| ||||||||
![]() Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag). ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Neue Partei?: Libertas europaweitMit Declan Ganley und Vaclav Klaus gegen die EUdSSR? Die liberale und EU-kritische Libertas-Bewegung des Unternehmers Declan Ganley will bei der Europawahl im Juni 2009 in allen Mitgliedstaaten mit eigenen Kandidaten antreten. „Wir geben den EU-Bürgern in den 26 Mitgliedstaaten, die nicht zum Vertrag von Lissabon gefragt wurden, die Möglichkeit, Nein zu sagen“, sagte der 40 Jahre alte Ganley, auf dessen Gelder und persönlichem Einsatz maßgeblich das Nein der Iren in der Volksabstimmung zum EU-Reformvertrag zurückzuführen ist. „Dies wird das Referendum für jene, die nicht über den Lissabonner Vertrag abstimmen durften“, erklärte Ganley im Hinblick auf die in den anderen EU-Staaten nicht genehmigten Volksabstimmungen. Für die paneuropäische Libertas-Liste, so meldet die Wochenzeitung „Junge Freiheit“, sollen in jedem EU-Mitgliedsstaat Personen aus den verschiedensten politischen Lagern gewonnen werden, die vor allem die Ablehnung des Vertrages von Lissabon eint. Für die Finanzierung des Wahlantritts sollen jeweils die Kandidaten in den einzelnen Ländern sorgen. In Österreich wird vermutet, dass der EU-Parlamentarier Hans-Peter Martin für Libertas antreten wird. In England bestehen gerüchteweise Verbindungen zur UK Independence Party UKIP. In Tschechien soll es beste Kontakte zu Präsident Václav Klaus und dessen engsten Umfeld geben. Klaus hat erst vor wenigen Tagen nach Richtungsquerelen seine Partei Bürgerdemokraten (ODS) im Streit verlassen hat. Präsident Klaus hatte im November für Aufsehen gesorgt, als er auf seinem Staatsbesuch in Irland Declan Ganley und andere EU-Vertragsgegner getroffen hatte. Unter den zahlreichen Gästen des Treffens waren damals auch die Europaparlamentarier Philippe de Villiers (französischer Rechtskonservativer/MPF), Hans-Peter Martin sowie der Däne Jens-Peter Bonde, Chef der Fraktion Unabhängigkeit und Demokratie (Ind/DEM) im EU-Parlament. Die paneuropäische Partei Libertas sucht nun auf ihrer Website geeignete Kandidaten auch in Deutschland. Wer käme in Frage? Hier mal eine Fußballmannschaft spontaner Ideen in alphabetischer Reihenfolge: Bruno Bandulet, Kristof Berking, Hardy Bouillon, Manfred Brunner, Carlos A. Gebauer, Gerd Habermann, Oliver Janich, Harald Schmidt, Helge Schneider, Alexander W. Schoppmann, Josef Schüßlburner. Weitere Vorschläge bitte unten oder direkt an Libertas. Wer weiß, wofür es gut ist… Internet Hier kann man Libertas geeignete Kandidaten nennen 13. Dezember 2008 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareFatal , am 13. Dezember 2008 um 13:50 ( Link ) Friedrich Merz, Wolfgang Clement, Oskar Metzger... Al_Bore , am 13. Dezember 2008 um 14:04 ( Link ) Das klingt nach einer Aktion, die mich vielleicht nochmal an eine Wahlurne hieven könnte. Die Liste hat was für sich, ebenso wie der Vorschlag Schachtschneider. Die Profiironiker Schmidt und Schneider haben zwar in so einem Rahmen dringend benötigtes populistisches Potential, wären aber auch riskant, das könnte von zu Vielen als Jux aufgefaßt werden (wenn es denn nicht schon von Herrn Lichtschlag so gemeint war). Die Akademikerriege ist zwar brillant, es fragt sich aber, ob die was reißen können. Ebenso wie z.B. der wunderbare Herr Schüßlburner, der vermutlich mit der vereinten Gewalt von SED, GEZ und Verfassungsschutz medienhysterisch