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![]() Robert Grözinger, Jahrgang 1965, Diplom-Ökonom, ist freier Journalist und Übersetzer. ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
CO2 und Klima: Handbuch für Skeptikervon Robert Grözinger Berufshysteriker müssen sich warm anziehen Joanne Nova ist seit 15 Jahren Wissenschaftsredakteurin und Moderatorin für verschiedene Fernseh- und Radiosender. Von 1990 bis 2007 glaubte die Australierin daran, dass Treibhausgase die Klimaerwärmung antreiben. Seit September 2008 führt die Freiberuflerin einen Blog, in dem sie Denkfehler, Fehldarstellungen, politische Machenschaften, Propagandafeldzüge und Einschüchterungsversuche der Klimaschutzlobby dokumentiert. Ein sehr praktisches Ergebnis ihrer Beschäftigung mit der Klimawissenschaft ist ihr „Handbuch für Skeptiker“. Darin fasst die Autorin die wichtigsten Argumente zusammen, die gegen eine von der Zunahme des Atmosphären-Kohlendioxids verursachte Klimaerwärmung sprechen. Zwar sei unverkennbar, dass in den vergangenen Jahrzehnten ein Temperaturanstieg stattgefunden hat, doch die Ursache, so Nova, ist noch überhaupt nicht geklärt. Das zusätzliche Kohlendioxid könne es jedenfalls nicht sein. Klar, übersichtlich und für den Laien verständlich hat Nova die vier Hauptargumente der Skeptiker präsentiert und mit Grafiken, Fotos und Zitaten von Wissenschaftlern untermauert. Die vier Killer-Argumente, die von den Gläubigen der neuen Klimareligion entweder konsequent ignoriert oder mit unwirksamen Gegenargumenten bekämpft werden, lauten in Kurzfassung wie folgt : 1. Das Treibhaus-Signal bleibt aus Wetterballone scannen den Himmel seit Jahren, aber sie finden kein Anzeichen für die verräterischen Hot-Spot–Erwärmungs-muster, welche die Treibhausgase zurücklassen sollen. Nicht einmal eine Spur gibt es dort. Etwas anderes bewirkte die Erwärmung. 2. Der stärkste Beweis waren die Eisbohrkerne, aber neuere, detaillierte Daten haben die Theorie auf den Kopf gestellt Nicht das Kohlendioxid treibt die Temperaturen nach oben, statt dessen sind seit den letzten halbe Millionen Jahren die Temperaturen vor dem Kohlendioxidanteil in der Luft angestiegen. Im Durchschnitt um 800 Jahre davor. Damit war das, was wir für die Ursache-Wirkungs-Kette hielten, weg vom Fenster. Etwas anderes verursacht die Erwärmung. 3. Die Temperaturen steigen nicht an Satelliten, die den Planeten zweimal pro Tag umkreisen, zeigen, dass sich die Welt seit 2001 nicht weiter erwärmt hat. Wie viele Jahre noch ohne Klimaerwärmung brauchen wir noch? Während der Erwärmungspause stieg das CO2 weiter an, aber irgendetwas anderes hat den Trend verändert. Die Computermodelle wissen nicht, was es ist. 4. Kohlendioxid kann kaum noch mehr zur Erwärmung beitragen als schon jetzt Die Verdopplung von CO2 verdoppelt nicht die Erwärmung. Die ersten CO2-Moleküle haben eine große Wirkung, aber zusätzliche Moleküle haben eine immer geringere zusätzliche Wirkung. Es gab Zeiten, in denen es zehnmal so viel CO2 in der Luft gab wie heute, und trotzdem stürzte die Erde in eine Eiszeit. Heute spielt Kohlendioxid nur eine Nebenrolle. Nova geht auch auf die zu erwartenden Gegenargumente ein. Beispielsweise das gegen die Feststellung des in den letzten Jahren ausgebliebenen Temperaturanstiegs. Das sei nur „Rauschen“, heißt es. Die Skeptiker antworten darauf: Ja, aber dieses Rauschen wird von irgendetwas verursacht – und dieses Etwas ist offensichtlich von größerer Bedeutung als das Kohlendioxid, das im gleichen