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Kongress „Die Große Transformation“: Einstimmung auf den Staatsstreich?von Michael Limburg Soll in Essen der Weg in die Öko-Diktatur bereitet werden? Beim großen Klima-Kongress in Essen stellt man uns die scheinheilige Frage: „Sind demokratische Regime gut gerüstet für die erforderlichen Entscheidungen, oder sind autoritäre Regime dazu besser in der Lage?“ Öffentliche Institute veranstalten vom 8. bis 10. Juni in Essen den Kongress zur „Großen Transformation“. Unterstützt werden sie unter anderem von den Stiftungen Thyssen, Krupp, Henkel, Volkswagen und Hertie. Sie fördern dieses möglicherweise verfassungswidrige Treiben und machen sich damit zu „willigen Helfern“. Wichtigstes Thema ist in Essen die Grundüberzeugung der Veranstalter, dass die von ihnen herbei geredete „Klimakatastrophe“ zu schwerwiegend sei, um von normalen Menschen im demokratischen Prozess nach Überprüfung der Fakten und gegebenenfalls per Anpassung bestanden werden kann. Deswegen muss möglichst ein autoritäres Regime her, das dies übernimmt. Dabei machen die Promoter der Klimahysterie seit langem keinen Hehl aus ihrer Denkweise. Bekannte Friedensstifter, wie der radikale Grüne Cohn-Bendit sind auch mit von der Partie. Unterstützt wird er durch bewährte Kader des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wie dem Leiter des PIK (und Mitveranstalter: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) Professor Schellnhuber und seinem Kollegen Stefan Rahmstorf. Sie betrachten den Klimawandel als passendes Vehikel – man kann auch sagen als trojanisches Pferd – nämlich als „Feuertaufe für die im Entstehen begriffene Weltgesellschaft“. (Stefan Rahmstorf/Hans-Joachim Schellnhuber: „Der Klimawandel“) Im selben Buch beschreiben sie sehr präzise, wie die Umsetzung zu geschehen hat: „Im Grunde müssten sämtliche Planungsmaßnahmen zu Raumordnung, Stadtentwicklung, Küstenschutz und Landschaftspflege unter einen obligatorischen Klimavorbehalt gestellt und durch geeignete Anhörungsverfahren zukunftsfähig gestaltet werden.“ Dass diese Forderung nur mit einer Diktatur durchgesetzt werden kann, stört die Herren nicht. Damit das nicht gar so brutal daherkommt, wie es gemeint ist, wird von der „großen Transformation“ geschrieben. Im Originaltext des PIK (Die sieben Thesen) stand dazu anfangs, eine „große Kulturrevolution“ sei erforderlich. Die letzte forderte übrigens viele Millionen Tote, das sei hier angemerkt). Das Wort von der Kulturrevolution war dann aber wohl zu deutlich und wurde flugs durch „Große Transformation“ ersetzt. Einer der wichtigsten Themenschwerpunkte in Essen ist folgerichtig laut Ankündigung: „Democratic regimes are not well prepared for the level of participation that is required: Can free democratic societies cope with the effects of grave changes in the global climate, or might authoritarian regimes possibly be better placed to enforce the necessary measures?“ Dass Schellnhuber sich nicht mit klein-klein abgibt und inzwischen für seine Ideen einen breiten Freundes- und Unterstützerkreis damit gewonnen hat, zeigt auch seine Einlassung auf der AAAS-Tagung am 18. Februar 2007. Dort forderte er in einer Vorlesung ein „globales Manhattan-Projekt“, um die Wende im Klimaschutz einzuleiten. Da im Rahmen des Manhattan-Projekts die erste Atombombe entwickelt wurde und der Name damit negativ besetzt sei, gelte es noch einen neuen Titel zu finden. Aber der Zweite Weltkrieg – so grauenhaft auch seine Folgen waren – „war einer der größten Innovationsmotoren in der Geschichte“, so Schellnhuber. Auch die Volkswirtin und Vorzeigeökonomin Kemfert darf zu Wort kommen. Fasste sie doch unlängst ihre Überzeugung im folgenden Satz zusammen: „Nachhaltigkeit sollte den Kapitalismus als Gesellschaftsmodell ablösen!