zerbröselt würde, bevor das erste Plakat geklebt ist. Schachtschneider ist zwar in Sachen EU-Kritik über jeden Zweifel erhaben und ein wunderbarer Rhetoriker, aber was er teilweise an Mainstreamgeschwätz zu den angeblich "entfesselten Märkten" vorträgt, erinnert eher an Geißler. Geht gar nicht. Carlos A. Gebauer hat sich ja mit dem aktuellen ef-Titel schon mal in Position gebracht, damit war sowas in der Richtung abzusehen. Ich hatte vor längerem mal Gelegenheit, ihn bei einem Vortrag zu erleben und war sehr angetan, sowohl, was seine Positionen als auch die Anschaulichkeit seiner Argumente angeht. Und Medienerfahrung hat er auch, das kann schon mal gar nicht schaden. Oliver Janich und seine "Vernunft"-Bewegung finde ich nach dem ef-Interview auch extrem spannend und hoffe, daß diese über über den Status Mailingliste hinauskommt. Vielleicht wäre die Libertas-Plattform ja ein geeigneter Hebel. Und vielleicht fänden ja auch Leute wie er und beispielsweise Herr Gebauer zusammen, um bei der Bundestagswahl für konstruktive Unruhe zu sorgen. Goldelse , am 13. Dezember 2008 um 14:20 ( Link ) Unsere Kandidaten müssen aber einen absoluten Hass auf die EU haben, nicht, dass wir unwissentlich Maulwürfe wählen, die weitermachen wie bisher. Carl , am 13. Dezember 2008 um 18:40 ( Link ) So sehr ich die Art und Weise ablehne, in der das europäische Projekt organisiert ist, so sehr finde ich ein "Europa der Vaterländer" doch wünschenswert. Welche Vision von Europa hat diese Libertas-Bewegung? Martin Möller , am 13. Dezember 2008 um 20:11 ( Link ) Ich bin ein Gast auf Erden Nico Metten , am 14. Dezember 2008 um 1:24 ( Link ) Stichwort Ganley, über den habe ich in dieser Woche einen Bericht im Auslandsjournal (kann man in der ZDF Mediathek nachsehen) gesehen, nach dem ich wirklich innerlich ein wenig gekocht habe und das ist nicht leicht zu erreichen. Dass die deutschen Medien parteiisch sind ist ja mehr als offensichtlich. Aber eine so primitive Hätze gegen Gegner des Lisserbonner Vertrages hat mir dann doch die Sprache verschlagen. Bevor die EU so richtig begonnen hat ist sie bereits sehr offen totalitär. Wo wird sie dann erst sein, wenn sie sich richtig etabliert hat? Ich glaube zwar nicht an einen politischen Weg durch die Institutionen, aber ich würde mich mehr als freuen, wenn diese Alianz glückt. Edgar L. Gärtner , am 14. Dezember 2008 um 7:21 ( Link ) Ich würde da mitmachen. Überlege noch, in elcher Form ich es mir leisten kann. Nadine Fleischhauer , am 14. Dezember 2008 um 8:51 ( Link ) Bitte: Was soll an Harald Schmidt und Helge Schneider "liberal und EU-Kritisch" sein? Wo haben beide sich jemals nachvollziehbar und qualitativ politisch geäußert. Die machen doch nur Faxen! Bauer , am 14. Dezember 2008 um 9:31 ( Link ) Prof. Schachtschneider wäre der richtige Mann. Fatal , am 14. Dezember 2008 um 11:53 ( Link ) Eine solche Partei würde von unseren thronloyalen Medien doch nur totgeschwiegen oder durch den Dreck gezogen werden. Aber versuchen kann man's. Martin Möller , am 14. Dezember 2008 um 13:27 ( Link ) Ich halte Helge Schneider für debil und manifest geisteskrank. Würde also gut in ein Parlament passen ... Herr_Rossi , am 14. Dezember 2008 um 17:36 ( Link ) Habe spontan entschieden, meine gesamte, langjährige politische Expertise in die Waagschale zu werfen. Als alter Unterstützungsunterschriftensammelprofi bin ich doch gerne bereit gegen einen aussichtsreichen Listenplatz tätig zu werden. Martin