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Politik und Religion: Der Hass von Linksvon Thomas Fink Die „Toleranten“ sind tatsächlich meist am Intolerantesten Als bekannt wurde, dass Edward Kennedy an Krebs erkrankt ist, war dies ein Thema in vielen amerikanischen konservativen Internet-Blogs. Edward Kennedy ist für amerikanische Konservative die Inkarnation des linken Liberalen, des politischen Gegners schlechthin. Natürlich gab es sarkastische Kommentare, aber diese wurden überschwemmt von einer Welle des Mitgefühls; Äußerungen des Bedauerns und der Teilnahme am Leid der Kennedy-Familie bestimmten den Ton. Leute, die sich negativ und bösartig äußerten, wurden zurechtgewiesen. Dann starb vor ein paar Wochen Thomas Snow, der frühere Pressesekretär von Präsident Bush, mit 53 an Krebs. Der nun heranrollende Tsunami hasserfüllter, mitleidsloser, ekelhafter Kommentare auf den Internetportalen der nationalen Presse und den linksliberalen Foren ist einfach unbeschreiblich. „Ich hoffe er hat am Ende gelitten. Was für eine schreckliche Person.“ Diesen einen Kommentar habe ich unter tausenden herausgepickt, weil in ihm eine Art von Todeswunsch formuliert wird, der auch öfters in Diskussionen zwischen Lebenden ausgedrückt wird. Was mich bei Auseinandersetzungen auf Internet-Foren anfangs ein wenig perplex gemacht hat: dass nämlich eine Diskussion nicht selten endet, indem der Wunsch nach einem möglichst schrecklichen und schmerzhaften Tod des oder der jeweiligen Kontrahenten zum Ausdruck gebracht wird. Man mag so etwas als unreif belächeln und abtun; aufder anderen Seite ist mir diese Art von Todesfluch bei Diskussionen über politische und weltanschauliche Fragen inzwischen so oft begegnet, dass es durchaus angebracht scheint, dies näher zu untersuchen.Was bringt Menschen dazu, jemandem, der nicht ihrer Meinung ist, einen grausamen Tod zu wünschen? Und warum sind die Leute, die das tun, in der Regel Menschen, die sich für die tolerantesten, zivilisiertesten, progressivsten, humansten, aufgeklärtesten und intelligentesten halten? Warum sind solche Menschen in der Regel Linke? Diese Erfahrung habe ich zuerst in der Anglosphäre gemacht. Es läuft aber in Deutschland nicht anders. Durch Zufall hatte ich mal eine You-Tube-Suche nach Stefan Herre, dem Gründer von pi-news.net (PI), gestartet. Ich war überwältigt von der Vielzahl von Hassvideos gegen den „Hassprediger“, die „Scheiße in Menschengestalt“, Herre. Unter anderem fand ich auch ein Video, betitelt: „Der letzte Tag des Stefan Herre. Ein wunderschöner Traum...“ Da endet dann ein Schwein als Wurst und Schinken. Man mag von PI halten was man will, aber diesen puren, infernalischen, selbstgerechten Hass gegen einen politischen Gegner finde ich nur bei den Linken. (Ok, auch bei den paar Nazis. Aber das sind ja sowieso Sozialisten in Braun.) In der Welt der politischen Korrektheit ist der achtbare Feind, mit dem man auch Frieden schließen kann, verschwunden. Der politische Gegner mutiert zum Häretiker, zum Verbrecher, dem man jede Gesprächskultur verweigern darf. Wie Peter Freimann in einem Kommentar zu meinem letzten Beitrag schrieb: „Der Zorn der Gewinner, der Ewig-Heutigen, ist ein heiliger, religiöser“. Den Linken ist Politik zur Religion geronnen. Deshalb sind sie nicht zur Teilnahme an einem rationalen Prozess der politischen Entscheidungsfindung fähig, da ihr gesamtes Verhältnis zu diesem Prozess ebenso irrational ist wie die Verlautbarungen eines durchgeknallten Sekten-Mitglieds. Sie, die Religion verachten, glauben an ihre politischen Vorstellungen wie an religiöse Offenbarungen. Sie haben nichts anderes mehr, als den fanatischen Wunsch, die Menschheit zu emanzipieren und zu beglücken. „Da ist Skepsis geboten“ sagte kürzlich Peter Furth, der Doktorvater von Rudi Dutschke in einem Interview in der „FAZ“: „Erst kürzlich waren junge Leute bei mir, die haben geredet wie wir damals beim SDS. Sie diskutierten über die Möglichkeit eines völligen Neuanfangs, einer Tabula rasa oder Creatio ex nihilo. ... Ich würde entgegen der Weisheit ‚wer mit zwanzig nicht links ist, hat kein Herz’ niemandem raten links zu sein. Es ist immer anmaßend.“ Das bei den Linken Politik zur Religion geworden ist, erklärt auch, weshalb sie so schnell dabei sind, sich gegen ihre eigene Kultur, gegen ihr eigenes Land mit den fundamentalistischen Fanatikern des Islam zu verbünden. Obwohl die Islamisten keineswegs verbergen, dass es ihr Wunsch ist, unsere emanzipierten Frauen zu versklaven, die schwulen Maskottchen zu kastrieren und zu köpfen und jedes Recht, an Gott nicht zu glauben, abzuschaffen. Es ist überhaupt kein Geheimnis warum das so ist: Für die Linken ist Politik die Religion. Für Muslime ist Religion die Politik. Das Konzept einer Trennung von Kirche und Staat ist für die einen wie für die anderen ein Oxymoron. Sie teilen das gleiche Unverständnis für das Konzept dieser Trennung, welches in einer notwendigen Spannung zwischen dem Ideal des göttlichen Rechts und der zwangsläufig unvollkommen Verwaltung einer menschlichen Rechtsordnung wurzelt. In diesem Konzept hat Religion einen gärenden Einfluss zur transzendenten Mäßigung des politischen Fanatismus. Durch das Unverständnis sind die Linken und die Jihadisten auf ganz unterschiedlichen Wegen bei der gleichen vernichtenden Perspektive gelandet. Die Jihadisten sind historische Gefangene von unentwickeltem Bewusstsein. Die Linken sind die größten historischen Feiglinge des Bewusstseins, diejenigen, die ängstlich vor der Verantwortung des individuellen Gewissens in eine einfache – und falsche – kollektive Rationalität geflohen sind, welche die Logik der menschlichen Natur und Erfahrung verhöhnt. Sie haben sich für ein anti-humanes Übel entschieden und drapieren es mit den heuchlerischen Lügen eines rhetorischen Altruismus.
18. August 2008 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareCarl, am 18. August 2008 um 11:06 ( Link ) PI ist tatsächlich über die Maßen seltsam. Da werden teils berechtigterweise, aber teilweise auch auf den abenteuerlichsten Wegen Argumentationen gegen den Islam und seine Gläubigen zusammengezimmert, aber bei jedem Satz, der auch nur im entferntesten kryptoantisemitisch sein könnte, sofort laut aufgeschrien. Wer die Beiträge dort liest und dieses Gegensatzes, ja, dieser Bigotterie nicht gewahr wird, der bekommt wohl tatsächlich die Lektüre die er verdient. RichardT, am 18. August 2008 um 11:58 ( Link ) Sehr geehrter Herr Hoffmann, Freewheelin Kann mich RichardT nur anschließen. Tanja Krienen, am 18. August 2008 um 12:40 ( Link ) Solange die Herre-Truppe zu Drohungen aus dem Broder-Milieu schweigt, ja, sogar befeuert und Kriege, wie den gegen den Libanon puscht, wird es immer wieder Leute geben, die Anti-Hass ausstoßen (auch in überzogener Form). Dazu kommt, dass PI mehrfach mit an einer politischen und persönlichen Rufmordung beteiligt war und ALLES NUR DENKBAR SCHMUTZIGES, ERFUNDENES UND JUSTIZIABLES verbreitete, verlinkte oder wider besseres Wissen stehen ließ. Ich sagte es schon mehrfach: Die ganze derzeitige verbale (aber nicht nur) Gewaltorgie, die durch das Internet vor allem durch zu allem bereite Webmaster angefacht wird, kann nur in einer unfassbaren politischen Entladung enden. Die Zeichen dafür sind deutlich zu sehen und sie haben viel damit zu tun, dass auch "Libertäre" achselzuckend über Gewalt und Schmähungen hinweg sehen wollen, sofern sie nicht - welche eine absurde Begründung - von staatlicher Seite erfolgte. Das eigentliche Problem sind die Decadence, die Geistlosigkeit der Zeit und die Zersetzung von Moral, Ethik und Verstand. Sie haben ALLE erfasst. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 12:42 ( Link ) Arne Hoffmann Sie rechtfertigen Hass mit dem Hass des anderen. Prost. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 12:46 ( Link ) Tanja Krienen Wenn die "ganze derzeitige verbale (aber nicht nur) Gewaltorgie, die durch das Internet vor allem durch zu allem bereite Webmaster angefacht" würde, dann wäre alles immer noch sehr gemütlich, denn dann hätten wir kein 9/11, 3/11 und 7/7 erlebt. Freewheelin Frau Krienen, KnutSchreiber, am 18. August 2008 um 14:09 ( Link ) @Free Speech: Inwiefern rechtfertigt Arne Hoffmann Gewalt? Er schreibt lediglich, dass es nichts Überraschendes ist, wenn Hass mit Hass beantwortet wird. Das mag man bedauern oder ablehnen, es ist aber leider häufig Realität. Arne Hoffmann stellt lediglich die Zusammenhänge dar, ohne zu werten. Von "rechtfertigen" kann nicht die Rede sein. Ich schlage daher vor, Sie lesen seinen Kommentar noch mal und blenden dabei Ihre Vorurteile aus. Ansonsten kann ich mich Arne Hoffmann nur anschließen. PI ist ein hervorragendes Beispiel, dass die vom Autor beschriebenen Zustände keineswegs exklusiv "links" sind. Bürgerkriege, ethnische Säuberungen bis hin zur Hoffnung auf atomare Angriffe auf muslimische Staaten beherrschen die Phantasien der Kommentatoren bei PI und sind keineswegs Ausnahmen. Auch das bereits angesprochene "Broder-Milieu" zeichnet sich aus durch krankhafte Verachtung und Hass gegenüber allen, die nicht bedingslos der israelischen Politik ergeben sind. Das führt dann gern mal dazu, dass Kritikern mehr oder weniger verklausuliert Bekanntschaft mit der Hamas gewünscht wird. Der Autor beschreibt Zustände, die in der Realität politischer Diskussionen leider häufig vorkommen. Er irrt aber, wenn er denkt, diese Verhaltensweisen seien exklusiv "links". Alle "politischen" Menschen sehen Missstände und Ungerechtigkeiten und können wütend werden, wenn andere diese Missstände leugnen oder verharmlosen . Gern wünscht man dem Gegenüber dann Opfer dieser Missstände zu werden, um zu "lernen". Das mag man kritisieren, es findet sich aber leider in allen politischen Lagern. Frank Martin, am 18. August 2008 um 14:12 ( Link ) PI als rechts zu kennzeichnen, geht an den Tatsachen vorbei. PI gebärdet sich kollektivistisch und nationalistisch, Eigenschaften, die Kuehnelt-Leddihn mit Recht bei der Linken verortet. Auch die Fiktion von allgemeinen und gleichen Menschenrechten, denen PI huldigt, ist eine absurde linke Erfindung. Das ändert ja nichts daran, dass so manche Nachrichten, manche Bewertung auf PI eine gegen manches Linke gerichtete Tendenz aufweisen. Insofern geht der in #1 geäußerte Hinweis auf Unreife in die richtige Richtung. DhimmiDerHund, am 18. August 2008 um 14:15 ( Link ) Gewalt (und das schließt auch Verbalgewalt mit ein) ist, egal von welcher Seite sie kommt, nicht tolerabel. -PI unterstützt einen verurteilten Terroristen. So ein großes Brett kann doch Herr Fink gar nicht vorm Kopf haben. Tanja Krienen, am 18. August 2008 um 14:31 ( Link ) Free Speech. Unzweifelhaft sind die genannten Ereignisse schlimm, unentschuldbar und irrational. Doch alles würde in den Schatten gestellt, käme es zu einer Umsetzung dessen, was die in Deutschland hoffierten und gnadenlos halbgar beurteilten Linken auf der einen Seite, aber auch die Lobbisten des ungesprochenen Milieus auf der anderen Seite, in ihren Köpfen und Schubladen haben. Wer den Iran-Krieg vorbereitete, dies ist ganz klar der Fall, spielt mehr mit der Menschheit, als es die Fundamentalisten des Islams machten, oder: Er ist selber einer - schlicht, brutal und irre. Die Anhängerschaft der extremen Internetler besteht in Millionen der offiziellen Parteien und zieht sich wie ein roter Faden durch die Gesellschaft. Käme jemand, weniger von innen, als von außen, und machte: Pah! - sie würden ihre Leiber an den hohlen Köpfen eher schützen, als sie für ein Leben in Freiheit zu riskieren. Diese Gesellschaft ist fertig. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dann das, was in den letzten zwei Jahren in puncto Klima-Hysterie geschah. Karl Schmidt, am 18. August 2008 um 14:33 ( Link ) Toleranz kann man ueben, aber nicht vorschreiben. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 14:36 ( Link ) >KnutSchreiber Na, da verstehe ich die Bemerkungen von Arne Hoffmann anders. Er spielt Gott, und macht genau das, was im Artikel kritisiert wird. >DhimmiDerHund Dass die Mutlu-Schächt-Bemerkung unter aller Kritik ist, ist auch klar. RichardT oben hat dazu genug gesagt. >Frank Martin "Auch die Fiktion von allgemeinen und gleichen Menschenrechten, denen PI huldigt" Gibt es die allgemeinen Menschenrechte nicht? Interessant. Dann würde mich mal interessieren, was Sie zur Google hilft quer, am 18. August 2008 um 14:43 ( Link ) PI hin, PI her. Das mag man halten, wie man will. Dennoch schildert der Artikel von Fink die Realität höchster Verkommenheit. Und es ist wahr, daß Sozialisten (national und international), Nazis, der Islam und die Klimafaschisten allesamt ihr Anliegen als pseudo-religiöse - und damit ausgrenzende - Vorstellungen pflegen. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 14:43 ( Link ) Wer übrigens zum Islam diskutieren will, aber die paar Spinner bei PI nicht erträgt, der kann ja zu Jörg Lau gehen: Der glaubt noch an die Reformierbarkeit des Islams, aber auf seinem Blog darf recht wild diskutiert werden. RichardT, am 18. August 2008 um 14:53 ( Link ) @KnutSchreiber: Sie schreiben es wäre nichts überraschendes wenn Hass mit Hass beantwortet wird. Was haben Sie dann dagegen, wenn der Aufruf eines Imams die Ungläubigen zu töten mit einer Welle hasserfüllter Kommentare beantwortet wird. DhimmiDerHund, am 18. August 2008 um 15:04 ( Link ) FreeSpeech, es gibt nur leider haufenweise von solchen und ähnlichen Gewaltkommentaren bei PI. Vor kurzem hat PI antisemitistische Äußerungen auf der Webseite von Barack Obama angeprangert (was an sich auch schon seltsam ist, weil ein PI-Autor behauptet, es gäbe "entweder Islamisierung oder die NPD". - Wir sind uns hoffentlich einig, dass die NPD antisemitisch ist.), aber für sich selbst fordert Stefan Herre, dass man ihn bitte nicht mit Gewaltaufrufen in seinem Kommentarbereich in Verbindung bringt. Schon irgendwie merkwürdig. Im übriegen hat sich meine Kritik an PI nicht nur auf den Kommentarbereich