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Dokumentation: Die „Karnevalsrede“von Václav Klaus Rede des tschechischen Präsidenten am 19. Februar 2009 vor dem Europäischen Parlament in Brüssel Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich bei Ihnen für die Möglichkeit bedanken, vor dem Europäischen Parlament, einer der wichtigsten Institutionen der Europäischen Union, sprechen zu dürfen. Ich war hier schon mehrmals, hatte aber bisher nie die Möglichkeit auf einer Plenarsitzung zu sprechen. Deshalb ist für mich diese Gelegenheit so wichtig. Die gewählten Vertreter der 27 EU-Länder mit ihrem breiten Spektrum an politischen Meinungen und Einstellungen stellen ein ganz besonderes Auditorium dar, ebenso wie die Europäische Union selbst, die – schon mehr als ein halbes Jahrhundert – ein einmaliges und im Grunde revolutionäres Experiment ist, Entscheidungen in Europa dadurch besser zu machen, dass ein wesentlicher Teil von diesen von den einzelnen Staaten auf die gesamteuropäischen Institutionen übertragen wird. Ich bin zu Ihnen aus Prag, der Hauptstadt der Tschechischen Republik, angereist, aus dem historischen Zentrum der tschechischen Staatlichkeit und einem der wichtigsten Orte, an denen europäisches Denken, europäische Kultur und europäische Zivilisation entstanden sind. Ich komme zu Ihnen als Präsident des tschechischen Staates, der in seinen unterschiedlichen Formen immer ein Teil der europäischen Geschichte war, Staates, der mehrmals direkt und in entscheidender Weise an der Gestaltung der europäischen Geschichte beteiligt war und sich daran auch heute beteiligen will. Zum letzten Mal hat an dieser Stelle ein tschechischer Präsident zu Ihnen vor neun Jahren gesprochen. Es war mein Amtsvorgänger Václav Havel und es war vier Jahre vor unserem EU-Beitritt. Vor einigen Wochen hat hier der tschechische Ministerpräsident Mirek Topolánek, damals bereits als amtierender EU-Ratsvorsitzender, gesprochen. Er hat sich in seiner Rede auf konkrete Themen konzentriert, die mit den Prioritäten des tschechischen EU-Vorsitzes und mit den aktuellen Problemen, die die Länder der Europäischen Union lösen müssen, verbunden waren. Das ermöglicht mir über Themen zu sprechen, die allgemeiner sind, über Sachen, die auf den ersten Blick nicht so dramatisch scheinen, wie die Wege zur Lösung der bestehenden Wirtschaftskrise, wie der russisch-ukrainische Gaskonflikt oder die Situation in Gaza. Für die Entwicklung des europäischen Integrationsprojekts haben aber diese Sachen, meiner Meinung nach, eine grundsätzliche Bedeutung. In weniger als drei Monaten wird sich die Tschechische Republik an den 5. Jahrestag unseres Beitritts zur Europäischen Union erinnern; und wird das in würdiger Weise tun. Wir werden uns an den EU-Beitritt als ein Land erinnern, in dem – im Unterschied zu einigen anderen neuen Mitgliedstaaten – keine Enttäuschung über unerfüllte Erwartungen im Zusammenhang mit unserer EU-Mitgliedschaft zu spüren ist. Es ist aber keine Überraschung und es hat eine rationelle Erklärung. Unsere Erwartungen waren realistisch. Wir wussten genau, dass wir einer von Menschen geschaffenen und gebildeten Gemeinschaft beitreten, nicht einer idealen oder utopistischen Konstruktion, die ohne authentische menschliche Interessen, Visionen, Meinungen und Ideen zustande gekommen ist. Interessen, genauso wie Ideen, sind in der Europäischen Union immer und überall zu finden. Und das kann auch nicht anders sein. Einerseits wurde der EU-Beitritt bei uns als äußere Bestätigung dessen interpretiert, dass wir uns relativ schnell, und zwar im Lauf von knapp 15 Jahren nach dem Fall des Kommunismus, wieder zu einem normalen europäischen Land entwickelt haben. Andererseits sahen wir (und sehen auch heute) die Möglichkeit einer aktiven Beteiligung am europäischen Integrationsprozess als Gelegenheit, die Vorzüge des hoch integrierten Europas auszunutzen und diesen Prozess gleichzeitig unseren Vorstellungen entsprechend mitzugestalten. Wir teilen eine Mitverantwortung für die Entwicklung der Europäischen Union. Mit diesem Bewusstsein gehen wir an den