“ („taz“ vom 9.10.06: Artikel „Politik nutzt Energiesparpotentiale nicht“). Mit dieser Forderung ist sie auf diesem Kongress nun unter Freunden. Unterstützt – wenn nicht initiiert – wird der Kongress vom Bundesumweltministerium, das sich mit den Veranstaltern die Bälle zuspielt und wahrscheinlich auch bei der Finanzierung hilft. Bundesumweltminister Gabriel darf deshalb zum Schluss auch auftreten. Sein Bundesumweltministerium unterstützt die dort verkündeten Gedanken voll, gab es doch jüngst eine Broschüre mit dem Unheil verheißenden Titel: „Die dritte industrielle Revolution – Aufbruch in ein ökologisches Jahrhundert“ heraus. Unter den insgesamt 25 Autoren der 140 Seiten starken BMU-Studie befindet sich kein einziger Ingenieur! Naturwissenschaftler sind ebenfalls nicht vertreten, sieht man von den wenigen Ausnahmen Hans-Joachim Schellnhuber (theoretische Physik) und Jürgen Mlynek (angewandte Physik) ab. Die anderen Autoren sind Soziologen, Politologen, Volkswirte und Juristen, so dass das „Niveau“ der BMU-Studie nicht verwundert. Unsere Regierung macht nun keinen Hehl daraus, dass sie die bestehenden Verhältnisse auf den Kopf stellen will. So darf Allzwecktalent Schellnhuber auf Seite 76 bis 79 der Schrift des Bundes-Umweltministerium BMU seine Vision entwickeln. Aus dem Abschnitt „Nachhaltige Revolutionäre gesucht“ ist zu schließen, dass das BMU selber nicht viel von den verfassungsmäßigen Organen hält, sie vielleicht umgehen bis aushebeln will. Auf Seite 77 lässt es nämlich Schellnhuber schreiben: „Umso auffälliger ist, dass die öffentliche Debatte gar nicht um die fundamentalen Fragen der Umstrukturierung unseres Wirtschaftslebens kreist.“ Mit dieser verwundert klingenden Aussage hat Schellnhuber wieder mal die Katze aus dem Sack gelassen. Der Aufschrei der Öffentlichkeit bleibt aus. Auch der jüngst vorgelegte Gesetzesvorschlag des BMU, den Energieverbrauch jedes Bürgers penibel zu erfassen und per Überwachung und Strafe jährlich um ein Prozent zu senken, schlägt in diese Kerbe. Der Bürger soll an die Kandare genommen werden – und zahlen. Die Essener Veranstaltung – bezahlt vom Steuerzahler – hilft mit Propaganda, Desinformation und Indoktrination die große Transformation vorzubereiten. Hatten wir so etwas nicht schon mal? Internet Europäisches Institut für Klima und Energie Jena 06. Mai 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareHaderach, am 06. Mai 2009 um 14:49 ( Link ) Ich zitiere Eugen Maria Schulak: Um nichts anderes handelt es sich hier! Goldelse, am 06. Mai 2009 um 15:50 ( Link ) Unaufhaltsam kommt sie, die Diktatur. 2x hat man das in Deutschland ausprobiert, man hat beide Teile Deutschlands 40 Jahre lang beobachtet und als Ergebnis befunden, dass eine Diktatur geeigneter zum Durchregieren sei. Ich wage mal ein paar Ausblicke: Energiepass und Glühlampenverbot haben wir schon, was noch kommt, verrät uns die Phantasie (Vorschreiben des Heizmaterials, Kaminverbot, Reiseverbot im Flugzeug, Kilometerbegrenzung beim Autofahren, Einsperren der Rinder, aber dass unsere Landschaft zunehmend zubetoniert und zersiedelt wird, stört die Klimahysteriker natürlich nicht)Als nächstes kommen die Kontrollen, das schafft emsige Beamte, und so, wie wir den Schornsteinfeger 2x jährlich empfangen müssen und ihn auch bezahlen dürfen, werden künftig Kontrolleure vorbeikommen und eine Überprüfung vornehmen. Und so wird scheibchenweise