André F. Lichtschlag

Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag).

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Politisch korrekter Weg in den Totalitarismus: Schwulsein als religiöses Bekenntnis

von André F. Lichtschlag

Ein Beispiel für rapide verschwindende Toleranz

Vergangene Woche wurde es auch dem gesellschaftlich stets liberal auftretenden Schweizer Magazin „Weltwoche“ zu bunt: „Es ist ein irritierender Kult um die Schwulen entstanden, Homosexualität ist zu einer Art Religion geworden. Wer sich outet, wird zum leuchtenden Märtyrer einer bekennenden Kirche. Wer sich dem Kult widersetzt, den trifft der Bannstrahl. Wie in allen Glaubenssystemen gilt auch hier: Wer die Stirn runzelt, gehört nicht dazu. Die Schwulenparty will nicht gestört werden.“

Der das schreibt ist kein notorischer Schwulenhasser. Der Autor Philipp Gut war vielmehr genervt von den jüngsten Umtrieben bei der Euro-Pride in Zürich: „Riegelt man für diskriminierte Minderheiten ganze Innenstädte ab? Das Hochamt der internationalen Homogemeinde dauerte vom 2. Mai bis zum 7. Juni, länger als einen Monat. Dabei überboten sich öffentliche Hand und private Sponsoren mit Unterstützungsleistungen. Entsprechend ging der Dank der Veranstalter an unzählige Stellen: ans Stadtpräsidium, an den Stadtrat, das Präsidialdepartement, das Polizeidepartement, das Amt für Bewilligungen, die Elektrizitätswerke, an Grün Stadt Zürich, die Wasserwerke, das Tiefbauamt, an Schutz und Rettung, die Zürcher Aids-Hilfe, an Zürich Tourismus sowie an den Regierungsrat, die Kantonalverwaltung, den Lotteriefonds (er überwies 100.000 Franken), die Standortförderung und die Greater Zurich Area. Unter den Sponsoren waren British Airways, Campari, Coca-Cola, Nivea, Red Bull, die SBB und andere mehr. Zum Kult um die Schwulen gehört die Anbiederung.“

Dabei hat Gut „nichts gegen persönliche Vorlieben, aber die Homosexualisierung der Gegenwart erreicht Rekordwerte.“ Und die Toleranz schwindet. Gut schreibt: „Der Staat fördert sie, die Gesellschaft buhlt um ihre Gunst. Die Schwulen bestimmen heute, wie über Schwule zu denken und zu sprechen ist. Und vor allem, worüber man nicht sprechen darf. Der Punkt scheint erreicht, wo die Propagierung des eigenen Lebensstils auf Kosten der Meinungsäußerungsfreiheit ins Intolerante kippt. Jüngstes Beispiel ist der Fall von Carrie Prejean, die den Titel einer Miss California wegen kritischer Äußerungen zur Homoehe abgeben musste.“

Die von Gut ausgemachte „Homosexualität als Religion“ nimmt zuweilen skurrile Züge an: „Im Zürcher Zoo fanden Führungen zu schwulen Tieren statt. Die SP, die Partei der lesbischen Stadtpräsidentin Corine Mauch, warb mit dem Zungenbrecherspruch ‚Wir sind Partei für lesBischwule Anliegen’. Besonders hervor tat sich die Stadtpolizei. Sie schaltete ganzseitige Inserate, die rosa gepolsterte Handschellen zeigten. Darunter der Text: ‚Willkommen zur Euro-Pride 2009. Wir sorgen für Sicherheit, damit Zürich eine weltoffene, tolerante Stadt bleibt.’“ Und, so Gut, „bei solchen Auftritten ließ es die Stadtpolizei nicht bewenden. Unter ihrem Patronat führte Pink Cop, der Verein homosexueller Polizistinnen und Polizisten in der Schweiz, eine internationale Fachtagung durch. Der Titel hieß, so selbstredend wie selbstbezogen: ‚Polizei und Homosexualität’. Die schwulen Ordnungshüter fordern, ‚dass alle Schweizer Polizeikorps’ das Thema ‚Homosexualität in den eigenen Reihen bereits in der Grundausbildung behandeln – wie es die Stadtpolizei seit Jahren betreibt’.“

Die rosa Ideologie der Homosexualität ist zum Spiel ohne Grenzen geworden. „Selbst vor Kindern und Schulen“, so Gut, „machen die schwulen Pressure-Groups nicht halt. ‚Die Schule ist ein Ort, an dem Homosexualität nur beschränkt Zutritt hat – vielleicht eine letzte heterosexuelle Bastion?’, klagten die Initianten der Euro-Pride. ‚Die Thematisierung von Fragen zur sexuellen Orientierung’ müsse ‚sowohl mit der allgemeinen Sexualerziehung als auch fächerübergreifend im jeweiligen Kontext in allen Altersstufen behandelt werden’. Von der Unterstufe bis zum Militär, vom Erstklässler bis zum Armeeoffizier: Homosexualität soll lebensbegleitender Pflichtstoff werden.“

Geradezu ein Gemeinplatz, so Gut, sei „es geworden, dass der schwule Lifestyle weite Teile des öffentlichen Lebens dominiert. ‚Beim Schweizer Fernsehen sind Homosexuelle im Vorteil’, titelte der ‚Blick’ vor zwei Jahren. Und verwies auf schwule Moderatoren wie Kurt Aeschbacher, Sven Epiney, Patrick Rohr, Charles Clerc, Dani Fohrler und Christian Franzoso. Das Magazin widmete den Homosexuellen eine Doppelnummer. ‚Wir werden alle immer schwuler’, wurde festgestellt. Schwule Kultur habe ‚nicht nur die Hoheit in Mode- und Designfragen, schwule Kultur hat uns heterosexuelle Männer (und Frauen) in fast allen Lebensbereichen beeinflusst’.“

Dirk Bach, Hape Kerkeling, Patrick Lindner, Thomas Hermanns, Hella von Sinnen, Anne Will, Ramona Leiß, Dunja Hayali – auch im deutschen Fernsehen ist Homosexualität heute alles andere als eine Karrierebremse. Aus der deutschen Politik – Ole van Beust (CDU), Klaus Wowereit (SPD), Guido Westerwelle (FDP), Volker Beck (Grüne) – grüßt die ganz große schwule Koalition längst nicht mehr von den Hinterbänken.

Homosexuelle sind dabei tendenziell vor Kritik geschützt. Der Lesben- und Schwulenverband LSVD ist beinahe ebenso sakrosankt wie der Zentralrat der Juden oder die feministische Ikone Alice Schwarzer. Allenfalls von Angehörigen derselben Minderheit, etwa von Henryk M. Broder oder Charlotte Roche, wird moderate Kritik geduldet. Andere Ketzer sind per Definition homophob, antisemitisch oder frauenfeindlich. Es existiert kein deutsches Mainstreammedium, das diese politisch korrekten Grundvorgaben und Tabus nicht beachtet.

All das hat Konsequenzen für die wenigen, die dennoch nicht mitspielen. Zuletzt durfte erneut die traditionskatholische Piusbruderschaft ihre Erfahrung sammeln. Die Grünen haben letzte Woche eine Beobachtung der Brüder durch den Verfassungsschutz gefordert. Und natürlich wissen sie, dass eine solche geheimdienstliche Überwachung des Lebens der Anderen nur die Vorstufe zum Verbot ist.

Meinungen jenseits den Vorgaben der PC-Religion werden nicht mehr geduldet. Volker Beck begründet dies mit der „unchristlichen und menschenverachtenden und unerträglichen Hetze der Piusbruderschaft gegen Homosexuelle“. Die Bruderschaft stehe „außerhalb des demokratischen Rechtsstaates“, urteilt der Schwulen-Lobbyist scharf. Die Organisatoren des Christopher Street Days in Stuttgart haben inzwischen sogar Strafanzeige gegen die Piusbruderschaft gestellt. Man sei „geschockt“ über die „neue, unhaltbare Dimension der Hetze gegen Schwule und Lesben“, sagte der CSD-Leiter Christoph Michl gegenüber dem „Focus“. Die Piusbruderschaft, so Michl, betreibe „eine ganz neue Form der Auseinandersetzung, die eindeutig den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt“.

Die Erleichterung, endlich wieder Opfer spielen zu dürfen, ist deutlich spürbar. Und seien es auch nur ein paar Piusbrüder als „Bedrohung“. Vorausgegangen war deren Protestaufruf in ihrem aktuellen Mitteilungsblatt gegen den Christopher Street Day in Stuttgart. Darin hieß es: „Wie stolz sind wir, wenn wir in einem Geschichtsbuch lesen, dass es im Dritten Reich mutige Katholiken gab, die sagten: ‚Wir machen diesen Wahnsinn nicht mit!’ Ebenso muss es heute wieder mutige Katholiken geben.“ Dabei wiesen die Traditionalisten auf die Verunglimpfung christlicher Symbole beim letzten Homosexuellen-Umzug hin, der unter dem Motto „Ich glaube“ gestanden hatte: „Dem Zug voran fuhr eine Frau, die hämisch grinsend als Päpstin verkleidet den Segen des heiligen Vaters nachäffte, auf einem Wagen waren halbnackte Frauen an ein Kreuz gestellt“, so die Piusbruderschaft. Dagegen müsse nun demonstriert werden: „Noch gibt es ein Grundgesetz, das auch für Katholiken gilt! Auch wir haben Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, und noch gilt der Artikel 4 des Grundgesetzes: ‚Niemand darf wegen seiner religiösen Überzeugung benachteiligt werden!’“

Volker Beck und mit ihm die gesamte deutsche Presse warf daraufhin der kleinen Piusbruderschaft vor, „die Opfer des Naziregimes beleidigt“ zu haben: „Tausende von Homosexuellen waren während des Dritten Reiches in Konzentrationslagern inhaftiert und sind ermordet worden.“

Was er nicht sagt: Keine andere Wählergruppe hat dem Nationalsozialismus 1933 so zahlreich widerstanden wie ausgerechnet die traditionalistischen Katholiken. Und er verschweigt, dass Schwule nicht nur Opfer, sondern auch Täter waren. Vor allem im „Schwulenverband SA“, als den die Münchener Presse vor der Machtergreifung die braunen Schlägerbanden Adolf Hitlers um den Knabenfreund Ernst Röhm ausgemacht hatten.

Doch der Aufschrei der Politisch Korrekten ob der Analogie zum Widerstand gegen das Naziregime hat tiefere Gründe, welche bereits im Zusammenhang mit dem öffentlichen Aufschrei über Pius-Bischof Williamson offenbar wurden. Auch hier ging es um das Verbot falscher Auffassungen und damit um das Kenntlichwerden des neuen totalitären Ansatzes.

Schauen wir uns dazu eine vermeintlich nebensächliche Meldung der vergangenen Woche an: Die Mainstreammedien berichteten plötzlich ausführlich über die kleine Piratenpartei, die mit einem Achtungserfolg bei der Europawahl abgeschnitten hatte und sich nun, vertreten auch durch einen Parteiwechsler im Bundestag, höhere Ziele setzt. Jetzt aber hat die Politische Klasse auch bei den Piraten einen vermeintlichen Nazi ausmachen können – das reicht gewöhnlich zum Abschuss. Der vermeintliche Teufel unter den Seeräubern, Bodo Thiesen, gab eine Erklärung ab, die zeigt, dass es ihm in Wirklichkeit um die bedrohte Meinungsfreiheit geht, etwa wenn er für Versammlungsrechte auch für politische Minderheiten eintritt. Zu seinen „umstrittenen“ Ansichten über geschichtliche Wahrheiten erklärt er: „Die Judenverfolgung war ein Verbrechen und jeder einzelne Mensch, der verfolgt und getötet wurde, war einer zuviel. Das lässt sich nicht schön reden – das versuche ich auch gar nicht. Auf der anderen Seite sehen wir uns heute vor dem Problem, dass es unglaublich viele Parallelen zwischen dem Nazi-Deutschland und unserem heutigen Deutschland gibt. Gerade die Tabuisierung des Nazi-Deutschlands aber lähmt uns heute, diese Parallelen wahrhaben zu wollen, denn jeder solche Versuch wird gerne sofort als ‚Relativierung des Holocausts’ fehlinterpretiert. Auch aus diesem Grunde wäre es wichtig gewesen, eine neutralere Sichtweise in Bezug auf die Deutsche Geschichte an den Tag zu legen, und nicht jeden, der eine Meinung gegen den Mainstream hat, sofort als Nazi zu brandmarken.“

Oder als Homophoben. Oder als Frauenfeind. Merke: Meinungsverbote und Einschüchterungen gegenüber den (vermeintlichen) Minderheiten funktionieren nur solange, wie die eigentliche Parallele zur Politik der Nazis vernebelt wird. Was damals mit Einschüchterung und Meinungsverboten begann, endete im Massenmord.

Ähnlich wie den traditionalistischen Pius-Katholiken erging es zuletzt auch den ebenso konservativen evangelikalen Christen. Der Journalist Christian Dorn berichtete im Mai 2008 für die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ vom Christival in Bremen: „Das Fest junger evangelikaler Christen warb im Titel mit der Losung Jesus bewegt. Wie zum Beweis, dass Christus zu allen Menschen kommt, fühlte sich auch ein Bündnis von Linken, Schwulen und Lesben angesprochen. Bereits im Vorfeld hatten die Proteste – unterstützt durch die Denunziationen Volker Becks – das Christival als homophobe Veranstaltung zu diffamieren versucht. Obschon das skandalisierte Seminar des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft mit dem Titel ‚Homosexualität verstehen – Chancen zur Veränderung’ zurückgezogen worden war, hielten die Proteste bis zum Ende des christlichen Jugendkongresses an. In Sichtweite der zubetonierten  Bürgerweide, auf der die „Schäfchen des Herrn“ zur Eröffnung des Christival versammelt waren, hatte sich der Schwarze Block eingefunden. Sein Treffpunkt war das Kulturzentrum Schlachthof, das ursprünglich ebenfalls Räumlichkeiten für das Christival zur Verfügung gestellt, diese aber später gekündigt hatte. Etwa dreihundert Personen wetterten via Megaphon gegen das Christival und brachen zu einem Demonstrationszug auf. Als sei es ein Zeichen, verdüsterte sich im gleichen Augenblick der Himmel über Bremen. Minuten später stürmte eine Gruppe von 60 bis 80 sogenannten Autonomen über zwei Absperrungen hinweg auf das Festgelände. Durch den Angriff, bei dem auch Feuerwerkskörper flogen, wurden ein Polizist und eine Besucherin verletzt, zwei Linksextremisten wurden vorübergehend festgenommen.“

Im Mai dieses Jahres war es der Marburger Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, der mit einem Großeinsatz der Polizei vor Homoaktivisten geschützt werden musste. Erneut berichtet Christian Dorn: „Gegen die Veranstaltung hatten verschiedene schwul-lesbische sowie antifaschistische Verbände und Personen polemisiert und mobilisiert, unter ihnen der Lesben- und Schwulenverband Deutschlands sowie der Schwulenaktivist Volker Beck von den Grünen. Letzterer hatte den Veranstaltern vorgeworfen, auf die Camouflage der Homo-Umpoler hereingefallen zu sein. Gemeint waren die Referenten Markus Hoffmann von der Selbsthilfeorganisation Wüstenstrom und die Ärztin Christl Vonholt, Leiterin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft. Obgleich die Angefeindeten nach einem Treffen mit dem LSVD dargelegt hatten, dass sie ‚Homosexualität nicht als Krankheit verstehen und nicht für therapiebedürftig halten’, ‚niemanden manipulieren oder gar umpolen’, sondern Betroffene lediglich ergebnisoffen beraten wollten, nahm die Kritik nicht ab. Selbst der Hinweis der Veranstalter, dass sich die Betreffenden während des Kongresses überhaupt nicht zum Thema Homosexualität äußern werden, konnte die aufgebrachten Kongress-Gegner nicht besänftigen. An Christi Himmelfahrt hatte ihr Aktionsbündnis deshalb zu einer Demonstration aufgerufen, die unter der Losung ‚Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus’ stand und deren Ziel es war, den Kongress zu verhindern.“ Das, berichtet Dorn, „gelang nicht, dennoch gab es spürbare Behinderung. So waren die knapp tausend Teilnehmer des Kongresses gezwungen, mehrfach die Veranstaltungsräume zu wechseln. Geradezu konspirativ wurde täglich der neue Seminarort bekanntgegeben. Zudem wurden die Teilnehmer zu ihrer eigenen Sicherheit aufgefordert, ihre Namensschilder bei Verlassen des Kongresses abzunehmen. Einige Referenten sollen Personenschutz in Anspruch genommen haben. Daneben gab es zahlreiche Schmierereien. Hierzu zählte die Zeichnung eines ans Kreuz genageltes Schweins. Nicht weniger deutlich waren die Banner, die auf der tausendköpfigen Demonstration getragen wurden. Die Gruppe Radical Homos aus Göttingen trug ein Transparent, das eine bizarre Sexualpraktik propagierte: ‚Christen fisten!’ Kaum zurückhaltender waren die Sprechchöre. Dazu passte auch das Meer von Luftballons, die neben den Erwachsenen und Jugendlichen auch Kleinkinder trugen: ‚Wenn ich einmal groß bin, werde ich lesbisch’, stand darauf.“

Homosexuelle als Opfer? Die Realität sieht heute anders aus. In Berlin-Schöneberg, wenige Meter entfernt vom U-Bahnhof Nollendorfplatz, wurde der Eigentümer der Eisdiele Dolce Freddo wochenlang schikaniert. Immer wieder stellten sich halbnackte Männer vor seinen Laden, Hunderte von ihnen knutschten wild und minutenlang miteinander, stießen obszöne Laute aus, behindern Kundschaft am Zutritt oder äußern Beleidigungen. Irgendwann kam die Polizei. Nicht um dem entnervten Italiener zu helfen, sondern um dessen Personalien aufzunehmen und wegen Verstoßes gegen Antidiskriminierungsgesetze zu ermitteln. Die Presse hatte bereits seit Tagen mobil gemacht – gegen den Eisverkäufer. In fast allen Blättern wurde seine Eisdiele angeklagt und meist mit genauer Anschrift dem Mob zur Hetzjagd freigegeben – der „Spiegel“ fügte noch hinzu, man solle die Eisdiele nicht mit einer in der Nähe befindlichen Pizzeria gleichen Namens verwechseln, denn deren Eigentümer sei politisch sehr in Ordnung.

Was Eisverkäufer Paolo Savaris „verbrochen“ hatte? Er wollte vor einiger Zeit ein dauerknutschendes Frauenpärchen nicht bedienen, weil er dieses Bild seiner oft sich im Kindesalter befindlichen Kundschaft nicht zumuten wollte. „Nachdem die beiden Frauen etwa 20 Minuten lang geküsst und gelutscht hatten, habe ich sie gebeten, zu gehen – aus Respekt den anderen Gästen gegenüber“, so  Savaris. Die Vorwürfe, „schwulen- und lesbenfeindlich“ zu sein, weist er von sich. „Das ist alles ein Alptraum. Ich arbeite seit 25 Jahren inmitten von Schwulen und Lesben.“ Und gegen diese habe er überhaupt nichts. Dann sagt er noch: „Wenn etwas falsch gelaufen ist, entschuldige ich mich dafür.“ Doch die Hasskampagne einer gut organisierten, gesetzlich bevorzugten und geschützten Szene, unterstützt von Presse und Polizei in Berlin, ist kaum mehr zu stoppen. Gnade kann der Eisverkäufer in Deutschland im Jahr 2009 von keiner Seite erwarten.