Zeitraum weiterhin angestiegen ist. Irgendetwas Großes wird hier übersehen. Schlussfolgerung: Kohlendioxid ist nicht der Hauptantreiber der Erwärmung. Außerdem geht das Handbuch auch auf schlecht positionierte Mess-Stationen ein, die offensichtlich einen nicht unerheblichen Teil der Erwärmung „verursacht“ haben. Des weiteren zitiert Nova eine ganze Reihe von Naturwissenschaftlern, die in den letzten Jahren ihre Meinung hinsichtlich einer CO2-Theorie der Klimaerwärmung geändert haben. Sie verweist auch auf das „Petition Project“, wo bereits 30.000 Wissenschaftler die Aussage unterzeichnet haben, dass es keinen überzeugenden wissenschaftlichen Beweis dafür gebe, dass von Menschen freigesetztes Kohlendioxid oder andere Treibhausgase eine katastrophale Erwärmung des Klimas verursachen werden und dass es dagegen erhebliche wissenschaftliche Beweise gebe, dass sich Kohlendioxid vielfach vorteilhaft auf die Pflanzen- und Tierwelt auswirke. Damit ist der vielbeschworene Konsens der Klimawissenschaftler ad acta gelegt. Wobei Nova auch nicht vergisst, darauf hinzuweisen, dass Naturwissenschaft ohnehin keine demokratische Veranstaltung sein kann. Mehrheit ist nicht Wahrheit. Auch in diesem Fall geht Nova auf den zu erwartenden Gegenangriff ein, nämlich dass ein Großteil der Petitionsunterschriften Fälschungen seien. Ihre Antwort darauf ist die Aufforderung, zehn Fälschungen zu nennen. Es folgt im Handbuch eine lange Liste all dessen, was heute in Diskussionen über die Klimaerwärmung als „Beweis“ für die gegenwärtige Orthodoxie durchgeht, in Wirklichkeit aber kein Beweis ist: Das schmelzende Eis in der Arktis, zurückweichende Gletscher, bleichende Korallenriffe, Schneeverlust am Kilimandscharo und so weiter. Zum Schluss gibt Nova wertvolle Tips zum Umgang in der Diskussion mit Klimahysterikern. Zunächst unterteilt sie deren Taktiken in zwei grobe Kategorien: Jene, die die „Beweise“ gar nicht diskutieren wollen und jene, die dazu bereit sind. Die erste Kategorie lässt sich in drei Taktiken aufteilen: Die Berufung auf Autorität, die Ablenkung und der persönliche Angriff. Auf jede diese Taktiken geht sie im Einzelnen mit Antwortvorschlägen ein. Ebenso verfährt sie in der Kategorie der Diskussionsbereiten. Die Taktiken hier sind der Verweis auf veraltete oder irrelevante Beweise, ungeprüfte Theorien und Computermodelle. Auch hier liefert Nova, die angemessenen Antworten. Schließlich ist noch erwähnenswert, dass Nova inzwischen auch dem betrügerischen Pyramidenspiel auf der Spur ist, das unser Finanzsystem nun mal ist, sowie den Verknüpfungen zwischen ihm und dem CO2-Emissionshandel. Von jetzt an werden sich Klimahysteriker warm anziehen müssen, und das nicht nur, weil in diesem Jahr in Nashville, Tennessee, dem Wohnort Al Gores, der kälteste 21. Juli seit Beginn der Aufzeichnungen registriert wurde. Internet: Handbuch für Skeptiker (deutsch) (PDF) Artikel
im „Spectator“ über einen anderen Australier, der die
Klimalobby angreift The Telegraph: Global Cooling Hits Al Gore's Home Interview mit Joanne Nova (YouTube) Europäisches Institut für Klima und Energie 03. August 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareKamernosse, am 03. August 2009 um 22:50 ( Link ) Menschen arbeiten ihr Leben lang, geben das meiste von Ihrem Verdienst freiwillig ab, ohne sich zu beschweren, gar ohne es zu merken. Also so dumm sind die Leute nun auch wieder nicht. Ich denke, man kann durchaus davon ausgehen, dass die Leute weder das meiste von Ihrem Verdienst freiwillig