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„Anti-“ Faschisten: Menschen in ihrer Existenz vernichten!

von Guido Neumann

Denunziantentum heute – „Lizas Welt“ schießt Michael Mross in den Rücken

Er stand beim Abtransport der von ihm Denunzierten immer gerne versteckt hinter einer Ecke. Leicht erschaudert ob seiner Macht sah er zu. Er hatte heute Morgen anonym den Häschern des Systems den Tipp gegeben. Schuldig fühlte er sich nicht. Eher so, als ob er wieder ein gutes Werk getan hatte. Leuten wie ihm war es in seinen Augen zu verdanken, dass das Land „sauber“ wurde.

Unter Hitler, Mao und Stalin hatten Denunzianten wie er ihre ganz große Zeit. Unter dem Banner der Politischen Korrektheit und des modernen „Anti-“ Faschismus ist er nun auferstanden. Im Internetzeitalter denunziert man gerne doppelt anonymisiert, zum Beispiel indem man seine Homepage hinter dem Namen eines französischen Fußballers versteckt und dann zusätzlich auf dieser Seite Artikel unter Phantasienamen publiziert.

Am Ostersonntag war es mal wieder soweit, der Denunziant hatte Langeweile. Diesmal wurde der Börsenexperte Michael Mross zum Abschuss freigegeben. Einer wie Mross hat schließlich etwas zu verlieren, arbeitet er doch unter anderem, wie der Denunziant einführend zu berichten weiß, für den Nachrichtensender N24, den Wirtschaftssender CNBC sowie für Focus-Online.

Heute  verrät der Denunziant nicht die jüdische Urgroßmutter oder die antiproletarische Gesinnung des Opfers, sondern man wittert – vor dem geschichtlichen Hintergrund an Perfidie kaum zu überbieten – dessen „Antisemitismus“. Und wenn der ostersonntäglich so gelangweilte Denunziant konkret in den Texten seines Opfers nichts wirklich Denunzierbares findet, dann erfindet er eben. Etwa eine Wunderwaffe wie den „strukturellen Antisemitismus“ (die geschichtlichen Vorbilder, etwa die „antiproletarische Gesinnung“ waren ähnlich vielseitig und auch auf jeden anwendbar): „Der Begriff Hochfinanz“, erfahren wir beim „Exfußballer“, gilt nämlich „als eine Chiffre für das verjudete Finanzkapital“ – und geht folglich gar nicht.

Wer Hochfinanz sagt will Juden vernichten – mit einer solch feinen „Methode“ kriegt man jeden. Dumm, wenn der so leicht Denunzierte auf seiner im Unterschied zum Denunzianten namentlich gezeichneten Homepage auch noch (ebenfalls im Unterschied zum Denunzianten) Leserkommentare zulässt. Dabei findet der Osterdenunziant heute immer ein paar Eier in Form von Leserkommentaren, die seinen hinterhältigen Angriff vermeintlich rechtfertigen. Dass solche Spinnerposts heute auch zu Tausenden auf Seiten wie welt.de oder spiegel.de zu finden sind, verbirgt der Denunziant dezent wie sein Antlitz.

Glück im Unglück: Noch wird der Denunzierte nicht bereits wieder von der Geheimpolizei abgeholt. Aber es geht dem Denunzianten schon um weit mehr als nur um Rufschädigung. Damit das deutlich wird, schreibt er es – beinahe „ganz offen“ – wie folgt: „Möglicherweise sind die Redaktionen der Sender und Online-Portale nicht im Bilde darüber, welche Ansichten Mross verbreitet [strukturell antisemitische nämlich]. Es ist jedenfalls kaum vorstellbar, dass diese Ansichten mit dem Image eines seriösen Börsenexperten, der glaubhaft von der Frankfurter Börse zu berichten weiß, zu vereinbaren sind.“

Der in solchen Fällen stets dazugehörende empörte Brief an die betreffenden Chefredakteure und Verleger mit Kopie an den Zentralrat und andere Zeugen ist begleitend ganz sicher längst unterwegs. Der Wahnsinn hat durchaus Methode. Absender: ein mutiger Bürger im aufrechten Kampf gegen rechts.

In ein paar Tagen wird auf „Lizas Welt“ dann stolz verkündet werden: „Der überführte Antisemit Mross wurde von seinen Arbeitgebern N24, CNBC und Focus-Online nach unseren Hinweisen fristlos entlassen.“ Und dann beginnt die Eiersuche von vorne.

An unsere Leser

Wir glauben, dass feige faschistoide Denunzianten mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen sind.

Deshalb bitten wir unsere Leser, sich an die geschätzten liberalen Kollegen von der „Achse des Guten“ zu wenden und diese auf die (deutlich auf berufliche Vernichtung zielenden) Machenschaften der von ihnen immer wieder gerne verlinkten Website „Lizas Welt“ hinzuweisen.

Zweitens bitten wir unsere Leser um aufklärende Hinweise auf den oder die Betreiber und Autoren, die sich hinter „Lizas Welt“ verbergen.

Internet

Die leider nur beispielhafte Vernichtungsphantasie von „Lizas Welt“

Die „strukturell antisemitische“ Börsenseite „MM News“

14. April 2009

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Kommentare

Cicero , am 14. April 2009 um 13:00 ( Link )

Ist das wahr? Das kann ich nicht glauben.

Waldmeister , am 14. April 2009 um 13:42 ( Link )

Die whois-Abfrage ergibt lediglich, daß der Registrant sich über die Firma Register by Proxy, Inc. die Domain sicherte. Klarname Fehlanzeige. Verkauft wurde die Domain durch GoDaddy.com.