das Recht auf Eigentum und Selbstbestimmung ausgehebelt. Das Rauchverbot zu Hause könnte man gleichermaßen kontrollieren und vieles mehr in unserer Orwellschen Zeit. Den Teilnehmern sollte man die Sessel unter ihrem Hintern wegsprengen, das, was die planen, ist Faschismus pur. A. Lehmann, am 06. Mai 2009 um 17:03 ( Link ) Man ist in der Tat sprach- und fassungslos. Früher konnte ich oft noch herzhaft lachen oder mich sogar furchtbar ärgern. In letzter Zeit bleibe ich bei solchen Horrormeldungen merkwürdig still. Es ist jetzt nichts neues, nichts unerwartetes mehr: Die fleissigen Bienchen arbeiten in wirklich allen vorstellbaren Bereichen an der "großen Transformation". Diese Begriffe waren immer das Vorwort auf die großen Schlächtereien, und so wird es auch diesmal sein. Die kommende Terrorherrschaft, die Lager und die Geheimpolizei sind nicht mehr fern. Dieser Terror wird gewiß nicht nur das Thema "Umweltschutz" betreffen. Das wird ein gigantischer, noch nie dagewesener Rundumschlag, bei Natur und Geschlecht angefangen. Fraglich ob sich überhaupt noch jemand wehrt. Jeden Tag ein neuer Wahnsinn. Völlig unkontrollierbar! Dieses öffentliche Forum ist nicht der richtige Platz um zu formulieren was man eigentlich mit diesen Schmarotzern, Taugenichtsen und Verbrechern machen sollte... Später wird vermutlich auch jede Äußerung in diesem Forum gescannt und die betreffenden Personen kategorisiert. Den Hausbesuch können dann der Herr Jermak und seine Banditen erledigen. Edgar L. Gärtner, am 06. Mai 2009 um 17:35 ( Link ) @Goldelse: Ich würde nicht sagen "Faschismus pur", denn das Regime Benito Mussolinis erscheint gegenüber dem, was auf uns zu kommt, noch vergleichsweise liberal. A. Lehmann, am 06. Mai 2009 um 18:42 ( Link ) In der Tat, werter Herr Gärtner, da kann man Ihnen nur Recht geben. Mussolini war gegenüber dem "Veränderungs-Programm" der EU wahrscheinlich nur ein kleiner Wicht. Eine fast schon reaktionäre Episode auf dem Weg in die neue Weltordnung. EEkat, am 06. Mai 2009 um 19:09 ( Link ) Wir sind zweifelsfrei auf dem Wege in eine Diktatur. Die Klimaklamotte war das Vehikel, um die Menschen gefügig zu machen, sie in Panik zu versetzen, aus Angst um ihren Globus. Das Umweltministerium, noch zu Bonner Zeiten, war einer der Kristallisationspunkte dieses Ansatzes, den Kapitalismus zu killen. Töpfer hieß jener Minister, der damals das Umweltministerium plötzlich aufgab und nach Nairobi ging, als Direktor einer UNO-Behörde, die als Vorreiter dieser Klimania gelten darf. Seine Nachfolgerin im Umweltministerium hieß.... Angela Merkel. Die Exekutorin, die weltweite politische Zündlerin dieses Klima-Wahns. Auf der Ebene der UNO wurde dies gefingert von einem gewissen Maurice Strong, Vorbereiter der Kyoto-Konferenz, Spezln von Kofi Annan, selber Öl- Milliardär und dennoch bekennender Sozialist (!). Ein Bewunderer von Ron Hubbard. So ein Typ wie dieser George Soros, Milliardär und Menschheitsbeglücker, der wiederum den Obama Barrack zur Macht verhalf. Nachgoogeln bitte, was es mit diesem Maurice Strong auf sich hat, wer den geholt hat und warum. In wessen Hände die Welt gelandet ist. Die Idee von Anfang an war dabei, den Kapitalismus an die Leine zu legen, und ihm dafür sein Lebenselixier zu kontingentieren. Das Lebenselixier des Kapitalismus ist : Energie. Darum wird Energie- Verbrauch weltweit mit einer CO2- Steuer belegt: Energie-Abschnürung. Das CO2 ist völlig harmlos, ein Spurengas, noch vor wenigen Jahren wurden sämtliche Automobile mit Katalysatoren versehen, um damit die Abgase in dieses harmlose, nun plötzlich giftige CO2 umwandeln zu