abgeben noch dies nicht merken. Was richtig ist, ist, dass die meisten sich nicht beschweren. Was aber sicher auch daran liegt, dass man schlicht keine Wahl hat. (Die Alternativen a. auszuwandern oder b. sich strafbar zu machen und entsprechende Konsequenzen befürchten zu müssen, sind für die meisten Leute keine Alternativen, vor allem nicht die zweite.) Kurt_G Es werden bald die Ablassbriefe verteilt die dem schlechten Gewissen der Autofahrer ein Ende setzen. Wer schlechte CO² Werte produziert darf sich einen Ablass verschaffen indem er zwangsweise eine nicht unerhebliche Menge Geldes an den Staat zu geben. Für die Durchsetzung garantiert der Leviathan EU. Wer dann noch ein schlechtes Gewissen hat ist selbst schuld. Für die unbeugsame Skeptiker wird weiterhin der Teufel an die Wand gemalt. Da ist der staatliche Propagandaminister unerbittlich. Urs Bleiker, am 04. August 2009 um 11:42 ( Link ) "Von jetzt an werden sich Klimahysteriker warm anziehen müssen,....." Gar nichts müssen die! Die haben die Macht, die Medien und das System überhaupt fest im Griff! Argumente und Beweise zählen schon lange nicht mehr! gjn, am 04. August 2009 um 12:12 ( Link ) Krut_G: in der Schweiz wird seit einiger Zeit darüber diskutiert, CO2-intensive Auts stärker zu besteuern als CO2-leichte. Tobias , am 04. August 2009 um 16:36 ( Link ) Ich bin sehr froh, dass Nachdenken wieder nachgefragt wird. Ich habe in den Anfangsjahren des Hypes sehr gelitten und auch heute ist es dem "Sozialprestige" sehr abträglich, Skeptiker, Wissenschaftler und Agnostiker zu sein. Ich freue mich sehr über Artikel wie diesen und die zugrundeliegenden Quellen. Die Sonne macht das Licht! Lipper, am 04. August 2009 um 18:21 ( Link ) "1. Das Treibhaus-Signal bleibt aus:" Wenn das tatsächlich die Hauptargumente im Buch sind, erübrigt sich die Lektüre. User_Agent, am 04. August 2009 um 21:27 ( Link ) @Lipper Hetze, die beschrieben wurde. | Seit 1999 erwärmt sich das Klima nicht mehr. Seit 2003 wird es wieder kälter: Link. Lipper, am 04. August 2009 um 22:15 ( Link ) @user_agent Robert Grözinger, am 04. August 2009 um 22:41 ( Link ) Kommentator "Lipper" hat sich dankenswerterweise freiwillig als Demonstrationsobjekt genau jenes Typus zur Verfügung gestellt, der im Handbuch beschrieben wird: Polemische Angriffe, Aufstellung von Behauptungen, ohne auf Quellen zu verweisen, arrogante Weigerung, den Quelltext seines Gegenübers überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Im Einzelnen: Wird hier nicht behauptet. Was im Handbuch dargestellt wird, ist die Feststellung, dass ein typisches Merkmal steigender Temperaturen aufgrund eines sich verstärkenden Treibhauseffekts, der sogenannte "Hotspot", nicht nachgewiesen worden ist. Es ist keine Spur von diesem Hotspot vorhanden. >>"2. Der stärkste Beweis waren die Eisbohrkerne, aber neuere, detaillierte Daten haben die Theorie auf den Kopf gestellt." Im Handbuch steht, dass aufgrund genauerer Untersuchungen der Bohrkerndaten im Jahr 2003 nachgewiesen wurde, dass der CO2-Anstieg in den letzten 150.000 Jahren durchschnittlich 800 Jahre nach dem Beginn eines Temperaturanstieges begann. Da in der Vergangenheit offenbar etwas anderes die Erwärmung verursacht hat, kann das auch diesmal der Fall sein. >>"3. Die Temperaturen steigen nicht an" Wie lange sollen diese Phänomene nach 1998 noch für den seit dem ausbleibenden Anstieg der Temperatur verantwortlich gemacht werden, während der CO2-Anteil weiterhin steigt? "Rauschen" oder "kurzfristige