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Veranstaltungshinweis: Europa-Kundgebung der christlichen AUF-Partei am 16. Mai in Frankfurtvon Redaktion eigentümlich frei Dokumentation der Einladung Mit einer Reihe bekannter Persönlichkeiten eröffnet die neue christliche „Partei für Arbeit, Umwelt und Familie (AUF)“ die heiße Phase ihres Europawahlkampfs. Bei einer öffentlichen Veranstaltung am Samstag, 16. Mai, in Frankfurt, spricht neben anderen die Journalistin und Publizistin Eva Herman. Sie wird auch ein Grußwort der Bestsellerautorin Christa Meves vortragen. Weitere Referenten sind neben anderen der Orientalist und Autor Hans-Peter Raddatz, die Soziologin Gabriele Kuby sowie der Publizist Martin Lohmann, von dem in Kürze das Buch „Das Kreuz mit dem C: Wie christlich ist die Union?“ erscheint. Mit der Kundgebung rufe die AUF-Partei christliche Wähler dazu auf, „bei dieser Europawahl ein Zeichen zu setzen, dass Deutschland und Europa nur mit einer auf christlichen Werten gegründeten Politik durch die Krise kommt“, sagte der AUF-Spitzenkandidat und selbständige Steuerberater Dieter Burr (Weissach bei Stuttgart). Ein Achtungserfolg für die AUF würde „auch die Führung anderer Parteien zum Nachdenken bringen“ und dafür sorgen, dass „die Anliegen christlicher Wähler nicht länger ignoriert werden können“, betonte Burr. Die Europa-Veranstaltung im Hotel Excelsior, Mannheimer Straße 7-9, direkt beim Frankfurter Hauptbahnhof, beginnt um 11 Uhr, endet gegen 15.30 Uhr, und kostet keinen Eintritt. Um sicher einen Sitzplatz zu bekommen, empfiehlt AUF, sich unter: Telefon 0 70 44 / 93 15 – 4 00, info@AUF-Partei.de oder www.AUF-Partei.de kurz anzumelden. Im Januar 2008 gegründet, tritt die überkonfessionelle AUF bei der Europawahl erstmals an. Vorsitzender ist der Informatiker und Volkswirt Dr. Peter Schneider (Volkenroda/Thüringen). In Ihrem Grundsatzprogramm tritt die AUF für eine geistig-ethische Erneuerung auf Grundlage des christlichen Menschenbildes und für ein nachhaltig lebenswertes Deutschland ein. Zu den AUF-Grundsätzen gehören die Freiheit und die Grundrechte des Bürgers, der freiheitlichen Rechtsstaat, die Meinungs- und Religionsfreiheit, der Lebensschutz von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, Schutz und Förderung von Ehe und Familie und mehr Eigenverantwortlichkeit des Individuums. AUF tritt für ein Europa als Wertegemeinschaft auf Grundlage des christlichen Menschenbildes ein, will aber ein „Europa der Nationen“, in dem nur diejenigen Sachverhalte zentral geregelt werden, die der Nationalstaat allein nicht regeln kann. Deshalb müssten auf Europa übertragene Kompetenzen teilweise wieder auf die Nationalstaaten zurück übertragen werden. Ein neuer EU-Vertrag dürfe nicht ohne Volksabstimmung in Kraft treten. 22. April 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareReiner Vogels Warum können sich die christlichen Kleinparteien (Zentrum, AUF-Partei, PBC) nicht zusammentun, um ihre Chancen zu erhöhen? Es gibt viele Christen, die von dem kaum noch christlichen Kurs der etablierten C-Parteien enttäuscht sind. Denen wäre mit einem gemeinsamen Auftreten der Kleinparteien eine echte Alternative geboten. Ich fürchte, dass eine weitere Splitterpartei vergebliche Liebesmüh sein wird. Goldelse, am 22. April 2009 um 14:04 ( Link ) @ Rainer Vogels Iyambae, am 22. April 2009 um 14:17 ( Link ) @Fatal: Die Familie ist einer der Grundbausteine bzw. wichtigste Primärinstitution jeder (nicht komplett verstaatlichten) Gesellschaft. Für einen puren Libertären gibt es dort allerdings (idealtypischerweise) nur den Schutz der Individualrechte bzw. der Freiheit des Einzelnen, eine Familie gründen und führen zu dürfen, ohne Einmischung des Staates. Da aber die AUF