Möller , am 14. Dezember 2008 um 18:02 ( Link ) Darf ich mal fragen, bie welcher Wahl diese Partei antreten will? Daniel Leon Schikora , am 14. Dezember 2008 um 18:58 ( Link ) Herzlichen Dank an Lichtschlag für den Hinweis auf Libertas! Für verunglückt halte ich allerdings Lichtschlags Vorstellung dieser (potentiellen) Internationale freiheitlicher Souveränisten als "paneuropäisch". Genau dies ist sie ihrem Anspruch, soweit mir bekannt, wohl nicht, schließlich konzentriert sie ihre Anstrengungen (mit guten Gründen) auf die Mobilisierung jener Europäer, die sich bereits unter der Kuratel der Eurokraten befinden, konkret: auf die Bürger der 27 EU-Mitgliedstaaten, während die (noch) freien Europäer (zunächst?) wohl keine Adressaten von Libertas sind (oder habe ich etwas verpaßt?). Freewheelin Weil die EU ein Bürokratenhaufen ist (und durch und durch korrupt) ist mein Vorschlag - ein Bürokrat, der seine Pappenheimer kennt und nennt: Prof. Hans Herbert von Arnim. Nadine Fleischhauer , am 14. Dezember 2008 um 21:04 ( Link ) Helge Schneider hat im Interview mit ef nicht nur ein dokumentiertes Gesicht gezogen ("Was ist denn hier los!?), sondern in keiner einzigen Nuance einen Gedankengang geäußert, der in ein wirtschaftsliberale Grundmuster passt, aber als Fazit von sich gegeben, dass ihn Steuern eigentlich nicht stören, wenn sie denn gerecht seien - nachlesen, bevor dieser Unfug wiedergekäut wird!!!! - Udo Lindenberg-Elogen, Faxen und die Zugehörigkeit zum Submilieu der allgemeinen antideutschen Bedenkenträger, ergänzen das Bild. Nachden sich H. Schmidt ängstlich in sein christliches Beinhaus zurückzog, obwohl er vor dem Islam - ausdrücklich vor seiner aggressiven Variante kapitulierte - schrieb ich vor fast drei Jahren: Der Entertainer Mit fledermausartiger Flinkheit, spitzohrig und zähnig, brausend durch die Nacht, Worte fangend; Chamäleon-artig fix und flink die Maske wechselnd; Sandmäuschenschnell huschend über die Phrasenkörnchen wüstengleicher Medien-Ödnisse; Spinnenbehend Verdauliches einwebend; als schlauer Fuchs, als Lore Lorenzi avanti – so kannten wir ihn. Doch als er eines Morgens erwachte, sah er ein flimmerndes Bild in der Ferne, dort ganz hinten am Horizont - und einen Riesen. Da erschrak er sogleich und verriegelte die Tür. „Aber es ist doch nur eine Fata Morgana“, sagte Herr Tur Tur, und lachte, als er näher gekommen war. Doch der Entertainer hörte ihn nicht, denn er war längst wieder damit beschäftigt, sich einen mutigen Witz auszudenken. Freewheelin Wäre das nicht eine großartige Ironie, wenn ausgerechnet die sog. Anti-EU-Front die erste paneuropäische Partei auf die Beine stellen würde? Das wäre so ganz nach meinem Geschmack. Daniel Leon Schikora , am 14. Dezember 2008 um 21:14 ( Link ) "Nachden sich H. Schmidt ängstlich in sein christliches Beinhaus zurückzog, obwohl er vor dem Islam - ausdrücklich vor seiner aggressiven Variante kapitulierte - [...]" DAS hätte er mit der Chefin Ihres Blogs gemein. Daniel Leon Schikora , am 14. Dezember 2008 um 21:17 ( Link ) "Wäre das nicht eine großartige Ironie, wenn ausgerechnet die sog. Anti-EU-Front die erste paneuropäische Partei auf die Beine stellen würde? Das wäre so ganz nach meinem Geschmack." In diesem Falle müßten auch etwa Schweizer, Norweger, Weißrussen, Russen oder Moldawier einbezogen werden - ein Vorhaben, das ich Persönlichkeiten vom Format eines Vaclav Klaus oder eines Philippe de Villiers freilich durchaus zutraue. Alexander