Jürgen Hodler , am 14. April 2009 um 14:37 ( Link )

Muß diesem Internetfurz „Lizas Welt“ eine derart herausragende Bedeutung beigemessen werden? Und wer um alles in der Welt ist Michael Mross? Hier braucht wohl kaum ein Titanenkampf vermutet werden. Sei’s drum, die Feinde der Freiheit, also demokratisches und sonstiges linkes Gewusel, wissen die herbeigesehnte „Pipeline der Freiheit“ im Schutze der Anonymität eben auch für ihre finsteren Absichten zu nutzen. Wen überrascht’s? Demokraten und Linke bleiben sich eben stets treu. Damit muß man eben rechnen, wenn man in der virtuellen Welt während demokratischer Zeiten allzu wunderfitzig aus dem Fenster lugt.

Apropos „Denunziation“: Da wird man natürlich mit der Pflichtkür eines jeden Ideologen konfrontiert. Die entsprechenden ideologischen Vorzeichen spielten hier seit jeher nur eine untergeordnete Rolle und in diesem Kontext sei nur an den sektiererischen altliberalen „Freisinn“ in der Schweiz und somit an eine wahrhaftige Höllenbrut erinnert. Wehe dem, der ultramontaner oder jesuitischer Umtriebe verdächtigt wurde! Da wurden in der Tat ganze Existenzen vernichtet. Ja dem nicht genug, die Altliberalen machten nicht einmal vor den Toten halt. Im Mai 1854 verstarb mit Carl Ludwig von Haller jener große Denker der Rechten, der die Grundlagen des bürgerlich-liberalen Staatswesens in weiser Sicht stets als „spekulative Chimären“ zu bezeichnen pflegte. Nichts sollte folglich an diesen großartigen Denker erinnern und so begnügten sich die Altliberalen auch nicht mit einer „simplen“ Grabschändung. Die wäre in diesen Kreisen, man sah sich bekanntermaßen in der Tradition der Französischen Revolution, ja durchaus noch en vogue gewesen. Nein, es wurde auch gleich der gesamte Friedhof Sankt Katharina zu Solothurn mit Stumpf und Stil eingeebnet. Also? Die altliberalen Enkel sollten wohl zuerst die steinigen Hinterlassenschaften der geistigen Großväter mit einem kritischen Blick würdigen. Anschließend darf man sich dann auch über die Steine in Nachbars Garten echauffieren.

Goldelse , am 14. April 2009 um 15:23 ( Link )

Linke Denunzianten haben auch viel Zeit, im Internet nach "Straftätern" zu forschen. Augenscheinlich leben sie mit ihrer armseligen und verstaubten linken Ideologie allein, während ein waschechter Konservativer Ostersonntag mit seiner Familie im Grünen verbringt. "Und wer um alles in der Welt ist Michael Mross?"
Das ist denen egal, in der JF habe ich einmal gelesen, dass die ein Punktesystem führen, jeder angezeigte Normalo und jedes angesteckte Auto ergeben Punkte, Wettbewerb im Eifer des Guten sozusagen. So perfide wie die handeln, können wir uns gar nicht vorstellen, und besser vernetzt als wir sind diese eifernden und geifernden Kollektivwesen auch.

freischwimmer , am 14. April 2009 um 16:02 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Siechtum , am 14. April 2009 um 16:24 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

freischwimmer , am 14. April 2009 um 16:33 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Goldelse , am 14. April 2009 um 16:59 ( Link )

Diese Achse hat Angst vor der Diskussion, sie kann nur meckern. Hatte denen mal die Ehre gegeben und da draufgeschaut, Wollte eben etwas loswerden, aber es gibt nicht mal eine Maildresse bei den Deppen.
"Ein Kritiker, der einen anderen Kritiker krisitisiert, mag richtig oder falsch liegen, ein Denunziant ist er nicht."
Freischwimmer, Kannst Du diesen von Dir zitierten Quatsch, der mir sauer aufstieß, mal kommentieren? Das System ist links und die Blockwarte sind links, wo ist die Heldentat?

Satanas , am 14. April 2009 um 17:09 ( Link )

Die Ach-Gut Truppe könnte ja auch mal versuchen, auf eigene Faust ein eigenes Magazin heraus zu geben. Aber ob es für deren Ansichten noch eine Marktlücke gibt? Sie sammeln ein Sternstunden des Mainstreams und ein paar weniger helle Köpfe (Alan Posener, H.Broder ["Stalin hatte wenigstens Grandezza"]) und nennen sich liberal.

Aber Liberale sollten auch gegen den Strom schwimmen, davon merkt man bei Ach Gut nicht viel.

Das Freischwimmer Zitat passt eigentlich sehr gut auf "Ach Gut".

Jürgen Hodler , am 14. April 2009 um 17:12 ( Link )

"http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/liza_die_verfolgte_unschuld/"

Da finden sich natürlich zwei hochinteressante Formulierungen:

„Wer mich kennt, weiß, dass ich weder Antisemit noch struktureller Antisemit bin noch faschistischen Lösungsmustern und Schuldzuweisungen anhänge... und blablabla“

„Rassistische, beleidigende, Diktatur verherrlichende Kommentare werden gelöscht.“

Bei einem derartigen Vokabular darf man wohl schlußfolgern, daß hier offensichtlich zwei Brüder im Geiste miteinander rangeln. Also? Alles halb so wild. Da folgt dann ein verdattertes "Halt, ich bin doch eigentlich auch ein pc-konformer Jagdgenosse" und schon ist der Kittel wieder geflickt. Das Kasperletheater ist halt ganz zur Freud' des kindischen Publikums ein unverzichtbarer Bestandteil auf der demokratischen Freiluftbühne. Wer da nicht lacht ist selber schuld. Gelle, werter Herr Neumann?