Phänomene" ist kein Argument mehr. Etwas anderes hat offenbar die Erwärmung verursacht. Etwas, das weitaus stärker ist als CO2. >>"4. Kohlendioxid kann kaum noch mehr zur Erwärmung beitragen als schon jetzt" Lipper kann diesbezüglich sicherlich auf eine überzeugende Quelle verweisen. Dori, am 04. August 2009 um 23:05 ( Link ) Die Natur, nicht menschliche Aktivität steuert das Klima! Lipper, am 05. August 2009 um 8:28 ( Link ) @ Robert Grözinger Erstaunlich, wie man einen ad-hominem-Angriff dermaßen mit einer Beschwerde über angebliche Polemik kombinieren kann. Bitte verzeihen Sie, dass eine Meinungsäußerung zu dem Artikel keine 20-Seitige Ausarbeitung war. Aber ich denke, meine Kritikpunkte waren verständlich und können ohne solche sprachliche Ausreißer diskutiert werden. Zu "1. Das Treibhaus-Signal bleibt aus:" Ich zitiere den Artikel: „verräterischen Hot-Spot–Erwärmungs-muster, welche die Treibhausgase zurücklassen sollen.“ „Im Handbuch steht, dass aufgrund genauerer Untersuchungen der Bohrkerndaten im Jahr 2003 nachgewiesen wurde, dass der CO2-Anstieg in den letzten 150.000 Jahren durchschnittlich 800 Jahre nach dem Beginn eines Temperaturanstieges begann“ Und exakt das wurde vorher vermutet. Die als Ursache vermuteten Schwankungen der Erdumlaufbahn und der Neigung der Erdachse schienen für die festgestellten Klimaänderungen kein ausreichendes Forcing zu liefern. Also wurde vermutet, dass durch leicht steigende Temperaturen Treibhausgase freigesetzt wurden, die dann zu einer Rückkopplung führten. Durch die Untersuchungen der Eisbohrkerne wurde das bestätigt. Jetzt kann man von mir aus die Interpretation dieser Ergebnisse bezweifeln – aber die Redlichkeit verlangt, hier keinen Strohmann aufzubauen. „Da in der Vergangenheit offenbar etwas anderes die Erwärmung verursacht hat, kann das auch diesmal der Fall sein“ Weil es natürliche Klimaschwankungen gibt, kann es keinen AGW geben? Wie begründet sich das? Das Argument trägt nicht. >>"3. Die Temperaturen steigen nicht an" Zunächst war la nina NACH 1998. Ohne diese Ereignisse lässt sich kein Abkühlungstrend berechnen. Man kann dazu stehen, wie man will – aber es m.E. fällt schwer, aus der Entwicklung der letzten Jahre einen gegensatz zu den Klimamodellen zu konstruieren. >>"4. Kohlendioxid kann kaum noch mehr zur Erwärmung beitragen als schon jetzt" Nicht mal Singer führt das an. Hier ist ein Interview aus einer Quelle, der Sie sicher vertrauen: Link (PDF) Das Sättigungsargument ist so oft widerlegt, dass kaum zu verstehen ist, warum es hier wieder aufgegriffen wird. Zu einer redlichen Diskussion gehört, auf Strohmänner zu verzichten und widerlegte Argumente nicht immer wieder einzubringen. Lipper, am 05. August 2009 um 10:03 ( Link ) @ Dori Naja - mal so eben eine Stellungnahme zu 800 Seiten (gibt es so was auch peer-reviewed?) zu fordern, ist schon etwas ungewöhnlich und spreng die Kommentarfunktion und meine Frühstückspause. Wo ist der Zusammenhang zum Artikel? Könnten Sie zusammenfassen, welche der im Artikel angeführten Punkte wo auf diesen 800 Seiten untermauert werden? @ Robert Grözinger Robert Grözinger, am 05. August 2009 um 10:08 ( Link ) @Lipper >>Zu "1. Das Treibhaus-Signal bleibt aus:" Hier sind die im Handbuch genannten Quellen für die relevanten Schaubilder auf Seite 4: >>"Im Handbuch steht, dass aufgrund genauerer Untersuchungen der Bohrkerndaten im Jahr 2003 nachgewiesen wurde, dass der CO2-Anstieg in den letzten 150.000 Jahren durchschnittlich 800 Jahre nach dem Beginn eines Temperaturanstieges begann“ Und exakt das wurde vorher vermutet.