Die Beispiele aus Bremen, Marburg und Berlin machen deutlich, dass es eng wird für die Meinungsfreiheit in Deutschland. Unkorrekte Unternehmer, Kongresse, Festivals und ganze Glaubensgemeinschaften sollen mit allen Mitteln an ihrem Auftreten gehindert oder ganz verboten werden. Stets vorneweg marschiert als personifizierte Intoleranz der Grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck, der – erste Ironie der Geschichte – in anderen Ländern gerne Toleranz gegenüber der eigenen Anschauung einklagt. Das Ziel seiner oft militanten Freunde hierzulande ist die Unterdrückung jedweder Kritik an den eigenen sakrosankten Glaubenssätzen.

Zu diesen zählt zum Beispiel – zweite Ironie der Geschichte –, dass ausgerechnet Homosexualität genetisch bedingt und angeboren sein soll. Wo politisch korrekte Hohepriester sonst stets etwa genetisch bedingte Intelligenzunterschiede vehement bestreiten, bestehen sie nun auf angeboren schwule Babys. Dabei ist auch diese Frage wissenschaftlich alles andere als unumstritten. Dr. Ray Blanchard etwa, Psychologe am Centre of Addiction and Mental Health in Toronto, berichtete dem Magazin „New Scientist“, dass jeder ältere Bruder eines Mannes die Wahrscheinlichkeit um 33 Prozent für letzteren erhöht, schwul zu werden.

Nicht nur die Gründe für Homosexualität werden heute tabuisiert. Auch die Ursachen für die Homosexuellenkrankheit Aids sind nicht mehr offen diskutierbar. Der Molekularbiologe Prof. Peter Duesberg ist mit vielen seiner Forscherkollegen der Überzeugung, dass Aids eine chemische Krankheit beziehungsweise eine Lifestyle-Konsequenz aus Drogenkonsum und afrikanischer Mangelernährung sei. Der ausgewiesene Fachmann wird als „Aidsleugner“ diffamiert und ein wissenschaftlicher Diskurs mit ihm wurde bis heute erfolgreich verhindert. Natürlich wird auch er gerne als Schwulenfeind verleumdet. Auf die Frage, wie man ihn per Email kontaktieren könne, antwortet er selbstironisch gerne: „Sie finden mich leicht über Google. Suchen Sie unter Homophobie!“

Von Duesberg erfährt man auch, dass die gewaltige Macht der Homoaktivisten nicht nur auf religiöse Anwandlungen sowie auf Staatsgewalt beruht, denn, so der berufsbedingte Kenner der Szene: „In den USA gibt es heute mehr Aidshilfeorganisationen als Aidspatienten…“

Ähnlich wie in den anderen Bereichen der neuen Religion der Politisch Korrekten ist die konsequente Diffamierung der Ungläubigen Teil der totalitären Strategie eines staatlich alimentierten wirtschaftlichen Imperiums. In Analogie zur „Antifa“ gibt es Internetseiten, deren selbstgestellte Aufgabe es ist, allerorten akribisch „Homophobie“ zu wittern und entsprechend „die Bösen“ wie etwa Professor Duesberg namentlich anzuklagen und „unmöglich zu machen“. Es dauerte nur wenige Stunden, da war auch Philipp Gut auf einer solchen Seite „überführt“. Doch selbst den Aktivisten scheint ihr unablässiges Schimpfreden langsam unheimlich zu werden.

Der selbst offenbar schwule „Martin 783“ schreibt in einem Homosexuellenforum, bezugnehmend auf die reflexartige Verurteilung des Artikels in der „Weltwoche“: „Es macht ein wenig den Eindruck, als ob Du ihm notorisch Homophobie vorwerfen willst. Ich glaube aber, dass Du seinem Artikel damit nicht gerecht wirst.“ Martin fügt an: „Bedauerlicherweise hat die Bekenntnisgemeinschaft den Umschlagspunkt nicht erkannt, an dem aus der Öffentlichmachung um der Gleichstellung eine Öffentlichmachung um der Selbstdarstellung Willen geworden ist. Es liegt nahe, gerade in dieser narzisstischen Nabelschau eine Ursache für das Wiedererstarken von Homophobie in Teilen der Gesellschaft zu sehen.“

Schwulsein, so Martin, „sollte eine Privatsache sein, die nach den Regeln des guten Geschmacks in der Öffentlichkeit endlich wieder diskret behandelt wird. Das heißt, dass man seine sexuellen Neigungen sorgfältig von politischen Statements unterscheidet und sich nicht mit dem Gestus des Bekenners selbst stilisiert.“ Martin ergänzt: „Es ist nicht in Ordnung, wenn man bei Homosexuellen in erster Linie nicht das Paar, nicht deren Liebe, sondern die sexuelle Orientierung sieht. Das ist aber wenig verwunderlich, wenn die Öffentlichkeit wochenlang mit der Präsentation dieser sexuellen Orientierung konfrontiert wird – und nur daran entzündet sich Guts Artikel. Schwule sollten ihr Schwulsein nicht unterdrücken, aber sie sollten es dort ausleben, wo es hingehört und wo auch Heterosexuelle ihr Heterosexuellsein ausleben. Und das ist eben nicht die Öffentlichkeit.“

Und dann lässt der schwule Martin im Homophobieforum jeden Rest an politischer Korrektheit sausen: „Es liegt natürlich nahe, derartige Argumente“ – gemeint ist Martins Angst davor, dass das intolerante Auftreten der Homoaktivisten selbst am Ende für Schwulenfeindlichkeit sorgen könnte – „mit dem Hinweis auf ihre Dreistigkeit wegzufegen. Dass sie oft genug in Zusammenhängen geäußert werden, die noch erheblich heikler sind als Homophobie (z.B. Antisemitismus), macht es nicht gerade leichter, sie vorzubringen. Man könnte es aber auch anders ausdrücken: Eine politische und gesellschaftliche Präferenz für bestimmte Gruppen schürt Neid und Aggression in anderen, sich benachteiligt sehenden Gruppen. Wahrscheinlich wirst Du die öffentliche Präferenz für Schwule bestreiten, nur bin ich da mit Gut anderer Ansicht, und finde es moralisch bedenklich, wenn Schwule und Lesben positive Diskriminierung nicht nur ausnutzen, sondern auch noch rechtfertigen und die Kritik daran als dreist bezeichnen. Affirmative Action ist bis zu einem bestimmten Punkt sicher notwendig, wird jenseits dieses Punktes aber nicht nur überflüssig, sondern gefährlich. Dieser Punkt ist in meinen Augen im Falle der Homosexualität überschritten – übrigens auch bei Frauen“.

Die politisch korrekten Aktivisten der Schwulenszene sind von Hause aus fortschrittsgläubig. Sie interpretieren die Geschichte als Einbahnstraße in Richtung Befreiung. Insofern können sie sich vermutlich nicht vorstellen, dass – wirtschaftlich schwierige und voraussichtlich politisch ereignisreiche Zeiten stehen uns allen bevor – das Pendel des Zeitgeists auch wieder einmal umschlagen könnte. Sie vergessen deshalb leicht: Die zum Kult erhobene Homosexualität ist historisch eher die Ausnahme. Die klerikalkonservative Restauration der Adenauerzeit war nicht zuletzt eine Antwort auf den körperbetonten und alles politisierenden Zeitgeist der Revolutionäre um Ernst Röhm und die Wandervögel. Darauf folgte die Verteufelung dieser betont privatisierenden 50er Jahre und damit etwa auch der heutigen Piusbrüder und anderer Konservativer als deren Wiedergänger durch das Regiment der Achtundsechziger. Programm war nun die Politisierung alles Privaten, nicht zuletzt auch der Sexualität – wir sehen heute die Spätausläufer dieser Bewegung in Gestalt der Religion der Politisch Korrekten.

Es gibt zahlreiche Schwule, die das immer totalitärere Treiben von Beck und Co. mit großer Sorge betrachten. Auch unter ausgewiesenen Konservativen – und wie Insider Martin Lichtmesz in der „Sezession“ verrät: „unter ihnen die besten Köpfe“ – sind erstaunlich viele Homosexuelle zu finden. Entgegen landläufiger Meinung verteidigen diese Autoren auch in konservativsten Organen Freiheitsrechte für Homosexuelle, sofern und wo diese bedroht werden. Doch die pseudoreligiöse Form öffentlich praktizierter Bekenntnishomosexualität ist ihnen nicht zuletzt auch deshalb zuwider, weil sie den Gang der Geschichte nicht gar so optimistisch betrachten.  

Und was die Auffassung jedes vernünftigen Liberalen betrifft, so sagt stellvertretend Philipp Gut, „Schwulsein“ sei „eine Privatsache, die nach den Regeln des guten Geschmacks in der Öffentlichkeit endlich wieder diskret behandelt“ werden solle: „Man läuft ja auch sonst nicht dauernd mit offenem Hosenladen herum.“

06. Juli 2009

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Kommentare

Noack , am 06. Juli 2009 um 15:56 ( Link )

Köstlich!

Haiduk , am 06. Juli 2009 um 15:58 ( Link )

Allenfalls von Angehörigen derselben Minderheit, etwa von Henryk M. Broder oder Charlotte Roche, wird moderate Kritik geduldet.

Also, das liest sich so, als wäre Broder homosexuell. Laut WP'ia Eintrag ist er "mit einer Katholikin verheiratet und hat eine erwachsene Tochter".

Noack , am 06. Juli 2009 um 16:05 ( Link )

Broder ist Jude und gemeint war seine häufige Kritik am Zentralrat.

Haiduk , am 06. Juli 2009 um 16:05 ( Link )

All das hat Konsequenzen für die wenigen, die dennoch nicht mitspielen. Zuletzt durfte erneut die traditionskatholische Piusbruderschaft ihre Erfahrung sammeln. Die Grünen haben letzte Woche eine Beobachtung der Brüder durch den Verfassungsschutz gefordert. Und natürlich wissen sie, dass eine solche geheimdienstliche Beobachtung nur die Vorstufe zum Verbot ist.

Man kann sich übrigens fragen, welche Übergänge es zwischen dem Referat “politischer Katholizismus” bei Gestapo und SD damals (siehe Martin Broszat: Unterschiede Katholiken und Protestanten unter Hitler bei Kewil) und der Forderung Volker Becks zur Überwachung der Piusbruderschaft durch den Verfassungsschutz heute geben mag: Wenn man das Agieren der Kirche in der Sphäre des Politischen wegen Mt 22,21 als per se illegitim ansieht, dann wäre natürlich auch schon der ultramontane Kulturkampf vor und während der Zeit des zweiten Kaiserreiches illegitim gewesen. Ich meine nicht, daß er das war, denn wenn er illegitim gewesen wäre, dann müßte man ja auch all die ganzen Erklärungen und Enzykliken verwerfen, mit denen die RKK sich den “Ingredienzien” des Modernismus in und außerhalb der Kirche entgegen gestellt hatte. Ich meine, daß die RKK sich nicht dafür schämen muß, weil der Nationalsozialismus ja dem Schoß dieser Moderne entsprang.

Stefan Miller , am 06. Juli 2009 um 16:22 ( Link )

Wenn du nicht ein Teil der Lösung bist, dann bist du ein Teil des Problems. Diese Methode scheint extrem erfolgreich zu sein. Und wer umfällt, der wird getreten. Man ist Homo oder man ist Homophob.
PC blüht. Jedes Wort wird in seiner Bedeutung verdreht, bis die Sprache entgültig ihre Darstellungsfunktion verloren hat. Finden wir uns damit doch endlich ab. Dieser Krieg ist verloren.

Tanja Krienen , am 06. Juli 2009 um 16:41 ( Link )

Aber wieso sind die Gründe für abweichende Sexualität nicht klar, sodass es zu der Aussage kommt, man solle die "Homosexualität nicht als Krankheit verstehen und nicht für therapiebedürftig halten"?

Die Klassiker der Psychoanalyse haben dazu schon fast alles gesagt und im Prinzip sehr richtig gelegen. Jeder, der Kontakt mit dem auffallenden und sich bewusst anders gegeben Teil der sexuellen Minderheiten wird dies wissen (Homoerotik spielt in einem anderen Theater). Siehe auch http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/10/107.html

DerBerliner , am 06. Juli 2009 um 16:51 ( Link )

Es ist doch ganz einfach:

Die Idealisierung der Homosexualität ist ebenso wie die generelle Kommerzialisierung der Sexualität ein wesentliches Werkzeug zur Zerstörung sozialer Strukturen generell und der Familie speziell. Der Staat übernimmt alles: Krippe, Schule, Krankenhaus, Altersheim. Genau wie bei den InterNazis des Satanisten Karl Marx.

All dies ist Voraussetzung für die Schaffung der satanischen Welt-Diktatur, der Hölle auf Erden, unter dem Mantel der "Neues Weltordnung".

Die beschriebenen Muster sind identisch mit denen, die zur Zerstörung anderer Widersacher bereits erfolgreich eingesetzt wurden. Allen voran wäre das ein freies und unabhängiges, christlich orientiertes deutsches Volk gewesen - als natürliche Leitmacht Europas, das sich der Zinsknechtschaft entziehen wollte.

Vom Patriotismus zum Nationalismus, von christlich geprägten, bürgerlichen Werten zum schieren Materialimus und Egoismus, von der Familie zu Homo-Konkubinaten mit Kinder-Adoption.

Von 1914 bis 1945 gelang ihnen die Zerstörung der Kraft des deutschen Volkes, dann via Mastricht und Euro erneut und jetzt kommt die Feinarbeit. Gottlose Kollektivisten wie Beck oder Roth arbeiten gezielt in diese Richtung. Und der massenweise Import von proletarischen Mohammedanern, den Anhängern eines Massenmörders und Kinderschänders, die Tieren durch Schächten grausamste Qualen antun, ist ein weiterer Baustein. Die meisten KiPo-Aufrufe bei Google kommen aus der Türkei und Ländern in der Hand der perversen Staatsreligion des Mohammed.

Das ist ein einziger roter Faden!

Der geistige Weg der Pius-Brüder, bitte einen Hauch liberaler in manchen Dingen, ist dagegen die einzig wirksame Medizin. Aber die wollen die meisten (noch?) nicht schlucken.

Auf Wiedersehen in der Huxley/Orwell-Welt!

karen meiser , am 06. Juli 2009 um 17:28 ( Link )

„Natürlich gibt es Meinungsfreiheit. Aber nicht für die von ihnen unterstützte Meinung.“
Franz Kahle, Marburgs Bürgermeister (Grüne)

Geäußert gegenüber Befürwortern eines „Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“, welcher der Ehe zwischen Mann und Frau gegenüber Homosexuellen-Ehen Vorrang geben will. - Factum: „Konflikt um Marburger Kongress wird schärfer“, 12.05.2009

Gallowglas , am 06. Juli 2009 um 18:32 ( Link )

Ein traurig tendenziöser "Artikel" voller Fehldarstellungen und Halbwahrheiten.

„Noch gibt es ein Grundgesetz, das auch für Katholiken gilt! Auch wir haben Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, und noch gilt der Artikel 4 des Grundgesetzes: ‚Niemand darf wegen seiner religiösen Überzeugung benachteiligt werden!’“

Das allein ist schon der reine Hohn ... als ob sich Kirchenvertreter in Deutschland ans Grundgesetz (oder andere Gesetze) halten müssten.
Sie dürfen ungestraft lügen und beleidigen (Meisner nur mal als Beispiel genannt) und auch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (es gibt kein Antidiskriminierungsgesetz, das konnte die Union, als verlängerter Arm der Kirche, erfolgreich verhindern) wurde so formuliert, daß die Kirchen, ihre Vertreter und Unternehmen ausdrücklich davon ausgenommen sind.

Es ist vielmehr so, daß die Meinungsfreiheit in Deutschland offenbar NUR für Katholiken gilt, wer es z.B. wagt, sich gegen den Papst auszusprechen, der landet im Knast, dem wird die Wohnung gestürmt oder er wird enteignet (alles beim letzten Papstbesuch mehrfach geschehen).

Die Gesetze werden von Gläubigen immer nur dann in betracht gezogen, wenn sie diese zu ihrem Vorteil gebrauchen können, aber sobald andere die gleichen Rechte einfordern, dann wird über die "Ungerechtigkeit der Gesetze" gejammert und das Gespenst "Christenverfolgung" herbeizitiert.

Nebenbei, niemand wird, wie in diesem "Artikel" behauptet, "verfolgt", nur weil er Homosexuelle kritisiert ... leider ist es aber so, daß Gläubige offensichtlich unfähig sind, ihre Kritik ohne Lügen oder Beleidigungen zu formulieren. Und das in solchen Fällen entsprechende Strafverfolgung angesagt ist, sollte klar sein.

Noack , am 06. Juli 2009 um 19:12 ( Link )

@ Gallowglas:
Haben Sie diesen Artikel durch Googeln des Worts "Homophobie" gefunden? Und ebenfalls nur so nebenbei: Mit Beleidigungen haben Sie in Ihrem Kommentar selbst nicht gespart. Meinen Sie Ihre letzten Sätze als Drohung? - das dürften Sie doch nicht wirklich ernst meinen...

eo , am 06. Juli 2009 um 19:32 ( Link )

Die Spritzbuben
gehn mir so was am Arsch vorbei -
... und das ist gut so.

Satanas , am 06. Juli 2009 um 19:42 ( Link )

Ist es nicht wieder das gleiche prinzipielle Problem? Wenn die staatlichen Institutionen weniger Macht, Geld und Kompetenzen hätten, könnten sie ihre Resourcen nicht für Schwulenpolitik verschwenden. Und wer sich als Privatperson positioniert könnte das tun. Aber dann würden Schwulenparties wohl eher im Privaten stattfinden als auf der Straße.

Jochen Trebmann , am 06. Juli 2009 um 20:06 ( Link )

Zugegeben, ich hatte etwas "provoziert". Was aber dann losbrach, das hatte ich so nicht erwartet. An meine e-Mail Adresse erhielt ich ernste Drohungen, das Internet war voll von Beleidigungen.

Was war passiert?

Im Forum der CDU war ich seit Jahren regelmäßiger Teilnehmer. Nach einer Tagung in London über Homosexualität erlaubte ich mir, einen Beitrag zu schreiben. Innerhalb weniger Tage waren mehr als 300 Antworten eingegangen. Um was es ging, lesen Sie bitte in den Anhängen. Nur soviel: Mir ging das ganze schwule Gehabe, dieser sexuelle Totalitarismus, derart auf die Nerven, daß ich mich dazu äußerte.

Die Redaktion des CDU-Forums ließ erstmal diskutieren. Doch dann wurden die Schwulenverbände "aktiv". Massiv wurde die Redaktion des CDU-Forums regelrecht bombardiert, die Medien wurden aktiviert.

Die CDU bekam kalte Füße. Kurzerhand wurde die gesamte Diskussion gelöscht und ich wurde und bin bis heute als Teilnehmer gesperrt. Das ist der schwule Totalitarismus. Dekadenz in Reinform!

Hier der Stein des Anstosses:

http://img3.imagebanana.com/img/shffwhyq/CDU.png

Und hier eine Reaktion aus den Medien.

http://www.abendzeitung.de/panorama/102758

Interessant, nicht wahr?

Tip dazu: googeln Sie mal unter "Jochen Trebmann"

Urs Bleiker , am 06. Juli 2009 um 20:33 ( Link )

So, so, Herr Trebmann, Sie sind also ein Extremist und vertreten kranke Thesen....?

Erschwerend kommt noch hinzu, dass Sie sich offensichtlich selbst zum Aufklärer ernannt haben, mithin auf die Bescheinigung bzw. Ernennung durch einen Bürokraten zum "staatlich geprüften und zugelassenen Aufklärer" verzichtet haben, was auf eine besondere Gefährlichkeit schliessen lässt!