Satanas , am 14. April 2009 um 17:14 ( Link )

@Goldelse

Wenn sie sich über "Die Achse des Guten" ärgern, haben die ihren Zweck schon erreicht. Glauben sie irgend jemand, der Mainstreampresse ließt, würde dort noch etwas Neues finden? Wer die Achse des Guten ließt, kann genauso gut Spiegel oder Welt lesen - und ist dann ebebn ein 200%er Anhänger des Mainstream.

Nonkonformisten sind dort falsch. Mit wirklich Andersdenkenden geht man dort nicht gerade liberal um. Ignorieren Sie sie einfach...

freischwimmer , am 14. April 2009 um 17:24 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Carl , am 14. April 2009 um 17:30 ( Link )

Die Seite "Lizas Welt" habe ich vor Jahren mal über einen Verweis erreicht. Ich war offenbar so gut amüsiert, dass mir dies bis heute im Gedächtnis geblieben ist. Mit einem Artikel würde ich diese Form der Geistesschwäche, die dort das Regiment führt, allerdings dann nicht wertschätzen. Am besten ignoriert man solche Kindereien, denn für Argumentation sind solche Leute ohnehin nicht offen.

Waldmeister , am 14. April 2009 um 17:36 ( Link )

Können "wir" jetzt bitte wieder zum eigentlichen Anliegen zurückkommen, das ist: die Ausfindigmachung, Stellung, Unterwerfung und Bestrafung derjenigen Personen, die "Liza" genannt werden? Ich habe doch bereits weiter oben das Graben angefangen und kann weitere Hilfssheriff-Tätigkeiten voller Ungeduld kaum noch abwarten.

Sonnige Grüße,
Waldmeister

Haiduk , am 14. April 2009 um 17:37 ( Link )

Zweitens bitten wir unsere Leser um aufklärende Hinweise auf den oder die Betreiber und Autoren, die sich hinter „Lizas Welt“ verbergen.

Ich hatte kürzlich mit Lisa Emails geschrieben.

Bitte Email an: haiduk [ät] politikstube [dot] de

Satanas , am 14. April 2009 um 17:44 ( Link )

@freischwimmer

Es ist ja sehr freundlich, daß sie zu "helfen" versuchen, aber worum es hier geht ist folgendes:

Hier werden jemandem Worte in dem Mund gelegt, die zwar anrüchig, aber nicht einmal strafbar sind,

und dann wird versucht (so argwöhnt jedenfalls der Autor, und es entspräche auch dem Usus der Linken), die wirtschaftliche Existenz der betreffenden Person zu vernichten.

Ob diese "Denunziation" jetzt beim Staat oder beim Chef (der Notfalls seinerseits denunziert würde) erfolgt ist dabei nebensächlich.
Letztlich geht es hier nicht darum, unliebsamen Kommentatoren Paroli zu bieten, sondern sie mundtot zu machen.

Was geht das nun die Liberalen an? Ganz einfach: Man darf unliebsame Meinungen nicht bekämpfen, indem man die entsprechenden Personen einschüchtert, wirtschaftlich vernichtet, oder Mordanschläge auf sie verübt. All dies zählt aber zum heute gängigen Repertoire der politischen Linken.

Goldelse , am 14. April 2009 um 18:16 ( Link )

@ Carl
"denn für Argumentation sind solche Leute ohnehin nicht offen."
Nee, die teilen die Nazikeule aus, mehr ist nicht drin.

@ Satanas
"Letztlich geht es hier nicht darum, unliebsamen Kommentatoren Paroli zu bieten, sondern sie mundtot zu machen."
Weil sie eine Totschlag- und keine Diskussionskultur haben.

@ Freischwimmer
"zwar sind das nicht meine worte, aber ich versuche ihnen zu helfen. wenn denunziation bedeutet, dass "in einem nicht freiheitlichen system menschen bei staatlichen vollzugsbehörden angezeigt werden" (wikipedia), stellt sich die frage, wo das hier vorliegen soll?! natürlich liegt es nicht vor. das ist schlichtweg quatsch"
Aber ja, der Kreis ist rund, weil er rund ist. Überzeugt, glänzende Argumentation.
"Staatliche Vollzugsbehörden", mir wird schlecht bei dem Begriff, und sowas haben wir nach Hitler und Honnecker wieder??? Schizophren ist, wenn Sie diese Entwicklung nicht bekämpfen.

Anselmo , am 14. April 2009 um 19:02 ( Link )

Wenn die Wahrheit schmerzt, dann wird die Antisemitismus-Keule herausgeholt.

Nicht das am Ende auch der Hinweis auf die zerstörerische Wirkung von Zinsen und Zinseszinsen auf die Volkswirtschaften zu einem Indiz für Antisemitismus gemacht werden, denn darunter würde ja sogar die Mathematik leiden. :-)

[Erläuternder Hinweis zu Vermeidung von Fehlinterpretationen: die "exponentielle Verwerfung" (bezogen auf die Wirtschaft), die durch Zins und Zinseszinsen sich quasi bereits mathematisch ergibt, ist unabweisbar bzw. leicht nachzurechnen. Da das "reale Wachstum" hinter der Zinswirkung zurückbleibt, ergeben sich zwangsläufig Missverhältnisse bzw. Krisen im Sinne eines wesentlichen Aspektes. Daneben wirkt selbstredend auch die wundersame Geldschöpfung aus dem Nichts bzw. durch globale, toxische Spiel-Casinos.]