beschränkt. Mir ist wirklich nicht klar, wie man Gewalt von links verurteilen und Gewalt von rechts unterstützen kann. Ich nenne das Heuchelei. Um das noch mit einem Beispiel zu verdeutlichen, das Sie vielleicht besser verstehen: Jemand der auf einer Friedensdemo unterwegs ist und an einem anderen Tag Steine schmeißt ist ebenso ein Heuchler. Goldelse, am 18. August 2008 um 15:17 ( Link ) @ Tanja Krienen Frank Martin, am 18. August 2008 um 15:20 ( Link ) @FreeSpeech: FreeSpeech, am 18. August 2008 um 15:30 ( Link ) DhimmiDerHund Es ist mir neu, dass Herre oder PI Gewalt unterstützt. Und was die Kommentare betrifft: Sie tun so, als ob PI nicht löschen würde. Ich nehme schon an, dass die NPD antisemitisch (und überhaupt unerträglich) ist, kenne aber die Parteienlandschaft in D nicht wirklich (bin CH). Nazis, die sich auf PI einschleichen wollten, wurden regelmässig zurückgebunden oder gesperrt. PI ist nun mal politisch inkorrekt, lässt auch grobe Kommentare zu, wurde schon häufig von Linken gespammt und mit Fake-Nazi-Kommentaren bedacht, aber die Vorwürfe an PI halte ich nach wie vor für programmatisch. Ich habe aber den Eindruck, dass Kritik am Islam tabu ist, und dass die Linken - zu denen ich lange Sympathien hegte - sehr viel in Kauf nehmen, wenn sie bloss nicht einem recht geben müssen, der als rechts gilt. Islam ist aber eine Frage, die unabhängig vom politischen Ort betrachtet werden sollte. (Ach ja, und dort sollte man zwischen der Ideologie und den in den Islam geborenen unterscheiden). Meine Haltung dazu können Sie übrigens hier lesen: http://tinyurl.com/25ez63 Sauerlaender, am 18. August 2008 um 15:31 ( Link ) Die Frage, die ich mir immer stelle ist, warum PI überhaupt kritisiert wird? Nachrichten aus konservativer Sicht (ähnlich wie in den USA z.B. Fox News) sind in jedem freien Land völlig normal, scheinbar können wir Deutsche aber immer noch nicht mit freier Meinungsäusserung umgehen. Daher auch immer das krampfhafte Nazigelaber von interessierten Kreisen gegen PI. Schwachsinn sag ich nur! Natürlich verkörpert PI strammen Antisozialismus, aber genau das ist doch der Grund, warum PI so erfolgreich ist. Nicht alle Beiträge gefallen mir (schon gar nicht alle Kommentare!), aber der Grossteil ist wirklich lesenswert. PI ist zu einem festen Teil der Medienlandschaft (Bloggerszene) geworden und Meinungsvielfalt ist immer positiv! Von Gleichschaltung halte ich nichts. Ein sehr guter Beitrag von Thomas Fink, ich werde zukünftig öfter hier vorbeischauen. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 15:36 ( Link ) FrankMartin Die Menschenrechte sind allgemein, sie sind Naturrecht kommen dem Menschen also als Mensch zu und können nicht verwirkt werden. (Ich rede natürlich von denen der UNO.) Dass sie "gleich" seien, ist in diesem Zuammenhang sinnlos zu sagen. Worauf wollen Sie den säkularen und demokratischen Staat gründen, wenn nicht auf den Grundgedanken der Menschenrechte? Und darum würde mich auch interessieren, was Sie zur Frank Martin, am 18. August 2008 um 15:54 ( Link ) @FreeSpeech Ich will keinen "staat" gründen, ich musste und muss mich bereits zur Genüge mit vergangenen, gekommenen und zu erwartenden "staaten" befassen. Seit wann verfügt die UNO über das Naturrecht? Das kann sie sowenig wie jede andere "staaten"vereinigung. Daher sind ihre Postulate nichts weiter als hochtrabende Erklärungen, aber keineswegs Ausdruck des Naturrechts. Auch hier gilt: Recht wird gefunden, nicht gesetzt. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 16:03 ( Link ) Die UNO verfügt nicht über das Naturrecht, sondern die Menschenrechte sind Naturrecht. In der Erklärung der UNO sind sie bloss formuliert. Wenn Sie diejeinge Erklärung der UNO daneben finden, wie finden Sie dann die Kairoer Erklärung der Menschenrechte DhimmiDerHund, am 18. August 2008 um 16:12 ( Link ) @FreeSpeech Der oben von mir zitierte Mordaufruf gegenüber Herrn Mutlu, steht übriegens immernoch so auf PI. Seit nunmehr 8 Montaten! Der Kommentar zur NPD stammte übriegens von einem PI-Autoren. Auch hier von Distanzierungen keine Spur. Eher das Gegenteil. Im übriegen halte ich nichts von irgendwelchen Verschwörungstheorien: "Wenn ein Linker durch Gewalt auffält, wars sicher ein Nazi-Uboot und rassistische Gewalt auf PI kommt hauptsächlich von linken agent provocateurs". Großartig. Wie wärs einfach mal den Tatsachen ins Auge zu blicken? Zum Thema PI und Gewalt: Frank Martin, am 18. August 2008 um 16:43 ( Link ) Wenn die Menschenrechte Naturrecht wären, so könnte die UNO sie nicht abschließend postulieren, gleiches gilt für jeden anderen politischen Verein. Freewheelin es gibt also keine Menschenrechte? FreeSpeech, am 18. August 2008 um 17:08 ( Link ) DhimmiDerHund Warum monieren Sie nicht selber den Kommentar? Es gibt eine Funktion dazu auf der Seite Kontakt. Ich halte nichts von Verschwörungstheorien. Die U-Boote wurden nachgewiesen. (Es sind sicher nicht alle dummen Kommentare von U-Booten). Im übrigen fände ich eine Diskussion über die Themen wichtiger als eine über dumme Kommentatoren. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 17:10 ( Link ) Frank Martin Der Antwort ausweichen ist auch eine Antwort. Ist übrigens bei Muslimen gang und gäbe bei dieser Frage. Darum stelle ich sie auch so gern. Danke. Frank Martin, am 18. August 2008 um 17:14 ( Link ) @Freewheelin Dazu einen etwas älteren Text: "Vorläufige Bedenklichkeiten und Zweifel Wenn uns Bewohnern dieser Erde eine neue Sonne gestellet würde, gesetzt auch sie glänzte und funkelte mehr und besser als die alte, und es würde uns, den 20. März, wenn in den Widder getreten und ein neues Jahr wieder angefangen werden soll, freigegeben zu wählen: zwischen der alten und neuen Sonne; – sollten wir da gleich zugreifen? – Ich zweifle grade nicht, daß viele ihre Karte für die neue Sonne abgeben würden; aber ich zweifle auch nicht, daß das übereilt wäre, und daß sie wenigstens einen Gang dieser neuen Sonne durch alle zwölf Zeichen des Tierkreises hätten abwarten sollen, um zu sehen: ob sie auch das leiste, was man von der Sonne erwartet, und was die alte so lange geleistet hat. Besser ist freilich besser; unbesehends aber ist Anhänglichkeit und Vorurteil an und für das Alte edler, als Vorurteil und Anhänglichkeit für und an das Neue. Wenn also die beiden Sonnen gleich gut sind; so muß man für die alte sein, und das von Rechts wegen. Sie hat unserm Geschlecht so lange geschienen; unsre Eltern und Großeltern haben so lange unter ihr gelebt, bei ihrem Lichte gesehen, und an ihren Strahlen sich gewärmt; sie hat, wenn auch hie und da ein Gewitter generiert oder eine Ernte verbrannt worden, sie hat doch unsern Vätern und unsern Müttern so oft ihre Saaten gereift, und Äpfel und Birne gemacht etc. – Es wäre doch undankbar: den alten Freund und Wohltäter aufzugeben, und sich an den neu ankommenden Funkler zu hängen. Was die alte Sonne ist gegen die neue, das ist eine bisherige Einrichtung gegen eine andre für jedes einzelne Land, und das alte System