Ich wünsche mir noch mehr Extremisten und selbsternannte Aufklärer wie Sie mit so richtig schön kranken Thesen....... :-)

Ich finde, die Reaktion auf Ihren Beitrag sagt eigentlich schon alles!

Was mich anbelangt: Ich habe für Toleranz gegenüber Homosexualität plädiert, als dies noch verpönt war - unter dem Eindruck meiner Lebenserfahrung widerrufe ich heute! Die Erfahrung der Lesbo-Homo-Femi-Gesellschaft während Jahrzehnten hat mich geläutert und zur Vernunft gebracht! Irgendwie stehe ich in dieser Frage wohl immer quer zur Gesellschaft!

U , am 06. Juli 2009 um 20:45 ( Link )

Wie jede "Bewegung" buhlt auch die Homo-Szene um Nachwuchs (aus nahe liegenden Gründen haben da Homos strukturelle Defizite;-). Die Forderung bezüglich der Schulen ist da schon bezeichnend.
Des weiteren suche ich nach negativen externen Effekten. Oder anders: wo und wie verursachen sie (gesellschaftlichen) Schaden, für den sie nicht selbst aufkommen?
Außer dem Stichwort "Promiskuität" (ein Aspekt, der mir bei der ganzen Diskussion zu kurz kommt) fällt mir da aktuell kein Verdächtiger ein, d.h. nichts, was "typisch homosexuell" wäre und Kosten für die Gemeinschaft verursacht. Wenn man von dem offensichtlich zunehmend aggressiven Auftreten, dass man alles Homo ganz toll finden müsse, absieht.

Reiner Vogels Fördermitglied , am 06. Juli 2009 um 20:46 ( Link )

...an den eigenen sakrosankten Glaubenssätzen.

Zu diesen zählt zum Beispiel – zweite Ironie der Geschichte –, dass ausgerechnet Homosexualität genetisch bedingt und angeboren sein soll.

Die These von der genetisch bedingten Homosexualität ist, wenn sie denn als ernste Wissenschaft gemeint sein sollte, eine wissenschaftliche Lüge, die an Absurdität und Dreistigkeit sogar noch die CO2-Lüge übertrifft. Jeder, der nur ein ganz klein wenig von Darwin und seiner Evolutionstheorie verstanden hat, weiß, dass eine genetisch bedingte Eigenschaft, die die Fortpflanzungsfitness schwächt - und was schwächt wohl die Fortpflanzungsfitness mehr als Homosexualität? - durch das gnadenlose Gesetz der Selektion aus dem Genpool entfernt wird.

Walter Plade , am 06. Juli 2009 um 20:55 ( Link )

Im Artikel wird ein Protestaufruf der P.-Brüder zitiert, in dem es geheißen habe ...

"[...] und noch gilt der Artikel 4 des Grundgesetzes: ‚Niemand darf wegen seiner religiösen Überzeugung benachteiligt werden!’ [...]"

Die Artikel-Zitatstelle wird auch in einem der vorstehenden Kommentare erneut zitiert.

Ich habe gerade im aktuellen Grundgesetz nachgeschaut (dejure.org). Er gibt demnach keinen Artikel mit dem aufgeführten Inhalt. Erst recht nicht Artikel 4. Ansatzweise vielleicht Artikel 3 Absatz 3, aber auch der wäre, wenn die P.-Brüder ihn denn gemeint haben sollten [sofern das Ganze denn überhaupt von ihnen kommt], arg verkürzt dargestellt.

W. P. alias V. G.

Shuca , am 06. Juli 2009 um 20:59 ( Link )

@Gallowglas
Wir kennen uns doch.Es tut ihnen doch keiner was.Ich bin mal gespannt was Sie neues zu bieten haben.Wenn in Deutschland Leute eingesperrt werden wegen Papstbeleidigung,dann müßten Sie doch eigentlich schon etliche Jahre sitzen.
Per Mariam ad Christum.

Goldelse , am 06. Juli 2009 um 21:00 ( Link )

Auch ich war ein Verfechter der Rechte der Lesben und Schwulen, bis sie in die tiefe Umarmung von Staat und Gesellschaft gerieten. Nun kann man den CSD mit all den bunten Vögeln bewundern oder auch nicht (mich widert es an), man kann Wowis "Ich bin schwul und das ist gut so" anerkennen oder nicht, aber dass es zur PC gehört, dass man das alles bewundern muss, k... mich an, mich nerven mittlerweile alle Schwulen in Serien oder Kochshows, überall ist er, der Quotenschwule. Geht nach Hause, Leute und vergnügt Euch da, im Stillen und lasst Euch nicht überall fördern, irgendwann hat die Nation die Nase voll von Euren Extrawürsten, auch von Euren Netzwerken und Euren Kampagnen, kriecht bitte zurück in Eure Schlafzimmer und lasst die Allgemeinheit mit Euren Abartigkeiten in Ruhe, das sagt eine vor 20 Jahren für Eure Vorliebe verständnisvolle sogenannte "Moderne", heute bin ich es nicht mehr, Ihr widert mich an. Belästigt mich bitte nie mehr.

Urs Bleiker , am 06. Juli 2009 um 21:01 ( Link )

@U

"Des weiteren suche ich nach negativen externen Effekten. Oder anders: wo und wie verursachen sie (gesellschaftlichen) Schaden, für den sie nicht selbst aufkommen?"

Wie wäre es mit den riesigen volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden, welche wir dem von Lesben begründeten Feminismus zu verdanken haben, nur so als kleines Beispiel....?

U , am 06. Juli 2009 um 21:10 ( Link )

@ Urs Bleiker
Stimmt tatsächlich... Alice Schwarzer ist tatsächlich eine Lesbe (ohne dass das in den Medien thematisiert wird - warum wohl?)
Ansonsten hätte ich gesagt dass Feministen und Lesbierinnen nicht unbedingt deckungsgleich sind ...aber die destruktive Kampflesbe Schwarzer, die in D in den letzten 35 Jahren mehr Einfluß auf die Familien(!)politik hatte als alle Männer zusammen macht mir einen Strich durch die Rechnung
.
Übrigens, die 10% der Bev., die angeblich sozusagen in Wahrheit homosexuell sei ist auch so ein Propagandainstrument... unbewiesen und mit großer Wahrscheinlichkeit viel zu hoch angesetzt

EmilS , am 06. Juli 2009 um 21:21 ( Link )

...und abermals reiben sich die eigentlich politisch interessierten Menschen an einem Nebenkriegsschauplatz. Die Verursacher, die an unzähligen Orten des gesellschaftlichen Lebens zündeln und immer wieder neue Brandherde entfachen, werden wohl bis auf weiteres ein leichtes Spiel haben - und möglicherweise völlig unbehelligt davonkommen. Tolle Wurst.

Gallowglas , am 06. Juli 2009 um 21:26 ( Link )

@Noack

@ Gallowglas:
Haben Sie diesen Artikel durch Googeln des Worts "Homophobie" gefunden?

Nein, über das klerikalfaschistische Kreuz.net ...

Und ebenfalls nur so nebenbei: Mit Beleidigungen haben Sie in Ihrem Kommentar selbst nicht gespart.

Sie werden in meinem Kommentar keine einzige Beleidigung oder Unwahrheit finden, aber viel Spaß beim suchen.

Meinen Sie Ihre letzten Sätze als Drohung? - das dürften Sie doch nicht wirklich ernst meinen...

Nicht als Drohung, sondern als Feststellung der Tatsachen ...

Sven Adam , am 06. Juli 2009 um 21:30 ( Link )

Heute soll sich ein hochrangiger Stellvertreter der Berliner Kommunalpolitik Seite an Seite mit einem sauber gestriegelten Muli auf dem Balkon präsentiert haben mit den Worten "wir lieben uns. Und das ist gut so."

Noch ist das Fiktion, aber sobald die deutsche Bevölkerung, die sich irgendwann einmal über ihre wirtschaftliche Leistung definiert haben soll, dank der bevorstehenden inflationären Massenenteignung sehr viel Zeit haben wird, sind die Pforten zu Sodom und Gomorrha offen. Dann stehen uns noch ganz andere "Bewegungen" bevor.

Wie wollte man denn in einer Gesellschaft, deren Präkariats-TV bereits jedes noch so abartige oder exzessive Tabu auf der Mattscheibe im Detail vorgevögelt hat, noch auffallen? Mit versierter Redekunst? Oder doch besser mit einem gepiercten, doppelläufigen Bioengineering-Penis? Welche dieser beiden Alternativen hat heute wohl mehr Impact bei vermutlich jedem Thema, sei es Geldanlage, Wahlkampf oder Viagra?

Selbst bei TV wissen Sie doch nicht mehr, ob noch Television gemeint ist oder schon Transvestit!

Herr_Rossi , am 06. Juli 2009 um 21:31 ( Link )


Resolution der Marburger Julis zum Seelsorgekongress:
Marburger Seelsorgekongress wirft Fragen auf

Kein Platz für Homophobie

Der Mitte Mai stattfindende „Internationale Psychotherapie und Seelsorgekongress“, wird von den Jungen Liberalen Marburg mehr als kritisch betrachtet. Sie fordern die Stadt und die Universität auf, einem pseudowissenschaftlichen Treffen dieser Art nicht durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten den Anstrich von Wissenschaftlichkeit zu verleihen.

Die Jungen Liberalen kritisieren vor allem die einseitige Darstellung „richtiger“ Lebensentwürfe und das Ausblenden gegensätzlicher Meinungen. Das Fehlen einer solchen ganzheitlichen Betrachtungsweise ist ein eindeutiges Indiz für die Ausgrenzung eines Meinungsspektrums und ist von öffentlicher Seite daher nicht zu unterstützen.

Die Jungen Liberalen nehmen zur Kenntnis, dass Herr Vaupel sich von den homophoben Positionen distanzieren möchte. Damit ist es allerdings nicht vereinbar, dass auch weiterhin die Diskriminierung von Homosexuellen aktiv durch Bereitstellung von Räumlichkeiten unterstützt wird. „Und insbesondere die Verantwortlichen der Philipps-Universität Marburg sollten wissen, dass eine Heilbarkeit von Homosexualität in keiner Wissenschaft als Möglichkeit diskutiert wird“, so Kirill Steinert, Vorsitzender der Jungen Liberalen Marburg-Biedenkopf. „Mit Psychotherapie hat das nichts zu tun!“, so Steinert weiter.

Nach Meinung der Jungen Liberalen sollten auch die Mandatsträger des Stadtparlaments hier ein deutliches Zeichen für den toleranten Umgang mit der Sexualität aller Mitbürger setzen. „Wir hoffen darauf, dass insbesondere die Fraktion der FDP sich in liberaler Tradition für Toleranz und gegen die Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen stark macht“, so Kirill Steinert.


Diskriminierung ist Toleranz, Krieg ist Frieden,...

Stefan Miller , am 06. Juli 2009 um 21:47 ( Link )

wir sehen doch wie das abläuft.
eine Piratenpartei taucht aus dem nichts auf, wird bekannt, bekommt etwas Einfluß, stellt sich quer. Dann sagt jemand Autobahn und die Partei ist erledigt. So einfach geht das.
Wenn wir da was ändern wollen, dann müssen wir erstmals die Dogmen beseitigen.
Zuerst muß man die Sonne aufhalten und die Erde in Bewegung setzen. Dann dauerts noch einige Jahrhunderte. Dann feiert man die Aufklärung, dann ist es schon wieder vorbei.

Dr_Ohnemoos , am 06. Juli 2009 um 21:59 ( Link )

Wenn man die Kommentare hier liest, bekommt man ja Ekelgefühle. Die Selbstgerechtigkeit und der Fanatismus, mit dem sich manch Gläubige hier äußern, ist für mich viel schlimmer als irgendwelche schwullesbischen Umzüge.
Die meisten Schwulen und Lesben wollen nur ihre Ruhe haben und halten von der schwullesbischen Lobby ähnlich wenig wie die meisten Christen von Fanatikern wie den Piusbrüdern. Warum diese durch und durch illiberalen Leute hier als Traditionalisten verharmlost werden, erschließt sich mir nicht. Deren Schulen erhalten nebenbei bemerkt Zuschüsse vom Staat. Mögen sie nie wieder einen relevanten gesellschaftlichen Einfluss bekommen.

Interessant finde ich übrigens, mit welchem Eifer man sich bei eifrei über Schwule und Lesben ereifert und wie wenig Islamkritik bei eigentülich frei Einzug gehalten hat.
Dabei sollte man doch, was Islamkritik betrifft, mit der gemäßigten Mehrheit der schwullesbischen Szene dein Schulterschluß suchen.

Zu Duesberg: kann es nicht sein, dass Duesberg schlicht unrecht hat ? Nicht jeder, der eine Minderheitenmeinung sagt, hat deshalb auch recht. Und Duesberg hat unrecht. Es ist eindeutig erwiesen, dass reihenweise Bluter in den 80er Jahren von HIV-verseuchtem Blut angesteckt wurden. Dieses Faktum schließt Lifestyle und Drogenkomsum als Ursache aus, obwohl natürlich der Drogenkonsum das schnellere Ableben fördert, wenn man zuzätzlich noch AIDS hat. Mit "Lifestyle" hat Aids nur insofern zu tun, als es sich durch schwule Promiskuität in den 70er Jahren schnell verbreiten konnte. Diese Faktum bestreitet niemand, soweit ich weiß auch nicht die "Schwulenlobby". Fundierte Artikel über Duesberg und Aids finden sich u.a. in der Zeitschrift "Skeptic".

Hitler ist tot. Stalin ist tot. Gott ist tot. Möge Allah ihm bald folgen. Ich werde mich jetzt morallos benehmen und mit eine Pornofilm anschauen. Will mich irgendjemand vielleicht diezbezüglich belehren ?

Viele Grüße

Dr. O.

jg , am 06. Juli 2009 um 22:07 ( Link )

Welcher Minderheit gehört Charlotte Roche an?

Ansonsten finde ich Gestalten wie Steinbrück deutlich belästigender als ein paar Schwule. Herrn Lichtschlag scheint es anders zu gehen, aber beim CSD und im Darkroom wird niemand zum Mitmachen gezwungen, im Gegensatz zu Herrn Steinbrücks Vergeudungsparties, die man sogar noch bezahlen muss.

Wen die Privatfirmen British Airways, Campari und Coca-Cola sponsern, ist deren Bier. Staatliche Unterstützung für Veranstaltungen, die bestimmte Formen der sexuellen Orientierung feiern oder fördern, sind hingegen nur eine eher unbedeutende Facette des Problems, das sich Staat nennt, und das zu bekämpfen vorrangiges Ziel eines jeden Libertären sein sollte. Wer mit wem und zu wie vielen in die Kiste hüpft, ist dagegen - Privatangelegenheit, über die zu streiten sich nicht lohnt.

jg , am 06. Juli 2009 um 22:15 ( Link )

@Dr. O.:
Stimme Ihnen fast zu, aber könnte es nicht sein, dass es sich mit dem Islam nicht anders verhält als mit den Schwulen und Lesben, die mehrheitlich nur ihre Ruhe haben wollen? In diesem Sinne wäre auch "Islamkritik" ein schlechtes Ziel, denn zu kritisieren sind nur diejenigen, die Verbrechen begehen oder befürworten und dies mit dem Islam begründen. Wobei sich noch die Frage stellt, ob der Islam bei der Problemgruppe Nr. 1, den halbstarken "Messer-Museln", wirklich mehr als eine identitätsstiftende Plakette ohne tieferen Hintersinn ist. Bei randalierenden Hooligans des FC St. Pauli würde ja auch niemand auf die Idee kommen, die Schuld dafür beim Verein oder gar dem Fussball insgesamt zu suchen.

Lenz , am 06. Juli 2009 um 22:22 ( Link )

"Homosexuelle sind dabei tendenziell vor Kritik geschützt...."

Kann ich nur bestätigen.

Das Bild vom armen, verfolgten Schwulen, Lesben, Transsexuellen, etc, ist der blanke Hohn, angesichts des Einflusses, den die Homoaktivisten in sämtlichen politischen Organisationen, inkl. EU/UN mittlerweile erreicht haben. Eine politisch sehr aktive Minorität bestimmt hier weit überproportional, wie der Hase laufen soll und legt auch gleich die gültige Sprachregelung fest.

TrebMelsa Fördermitglied , am 06. Juli 2009 um 22:47 ( Link )

Es war sehr gut, dass im Artikel noch einmal auf Ernst Röhm und die schwulen Schläger aus der SA hingewiesen wurde.
Auch hier gilt der Spruch von Michael Klonovsky:

>Das Grün gedeiht gut auf diesem braunen Humus<

Sven Adam , am 06. Juli 2009 um 22:48 ( Link )

Ansonsten finde ich Gestalten wie Steinbrück deutlich belästigender als ein paar Schwule. Herrn Lichtschlag scheint es anders zu gehen, aber beim CSD und im Darkroom wird niemand zum Mitmachen gezwungen, im Gegensatz zu Herrn Steinbrücks Vergeudungsparties, die man sogar noch bezahlen muss.

Ich habe nicht den Eindruck, daß es Herrn Lichtschlag bei den von Ihnen zitierten "paar Schwulen" wirklich anders geht. Lesen Sie den Text doch einfach nochmal. Er nimmt ja eben nicht Bezug auf das zurückgezogene Pärchen, das seine Sexualität wie jeder "Normalo" auch für sich lebt. Vermutlich sogar ohne die Nachbarn zu "belästigen."

Nein, der Artikel bezieht sich auf jene Selbstdarsteller eben und gerade auch in der Politik. Das rauschende Rahmenprogramm, in dem das politische Outing stattfindet, bezahlen Sie genauso mit wie Herrn Steinbrücks Auslandsattacken.
Der Artikel bezieht sich auf die Instrumentalisierung der Homosexualität, um paneuropäische Toleranz zu inszenieren. Viele der Protagonisten dieser Gutmenschen-Show sind vermutlich gar nicht mal homosexuell.

Aber mit diesem Reizthema läßt sich von existentielleren Problemen ablenken.
Mit dem schwulen Egotrip erwächst ein Herr Wowereit trotz all seiner ökonomischen Mißerfolge aus der eher hölzernen Rolle des regierenden Bürgermeisters von Berlin zu einem schillernden Paradiesvogel.
Der Kampf für homosexuelle Gleichberechtigung ist als trojanisches Pferd zum Transport gänzlich anderer Anliegen bestens geeignet. Die Rabulisten können sich prächtig austoben, denn wer gegen die Gleichberechtigung Homosexueller ist, der würde auch einem aufgeklärten Islam den Weg verbauen und steht auf einer Stufe mit den Baukranhenkern im Iran ..... oder nicht?

All das interessiert das zurückgezogene Homopärchen sicher nicht. Und Alfred Biolek war schon vor seinem Outing ein beliebter, weil vor allem eher ruhiger und ausgeglichener Moderator. Wenigstens im direkten Vergleich mit zeitgenössischen Dampfrednern oder GEZ-Inquisitoren wie J.B. Kerner.

Und was den Islam angeht: Es gibt viele wichtige Themen, über die zu diskutieren sich lohnt. Nur in diesem Artikel geht es halt genau darum nicht. Daher ist das Thema verfehlt.

Der_Klaus , am 06. Juli 2009 um 23:28 ( Link )

"An Christi Himmelfahrt hatte ihr Aktionsbündnis deshalb zu einer Demonstration aufgerufen, die unter der Losung ‚Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus’ stand und deren Ziel es war, den Kongress zu verhindern.“

Na endlich gehen sie gegen den Islam vor, in dem Schwule bevorzugt aufgehängt werden. Ach nein, ein paar Kuttenträger haben nur mal was gesagt. Da ist natürlich viel leichter gegen stänkern und jammern, den die hacken keine Köpfe ab wenn es ihnen zu bunt wird.