EU-Ratsvorsitz heran. Ich bin überzeugt, dass die ersten sechs Wochen unseres Vorsitzes unseren verantwortlichen Ansatz in überzeugender Weise demonstriert haben. Ich möchte aber auch auf diesem Forum ganz eindeutig und – für diejenigen, die das entweder nicht wissen oder auch nicht wissen wollen – ganz deutlich und laut wiederholen, dass es für uns keine Alternative zum EU-Beitritt gab und gibt und dass in unserem Land keine relevante politische Kraft existiert, die diese Aussage in Frage stellen könnte oder möge. Deshalb sind wir über die in letzter Zeit stärkenden und häufiger werdenden Angriffe an unsere Adresse besorgt, die auf einer unbegründeter Annahme beruhen, dass die Tschechen eine andere Integrationsgruppierung suchen, als diejenige, deren Mitglied sie vor fünf Jahren geworden sind. Das ist aber nicht der Fall. Die Bürger der Tschechischen Republik gehen davon aus, dass die europäische Integration eine notwendige und wichtige Aufgabe und Berufung hat und verstehen diese – bei einer gewissen Verallgemeinerung – folgendermaßen: - Es geht um die Beseitigung unnötiger und für die Freiheit der Menschen und Prosperität kontraproduktiver Barrieren der Bewegung von Personen, Güter, Dienstleistungen, Ideen, politischen Philosophien, Weltanschauungen, kulturellen Modellen und Verhaltensmustern, die im Laufe der Geschichte aus den verschiedensten Gründen zwischen den einzelnen Staaten Europas entstanden sind; - und es geht um die gemeinsame Sorge um die öffentlichen Güter, die auf kontinentaler Ebene existieren, bzw. um solche Projekte, die auf Basis bilateraler Vereinbarungen zweier (oder mehrerer) benachbarter europäischer Staaten nicht wirksam realisiert werden können. Die Anstrengungen zur Umsetzung dieser beiden Absichten – die Beseitigung der Barrieren und rationelle Auswahl dessen, was auf der Ebene des gesamten Kontinentes zu lösen ist – haben kein Ende und werden nie ein Ende finden. Verschiedene Barrieren und Hindernisse bestehen weiter und es gibt mehr Entscheidungen auf Brüsseler Ebene, als es optimal wäre. Sicherlich gibt es mehr davon, als die Menschen in den einzelnen europäischen Ländern verlangen. Dessen sind Sie sich – meine sehr geehrten Damen und Herren – sicher auch bewusst. Ich stelle hier daher die eher rhetorische Frage, ob Sie sich – bei jeder Ihrer Abstimmungen – sicher sind, dass Sie über Sachen entscheiden, die gerade hier in diesem Saal und nicht näher am Bürger, das heißt in den einzelnen europäischen Staaten, entschieden werden müssen? In der politisch korrekten Rhetorik der Gegenwart werden oft auch weitere mögliche Effekte der europäischen Integration genannt; doch diese sind eher sekundäre und substitutorisch. Außerdem sind es eher Ambitionen von Berufspolitikern und der mit diesen verbundenen Personen, als Interessen der normalen Bürger der Mitgliedsstaaten. Wenn ich gesagt habe, dass es für uns keine Alternative zu einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union gab und gibt, ist das nur die Hälfte von dem, was dazu zu sagen ist. Die zweite Hälfte ist ganz logisch die Behauptung, dass es für die Methoden und Formen der europäischen Integration im Gegenteil eine Reihe möglicher und legitimer Varianten gibt, genauso wie es sie auch in der letzten Jahrhunderthälfte gegeben hat. Die Geschichte hat kein Ende. Den Status quo, d.h. die gegenwärtig vorhandene institutionelle Anordnung der EU, als ein für alle Male nicht kritisierbares Dogma zu betrachten, ist ein Irrtum, der sich leider immer mehr verbreitet, obwohl es im absoluten Widerspruch sowohl mit der rationellen Denkweise als auch mit der mehr als zwei Jahrtausende dauernden Geschichte der Entwicklung der Europäischen Union ist. Ebenso ein Irrtum ist die a priori postulierte, und deshalb ebenso nicht kritisierbare Annahme über eine einzige mögliche und richtige Zukunft der Entwicklung der europäischen Integration, die in der „ever-closer Union“ oder in dem Fortschreiten der immer tiefer gehenden politischen Integration der Mitgliedsländer besteht. Weder der vorhandene Zustand, noch das Postulat der Unbestreitbarkeit