<< Sie werden dafür sicherlich eine überzeugende Quelle nennen können. Ich verzichte dabei sogar auf das Zauberwort "Peer review", denn "Weil es natürliche Klimaschwankungen gibt, kann es keinen AGW geben?" (Lipper) Hat hier keiner behauptet. Typischer Strohmann. >>"3. Die Temperaturen steigen nicht an" Auch hier wieder ein Strohmann. Keiner redet hier von "Gegensatz zu den Klimamodellen", sondern davon, das irgendetwas diese Schwankungen verursachen, die stärker sind als der Treibhauseffekt zusätzlicher CO2-Moleküle. >>"4. Kohlendioxid kann kaum noch mehr zur Erwärmung beitragen als schon jetzt" Na dann wollen wir mal schauen, was Singer dort sagt: Das ist kein überzeugender Beleg für Ihre Aussage "Das Argument weisen sogar die meisten [!] Skeptiker zurück." Und Ihre Aussage "Es sind eben nicht alle Banden gesättigt." mag zwar stimmen, ist aber aus Sicht Singers, so deute ich seine Worte, ein eher irrelevanter Sachverhalt. Robert Grözinger, am 05. August 2009 um 10:18 ( Link ) P.S.: Danke für den zweiten Link zum Thema Sättingung. Ist aber nicht gerade aktuell (vom 9. November 2005) und älter als die von Ihnen zuvor genannte Quelle, vom selben Wissenschaftler (Singer). Also noch kein Zeichen dafür, dass "die meisten Skeptiker" das Sättigungsargument ablehnen. Ich Frage im übrigen nicht nach Quellen, denen ich Ihrer Meinung nach evtl. vertraue, sondern nach überzeugenden Quellen, womit ich Quellen mit Aussagen meine, die mich überzeugen können. Und ein einzelner Satz eines einzigen Wissenschaftlers wie in der zuletzt genannten Quelle kann mich nicht von der Richtigkeit Ihrer Aussage über die "meisten" Skeptiker überzeugen. Tobias , am 05. August 2009 um 10:24 ( Link ) Wissenschaftler brauchen Forschungsmittel. Daher passen sie ihre Interessen an angesagte Themen an. Die numerischen Modelle, die zu den Klimaprognosen führen sind in anderen Wissenschaftsbereichen nur virtuelle Experimente, die mit dem Ergebnis eines realen verglichen werden. Im Hype-Thema Klimawandel gibt es kaum Möglichkeiten für reale Experimente, weil die gigantische Zahl der Parameter nicht abgebildet werden können und sich das System Klima im Zustand des deterministischen Chaos zu befinden scheint. Daher werden gerne die extremen Ergebnisse (unausgereifter Modelle) veröffentlicht, sie schaffen Aufmerksamkeit und damit weitere Forschungsgelder. Meine Meinung: Sicherlich ist das Klima im Wandel! Ferner ist CO2 der Grundstoff des Lebens und somit "Dünger" für alles was Photosynthese betreibt. Glauben gehört in die Kirche, Zweifel ist die Grundlage jeden wissenschaftlichen Denkens. Ich persönlich versuche CO2 zu sparen und Wald zu kaufen. Einfach nur, um einen geringen Effekt auf das System Erde auszuüben. Lipper, am 05. August 2009 um 13:13 ( Link ) @Robert Grözinger >>Zu "1. Das Treibhaus-Signal bleibt aus:" Zu 2 - den Bohrkernen Wenn sie schon auf peer review verzichten, gäbe es eine schöne Darstellung per Video: 3 "Weil es natürliche Klimaschwankungen gibt, kann es keinen AGW geben?" (Lipper) Hat hier keiner behauptet. Typischer Strohmann. (Grözinger) Sie sagten: „Da in der Vergangenheit offenbar etwas anderes die Erwärmung verursacht hat, kann das auch diesmal der Fall sein.