gegen das neue für die ganze Welt. Doch ist das nur, wenn beide Systeme gleich gut wären. Das scheint nun aber der Fall nicht zu sein; denn, außer dem, daß die neue Sonne nicht die alte ist, hat sie manches wider sich, das einem gleich vor ihres Tempels Tür und auf der Treppe entgegenkommt. Als zum Exempel, so scheint es ganz natürlich, daß einer oder wenige viele regieren; unnatürlich aber, daß viele einen regieren; am allerunnatürlichsten aber: daß alle alle regieren sollen. Jeder einzelne Mensch hat alle Hände voll zu tun, mit sich allein einig zu werden. Und doch sollen hier, z.B. in einem Staat von nur 100000 Menschen, 100000 einzelne Menschen, außer mit sich selbst, noch mit andern 99999 einig werden. Gleich noch eins, das un- oder widernatürlich scheint. Nach dem alten System sind die Staatskräfte zweierlei, einige aktiv andre passiv, Mann und Weib; nach dem neuen sind sie Mann und Weib zu gleich, und also hermaphroditischer Art. Im Physischen ist aber das erste, der Gang und Griff der Natur; und das andre, gewöhnlich, der Mißgriff. So fällt bei dem neuen System auch das sehr auf, daß von Anfang der Welt bis itzt, fünf- bis sechstausend Jahre hindurch, z.E. immer Monarchien gewesen sind, und daß nun, am Ende der sechstausend Jahre, herausgebracht wird, daß nie keine hätten sein sollen. Von jener berühmten Stadt erzählt man wohl, daß dort die Inquisiten erst gehängt werden, und daß denn ihr Prozeß instruiert wird. Aber dem ganzen menschlichen Geschlecht, von seinem Ursprung an bis itzt, ein solches Procedere beilegen! – So ist ferner der allgemeine Beifall, und der leichte Eingang, den das neue System findet, etwas bedenklich. Es ist mit unsrer Seele, wie mit unserm Körper. Sie hat auch eine Zunge und hat einen Magen. Der Zunge gefällt das Bittere nicht, aber dem Magen ist es heilsam und gesund; und, was den Magen verdirbt, gefällt der Zunge wohl. Es ist aber eine alte Sage, daß die Wahrheit nicht süß sei. Auch das erregt kleinen Zweifel, daß die Verteidiger des neuen Systems selbst nicht alle recht zu trauen scheinen, und daß die Bescheidenen unter ihnen würklich zurückhaltend sind, und lieber nicht zu weit vorrücken wollen. Doch sehr große Zweifel und Bedenklichkeiten er regt die Differenz in der innerlichen Gestalt der alt-und neusystemischen Staatsbürger. Ein Mensch, der seine Rechte hingibt und Gott und seinem König vertraut, ist in sich ein lieber Mensch; wenn er nicht schon gut ist, so bessert ihn die Liebe; und mit ihm ist leicht fortkommen. Diesem Menschen ist innerlich wohl, und so ist er nicht geneigt, äußerlich weh zu machen. Er ist gehorsam, willfährig, bescheiden etc., und prätendiert immer weniger als er kann. Was aber soll man, Ausnahmen verstehen sich von selbst, von einem Menschen erwarten, der kein Vertrauen hat; der alles selbst sehen und betasten will, und immer über seine Rechte brütet? Wenn der nicht auf sehr festen Füßen steht, so stößt ihn die neue Einsicht um; und, unbesehends, ist er kein guter Nachbar. Er führt natürlich immer die Liste seiner Rechte bei sich, ist ungestüm, mißtrauisch, prätendiert immer nicht weniger als er kann, und weiß alles besser. – Und nun ein ganzer Staat von solchen Rechtsgelehrten! – Die ältesten Könige aller alten Völker waren Götter oder Halbgötter, die Söhne der Sonne und der Sterne; und uns andern werden noch die Könige und Regenten von Gott gegeben. Die Völker bedurften denn bisher, um regiert zu werden, Gottes und eines Regenten. Itzo bedarf der Mensch weder des einen noch des andern; er kann alles selbst tun, und ausrichten. Diese Veränderung im Menschen ist groß, und unbegreiflich! Und sie ist bewürkt worden? Durch die Entdeckung der Menschenrechte. Aber wie ist das möglich? Und wie soll das zugehen? – Rechte sind doch am Ende nur Rechte und keine Kräfte, und dazu sind diese Rechte nicht einmal neu gegeben, sondern nur entdeckt worden! – Man wird freilich sagen: die Völker bisher bedurften des alles nicht, sondern standen nur in dem Wahn, des alles zu bedürfen. Ja, aber die Menschen itzo können des alles nicht entbehren, sondern stehen nur in dem Wahn, des alles entbehren zu können. Auch die neugemachte Entdeckung der Menschenrechte selbst hat viel Unbegreifliches, und darin man sich nicht finden kann. Gewesen sind, natürlich, diese Rechte seit Anfang der Welt; denn die ersten Menschen müssen sie doch wohl so gut gehabt haben, als die letzten. Also gewesen sind die Rechte seit Erschaffung der Welt. Und sie hätten sich so lange verborgen gehalten! Wären itzo allererst an den Tag gekommen! Und keiner von so vielen großen, weisen und weltberühmten Männern wäre darauf geraten! – Kein Ägypter! – Kein Grieche! – Nicht Sokrates! – Nicht Plato! – Nicht Konfuzius! – Nicht Newton! – Nicht Leibniz! – Keiner! –" Quelle: Matthias Claudius: Werke in einem Band. München [1976], S. 421-424. DhimmiDerHund, am 18. August 2008 um 17:34 ( Link ) @FreeSpeech Es geht nicht nur um diesen einen Kommentar. Der steht exemplarisch für viele andere Gewalt- und Hasskommentare. Aber Sie haben Recht: Dass PI mit Terroristen zusammen arbeitet und Holocaustleugner hofiert ist nicht schlimm, wenden wir uns wichtigeren Themen zu. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 17:46 ( Link ) DhimmiDerHund Im Unterstellen sind Sie auch Meister. Gratuliere! "Holocaustleugner hofiert" ist bei einer pro-israelischen Seite etwas schwierig. Schönen Abend noch. Tanja Krienen, am 18. August 2008 um 17:47 ( Link ) Man wundert sich über nichts mehr. Gibt es kein Recht darauf nicht gefoltert zu werden, wenn man keine Grenze überschritt, nicht verdächtig wird, geschweige denn nicht von Schlimmerem abgehalten werden soll? Darf man jetzt töten ohne Grund? Selbstverständich nicht. Es existiert allerdings z.B. kein Naturrecht nach Deutschland kommen zu dürfen. Es gibt auch Recht darauf einen Teil des Produktes anderer Völker einfordern zu können. Aber Hilfe kann und muss dem Mitmensch - in welcher Hilfe auch immer - gegeben werden, wenn sie objektiv begründet, und ihr keine Phantasterei oder politische Willkür zugrund liegt. Man kann Herre schreiben was man will - es wird nicht gelöscht! So funktioniert das! Im Übrigen begreife ich nicht, dass die hier anwesenden "demokratischen Rechten" nicht durchschauen, dass kein Milimeter zwischen Herres Auffassung und der Broders bezüglich des "Antisemitismus" passt. Diese übersteigerten Formen sind aber das Ergebnis eines aufdoktrinierten "Antifaschismus" kommunistischer Herkunft und wenden sich gegen jeden, der ein "falsches" Wort zur richtigen Zeit sagt. Wenn das nicht begriffen wird, ist es zu spät. Und wofür tritt ein Herr Herre ein? Für die Freiheit? Haha! Für welche? Was beinhaltet sie? Das Recht von Heuchlern redliche Menschen zu diffamieren? So schrieb ich jüngst an den Bundestag, als man Broder dort zum Sachverständigen bezüglich des ach so dramatischen Antisemitismus (den angeblich ja hauptsächlich Juden selbst von sich geben) anhörte: "Hier nun zwei Beispiele – nämlich jene, die