Pferden, Katzen, etc. ohne zu diskutieren akzeptiert, ausgerechnet beim Menschen auf gar keinen Fall bestehen? Und ich meine damit Unterschiede, die nicht bloß "kulturell" definiert sind! Die Tatsache, daß bestimmte Krankheiten bei bestimmten Rassen häufiger auftreten als bei anderen (z.B. die Sichelzellenanämie bei Negern oder das Tay-Sachs-Syndrom bei askenasischen Juden) ist wohl ein eindeutiger Beleg für Rassenunterschiede (wenn man schon die etwa in der "Bell-Curve" oder von Lynn und Vanhanen in ihrer Studie zu IQ und Wohlstand festgestellte geistige Unterlegenheit von Schwarzen nicht wahrhaben will). Daß derlei Untersuchungen (wie der Titel der bekanntesten davon schon sagt) immer nur Durchschnittwerte miteinander vergleichen, und Verteilungskurven produzieren, tut der Sache imho keinen Abbruch. Die Wahrscheinlichkeit, in einem Kollekitv von Juden einer Dumpfbacke zu begegnen, ist halt einfach signifikant niedriger als in einem Kollektiv von Negern...so what?! Das festzustellen hat mit Rassismus so viel zu tun, wie zu behaupten, daß Whippets schneller laufen können als Zwergdackel. Reaktionaer , am 06. Oktober 2009 um 13:58 ( Link ) @ Andreas Tögel Danke für Ihren hervorragenden Beitrag. Eine Frage hätte ich da noch an Sie: Kann man denn Rassen kategorisieren? Die althergebrachte Unterteilung in Negride, Mongolide und Europide erscheint mir sehr grob und damit ziemlich unglaubhaft. Ich habe noch kein ernstzunehmendes Rassenschema irgendwo gefunden. Daher auch mein Zweifel daran, ob es wirklich Rassen in Form von Überbegriffen gibt, unter denen man verschiedene Ethnien zusammenfassen kann. EEkat , am 06. Oktober 2009 um 14:08 ( Link ) Wie könnte man daran zweifeln wollen, daß es Menschen unterschiedlicher Intelligenz gibt. Wenn Intelligenz Folge des Assozisationsvermögen des Gehirns darstellt (von 1/3 war dabei die Rede) aufgrund der Fähigkeit, möglichst viele Neuronen möglichst dicht verknüpfen zu können, dann liegt hier eine organische Qualität, ein Merkmal vor. Sobald die Veränderung dieses organischen Merkmals zu Vorteilen führt, dann wird es auch vererbbar. So funktioniert die Natur. Mit Rassismus hat dies garnichts zu tun, denn dies wird definitiv für die Mitglieder aller Rassen gelten. Daß es Landstriche auf dieser Welt gibt, mit spezifischen Anforderungen, die von ihren Bewohnern spezialisierte Fähigkeiten verlangen, das sollte man besser auch nicht bezweifeln wollen. Daß sich, über lange Zeiträume betrachtet, dadurch Differenzierungen herausbilden, welche eine Anpasssung darstellen, das erneut liegt in der Natur der Dinge. Der Eskimo, der nur mit der Robbenjagd überleben kann unterscheidet sich vom Inka, oder vom Bewohner der Hochebenen des Himalaya, aber man sieht ihnen trotz aller Veränderungen durch Anpassung äußerlich die gemeinsamen Wurzeln noch an. Rassismus wird erst dann problematisch, wenn damit Abwertungen des Angehörigen einer Rasse verbunden werden sollen und nicht bereits durch die schlichte Tatsache, wonach Angehörige verschiedener Rassen eben auch verschiedene Qualifikationen erworben haben. Das neuronale Intelligenz-Potential ist ganz sicher einer dieser unterscheidbaren Merkmale, soweit es eben organische Ursachen hat. Nicht die Größe, sondern Verknüpfungsfähigkeit spielt