des Beitrags einer ständigen Vertiefung der Integration sind für keinen europäischen Demokraten unanzweifelbar bzw. sollten nicht unanzweifelbar sein. Ihr Erzwingen durch diejenigen die sich – mit den Worten des berühmten tschechischen Schriftstellers Milan Kundera gesprochen – als „Besitzer der Schlüssel“ zur europäischen Integration sehen, ist unannehmbar. Außerdem ist offensichtlich, dass die eine oder andere institutionelle Anordnung der Europäischen Union kein Ziel zum Selbstzweck ist, sondern ein Instrument zu Erreichung tatsächlicher Ziele. Und diese Ziele sind nichts anderes als die Freiheit der Menschen und so eine wirtschaftliche Ordnung, die Prosperität mit sich bringt. Und diese wirtschaftliche Ordnung ist die Marktwirtschaft. Das ist gewiss auch das, was sich die Bürger aller Mitgliedsländer wünschen, aber im Laufe der 20 Jahre seit dem Fall des Kommunismus überzeuge ich mich wiederholt davon, dass sich dies umso mehr diejenigen wünschen bzw. entsprechende Befürchtungen haben, die einen großen Teil des 20. Jahrhunderts in Unfreiheit leben mussten und sich mit einer nicht funktionierenden zentralen Planwirtschaft auseinanderzusetzen hatten. Diese Menschen sind verständlicherweise empfindlicher und aufmerksamer auf jegliche Ereignisse und Tendenzen, die in eine andere Richtung als in Richtung Freiheit und Prosperität führen. Zu diesen Menschen gehören auch die Bürger der Tschechischen Republik. Das heutige System des Entscheidens in der Europäischen Union ist etwas anderes, als das von der Geschichte geprüfte und in der Vergangenheit erprobte System der klassischen parlamentarischen Demokratie. In einem normalen parlamentarischen System gibt es einen Teil der Abgeordneten, der die Regierung unterstützt und einen oppositionellen Teil. Doch das ist im Europäischen Parlament nicht der Fall. Hier wird nur eine Alternative durchgesetzt und wer über andere Alternativen nachdenkt, wird als Gegner der europäischen Integration angesehen. In unserem Teil Europas lebten wir noch bis vor kurzem in einem politischen System, in dem jegliche Alternative unzulässig war und wo es aus diesem Grund auch keine parlamentarische Opposition gab. Wir haben die bittere Erfahrung gemacht, dass dort, wo es keine Opposition gibt, die Freiheit verkommt. Deshalb muss es politische Alternativen geben. Und nicht nur das. Die Beziehung zwischen den Bürgern eines Mitgliedslandes und den Repräsentanten der EU ist keine normale Beziehung zwischen einem Wähler und dem Politiker, der ihn vertritt. Zwischen den Bürgern und den Repräsentanten der Union existiert ein Abstand (und zwar nicht nur im geographischen Sinne), der wesentlich größer ist, als innerhalb der einzelnen Mitgliedstaaten. Dies wird mit verschiedenen Begriffen bezeichnet: Demokratiedefizit, der demokratische Accountabilitätsverlust, Entscheidungen nicht durch Gewählte sondern Auserwählte, Bürokratisierung der Entscheidungsprozesse, usw. Die Vorschläge zur Änderung des heutigen Zustandes, die in der abgelehnten Europäischen Verfassung oder in dem von der EU Verfassung nur gering abweichenden Vertrag von Lissabon enthalten sind, würden diesen Defekt nur vergrößern. Mit Bezug auf die Nichtexistenz eines europäischen Demos – europäischen Volkes – stellt auch eine eventuelle Stärkung der Rolle des Europäischen Parlaments keine Lösung für diesen Defekt dar. Im Gegenteil. Es würde das Problem nur verstärken und würde zu einem noch größeren Gefühl der Entfremdung der EU-Bürger von den Institutionen der Union führen. Weder das weitere Anfachen des Feuers unter dem „melting pot“ des bisherigen Typs der europäischen Integration, noch die Unterdrückung der Rolle der einzelnen Mitgliedstaaten unter dem Motto einer neuen multikulturellen und multinationalen europäischen bürgerlichen Gesellschaft sind eine Lösung dafür. Das sind Versuche, die in der Vergangenheit immer gescheitert sind, weil sie nicht ein Ausdruck der spontanen historischen Entwicklung waren. Ich befürchte, dass die Versuche, die Integration immer weiter zu beschleunigen und zu vertiefen und die Entscheidungen über die