Diese ganzen Polit-Korrekten sind feige heuchler die immer nur die harmlosen Angreifen.

Dr. Spiele , am 07. Juli 2009 um 0:26 ( Link )

"Duesberg hat unrecht. Es ist eindeutig erwiesen, dass reihenweise Bluter in den 80er Jahren von HIV-verseuchtem Blut angesteckt wurden."

Ach was, das ist nicht erwiesen.
Vor allem werden Sie keinen einzigen Bluter finden, der an "AIDS" starb ohne die
"AIDS-Medikamente", wie damals insbesondere das mörderische AZT, bekommen zu haben, die das Syndrom zuverlässig auslösen und ebenso zuverlässig zum Tode führen.

Nicht einen einzigen werden Sie da finden!

Massenmord im Zeichen einer PC-Pseudowissenschaft,
vor allem an Millionen von Afrikanern mit gewöhnlichen Durchfallerkrankungen u.ä.,
die mit steuerfinanzierten Drogencocktails ins Jenseits befördert werden, das ist "AIDS".

Danke, liebe Schwule, für euren Beitrag dazu!

Dr. Spiele , am 07. Juli 2009 um 0:35 ( Link )

P.S:

Warum der Islam heute nicht mehr so schwul ist wie in den letzen 1300 Jahren:

http://direland.typepad.com/direland/2009/02/i-wrote-the-folliwng-article-for-gay-city-news--when-iranian-president-mahmoud-ahmadinejad-made-his-infamous-claim-at-a-sept.html

Tja.

Jurij Below , am 07. Juli 2009 um 4:29 ( Link )

Lieber Herr Lichtschlag,
zunächst bedanke ich mich rechtherzlich bei Ihnen, dass Sie schon wieder Sorgen über totalitäre Entwicklung in Deutschland machen. Wir auch immer ohne übliche Propaganda, welche uns von allen Ecken der Medien Finsternis greift.

Was in der tausendjährigen Geschichte der Menschheit immer vorhanden war – Homophilie, wurde noch nie der Art instrumentalisiert wie heute. Ich finde besonders überzeigend und auch wichtig Ihre klare Aussage:

"Auf der anderen Seite sehen wir uns heute vor dem Problem, dass es unglaublich viele Parallelen zwischen dem Nazi-Deutschland und unserem heutigen Deutschland gibt. Gerade die Tabuisierung des Nazi-Deutschlands aber lähmt uns heute, diese Parallelen wahrhaben zu wollen, denn jeder solche Versuch wird gerne sofort als ‚Relativierung des Holocausts’ fehlinterpretiert. Auch aus diesem Grunde wäre es wichtig gewesen, eine neutralere Sichtweise in Bezug auf die Deutsche Geschichte an den Tag zu legen, und nicht jeden, der eine Meinung gegen den Mainstream hat, sofort als Nazi zu brandmarken.“

Zwar sogar die Presse in Israel ab und zugibt, dass der Zentralrat in Deutschland „braucht Anti-Semitismus wie Luft für Atmen“ und dabei macht keine Gedanken daran, dass dieser Politik eine „Gegenwirkung in deutscher Öffentlichkeit hervorruft“ und eines Tages auch tatsächlich ein neuer Holocaust nicht von sog. Nazis komme, sondern von „Überstrapazierung des Geduldens aus der Mitte der Gesellschaft“. (so „Maariv“, März 2009)

Es ist offenbar, dass zu gepflegte Hysterie um Intellektuellen, Politiker und einfachen Menschen, wegen unpolitisch korrekten Vokabular und ‚Relativierung des Holocausts’, welche oft ganz klare die Züge einer deutlichen Erpressung im Sinne der Holocaust Industrie hat, nutzt nun eine Perversion der Kontroverse Opfer-Täter zunehmend aggressiv. Die ADL (Antidiffamation League) in New York versucht in den letzten Jahren der Schwerpunkt des „Anti-Semitismus“ nicht mehr aktiv mit dem sog. Germanentum in Verbindung zu bringen, sondern mit dem Christentum. Seit letzten drei Jahren „Anti-Semitismus“ als solcher ist mit dem Adjektiv „christlich“ fest verschmolzen und heißt offiziell “Christlicher Antisemitismus“.

Die ganze Entwicklung bei der EU hat einen klaren Auftrag: weg von nationalen Souveränität, mehr Entfremdung von Europa durch Islam – der Hauptfeind einer toleranten und volksfreundlichen Koexistenz sei Rom mit ihrem Katholizismus. Dabei steht die Familie und Tradition als letzte Hürde auf dem Weg der politisch korrekten Zukunft. Ein der KGB Überläufer Jan Sepia im Rang eines Generalmajors, der am 25. Februar 1968 über Ungarn und Jugoslawien nach Westen fluchtete, weil er war Vertrauter des Kreml und jährlich als Koordinator für Osteuropa zwei Monate in der UdSSR weilte, hat die strategische Dokumentation zur „4 Phasen der Weltoktober“ mitgeschleppt. Damit hat er bestätigt die Aussagen vor 7 Jahren durch Finnland gefluchten General KGB Anatoliy Golitsyn über Strategischer Plan der „Finnlandisierung Europas“. Ein wichtigsten Punkt des strategischen Plans welche sollte zu „Ära des globalen demokratischen Friedens“ war der Startschuss für den Konzept seit 1929 in Moskau existierten Begriff „polititscheskaja prawilnost“ (the political correctness).

In dem Plan wurde auch „Perestroika“ vorgesehen nicht als Beisetzung des gescheiterten Kommunismus, sondern seiner Rettung, durch antifaschistische Umerziehung und globale Anpassung durch Zentralisierung von Europa, Bekämpfung des Christentums und Schutz der Minderheiten. Einer der erfahrenen KGB-Mitarbeiter und Politiker betrachtet in "Prawda" strategische Pläne so:

„Was würde ich machen, wenn ich KGB und Partei wäre?
Ich würde leise in Untergrund gehen. Wenn Menschen krank und müde werden von Demokratie, werden sie nach der starken Hand rufen. Dann wird die Zeit kommen, wenn nicht mehr zwischen Demokraten und autoritären Herrschern unterschieden wird. Die Leute werden nur eines fordern: volle Laden!“
Boris Gidaspow, ehem. KGB- und KP-Chef von „Leningrad“, danach OB von St. Petersburg

Kann das auch bei uns so passieren. Oder ein Teil der Deutschen kennt das schon?

Darüber findet man in konzentrierten Form eine Zusammenfassung von Thorsten Mann (in seinem Buch „Weltoktober“, Jochen Kopp Verlag, 2007). In der Zeit von Andropow wurde sogar in Moskau eine Sonderabteilung für gender mainstreams mit den Kader von Schulen und Lesben eingerichtet. Die Weiterentwicklung wurde jedoch durch ungünstige Konstellation Reagan-Thatcher- Papst JP II verzögert. Nach der Fall de Mauer und Reorganisation des KGB durch FSB (föderale Sicherheitsdienst) durch Putin „Zersetzung des Westens“ mit geplanten „Wirtschaftskollaps“ in der 1968 begonnene Strategie der „Weltoktober“ gallopiert nun die einst mit Lenins NEP angefangene und durch Stalin-Rappoport „Anpassung der Welt zu politisch korrekten Zwecke: durch Islamisierung, Media Control und Revision des moralischen Vorstellungen.

Alle nun reden von political correctness, aber keine stellt die Frage: welche „Politik“ damit gemeint ist? Leninsche, national-sozialistische, stalinsche, zionistische oder internationalistische. In einem philosophischen Blog ist zu lesen:

„Ich will keinen Holocaust Gott zum Fürchten aufgezwungen bekommen – und genau das tun uns die EU-Fürsten an. Bald heißt der „europäische“ Amtseid: „Ich glaube an den Holo und seine ausgebufften Hohepriester…“

Zwar eine „Gleichschaltung“ ist momentan als Nazi-Begriff verpönt, aber nach Völker, Geschlechter bzw. Personen sollte man nicht unterscheiden werden. So zeichnet sich ein Weg in den Totalitarismus.

Constanze , am 07. Juli 2009 um 7:35 ( Link )

Lieber Herr Lichtschlag,

leider gehen Sie nur ganz am Rande auf ein zunehmend akuter (und daher für mich interessanter) werdendes Problem ein. Dass nämlich Gestalten wie Volker Beck und andere über kurz oder lang an ihren eigenen Weltbild zu ersticken drohen. Mit dem gleichzeitigen Einsetzen für ihresgleichen und die ebenfalls allüberall diskriminierten islamischen Ausländer nehmen sie zwei Gruppen unter ihre Fittiche, die so gar nicht zueinander finden wollen. Man kann es in einigen Bereichen des Hamburger Stadtteils St. Georg bereits beobachten: dieser Multi-Kulti-Vorzeige-Stadtteil mit angeschlossenem Drogenstrich (und den dazugehörenden "Lieferanten" aus einem bestimmten Kulturkreis)ist gleichzeitig eine Hochburg der Homo-Szene. Vereinzelt kam es bereits zu Scharmützeln zwischen schwulen Paaren, die sich für jeden sichtbar dazu "bekannten" und türkisch-arabischen Jugendlichen, die aus ihrem Schwulenhass ebenfalls keinen Hehl machten (in den Mainstreammedien konnte man übrigens so gut wie nie davon lesen).
Noch ist es nicht zu schweren Gewalttaten gekommen, aber m.E. ist es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Schwule zusammengeschlagen oder niedergestochen wird. Man wird die PC-Presse sehr genau lesen müssen, da nicht damit zu rechnen ist, dass eine der genannten Eigenschaften Erwähnung finden wird...
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Einschießen auf christliche Kritiker der "Homo-Religion" ein Ersatz für die an sich angebrachte Auseinandersetzung mit dem Schwulenhass des Islams ist. Diesen Gegner scheint man zu fürchten und weicht daher feige zurück (oder aus Berechnung, denn deustche Mohammedaner sind zu einem Großteil Wähler der Grünen und die will man nicht verprellen...).

Jurij Below , am 07. Juli 2009 um 16:25 ( Link )

Liebe Constanze,
das Problem der Nichtakzeptanz manchen Dingen ist so alt wie die Menschheit. Solange etwas nicht zu auffällig ist, wird das weder besonders beachtet oder missachtet. Abweichungen von der Normalität der Angewohnheiten und auch nicht zuletzt Schwulsein ist nicht in antiken Athen und Rom etwas eingebürgert war, sondern auch in Mittelalter in Europa und überall, inklusive im Orient oder China trotz der drastischen Maßnahmen ist präsent. Nun der Form der „Ausübung“ wird zunehmend öffentlich und sogar wie jetzt fast überall demonstrativ geworden. Z.B. in formell islamischen Indonesien nun offiziell Homoehe zugelassen ist. Bisher die „Ausübung“ war ziemlich privat und wurde nur bei Entdeckungen zum Skandal oder Verfolgung.

Von humanistische Idee der Zivilisierung des Strafrechtes, wobei die Strafe immer wieder milder geworden. Der italienische Rechtsphilosoph Giorgio del Vecchio (1878-1970) meinte: „Die Geschichte der Strafe ist in sehr vielen Dingen für die Menschheit nicht weniger beschämend als die Geschichte der Verbrechen.“ Zwar meistens das stimmt, insbesondere in Gebiet der politischen Verfolgungen, aber del Vecchio und anderen Intellektuellen schon mehr dachten an sog. „moralische“ Delikte.
Auch Deutschland folgte langsam dieser Politik der Verharmlosung des Treibens, welche doch für den Jugendliche nicht so ungefährlich geworden nach der Kommerzialisierung von Sex.

In der Pornoindustrie Pädophilie von harmlosen stories von Knaben wurde in 80er zum normalen Sex erklärt, aber dabei geschwiegen wurde, dass auch Minderjährigen zu derartigen Sex meist gezwungen wurde und zu eine Perspektive zu Geldverdienen insbesondere für Kinder und Halbstarken, die aus armen Verhältnissen stammten. Sog. Begleitungsdienste der Homotourismus liefert den gestressten Unternehmer der „junge Fleisch“. Unzählige Büros für Homo-Kontakten ausbeuten gern die Heteros, die eines Tages ins Geschmack kommen. Wie auch früher die Frauen ihre Karriere mit „horizontalen Dienste“ machten, nun auch die jungen Männer das zunehmend tun. Manche Wissenschaftler sehen daher eine Zwangsverschwulung durch wirtschaftliche Nötigung.

Der Christopher Day in den USA wurde nicht sofort entdeckt als Geschlechtsfreiheit und gar nicht mit National-Sozialismus verbunden. Erst als die Gegenoffensive nach Gulag Bekanntmachung mit der Betonung auf sog. „jüdischen Bolschewismus“ begann, wurde die Angelegenheit im Aktionsprogramm des Holocausts eingeschlossen. Und die Schwulen und Lesben, die immer in der Gesellschaft vorhanden waren wurde zu durch quasi Freden und Friedenfeste zum Propaganda Zweck missbraucht. Also damit auf einem Schuss wurde zwei Hasen unterlegt.

Zu Einem: die Hintergründe und Folgen der gesellschaftsfreundlichen Getümmel um „die Liebe in Freiheit“ als etwas positives und seliges als alternative zu langweilige Ehepflicht und Ausbeutung der Frauen. Also Befreiung von kirchlichen „Dogmen“.

Zum Anderen: Wirksame und praktische nette karnevalistische Mittel zu Bekämpfung der „Gefahren des Rechtsextremismus“ und ständige Erinnerung an Holocaust, indem es kein Platz mehr für solche unwichtige Katastrophen wie Gulag, Holodomor in der Ukraine oder auch sonstigen Genozide gibt.

Zum Dritten: Die lästige altmodische Moral der Familie und Traditionen und überhaupt Heimatliebe nicht mehr in Wege der globalen Wirtschaft, Finanzen und Politik steht und alles wird im Sinne der political correctness die faktische Macht der Konzernen und Geschlossenen Gesellschaften zu stärken und Positionen der Kirche schwächen. Dabei ist nicht zu übersehen wie ein neues Skandal um die perversen Kirchendiener (welche es auch wirklich gibt) durch die Presse bevorzugt ist um die dunkle Seiten der perversen Gutmenschen zu decken. Nun was die Presse nicht interessiert ist die Industriecharakter der angeblich harmlosen Übungen der Kriminellen, die durch ihre Pornostudios beginnen mit bisexuellen Sex und in Endeffekt immer neue Kräfte in Industrie der Schwulen und Lesben politisch korrekt rekrutieren.

Selbst wenn tatsächlich jemand eine bekannte Veranlagung hat, dann wäre nicht so schlimm Gleichsinnigen aus zu suchen, und nicht wie Dracula durch seinem Biss ins seine Nachtwelt immer wieder mehr normalen Menschen zu holen pflegt.

Was man nicht sehen will, die Schwule Industrie tut das täglich und dank der Holocaust Industrie bereits weit größere Profite erzielt.

Jurij Below , am 07. Juli 2009 um 16:46 ( Link )

Liber Herr Linz,
in ihrer Aussage für mich scheint es am wichtigsten von mir hier fett markierte Wort:

Eine politisch sehr aktive Minorität bestimmt hier weit überproportional, wie der Hase laufen soll und legt auch gleich die gültige Sprachregelung fest.
Kein Wunder, dass unsere Politiker weniger Zeit für gesellschaftliche Probleme haben.

Jurij Below , am 07. Juli 2009 um 17:11 ( Link )

Dr. Spiele, Sie Haben die Frage gestellt:

Warum der Islam heute nicht mehr so schwul ist wie in den letzen 1300 Jahren?
Meine Antwort lautet: weil dieser viel schwuler geworden als vor 1300 Jharen. Zugegeben: das ist nicht von mir, sondern von einem Iraner, der in London seit Jahren lebt und nach seinem Flucht wo er als 20-jährig Fahrerdienst für Ajatollah leistete, nicht mehr die Liebe seiner Herren ertragen konnte. Es sieht auch heute mit 39 als "Prinz of Persia" aus. Hat aber eine britische Frau geheiratet, der Familiename der Frau übernommen und 4 Kinder hat. Im National Gallery in London gibt es zahlreiche Miniatüren aus Persien, die Männerliebe darstellen.

"Wenn es tatsächlich Todesstrafe von Homeini an obrigen in Iran angewandt würde, hätte dort fast keinen Ajatollah am Leben geblieben". So britischen Journalisten Ali-Reza Oulumi (Preudonym).

Tanja Krienen , am 07. Juli 2009 um 17:33 ( Link )

Herr Below - Sie verwechseln, wie auch andere Propagandisten der homosexuellen Eiferer, Homoerotik und Bisexualität mit der Wahl des "Lebenweges Homosexualität", der bei jenen Ideologen, um die es hier geht, mit unzähligen Eigenschaften verbunden ist, von denen die auffallendste, nämlich den nackten Hintern in die nächste Kamera zu halten, die kalkulierteste, aber bei Weitem nicht die schlimmste, ist. Die aber ist die Neigung zur Delinquenz.

PeterFreimann , am 07. Juli 2009 um 20:12 ( Link )

Toleranz (z.B. bezüglich Homosexueller) ist die einzige Tugend, die es zum Nulltarif gibt.
(Fleiß, Selbstbeherrschung, Weisheit ... alles nur schwer zu erlangen.)
Nett zu den beiden Männern zu sein, die in der Wohnung nebenan wohnen, kostet nüscht und es gibt auch - in der Regel - keinen Grund, die beiden nicht nett zu finden.
Wir leben in einer egalitaristischen Gesellschaft, nach Beseitigung aller Hierarchien vergleicht sich jeder mit jedem, der Konkurrenzdruck ist enorm.
Wenn ich sonst im Leben nicht so viel erreicht habe, kann ich immer noch wesentlich toleranter sein als andere, das adelt und wärmt die Gemütstemperatur.
Toleranz ist dermaßen attraktiv, daß sich der Durchschnittsbürger niemals von ihr trennen wird, auch wenn das Tittytainment allmählich dazu übergeht, daß nun Erfolgsromane über Kotze und Achselschweiß geschrieben und umworben werden, auch wenn auf CSD-Schauwagen öffentlich koitiert wird.
Bei jeder verübten Intoleranz droht dem Delinquenten, dem Diskriminierer, daß ihm die Umwelt Hunderte von Modernitätspunkten abzieht, um diese dem eigenen Toleranzkonto zuzubuchen.

Shuca , am 07. Juli 2009 um 20:37 ( Link )

@Jurij Below
Verstehe ich sie richtig.Wenn die gewinnen wollen, die sie beschreiben,dann müssen sie alles auf den Kopf stellen was seit 2000 Jahren gegolten hat.Ein katholischer Priester der sich versündigt hat, kommt auf allen Nachrichtensendungen in der besten Zeit.In der gleichen Zeit versammeln sich 13 Millionen Katholiken vor der Mutter Gottes von Guadeloupe.Das kommt auf Teletetexttafel 161.Woher keiner hinschauen tut.Aber was ist das für eine Macht,die gläubigen Katholiken veranlassen tut sich zu schämen das sie katholisch sind.Die Homosexualität ist diamentral so stark wie der Glaube der Menschen an Christus ist.Und sie greifen ständig nur diese Kirche an.Der Islam interessiert die überhaupt nicht.
Per Mariam ad Christum.

Shuca , am 07. Juli 2009 um 20:54 ( Link )

@Juri Below
Schauen sie auf die grüne Partei Deutschlands.Keine Probleme mit der Homosexualität und schon gar keine mit dem Islam.Kopftuch hin und her.Das Ziel ist seit der Auferstehung immer Christus.Was hat dieser Sohn Gottes eigentlich verbrochen das sie ihn so hassen tun.
Per Mariam ad Christum.