hier die Rolle. Sowie die Anlage verschieden spezialisierter Areale. Zum Tagesthema: Unser Problem ist, daß hier Leute angesiedelt werden, die mit ihren erworbenen Fähigkeiten hier nicht hingehören. Das wird zunächst nicht nur ein neuronales Defizit der Zuziehenden erkennbar. Das Intelligenz- Dilemma liegt zunächst auf unserer Seite. Angesiedelt werden hier Leute, die über den Gemüsehändler nicht hinauskommen, die hier wenig bis nichts beitragen können. Das nun hat nichts mit Türke zu tun, denn es gibt durchaus Türken, die sehr gut hierher gehören. Insoweit reden wir also nicht über Rasse, oder Rassismus, wir haben es mit Rassismus-Geschwätz zu tun. Hier kommen Leute rein, die sich auch nicht anpassen wollen, d.h. nicht einsehen können, daß sie ihren Nachwuchs fördern, den Gehirnen ihrer Brut etwas anbieten müssen, auf das sich in den Kopfkästen derer Kinder überhaupt etwas vernetzen kann. Sie müssen das auch nicht einsehen. Denn wdie sind hier, weil wir sie ja auch so ernähren. Abseits jeder Diskussion über Intelligenz ist unser Verhalten ein Problem der Intelligenz derer, die diese Leute hierhergeholt haben und hierher holen. Erneut also: definitiv kein Rassismus, vielmehr der Nachweis der geistigen Beschränktheit von Angehörigen unserer eigenen Rasse. All dies hat Sarrazin tatsächlich auch genau so thematisiert, Punkt für Punkt, freilich muß ein Leser auch in der Lage sein, dies aufnehmen, in seine Begriffswelt übersetzen zu können. Der Fehler von Sarrazin lag bereits darin, dass er sich von einem Intelligenz-Blatt interviewen ließ. Das zu verstehen langt es in weiten Kreisen mittlerweile nicht mehr, daher wird auch nicht auf intelligente Weise reagiert werden können, sondern mit den nachgeordneten Mitteln der Diffamierung, Mobben, dem Ausschluß von Sarrazin. Das kann nicht wirklich überraschen. Es outen sich dabei Leute unserer eigenen Rasse. Dessen Analysen als Rassismus etikettieren zu wollen zeigt, daß die Auseinandersetzung mit dem Gesagten offenbar nicht gelingen kann. E.Ekat Fahnenpate , am 06. Oktober 2009 um 16:38 ( Link ) Reaktionär Wer wagt es von Rassen zu sprechen .. :-) Es gibt die weiße, gelbe, rote, braune, schwarze Rasse und die Aborigines die als eigene eigenständige menschliche Rasse gelistet ist. Desweiteren gibt es die Schäferhundrasse, die Pudel, Dackel etc.pp und es gibt rassepferde ... die Isländer ... die Araber .. american cream draft ...usw.usf. EEkat , am 06. Oktober 2009 um 16:49 ( Link ) @ Andreas Tögel Sehe ich auch so. Klar sind wir durch den Nationalsozialismus in die falsche Richtung geschickt worden, indem man uns in diesem Zusammenhang kommunizierte, wir seien als Arier auch noch eine überlegene Rasse. Wer wollte dies nicht gerne glauben? Damit jedoch war Wertung im Spiel, also auch Abwertung. Interessanterweise behaupteten die Nazis nie, der Arier sei durch Intelligenz überlegen. Und im Gegenteil war es das, was man unterschwellig dem Juden zuwies, durch die mit Intelligenz einhergehenden Attribute wie schlau, verschlagen isw. Damit sind wir dem Geheimnis des Antisemitismus bereits ziemlich nahe gekommen, der Furcht einer eigenen Unterlegenheit gegenüber allem intelektuell basiert Vermuteten. Eine ziemlich archaische Angelegenheit, tief in sich unterlegen fühlenden