15. Juli 2009

Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt (IDS) Aufklärung über die wirkliche Gewaltwelle

Zwei junge Libertäre starten mit einer neuen Initiative

Millionen fließen jährlich an Steuermitteln in den Windmühlenkampf gegen die immerwährende „rechte Gefahr“. In Wirklichkeit machen kaum braune Sozialisten als peinlich-gestrige Adolf-Imitatoren die Straßen unsicher, vielmehr brennen etwa in Berlin bereits täglich Autos und Geschäfte nach Anschlägen von progressiven, roten, sozialistischen Banden. Um vor allem den offenbar ob der wirklichen aktuellen Gefahren insbesondere von den Berliner Ministerien irregeleiteten Medien eine bessere Berichterstattung zu erleichtern haben nun zwei junge Libertäre die Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt (IDS) gegründet.

Marco Kanne, Betreiber der Internetseite Opponent.de, sowie der Mitgründer der Libertären Plattform in der FDP, Francesco Güssow, bewerben ihre Initiative so: „Beim Thema Linksextremismus bewegt sich der politische, mediale und gesellschaftliche Diskurs häufig zwischen Sprachlosigkeit und Verharmlosung. Dabei zeigen nicht nur die alljährlichen Ausschreitung zum 1. Mai, dass Linksextremismus und linksmotivierte Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland eine ernstzunehmende Bedrohung darstellen. Linksextremisten gelingt es vermehrt, ihre freiheitsfeindliche Weltanschauung bis tief in die Mitte der Gesellschaft einsickern zu lassen. Gerade der so genannte Kampf gegen rechts bietet ihnen Anknüpfungspunkte. Viel zu oft paktieren selbst Vertreter der freiheitlichen Demokratie mit Linksextremisten, teils aus strategischen Gründen, teils aus Unkenntnis der wahren Ansichten und Absichten linksextremistischer Gruppierungen. Denn deren Endziel ist und bleibt die Zerstörung des freiheitlichen Rechtsstaates und der individuellen Freiheit der Menschen.“

Mit der Gründung der Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt wollen Kanne und Güssow „eine Lücke im Bereich zivilgesellschaftlichen Engagements schließen. Aufgabe der IDS ist es, die Öffentlichkeit über die häufig unterschätzte Gefahr aufklären, die vom Linksextremismus und linksmotivierter Gewalt ausgeht, Medien und Politik für einen kritischeren Umgang mit der Bedrohung von links zu sensibilisieren und Menschen zu zivilgesellschaftlichem Engagement gegen Linksextremismus und Gewalt zu ermutigen.“ Dabei sind die beiden Initiatoren „den Werten und Prinzipien des Liberalismus verpflichtet und arbeiten auf der Grundlage eines undogmatischen Extremismus-Begriffs“.

Im Gegensatz zu den „antifaschistischen“ Windmühlenkämpfern verzichtet die Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt auf die Annahme staatlicher Fördergelder. Deshalb ist die neue Initiative im besonderen Maße auf Spendengelder und weitere Mitstreiter angewiesen.

Information und Kontakt

Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt (IDS)


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