Noack , am 14. April 2009 um 19:03 ( Link )

Lächerliche Geschichte das alles hier! Man sollte sich gut überlegen, an welche Spinner in dieser Welt man einen Gedanken verschwendet, sonst bleibt keine Zeit mehr für wirklich wichtige Dinge. Also: Bitte zurück zur Tagesordnung!

Noack , am 14. April 2009 um 19:08 ( Link )

Und schon dieses Überlegen kostet Zeit.... ohmannohmann!

greenhorn , am 14. April 2009 um 19:33 ( Link )

Wer steckt hinter Liza? Es ist ein Mann!

Lizas Welt, das neue Denunziantenportal, dass noch nicht mal ein Impressum hat? (verstößt gegen REchtslage)

Inhaber:
betreiber von lizas welt ist

A... F..., ein, nach eigenen angaben kommunistischer, buchhändler aus B....

persönliche Daten entfernt. -Red.

Fatal , am 14. April 2009 um 19:43 ( Link )

Den lächerlichen Gesellianisch-Freiwirtschaftlichen Quatsch mit Zinseszinsspirale, den Lizas Welt bei Herrn Mross ankreidet, habe ich aber gar nicht auf Herrn Mross' Seite gefunden.
Wenn er nämlich derart argumentiert hätte, wäre das zwar nicht antisemitisch, aber dafür unwissenschaftlich und durchaus volksverhetzend, also ein guter Grund für seinen Arbeitgeber, ihn nicht mehr weiter als Börsenjouranlisten anzustellen.

Siechtum , am 14. April 2009 um 19:45 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Serdar , am 14. April 2009 um 20:26 ( Link )

Hier gibt es ne Theorie, dir mir auch einleuchtet.

freischwimmer , am 14. April 2009 um 20:46 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Serdar , am 14. April 2009 um 21:08 ( Link )

Kann man Lizas Beiträge kommentieren auf seinem Blog? Nö, also ist es keine Kritik, sondern seinerseits mit Dreck werfen.

Noack , am 14. April 2009 um 21:08 ( Link )

Ich schließe mich der Meinung meines Vorredners (ungern) teilweise an. Ich habe keine Lust, mich mit den Querelen irgendwelcher Blogger zu beschäftigen, die sich gegenseitig Antideutschtum, Deutschtum, Ziomismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus, Internationalsozialismus usw.usf. vorwerfen. Dieser ganze Popanz dient sicher bald einem Politiker als Vorwand, das Internet besser kontrollieren lassen zu müssen. Herzlichen Glückwunsch.

Noack , am 14. April 2009 um 21:09 ( Link )

gemeint war natürlich freischwimmers kommentar

aquamarin , am 14. April 2009 um 21:36 ( Link )

Wie schön, dass die libertären Revoluzer der ef Freund von Feind unterscheiden können. Wenn ich das hier so lese, dann weiß ich warum diese Bewegung in diesem Land stets gescheitert ist und stets scheitern wird.

Al_Bore , am 14. April 2009 um 21:37 ( Link )

weil es keine "bewegung" ist natürlich.

Al_Bore , am 14. April 2009 um 22:05 ( Link )

freischwimmerchen, eigentlich ist jedes Wort zuviel, aber ich finde ich es einfach arm, mit welcher Selbstverständlichkeit hier irgendwelches Hobbykümmerergeschreibsel unhinterfragt wiedergekäut und als angebliches Argument mißbraucht wird. Nur mal als Anregung zum Mitdenken: der Duden in ungefähr Ihrem Alter kommt in seiner Definition völlig ohne sogenannte "staatliche Stellen" aus. Ein Denunziant wird da definiert als einer, der - ach was - einen anderen denunziert, und denunzieren heißt "1.(abwertend) [aus persönlichen niedrigen Beweggründen] anzeigen: jemanden bei der Polizei d. 2. als negativ hinstellen, öffentlich verurteilen, brandmarken: ein Buch, eine Meinung [als etw.] d.".

freischwimmer , am 14. April 2009 um 22:26 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Marc , am 14. April 2009 um 23:44 ( Link )

"...die geschätzten liberalen Kollegen von der „Achse des Guten“ zu wenden und diese auf die Machenschaften der von ihnen immer wieder gerne verlinkten Website „Lizas Welt“ hinzuweisen."

Ich zweifle ein wenig daran, dass man die Broderianer, die Achse und (auch die Welt von Liza) in erster Linie als "liberal" beschreiben könnte.
Sie stehen P.I. oft näher als ef und wären insofern auch eher der wachsenden Fraktion der "politisch Inkorrekten" zuzuordnen.

Eine Fraktion allerdings, mit der man aus liberaler/libertärer Sicht zumindest vorsichtig seien sollte. In derem Dunstkreis nämlich findet man Leute, die den Koran "genauso verbieten wollen wie 'Mein Kampf'", und die nicht daran denken, dass man 'Mein Kampf' auch genauso legalisieren könnte, wie den Verkauf des Koran.
Mal abgesehen davon, dass dann ruck-zuck auch die Bibel verboten ist und ein zweites Jesuitengesetz erlassen.

Einige, denke ich, sind wegen ihrer kritischen Haltung dem Islam gegenüber, auch zu Philosemiten geworden und andere sind wegen dieses Philosemitismus zu großen Islamkritikern geworden.

So oder so: für diese Achse, diese Welt, ist die Lust auf Freiheit schnell vorbei, wenn der Verdacht des Antisemitismus im Raum steht. Die absurden Züge, die der Kampf gegen "rechts" annimmt, wird von dieser Koalition aus ja nicht aus freiheitlicher Sicht kritisiert, sondern nur deshalb, weil er sich nicht mit genauso großer Heftigkeit gegen Muslime richtet.