Menschen verwurzelt. Da waren die gedemütigten Deutschen natürlich fällig, vor allem gegenüber einer Ideologie, die Gedemütigte aufrichtete. kein Wunder auch, das die Araber besonders anfällig für Antisemitismus sind. Nur können wir denen dabei ganz sicher nicht helfen. Damit wird Antisemitismus zu einer Angelegenheit der davon Befallenen, also der Antisemiten, und niemals der eigentlichen Zielgruppe von Antisemitismus, den Juden. Diese sind Opfer alleine aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die aufgrund einer unterschwellig vorhandenen Bewußtseinsregung der Befallenen, der Antisemiten also, gefürchtet werden. Wen wird es dann wundern, daß die allermeisten Juden selber nicht wissen können, woraus sich Antisemitismus speist. Frau Knobloch beispielsweise weiß es ganz sicher nicht. Daß Juden darüber tatsächlich intelligenter geworden sind ist wohl Folge einer jahrhundertelangen Verfolgung, mithin eine evolutionären Notwendigkeit, eigenes Überleben durch Auslese sicherzustellen. Das ist hier aber nicht eine rein biologische Reaktion, da spielen dann auch noch soziologische Elemente mit hinein. Übrigens: nur noch knapp unter 20 % aller Juden sind tatsächlich genetisch reine Angehörige ihrer Rasse. Können damit Juden selber zu Antisemiten werden? Klar. Die heben es nur schwerer, für ihre Gemütsdefizite eine Zielgruppe ausmachen zu können, weil sie es damit nicht so einfach haben wie Nichtjuden. Die Gleichmacherei ist eines der schlimmsten Übel unserer Welt, neuerdings durch die Genderisierung der Gesellschaft. Wer eigene Kinder großgezogen hat weiß, wioe lächerlich sowas ist. Auch hier spielen unterschwellige Ängste den Hauptantrieb, Ungleiches zu Gleichem erklären zu müssen, auch hier sind unheilbare Ängste (der Frauen) eigener Unterlegenheit der Treibsatz, mit Schäden, die wiederum längst die gesamte Gesellschaft erreicht haben. E.Ekat A. Lehmann , am 06. Oktober 2009 um 16:50 ( Link ) Das es keine Rassen/Ethnien bzw. keine vererbaren genetischen Unterschiede geben soll ist einfach nur lächerlich. "Dumpf, gefährlich und hetzerisch" wird es eben erst wenn außer diesen Beurteilungsmöglichkeiten keine weiteren erlaubt sein sollen. Um beides zu erkennen wäre auch keinerlei wissenschaftliche Forschung notwendig (die es natürlich mittlerweile gibt), ein bißchen Unvoreingenommenheit und ein kühler Blick auf das Menschengewusel würden schon reichen. Man fragt sich doch immer wieder wieviel Erfahrung und Wissen eigentlich ausgeblendet, übersehen oder beiseite geschoben werden muß um am Ende als Linker zu enden. Unsere Verachtung darf keine Grenzen kennen! Wenn wir schon dabei sind könnten wir auch mal die Möglichkeit der rassischen/ethnischen Degeneration diskutieren. Bei den Deutschen hätten wir ja genug Anschauungsmaterial. Egal wer jedenfalls in der Vergangenheit von "letzten-" oder "Untermenschen" geschrieben und gesprochen hat, er konnte wohl in die bundesdeutsche Zukunft sehen. So viel "unter dem Mensch sein", so viel "nicht verstehen", so viel Lebensfremdheit und auf das Unter- und Eingehen hin gerichtete Sentimentalität hat's doch wahrlich noch nie gegeben... Dr. Spiele , am 06. Oktober 2009 um 16:58 ( Link ) "kein Wunder auch, das die Araber besonders anfällig für Antisemitismus sind. Nur können