Lebensbedingungen der Menschen in den EU-Ländern in immer größerem Umfang auf europäische Ebene zu verlagern, in der Folge alles Positive gefährden könnten, was in den letzten 50 Jahren in Europa erreicht worden ist. Wir sollten deshalb die Befürchtungen der Menschen in verschiedenen Mitgliedsländern, dass über ihre Angelegenheiten wieder wo anders und ohne sie entschieden wird und dass ihre Möglichkeit diese Entscheidungen zu beeinflussen, nur sehr begrenzt sind, nicht unterschätzen. Die Europäische Union verdankt ihren bisherigen Erfolg unter anderem der Tatsache, dass die Ansicht und die Stimme eines jeden Mitgliedslandes bei Abstimmungen das gleiche Gewicht hatte und nicht überhört werden konnte. Lassen wir also nicht zu, dass eine Situation eintritt, in der die Bürger der Mitgliedstaaten mit dem Gefühl der Resignation leben müssen, dass das Projekt der Europäischen Union nicht ihr Projekt ist und dass sich das Projekt anders entwickelt, als sie es sich wünschen und sie nur gezwungen sind, sich diesem unterzuordnen. Wir würden uns damit sehr schnell und leicht in den Zeiten finden, über die wir uns gewohnt haben zu sagen, dass sie schon der Vergangenheit angehören. Das hängt auch mit der Frage der Prosperität eng zusammen. Es muss offen gesagt werden, dass das heutige wirtschaftliche System der EU ein System des unterdrückten Marktes und der kontinuierlichen Stärkung der zentralen Lenkung der Wirtschaft ist. Und obwohl uns die Geschichte mehr als ausreichend gezeigt hat, dass der Weg nicht in diese Richtung führt, begeben wir uns heute erneut auf diesen Weg. Das Ausmaß der Einschränkung der Spontaneität der Marktprozesse und das Ausmaß der politischen Reglementierung steigen ständig. Zu dieser Entwicklung trägt in den letzten Monaten auch die falsche Interpretation der Ursachen der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise bei; als ob diese der Markt verursacht hat, während die wahre Ursache das Gegenteil ist: nämlich die politische Manipulation des Marktes. Und so muss erneut an die historische Erfahrung in unserem Teil Europas erinnert werden und an die Erkenntnisse, die wir aus dieser Erfahrung gezogen haben. Vielen von Ihnen ist der französische Volkswirt Frédéric Bastiat und dessen berühmte Petition der Kerzenmacher bekannt. Sie gehört heute zu den kanonischen Lehrbuchtexten, die die Absurdität der politischen Einmischung in die Wirtschaft zeigen. Am 14. November 2008 erhörte die EU-Kommission nicht die Bastians fiktive, sondern eine wirkliche Petition der Kerzenmacher und erhob auf die aus China importierten Kerzen einen Zoll von 66 Prozent. Ich würde nicht glauben, dass ein 160 Jahre alter literarischer Essay Wirklichkeit werden konnte, aber es ist so. Wirtschaftliche Rückständigkeit und Verlangsamung, wenn nicht sogar Stillstand des Wirtschaftswachstums Europas sind die notwendigen Folgen der umfangreichen Einführung solcher Maßnahmen. Die Lösung besteht einzig und allein in Liberalisierung und Deregulation der europäischen Wirtschaft. Ich sage das alles aus einem Gefühl der Verantwortung für die demokratische und prosperierende Zukunft Europas. Ich möchte an die Grundprinzipien erinnern, auf deren Grundlage die europäische Zivilisation seit Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden gebildet ist. Das sind Prinzipien von zeitloser und universeller Gültigkeit, die deshalb auch in der heutigen Europäischen Union gelten sollen. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Bürger der einzelnen EU-Länder Freiheit, Demokratie und Prosperität wünschen. Offensichtlich am wichtigsten in diesem Augenblick ist aber das Erfordernis, die freie Diskussion über diese Dinge nicht für einen Angriff auf den Gedanken der europäischen Integration an sich zu halten. Wir waren immer der Meinung, dass die Möglichkeit über diese wichtigen Fragen diskutieren zu dürfen, gehört zu werden und jedem den Raum zur Darlegung einer anderen als der „einzig richtigen Meinung“ einzuräumen – selbst wenn wir dieser vielleicht nicht zustimmen – eben jene Demokratie ist, die uns über vier Jahrzehnte hinweg verwehrt