PeterFreimann , am 07. Juli 2009 um 21:34 ( Link )

Sehr, sehr schlimm auch die Reaktionen auf den Eisverkäufer Savaris.
In meinem weiteren Bekanntenkreis wird mir schwindelig, wenn ich feststelle, wie wenig Menschen sich der enormen Bedeutung der Vertragsfreiheit bewußt sind, die durch das Diktat des AGG schon stark beschädigt ist.
Weder muß ich als Wirt ein Lesbenpaar bedienen, noch zwingt mich jemand, in meinem Tanzlokal Herren mit grünen Krawatten den Einlaß zu gewähren.
Die Entscheidung des Unternehmers darf dabei willkürlich sein, es ist nicht seine Aufgabe, seinen Krawattengeschmack der Öffentlichkeit zu erklären.
Bei der Abstimmung zwischen Freiheit und Gleichheit hat letztere schon lange gesiegt.

Shuca , am 07. Juli 2009 um 21:43 ( Link )

Was will mann von einer Bevölkerung verlangen,wo ein Tierpfleger in einem Zoo auf das Homosexuelle Verhalten seiner Pinguine mit den Worten eines großen Politikers kontert."Und das ist gut so".Sie haben es gehört,sie glauben es und sind stolz auf ihre eigenen freien Gedanken.

PeterFreimann , am 07. Juli 2009 um 22:04 ( Link )

Eigene Gedanken überprüft man, verwirft Sie eventuell wieder und diskutiert sie achtsam mit anderen, die selber denken.
Stolz auf die "eigene Gedanken" sind genau diejenigen, die als eine Art Wand nur das reflektieren, was sie durch die Dauerbeschallung der Medien empfangen. Wer nichts besitzt, steht unter Zwang, das krampfhaft festhalten zu müssen, was ihm ohne Eigenleistung von außen zugeflogen ist.

Tanja Krienen , am 08. Juli 2009 um 7:41 ( Link )

"Weder muß ich als Wirt ein Lesbenpaar bedienen..."

Das wäre kein Ausdruck einer zivilen Haltung, denn in der Tat sollte man Menschen nicht wegen ihrer sexuellen Ausrichtung diskriminieren. Wenn ICH die Schwulen-Lobby kritisiere, dann, weil sie mehr will als Gleichberechtigung und weil sie dies mit ekelhaften Mitteln anstrebt. Aber die Nichtbedienung allein wegen Andersartigkeit (sofern die Kunden nicht extrem aus dem Rahmen fallen), ist ein Skandal und eines Rechtsstaates unwürdig.

Urs Bleiker , am 08. Juli 2009 um 12:38 ( Link )

@Tanja Krienen

Wir wollen mal nicht übertreiben. Ein Wirt ist kein Staat, das macht den entscheidenden Unterschied. Der Trick des Staates ist es ja gerade, diesen Unterschied zu verwischen!

Zur letzten Weihnacht habe ich übrigens von Ihnen im Gegensatz zu Ihren Freunden und Verwandten kein Geschenk erhalten. Wie können Sie diese skandalöse Diskriminierung rechtfertigen? Sie sind eindeutig eine Mini-Apartheids-Diktatur, von Rechtsstaatlichkeit kann bei Ihnen nun wirklich keine Rede sein...... :-)

TrebMelsa Fördermitglied , am 08. Juli 2009 um 12:53 ( Link )

@ Tanja Krienen

Einspruch!
Gerade darum geht es.
So bescheuert und idiotisch die persönliche Einstellung irgendeines Menschen sein mag und wie sehr ich persönlich diese Einstellung auch ablehnen und nicht nachvollziehen vermag: aber über die Verfügung des Eigentums hat nun einmal jede Person alleine zu entscheiden.
M. E. ist es einem Rechtsstaat unwürdig, wenn der Staat in privatrechtliche Vertragsbeziehungen hineinregiert.
Um beim Beispiel zu bleiben:
Es bleibt dem Wirt überlassen, wen er bedienen will oder nicht. Will er keine Stiefelträger im Lokal haben, so ist dies seine Sache, er muss damit klar kommen, dass die Stiefelträger sein Lokal meiden und er dadurch weniger Umsatz hat (dieses Beispiel ist sogar aus der Realität, denn vor Jahren gab es in Aachen ein Tanzlokal, in welchem ein Mann, der Stiefel trug, keinen Einlass fand). Egal wie bescheuert so eine Einstellung ist, hier hat kein Staat sich einzumischen. Man kann höchstens versuchen, dem Wirt zu überzeugen, welchen Unsinn er praktiziert - aber nicht zwingen.
Deshalb halte ich auch nichts von den Antidiskriminierungsgesetzen, die in die privaten Beziehungen der Menschen hineinregieren wollen. Antidiskriminierungsparagraphen gehören in die Verfassungen von Rechtsstaaten, damit machtgeile Politiker das Gewaltmonopol nicht zum Nachteil von Minderheiten oder auch Mehrheiten missbrauchen.
Hingegen habe ich als Privatperson keinerlei >Gewaltrechte< über andere, habe aber wohl das Recht zu entscheiden, ob ich mit >Person A< oder >Person B< private / geschäftliche Beziehungen pflegen möchte. Selbst dann, wenn der Umgang mit A mir Vorteile bringen würde, ich aber den nachteiligen Umgang mit B vorziehe, hat hier NIEMAND - erst recht kein Staat - etwas reinzureden.

Außerdem, gerade im Alltag diskriminieren wir ständig, wenn ich beim Aldi einkaufe, dann diskriminiere ich Lidl; bevorzuge ich das griechische Bistro, dann diskriminiere ich das italienische Café nebenan usw. usw.

Tanja Krienen , am 08. Juli 2009 um 13:17 ( Link )

Gerade darum geht es doch, wenn wir die rechtstaatliche Grundlage verteidigen wollen. Oder will man das hier nicht (wenn ich mir die Sympathien für Anarchisten vom Schlage der Piratenpartei ansehe, kommen mir echte Zweifel)!?

Wo ich einkaufe und wieviel, spielt doch keine Rolle - wir müssen schon bei einer nachvollziehbaren Argumentation bleiben. Wenn aber jemand sagt: Ich verkaufe Ihnen nichts, verhundern Sie doch, niemand in der ganzen Stadt verkauft Ihnen etwas, nicht mal einen Liter Wasser und zwar, weil Sie ein Republikaner sind oder ein Katholik oder weil ich ef bei ihnen im Briefkasten gesehen habe, oder ich werfe Sie aus dem Kino, einfach weil mir danach ist - dann wird das zivile Recht gebrochen. Stellt jemand Regeln auf und Sie befolgen diese nicht, so hat der Inhaber selbstverständlich das Recht zu handeln - aber dann muss er alle zunächst einmal gleich behandeln. Die Faktenlage bei diesem Beispiel liegt völlig anders, als wenn ich willkürlich etwas Abweichendes als gleich darstelle oder sogar positive Sonderrechte aus der Abweichung fordere.

Um beim Thema zu bleiben: Menschen allein wegen ihrer Homosexualität zu bestrafen, auszugrenzen oder sie unmenschlich zu behandeln, ist ein Skandal und verstößt gegen das allgemeine Recht, aber etwas anderes ist es, die überzogenen Ansprüche der Schwulenlobby vehement zurückzuweisen und sie inhaltlich zu kritisieren oder gar eigene, andere Vorstellungen zu benennen.

DerBerliner , am 08. Juli 2009 um 13:33 ( Link )

"Anarchisten vom Schlage der Piratenpartei"
Sie sollten Ihre Kritikfähigkeit einschalten, so vorhanden, wenn Sie Mainstream-Medien lesen/sehen.

Das ist derzeit die einzige Partei, die noch nicht von den Hintertanen des Systems kontrolliert wird. Kommt aber auch noch. Läuft bereits an...

Urs Bleiker , am 08. Juli 2009 um 13:36 ( Link )

@Tanja Krienen

"Ich verkaufe Ihnen nichts, verhungern Sie doch, niemand in der ganzen Stadt verkauft Ihnen etwas, nicht mal einen Liter Wasser und zwar, weil Sie ein Republikaner sind oder ein Katholik oder weil ich ef bei ihnen im Briefkasten gesehen habe,...."

Um Ihre Argumentation zu stützen, müssen Sie einen Absurd-Fall konstruieren, wo Ihnen alle Geschäfte einer Stadt nichts verkaufen und Sie verhungern. Danke für das Wasser auf die Mühle meiner Argumentation!

".......oder ich werfe Sie aus dem Kino, einfach weil mir danach ist - dann wird das zivile Recht gebrochen."

Der Satz ist richtig. Der Kinobesitzer, der mich gegen Entgelt rein gelassen hat, bricht einen privat- bzw. zivilrechtlichen Vertrag zwischen mir und ihm. Ich kann ihn wegen Vertragsbruchs verklagen. Ein Diskriminierungsgesetz ist nicht notwendig! Auch hier: Nochmals Danke!

TrebMelsa Fördermitglied , am 08. Juli 2009 um 13:51 ( Link )

@ Urs Bleiker

Genau richtig !!

Tanja Krienen , am 08. Juli 2009 um 16:12 ( Link )

Urs Bleiker - Mein Einwand ist gar nicht absurd. Sie müssten doch wissen, wie man z.B. die Leute von Pro-Köln behandelte. Seien Sie mal Schalker - Fan und in einer "rechten" Partei, da kommen Sie nicht mehr ins Stadion. Überflüssig zu sagen, dass ich nicht die Meinung der Ausgeschlossenen teile, aber es müsste doch hier klar sein, dass solche Maßnahmen, die man doch auch immer wieder kritisierte, nicht zu akzeptieren sind. Warum bejaht man sie, wenn man sich selbst die Option auf den "dicken Max" warmhalten will, bzw. sein Mütchen an einem imaginären Schwulenpärchen (wohlgemerkt einem, dass nichts tat als schwul zu sein) kühlen möchte?

Berliner - Nicht umsonst schloss sich der einzige Vertreter der Piratenpartei im EU-Parlament der Fraktion der Grünen an. Auch wenn man durchaus z.B.das Urheberrecht reformieren bzw. die bestehenden Gesetze nicht zu eng auslegen sollte, so ist doch die Abschaffung des geistigen Eigentums und der völlig freie Gebrauch sämtlicher Ideen und Werke, nichts als ein Diebstahl und das Produkt anarchistischer Gesinnung. Der Bezug auf die gesetzlosen Piraten ist schon bezeichnend und - kein Zweifel - die Gesinnung auch.

Ernst-Gottlieb von Emhofen , am 08. Juli 2009 um 16:51 ( Link )

Sehr geehrte Mitdiskutanten,

würden Sie mir vielleicht freundlicherweise erklären, worüber Sie hier so angestrengt diskutieren, als würde der Weltfrieden davon abhängen?
Was bitte ist die "Schwulen-Lobby" und wo greift sie in unser aller Leben ein? In welchem Fernsehprogramm werden nackte Hintern gezeigt? Und wo bitte wird in der Öffentlichkeit kopuliert?

Mit freundlichen Grüssen

Ernst-Gottlieb von Emhofen

Urs Bleiker , am 08. Juli 2009 um 17:12 ( Link )

Es ist niemand gezwungen, mit Leuten, die politisch "rechts" stehen oder auch nur als solche gelten, zu verkehren. Jeder darf sie auch meiden. Das Problem beim staatlichen Kampf gegen "rechts" ist der Missbrauch des Gewaltmonopols des Staates.

Ich habe im Übrigen ein weiteres schlagkräftiges Argument gegen Antidiskriminierungsgesetze: Sie sind in hohem Masse menschenfeindlich. So erlaubt das Verbot der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts nicht nur die Diskriminierung von Männern durch Private (was gar keine Diskriminierung ist), sondern v.a. erlaubt und gebietet auch deren Diskriminierung durch den Staat (was eine echte Diskriminierung darstellt). Weisse geniessen keinen Schutz vor Rassismus durch Behörden. Und Scientology geniesst keine Religionsfreiheit vor den Behörden.

Tatsächlich ist ein Diskriminierungsverbot gleich doppelt unsinnig (neben dem, dass, wie geschildet, die Intension immer auch pervers ist):

1. Die private "Diskriminierung" ist gar keine Diskriminierung, da Private über kein Gewaltmonopol gegenüber andern Privaten besitzen.

2. Diskriminierungsverbote schüren vielmehr echte Diskriminierung, also die Diskriminierung gewisser Gruppen durch den Staat. Denn die Gruppen, welche sich aufgrund ihrer (i.d.R. biologisch bedingten) Gruppenzugehörigkeit gar nicht auf Diskriminerungsverbote berufen dürfen (Männer, Weisse, Heterosexuelle, Scientologen, Christen) werden durch dieses Minderrecht gegenüber andern Privilegierten (Frauen, Schwarze, Moslems, Schwule, Lesben) diskriminiert! So bilden Antidiskriminierungsgesetze immer einen in sich geschlossenen Widerspruch!

Beachten Sie hierbei, dass die Sklaverei in Amerika bis 1865 im vollen Einklang mit der amerikanischen Verfassung stand. Diese schrieb nämlich vor, dass alle Menschen frei und gleich sind, mithin somit niemand diskriminiert werden dürfe. Das Problem hier wieder: Dass Schwarze "Neger" sind, mithin von diesem Recht à priori aus biologisch-rassischen Gründen gar keinen Gebrauch machen konnten! Politisch korrekt (zumindest aus damaliger Sicht), eindeutig keine Diskriminierung, da Schwarze die rassischen Voraussetzungen nicht erfüllten, - aber war das auch Gerecht?

DerBerliner , am 08. Juli 2009 um 17:57 ( Link )

so ist doch die Abschaffung des geistigen Eigentums und der völlig freie Gebrauch sämtlicher Ideen und Werke, nichts als ein Diebstahl und das Produkt anarchistischer Gesinnung.

Falsch, denn de fakto nützt die heutige Praxis allein und nur den Konzernen zur Ausbeutung der Creativen und der Massen. Das alles verhindert Forschritt und dient allein der Machterhaltung.

Siehe Software-Patente: die Versuche, Konzepte zu monopolisieren, "One-Click" etc. Die Konzerne tun sich gegenseitig nichts, wollen aber den Mittelstand abwürgen.

Das haben Verbrecher-Firmen wie Microsoft, Adobe etc. allein im Sinn. Für Software, die Null kostet in der Produktion, Hunderte von Euro von einem Privaten zu verlangen, das ist ein Verbrechen in meinen Augen. Und ich lebe selbst von Produkten unter dem Urheberrecht.

Pharma ist nicht anders. 5 x mehr für Werbung als für F & E. Musik noch schlimmer. Buch-Schreiber könnten auch selbst publizieren. Niemand braucht Bertelsmann, Sony etc.

Wir haben Stamokap: Staat und Monopol-Konzerne. Die anderen bluten. Diese Ausbeutung - auch und gerade der Creaktiven - durch "Rechte-Verwerter" muß geändert werden!

Ernst-Gottlieb von Emhofen , am 08. Juli 2009 um 18:01 ( Link )

Sehr geehrter Herr Bleiker,

in der US-Verfassung steht, soweit ich weiss, nichts davon, daß bestimmte Rechte nur für Weisse zu gelten hätten. Somit war die Versklavung der schwarzen Bevölkerung absolut verfassungswidrig.

Mit freundlichen Grüssen

Ernst-Gottlieb von Emhofen

PS: Über "a priori" steht kein accent grave.

Urs Bleiker , am 08. Juli 2009 um 18:42 ( Link )

Sehr geehrter Herr von Emdhofen

Mein Kommentar machte ja gerade darauf aufmerksam, dass der dem geschriebenen Teil übergeordnete ungeschriebene Teil der Verfassung bei der Beurteilung von Diskriminierungsverboten berücksichtigt werden muss. Gemäss dem ungeschriebenen Gesetz, wonach nur von den verfassungsmässigen Rechten Gebrauch machen kann, wer die z.B. geschlechtlichen oder rassischen Voraussetzungen erfüllt, war die Versklavung der Schwarzen in Amerika rechtens. Kaum ein Jurist hatte dies damals in Frage gestellt.

Das ist auch heute so. Oder kennen Sie etwa einen Juristen, der die Tatsache in Frage stellen würde, dass in Deuschland oder in der Schweiz sich ausschliesslich Frauen auf das verfassungsmässige Gleichberechtigungsgebot bezüglich des Geschlechtes berufen können? Wenn ja, kennen Sie einen Exoten seiner Zunft.

Mann kann nun einwenden, dass Juristen nun mal berufsbedingt moralisch retardierte Subjekte sind, die naturgemäss Recht und Unrecht kaum voneinander unterscheiden können - welcher Nichtjurist mit gesundem Menschenverstand würde das schon ernsthaft bestreiten? Tatsächlich aber wird diese perverse Rechtsauffassung auch von der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung geteilt.

Ein Diskriminierungsverbot muss also immer unter dieser Prämisse beurteilt werden. Alles andere ist realitätsfremd!

Im Übrigen empfehle ich Ihnen, meine Texte weiterhin genau zu prüfen. Sie werden in Anbetracht meiner Rechtschreibeschwäche noch viele Erfolgserlebnisse verbuchen können.... ;-)

Mit freundlichen Grüssen

Urs Bleiker

TrebMelsa Fördermitglied , am 08. Juli 2009 um 18:45 ( Link )

@ Ernst-Gottlieb von Emhofen

Wurde aber in den meisten US-Staaten vor dem Bürgerkrieg so gesehen, dass Sklaverei mit der US-Verfassung konform ging, weil in einem Staatenbund mit souveräner Mitgliedsstaaten, dass >Recht der Einzelstaaten< das staatenbündlerische Zentralrecht schlug.

Erst durch Abraham Lincoln und den Bürgerkrieg sind die USA zum Bundesstaat geworden.

Molot , am 08. Juli 2009 um 19:55 ( Link )

Tanja Krienen, am 08. Juli 2009 um 16:12

Abschaffung des geistigen Eigentums und der völlig freie Gebrauch sämtlicher Ideen und Werke, nichts als ein Diebstahl und das Produkt anarchistischer Gesinnung.

Definieren Sie doch mal den Begriff "geistiges Eigentum".
B.Ullmann

Tanja Krienen , am 08. Juli 2009 um 20:13 ( Link )

@ Ernst-Gottlieb von Emhofen - Sie haben wirklich noch nie von jenen Anlässen Kenntnis erlangt, bei denen der Schwulenverband im Bundestag zu Gesetzesänderungen angehört wird, selbst wenn es Themenbereiche sind, die ihn in (be)dürftiger Faktenlage zeigen? Sie kennen auch Volker Beck und seine ambivalenten Aktionen nicht? Sie haben noch nie erlebt, wie die Vertreter der homosexuellen Entscheidungshoheit Personen stigmatisierten, die dann politisch erledigt waren? Leben Sie in Deutschland oder im 19. Jahrhundert?

Werter Urs Bleiker - Ich rede gar nicht vom "Antidiskriminierungsgesetz", welches mir ähnlich suspekt erscheint wie ihnen, sondern: Die "Sessionen" im gesellschaftlichen Leben (andere sagen Parallelgesellschaften), die auch mit einer zugeschnittenen Rechtsauffassung einhergehen, sind es, die mir Sorgen bereiten. Die Unterteilung in Stammesgesellschaften fördert jeder, der Partikulargesetze fordert - lesen Sie einmal Jan Fleischhauer.

Und so müssen wir uns auf ein paar Spielregeln gemeinsam einigen, wenn wir nicht den gesellschaftlichen Kampf "Alle gegen alle" wollen. Dieser Kampf ist leicht zu vermeiden, wenn wir den Verstand (der etwas anderes ist als die Vernunft) sprechen lassen. Noch einmal deutlich gesagt, habe ich nichts im Sinn mit künstlich geschaffenden und herbeigeredeten Privilegien aus der Sicht irgendeiner "Minderheitengruppe", sondern glaube, eben jene Regeln könnten durchaus gelten, ohne in einem unzureichenden Maße die Rechte anderer zu tangieren.