wir denen dabei ganz sicher nicht helfen." Klar als Semiten ist das nur logisch. Deswegen dort ja auch ein Holocaust nach dem anderen. EEkat , am 06. Oktober 2009 um 18:24 ( Link ) @Doktorspiele, das war wohl etwas zu viel. Verstehe. Wo kein Holocaust, da kein Antisemitismus. Klingt zumindest einfach. zu "Logisch": das wäre die Sphäre der Überlegung, der Rationalität zugehörig, also des Intellekts, der Intelligenz. Antisemitismus hat nichts mit Logik zu tun. A. ist eine Bewußtseinstrübung aufgrund von Ängsten, Unterlegenheit des Unterbewußtseins. Gehört damit in die Welt der Gefühle. Wird damit Grundlage von Wertungen. Genau an dieser Nahtstelle zwischen Wertung und Wissen entzündet sich bei dafür Anfälligen u.a. Antisemitismus, als Ausfluß und Impuls eigener Bedrückung - also wieder Wertung - gegenüber einer bei einem anderen befürchteten Überlegenheit, dessen heimlich vermutetes Wissen. Sozusagen die Fortschreibung der hier zugrundeliegenden Geschichte des Kain und Abel. EEkat FritzLiberal , am 06. Oktober 2009 um 19:56 ( Link ) @Dr. Spiele: "Klar als Semiten ist das nur logisch. Deswegen dort ja auch ein Holocaust nach dem anderen." Ohne die israelische Armee wäre das wohl so gekommen. Kurt_G , am 06. Oktober 2009 um 21:08 ( Link ) A.Lehmann gibt es eine Unter- und Oberrasse oder gibt es nur - alle Mesnchen sind gleich? EEkat , am 06. Oktober 2009 um 21:29 ( Link ) alle Menschen wären gleich? Seid wann denn das. Alle Menschen haben gleiche Rechte. Mehr ist nicht. EE Andreas Tögel , am 06. Oktober 2009 um 21:33 ( Link ) Der berühmte Psychotherapeut, "Erfinder" der Logotherapie und KZ-Überlebende Viktor Frankl stellte einst (in "Der Mensch auf der Suche nach dem Sinn") fest, daß es nur zwei, Menschenrassen gibt - nämlich die der Anständigen und die der Unanständigen (was in der Tat einiges für sich hat). So interessant und zutreffend mir nämlich die Untersuchungen von Herrnstein & Murray, Lynn und Vanhanen oder Ph. Rushton erscheinen, so bleibt ein Faktum doch jedenfalls bestehen: es werden stets Kollektive bewertet, niemals Individuen und das stellt für einen Liberalen doch ein gewisses Problem dar. Immerhin besteht die theoretische Möglichkeit, daß der intelligenteste Mensch der Welt eben doch kein Jude oder Chinese, sondern ein Zulu ist. So gesehen sind die Ergebnisse der genannten Untersuchungen zu relativieren, denn was helfen im Umgang mit einem bestimmten Individuum aus einem der jeweiligen Kollektive die Gruppenbewertungen? Ad Reaktionär: da kann ich leider nicht weiterhelfen. Mit dem Konstrukt "Großrasse" arbeitet keiner der von mir zitierten Wissenschaftler. EEkat , am 07. Oktober 2009 um 7:06 ( Link ) Es kommt darauf an, was gemessen wird, wenn man nach Intelligenz fragt, und wer da mißt. Weiterhin, ob eine wissenschaftliche Aussage zu einer wissenschaftlichen Fragestellung gesucht wird, also tatsächlich die naturwissenschaftliche Ebene bedient wird, die Ebene des Wissens. Oder aber ob es um die Ebene des Wertens geht. In die dann Intuition einfließt, Impulse des Wollens, und nicht mehr alleine die Regeln, Gesetze der Naturwissenschaft gelten. Weiter kommt es dabei darauf an, wie sehr sich die Beurteiler dabei der Unterschiede der Ebenen überhaupt "bewußt" sind, auf denen sie sich bewegen. Vielen