Schoppmann , am 14. Dezember 2008 um 23:26 ( Link ) Die Bestrebungen der LIBERTAS in Ehren, sind aber leider vergebens. Frau MERKEL ist z.B. einer der Verfechter, auch ohne Irland den Lissabonner Vertrag, auf Biegen oder Brechen, durchzuboxen. Das wird zweifellos geschehen. Die LIBERTAS fasst leider am falschen Ende an. Man wird die EU nicht schwächen indem man ihr ans Bein pinkelt. Das wird sie nur noch stärker machen, bestärken in ihren inhumanen Bestrebungen den Willen weniger Lösgelöster den Massen aufzudrängen. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die EU "Parlamentarier" ihre Sessel kampflos aufgeben, auf dem sie sich so schön ausruhen und dabei Weltmacht spielen können, weil irgendwelche Parteien oder vielleicht sogar namenlose Massen gegen ihren schönen Vertrag sind? Lachhaft. Radiergummi , am 15. Dezember 2008 um 1:19 ( Link ) Henry Nietzsche hat sein Bewerbungsvideo schon online: Goldelse , am 15. Dezember 2008 um 9:29 ( Link ) Dr. Hans Herbert Arnim, an den habe ich auch gedacht. Goldelse , am 15. Dezember 2008 um 9:39 ( Link ) Nachdem ich die Rede von Henry Nietsche noch einmal hören und die fatale Reaktion der deutschen Abgeordneten sehen konnte, dank Radiergummi, bin ich der Meinung, dass wir von deutschlandfeindlichen Politikern regiert werden. Die schreien ja förmlich auf, wenn Nietsche von deutschen Interessen spricht, sowas ist doch nicht normal. Martin Möller , am 15. Dezember 2008 um 9:45 ( Link ) Ja, da haben Sie recht, liebe Goldelse ... Der Mann heißt übrigens "Nitzsche" ... insideteller , am 15. Dezember 2008 um 11:10 ( Link ) Scheint mir eine gute Alternative zu sein um die etablierten aufzuwecken. Das gute ist, dass Ganley kein sturer Anti-EU-Politiker, sondern EU-mit-und-für-das-Volk-Politiker ist, denn wir müssen uns im Klaren sein, dass die EU nicht nur negatives für uns bringt - leider insbesondere in letzter Zeit aber eindeutig zu viel davon. Mit der Organisation muss man sich jetzt wenn man das noch schaffen möchte extrem beeilen, da die Kandidatenlisten allerspätestens Mitte März beim Bundeswahlleiter sein müssen. Wie das mit den Unterschriften ist weiß ich nicht, aber besser etwas früher als zu spät. Nadine Fleischhauer , am 15. Dezember 2008 um 11:18 ( Link ) Wer glaubt, in der EU seien die Lebensverhältnisse wirklich angeglichen, der sollte doch auswandern. Ich kann davon nur abraten - Deutschland ist ziemlich schön, manchmal ärgerlich, manchmal dumm, aber: sicher nicht mehr als andere unzulängliche Länder. DIESE EU ist abzulehnen! A. Lehmann , am 16. Dezember 2008 um 16:07 ( Link ) Die Überschrift trifft es: 2 Mann gegen die EUdSSR. Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche das sich durch diese Bewegung/Partei überhaupt nichts ändern wird. Nichts, null, nada. Ob Sie nun direkt von den etablierten Kreisen fertiggemacht wird oder nach ersten Erfolgen an der eigenen Korruption bzw an den demokratie-schwätzerisch typischen Kompromißzwängen scheitert: SIE WIRD SCHEITERN! CDU, CSU, FDP, REP, HeimatHamburg, Richter Gnadenlos, Ulfkotte, Bürgerbewegungen und wie der ganze Quatsch sonst noch heisst. Alle sind gescheitert, alle haben Verrat auf Verrat folgen lassen. In wieviele Parteineugründungen wird noch unnütze Hoffnung gesteckt und wertvolle Energie verschleudert bis man endlich versteht das es das demokratische System selbst ist, welches Verbesserungen (und wir bräuchten wesentlich mehr als nur Verbesserungen) verhindert? Und nein, meine