Es wundert mich also, dass hier nicht schon früher ein vergleichbarer Zusammenstoß stattgefunden hat.

Serdar , am 15. April 2009 um 0:12 ( Link )

Tja die einen beten fünf mal am Tag und die anderen haben "Israel" als Metaphysik-Ersatz, wo sie dann jeden Abend fragen "Was habe ich heute für Israel getan?"
Ich bin für Religionsfreiheit :-)

Antagonist , am 15. April 2009 um 2:27 ( Link )

Obwohl dies des Schreibenden erster Kommentar auf dieser Internet-Seite ist, soll an dieser Stelle nicht ein Einstieg ab ovo geliefert werden, sondern direkt in media res gegangen werden. Doch bevor dies geschieht, ist vermutlich eine kurze Erläuterung dennoch angebracht: Der Schreibende ist den liberalen Ideen beispielsweise minarchistischer oder auch libertärer (im US-amerikanischen Sinne) Ausprägung durchaus wohlgewogen, wiewohl die Unzulänglichkeiten oder besser: die systemimmanenten Krisensymptome des kapitalistischen Vergesellschaftungsmodells zumindest analysiert werden sollten. Die antideutsche Ideologiekritik erscheint vor diesem Hintergrund - auch gerade für sich liberal nennende Personen - als ein durchaus nützliches Referenzsystem zu funktionieren. Gerade sie - die Antideutschen - beschäftigen sich zuweilen intensiv mit den komplexitätsreduzierenden, weil: verkürzten kapitalismuskritischen Diskursen in Deutschland.

Darüber hinaus ist die Rede- und Gedankenfreiheit, für die sich Liberale im weiteren Sinne prominent einzusetzen haben, ein hohes Gut. Gerade deswegen erstaunt und irritiert es umso mehr, dass der Autor vom Artikel "„Anti-“ Faschisten: Menschen in ihrer Existenz vernichten!" an keiner Stelle auf den Inhalt der Kritik vom Gastbeitrag "Börsenexperte mit Doppelleben" auf 'Lizas Welt' eingeht. Dies bemängelt wiederum 'Lizas Welt' in einer Replik ("Die verfolgte Unschuld") sehr zu Recht.

Inhaltlich sind nämlich tatsächlich einige Aussagen und Andeutungen des Herrn Mross sehr fragwürdig. Der Begriff einer "Clique der Hochfinanz" etwa ist problematisch, da dadurch das Abstrakte des globalisierten Wirtschaftssystem elegant und einfach auf das Konkrete und Individuelle - in Form von Charaktermasken - runtergebrochen wird. Oftmals genug wird dadurch eine Projektionsleistung vollzogen, die statt die Verhältnisse zu beleuchten (und allenfalls zu kritisieren) einzelne, oftmals jüdisch gemeinte, finistre 'Finanzkapitalisten' wirken sieht. Dies ist falsch.

Auch scheint das Leitmotiv des 'eigentümlich frei'-Artikels - "Denunziantentum heute" - deplatziert zu sein. Die 'Achse des Guten' hat in ihrer etymologischen Verortung des Begriffes wohl Recht. Im vorliegenden Zusammenhang, wo es doch eher um einen Meinungsstreit geht, kann von "Denunziantentum" kaum die Rede sein.

Gil Graf , am 15. April 2009 um 3:22 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Gil Graf , am 15. April 2009 um 3:40 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Skandalos , am 15. April 2009 um 6:24 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Bauer , am 15. April 2009 um 6:51 ( Link )

„Holocausts of Communism“-Test

communismÜber die Verbrechen des Nationalsozialismus und jenen Genozid, für den sich der in mehrerer Hinsicht problematische Begriff „Holocaust“ durchgesetzt hat, weiß jedermann bestens Bescheid. Zumindest bildet sich das jedermann ein, besonders in Deutschland, wo man sich mitunter strafbar macht, wenn man in böser Absicht sein Schulbuchwissen nicht korrekt memoriert oder ein schlechtes Zahlengedächtnis hat. Da die Wissenschaft allerdings laut einem Interview, das der renommierte Holocaust-Historiker Raul Hilberg im Jahr 2006 kurz vor seinem Tod gab, erst 20% der Materie erforscht hat, wird es da noch einigen Nachholbedarf geben, wenn eines Tages alle Rätsel gelöst sind (sofern das überhaupt möglich ist.)

Inzwischen kann man sich auch darüber Gedanken machen, wieviel man eigentlich wirklich über den von den Medien und der Schock-Ikonographie des 20. Jahrhunderts stiefmütterlich behandelten „kommunistischen Holocaust“ weiß. Auf der Webseite des US-Ökonomie-Professors Bryan Caplan findet sich ein interessanter, lehrreicher Multiple Choice-Test mit Fragen wie diesen:

# Lenin appears to have caused the post-Civil War famine deliberately, or at least acted with malevolent indifference. What are the main facts establishing this contention?
A. The weather conditions in 1920-21 were actually favorable.
B. Lenin reversed his agricultural policies once starvation appeared to threaten the survival of the Soviet regime.
C. Substantial stockpiles of grain held by the Whites were captured in 1920.
D. Seed grain as well as food for family consumption was requisitioned from peasants as a punitive measure.
E. Both A and D, but not C.
F. B, C, and D, but not A.
http://www.sezession.de/3334/holocausts-of-communism.html#more-3334

Der Link zum kompletten Test ist bei Sezession zu finden.