Wissenschaftlern scheinen diese Unterschiede nicht bekannt zu sein, aus denen heraus sich natürlich auch ihre eigene Motivation, und damit die Qualität ihrer Aussagen herleitet. Denn nicht alles, was Wissenschaftler sagen, folgt den Gesetzen von Naturwissenschaft, und zwar scheint dies grundsätzlich und immer dann zu gelten, wenn es dabei um den Menschen geht. Solange sich dies so verhält, kann man über Rasseunterschiede des Menschen kaum diskutieren, weil damit neben objektiv naturwissenschaftlichen Unterschieden immer auch Wertungen mitschwingen. Daher gibt es Rassen, und damit Rasse-Unterschiede, aber wir unterliegen Schranken, diese Unterschiede zu bewerten. Da uns selten klar ist, wann wir lediglich werten, und dies fast immer mit Wissen verwechseln, entsteht aus Erörterungen zu Rasseunterschieden dann der Rassismus. E.Ekat Tom_der_Bogenmacher , am 07. Oktober 2009 um 8:18 ( Link ) Wenn freie Meinungsäußerung und dem Darstellen von gesellschaftlichen Istzuständen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nach sich ziehen, dann brauchen wir die BRD nicht mehr alt Rechtsstaat, sondern können sie wie die DDR auch, als UnRechts-Staat bezeichen. EEkat , am 07. Oktober 2009 um 9:10 ( Link ) Tom_der_Bogenmacher, ja, man muß das kritisch sehen, aber soweit zu gehen, daß wir bereits keinen Rechtsstaat mehr hätten, soweit ist es noch nicht. Ein Rechtsstaat kann nicht ausschließen, daß es auch unter Staatsanwälten Menschen gibt, mithin solche, die sich irren können sowie solche die sich irren wollen. Der Rechtsstaat zeichnet sich dadurch aus, daß er solche Irrtümer am Ende begradigt haben wird. Das heißt, daß soche Ermittlungen eingestellt, bzw letzten Endes nicht zu einer Verurteilung geführt haben werden, weil es dazu rechtlicher Kriterien bedarf, die hier wohl schlicht nicht vorliegen. Daß das Recht am Ende nicht gebeugt werden wird. Die Einleitung von Ermittlungen an sich stehen einem Rechtsstaatsgedanken noch nicht entgegen, auch wenn - wie in diesem Falle, der Anlaß äußerst ärgerlich ist, weil das alles bereits nach politischer Justiz riecht. Dazu jedoch ebdarf es eines Urteils. Und dieses Urteil muß geltende Gesetze mißachten. Bei den gesetzen liegt also der Pferdefuß begraben. UIdn diese machen bekanntlich die Abgeordneten. Da schenit der Zeitgeist dann in die Rechtsstaatlichkeit hinein. Wir müssen beachten, daß es in diesem Land auch andere gibt, denen diese Ermittlungen gerechtfertigt erscheinen. Am Ende ist jedoch nur erheblich, was der Rechtsstaat aus diesen Ermittlungen gemacht haben wird. Da sehe ich vorerst keine Chance einer Verurteilung. Ich kann mir nicht einmal denken, daß es zu einer Klageerhebung kommen wird. Hier wird ein "Anfangsverdacht" in den Raum gestellt. Auch dies bereits eine üble, weil dem Zeitgeist folgende Maßnahme, und weil auch dies bereits einschüchtert. Letzteres jedoch ist eher ein Mangel der deutschen Mentalität, der Bevölkerung. Die sich einschüchtern läßt. Eigentlich hätten bei diesem Staatsanwalt tausende Selbstanzeigen eingehen müssen. Das Interview von Sarrazin, sowie eine persönliche Erklärung, mit den Ausführungen von Sarrazin übereinzustimmen, und daher eine Selbstanzeige vorzulegen. Dafür sind die Deutschen aber zu feige, oder zu dumm. Da liegt unser