können. Mit dem CO2- Handel haben die Sozialisten die Schlinge um den Hals dieser Welt gelegt. Man könnte die Folgen bereits beobachten, wenn man denn wollte. Daß es nicht verfassungsmäßig sein kann, wenn Regierungen gegen ihr Volk, ihre Wähler konspirieren, sie mit gefakten, von Steuerzahlungen abhängigen Klima-Ängsten in Panik treiben, um das vorherrschende Wirtschaftssystem zu kippen: sowas, liebe Leute, wurde früher als Konspiration gegen das eigene Volk angesehen. Demokratisch jedoch ist dies auf garkeinen Fall. Deutschland ist keine Demokratie. Es gibt keine Wahlen, welche die Mächtoigen austauschen können, weil die Mächtigen allesamt dasselbe Pack sind. Freilich nennen sie sich Elite. Jedoch: wo kein Kläger, da kein Richter. Das Volk ist dumm. Strohdumm. Auch Dank unserer vorzüglichen Qualitätspresse. Der Umbau unserer Gesellschaft wird von allen Seiten vorangetrieben, so u.a. mit der unverschämten Lüge, unsere derzeitige Rezession sei Ergebnis gieriger Finanzmanager. Folge: die Forderung nach Umbau des Kapitalismus. Tatsache ist jedoch: Das Käuferverhalten der Konsumenten hinsichtlich Autos wurde nachhaltig verändert. Ich hoffe, dies bestreitet hier keiner. Durch genau diese verbrecherische Panikmache hinsichtlich einer vermeintlichen Klima-Schädlichkeit besonders großer Autos haben die Käufer seit etwa einem Jahr besonders die großen Autos stehengelassen. Weltweit. Verändertes Käuferverhalten. Das war doch von der Politik angestrebt worden, oder täusche ich mich da? Lasse ich jich täuschen durch deren Dilletantismus, durch Abwrackprämien und VEB Opel das Blatt nun plötzlich wenden zu wollen? Was geht eigentlich den Staat die Firma Opel an ? Wieso vehandeln Geldgeber mit dem CSU- Wirtschaftsminsiter? Alles sehr nebulös. Der Kollaps der Auto- Industrie: ein Ergebnis des von der Politik herbeigeführten Käuferverhaltens. Was denn sonst? Dieses Kind, dieser Wirtschaftszweig liegt also bereits im Brunnen. Laßt es Herbst werden, wenn die Zahlen der Premium- Hersteller BMW, Daimler, Porsche, Audi, und die Konsequenzen daraus auf den Markt kommen. Der Umbau der Gesellschaft, die Einführung der Planwirtschaft zur Regulierung des Energieverbrauchs, die erstrebte so genannte "Nachhaltigkeit", das alles liegt schon unter Wasser, noch bevor der Sozialisten-Tanz richtig losgehen wird, wir haben unsere Wirtschaft bereits an die Wand gefahren. Mir ist es ein Schleier, wie man dieser Merkel, dieser Berliner Regierung überhaupt noch Vertrauen entgegenbringen könnte. Das ist wohl nur zu erklären durch die völlige Abwesenheit jeglichen sich öffentlich äußernden Sachverstandes. Besonders die Deutschen haben sich - mal wieder - ins eigene Knie geschossen. Bemerkt hat dies jedoch bisher noch niemand. Mal sehen, ob die Deutschen es merken werden, noch bevor auch das Internet unter Kuratel gestellt wird. Nicht Klimawandel, Kinderporno ist hier das Vehikel der Wahl. Vielleicht sollte ich mal einen Artikel schreiben, was alleine in diesem Jahr an Einschränkungen der Informationsfreiheit des Einzelnen über unser Land von unserem Gesetzgeber ausgeschüttet wurde. Ohne daß dies irgendeine Sau bisher gekratzt hat. Vergeßt auch nicht: diese EU-Verfassung, die man uns diktiert hat, ohne jemals jemanden der Bürger zu fragen, die sieht in § 191 ( vorher §174) vor: "Förderung von Maßnahmen auf internationaler Ebene zur Bewältigung regionaler oder globaler Das hat also alles bereits Verfassungsrang. Nicht nur Hitler hat sich die Macht auf demokratische Weise unter den Nagel gerissen. Das Volk ist erneut entmachtet worden. Und wieder pennt es. Und wieder wird