mich betreffen – wie er sich geradezu „Antisemiten“ „schnitzt“, wie er „antisemitische“ Umtriebe erfindet und die Wahrheit auf den Kopf stellt, ja aus dem Nichts einen Vorwurf bastelt. Broder unterstellte mir „Antisemitismus“, zunächst privat in vager Form, ehe er dies öffentlich bestätigt. Er hatte eine Reihung jüdischer Autoren aus meiner Zeitung „CAMPO de Criptana“, die auch den Namen Konrad Weiß enthielt, als “antisemitisch” bezeichnet, mit der absurden „Begründung“, Weiß sei kein Jude und ich müsse wohl eine „Judenkartei“ besitzen. Das aber, so erklärte ich schon vor zwei Jahren, ist so “antisemitisch”, wie es “antiitalienisch” wäre, wenn ich eine Reihe von italo-amerikanischen Schauspielern wie folgt aufgelistet hätte - Leonard DiCaprio, John Travolta, Robert de Niro, John Belushi, Al Pacino - wobei sich einer (ja wer?), als Kosovo-Albaner herausstellt. Im zweiten Falle wiederholte er den Vorwurf und so sollte ich als „Antisemitin“ gebrandmarkt werden, obwohl ich der Versuchung standhielt, im Interview mit dem Muslim-Markt auf deren These vom “einen Staat” einzugehen, sondern klar und unmissverständlich die Zweistaatenlösung favorisierte, dabei einen gemeinsamen Rat, der im Vorfeld Probleme bereden sollte, empfahl. Grad dies bezeichnete Broder völlig faktenresistent als “antisemitisch”, obwohl die Praxis der Ebene der Diplomatie genau dies längst praktiziert. Er sieht es demnach schon als „antisemitisch“ an, wenn man sich für die Zweistaatenlösung ausspricht, also für jene Lösung, die von allen entscheidenden Staatsführern und Demokraten favorisiert wird." DhimmiDerHund, am 18. August 2008 um 18:27 ( Link ) FreeSpeech, Unterstellungen? Den Kommentar bezüglich der NPD hab ich mir nicht ausgedacht. Der steht so auf PI. Geschrieben von einem PI-Autoren. Nicht von linken Ubooten. Und Jean-Marie Le Pen fällt immer wieder durch antisemitische Äußerungen auf und ist desshalb sogar verurteilt worden. Stört das einen PI-Autoren? Nö, er ist ja auch gegen Moslems. Man braucht sich also nur "pro israelisch" auf die Stirn schreiben und schon kann man kein Antisemit mehr sein. Ganz einfach. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 19:00 ( Link ) "Den Kommentar bezüglich der NPD hab ich mir nicht ausgedacht. Der steht so auf PI. Geschrieben von einem PI-Autoren." Das würde mich wundern. Link? Goldelse, am 18. August 2008 um 19:10 ( Link ) Doch, Herre bekommt sofort einen Hals, wenn man nicht auf seiner proamerikanischen und proisraelischen Linie ist, da wird auch schon mal vorselektiert. Ich muss diesen Blog nicht haben. DhimmiDerHund, am 18. August 2008 um 19:13 ( Link ) "Das würde mich wundern. Link?" Ja, ich weiß, Sie leben in einer schwarz-weiß-Welt. Alles was Sie sich nicht vorstellen können, gibt es auch nicht. Moslems und Linke sind böse. Rechte sind gut. Und Antisemitismus kann es bei PI nicht geben, weil da zwei Worte im Titel stehen. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 19:21 ( Link ) Habs mal auf politisch korrekt gefunden. Das ganze Zitat in sinngebender Länge ist: "Wer Pro Köln und andere rechte Parteien ablehnt wird sich entscheiden müssen: Entweder Islamisierung oder die NPD. Dazwischen gibt es nichts. " Gegen diese Meinung, die besagt, dass die Ablehnung rechter (aber nicht rechtsextremer) Parteien dazu führt, dass entweder der Islam oder das Nazitum gewinnt. Eine Meinung, die ich nicht teile, die man aber durchaus vertreten kann. Als Hyperbole sowieso. Logik ist nicht ihre Stärke. Aber sinnentstellend zitieren können Sie: Sie verdrehen eine Warnung vor der NPD in die Werbung für die NPD. Ich denke, Sie haben schon mal mit mir diskutiert. Schon mehrmals. Sie gehören zum Dunstkreis, der Diskussionen beendet, indem er Diskutanten sperrt, aus Angst, dass die Halbwahrheit aufgedeckt wird. Totalitäres Verhalten also. Wie es den Kleingeistern eigen ist. Danke. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 19:26 ( Link ) "Moslems und Linke sind böse. Rechte sind gut." Falsch. Das haben wir schon mehrfach besprochen: Die Ideologie ist bloss nicht kompatibel mit den Menschenrechten. Aber die Menschen haben einen eigenen Willen, ein eigenes Gewissen, eine eigene Vernunft, und die eigene Entscheidungsfreiheit. Das ist entscheidend. Da liegt aber auch die Verantwortung. Auch bei Ihnen. DhimmiDerHund, am 18. August 2008 um 19:38 ( Link ) Naja, Sie haben leider auch ein Problem mit dem Textverständnis. X-tian schreibt, dass es nur Islamisierung oder NPD gibt. Und wofür entscheidet sich ein PI-Autor? Na, kommen Sie von alleine drauf? Kleiner Tip von mir: PI ist kein Freund des Islam. Aber bei Ihnen ist sowieso Hopfen und Malz verloren. FreeSpeech, am 18. August 2008 um 19:42 ( Link ) DhimmiDerHund Lernen Sie lesen, statt hineinzulesen. Hopfen und Malz ist bei mir allerdings schon verloren. Ich trinke Wein. DhimmiDerHund, am 18. August 2008 um 20:04 ( Link ) Sagt übriegens schon ne Menge aus, dass Sie auf meine Hinweise bezüglich Victor Vancier und Le Pen nicht eingehen. Ich trinke übriegens gar nicht, wobei ich mir während der PI-Lektüre schon öfters überlegt hab, damit anzufangen. Unverholenen Hass vertrag ich irgendwie nicht so gut... FreeSpeech, am 18. August 2008 um 21:55 ( Link ) Wissen Sie, DhimmiDerHund, Ihre Technik besteht darin, Unterstellungen zu machen in der Hoffnung, dass man dann schnell in Verteidigungsstellung geht. Sie sind damit den vehementen Muslimen ähnlich. Allerdings gibt es untern jenen auch Intelligente. DhimmiDerHund, am 19. August 2008 um 9:21 ( Link ) FreeSpeech, Sie sind ein Realitätsverweigerer. Kommt Le Pen etwa nicht zum Anti-Islamisierungskonkress? Ist er etwa nicht mehrfach wegen rassistischer und antisemitischer Äußerungen verurteilt worden? Jens von Wichtingen hatte schon recht, als er von sektenähnlichen Verhältnissen bei PI sprach. Wenn ich sage, der Himmel ist blau, werden Sie antworten er ist grün und die Muslime sind schuld. Sie tun mir leid. FreeSpeech, am 19. August 2008 um 11:04 ( Link ) Weitere Unterstellungen, weitere Provokationen, gesteigert kreative Orthographie. Das tönt nach Ramon Schack. Besonders, wenn er noch Jens von Wichtigen erwähnt. Der Artikel bestätigt sich. Luzifer, am 19. August 2008 um 12:56 ( Link ) Anscheinend hat Thomas Fink mit seinem Artikel zwei Fronten aufeinander prasseln lassen. Desweiteren hat er ausgelöst, dass PI in den Mittelpunkt der Diskussion rückt. Scheint ja eine sehr interessante Presse zu sein, eine bessere Werbung könnte sie garnicht bekommen. Am auffälligsten finde ich aber, wie sich hier jeder bemüht, den anderen zu übertreffen (soviel zu "rhetorischen Altruismus"). Und das fängt schon mit dem Artikel von Ihnen, Herr Fink, an. Er bewirkt nicht mehr, als Spaltung zu erzeugen. Ihre Argumente sagen eigentlich nicht wirklich viel über die diskutierten Linken aus, sondern eigentlich nur über Sie selbst und Ihre Moralvorstellungen. Und dafür haben Sie sich eifrig bemüht, zu recherchieren, um Ihre These zu belegen, dass die Linken "böse" sind. Sie erwecken den Eindruck, dass es eine gute und eine böse Seite in der Politik gibt. Wenn die Linke Szene böse ist, sind wir natürlich die Guten! Das muss bewiesen werden. Sie sagen ja eigentlich aus, dass JEDER der sich mehr zu den Linken zählt, ein minderwertiges Geschöpf ist. Dabei gibt es auch Sichtweisen, wo das offene Ausfechten und Aussprechen von emotionalen Reaktionen garnicht so brutal sind, wie z.B. unterschwellige, scheinheilige Unterwanderungen. Dabei denke ich vor Allem an das von Ihnen eingeführte Thema der Trennung von Kirche und Staat. Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, dass Sie die "Nicht-Trennung" von Kirche und Staat in die linke Szene hineinprojizieren. Meistens entstehen Projektionen ja durch eigene Nichtbewältigung dessen, was man auf andere projiziert. Das bedeutet, dass das, was den Linken vorgeworfen wird, eigentlich bei den Rechten (oder sagt man eher den Schwarzen?) geschieht. Warum ist z.B. die von der EU vorgeschlagene Richtlinie für religiöse Minderheiten beim Antidiskriminierungsgesetzt in Deutschland nicht rechtskräftig aufgenommen worden? Weil sich dann auch die Kirche verantworten müsste. Und wer entscheidet darüber derzeit? Sie sollten Ihren Artikel so abschließen: Es gibt also eine politische Richtung, die ist mir garnicht lieb, das sind die Linken. Ich finde sie richtig böse. Das wollte ich mit meinem Artikel beweisen. Dafür habe ich einige Argumente gesucht und auch versucht möglichst moralisch vorzugehen. Besonders schlagkräftig wollte ich damit sein, noch bösere Menschen wie die Islamisten den Linken zuzuordnen. Und ich habe richtig Angst, dass junge Leute links denken und womöglich noch die so erfolgreich entstandene Biederkeit die schon Rudi Dutschke gestört hat, wieder verloren geht ... DhimmiDerHund, am 19. August 2008 um 15:48 ( Link ) Jajaja...Wasser ist naß. Das ist eine Unterstellung. Überall nur Unterstellungen. Schließen Sie die Tür ab, FreeSpeech, sonst kommen die Unterstellungen von draußen rein. Ramon Schack,...war das nicht der Journalist, den Sie und ihre Kumpels in den Wald schleppen wollten, um ihm eine Abreibung zu verpassen? Arne Hoffmann, am 19. August 2008 um 17:50 ( Link ) @ "Richard T". Sie schreiben: "Ich finde es auch sehr bedauerlich, daß ein Mensch wie Sie, der in meinen Augen sehr für Freiheit und gleiche Rechte für Alle eintritt dieses Prinzip wegläßt wenn er den Gegner nun mal gar nicht leiden kann." Sie glauben aber nicht ernsthaft, ich hätte mich für Martin Hohmann oder Eva Herman in die Bresche geworfen, weil ich sie persönlich so sympathisch finde, oder? Und dass ich über Morddrohungen etc. hinwegsehe, wenn mir der, von dem sie kommen, politisch nahesteht? Bei Martin Hohmann, Eva Herman, Peter Krause usw. waren die Vorwürfe hysterisch und überrissen. Jeder von ihnen ist weit davon entfernt, Morddrohungen und Gewaltphantasien zu publizieren oder mit Terroristen zusammenzuarbeiten. Bei "Politically Incorrect" ist das alles bestens belegt. Ist das Ihr Ernst: Weil ich Menschen gegen Falschbeschuldigungen rechtsextrem zu sein verteidige, sollte ich mich konsequenterweise auch für jeden durchgeknallten Neonazi einsetzen? Mit einer ähnlichen Taktik hat die DVU versucht, aus dem allgemeinen Unmut über die Behandlung Eva Hermans Kapital zu saugen, und die NPD hat sich an Peter Krause rangeschmissen. Genutzt hat das nicht den zu Unrecht Verfemten, sondern lediglich linken Journalisten, die das weidlich ausschlachten konnten. Wenn ich echte Rechtsextreme genauso leidenschaftlich verteidigen würde wie jene, denen das lediglich unterstellt wird, würde ich von keinem mehr ernst genommen und könnte mir das politische Schreiben auch gleich schenken. Wir müssen schon zwischen Schuldigen und Unschuldigen schon unterscheiden, statt zu sagen: Gleiche Behandlung für alle. Die Alternative besteht darin, dass wir auch Morddrohungen und Gewaltaufrufe als Teil der Meinungsfreiheit definieren. Dann darf man sich aber nicht so fürchterlich über die Abscheulichkeiten gegen Stefan Herre empören, sondern sollte diesen Hass von links mit derselben Inbrunst verteidigen, mit dem man "Politically Incorrect" verteidigt. Stattdessen spielt die PI-Fraktion den täglichen Hass auf dem eigenen Blog herunter, tut so, als ob er gar nicht vorhanden wäre, und stellt dann überrascht fest, dass nur noch Intoleranz und Hass von Links übrig bleiben. So kann man sich seine Realitätssicht natürlich auch backen. Dann darf man sich aber nicht wundern, wenn einen Politiker, Journalisten und andere Blogger nur noch kopfschüttelnd oder mit Verachtung wahrnehmen und der eigene politische Einfluss bei null bleibt. Aber vielleicht bekommt man ja auf diese Weise genau das, was man eigentlich will: nämlich sich in Gewaltaufrufen suhlen und sich trotzdem ständig als Opfer der bösen Gesellschaft fühlen. Tanja Krienen, am 19. August 2008 um 18:54 ( Link ) Der einzige, der hier sachlich und dialektisch argumentiert, ist Arne Hoffmann, ansonsten lesen wir hier "Meinungen", die zwischen rechtsextrem, antideutsch und antimuslisch, proisraelisch ohne Begründung, prodeutsch, aber unkritisch und einer Instrumentalisierung zum Zweck der Proganda, hin und her durch den blauen Dunst wabern. Halten wir fest: Broder hat mit dem Judentum (religiöse Abteilung) so wenig zu tun wie mit der Tradition der deutschen Kultur. Herre ist die amerikanische Kultur absolut wurscht, er durchdringt hier - wie sein gesamtes Milieu: nichts von Bedeutung. Ebenfalls hat er null mit der Kulturtradition assimilierter Juden zu tun, geht ja auch nicht, schließlich ist er kein Linker. Keine Nuance der jüdischen Kultur, kein Bezug, kein Zitat, keine Idee - nichts schmeckt man außer dem Versuch im Stile der Antifa, die Keule des Antisemitismus auch gegen andersdenkende Juden zu gebrauchen, um letztlich diffus rechts zu landen. Transsexuellenbashing eingeschlossen. Ich selbst fühle mich schuldig, habe ich doch, bevor ich dieses Gesocks näher kennenlerte, ähnlich gedacht, wenngleich aus subjektiver Ehrlichkeit. Weil aber gut gedacht ähnlich mies ist wie wie schlecht gemacht, bleibt da ein Beigeschmack. Aber um einmal auf die Kultur der "Libertären" zu kommen. Was ist das eigentlich? Wo kann ich sie besichtigen? Ist der sonntägliche Jazz-Frühschoppen mit gelangweilten alten Zwirbelbart-Männern eigentlich alles, was da als "liberal" auffällt, oder stellen die Bisky-Boys von Westerwelle jene Ergüsse der Kulturopposition dar, die demnächst wieder als Politvariante der weibliche Gilde unserer knallharten Bundestagsoppostion in gemeinsamen Pressekonferenzen in persona van Essen (FDP), Engelmann (SED) und Beck (Giftgrün), jene Avantgarde re-präsentiert, die das ganze Unglück erst noch herbei zitieren wird?! FreeSpeech, am 19. August 2008 um 19:12 ( Link ) "Volker Beck, Jens Jessen, Claudia Roth, oder Sebastian Edathy." Mein guter DhimmiDerHund, das war jetzt aber eine ganz gründlich misslungene Unterstellung: Ich bin Schweizer, und mir reichen die Schweizer Politiker