worden war. Wir haben uns durch diese unfreiwillige Erfahrung während eines großen Teils unseres Lebens überzeugt, dass der freie Austausch von Meinungen und Ideen die Grundvoraussetzung für eine gesunde Demokratie ist. Wir glauben, dass diese Prämisse auch in der Zukunft geachtet und respektiert wird. Es ist eine Gelegenheit und eine unersetzliche Methode, mit der wir die Europäische Union freier, demokratischer und wirtschaftlich erfolgreicher machen können. Quelle 20. Februar 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareSatanas , am 20. Februar 2009 um 11:01 ( Link ) Es sollte Solidaritätskundgebungen für Klaus in allen Ländern Europas geben! Ebenherz , am 20. Februar 2009 um 11:14 ( Link ) Bravo. Anselmo , am 20. Februar 2009 um 11:28 ( Link ) --> Rainer Vogels Ich fand die Rede auch großartig. In unseren Schmieren-Medien wird noch immer Es ist eine Schande, dass die meisten Abgeordneten Eine Schande ist auch, dass man von einer Der EU-Vertrag müsste insbesonders angesichts Es ist auch eine Schande für jede Partei, die Der EU-Vertrag ist zu überarbeiten. Die Es droht eine EU-Diktatur, die sogar von der Außerdem muss sich der EU-Vertrag dem Urteil In Deutschland muss zuvor die Bevölkerung Die Arroganz der im Bundestag vertretenen Wählen wir die Parteien ab, die zu oben Alexander Thierschmidt , am 20. Februar 2009 um 12:32 ( Link ) Hier ein Interview mit ihm: http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/62/07/dokument.html?titel=%22Wie+zu+Breschnews+Zeiten%22&id=46237026&top=SPIEGEL&suchbegriff=%22klaus%2C+vaclav%22&quellen=&qcrubrik=geschichte Prinzipiell kommt er mir sehr vernünftig vor, Hanna Thiele , am 20. Februar 2009 um 12:56 ( Link ) --> Anselmo Es sind nicht nur die Schmieren-Medien, viel schlimmer sind die Schmieren-Parteien, die nur steuerbare Schmieren-Komiker und Schmieren-Statisten in ihren eigenen Reihen dulden. Thomas Silberhorn, der junge europapolitische Sprecher der CSU im Bundestag sagte lt. FAZ vom 12.2.2009 bei der mündlichen Verhandlung vor dem Verfassungsgericht zur Klage gegen den EU-Vertrag von Lissabon: Die FAZ schreibt weiter: Doch zum Rebell taugt Silberhorn nicht, hat er doch den Vertrag selbst mitgetragen - womöglich in der Hoffnung, Karlsruhe werde es schon richten. Jedenfalls waren einige Einlassungen zur exzessiven europäischen Rechtsprechung Wasser auf die Mühlen der Beschwerdeführer. Viel hängt, da waren sich die Parlamentarier einig, am Selbstbewusstsein der Abgeordneten, was wiederum nur schwer einklagbar ist. Silberhorn stellte jedenfalls klar: „Eine stärkere Beteiligung des Bundestages, ein stärkerer parlamentarischer Einfluss auf die Regierung, wie sie Karlsruhe jetzt womöglich vorschreibt, wäre längst Gesetz, wenn die Fraktionsführungen im Bundestag es nur gewollt hätten.“ Wir Bürger aber, wir können dieses „Selbstbewusstsein der Abgeordneten“ einklagen, nämlich mit unserer Wählerstimme. Warum sollen wir willen- und hirnlose Marionetten wählen, die uns Bürgern Schaden zufügen zum Wohle ihrer Strippenzieher? Urs Bleiker , am 20. Februar 2009 um 13:24 ( Link ) Mit seiner Rede spricht Klaus einen sehr grossen Teil der europäischen Bevölkerung an, in der Schweiz wahrscheinlich sogar die Mehrheit. Die Reaktion der meisten Abgeordneten lässt erahnen, wie diese über einen Grossteil der Bevölkerung denken. Sie zeigt jedoch auch, wie wenig sich die Eurobürokraten um die Volksmeinung scheren müssen! Die Abgeordneten haben damit die Richtigkeit von Klaus' Aussagen eindrücklich bestätigt! pegasus , am 20. Februar 2009 um 13:32 ( Link ) Lieber Leser Bemerkenswert ist dabei die Umfrage, die die Welt unten in Ihrem Artikel geschaltet hatte, mit der Frage, „Ähnelt das Diktat der EU einer Diktatur?