Sie aber kommen mir, korrigieren Sie mich bitte nicht, wenn ich richtig liege, so vor, wie ein Ultralinker, der immer alles auf den Staat schiebt, aber in Wirklichkeit selber für die gesellschaftlichen Unzulänglichkeiten verantwortlich ist. Alle sind unschuldig, sagt der Linke, nur nicht der Staat, die Banker usw.. Sie sagen prinzipiell dasselbe: Der Staat ist schuld, der Gesetzgeber usw.. privat bin ich absolut jungfräulich.

Die Wahrheit ist, dass sowohl der Staat, als auch öffentliche Körper (egal ob privat oder staatlich), also Publikationsgesellschaften, wie auch die Polizei oder der erwähnte Kinobetreiber, allesamt GLEICHRANGIG agieren. Ebenso der "private Mensch", der keinesfalls befreit ist von der Frage, ob er sich im Rahmen des Angemessenen befindet, oder eben nicht. Ein Eisverkäufer, der homosexuellen Kunden (die sich, das ist meine Grundvorsetzung selber zivil verhielten und nicht, wie so oft zu sehen, sexuell provokativ) das Produkt verweigert, stellt sich so außerhalb des Rechtes, wie der Staat, der Ihnen das verweigert, worauf Sie einen Anspruch haben, wenn dieser begründet ist.

So, wie der Anspruch der Verkäufer geistigen Eigentums, werter Berliner (der Wohnort ist wohl Programm), der jedoch ihrer Anti-Konzernrethorik, die der Linken letztlich sehr nahe kommt, anscheinend nichts wert ist, wenn Sie sich ihn nicht kostenlos aneignen können.

Aber wer meint, ein Fußballverein sollte entscheiden, welche politischen Coleur eingelassen werden, hat keine Ahnung vom Sport, noch fühlt er, was so eine angewandte Regel bedeutet. Wer so denkt, kann auch nicht prinzipiell etwas gegen den Stalinismus einwenden, sofern der sich z.B. im Treppenhaus eines beliebigen Menschenklumpen mit ausgefahrenem Spaten und dem dazugehörenden Spruch: "Ick bestimme wär hier durchjeht, wa?" äußert: ist ja nur privat.

DerBerliner , am 08. Juli 2009 um 20:27 ( Link )

So, wie der Anspruch der Verkäufer geistigen Eigentums, werter Berliner (der Wohnort ist wohl Programm), der jedoch ihrer Anti-Konzernrethorik, die der Linken letztlich sehr nahe kommt, anscheinend nichts wert ist, wenn Sie sich ihn nicht kostenlos aneignen können.

Sie haben Null verstanden, was derzeit abläuft: Die Enteignung und Versklavung des Mittelstands durch "Hochfinanz" und Konzerne und den Staat als deren Werkzeug.

Ich will die "Freien" im Mittelstand. "Linke", also Kollektivisten, wollen Aparatschiks, Räte, also Staat.

Es ist halt schwer, anders als bi-polar zu denken. Dividere et impera wirkt leider - nicht nur bei Ihnen.

kostenlos aneignen können

Ist sowieso Quatsch, denn bei fast immer handelt es sich dabei um "Rechte", die für Null dupliziert werden können. Und um "aneignen" geht's schon gar nicht.

Lopi01 , am 08. Juli 2009 um 22:01 ( Link )

Liebe Kommentatoren,

es gibt immer mehr Stimmen die seit einiger Zeit versuchen Pädophilie zu rechtfertigen (Kindheit, Gene etc.). Die gleichen Argumente wie die über Homosexualität.

Nur weil jemand den Drang verspürt etwas bestimmtes zu tun, ist es noch lange keine Rechtfertigung. Das gilt ebenso für Mord und andere Dinge.

Die Tötung von Millionen (denke an die zwei Weltkriegen) ist damals auch sehr gut und intelligent begründet worden. Viele andere Millionen haben jenen Argumenten geglaubt. Nicht alle aber viele!!

Ich finde sehr interessant was im Römerbrief Kapitel 1 Verse 24-7 steht, ich glaube sehr aktuell für dieses Thema:

,,Daher überließ sie Gott entsprechend den Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Leiber untereinander entehrt würden, ja diejenigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten. Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen; und desgleichen verließen auch die Männer den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte".

Übrigens: Ehebruch wird in der Bibel auch als schwerwiegende Sünde deklariert.

Aber auch hier gibt es Millionen die sicher anders darüber denken.

Veritas , am 08. Juli 2009 um 23:22 ( Link )

"...es gibt immer mehr Stimmen die seit einiger Zeit versuchen Pädophilie zu rechtfertigen (Kindheit, Gene etc.). Die gleichen Argumente wie die über Homosexualität."

Wobei es zwischen der Ausübung von Pädophilie und der von Homosexualität doch zu differnzieren gilt, der Unterschied liegt im Zwang bzw. der Freiwilligkeit - dem wohl urlibertären Prinzip...

Heta , am 09. Juli 2009 um 1:29 ( Link )

Das nur vorneweg: Der Eisverkäufer Paolo Savaris hat sich nicht geweigert, Frauen zu bedienen, weil sie Lesbierinnen sind, sondern, sagte er: „Nachdem die beiden Frauen etwa 20 Minuten lang geküsst und gelutscht hatten, habe ich sie gebeten, zu gehen – aus Respekt den anderen Gästen gegenüber.“ Ich möchte auch keine küssenden und lutschenden Heteros neben mir sitzen haben.

Wie stumm selbst linke Schwule hingegen werden, wenn es um den Islam geht, beschrieb Peter Whittle vor drei Tagen in seinem „Daily Telegraph“-Blog: „Liberal gays are scared to tell the truth about Muslim homophobia“:

http://blogs.telegraph.co.uk/news/peterwhittle/100002250/liberal-gays-are-scared-to-tell-the-truth-about-muslim-homophobia/

Und er schlussfolgert: „Ich bin alles andere als religiös, aber ich stelle fest, dass es als vollends rechtens angesehen wird, die katholische Kirche als Ganzes zu dämonisieren oder sogar das Christentum im Allgemeinen. Aber wenn es um den Islam geht, wird jeder sehr wortkarg.“

Den erwähnten Peter Duesberg hab ich vor Jahren in einem Frankfurter Kino erlebt. Es lief ein Film, der die AIDS-Orthodoxie in Frage stellte, danach Diskussion. Duesberg sagte: „Jungs, was ihr treibt, ist gesundheitsschädlich.“
Und schon krähte ein junger Typ: „Schwulenfeind!“

weltwocheonline , am 09. Juli 2009 um 11:01 ( Link )

Der schwule Schrifsteller Philipp Tingler antwortet in der Weltwoche 28/09 auf den Artikel von Philipp Gut: «Es gebe einen nervigen Kult um die Schwulen, schrieb die Weltwoche. Jetzt kommt die Replik: Der Kampf um Gleichberechtigung muss weitergehen. Tunten hin oder her.»

Gerhard Mundt , am 10. Juli 2009 um 6:13 ( Link )

Homosexuelle Menschen unterscheiden sich von heterosexuellen nicht dadurch, dass Sexualität in ihrem Leben eine größere Rolle spielt oder dass sie jedwede Freizügigkeit auf diesem Gebiet für sich in Anspruch nehmen, sondern dass der Mensch, zu dem sie sich hingezogen fühlen, gleichen Geschlechts ist. Das muss einfach zur Kenntnis genommen und respektiert werden, und dafür ist Toleranz zu fordern!

In der Öffentlichkeit entsteht leider mehr und mehr ein Bild von Homosexuellen, das nicht nur den "ganz normalen" Menschen zeigt, sondern das den "Unersättlichen" zeigt, der mehr und immer mehr haben will. Diese Unersättlichkeit - auch auf sexuellem Gebiet - betrifft aber keineswegs (nur) homosexuelle Menschen, sondern ist Ausdruck eines Lebensgefühls unserer Gesellschaft, das immer bedenklichere Ausmaße annimmt.

So manche in diesem Artikel vorgebrachte Kritik ist darum nachvollziehbar. "Meinungsfreiheit" muss sein, einem "Meinungsterror" ist dagegen in jeder Richtung entschieden entgegenzutreten.

Tanja Krienen , am 10. Juli 2009 um 7:57 ( Link )

Das ist ein großer Irrtum Herr Mundt! Fast jeder Homosexuelle oder sonstige Abweichler hat ein Trauma erlitten - das unterscheidet ihn schon von den meisten anderen. Dazu kommt, dass er anders mit diesem Trauma umgeht. Wer Homosexualität als gleichrangig ansieht, trägt zur Zerstörung der Gesellschaft bei. Dass heute scheinbar und vielleicht auch objektiv, mehr Homosexuelle in Erscheinung treten als je zuvor, hat ebenfalls mit der Auflösung jeglicher Strukturen zu tun. Es wirkt schon!

Wie schrieb schon Alfred Adler:

"Es hängt die ganze Entwicklung eines Menschen davon ab, wie viel Kontaktgefühl in seinem dritten, vierten, fünften Lebensjahr entwickelt ist. In dieser Zeit schon zeigt sich der Grad der Anschlussfähigkeit. Wenn man die Fehlschläge daraufhin betrachtet, so sieht man, dass alle fehlerhaften Bewegungsformen aus dem Mangel an Kontaktfähigkeit zu erklären sind…In dieser Bewegungsform finden wir auch die Tendenz zur Ausschaltung, die am stärksten bei der reinen Homosexualität zutage tritt. Auch in anderen Fällen ist sie wirkend, wie beim Fetischismus und Sadismus. In letzterem finden wir eine starke Aggression, die nicht zur Lösung des Problems führt, und können eine eigenartige Form des Zögerns, der Ausschaltung wahrnehmen, in der eine Sexualerregung zur Unterdrückung der anderen führt. Ebenso beim Masochismus…Wir können auch die Fehlerquellen herausfinden, die uns verstehen lassen, warum das Kind im Mangel an Kontaktfähigkeit irrtümlich steckengeblieben ist. Diejenige Erscheinung im gesellschaftlichen Leben, die den stärksten Anlaß zur mangelnden Kontaktfähigkeit gibt, ist die Verwöhnung. Verwöhnte Kinder haben nur mit der verwöhnenden Person Kontakt und sind infolgedessen genötigt, alle anderen Personen auszuschalten….Alle Perversen zeigen ihr Bewegungsgesetz nicht nur dem Liebenproblem gegenüber, sondern bei allen Prüfungen, für die sie nicht vorbereitet sind. Deshalb finden wir bei sexuellen Perversionen alle Charakterzüge der Neurose, wie Überempfindlichkeit, Ungeduld, Neigung zu Affektausbrüchen, Gier, wie sich ja auch Perversen damit rechtfertigen, dass sie wie unter Zwang stehen. Es ist eine gewisse Besitzgier, die darauf ausgeht, den Plan, der ihnen durch ihre Eigenart gegeben ist, durchzuführen, so dass man einen so starken Protest gegen eine andere Form findet, dass für den anderen auch Gefahren nicht ganz ausgeschlossen sind (Lustmord, Sadismus)."

DerBerliner , am 10. Juli 2009 um 9:25 ( Link )

Null Toleranz und keinerlei Gnade gegenüber Kinderschändern!

Es ist schon zu viel, daß der Kinderschänder und Massenmörder Mohammed seine sogenannte "Religion" begründen konnte, in deren Namen Frauen und natürliche Sexualität auf's Brutalste unterdrückt und Perversionen gezüchtet werden wie Pädophilie, Homosexualiät und Sodomie.

Pädophilie und Homosexualiät sind Perversionen menschlicher Triebe, egal was die PC dazu sagt, die reinste Lüge ist und die Wahrheit unterdrücken will.

Und leider liegen viele Propagandisten der Homosexualiät ganz nah an der Kinderschändung, auch wenn das natürlich vehement bestritten wird.

Was Kindsmißbrauch bewirkt, das habe ich leider bei meiner großen Liebe und bei mehreren Freundinnen bitter erleben müssen. Null Toleranz!

Leute wie Beck, Cohn-Bendit oder auch Wowereit als Verfechter von Perversionen gehören m.E. in den Knast für ihre zerstörerische Manipulation von Jugendlichen und der Gesellschaft.

Toleranz hört auf, wo sie Selbstzerstörung duldet oder in die Rechte anderer (hier Kinder) eingreift. Und diese m.E. Verbrecher fördern aktiv, die Gesellschaft und die Menschen derart zu zerstören.

Wer homosexuell ist, soll das diskrekt im Privaten praktizieren, aber sich von allen Kindern, Jugendlichen und von Werbung für seine Abartigkeit fern halten.

Der Artikel und die Diskussion hier beweist, wie weit die Asuras ihre schädlichen Einflüsse bereits getrieben haben. Man lese Armin Risi oder mal das Neue Testament. Die Verursacher dieser Enwicklungen sind nicht menschlich!

Gerhard Mundt , am 10. Juli 2009 um 10:21 ( Link )

Frau Krienen, da muss ich Ihnen ganz entschieden widersprechen! Wenn Menschen Verletzungen irgendwelcher Art erlitten haben, bleiben sie von ihrer sexuellen Prägung her das, was sie auch vorher waren: wer heterosexuell war, bleibt heterosexuell, und wer homosexuell war, bleibt homosexuell.

100 Homosexuelle unterscheiden sich in dem, was ihnen wichtig ist und woran sie sich orientieren, genauso voneinander, wie 100 Heterosexuelle. Wir sollten uns hüten, zu verallgemeinern! Und alles andere als hilfreich ist es, zu theoretisieren und unsere jeweilige Theorie als die einzig richtige anzusehen und hinzustellen.

Wenn "DerBerliner" "Null Toleranz gegenüber Kinderschändern" fordert, dann stimme ich dem zu. Wenn er aber Homosexualität und Pädophilie in einem Atemzug nennt, dann ist das genauso falsch, als wenn jemand Heterosexualität und lebenslängliche sexuelle Treue als untrennbares Doppel sieht. Kindsmissbrauch ist bei Homo- wie bei Heterosexuelle in gleicher Weise verwerflich und zu ahnden.

Und was das "Praktizieren von Sexualität" betrifft, so gehört das bei homo- wie heterosexuellen Menschen zum "Intimbereich" und nicht an die Öffentlichkeit. Die "Sexualisierung" unserer Gesellschaft macht vor niemandem Halt. Jeder von uns, sei er homo- oder heterosexuell, entscheidet selber, ob er sich ihr anschließt.

DerBerliner , am 10. Juli 2009 um 10:35 ( Link )

@Mundt

Sie betreiben sprachliche Manuipulation - wie die Mainstrem-Presse!

Ich schrieb

liegen viele Propagandisten der Homosexualiät ganz nah an der Kinderschändung

daraus machen Sie:

Wenn er aber Homosexualität und Pädophilie in einem Atemzug nennt, dann ist das genauso falsch, als wenn jemand Heterosexualität und lebenslängliche sexuelle Treue als untrennbares Doppel sieht

"viele Propangandisten.... ganz nahe beeinander" und "untrennbares Doppel" sind noch nicht einmal ähnlich, geschweige denn gleich. Sie verfälschen meine Worte. Das ist auch eine Form von Lüge!

Die Leser hier sind nicht so dumm, Ihnen auf den Leim zu geben!

Was ich klar ausdrückte, ist: Für Homosexuelle liegt Pädophilie mit Sicherheit näher als für Normlos. Die Trennlinie ist haardünn. Was natürlich bestritten wird.

Und Homosexualität als Perversion implizit mit sexueller Treue auf eine Stufe zu stellen, das ist falsch und höchst manipulativ.

Gerhard Mundt , am 10. Juli 2009 um 10:37 ( Link )

Tanja Krienen schrieb gestern:

"Um beim Thema zu bleiben: Menschen allein wegen ihrer Homosexualität zu bestrafen, auszugrenzen oder sie unmenschlich zu behandeln, ist ein Skandal und verstößt gegen das allgemeine Recht, aber etwas anderes ist es, die überzogenen Ansprüche der Schwulenlobby vehement zurückzuweisen und sie inhaltlich zu kritisieren oder gar eigene, andere Vorstellungen zu benennen."

Genau hierum geht es! Jede Maßlosigkeit ist zu stoppen, gleich, von wem sie ausgeht. Wer Respekt für sich und seine Haltung fordert, hat diesen Respekt auch denen entgegenzubringen, die anders denken. Das ist zwar schwer, aber unverzichtrbar für eine Gesellschaft, die friedlich sein will.

Tanja Krienen , am 10. Juli 2009 um 11:00 ( Link )

Herr Mundt, Sie sind da ziemlich blauäugig und verwischen die Wahrheit. Durch die Anschauung am Objekt sollte man doch schon sehen, wie der überragende Teil der Schwulen beisammen ist: laut, penetrant, auffällig! Ich habe deshalb Alfred Adler zitiert und den sollten Sie, daer ein überragender Psychologe war, einmal berücksichtigen. Ich könnte auch gern einmal Thomas Mann zitieren, der auch seine guten Gründe sich nicht zu outen, da er in den Abgrund einer "Gesellschaft" blickte, mit der nichts zu tun haben wollte. Schauen Sie aich aber nur seinen Sohn an! Warum, denken Sie, sterben so viele Schwule so früh (das gilt auch andere Deformierte wie jüngst Michael Jackson)?! Und lesen Sie bitte einmal meine Einwände -
http://www.campodecriptana.de/blog/2009/03/04/1208.html

Viscount , am 10. Juli 2009 um 16:54 ( Link )

Ein bißchen gruselt's mich schon, wenn ich einige der hiesigen Kommentare und vor allem das zum Himmel stinkende Sumpfgelände, das manche durchzieht, so überfliege.

Das ganze geht übrigens für echte Libertäre auch in einer viel kürzeren, aber wichtigen und richtigen Version—Stefan Blankertz hat's in ef ja schon geschrieben, 'Wie staatstragend ist Schwulsein', vor Jahren.

Konsequenz: Schwule verletzen niemandes Rechte. Ende der Diskussion.
Liberalitas locuta, causa finita.

TrebMelsa Fördermitglied , am 10. Juli 2009 um 17:46 ( Link )

@ Viscount

Richtig, Homosexuelle verletzen >anscheinend< niemandes Rechte.
Und trotzdem Einspruch, denn es geht um die Frage, ob Homosexulle - wie der militante grüne Faschichst Beck und sein Herdenvieh - die Rechte/die Meinungen der ANDEREN tolerieren und respektieren???? Und hier meine ich, dass Beck und seine Kombattanten diese Rechte / Meinungen tolerieren und auch nicht respektieren, sondern ganz bewusst und vorsätzlich VERLETZEN.

Übrigens nicht nur der genannte Artikel von Stefan Blankertz ist lesenswert, auch seine Bücher, wie z. B.:
Paul Goodman
Legitimität und Praxis
Politik der neuen Toleranz
Thomas von Aquin

Sollte der grüne Faschist Beck vielleicht auch einmal lesen, falls er Gelesenes noch wahrnehmen, noch reflektieren kann.