Arne Hoffmann , am 15. April 2009 um 9:31 ( Link )

Bisher war "Lizas Welt" auch für mich so unsäglich, dass sie sich unterhalb der Schwelle dessen bewegte, mit dem man sich ernsthaft auseinandersetzen muss. Allerdings finde ich es doch bemerkenswert, welche rhetorischen Schleifen hier in den Kommentaren zum Teil gefahren werden, um dieses Verhalten zu rechtfertigen. Faktisch kommt man doch an einem nicht vorbei: Der Autor von "Lizas Welt" hat mindestens in dem vorliegenden Fall aus dem Schutz der Anonymität heraus gehandelt, um jemanden mit vermeintlich unbotmäßiger Meinung existenziell zu schaden, wenn nicht seiner beruflichen Existenz insgesamt zu berauben. Selbstverständlich entspricht das der Definition von "Denunziation". Warum es angeblich nicht liberal sein soll, dies zu kritisieren, will mir genauso wenig einleuchten wie dass man ausgerechnet die Autoren der "Achse des Guten" mit Liberalen verwechseln kann. Auch gegen den Strom schwimmt man dort ganz sicher nicht. (Es sei denn, man betrachtet auch die in der BILD-Zeitung vertretene Geisteshaltung als Speerspitze der Avantgarde und des Nonkonformismus. Die Positionen der "Achse" und der BILD sind ja in weiten Teilen deckungsgleich.)

Die merkwürdige Logik der Verteidiger des hier diskutierten Denunziantentums lautet: Der anonyme Autor von "Lizas Welt" hat das Recht, jeden auch auf unterirdische Weise anzugehen, den er gerade auf dem Kieker hat, während "eigentümlich frei" seinerseits diese Methoden nicht kritisieren darf, sondern fein die Klappe zu halten hat - sonst ist dieses Magazin nicht liberal. Wer "wirklich liberal" ist, der hat diesen Kampf gegen die Meinungsfreiheit gefälligst zu unterstützen. Das ist offensichtlicher Nonsens.

Ansonsten volle Zustimmung zu dem Kommentar von Marc.

Thomas Wolfgang Fink , am 15. April 2009 um 9:46 ( Link )

"Strukturelle Gewalt", "struktureller Antisemitismus": das sind die Kampfschreie struktureller Adoleszenz. "Strukturelle Adoleszenz", bitte merken, hab ich erfunden. Ansonsten: Adorno vor, noch ein Tor.
Mein nächster Artikel: "Strukturelle Adoleszenz - das Paradigma gelebten Nicht-Lebens im postmodernen Hier und Jetzt." Auch hiermit als Buchtitel gesichert. Danke.

Satanas , am 15. April 2009 um 11:10 ( Link )

@Thomas Wolfgang Fink

"struktureller Antisemitismus" gab es auch schon als kommunistischen Kampfbegriff. Nachzulesen in Solschenizyns "200 Jahre zusammen".

Gil Graf , am 15. April 2009 um 11:32 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Waldmeister , am 15. April 2009 um 12:24 ( Link )

Ich hatte mich gerade daran gemacht, eine sarkastische Replik auf Gil Grafs Äußerungen zu schreiben, als ich diesen Edelstein inmitten der Wirrnis fand:

...die Wirtschaftsform der Demokratie und der Freiheit, den Kaptialismus nämlich mit seiner Hochfinanz...

Gerade rechtzeitig, um mir den Rest der Arbeit zu sparen. :-)

Wohlschmeckende Mittagsmahl-Grüße,
Waldmeister

Al_Bore , am 15. April 2009 um 12:34 ( Link )

@schwimmer (in welchem Sinne, können Sie sich bei Ihrer Lieblingsenzyklopädie aussuchen)

Danke, ich kann tatsächlich Bücher aufschlagen. Ich bezog mich auf Ihr Zitat, wo Sie sich ja die zitierte fragwürdige Wikipedia-Definition zueigen machen und damit argumentieren.

freischwimmer , am 15. April 2009 um 12:44 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Iyambae , am 15. April 2009 um 13:39 ( Link )

Bei der "kritischen Berichterstattung" über den Börsenexperten wird mal wieder - ob nun aus lauteren oder unlauteren Absichten heraus - übers Ziel hinaus geschossen.
Schade, dass viele - unabhängig von der politischen Richtung etc. - sich erst ein Urteil bilden ohne sich näher zu informieren und mit dieser Meinung dann ein Urteil fällen. Sachliche Debatten wären oft besser als aufgeregt-übertriebene Skandalisierung.

Waldmeister , am 15. April 2009 um 13:40 ( Link )

Meine Schlägertrupps müssen bislang noch den Speisesaal im Lokal freihalten, da meine finsteren Stammtischgesellen und ich es bevorzugen, viel Platz für uns allein zur Verfügung zu haben, während der Rinderbraten verspeist wird.

Außerdem sind die Schläger braun-rot-gelb-grün-schwarz gestreift uniformiert, zwecks Antidiskriminierung.

Wie gesagt, mit Lizas Welt ist ein ganz dicker Fisch am Haken, den ich mir durch und durch hilfssheriffhaft zu angeln gedenke, wie ich zu betonen nicht müde werde. Großartige Umwälzungen sind zu erwarten, sobald der hinter dem Titanenblog "Lizas Welt" Verantwortliche enttarnt und für seine Äußerungen ordentlich zur Rede gestellt werden wird.