vollauf. ("paranoide Wahnvorstellunge" - wahnhafte Wahnvorstellungen. Gibt es auch nicht-wahnhafte Wahnvorstellungen? Den Nullachfuffzehn-Wahn?) DhimmiDerHund, am 19. August 2008 um 19:33 ( Link ) @Arne @FreeSpeech Wie dem auch sei...Was sagen Sie denn zu den Thesen von Arne Hoffmann? Sollte man Gewaltaufrufe als Teil der Meinungsfreiheit sehen? Wenn ja, warum verteidigen Sie dann nicht auch Hass von Linken und Moslems? Angela Schreiber, am 19. August 2008 um 19:44 ( Link ) Sehr geehrter Herr Fink, Welcher anprangernde Fingerzeig in der Überschrift ! Warum sind diese Toleranten überhaupt tolerant, da sie doch die "Intolerantesten" sind ?? So "eigentümlich frei" wie Sie hier eine Definition vorgaukeln, kann das eben nichts werden ! Daher für Anfänger: Aber was ist RICHTIG ? Bekanntlich folgt auf die These und deren Antithese die Synthese. Also nocheinmal zwanzig Jahre nach diesen heutigen, neuangefangenen 20 Jahren des Rechtsherum: erst ab 2025 haben wir eine Synthese zu erwarten. Also in diesem Sinn, Herr Fink: Rechts rum, marsch ! Tanja Krienen, am 19. August 2008 um 20:01 ( Link ) Wer von der FES ist, sollte das Schnütchen halten. Bei ihnen paktiert man mit Trozki-Faschisten und lässt Ex-NPD-Leute Referate halten - nun gegen rechts (in Wirklichkeit für die Destruktion der Gesellschaft und für einen natio-analen Sozialismus von links). Sie haben die ganze Gesellschaft an den Rand der Unvernunft gebracht und werden darüber hinweg, in die Barbarei gehen, ohne mit der roten Fahne zu zucken, denn die, wird im Windschatten ihrer Mühlen nur leise flattern... FreeSpeech, am 19. August 2008 um 20:29 ( Link ) Endlich mal eine vernünftige Frage "Sollte man Gewaltaufrufe als Teil der Meinungsfreiheit sehen?" Nein. ---- Hat übrigens einer von denen, die PI wegen Victor dem Bombenleger kritisieren, schon mal Herre direkt deswegen angeschrieben? RichardT, am 19. August 2008 um 21:27 ( Link ) @Arne Hoffmann: DhimmiDerHund, am 19. August 2008 um 22:34 ( Link ) "Nein." Und warum messen Sie dann mit zweierlei Maß? "Hat übrigens einer von denen, die PI wegen Victor dem Bombenleger kritisieren, schon mal Herre direkt deswegen angeschrieben?" Und was sollte ich ihm dann schreiben? Herre hat seine Position auf Spon doch sehr deutlich dargelegt: FreeSpeech, am 20. August 2008 um 6:34 ( Link ) OK. Ein Mass. Wie ist's dann mit dem Islam? "Jihad, it must be emphasized, means struggle, and specifically struggle in the way of God. This struggle may take many forms, including the use of force." .. schreiben die Gelehrten Muslime dem Papst. FreeSpeech, am 20. August 2008 um 6:35 ( Link ) Quelle DhimmiDerHund, am 20. August 2008 um 8:51 ( Link ) Mal ganz abgesehen davon, dass es nicht den einen Islam gibt, ist das natürlich ganz Mist, was da geschrieben wird. Aber die entscheidende Frage ist doch, wie man damit umgeht. -- FreeSpeech, am 20. August 2008 um 9:53 ( Link ) "ist das natürlich ganz Mist, was da geschrieben wird." Ach so. 38 international anerkannte islamische Fachleute schreiben in einem international beobachteten Fall (Regensburger Rede) dem Papst einen öffentlichen Brief, in dem gesagt wird, dass Gewalt zum Islam gehört, aber DhimmiDerHund weiss, dass das Mist ist. Die Gewaltbefürwortung dieser Ideologie entspricht zwar den Aussagen, die man in allen 4 Rechtsschulen des Islams auch findet, und die auch Al-Azhar propagiert, zB: "Since lawful warfare is essentially jihad and since its aim is that the religion is God's entirely and God's word is uppermost, therefore according to all Muslims, those who stand in the way of this aim must be fought."(google hilft, oder dann Reliance of the Traveller von Al-Azhar) .. aber DhimmiDerHund weiss, dass es Mist ist. Auch der Vorsteher des Religionsministeriums der Türkei hat es bestätigt "Der Koran schreibt vor, dass man die Menschen durch Vernunft und Rede überzeugen soll. Wenn die Heiden dies aber verhindern wollen, dann erlaubt der Koran, auch gegen sie zu kämpfen." (Die WELT, 17. September 2006) .. aber DhimmiDerHund weiss, dass es Mist ist. Fall klar. Danke. FreeSpeech, am 20. August 2008 um 10:08 ( Link ) Das mit Victor ist inzwischen geklärt, ich habe von Herre diese Antwort bekommen: Da sind die Linken abgesoffen. Der Victor mag ein verurteilter Bombenleger sein, und seine Erklärung für mich nicht alle Fragen beantworten, die ich habe - aber wenn das Inserat für den JTF eine "Zusammenarbeit mit Terroristen" ist, dann könnte man das von Staats wegen verfolgen (was nicht gelang, weil der Vorwurf nicht zutrifft), und dann ist ausserdem der Dialog mit Muslimen vom Schlage Mazyeks gleich zu betrachten, und das mache ich selber nicht, auch wenn ich Mazyek für einen Fundamentalisten mit Kravatte halte. Der Artikel bestätigt sich einmal mehr. Schönen Tag noch. DhimmiDerHund, am 20. August 2008 um 10:14 ( Link ) Ach so. 38 international anerkannte islamische Fachleute schreiben in einem international beobachteten Fall (Regensburger Rede) dem Papst einen öffentlichen Brief, in dem gesagt wird, dass Gewalt zum Islam gehört, aber DhimmiDerHund weiss, dass das Mist ist. Werden Sie doch mal deutlich! Was ist denn Ihr Lösungsansatz? Können Sie auf diese Frage antworten? Alle Muslime ausweisen? Bomben über Mekka abwerfen, oder mit einem Atomschlag die Palestinänser hinrichten? Das ist doch die PI-Methode, oder? DhimmiDerHund, am 20. August 2008 um 10:36 ( Link ) Der Victor mag ein verurteilter Bombenleger sein, und seine Erklärung für mich nicht alle Fragen beantworten, die ich habe - aber wenn das Inserat für den JTF eine "Zusammenarbeit mit Terroristen" ist, dann könnte man das von Staats wegen verfolgen (was nicht gelang, weil der Vorwurf nicht zutrifft), und dann ist ausserdem der Dialog mit Muslimen vom Schlage Mazyeks gleich zu betrachten, und das mache ich selber nicht, auch wenn ich Mazyek für einen Fundamentalisten mit Kravatte halte. Selten dumme Antwort. Erst auf dem Wort "Terrorist" rumreiten und dann schön ablenken und auf Muslime hinweisen. Fakt ist, er arbeitet mit einem verurteilten Bombenleger zusammen. Besonders lustig ist ja auch: [...]dann könnte man das von Staats wegen verfolgen (was nicht gelang, weil der Vorwurf nicht zutrifft)[...] Stefan Herre versteckt sich mit PI im Ausland, weil er nicht die Eier hat sich der deutschen Gerichtsbarkeit zu stellen. Und dann ist er noch so dreist auf die Justiz hinzuweisen, die ja im Zweifelsfall aktiv werden könnte. Oh man... freiheitistunteilbar, am 20. August 2008 um 12:40 ( Link ) @FreeWheelin: Frank Martin hat doch indirekt die Antwort bezüglich der Existenz der Menschenrechte schon gegeben. Menschenrechte, oder was die UNO dafür hält, werden nicht dadurch allgemeingültig, indem ein Verein oder Verband sie für allgemeingültig erklärt. In Form eines "Recht auf" existieren sie zumindest nicht, denn wer ist die Instanz, die darüber richtet, die UNO vielleicht? Wer allerdings dieses "Pseudorecht" anerkennt, bspw. weil er sich darauf beruft, muss sich daran messen lassen. Etwas, das