TrebMelsa Fördermitglied , am 10. Juli 2009 um 17:50 ( Link )

@ Viscount

Korrektur wegen Tippfehler - pardon

Richtig, Homosexuelle verletzen >anscheinend< niemandes Rechte.
Und trotzdem Einspruch, denn es geht um die Frage, ob Homosexulle - wie der militante grüne Faschichst Beck und sein Herdenvieh - die Rechte/die Meinungen der ANDEREN tolerieren und respektieren???? Und hier meine ich, dass Beck und seine Kombattanten diese Rechte / Meinungen nicht tolerieren und auch nicht respektieren, sondern ganz bewusst und vorsätzlich VERLETZEN.
Übrigens nicht nur der genannte Artikel von Stefan Blankertz ist lesenswert, auch seine Bücher, wie z. B.:
Paul Goodman
Legitimität und Praxis
Politik der neuen Toleranz
Thomas von Aquin
Sollte der grüne Faschist Beck vielleicht auch einmal lesen, falls er Gelesenes noch wahrnehmen, noch reflektieren kann.

Gerhard Mundt , am 10. Juli 2009 um 18:38 ( Link )

Frau Krienen, bei den CSD´s oder auch sonst in der Öffentlichkeit sehen Sie natürlich nur die lauten, penetranten, auffälligen Schwulen. Da Sie die "anderen", die eben nicht laut, penetrant und auffällig sind, gar nicht erst wahrnehmen, können Sie nicht einfach behaupten, dass das, was Sie wahrnehmen, die "Mehrheit" ist. Die anderen gibt es eben auch - und auch bei denen handelt es sich um Schwule (oder Lesben).

Ich schrieb oben schon einmal, dass 100 homosexuelle Menschen sich genauso voneinander unterscheiden, wie 100 heterosexuelle Menschen. "Sehen" tut man immer nur die Auffälligen! Das gilt genauso auch für Transsexuelle.

Viscount , am 10. Juli 2009 um 19:03 ( Link )

@TrebMelsa

Sehr gut, jetzt sind wir beim Punkt—und an dem haben Sie ganz ohne Vorbehalt völlig recht, und zwar in jeder Hinsicht.

Ehrlich gesagt verstehe ich den Diskurs ja über weite Strecken insoweit nicht, als er etwas zum Thema macht, was bei Licht besehen gar keines ist, jedenfalls nicht aus libertärer Sicht. Haben wir wirklich keine anderen und vor allem dringendere Probleme, als uns über Schwule, Lesben und den CSD aufzuregen?

Die Pius-Brüder reden manchen Unsinn, aber das hat eine Gesellschaft, die sich als freiheitlich begreift, schlichtweg auszuhalten, solange und soweit die Pius-Brüder sich nicht daran machen, andere in ihren Rechten zu verletzen. Das haben sie nicht gemacht, also kann man hier nicht mehr tun als Widerspruch zu äußern, wenn man anderer Meinung ist. Keinesfalls ist man berechtigt, anderen ihre Meinung verbieten zu wollen, das gilt für alle Beteiligten hier: Weder ist der CSD in irgendeiner Weise gesetzlich zu sanktionieren noch die Äußerungen der Pius-Brüder.

Problematisch sind aus libertärer Sicht ganz andere Dinge, nämlich das, was gemeinhin mit dem Stichwort 'social engineering' zu bezeichnen ist: LGBT-Angelegenheiten mit abgepressten Steuergeldern oder ZWangsabgaben zu subventionieren ist ebenso unakzeptabel wie der Umstand, daß allein beispielsweise der Freistaat Bayern die Kirchen mit jährlich 300 Millionen fördert. Dazu ist der Staat, der sein Aufkommen bekanntermaßen mit den leviathanischen Waffen an der Schläfe der Beraubten erhebt, schlicht nicht befugt. Genausowenig ist es akzeptabel, daß man den Besitzer einer Eisdiele dafür durch Sonn' und Mond jagt, daß er Gäste seiner Lokalität verweist. Ja Himmel Herrgott noch mal, wo sind wir eigentlich? Wenn jemand von sich aus sagt: Ich akzeptiere keine Schwulen/Schwarzen/Moslems in meinem Restaurant, dann ist das aus meiner Sicht nichts anderes als die freie Verfügung über Eigentum und Besitz, nichts sonst. Das ist genauso hinzunehmen wie ein anderer Restaurantbesitzer, der kurze Zeit später seinen Laden eben nur für Schwule/Schwarze/Moslems oder was auch immer eröffnet.

Alles andere ist nicht zu akzeptieren, jedenfalls nicht in einem Gemeinwesen, das sich die Freiheit auf die Banner geheftet hat. Was Volker Beck und seine Apologeten betreiben, ist nicht Toleranz, sondern Mißbrauch des Gewaltmonopols zur gezielten Begünstigung bestimmter Gruppen auf Kosten von anderen, aber das kommt uns ja leidlich bekannt vor (auch und gerade bei den Kirchen), es läuft nämlich immer so, wo die Politik herrscht: Die Politik ist nicht die Lösung, sondern das Problem.

Wie oft muß man eigentlich noch ins Land hineinpredigen, daß nur die Privatrechtsgesellschaft wirklich frei sein kann?

Viscount , am 10. Juli 2009 um 19:10 ( Link )

@Gerhardt Mundt

Auch Sie liegen völlig richtig in Ihrer Einschätzung. Lassen Sie sich da bloß nichts ins Bockshorn jagen. Daß 'alle' Schwulen so oder so oder so seien, ist eine Aussage, die in ihrer Pauschalität schon wieder eine völlig unakzeptabler Holismus ist, mit dem man streng genommen gar nichts beweist. An sich sind solche Befunde der gleiche Unsinn, als würde man hergehen und bekennen: Alle Heteros, die Homos nicht 'gut' finden, sind homophob (Kampfbegriff!), und die schlimmsten Homophoben sind die, die ihre eigene Homosexualität kompensieren.

Aussagen dieser Qualität sind dermaßeneer Unsinn, daß man ihn einfach nicht ernst nehmen kann.

Übrigens, ehe mir hier Klagen kommen: Ich bin schwul—aber weder laut noch links noch Staatsfetischist noch CSD-Besucher noch Grünen-Wähler oder Nettosteuerempfänger, habe kein Trauma erlitten und muß mich auch ganz bestimmt nicht als Kinderschänder beschimpfen lassen.

Tanja Krienen , am 10. Juli 2009 um 19:18 ( Link )

Gut, die "Auffälligen" gibt es auch bei dem nicht minder schlimmen Spektakel, das sich "Love Parade" nennt - aber auch dies ist im Grunde eine Äußerungsform, die aus der Homo-Ecke antizipiert wurde. Nochmal: Sie können doch nicht leugnen, dass sich der "normale Teil" der Schwulen (wieso eigentlich glauben Sie, gibt es aktuell den "Brüno-Film") hochgradig irritierend verhält. In der Regel verhält dieser Teil sich haarsträubend und oberflächlich (wie das Weib, bei dem man ja bekanntlich nach Nietzsche auch keinen Grund erreicht, weil es so flach ist). Warum bringt Thomas Herrman ein Buch heraus, in dem er die Diskozeit heroisiert? Nun, tatsächlich ist "Disko" die Musikform, die dem schwulen Mainstream am Besten gefällt: einfach, "bunt", ohne Inhalte.

Homosexualität an sich verletzt keine Rechte, gut, aber die politische Homosexualität hat im Verbund mit dem Feminismus (meist durch die Lesbenfraktion vertreten) so ziemlich jede Dummheit der letzten 40 Jahre auf dem Gewissen. Kulturkritik ist zudem vonnöten, ebenfalls die Frage, wie Homosexualität entsteht und welches Wesen sie hat (ich rede immer von "richtiger Homosexualität", um Adler zu zitieren, die heute zudem mit "Homosexualität als Lebensstil und gewählter Weg" bezeichnet werden kann). Dieser Stil wird nicht selten im Ghetto gelebt, in der "Szene". Fragen Sie sich doch einmal, warum die sich in dem schmutzigen Köln alle auf einem knappen Quadratkilometer drängeln und "unter sich" bleiben, ihre "eigenen Frisöre", ihre "eigenen Kneipen" haben? Menschenskind, die hält, wenn sie sich "schwul geben" doch keiner aus! Früher gab es die soziale Kontrolle - da musste sich der Homosexuelle disziplinieren. Heute ist die Mauer eingerissen. Es gab aber keinen Grund über die Situation des Jahres - grob geschätzt - 1980 hinweg zu gehen. Da war es für alle Beteiligten besser (ausgenommen bestimmte Rechte).

Haben Sie denn einmal darüber nachgedacht, warum augenscheinlich Homosexuelle so häufig völlig abstruse Verkehrsformen und Neigungen entwickelten?! Das ist keine Minderheit! Im Übrigen, wenn es stimmt, dass die Mehrheit den CSD so nicht will - warum präsentiert er sich dann so? Das Bild, das der Öffentlichkeit präsentiert wird, ist weitgehend gewollt. Letztlich spielen selbstverständlich auch die Medien eine entscheidene Rolle und wir können auch an diesem Beipsiel sehen, welche Decadence die zuständigen Medienleute pflegen.

Fakt ist, dass es uns nicht egal sein kann, welche Dinge in der Öffentlichkeit eine Rolle spielen, und welche unterdrückt werden. Dazu kommen die völlig falschen Inhalte, auch die völlig absurden Einschätzungen der Sexualität (lesen Sie einmal die Thesen des Herrn Sigusch!) Haben Sie einen Schwulen redlich gegen sich selbst argumentieren gehört? Haben Sie je mit Schwulen über den CSD diskutiert und sich nicht anhören müssen, Sie seien ein "Faschist". Wenn nicht, so haben Sie sicher etwas falsch gemacht. Wer nämlich die Logik der Schwulen nicht akzeptiert, ist "homophob". Einwände sind nicht gestattet, denn wer die Äußerungsformen, die immer "für das schwule Leben stehen" ablehnt, lehnt angeblich Homosexuelle per se ab.

Erste Selbstreinigungsversuche gibt es, siehe die Kölner Charta. Aber diese ist wohl auch das Resultat einer unterschwellig gefühlten Bedrohung durch ein "Zuviel". Man spürt selber, dass der Unfug, die Belästigung, die Zumutung, nicht noch weiter auf die Spitze getrieben werden kann...

Viscount , am 10. Juli 2009 um 19:30 ( Link )

@Tanja Krienen

Sie schreiben: »Sie können doch nicht leugnen, dass sich der "normale Teil" der Schwulen [...] hochgradig irritierend verhält.«

Ich hab's ja schon geschrieben: Ich bin schwul, also klären Sie mich bitte darüber auf, weshalb und wo ich mich irritierend verhalte. Sie schränken Ihre Aussage ja nicht ein, sondern generalisieren, demnach müßte das auch für mich gelten. Also, was ist nun?

Tanja Krienen , am 11. Juli 2009 um 8:45 ( Link )

Viscount - Wie soll ich das tun, ich kenne Sie doch gar nicht? Da müsste ich schon insistierend abklopfen - bin aber ohnehin ein höflicher und zurückhaltender Mensch, der viel lieber das Problem abstrakt beschreibt, als an einem konkreten Objekt.

Es ist schwierig: Schauen Sie bitte, wenn Sie sagen, Sie hätten persönlich kein Trauma erlitten, möchte ich allgemein antworten, dass dies natürlich fast alle "sexuellen Minderheiten" behaupten. Fragt man konkret nach, so ergibt sich in der Regel ein anderes Bild. Bei gefühlten 90% hat es z.B. eine Trennung der Eltern gegeben. Der Betroffene bringt das ohne Wissen der Psychologie und ohne selbstkritische Reflektion nicht in einen Zusammenhang. Ein erdrückender Teil der Homosexuellen ist u.a. aus diesem Grund so auf die Mutter fixiert, dass es in einer lebenslangen symbiotischen Gemeinschaft endet. Das klassische Muttersöhnchen - bei Loriot "Pussy" genannt (aber heterosexuell, weil Loriot nunmal keine Schwulen parodierte)- wird das Mütterlein lieben, auch wenn dieses ein Aas war.

Aber lassen Sie mich fragen, an welcher Stelle Sie dem Mainstream bei irgendwelchen Zusammenkünften widersprachen!? Sind Sie dann doch zum CSD mitgegangen? Haben Sie widersprochen, als man jüngst in der Szene den (unzulänglichen) Marburger Kongress als eine Versammlung von Rechtsextremisten geiselte? Treiben Sie Sport, wenn nicht, warum? Aha!

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass, beginnend mit den Schwulen der Union bis hin zur Linkspartei, NIEMALS nennenswerte Unterschiede in der Thematisierung der Homosexualität aufkommen? Ist Ihnen schon einmal die Frage in den Sinn gekommen, warum kein Schwuler nach den Ursachen für Homosexualität sucht? Ist Ihnen klar, was Sie sagen, wenn Sie behaupten, die Homosexualität habe keine andere Ursache als die "natürliche Anlage"?!

Soweit, aber leider habe ich für meine langen Schilderungen der "homosexuellen Unkultur" keinen Versuch einer Entkräftung gesehen. Die große Frage aber ist: Warum braucht der Homosexuelle seine Parallelgesellschaft? Und: Wenn es so viele Homosexuelle gibt wie behauptet, warum ich sehe ich NIE ein Pärchen beieinander, so wie ich andere Pärchen sehe? Feigheit? Scham?

Gerhard Mundt , am 11. Juli 2009 um 9:47 ( Link )

Liebe Frau Krienen - erst in der vergangenen Woche habe ich gesehen, wie sich zwei Schwule im U-Bahnhof zärtlich voneinander verabschiedeten. (Mein Freund und ich machen das nicht anders). Noch nicht lange ist es her, dass ich ein vermutlich schwules Paar Hand in Hand durch die Stadt gehen sah. (Mein Freund und ich tun das gelegentlich auch, wenn uns danach ist.) Wie kommen Sie dazu, zu behaupten, dass homosexuelle Menschen ihre "Parallelgesellschaft" brauchten? (Eine Mehrheit braucht sie vermutlich nicht.) Warum sollten Homosexuelle danach fragen, welche "Ursache" ihre Homosexualität hat? Das ist doch völlig unwichtig, wenn man sich in der Gestaltung seines Lebens nicht eingeschränkt fühlt und keinerlei Bedürfnis verspürt, "anders" zu sein! Meinen Sie wirklich, dass die Mehrheit der Schwulen bei CSD´s provozieren und Obszönitäten zur Schau stellen will? Solange bei einem CSD die sachliche Aufklärung im Vordergrund steht - und bei manchen CSD´s ist das der Fall -, ist das korrekt und notwendig. Was darüber hinausgeht, kann ich - und nicht nur ich - nicht unterstützen. Die Art mancher Proteste gegen den von Ihnen angesprochenen Marburger Kongress habe ich mehrfach in Leserbriefen kritisiert - und sicher nicht nur ich. Wenn ich protestiere, dann richtet sich mein Protest gegen die Unterstellung, Schwule würden Ehe und Familie untergraben wollen und zu deren Untergang beitragen. Wenn ich protestiere, dann dagegen, dass die eingetragene Lebenspartnerschaft für homosexuelle Menschen nur ein Farce wäre, die sich gegen Ehe und Familie wendete. Wenn ich protestiere, dann dagegen, dass homosexuellen Menschen ein angeblich für sie "typischer Lebensstil" unterstellt wird (den es ebensowenig gibt, wie einen für heterosexuelle Menschen typischen Lebensstil) - und dergleichen mehr.

Wenn Sie selber NIE ein homosexuelles Pärchen in der Öffentlichkeit sehen, dann wundert mich das zwar, aber warum werten Sie das dann nicht als ein Zeichen, dass Homosexuelle ihre Partnerschaft eben NICHT so publikumswirksam und aufdringlich praktizieren, wie manche Heterosexuelle? Zärtlichkeit und Intimität gehören nicht in die Öffentlichkeit - und wenn, dann nur sehr diskret.

Kritik kann man üben - aber nicht an "den" Homosexuellen, "den" Linken, "den" Evangelikalen" und was sonst noch gerne verallgemeinert wird. Kritik kann lediglich an einem bestimmten Auftreten geübt werden, das gegenseitige Achtung und gegenseitigen Respekt vermissen lässt - OHNE zu verallgemeinern.

dickbrettbohrer , am 11. Juli 2009 um 10:00 ( Link )

Gerhard Mundt:
Ich fürchte Sie haben in vielem recht - aber Ihre Einwände gehen an der hier diskutierten Frage völlig vorbei. Dem Tatbestand der Politisierung und Instrumentalisierung sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit widmen, denn von den vermeintlichen Freunden her drohen handgreifliche Gefahren für Sie und die von Ihnen favorisierte Lebensführung.

Sollten Sie nicht wahrhaben, wie hier eine Instrumentalisierung durch politische Lobbygruppen stattfindet, die allein zu Ihren Lasten enden wird?

Tanja Krienen , am 11. Juli 2009 um 11:34 ( Link )

Er (der Homosexuelle) nimmt für echt, worin wir einen Irrtum sehen, und er ist darin außerdem gestützt durch die Irrtümer einer scheinbar sachverständigen, wissenschaftlichen oder laienhaften Literatur, die ihm in seinem Urteil über die Unabänderlichkeit recht gibt. Eine derartige Geistesdisposition, in der der Homosexuelle lebt, phantasiert und handelt, macht ihn aber unverantwortlich.“

Alfred Adler (1870-1937)

Hallo Herr Mundt!

In Köln oder anderen großen Städten mag es von zeit zu zeit offen schwule Pärchen geben - in der Provinz praktisch nicht (und wenn, dann nur zwischen 0.00 und 4.00 Uhr in der Früh). Es ist natürlich ein schlechter Witz, wenn Sie behaupten, Schwule würden ihre Sexualität weniger aufdringlich in den Vordergrund schieben als heterosexuelle Menschen.

Wieso ich behaupte, Schwule wurde überwiegend in Parallelgeselschaft leben? Ja habe ich das nicht wortreich begründet? Sind die "schwulen Communitys" etwa MEINE Erfindung?

Sie fragen, ob ich "wirklich" der Meinung sei, "dass die Mehrheit der Schwulen bei CSD´s provozieren und Obszönitäten zur Schau stellen will?" Ja, das meine ich und: Sie tun es! Wer kann das übersehen? Und bitte: welche "sachliche Aufklärung" haben Sie auf dem letzten CSD, bei dem Sie dann wohl doch dabei waren, sehen wollen?

Den "typischen Lebenstil" leben in der Tat Schwule Xmal mehr als Heteros. Es gibt auch eindeutige Zahlen hinsichtlich der Dauer der schwulen Beziehungen usw.. Und Sie wollen doch mir nicht sagen, dass die auffallend neurotischen Praktiken in der Schwulenszene - inklusive der Gewalt in vielfacher Form - nicht real sind. Richtig, es gibt Schwule, die leben weitgehend normal und ich habe mich auch immer eindeutig für die Schwulenehe ausgesprochen (ohne das Adovtivrecht, weil der Geist, der durch diese Ehen weht, keine normale Erziehung verspricht, zum pathologischen Charakter der Homosexualität strikt geschwiegen wird), aber selbstverständlich wird in vielfacher Weise das Gefüge der Gesellschaft durch die unwidersprochene Propaganda der Homosexualität gefährdet. Die Kinderzahlen gehen zurück, das Beziehungsgeflecht der Menschen ändert sich (fehlende Großeltern, gesellschaftliches Gedächtnis) u.v.m.

Hat "AIDS"eigentlich aus ihrer Sicht nichts mit schwuler Lebensweise zu tun? Oder anders ausgedrückt: Warum sucht das Virus anscheinend jene? Oder sucht es nicht, sondern ---

Homosexualität ist die Folge eines übersteigerten "ICHs" infolge einer Kränkung des Subjekts. Das gilt auch z.B. für Transsexualität u.ä. Aber leider habe ich jetzt immer noch nicht gehört, was an der Einschätzung der Psychiater falsch sein soll. Homosexualität wurde einst aus dem Katalog der psychichischen Krankheiten nicht gestrichen, weil sie es nicht ist, sondern aus dem gleichen Grund, mit dem sich die Volker Becks hierzulande aufspielen.