“ Ich habe das so gedeutet, dass sie natürliche Schwankungen der Vergangenheit nutzen wollen, um die Theorie vom AGW zu widerlegen. Wozu führen Sie es sonst an? Natürliche Schwankungen sind Lehrbuchwissen. Man kann Ihre Aussage eigentlich nur so deuten, wie ich es getan habe. 4. Die Temperaturen steigen nicht an" Kein Strohmann. Dass andere Effekte kurzfristig und über ein paar Jahre stärker sein können als die Wirkung von CO2 bestreitet keiner (oder haben Sie da eine Quelle?). Mit dem Argument wird etwas widerlegt, was nie behauptet wurde. >>"4. Kohlendioxid kann kaum noch mehr zur Erwärmung beitragen als schon jetzt" Sie haben natürlich teilweise Recht – man kann keine Untersuchung vorweisen, die quantitativ die Meinung der Klimaskeptiker zu dieser Frage auswertet. Es entspricht meiner persönlichen Erfahrung und ich habe Ihnen einen entsprechenden Beleg für die Meinung eins führenden Skeptikers vorgelegt. Es sollte allerdings klar sein, dass der teilweisen Sättigung einzelner Banden von keinem Wissenschaftler widersprochen wird und das eben nicht auf alle Banden zutrifft. User_Agent, am 05. August 2009 um 18:02 ( Link ) »Alles Schall und Rauch« hat bereits sehr viel über das Klima veröffentlicht. Eine Kurzfassung von Argumenten habe ich auch. Durch Temperaturerhöhung können die Ozeane weniger CO2 binden und entlassen dieses in die Atmosphäre. Die Zunahme von CO2 in der Erdatmosphäre ist daher eine Folge der Erderwärmung und nicht deren Ursache. Das ist der Grund, wieso es mehr CO2 in der Atmosphäre gibt. Lipper, am 05. August 2009 um 18:22 ( Link ) @User_Agent -sinkende CO2-Konzentrationen der Ozeane, und wahrscheinlich noch mehr. Kein einziger wissenschaftlicher Artikel mit entsprechendem Inhalt ist mir bekannt. Ihnen? Aber ich finde, wir sollten hier keine Generaldebatte zum Klimawandel als solches anzetteln, sondern beim Thema des Artikels bleiben. Robert Grözinger, am 05. August 2009 um 18:50 ( Link ) @ Lipper: Zu 2. Ich frage nach Beweisen, weil als ich "vorherige Annahmen" sagte, ich die allgegenwärtige Propaganda meinte, die als wissenschaftliche Darstellung in den Medien durchging, darüber, dass der CO2-Anstieg für den Temperaturanstieg hauptsächlich verantwortlich ist. Die Wissenschaftler waren natürlich normalerweise mit ihren Äußerungen wissenschaftlich korrekt. Sie haben aber die Propaganda zugelassen, mit der den Laien noch immer Angst eingejagt wird, damit sie auch schön brav höhere Steuern, Energiepreise usw. bezahlen, damit der Staat und die von ihm besoldeten Wissenschaftler ein gutes Auskommen haben. Nun mögen, wie in ihrem verlinkten Film dargestellt, einige Klimaforscher schon 10 Jahre vor dem Nachweis der 800-Jahre-Verzögerung zwischen Temperatur- und CO2-Anstieg so einen Effekt vorhergesagt haben. Aber was sagt das schon? Nichts in meinen Augen, zumal die Klimalobby dieses Faktum nicht gerade hinausposaunt hat. Erst die Skeptiker haben dieses Faktum der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Mit diesem Makel der Unredlichkeit wird die Lobby so lange leben müssen, bis der Spuk - auf welche Weise auch immer - endgültig vorbei ist. Der entscheidende Punkt wird im Film fast zum Schluss angerissen. Dort nämlich, wo die von den Skeptikern angegebene Quelle von ihrem Gegner untersucht wird. Und da steht, laut Film: "The radiative forcing due to CO2 may serve as an amplifier of initial orbital forcing." (Hervorhebung von mir.) Und das wird uns als Widerlegung der Position der Skeptiker präsentiert. Das ist nichts. Die Skeptiker sagen nichts anderes (ich wiederhole mich), als dass irgendetwas, das stärker ist als CO2, die Erwärmung antreibt. Und dass, siehe Punkt 4, der zusätzliche Effekt von zusätzlichem CO2 vernachlässigbar klein ist und sein