150%-freiheitliche Grüße,
Waldmeister

Thomas Wolfgang Fink , am 15. April 2009 um 13:53 ( Link )

Es hat keinen Sinn mehr, länger um den heißen Brei herumzureden. Die Nazijäger sind offensichtlich Telepathen. Ich wünsche mir nun das "Sprachverständnis eines/einer dreizehnjährigen Gymnasiastin" um endlich politisch korrekt mit mir ins Reine zu kommen.

Antagonist , am 15. April 2009 um 14:34 ( Link )

@ Gil Graf

"Kabarettistisch", wie Sie annehmen, war es gewiss nicht. Allerdings ist die steife Wortwahl tatsächlich etwas lächerlich.

Im Übrigen bin ich - was den Inhalt betrifft - Ihrer Meinung. Ich denke, dies sollte durch meinen Beitrag deutlich geworden sein.

Die Reaktionen der 'eigentümlich frei'-Leser sind bezeichnend und eher Ausdruck eines merkwürdigen Begriffes von 'Liberalismus'. Ein Liberalismus, der nicht die bedingungslose Solidarität mit Israel und die Zurückweisung jeglicher antisemitischer / antizionistischer / 'israelkritischer' Projektionen zur Grundlage hat, kann keiner sein.

Waldmeister , am 15. April 2009 um 14:57 ( Link )

Ein Liberalismus, der nicht die bedingungslose Solidarität mit Israel und die Zurückweisung jeglicher antisemitischer / antizionistischer / 'israelkritischer' Projektionen zur Grundlage hat, kann keiner sein.
Mit solchen surrealistischen Äußerungen werden Sie hier ganz gewiß keine Landebahn finden, dafür aber ganz gewiß viel Spott und Hohn ernten.

Mein guter Rat an Sie daher: holen Sie erst einmal Ihre (gar umfangreichen) Hausaufgaben in Sachen abendländischer Ideengeschichte und Rechtsphilosophie nach, bevor Sie mit weiteren Geistesblitzen wie dem von mir zitierten die übrige Leserschaft lachend auf den Boden befördern.

(P.S.: Ich bin ja schon ganz gespannt, wann auf PI und anderen Qualitätsblogs aus dem Umfeld aus diesem Kommentarbereich die "Judenhasserbande auf ef" herbeigedichtet wird.)

freischwimmer , am 15. April 2009 um 15:35 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

freischwimmer , am 15. April 2009 um 15:39 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Noack , am 15. April 2009 um 15:48 ( Link )

Ich habe den Eindruck, dass dieser Artikel die Aufmerksamkeit der Bewohner von Lizas Welt auf sich gezogen hat und diese hier nun ihre Weisheiten verbreiten - wer Spinnern zu große Beachtung schenkt, muss im Gegenzug mit Belästigungen wie diesen rechnen. Deshalb nochmals: Bitte zurück zur Tagesordnung.

Siechtum , am 15. April 2009 um 16:07 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Gil Graf , am 15. April 2009 um 16:10 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Thomas Wolfgang Fink , am 15. April 2009 um 16:36 ( Link )

Antagonist und der Graf: seid ihr euch doch nicht einig? Das ist ja wie der Kampf zweier Linien, der seit Wochen auf der Achse tobt. Denn auch dort ist die Gefahr des strukturellen Antisemitismus noch nicht gebannt. Es gibt noch viel zu tun. Ich dachte immer das bedingungslose Solidarität mit Israel die Grundvorraussetzung wäre um in die Blogelf von Liza aufgenommen zu werden. Das war wahrscheinlich wieder nicht dialektisch genug gedacht. Und warum ist die Bahamas nicht mehr antideutsch und stattdessen solidarisch mit einem strukturellen Antisemiten wie Benedikt XVI? Fragen über Fragen. Wahrscheinlich habt ihr beide den letzten Richtungswechsel zur einzig wahren Linie des Philosemitismus verpasst. Deshalb holt euch jetzt gleich der Kader vom Schulungskomitee ab. Klopft es schon? Und Freischwimmer, was gabs bei mir heute am Stammtisch. Schweinshaxe mit Sauerkraut? Sag ich doch.

freiheitistunteilbar , am 15. April 2009 um 16:51 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Antagonist , am 15. April 2009 um 17:25 ( Link )

@Gil Graf
Ich forderte tatsächlich "bedingungslose Solidarität mit Israel", allerdings nicht aufgrund der von Ihnen beschriebenen und auf mich keineswegs zutreffenden Motiven, die einer solchen Forderung – zumal aus nationalkonservativen bis rechtsdemokratischen Kreisen – zuweilen gewiss zugrunde liegen. Die von mir erhobene Forderung an den Liberalismus, sich dezidiert wider anti-israelische / antisemitische Positionen – kommen sie nun offen oder auch latent zum Ausdruck – zu wenden, ist aus meiner Sicht eine conditio sine qua non jeglicher offener Gesellschaften mit freiheitlichen Ordnungen. Damit konnte ich ausdrücklich nicht Deutschland gemeint haben, das bei aller offiziöser staatlicher Israelsolidarität im Umgang mit dem jüdischen Staat, besonders wenn er sich von dschihadistischen vernichtungsantisemitischen Gruppen angegriffen sieht, eine ungute Figur abgibt und wo der als 'Israelkritik' getarnte Antisemitismus konstant fortwirkt.