es dafür bezahlen. Heute macht man in kleinen Schritten, nicht in einem Guß, wie dem Ermächtigungsgesetz. Die Qualität der Scheißhausparolen ist gleich geblieben: Klimawandel, Geldwäschegesetze, Kinderporno, Terroristen-Überwachung. Tatsächlich sind diese Dilettanten nicht einmal in der Lage, die Kaperung eines unter den Augen von Kriegsmarine stehenden Handelsschiffs zu unterbinden. EEkat Goldelse, am 06. Mai 2009 um 20:16 ( Link ) Wenn ich UNO und internationale Organisationen höre, indem auch verstärkt in letzter Zeit internationale Feiertage begangen werden, ist mir nur noch speiübel. http://gedankenfrei.wordpress.com/2009/01/30/im-namen-der-un-0/#more-5292 Wir alle werden uns in Internierungslagern demnächst wiedersehen. Reiner Vogels Vor etwa 50 Jahren habe ich Hannah Ahrendts Buch über die totale Herrschaft gelesen. Ich kann mich daran erinnern, dass sie davon gesprochen hat, dass sich die totale Herrschaft ganz langsam wie ein Netz über die Gesellschaft legt, wie ein Netz, das allmählich zugezogen und dessen Maschen immer enger werden. Zunächst ist es unmerklich. Am Ende aber, wenn man es bemerkt, ist es zu spät, etwas dagegen zu unternehmen. Ich habe das damals nicht verstanden. Wenn ich aber die heutige Entwicklung, insbesondere die Gleichschaltung der etablierten Medien, die ersten Schritte zur Internetzensur und die am Horizont heraufziehende Ökodiktatur beobachte, verstehe ich es. Es ist bedrückend! Klaus Wulf, am 07. Mai 2009 um 14:44 ( Link ) Nachhaltigkeit, was ist das eigentlich? Hanna Thiele, am 07. Mai 2009 um 16:41 ( Link ) EEkat irrt, wenn er in Frau Merkel den Kristallisationspunkt sieht, den Kapitalismus zu killen. EEkat, am 07. Mai 2009 um 21:08 ( Link ) @Hanna Thiele, Zitat: EEkat irrt, wenn er in Frau Merkel den Kristallisationspunkt sieht, den Kapitalismus zu killen. Hanna Thiele irrt. Sie behauptet, ich hätte dergleichen behauptet. Im Grunde ist es egal, wo die eigentlichen Ursachen gelegen haben könnten. Das, was heute daraus entsteht, das ist die Katastrophe. Und daran trägt eine Angela Merkel überproportionale Verantwortung, weil sie die Umsetzung vorantrieb. Dabei bleibe ich. Zunächst als Umweltministerin, die diese Stafette von Töpfer übernahm. Und dann schließlich als Bundeskanzlerin, die diesen Käse auf der internationalen Bühne durchzusetzen begann, Deutschland als Speerspitze für dieses Anliegen positionierte. Was keine UNO jemals hätte leisten können. Dafür wird vor allem Deutschland nun bestraft. Zu Recht. Unsere Industrie, und damit wir sind die Hauptleidtragenden. Das hat alles längst nichts mehr mit der FDP zu tun. Aber so funktioniert eben Politik, von solchen falschen Einwänden profitiert eben vor allem eine Angela Merkel und dies wiederum verhindert, sie jemals zur Rechenschaft ziehen zu können. EEkat Hanna Thiele, am 08. Mai 2009 um 9:23 ( Link ) @ EEkat Aber warum hört man der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag keine kritischen Fragen an die Regierung zur Klimapolitik? Die Rechenschaft muß Frau Merkel JETZT ablegen, vor den Wahlen und vor Kopenhagen, nicht erst, wenn die Klima-Verträge weltweit festgezurrt wurden und nichts mehr zu ändern ist. Warum treibt die FDP die Regierung stattdessen vorreitend noch an zur Ausweitung des Zertifikatehandels und zu noch höheren Einsparzielen? EEkat, am 08. Mai 2009 um 10:58 ( Link ) @Hanna Thiele, bitte nicht mißverstehen. Ich habe nur die überragende Verantwortung der Angela Merkel an der weltweiten Klima-Psychose herausgestellt, weil sie sich an den Schaltstellen der Macht befindet und diese Macht mißbraucht, mit bereits jetzt