wird (Sättigung). Da hilft es auch nicht, vorzutragen, der eine oder andere Skeptiker meint, es gäbe da noch was zu sättigen (was ohnehin bei genauer Betrachtung sich als irrelevant herausstellte). Das ist kein Gegenbeweis. Die Klimalobby, nicht die Skeptiker, will die ökonomischen Veränderungen und will an die Steuergelder ran. Sie sind in der Beweispflicht, nicht die Skeptiker. Das ist im übrigen ein Grundsatz der Wissenschaft: Der Skeptiker muss nichts beweisen. Er muss überzeugt werden. Zu 3. Mein Satz "Da in der Vergangenheit offenbar etwas anderes die Erwärmung verursacht hat, kann das auch diesmal der Fall sein." schließt ganz klar die Möglichkeit eines AGW ein. Doch wie groß der zusätzliche Effekt des AGW ist, ist offenbar noch völlig unklar. Es sieht aber derzeit eher nach einer vernachlässigbaren Größe aus. Weiter zu 3. (Temperaturen steigen nicht an) Die entscheidende Frage hier lautet: Wie lange dauert ein "kurzfristiger Effekt"? Inwiefern können wir noch von einem Rauschen sprechen, wenn im Verlauf von 10 Jahren oder mehr die Temperaturen nicht mehr ansteigen, der CO2-Anteil aber weiterhin? Ziemlich mächtiges Rauschen, das. Fazit für mich: Es gibt offensichtlich noch viel zu viel Unbekannte in diesem Drama, und die Rolle von CO2 sieht noch viel zu schwach aus, als dass es gerechtfertigt wäre, mit CO2-Steuern und Zertifikatshandel u.ä. das Leben zu erschweren, das Wirtschaftswachstum abzuwürgen und Entwicklungsländer in Armut zu belassen - was die Folge dieser Maßnahmen sein wird. Der Zusammenhang mit Finanzindustrie wurde ja im Ausgangsartikel bereits angedeutet. Reiner Vogels Ich kann nur einen allgemeinen guten Rat geben: Wer möchte, dass er in ein paar Jahren doppelt so viel für seinen Strom bezahlen muss wie heute, muss Ende September entweder CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP oder Linkspartei wählen. Merke: Wer die Wahl hat, hat die Qual. In diesem Zusammenhang erinnere ich an einen Spruch der im Jahre 1968 bei vielen Studentendemonstrationen skandiert wurde: "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber." Walter Plade, am 06. August 2009 um 12:21 ( Link ) R. V. schrieb ... Wobei: Die Kälber (sowohl die dummen wie die klugen) würden gar nicht erst geboren worden sein, gäbe es den Metzger nicht. Insofern hinkt der Vergleich. Kurt_G @Unser_Agent trefflicher gehts nimmer. Schall und Rauch ist immer eine gute Adresse. Siehe auch Infokrieg.tv @Lipper, Sie haben in den Jahren nicht dazu gelernt. Sorry für meine direkte Art. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Stefan Miller, am 03. August 2009 um 22:20 ( Link )
die Globale Klimaerwärmung und Fiat Money sind die größten Erfindungen aller Zeiten. Sie ermöglichen es, die ganze zivilisierte Welt für etwas schuften zu lassen, was keinerlei Nebeneffekte hat. Abgesehen von der Schufterei natürlich. Kein Herrscher hatte bisher ein vergleichbares Machtbeherrschungsinstrument zur Hand gehabt. Menschen arbeiten ihr Leben lang, geben das meiste von Ihrem Verdienst freiwillig ab, ohne sich zu beschweren, gar ohne es zu merken. Am Lebensende werden sie mit leeren Händen dastehen und sich mit Almosen zufrieden geben müssen. Der große Krieg (I+II) hatte schon ähnliche Funktion erfüllt, nur die Nebeneffekte wären auf Dauer nicht tragbar. Heute ist das anders. Das Spiel kann beliebig oft wiederholt werden. Es reicht, von Zeit zur Zeit die Fesseln etwas zu lockern und schon glauben alle, alles wird gut.
Na ja, vielleicht nicht alle. Never mind.