Ihre Analyse mag sicherlich berechtigt und auch für viele angeblich 'israelsolidarischen' Personen zutreffend sein, doch auf mein Postulat eines israelsolidarischen Liberalismus (whatever) trifft sie nicht zu. In einem Punkt allerdings ist Ihnen zuzustimmen: Die Lehren aus Auschwitz sind unter anderem zuvörderst "Wahrheit und Gerechtigkeit." Diese meine eingeforderte "bedingungslose Israelsolidarität" steht dazu mE aber nicht im Widerspruch, sondern ist eher im Gegenteil eine Konsequenz dieser Lehren. Auch und vor allem vor dem Hintergrund des weltweit ungebrochenen virulenten Judenhasses und der fortwirkenden Aggressionen der arabischen und islamischen Regimes gegenüber Israel. Die "Sonderstellung", die aus einem solchen Postulat teilweise erwächst, ist aber – da ist Ihnen zuzustimmen – nicht unproblematisch. Sie haben dies ja bereits treffend analysiert. Damit und mit den Konsequenzen sollte ich mich vermutlich tatsächlich eingehender beschäftigen, um ähnlichen Missverständnissen künftig vorzubeugen.

Thomas Wolfgang Fink , am 15. April 2009 um 18:18 ( Link )

Lieber Antagonist, da sie so gestelzt formulieren wie Gil Graf gewunden denken kann, würde ich von dem guten Gil jetzt endlich mal ein gentlemenlikes Entgegenkommen erhoffen. Ich finde es schön, das ihr euch hier gefunden habt und wünsche euch alles alles Gute. Auf Lizas Blogroll gibt es ganz viele Plätze, wo man auch kommentieren darf. Sagt bitte Bescheid, wo ihr da Hochzeit feiert. Ich komm mal vorbei.

Skandalos , am 15. April 2009 um 18:26 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Gil Graf , am 15. April 2009 um 18:38 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

freischwimmer , am 15. April 2009 um 20:35 ( Link )

[Kommentar von der Redaktion am 21.April 2009 gelöscht: Begründung aus dem Willkommensgruß des Herausgebers vom 18. Mai 2008: „Kommentare zu allen Artikeln sind, sofern von gutem bürgerlichen Benimm zeugend, immer herzlich willkommen und helfen uns weiter! Nicht geduldet werden prekarische Unflätigkeiten und persönliche Beleidigungen. Nicht erwünscht sind Worthaufen, die der Anstrengung der Autoren um gute Arbeit nicht gerecht werden. Einmal mehr gilt auch hier: mehr netto!“]

Noack , am 15. April 2009 um 21:31 ( Link )

@ Gil Graf: Apropos Gepöbel - so richtig gepöbelt haben Sie hier. Aber die gerechte Wut war einfach mit Ihnen, nicht wahr?
"Antirassistisch ist jeder anständige Mensch" - Amen!
"Dass man hingegen einem (nach wie vor) ausdrücklich von Islam und Neonazismus mit Vernichtung bedrohten Volk gegenüber solidarisch ist - ohne irgendeine Bedingung - ist doch schlicht selbstverständlich." - Schon wieder Amen! Wenn Sie sich durch die Aufzählung ebenso trivialer wie verallgemeinernder wie nichtssagender Forderungen besser fühlen, sei Ihnen das gegönnt.

Lion Edler , am 16. April 2009 um 14:12 ( Link )

,,Deshalb bitten wir unsere Leser, sich an die geschätzten liberalen Kollegen von der „Achse des Guten“ zu wenden und diese auf die (deutlich auf berufliche Vernichtung zielenden) Machenschaften der von ihnen immer wieder gerne verlinkten Website „Lizas Welt“ hinzuweisen."

Ne, lasst mal stecken. Den Teufel muss man nicht immer mit dem Beelzebub austreiben. Das Problem muss politisch an der Wurzel gefasst werden, und Wurzel heißt lat. radix, also radikal. Um dies zu schaffen, gilt es erst einmal, auch bei eigentümlich frei die herrschenden Verhältnisse zu erkennen, um überhaupt zu wissen was überwunden werden muss.

Gil Graf , am 22. April 2009 um 0:36 ( Link )

Also man weiß ja echt nicht, ob man den so offensichtlich um Intellektualität bemühten Schreibstil der hiesigen Seitenbetreiber erbarmungswürdig oder köstlich finden soll. Aber wenn es noch eines Beweises dafür bedurfte, dass hinter diesen volkshochschulhaften Sprachversuchen rechte Hetze steckt - die sich zu tarnen versucht, ähnlich dem von "Lizas Welt" aufgedeckten bräunlichen Weltverschwörertum des Herrn Mross -: die Löschung so gut wie aller antirechter Beiträge in diesem Thread beseitigt dann wohl den letzten Zweifel. Den Vogel aber schießen die Intellektualitäts-Darsteller dieses Web-Auftrittes mit dem Motto ab, mit dem sie ihre Enttarnung zu verhindern versuchen: Wortmüll, der dem Qualitätsanspruch der Seitenbetreiber nicht gerecht werde, muhahahaaaaaa! Echt, Leute, das habe ich so auch noch nicht gehört...

Gil Graf , am 22. April 2009 um 0:46 ( Link )

@Noack

Sind Sie intelligent?

Sie werfen mir vor, Banales gesagt zu haben. Allerdings reicht schon das Sprachverständnis eines Neuntklässlers am Gymnasium aus, um zu erkennen, dass ich mit den von Ihnen wiedergegebenen Aussagen ja gerade die von mir behauptete Banalität der Aussagen eines meiner Vorredner dargestellt habe.

Also nochmal die Frage: Sind Sie intelligent? Die Frage ist natürlich rein rhetorisch angesichts eines derart neben der Sache liegenden und offensichtlich ausschließlich aufs Pöbeln bedachten Kommentars. Der Umstand, dass Sie hier braune Hetze gegen Juden verteidigen, braucht da schon gar nicht mehr erwähnt zu werden - Sie stehen eindeutig auf der richtigen Seite.


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