schon feststellbaren aller-übelsten Konsequenzen für unsere Wirtschaft. Damit: für unsere Gesellschaft. Nichts liegt mir ferner, als dadurch beispielsweise eine FDP aufwerten zu wollen, oder eine der anderen Parteien dieser Republik. Die Parteien, vor allem die Perteiführungen haben sich dieses Land unter den Nagel gerissen. Völlig egal, wen man wählen würde, es würde sich dadurch nichts ändern. Interessant in diesem Zusammenhang wäre ja lediglich, daß die CDU zwar als eine konservative Partei dargestellt wird, tatsächlich aber sozialistische Politik betreibt. Im konkreten Falle: Staats-Planwirtschaft. Nichts anderes ist es beispielsweise, eine CO2-Steuer einzuführen - gar global, siehe Merkel - um dadurch erklärtermaßen dem Kapitalismus Zügel anzulegen. Nichts anderes haben auch Marx, Lenin und die ganze Kamarilla im Sinn gehabt: die freie Entfaltung von Kreativität zu beenden - weil sie den Erfolg anderer nicht vertragen - und der zentralen Planwirtschaft zum Durchbruch zu verhelfen. Wir alle wissen zwar, wohin dies geführt hat. Aber alle haben es vergessen, inklusive die Bonzen der CDU. Schau Dir halt einen Rüttgers an. Oder einen Seehofer. Ich weiß beispielsweise nur von einem einzigen Parlamentarier des gesamten berliner Parlamentes, der sich daran stößt, diesem Land eine andere Verfassung geben zu wollen, ohne das Volk zu befragen. Das ist schlicht ungeheuerlich. Von den Konsequenzen derartiger Machenschaften handelt dieser Beitrag des Michael Limburg, der davon berichtet, daß diese zutiefst undemokratische Art der Abkopplung der Bürger von der Bestimmung der politischen Richtung eines Landes durch die Parteiführungen nun offen zutage tritt, und nun bereits offen gefragt und diskutiert wird, ob demokratische Strukturen überhaupt geeignet sein könmnten, unser Gemeinwesen zukünftig zu führen. Offener geht es nicht. Mehr hat auch ein Hitler vorher nicht angekündigt. Der Unterschied ist: es gibt heute keinen Hitler, keine Einzelperson, die sich die Macht unter den Nagel reißt. Diesmal ist es das Kollektiv einer selbsternannten Führungselite, die uns, den Bürger, von der Macht abgetrennt hat. Beispielsweise durch die Hysterisierung in der Umweltfrage, die sogenannte globale Erwärmung, und die daraus dann abgeleiteten, offenbar zwingenden Maßnahmen, die bereits jetzt unsere Wirtschaft in die Knie zwingen. FDP? Keine Alternative. Ich wüßte nicht, wofür die steht außer, selber an die Schalthebel der Macht zu kommen. Der Rest ist Geklingel. Im Falle der FDP: noch nicht einmal Geklingel. Die profitieren derzeit nur von der Verzweiflung der Bürger, irgendwen ja nun unbedingt glauben wählen zu müssen. Wir haben nicht lediglich eine Rezession. Die uns die Politik eingebrockt hat. Wir haben eine satte Systemkrise, eine Gesellschaftskrise, die schon seit langem in der Kulisse lauerte, und nun hervorzutreten beginnt. Für die nicht erfolgenden Aufarbeitung der Zusammenhänge ist - selbstverständlich - auch eine FDP in hohem Maße mitverantwortlich. Bitte frage jetzt nicht, was ich von der SPD, oder den Linken halte. EEkat Jarvis, am 09. Juli 2009 um 22:05 ( Link ) Einige Fragen sind hoffentlich erlaubt: Warum nimmt sich Herr Limburg die Freiheit, mehrere Stiftungen als Unterstützer des Kongresses zu nennen, während diejenige Stiftung, welche den Kongress finanziert hatte, offenbar einer Nennung nicht würdig schien ? Ist es eine propagandistische Absicht, die dahinter steckt ? Die Namen Thyssen und Krupp sind ja viel einfacher für die Behauptung zu verwenden, man wolle das Thema "Klimawandel" - wie es Herr Limburg unterstellt - zur Etablierung