sich vermutlich nicht als libertäre Partei versteht, sondern eher liberal-konservativ wirkt, wird hier die Familie auch als aktiv (durch staatliche Mittel) förderungswürdige Institution gesehen. Das schließt die Betonung der Eigenverantwortung nicht aus, im Gegenteil: Die katholische Soziallehre setzt gerade auf Subsidarität, also primär Eigenverantwortlichkeit (und damit Freiheit) und erst bei Notwendigkeit auf Fremdhilfe nach einem "Nächst-zuständigkeits-Prinzip". Der libertären Auffassung entspricht das nicht ganz, aber der christlich-konservativen (freiheitskompatiblen) Tradition durchaus. familienwehr.de , am 22. April 2009 um 15:09 ( Link ) ...und wenn Sie weitere Fragen haben, laden Sie sich das Programm herunter: familienwehr.de , am 22. April 2009 um 16:24 ( Link ) Auch diese Partei hat sich vorgenommen, mittels eines Erziehungsgehaltes, Mütter zu staatlich alimentierten Eigenkindbetreuerinnen zu degradieren. insideteller, am 22. April 2009 um 17:59 ( Link ) Liebe Redaktion der ef-online, sie Erwarten von den Kommentatoren der Artikel ein gewisses Niveau ("ef-online: Ein Zwischenruf und Sittengemälde" vom 21. April), aber auf welches Niveau steigt ef denn bitteschön ab, wenn es Werbung für Veranstaltungen Sozial-Konservativer macht. Wird diese Strömung etwa in "Warum ef?" (http://ef-magazin.de/warum-ef/) erwähnt - nein dort geht es gegen jede Bevormundung durch den Staat. Zwar mag die genannte Partei sich für weniger Staat einsetzen wollen, aber dass sie eine "ethisch fundierte, Marktwirtschaft" will gibt schon Zweifel daran, dass sie es mit der Freiheit ernst meint. Wenn man deren Website ansieht ist es klar dass denen "Familie" am wichtigsten ist. Also - "Mutter sein ist eine Arbeit ... Mediengewalt ist böse verbieten!" etc.. Also liebe ef-Redaktion: Besinnt Euch bitte auf die freiheitlichen Werte zurück. Nur weil diese Konservativen vielleicht besser sind als SED & Co. macht die noch immer nicht zu Freunden der Freiheit. Freiheit ist, wenn jeder sein Weltbild frei leben kann, solange er andere dabei nicht schädigt (Vgl. ähnlich Art. 2 Abs. 1 GG der BRD). Eine Partei die wieder eine Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft fordert hat aber mit Freiheit rein gar nichts am Hut. Diese "Partei" hat unsere Beachtung einfach nicht verdient. Noack, am 22. April 2009 um 18:38 ( Link ) Also meine Beachtung hat sie schon verdient :-) und kommt zumindest als Denkzettelträger in die engere Auswahl. Radiergummi, am 23. April 2009 um 19:47 ( Link ) Also liebe ef-Redaktion: Besinnt Euch bitte auf die freiheitlichen Werte zurück. Nur weil diese Konservativen vielleicht besser sind als SED & Co. macht die noch immer nicht zu Freunden der Freiheit. Freiheit ist, wenn jeder sein Weltbild frei leben kann, solange er andere dabei nicht schädigt (Vgl. ähnlich Art. 2 Abs. 1 GG der BRD). Eine Partei die wieder eine Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft fordert hat aber mit Freiheit rein gar nichts am Hut. Diese "Partei" hat unsere Beachtung einfach nicht verdient. Im Gegenteil: Dieser Punkt macht sie interessanter. Als Atheist käme ich bei der Fülle an Parteien nicht auf die Idee, mir gerade das Programm und die Ziele einer christlichen Partei anzuschauen. Nebenbei: Nächster Versuch? Fatal, am 24. April 2009 um 1:03 ( Link ) Warum es ein gesamtgesellschaftliches Anliegen sein sollte, "Personen in eingetragener Lebensgemeinschaft" finanziell zu fördern bzw. in sie zu investieren, konnte mir noch keine dieser Personen plausibel erklären. Es geht nicht darum, diese Gemeinschaften zu fördern, sondern darum, dass Ehen gefördert werden, diese Partnerschaften aber nicht. Das ist in etwa so willkürlich, wie blonden Menschen Steuergeschenke zu machen, allen