Problem. Dieser Staatsanwalt hätte dann viele, viele Monate damit zu tun, die entsprechenden Akten anzulegen, Personalien zu ermitteln, und dann Einstellungsbescheide über die jeweiligen Selbstanzeigen auszufertigen. Auf einen solches Verfahren, einen solchen Bescheid gäbe es sogar einen Anspruch. E.Ekat karen meiser , am 07. Oktober 2009 um 12:09 ( Link ) Er wird entweder der vielleicht erste Deutsche seit dem Mauerfall sein, der für das Aussprechen schlichter Wahrheit ins Gefängnis geht. Ja, was ist denn das, die "schlichte Wahrheit"? Für die einen ist es "Volksverhetzung", für die anderen "offenkundige Wahrheit". Die einen meinen, die mehreren Tausend in den letzten 20 Jahren wegen "Volksverhetzung", "Verharmlosung des NS" oder "Holocaustleugnung" Verurteilten und teilweise auch Inhaftierten wären "politische Dissidenten", die anderen nennen sie "gewöhnliche Verbrecher". Also auch die ebenso gewöhnungsbedürftige wie polemische Behauptung, daß Sarrazin der "erste Deutsche" seit 20 Jahren wäre, der "für das Aussprechen schlichter Wahrheit ins Gefängnis" ginge, ist abhängig von der subjektiven Perspektive, wo das Verbrechen aufhört und die Wahrheit beginnt. Reaktionaer , am 07. Oktober 2009 um 13:14 ( Link ) @ Tom_der_Bogenmacher Die BRD soll ein Rechtsstaat sein? War sie nie. Das ist alles nur Makulatur. EEkat , am 07. Oktober 2009 um 14:15 ( Link ) Karen Meiser ---Also auch die ebenso gewöhnungsbedürftige wie polemische Behauptung, daß Sarrazin der "erste Deutsche" seit 20 Jahren wäre, der "für das Aussprechen schlichter Wahrheit ins Gefängnis" ginge, ist abhängig von der subjektiven Perspektive, wo das Verbrechen aufhört und die Wahrheit beginnt. Niemand geht bei uns ins Gefängnis, weil er gegen eine zu beachtende Perspektive verstößt, die lediglich subjektiv sei und festlege wo Verbrechen aufhört und Wahrheit beginnt. Das klingt ja so, als ob es eine Perspektive gäbe, gegen die objektiv verstoßen würde. Tatsächlich müssen Verstöße in dem Individuum begründet, also subjektiv sein. Die Leute wissen halt nicht, was Wahrheit ist und halten das, was sie dafür ausgeben wollen bereits für eine objektiv gegebene Tasache. Die übliche Selbstüberschätzung. Dem in diesem Falle wohl der Staatsanwalt zum Opfer gefallen ist, weil er nicht Gesetz und öffentliche Konsensmeinung, wie er sie empfindet, auseinanderhalten kann. Sowas macht jedoch noch keinen Bruch des Rechtsstaates aus. Dieser beginnt hier erst, indem er die Mittel bereitstellt, solche Verfahren am Ende niederzuschlagen. Die Diktatur der eigenen Meinung ist auch dann kein Ersatz für einen Rechtsstaat, wenn es sich dabei um die eigene Meinung handelt. E.Ekat Thomas Fuegner , am 07. Oktober 2009 um 20:55 ( Link ) Glückwunsch! Oceans911 , am 07. Oktober 2009 um 20:59 ( Link ) @Reaktionaer: Was ist ein Rechtsstaat? Wo kann man eine exakte Definition nachlesen? Und was wäre ein Beispiel für einen heute real existierenden Rechtsstaat? EEkat , am 08. Oktober 2009 um 7:59 ( Link ) Oceans911 Empfehlen Sie dem Reaktionaer, das Internet nicht so selektiv benutzen zu wollen, allenfalls als Sprachtüte für seine eigenen Empfindungen anzusehen, und nur diese als Maßstab des Universums zu halten. Er könnte dann auf die Idee kommen, "Rechtsstaat" bei goggle einzugeben, oder