“ Darauf haben bisher 4148 Leute geantwortet, 86% sagen auf die Frage ja. http://www.welt.de/politik/article3236264/Klaus-Rede-provoziert-Tumult-im-Europa-Parlament.html Alleine daran kann man absehen, wie weit sich die EU, die EU- Politik und eben auch die Politik von Ländern wie der Bundesrepublik vom Bürger entfernt haben. Daher kann ich Präsident Klaus nur voll und ganz zustimmen. Ich tausche 10 Merkel und Steinmeier gegen einen Klaus. Satanas , am 20. Februar 2009 um 13:34 ( Link ) @Urs Bleiker Die sind nicht nur in der Schweiz in der Mehrheit, sondern nachweißlich auch in Irland, Frankreich und den Niederlanden. Und soweit man den Umfragen trauen kann auch anderswo, auch bei uns. V.Klaus ist einer der ganz wenigen Stimmen dieser Mehrheit (damit seien jetzt mal allgemein die Leute gemeint, die keinen weiteren Machtzuwachs für Brüssel wünschen). Vaclav für alle! Noack , am 20. Februar 2009 um 13:35 ( Link ) Großartig! Bravo! Man müsste ihn küssen! ISBN3451322005 , am 20. Februar 2009 um 13:58 ( Link ) Es geht um die Beseitigung unnötiger und für die Freiheit der Menschen und Prosperität kontraproduktiver Barrieren der Bewegung von Personen, Güter, Dienstleistungen, Ideen, politischen Philosophien, Weltanschauungen, kulturellen Modellen und Verhaltensmustern, die im Laufe der Geschichte aus den verschiedensten Gründen zwischen den einzelnen Staaten Europas entstanden sind; TRAUMTÄNZER…. Immer wenn Barrieren niedergerissen werden, wird anschließend verzweifelt versucht, der entfesselten Dynamik mit dem Auftürmen von juristischen Sandsäcken zu begegnen. Bei der Bewegung von Ideen nennt man das dann Patentschutz und Schutz von geistigem Eigentum und die Kids landen, beim hier offensichtlich geforderten barrierefreien Verköstigen von mp3 Files, vorm Jugendrichter. Das Ergebnis das die Bänker abliefern, die, vollkommen barrierefrei, Scheißhaufen, zum prosperitären Weiterverkauf in buntes Geschenkpapier gewickelt haben, passt auch so gar nicht in diese Poesie der Freiheit. Ich sage das alles aus einem Gefühl der Verantwortung für die demokratische und prosperierende Zukunft Europas. Ich möchte an die Grundprinzipien erinnern, auf deren Grundlage die europäische Zivilisation seit Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden gebildet ist. Das sind Prinzipien von zeitloser und universeller Gültigkeit, die deshalb auch in der heutigen Europäischen Union gelten sollen. Und genau so formuliert heute der geschulte Redenschreiberling. Es klingt einfach gut und der betörend Duft von intellektuellem Rosenwasser lähmt die Sinne. Er will an die Jahrtausende alten Grundprinzipien Europas erinnere…, von zeitloser und universeller Gültigkeit… ach so..., na dann kann er ja nur richtig liegen?! Ich hätte dazu dann aber schon noch mal ein paar Fragen… Urs Bleiker , am 20. Februar 2009 um 14:19 ( Link ) @pegasus und Satanas quer , am 20. Februar 2009 um 14:19 ( Link ) Dieses Parlament und seine Abgeordneten hat/haben sich spontan enttarnt. Es handelt sich um die Neuauflage des Wohlfahrtsausschuß als solide Basis der EU-Diktatur. Da paßt gut zusammen, daß sich die Innenministerien der Mitgliedsstaaten kontinuierlich zu Wahrheitsministerien umgestalten. Welch ein Triumph für Orwell! Satanas , am 20. Februar 2009 um 14:36 ( Link ) @Urs Bleiker Ich bezog mich in meiner Bemerkung auf die Ablehnung der Lissabonverfassung in den Referenden, sowie die entsprechenden Umfragen in Deutschland und anderswo. Ich weiß auch, daß die Leute die den Lissabonvertrag ablehnen, nicht unbedingt Libertäre sind, oder alle Klaus Rede unterschreiben würden, aber sie wollen eben keine Machtausweitung für Brüssel. Aber bevor wir uns jetzt über die Nuancen die Köpfe heißreden - es kann einfach nicht sein, daß die von ihnen geschätzten 40% im Europaparlament nicht vertreten sind, da sind wir uns wohl alle einig. Satanas , am 20. Februar 2009 um 14:37 ( Link ) @quer Manche lesen Orwell als Warnung, andere als Gebrauchsanweisung.. Urs Bleiker , am 20. Februar 2009 um 14:53 ( Link ) @Satanas ".....es kann einfach nicht sein, daß die von ihnen geschätzten 40% im Europaparlament nicht vertreten sind, da sind wir uns wohl alle einig." Da gehe zumindest ich mit Ihnen 100 % einig! Leider aber müssen wir auch zur Kenntnis nehmen, dass irgend jemand die Pappnasen in Brüssel wählt! Die Frage ist wohl die, wie viel von der andern Hälfte bis 60 % Politiker, Funktionäre, Gewerkschafter, Journalisten und andere assoziale Subjekte sowie