Abschließend Freud: „Vom Ichideal aus führt ein bedeutsamer Weg zum Verständnis der Massenpsychologie. Dies Ideal hat außer seinem individuellen einen sozialen Anteil, es ist auch das gemeinsame Ideal einer Familie, eines Standes, einer Nation. Es hat außer der narzisstischen Libido einen großen Betrag der homosexuellen Libido einer Person gebunden, welcher auf diesem Weg ins Ich zurückgekehrt ist. Die Unbefriedigung durch Nichterfüllung dieses Ideals macht homosexuelle Libido frei, welche sich in Schuldbewusstsein (soziale Angst) verwandelt. Das Schuldbewusstsein war ursprünglich Angst vor der Strafe der Eltern, richtiger gesagt: vor dem Liebesverlust bei ihnen; an Stelle der Eltern ist später die unbestimmte Menge der Genossen getreten. Die häufige Verursachung der Paranoia durch Kränkung des Ichs, Versagung der Befriedigung im Bereiche des Ichideals, wird so verständlicher, auch das Zusammentreffen von Idealbildung und Sublimierung im Ichideal, die Rückbildung der Sublimierungen und eventuelle Umbildung der Ideale bei den paraphrenischen Erkrankungen.“

Viscount , am 11. Juli 2009 um 13:03 ( Link )

@Tanja Krienen

Wissen Sie, es wird langsam ziemlich schwer, Ihnen noch konsistent zu antworten. Unter all den methodischen Fehlgriffen, die Sie sich beim Argumentieren leisten, ist der weitaus folgenschwerste Ihre fatale Neigung zum Zirkulären.

Beispiel, von Ihnen sinngemäß zitiert:
»Schwule sind nicht normal, schließlich leben sie alle in einer Parallelgesellschaft. Beweis: Wären Schwule normal, müssten sie nicht in Parallelgesellschaften leben.«

Ebenso mit dem von Ihnen beklagten Fehlen homosexueller Paare in der Öffentlichkeit: Zunächst leiten Sie aus der 'offensiven Sexualität' einen pathologischen Charakter der Angelegenheit her und fragen dann: Ja wieso sehe ich keine schwulen Paare in der Öffentlichkeit? Nur deshalb, weil sie feige sind und sich ihrer Krankheit schämen.

Sie müssen sich nach alledem schon gefallen lassen, daß man Ihre Argumentation alsbald für ziemlich dubios hält, abgesehen natürlich von der auch bei anderen zu beobachtenden Tendenz zum Holismus.

Im übrigen hat Herr Mundt vollkommen recht mit dem, was er sagt. Oder nehmen Sie mich als Beispiel: Ich führe ein ganz normales Leben, ich stamme aus, wie man früher sagte, 'geordneten Verhältnissen', und das einzige mir bekannte Trauma, das Sie vielleicht irgendwo aus meiner bisherigen Biographie (bin 26) herleiten könnten ist, daß meine beiden Eltern ebenso wie ich Juristen sind—das ist aber auch schon alles. Darüber hinaus bestreite ich nicht nur die Legitimität des Staates, sondern auch meinen Lebensunterhalt, ich habe mein Studium selbst bezahlt, meine Wohnung und sogar den Teil der Steuern, die sich wirklich nicht vermeiden lassen. Kurz: Ich bin, nach Art und Weise meiner Lebensführung, auf niemandes Placet angewiesen und niemandem Rechenschaft darüber schuldig, wie ich mein Leben führe.

Beim CSD war ich noch nie und habe das auch nicht vor, wie ich auch noch auf keiner anderen Großveranstaltung war, bei der es darauf ankommt, die Menschen in Massen zu versammeln.

Ich bin gegen das Antidiskriminierungsgesetz, weil die bodenlose Aushöhlung der Privatautonomie ein wesentlicher Baustein des Marsches in den totalen Staat ist. Wer vom Staat ißt, kommt daran um—genau deswegen verstehe ich bis heute auch nicht, weshalb sich so weite Teile der LGBT-Bewegung immerfort dem Staat an den Hals werfen. Der glorreiche Staat und seine 'Segnungen' hatten über die vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende nichts besseres zu tun, als unseresgleichen (neben so vielen anderen) entweder auszumerzen oder hinter Gittern verschwinden zu lassen.

Was ich übrigens bis heute nicht verstehe ist das Argument, daß die Homos ein steter Anschlag auf Ehe und Familie wären und darüber hinaus den Fortbestand der Nation gefährdeten.

Ihnen ist schon klar, daß Homosexualität nicht Zeugungsunfähigkeit bedeutet, oder? Die reine Biologie würde mich keine Sekunde davon abhalten, wahllos Kinder in die Welt zu setzen. Wenn es Ihnen nur darauf ankommt, den Fortbestand des Landes an der Zeugungsfront zu sichern, mache ich Ihnen einen Vorschlag:

Ich zeuge 20 Kinder, führe 5 Jahre eine Hetero-Scheinehe und darf dann im Anschluß aufgrund meiner Verdienste um den Fortbestand der Spezies auch homosexuell sein. Einverstanden?

TrebMelsa Fördermitglied , am 11. Juli 2009 um 13:24 ( Link )

@ Viscount

Erstklassig! Dem ist nicht hinzuzufügen!

Tanja Krienen , am 11. Juli 2009 um 14:35 ( Link )

Viscount – Immerhin sagen Sie klar, dass Sie mit der Szene nichts zu tun haben – so liegen wir ja mit dieser Abstandshaltung schon ein Stück beieinander.

Ansonsten aber begehen Sie einige Fehler, resp. wollen sich ein paar Auffälligkeiten einfach nicht eingestehen. Unbegreiflich ist mir, warum Sie meine Argumentation nicht nachvollziehen können. Wenn ich z.B. sage, dass Schwule einerseits exaltiert und aggressiv ihre sexuelle Ausrichtung zur Schau stellen (bitte, kann daran irgendjemand ernsthaft zweifeln?), aber andererseits zu feige sind um sich im normalen Rahmen zu zeigen, so ist das gar kein Widerspruch, denn das eine findet öffentlich und in der Masse statt, das andere im Alltag und „Auge in Auge“. Ich weiß also nicht, wieso ICH MICH widerspreche, wenn ich sage: „Schwule sind nicht normal (und sie wissen das und schämen sich dafür) und deshalb suchen sie die Parallelgesellschaft.“ Das ist eine absolut schlüssige Bemerkung.

Ich muss jetzt Ihre Selbstbeschreibung akzeptieren; meine Meinung bildete ich auf Grund der Erfahrungen heraus, die ich durch persönliche Kontakte gewann, aber ebenso durch Anschauungen und Interpretationen von „Nachrichten“ (Delinquenz von und unter Schwulen, Drogensucht, Selbstzerstörungen, Gewalt). Zu „AIDS“ schweigen Sie ebenfalls, wie zu den offensichtlichen neurotischen Formen, die das “schwule Leben“ durchziehen.

Gern glaube ich Ihnen, dass Sie keinem Menschen Rechenschaft ablegen wollen, ich frage mich nur, warum die Schwulenszene ständig nach Hilfe durch den Staat jammert. AIDS-Propagandastuben, Hospize, gesonderte Wohnhäuser, ja sogar „schwule Alterheime“ – das alles wird gefordert und bezahlt. Ich kann nicht nachprüfen, ob Sie dagegenstimmten.

Ich weiß auch nicht, welches Familienbild Sie hier auch wieder als „normal“ verkaufen wollen, wenn Sie die Auffassung vertreten, Sie dürften „wahllos 20 Kinder“ zeugen. Ich meine, dass man dies nicht tun sollte und auch nicht dürfte! Der normale Hetero macht das nicht, sollte das nicht machen. Die Zerstörung der Gesellschaft beginnt aber dort, wo man auch solche Verhaltensweisen als normal bezeichnet und die Flickenteppich-Familie heroisiert oder so tut, als brächten Scheidungen kein Trauma für viele Kinder mit sich.

Zuletzt: Sind Sie wirklich sicher, dass zum Beispiel im „3.Reich“ so viel mehr Schwule hinter Gittern landeten, als es umgekehrt Schwule waren, die zu Mördern wurden?

Ihr Weg ist der falsche. Eine Heilung ist möglich, wie schon Adler schrieb: „Unmöglich ist die Heilung nicht, aber schwierig. Die Schwierigkeit der Heilung erklärt sich daraus, dass es Menschen sind, die im Verlaufe des Lebens auf die Perversion TRAINIERT haben, weil sie ein eingeengtes Bewegungsgesetz haben, das ihnen den Verlauf VORSCHREIBT. Sie MÜSSEN in dieser Richtung gehen, weil sie von frühester Jugend an den Kontakt nicht gefunden haben, um den richtigen Gebrauch von Körper und Seele zu machen. Der richtige Gebrauch kann nur unter der Voraussetzung eines entwickelten Gemeinschaftsgefühls gemacht werden, eine Erkenntnis, die die Heilung AUCH EINER GRÖßEREN ZAHL als wahrscheinlich annehmen läßt.“

Was wir brauchen ist ein Turn in der Bewertung dieser Erscheinungen, eine Rückkehr zur Berücksichtigung psychologischer Erkenntnisse, mit denen die angemessene, liberale aber nicht ohne Autorität auskommende Erziehung gewährleistet wird. Dann wird auch die Homosexualität wieder abnehmen. Sie ist das offensichtlichste Zeichen für Decadence, zumindest in ihrer Mainstream-Form.

Viscount , am 11. Juli 2009 um 15:03 ( Link )

@Tanja Krienen

Wissen Sie, wir tun uns beide wohl einen Gefallen, wenn wir uns, ganz zivilisiert, angesichts unserer unterschiedlichen Auffassungen auf ein 'agree to disagree' einigen. Stimmen Sie zu?

Abschließend noch einige Worte zu dem, was Sie vortragen:

Das Wort 'abnormal' zur Beschreibung meiner Sexualität akzeptiere ich im Gegensatz zur PC-Inquisition ohne jeden Widerspruch. Wenn man 'normal' definiert als Koinzidenz mit einer Mehrheit, dann durchzieht die Ab-Normalität mein ganzes Leben: Ich bin Libertärer, ich bin kein Sozialdemokrat, ich bin Katholik, ich bin Nettosteuerzahler, nicht gegen die Studiengebühren, für die sofortige Abschaffung des Sozialstaats und die Privatisierung der Währung. Das ist alles komplett abnormal im Sinne der Nichtübereinstimmung mit der Mehrheit in diesem Land.

Ein konkretes Familienbild habe ich übrigens weiter oben nicht zum Besten gegeben, denn ich empfinde es als unmoralisch, 20 Kinder in die Welt zu setzen, ohne sich um sie zu kümmern. Aber das ist auch eher die Domäne der Hetero-Unterschicht (Dalrymple hat dazu auch hier schon geschrieben!). Was tut eigentlich der landläufige Hetero, um die Zeugungsbilanz im Ausgleich zu halten? Er bekommt im Schnitt 1,2 Kinder.

Das Familienbild, das mir vorschwebt, ist eines, das von Verantwortung geprägt ist—aber das sind Unkenrufe aus dem off in einem Land, das sich daran macht, die Familie zu verstaatlichen. Aus meiner Sicht spielt es keine Rolle, ob Menschen nun als Hetero oder als Homo füreinander da sind, füreinander Verantwortung übernehmen und gemeinsam Strukturen bilden, die dauerhaft sind.

Mich ekelt die Durchsexualisierung der Gesellschaft so sehr an wie die gnadenlose und radikale Politisierung des Privaten, unabhängig vom Milieu. Ich bin bestürzt darüber, daß in unserer Gesellschaft jedes Taktgefühl, jede Empfindung für das, was man anderen ungefragt zumutet, verloren gegangen ist. Das beginnt schon damit, daß man im Zug oder am Bahnhof jederzeit zum Augen- und Ohrenzeugnis über die intimen, aber banalen Befindlichkeiten seiner Mitmenschen verurteilt wird. Das betrifft übrigens die Homos nicht mehr als die Heteros, die schon wegen ihrer Überzahl hier sehr weit vorne liegen. Ich mache da aber keinerlei Unterschied: Es stört mich in beden Fällen und verletzt mein Bedürfnis nach Privatheit, Dezenz und Diskretion.

Zu den 'neurotischen Formen' der Homos schweige ich deshalb, weil mich die Neurosen meiner Mitmenschen (auch hier wieder ohne Unterschied zwischen Hetero und Homo) generell nicht interessieren oder jedenfalls nur dann, wenn sie mir konkret auf die Nerven gehen, und auch hier fiele die Bilanz, sofern man sie krampfhaft ziehen möchte, sehr zu ungunsten der Heteros aus: Wenn dahergelaufene Proleten am hellichten Tag eine kaum minderjährige Mitschülerin tacheln, ist das offenbar in Ordnung, schließlich ist die sog. 'Geschlechterordnung' eingehalten. Würden Homos dergleichen tun, ginge zweifellos das Abendland unter; das sind halt die kleinen moralischen Zweierlei-Maße, die sich die Heteros gerne leisten.

Können Sie nachvollziehen, daß ich mich von beidem angewidert fühle? Ich leite übrigens aus dieser meiner Haltung ab, ihr nicht selbst Vorschub zu leisten. Ich lebe mit meinem Partner seit 6 Jahren zusammen und es ist nicht absehbar, daß sich daran in naher Zukunft etwas ändert. Wenn ich mir meine Hetero-Altersgenossen im Schnitt so ansehe, dann kann ich, rein nach Empirie, nicht erkennen, daß Homosoxuelle pauschal und generell promisker lebten als ihre Hetero-Zeitgenossen.

Also tun Sie mir und einigen anderen den Gefallen und sprechen nicht immerfort von 'den Homosexuellen'; oder nehmen Sie mich bitte fürderhin davon aus.

Tanja Krienen , am 12. Juli 2009 um 9:21 ( Link )

Ich habe es ja schon verstanden, dass Sie nicht zur Homo-Masse gehören, wenngleich ich bemerke, dass auch Sie einige wichtige Erscheinungsformen der Homosexualität übergehen oder bewusst abschwächen.

Wenn ein heterosexeller 15jähriger ein gleichaltriges Mädchen umwirbt, so möchte man ihn dafür belobigen, weil er sich so schön normal verhält. Bei schwulen Jugendlichen verhält sich anders, weil ihre Äußerungsformen anders sind. Schauen Sie sich JEDEN der im TV gezeigten Schwulen an: Allesamt möchte man sofort abschalten. Wer es auch sei, es wird fast immer ein Mark Madlock daraus.

Nun entstammen Sie schon einem Jahrgang, der in den "Genuss" der medialen Homopropaganda kam und so werden sie vielleicht gar nicht wissen, wie Sie durch schleichende Werburg und Schaffung von Fakten auf diesen Weg gebracht wurden. Wer früher schwul lebte, der war es auch - heute ist nicht selten Verführung im Spiel, Mode. Es hätte also alles so bleiben sollen, wie es vor 25 oder 30 Jahren war, als im Grunde auch schon jeder so leben konnte wie er wollte, aber die mediale Lautstärke genauso fehlte, wie der Versuch, durch staatliche Institutionen alles "gleich" zu setzen - inkluisve der Geschlechter.

Wie gesagt. "AIDS" ist das Ergebnis des schwulen Lebenstiles - (fast) auschließlich! Und die erdrückende Mehrheit der Homosexuellen zieht sich - trotz angeblicher "Liberalisierung" noch immer in das Ghetto zurück. Übrigens bezweifele ich diese "Liberalisierung". Es wird nach wie vor in einem tiefen Sinne nichts verstanden und angesichts der Psychologie-Feindlichkeit wird sich auch nichts daran ändern. Man sieht es ja an der Gesellschafts - und Familienpolitik. So werden Schwule auch weiterhin - wie der Gesamtverband - zum Täter, da das beherzigte "Anything goes"-Prinzip eine schamlose und dumme Ideologie beinhaltet.

Sämtliche Verbrechen gegen die Kultur in den letzten Jahrzehnten, haben Homosexuelle auf dem Gewissen. Ich kenne ihren Musikgeschmack nicht, deshalb kann ich jetzt nichts dazu sagen, inwieweit Sie der Manipulation auf den Leim gingen. Überall regt sich Widerstand. Es gibt Schauspielerinnen, aber auch Models, die sagen es offen, dass all diese verkorksten und unaushaltbaren Ideen von schwulen Drehbuchschreibern und Modefritzen stammen und deshalb nicht mehr präsentierbar sind. Dasselbe gilt für die Musik.

Gut, leben Sie so, wie Sie es möchten, mag sein, Sie leben richtig. Aber die gesellschaftlich wahrnehmbare Homosexualität muss in ihren Erscheinungformen und ihrem Machtanspruch auf den Platz zurückgedrängt werden, der ihr zusteht. Ansonsten wird die ohnehin mit Siebenmeilenstiefeln fortschreitende Decadence uns in den Abgrund führen. Wir stehen kurz davor.

Jurij Below , am 14. Juli 2009 um 18:56 ( Link )

Liebe Tanja Krienen, Sie schreiben:

Herr Below - Sie verwechseln, wie auch andere Propagandisten der homosexuellen Eiferer, Homoerotik und Bisexualität mit der Wahl des "Lebensweges Homosexualität", der bei jenen Ideologen, um die es hier geht, mit unzähligen Eigenschaften verbunden ist, von denen die auffallendste, nämlich den nackten Hintern in die nächste Kamera zu halten, die Kalkulierteste, aber bei Weitem nicht die schlimmste, ist. Die aber ist die Neigung zur Delinquenz.

Ich finde es lustig mich zu den „anderen Propagandisten“ zu zählen. Ich sprach deutlich nicht von Homosexualität als Naturspiel, und deswegen mir stört das dar nicht wenn die Männer oder Frauen miteinander treiben. Nur wie Sie selbst schon später hier gesprochen eigentlich das, was Sie selbst als „politische Homosexualität“ genannt habe und diese glückliche oder unglückliche Menschen den Sonderstatus politisch gegeben – ist sehr ähnlich dem Status der Juden als Opfer mit ihrer Holocaust. Ich habe deutlich mehrmals gesagt, was manche Menschen mit einander treiben, ist eine private Sache und soll nicht im Rang der Tugenden erhoben werden. Und auch nicht deswegen, dass sie zur eine Minderheit gehören. Die Toleranz, die Verteuflung von Homosexuellen aus der Moralliste gestrichen hat. Aber dabei muss nicht gleich die kollateralen Schaden, die insbesondere durch auch mal den Lehrer oder Kirchendiener verursacht werden, unter Schutz gestellt werden.

Jurij Below , am 14. Juli 2009 um 19:40 ( Link )

Lieber @Viscount.
So einfach ist das nicht wie Sie schreiben:

Konsequenz: Schwule verletzen niemandes Rechte. Ende der Diskussion.
… causa finita.

Nein:causa non finita. Auch kein Ende der Diskussion. Sie beginnt erst mit den Rechten. Die Frage ist ob die „Sonderrechte“ gegeben werden sollten oder nicht. Schlimmer noch: Es ist offenbar ein politischer Mißbrauch von Rechte, wie auch bei vielen anderen Fällen (Kritik, Verdächtigung der Wissenschaftler rechtextremistisch orientiert zu sein, nur deswegen, dass sie irgendwelche „symbolische Zahlen“ oder Behauptungen von Eva Herman, die darf von „Autobahn“ nicht reden, wohl aber von „Kindergeld“, welches gerade durch verdammte Vergangenheit (1936) zu Stande gekommen sind usw.)

Am besten lesen Sie noch Mal, welche Botschaft von André Lichtschlag bereits mit dem Titel „… Schwulsein als religiöses Bekenntnis“ zu erkennen ist.
Darum es geht.


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