sich gar durchzulesen, was wikipedia dazu zu bieten hat. Sofern er nicht in ein Lexikon blicken möchte. Es geht aber auch einfacher: solange man hier behaupten darf, dies sei kein Rechtsstaat, solange dürfte es sich noch um einen Rechtsstaat handeln. ;) E.Ekat Reaktionaer , am 08. Oktober 2009 um 8:19 ( Link ) @oceans911 Ein Rechtsstaat ist ein Staat, der seinen Bürgern ihre Rechte garantiert. Diese Rechte sind ausschließlich negativ, also als Abwehrrechte gegen den Staat zu definieren. Es gibt beispielsweise kein Recht auf Arbeit in dem Sinne, daß der Staat mir welche beschaffen müßte, aber sehr wohl in dem Sinne, daß er mir nicht verbieten darf, einer bestimmten Arbeit legal nachzugehen. Wenn Sie wissen wollen, ob die BRD ein Rechtsstaat ist, sollten Sie sich folgende Fragen stellen: Nimmt ein Rechtsstaat Eltern die Kinder weg, weil sie diese zuhause unterrichten wollen? Nimmt ein Rechtsstaat seinen Bürgern ca. 70% der Früchte ihrer Arbeit ab? Bestraft ein Rechtsstaat eine Frau, die sich aus Angst vor einem Stalker eine Pistole besorgt, wesentlich härter als den Stalker? (mindestens sechs Monate, ein Stalker kommt meistens mit einer Geldstrafe davon) Werden in einem Rechtsstaat unbotmäßige Meinungsäußerungen härter bestraft als Mord? (Horst Mahler: 12 Jahre. Der Mörder von Michelle: 9,5 Jahre) Also, ist die BRD ein Rechtsstaat? In allen existierenden Staaten gibt es natürlich leider Unrecht. Ich denke aber, daß beispielsweise die Schweiz, die USA, Australien und Kanada im Vergleich wesentlich besser wegkommen. In den USA beispielsweise wird Meinungsfreiheit noch wirklich radikal verstanden, freier Schußwaffenbesitz und Heimschule sind erlaubt und die Steuern sind niedriger. (Ja, ja, Guantanamo, ich weiß.) A. Lehmann , am 08. Oktober 2009 um 11:16 ( Link ) @ Kurt_G "gibt es eine Unter- und Oberrasse oder gibt es nur - alle Mesnchen sind gleich?" Auch wenn ich diesen Kommentar nicht ganz versthe: weder das Eine noch das Andere. Schließlich sind wir hier weder braun noch grün. Das dazwischen, das macht die Sache interessant. @ Andreas Tögel "So gesehen sind die Ergebnisse der genannten Untersuchungen zu relativieren, denn was helfen im Umgang mit einem bestimmten Individuum aus einem der jeweiligen Kollektive die Gruppenbewertungen?" Sie helfen dann sicherlich nicht. Wenn es aber bspw. um die Festlegung von Einwanderungspolitik geht schon eher. Das muss man natürlich unterscheiden. barthel_berand , am 08. Oktober 2009 um 11:33 ( Link ) Im heutigen Handelsblatt ist ein guter Artikel zum Thema "Rasse" erschienen. Autoren des Artikels aus der Zeitschrift "Nature", über den berichtet wird, sind der Humangenetiker Bruce T. Lahn und der Ökonom Lanny Ebenstein. Kernaussage: "Lasst und die genetische Ungleicheit der Menschen feiern!" Lesenwert. Leider (noch) nicht online. BB EEkat , am 08. Oktober 2009 um 12:22 ( Link ) Rechtsstaatsdefinition nach Gutsherrenart. ----Diese Rechte sind ausschließlich negativ, also als Abwehrrechte gegen den Staat zu definieren. Wo haben sie das denn her ? Sie können ihr Abwehrrecht ja mal in Australien, der Schweiz oder sonstwo gegen einen Staat durchsetzen wollen, indem sie darauf bestehen, auf der falschen Seite der Autobahn fahren zu dürfen. Da werden Sie wohl über kurz oder