deren Verwandte, Freunde, Spezis und Spiessgesellen sind. Und wie viel Zustimmung in der "normalen" Bevölkerung verbleibt. Soweit man überhaupt bei Politmasochisten, Infantilen, Unterschichts-TV-Gebildeten und einfach Gefalteten überhaupt von "normal" sprechen kann! Minarchist , am 20. Februar 2009 um 15:29 ( Link ) Bravo, Herr Klaus! Die Rede ist großartig und mutig, Klaus spricht viele Probleme an. Vor allem die folgende Passage finde ich grandios: "Es muss offen gesagt werden, dass das heutige wirtschaftliche System der EU ein System des unterdrückten Marktes und der kontinuierlichen Stärkung der zentralen Lenkung der Wirtschaft ist. Und obwohl uns die Geschichte mehr als ausreichend gezeigt hat, dass der Weg nicht in diese Richtung führt, begeben wir uns heute erneut auf diesen Weg. Das Ausmaß der Einschränkung der Spontaneität der Marktprozesse und das Ausmaß der politischen Reglementierung steigen ständig. Zu dieser Entwicklung trägt in den letzten Monaten auch die falsche Interpretation der Ursachen der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise bei; als ob diese der Markt verursacht hat, während die wahre Ursache das Gegenteil ist: nämlich die politische Manipulation des Marktes." chrisv , am 20. Februar 2009 um 15:37 ( Link ) Peinlich: Sylvana Koch-Mehrin und die Tschechen. Wer vorhat, bei der Europawahl im Juni für die FDP zu stimmen, sollte sich das noch einmal sehr gut überlegen. Eine interessante Alternative ist dagegen die Partei Libertas, die aus einer EU-kritischen Bürgerbewegung in Irland hervorgegangen ist und voraussichtlich auch in Deutschland und Österreich antreten wird. Den Bürgern dieser Länder, die im Gegensatz zu den Iren ja nicht über die EU-Verfassung abstimmen durften, bietet sich somit die Möglichkeit, auf dem Wahlzettel ihre Meinung über die Lissabonner Verträge kundzutun. Noack , am 20. Februar 2009 um 15:44 ( Link ) @chrisv: Hat die Mehrin tatsächlich einen solchen offenen Brief geschrieben? Kaum zu glauben! Hat man Ihr diese Antwort auch mal zukommen lassen? Ich hoffe doch sehr. Unglaublich! Querdenker , am 20. Februar 2009 um 15:48 ( Link ) V. Klaus hat sie demaskiert. Er hat die Tribüne EU-Bürokraten genutzt, um auf die Selbstzerstörung der EU hinzuweisen. Der EU-Bürger Daniel Cohn Bendit wird das nicht ganz verstanden haben. Bei den nächsten Wahlen kann man sich erneut entscheiden, ob man Parteien wählt, die eine Knechtschaft im Lissaboner Vertrag zu verantworten haben. Neue Parteien die sich etablieren: Sollte die Euro-Anleihe kommen, haben wir Versailles III. Hier eine mögliche Erklärung für die deutsche Systemkrise: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=84740 Oder VT? Satanas , am 20. Februar 2009 um 16:00 ( Link ) @Urs Bleiker Aber dort wo es Referenden gab, dort hat stets die Mehrheit gegen die Verträge gestimmt. Weiterhin gilt es zu beachten, daß die Kandidaten für das EU Parlament mehrfach über die Parteien gefiltert wurden. Querdenker und sonstige Nonkonformisten bekommen doch gar keine Listenplätze. Gibt es überhaupt Direktkandidaten? Zumindest keine parteiunabhängigen. Satanas , am 20. Februar 2009 um 16:27 ( Link ) @chrisv Mein Gott, wie übel ist das denn! Aber ich hatte schon immer so ein ungutes Gefühl bei diesen medialen Paradepferden für Demokratie, Europa, Bürgernähe, Babyboom etc. Sie sind halt hohle Fassaden, und nicht mal ansehnliche. Hohles Geschwätz mit schöner Rethorik, immer so tun als ob, aber wenn es drauf ankommt, stehen sie auf der Seite der Obrigkeit. Der Brief ist echt unglaublich. Kann jenmand den Brief ins Tschechische übersetzen? Man sollte ihn überall bekannt machen! Al_Bore , am 20. Februar 2009 um 16:34 ( Link ) Nur am Rande: in dem von pegasus genannten Welt-Artikel wird auf die Originalquelle auf der Homepage von Vaclav Klaus verwiesen, von der der Text auf fact-fiction vermutlich stammt. Michael Heppner , am 20. Februar 2009 um 17:13 ( Link ) Das ganze Theater hätte vermieden werden können, hätte man den Termin für die Rede auf Freitag mittag gelegt. Dann ist nämlich sowieso niemand im Parlament: Urs Bleiker , am 