lieben Freunde, da kann man nichts innerhalb des Systems reformieren. Was haben denn die Reagans, Thatchers, Haiders, Blochers wirklich bewirkt und verändert? Sie haben die Entwicklung ein paar Jahre aufgehalten, mehr aber auch nicht (die Schweiz steht aber auch nur im Vergleich zu unserem überaus grausamen Staatsgebilde gut da). Und von den Möglichkeiten dieser Damen und Herren dürfen wir in unserem Staat der Maßvollen und Mittelmäßigen nur träumen. Es muss jetzt erst einiges zusammenbrechen bevor man wieder handeln kann. Und dieses System und deren Akteure haben den Untergang wahrlich verdient. So viele Dinge haben sie in ihren destruktiven Sog hinabgezogen... Sollen sie doch zur Hölle fahren! Jürgen Hodler , am 16. Dezember 2008 um 17:56 ( Link ) „Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche das sich durch diese Bewegung/Partei überhaupt nichts ändern wird. Nichts, null, nada.“ In der Tat, werter Herr Lehmann. Es ist nämlich eine gar mit Sorgfalt gehegte Lebenslüge der Demokraten, daß sich die unweigerlichen Auswüchse der demokratischen Doktrin mit noch mehr Demokratie im Zaume halten ließen. Diese Wette der Demokraten konnte bis dato noch nie aufgehen. Jürgen Hodler , am 16. Dezember 2008 um 18:23 ( Link ) "Und dieses System und deren Akteure haben den Untergang wahrlich verdient. So viele Dinge haben sie in ihren destruktiven Sog hinabgezogen... Sollen sie doch zur Hölle fahren!" Auch das ist selbstredend korrekt und so zitiere ich einmal spaßeshalber den Märtyrer Edgar Julius Jung, denn seine beißende Kritik am demokratischen Parteienstaat ist heute aktueller denn je: „Denn Wählen ist heute Ausdruck mechanischer Zusammenfassung, ist Gewaltherrschaft der Verantwortungslosen. Vom Wählen lebt aber die Partei, die seelenlose Maschine, die das Leben unlebendig macht, Geist und Seele ertötet, die Minderwertigkeit an die Spitze trägt. Nichts verdient so sehr den baldigen Untergang als die Partei. Wer sie mit Feuer und Schwert austilgt, vollbringt ein frommes Werk!“ Da gilt es anzusetzen und ich wüßte beileibe nicht, was ein weiterer Schwatzclub, auch wenn er sich mit dem schöngeistigen Namen LIBERTAS umgarnt, in diesem Kontext für einen Sinn ergäbe. Mit der Aussaat von weiterem Unkraut wird man der Unkrautplage ganz gewiß nicht Herr und folglich reißt selbst jeder Hobbygärtner das Unkraut mitsamt der Wurzel heraus. Martin Möller , am 16. Dezember 2008 um 18:36 ( Link ) Alles, was dieses System behindert, und wenn auch nur für kurze Zeit ist gut! Auch Reagan war gut, wenn wir ihn natürlich heute anders beurteilen als 1988. A. Lehmann , am 17. Dezember 2008 um 13:34 ( Link ) Selbstverständlich war Reagan etwas besser als die gewöhnlichen Akteure, aber eben nur etwas. Das Problem ist das unter den gegebenen Umständen niemals mehr als eine kurzzeitige Behinderung herauskommen kann. Eine echte Veränderung oder eine Rückbesinnung (egal wie man es nennen möchte) kann auf dem eingeschlagenen Wege nicht zustande kommen. Mir ist es daher lieber wenn das System möglichst schnell zusammenbricht, damit bald etwas anderes kommen kann. Dass es noch viel schlimmer kommen könnte, kann für mich kein Grund sein, weiter Wasser aus dem untergehenden Dampfer zu schaufeln. Zugrunde gehen wir auch in diesem System. Es ist sogar möglich das dieser schleichende, viel länger währende Verfall sich noch katastrophaler auf die menschlichen Seelen ausgewirkt hat, als die Erfahrungen die Andere in offen totalitaristischen