anderen aber nicht. Würden die Förderungen für Ehen gestrichen, wäre das ganze deutlich fairer. Radiergummi, am 24. April 2009 um 16:26 ( Link ) Es geht nicht darum, diese Gemeinschaften zu fördern, sondern darum, dass Ehen gefördert werden, diese Partnerschaften aber nicht. Natürlich geht es darum, dass diese Gemeinschaften dieselben Förderungen erhalten wollen und nicht darum, die Förderung der Ehe zu streichen. Oder zumindest nicht den Interessenvertretern dieser Gemeinschaften. Sie wollen denselben Status und die Förderungen, die er mit sich bringt. Also nochmal dieselbe Frage: Warum sollte es ein gesamtgesellschaftliches/staatliches Anliegen sein, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu fördern? A. Lehmann, am 24. April 2009 um 16:59 ( Link ) „Partei für Arbeit, Umwelt und Familie (AUF)“ Das wäre dann die christlich-bürgerlich-liberal-konservative Partei Nr.17. Nicht mal auf ein 10-Punkte-Wischiwaschiprogramm kann man sich einigen. Ein größeres Armutszeugnis kann es nicht geben. "Der gute Wille ist das Allheilmittel der Dummköpfe." "Die Realität des 20. Jahrhunderts ist weniger erschreckend als die Ideale, mit denen es sie zu berichtigen hofft." "Die Reform der Gesellschaft mittels von Gesetzen ist der Traum des leichtgläubigen Staatsbürgers und die diskrete Präambel jeder Tyrannei." Davila Fatal, am 24. April 2009 um 20:59 ( Link ) @ Radiergummi: Sie stellen die Frage verkehrt herum. Die Politiker fragen nicht, was es denn wert wäre, gefördert zu werden, sondern sie versuchen, möglichst viele Menschen von ihrem Geldsegen abhängig zu machen und fragen sich anschließend, wie man das denn wohlklingend begründen kann. Wieso man eingetragene Lebenspartnerschaften fördern sollte, kann ich nicht sagen, da ich dagegen bin. Ich bin auch nicht dafür, Ehen und Familien zu fördern. Familien gibt es schon seit der Steinzeit und noch nie haben sie der Förderung bedurft, warum also jetzt? Aber vermutlich würde Ihnen ein Befürworter dieser Praxis erzählen, man investiere damit in Beziehungen, die die gegenseitige Fürsorge fördern, bekämpfe die Ausbreitung von Geschlechtskrankheiten oder spare Wohnraum, da zwei Single-Wohnungen größer sind als eine Zweipersonen-Wohnung, suchen Sie sich was aus. Radiergummi, am 24. April 2009 um 21:38 ( Link ) @Fatal Und Familien können heute Förderung gebrauchen, weil sich die Verhältnisse seit der Steinzeit so stark verändert haben, dass heute die Existenz dieses Gefüges auf dem Spiel steht. Was halten sie denn von der Idee, dass der heutige Staat, der alles kontrollieren muss, von dem viele abhängig sind und an dessen Allmacht noch viel mehr glauben, eine Art Familienersatz für ebenjene ist und nicht mehr nur bloße Interessengemeinschaft? Könnten Sie sich mit der Idee anfreunden, dass die politische Forderung nach Förderung der Familie in diesem Kontext ein Mittel ist, um Eigenverantwortung zu stärken bzw. den Nanny-Staat wieder soweit zurückzudrängen, dass er wieder seinen ursprünglichen Aufgaben, wie Sicherheit und Freiheit für seine Bürger zu garantieren, angemessen nachkommt, anstatt in periodischen Abständen seine Bürger als Versuchsratten für wirre Sozialexperimente zu missbrauchen, die wechselweise zum Ziel zu haben scheinen, den idealen Menschen oder das ideale System zu schaffen? Partizannka, am 02. August 2010 um 16:40 ( Link ) Das ist in etwa so willkürlich, wie blonden Menschen Steuergeschenke zu machen, allen anderen aber nicht. Würden die Förderungen für Ehen gestrichen, wäre das ganze deutlich fairer. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Fatal, am 22. April 2009 um 12:35 ( Link )
Steht dieser Programmpunkt
nicht in völligem Widerspruch zu diesem ?Und ist eine christliche Partei nicht sowieso ein Oxymoron?