20. Februar 2009 um 17:40 ( Link ) @Michael Heppner Robert Grözinger , am 20. Februar 2009 um 18:48 ( Link ) Kurzer Ausschnitt aus der Rede von Klaus. Da kommt gerade Stimmung auf. Hier Ausschnitte aus seiner Pressekonferenz danach. Und hier ein etwas längerer Blick ins Gruselkabinett, aufgenommen vor drei Monaten. Satanas , am 20. Februar 2009 um 19:53 ( Link ) Den dritten You-Toube Beitrag von Herrn Grözinger unbedingt ansehen. Ich weiß nicht wer dieser Herr Farage ist, aber Martin Schulz ist unter aller Kanone. Nicht daß wir nicht wüßten, was für Leute da für uns im EU-Parlament sitzen, aber man braucht manchmal wirklich Fallbeispiele. Ansonsten wünsche ich Herrn Schulz noch viel Glück für seinen End"sieg"! Robert Grözinger , am 20. Februar 2009 um 20:01 ( Link ) Nigel Farage ist der Vorsitzende der selbst für die Libertas-Gründer zu euroskeptischen UK Independence Party. Freewheelin Nigel Farage ist Abgeordneter/Fraktionsvorsitzender der UKIP (United Kingdom Independence Party), und haut den Eurokraten regelmäßig eine auf den Schädel. Freewheelin Oops, sorry Herr Grözinger - die Seite war wohl nicht ganz aktuell auf meinem Schirm. Philipp Heinsch , am 20. Februar 2009 um 21:02 ( Link ) Mein Gott - es gibt sie noch, Politiker mit Charakter... Da zweifelt man ja fast an seiner Abneigung gegen die Politik ;P Gibt es eigentlich irgendeinen libertären Preis oder so was in der Art, den man Václav Klaus umhängen kann??? Satanas , am 20. Februar 2009 um 21:43 ( Link ) @Philipp Heinsch
Gründen Sie doch in ihrer Stadt einen Mises-Verein und schreiben Sie einen aus. Wenn wir genügend Leute beisammen haben, tragen wir sein Bild durch die Straßen. Heiko Kretzschmar , am 20. Februar 2009 um 22:47 ( Link ) @Robert Grözinger, am 20. Februar 2009 um 18:48 Der dritte Filmbeitrag ist wirklich Horror. Vor einiger Zeit hatte ich in diesem Forum, als der "Freischwimmer" die Bezeichnung "Parasit" für Politiker unangemessen fand, einmal ausführlich begründet, warum ich Wolfgang Thierse für den ekelhaftesten und dümmsten Politiker halte. Ich muß mich korrigieren. Ich hatte damals gar nicht an Martin Schulz, MdEP gedacht. Westfale , am 20. Februar 2009 um 22:50 ( Link ) Bravo, Herr Präsident! Und sehr interessante youtube-Links von Herrn Grözinger. Hätt ich's nicht gesehen, würd ich nicht glauben, welch Niveau Herr Schulz und Co. dort offenbaren. Einfach erbärmlich. Jörg Janssen , am 20. Februar 2009 um 23:28 ( Link ) Hier noch ein paar Schmankerl aus dem Europäischen Parlament. Der Zuschauer möge sich fragen, wer statt die Farce auf Kosten unserer Freiheit zu spielen, tatsächlich für uns spricht: Die Mehrheit von 700 oder die Minderheit von 80? Minarchist , am 21. Februar 2009 um 17:45 ( Link ) Jener Martin Schulz ist schon des öfteren negativ aufgefallen. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Reiner Vogels
, am 20. Februar 2009 um 10:56 ( Link )
Eine großartige Rede mit einer zutreffenden Analyse der europäischen Realität!
Dass einige Abgeordnete des Parlaments unter Protest den Saal verlassen haben, ist ein Beleg für ihre zutiefst antiliberale und antidemokratische Gesinnung: Wer es nicht aushält, die Meinung eines Andersdenkenden anzuhören, wer nicht bereit ist, seine Argumente zu bedenken und sie je nach eigener Überzeugung anzunehmen oder zurückzuweisen, ist kein Demokrat und hat in einem demokratischen Parlament nichts zu suchen.
Wenn gar ein Abgeordneter der Grünen - den Namen muss man sich nicht merken - die Rede als "Karnevalsrede" verleumdet, markiert dies einen absoluten Tiefpunkt der parlamentarischen Streitkultur. Es entlarvt den Verleumder als totalitären Denker, der dem Andersdenkenden das Recht bestreitet, mit seinen Argumenten ernstgenommen zu werden. Er beansprucht damit für sich, im Besitz der absoluten Wahrheit sein. Schande über ihn!
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Präsident Klaus mit seiner Kritik am an manchen undemokratischen Strukturen der EU recht hat, dann haben die randalierend den Saal verlassenden Abgeordneten und die Verleumder des Präsidenten Klaus diesen Beweis geliefert.