einer Diktatur nützen, als Mercator oder Schmidt. Die Frage bleibt, was denn an den von ihm genannten Stiftungen auszusetzen ist. jeder, der nicht zu faul ist dazu, kann sich auf deren websites über die jeweiligen Programme informieren. Herr Limburg scheint dies entweder nicht getan zu haben, oder die - durch die damalige Verwicklung der Konzerne in das Naziregime - negative Konnotation der Namen bewusst nutzen zu wollen. Auch seine Kritik an der Äusserung Herrn Schellnhubers gibt zu denken: „Im Grunde müssten sämtliche Planungsmaßnahmen zu Raumordnung, Stadtentwicklung, Küstenschutz und Landschaftspflege unter einen obligatorischen Klimavorbehalt gestellt und durch geeignete Anhörungsverfahren zukunftsfähig gestaltet werden.“ - Zukunftsfähigkeit öffentlicher Investitionen - der Bund der Steuerzahler wäre vermutlich entzückt von diesem utopischen Ziel - Dem Autor des Artikels scheint dieses eher unangenehm zu sein. Die Bürger der Stadt New Orleans hätten sicherlich ein gewisses Interesse gehabt, rechtzeitig an geeigneten Anhörungsverfahren zur Zukunftsfähigkeit der Raumordnung, Stadtentwicklung, Küstenschutz und Landschaftspflege ihrer Stadt beteiligt zu werden, aber das ist ein anderes Thema. Wie Herr Limburg es allerdings hinbekommen hat, ein demokratisches Verfahren als Medium der Diktatur zu deklarieren, ist dagegen wiederum interessant, bleibt aber fragwürdig. Wenn man das Thesenpapier der Veranstaltung "Democracy, Climate Change and Global Governance" von David Held- im Gegensatz zu der suggestiven Beschreibung im obigen Artikel ein Thema unter vielen auf dem besagten Kongress - vergleicht mit dem was hier darüber behauptet wird, beginnt man zu staunen. "Combating climate change will require a return to a form of planning – not in the old sense of top down hierarchies of control, but in a new sense of flexible regulation. A return to elements of planning will require finding ways to introduce regulation without undermining the entrepreneurialism and innovation upon which successful responses will depend." ist da zu lesen, oder "In the first instance, democracies positively encourage the open development of science, which is the basis of our awareness about climate change and other forms of environmental threat. They provide space for debate, in civil society, in the media and in politics, for the exploration of the significance of these findings. They create opportunities for social movements to bring about change, for example, via environmental pressure groups and NGOs. There are many examples of cases where environmental interest groups have been able to overwhelm business interests pursuing environmentally damaging practices as there are of such groups effectively changing the public agenda." Aber vielleicht ist es je gerade dies, was dem Verfasser des Artikels in ef so übel aufstösst. Jarvis Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Minarchist, am 06. Mai 2009 um 14:38 ( Link )
Wirklich unglaublich. Es verschlägt einem den Atem und die Sprache. Auch die Losung "Nachhaltigkeit statt Kapitalismus". Das heißt nichts anderes als die Unterwerfung aller Marktteilnehmer den von einer profitierenden Minderheit entwickelten Vorgaben zu folgen, ungeachtet dessen, ob dies gewünscht wird oder effizient ist. Jetzt darf die leistende Bevölkerung also nicht nur unter dem Joch der Finanzierung des Wohlfahrtsstaates ächzen, sondern auch noch eine ebenso überflüssige wie ineffiziente "nachhaltige Klima-Industrie" durchfüttern. Die Losung "Markt oder Befehl" bringt es wirklich auf den Punkt. Letztlich läuft es immer darauf hinaus!