lang in der Klapse landen, @Reaktionaer. E.Ekat Peter12 , am 08. Oktober 2009 um 14:21 ( Link ) @ Dr. Spiele Ich würde sagen, Punkt Godwin. "......Der Sozi ist hingegen so konsequent wie die Nazisozis seinerzeit, nur momentan mit anderen Vorzeichen. Türken und Araber zb. sollten nur nicht den Fehler machen, in solchen Leute......" Oceans911 , am 09. Oktober 2009 um 12:21 ( Link ) @Reaktionaer: vielen Dank (auch wenn ich gar nicht danach gefragt hatte, ob Sie der Auffassung sind, ob die BRD ein Rechtsstaat ist). Die von Ihnen gegebene Definition eines Rechtsstaats finde ich akzeptabel. Sie wirft jedoch die Frage auf, ab welchem Punkt Eingriffe eines Staates in die Rechte des Einzelnen so erheblich sind, dass die Schwelle vom Rechtsstaat zum "Nicht-Rechtsstaat" (ich sage bewußt nicht Unrechtsstaat) überschritten wird. Da hierüber niemals auch nur annähernd so etwas wie Einigkeit erzielt werden dürfte, ist der Begriff Rechtsstaat für eine wirklich sinnvolle Diskussion, die im Idealfall auch noch Ergebnisse befördern soll, wenig tauglich. Er ist unbrauchbar und letztlich bedeutungsleer. Reaktionaer , am 09. Oktober 2009 um 12:41 ( Link ) @ barthel_berand Inzwischen ist der Artikel online: http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung/ein-hoch-auf-die-verschiedenheit;2466427 Reaktionaer , am 09. Oktober 2009 um 12:46 ( Link ) Zitate aus dem Artikel: "Biologische Unterschiede zwischen Menschengruppen (den Begriff „Rasse“ meiden Wissenschaftler) sind für die Forschung ein brisantes Thema." Es gibt also keine Rassen, sondern nur "Menschengruppen" :-) "Im Februar 2009 forderte der Neurologe Steven Rose in „Nature“, Rassen- und Geschlechtsunterschiede im Bezug auf die Intelligenz nicht zu erforschen, da „die Gesellschaft davon keinen Nutzen habe“." Was nicht ins linke Weltbild paßt, darf nicht mal erforscht werden, das kennen wir ja schon. Ich verstehe den Artikel so, daß es Rassen doch gibt, man sie aber aus PC-Gründen lieber als Menschengruppen bezeichnet. Dies ändert aber an der Sachlage nichts. Bin gespannt, wann der erste Linke hier auftaucht, um dem Handelsblatt Nazi-Propaganda vorzuwerfen. :-) Reaktionaer , am 09. Oktober 2009 um 13:02 ( Link ) @ Oceans911 Aus der Tatsache, daß es gegenwärtig wohl kaum einen "puren" Rechtsstaat gibt, würde ich nicht ableiten, daß der Begriff nix taugt. Sonst müßte man auch den Begriff der Gerechtigkeit ablehnen, weil auch diese auf dieser Erde wohl kaum in purer Form zu finden ist. EEkat , am 09. Oktober 2009 um 17:31 ( Link ) @Reaktionaer: ---Werden in einem Rechtsstaat unbotmäßige Meinungsäußerungen härter bestraft als Mord? (Horst Mahler: 12 Jahre. Der Mörder von Michelle: 9,5 Jahre) Pure Spinnerei. E.Ekat Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Haderach , am 03. Oktober 2009 um 19:45 ( Link )
Das einzige das ich bei Herrn Sarrazin nie verstanden habe, ist das er Mitglied der SPD ist.
Es gibt nicht einen deutschen Politiker ausser ihm der genug Charakter hat wichtige Wahrheiten gelassen auszusprechen. Obwohl mir alles links der Mitte zuwider ist, muß ich gestehen dass ich diesen Mann bewundere.
Seine oben abgedruckten Aussagen sind das beste und richtigste das ich je zu diesem Thema gelesen habe, und sollten die Basis jeder Ausländerpolitik sein.