Regimen machen mussten (selbstverständlich sprechen wir "nur" von den Auswirkungen auf den Charakter). Ich kann jedenfalls nicht sagen das der gewöhnliche Ossi schlimmer einzustufen wäre als der gewöhnliche Wessi. Wenigstens besteht die Möglichkeit das durch eine echte Krise die Menschen wieder zur Besinnung kommen. Ich möchte jedenfalls nicht mein ganzes Leben in dieser Gesellschaft der Widerwärtigkeit verbringen (es geht ja hier gewiss nicht nur um die ökonomischen Faktoren). Wenn wir aufhalten was im Ganzen nicht aufzuhalten ist, vergeuden wir doch nur eigene Lebenszeit. A. Lehmann , am 17. Dezember 2008 um 13:52 ( Link ) Sehr geehrter Herr Hodler, "In der Tat, werter Herr Lehmann. Es ist nämlich eine gar mit Sorgfalt gehegte Lebenslüge der Demokraten, daß sich die unweigerlichen Auswüchse der demokratischen Doktrin mit noch mehr Demokratie im Zaume halten ließen. Diese Wette der Demokraten konnte bis dato noch nie aufgehen." Wieder wird deutlich wie groß die Seelenverwandschaft der verschiedenen modernen Sekten ist. „Denn Wählen ist heute Ausdruck mechanischer Zusammenfassung, ist Gewaltherrschaft der Verantwortungslosen. Vom Wählen lebt aber die Partei, die seelenlose Maschine, die das Leben unlebendig macht, Geist und Seele ertötet, die Minderwertigkeit an die Spitze trägt. Nichts verdient so sehr den baldigen Untergang als die Partei. Wer sie mit Feuer und Schwert austilgt, vollbringt ein frommes Werk!“ Dem ist vorbehaltlos zuzustimmen. Immerhin: Ich schätze mich glücklich nicht schon viel früher geboren zu sein. So darf ich nicht nur den hochverdienten Niedergang erleben, sondern auch das Neue sehen. Ich bin schon eine Generation die über die gröbsten ideologischen Verrücktheiten hinaus ist, ich kann - wenn auch nur im Kleinen - schon wieder ein wenig bauen und errichten (was ich in meinem persönlichen Umfeld über die letzten Jahre sehr gut wahrnehmen konnte und kann). Jetzt wissen wir definitiv, das alles Schlimme was von den Obrigkeiten noch ausgedacht wird, bereits dem Tode geweiht ist. Der Geruch von Schwefel dringt immer stärker in die Nase. Wunderbar. Michael , am 22. Dezember 2008 um 11:34 ( Link ) Von welchem Untergang soll denn hier die Rede sein? Die politische Kollusion nationaler Regierungen in Rat, Ministerrat und Komission ist schlicht zu "nützlich", als das deren Ende realistischerweise zu erwarten wären. Zunächst: Mitglieder des EP und ihre Fraktionen sind zwar laut, ihr Einfluss auf das Gemeinschaftrecht und die Geldverteilung jedoch eher bescheiden. Eher wird die Hölle zufrieren als dass sich der blau-gelbe Moloch selbst beschränkt. Sand ins Getriebe bringen eher nationale Widerstände, wo möglich. Siehe Irland. Daher sehe ich, in Ermangelung der Bereitschaft der Volksparteien, das Erstarken sog. Populisten auf nationaler Ebene als Gewinn. Sofern EU-Skeptiker in den Geberländern zu stabilen Koalitionen finden lässt sich das Krebsgeschwür in Brüssel behindern und aushungern. Alert , am 23. Dezember 2008 um 17:37 ( Link ) Also, wichtig ist es, m. E. die weitere Entwicklung zur NWO (Neue Welt Ordnung) zu stoppen, wobei die dzt. EU ja nur ein wichtiger Baustein für die "Mächte im Hintergrund" ist. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
| ||||||
| Copyright © 2009 Lichtschlag Verlag KG | Design and Programming by greybyte, using Django and Performancing's Modernpaper template. | ||||||||
Siechtum , am 13. Dezember 2008 um 12:43 ( Link )
Schachtschneider!