human-ethisch als wünschenswert erachtet wird, als Recht zu deklarieren, ist etwas hochtrabend und könnte als Vorwand missbraucht werden missliebige Staaten anzugreifen. Quovadis, am 20. August 2008 um 13:49 ( Link ) „Wenn Sie diesen Artikel lesen, können Sie gaaanz entspannt bleiben. Hier müssen Sie endlich einmal keine Sorge haben, in Ihren religiösen (ergänzt: und linken) Gefühlen verletzt zu werden. Nehmen Sie den Koran in die linke, Cicero in die rechte Hand, kontrollieren Sie noch einmal den Schleier Ihrer Nachbarin und freuen Sie sich mit mir, dass man in manchen Alpendörfern tatsächlich damit beginnt, Gipfelkreuze von den Bergen zu holen. Die haben lange genug die religiösen Gefühle von Muslimen verunglimpft. Schließlich gehören die Berge doch allen. Jeder Deutsche, ja gerade wir Deutsche, sollten uns bewusst werden, welche Sprengkraft in dem Buchstaben „t“ steckt. Wir brauchen daher ein Signal der Versöhnung und Verständigung. Das „t“ thront schließlich wie eine Fratze der Dekadenz über dem Schlüsselwort „Toleranz“. Es reicht schließlich auch, von Oleranz zu reden. Oder ewa nich? Auch „Gott“ ist eine Zumutung mit dem verdoppelten Kreuz. „Go“ würde völlig genügen für die Wellness-Religion des Westens. Jenes Christentum klänge doch ohne „t“ als Krisenum viel umgänglicher. Und wenn die Zeitung nur noch Zeiung hieße, könnte man das Präfix Ver- voranstellen und hätte gleich eine adäquate Ausdrucksform der inneren Haltung im Zeitalter der Selbstzensur. ...“ Aus CICERO, Mai 2008: Das Kreuz mit dem „t“ von Wolfram Weimer Link: http://www.cicero.de/259.php?kol_id=10620 FreeSpeech, am 20. August 2008 um 16:14 ( Link ) freiheitistunteilbar, am 20. August 2008 um 12:40 ( Link ) Sie verwenden "Recht" in zwei verschiedenen logischen Typen. Dann machen Sie den Hüpfer vom einen Begriff zum anderen, weil es so schön dasselbe Wort ist. Naturrecht, die Menschenrechte kommen dem Menschen zu, das Gesetz wird angewandt Ein Wortlaut ist nicht seine Bedeutung. Ein Fehler, das den muslimischen Gesprächspartnern aber oft gelingt. Die mittelalterliche Philosophie überwand den Fehler bereits. FreeSpeech, am 20. August 2008 um 16:19 ( Link ) Wäre natürlich auch interessant, was freiheitistunteilbar zur (So zu tun, als ob die UNO-Meschenrechte einfach die Idee von ein Paar Beamten gewesen wären statt ein Konsens, das ist aufschlussreich und wohl programmatisch. Als ob es die französische Revolution und den geistigen Weg dazu, angefangen in der Antike, nie gegeben hätte.) Tanja Krienen, am 20. August 2008 um 18:39 ( Link ) Die aktuelle Entwicklung - evenuelle Stationierung von Raketen in Syrien, beweist, dass die Extremisten auf beiden Seiten - die sich auch hier wieder treffen - die Menschheit ins Verderben führen. Und das unter dem Deckmantel des "Liberalismus", der mit cristlicher Anti-PI zu Bett ging. Da lacht der Mond und der Erdball wundert, verwundert sich. Wundet sich. Tanja Krienen, am 20. August 2008 um 18:40 ( Link ) Die aktuelle Entwicklung - evenuelle Stationierung von Raketen in Syrien, beweist, dass die Extremisten auf beiden Seiten - die sich auch hier wieder treffen - die Menschheit ins Verderben führen. Und das unter dem Deckmantel des "Liberalismus", der mit cristlicher Anti-PI zu Bett ging. Da lacht der Mond und der Erdball wundert, verwundert sich. Wundet sich. Michel @ FreeSpeech: Das Frank Martin einen Individualismus vertritt der staatliche Institutionen nicht anerkennt, sollte ihnen inzwischen aufgefallen sein. Da spielt es auch keine Rolle ob diese ihre Kartellabsprachen in Kairo oder New York treffen. Nebenbei die das unterschiedliche Menschenrechtskataloge bestehen, zeigt doch das es in der Frage Dissens, statt Konsens besteht. @ Tanja Krienen: Ich denke nicht das man es jemandem zum Vorwurf machen kann Kommentare nicht zu löschen, wenn diese Entscheidung nicht selektiv ist. Totale Meinungsfreiheit mag zwar nicht meine oder ihre Überzeugung sein, sie ist jedoch eine Position die man tolerieren sollte. DhimmiDerHund, am 22. August 2008 um 1:02 ( Link ) Die Art und Weise, wie FreeSpeech und seine Freunde agieren: #94 6thoth (21. Aug 2008 19:05) http://www.pi-news.net/2008/08/wagener-taeter-sind-immer-die-rechtsextremen/#comment-384077 Besonders verräterisch auch die Antworten auf diesen Beitrag... Da kann ich wohl froh sein, dass FreeSpeech mich noch nicht verprügelt und niedergestreckt hat. Pheasant, am 30. August 2008 um 13:02 ( Link ) @Krienen "Das eigentliche Problem sind die Decadence, die Geistlosigkeit der Zeit und die Zersetzung von Moral, Ethik und Verstand" Krienen, aktuell bist du dafür das beste Beispiel! Arne Hoffmann, am 01. September 2008 um 23:07 ( Link ) Zu Chaim ben Pesach alias Victor Vancier kann man ja leicht alles Notwendige im Web nachlesen: New York Times vom 27.10.1987: --- A former head of the Jewish Defense League was sentenced yesterday to 10 years in Federal prison for taking part in a series of ''terrorist bombings'' in the New York area since 1984 to protest Soviet treatment of Jews. (...) In sentencing the defendant, Victor Vancier, 30 years old, of Whitestone, Queens, Judge I. Leo Glasser of Federal District Court in Brooklyn sternly told him, ''You don't go bombing innocent people to make a point.'' --- Oder auch bei Daily Kos: --- Back in the 1980s I worked at the US office of Deutsche Bank in New York City. For a time we were terrorized by the Jewish Defense League (JDL), who called in bomb threats nearly every day. We couldn't just ignore these threats, since the JDL did in fact carry out bombings in the NY area. The most notorious incident was the firebombing of Avery Fisher Hall at Lincoln Center in 1986. The leader of JDL - Victor Vancier, aka Chaim Ben Pesach - was sentenced to 10 years in prison. Dieser Serienterrorist, der mit seinen Bomben die Leute in Angst und schrecken versetzt hat, ist also der edelste Mensch, den Sie je kennengelernt haben? Das sagt einiges über Ihren Bekanntenkreis aus. Und da hilft es auch nicht, andere Leute als Hund zu beschimpfen. Jetzt haben wir dank der Vernetzung mit "Politically Incorrect" sogar schon Leute hier, die Lobreden auf Terroristen schwingen! Aber wenn ich mich dagegen ausspreche, bin ich natürlich wie die Leute, die Eva Herman gepiesackt haben und teile die Welt dreisterweise in Schuldige und Unschuldige auf. Nee, hier wundere ich mich mittlerweile über gar nichts mehr. Pheasant, am 01. September 2008 um 23:17 ( Link ) Die New York Nazi Times und Geoge Soros Daily Kos sind wirklich glaubwürdige Medien. :D Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Arne Hoffmann, am 18. August 2008 um 10:14 ( Link )
Tja, was "Politically Incorrect" angeht, gilt wohl der alte Spruch: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Bei all den Morddrohungen, Todeswünschen und sehr plastischen Gewalt- und Bürgerkriegsphantasien gegenüber Muslimen, der Zusammenarbeit mit einem verurteilten Terroristen usw. wundert es mich nicht, dass da irgendwann ein entsprechendes Echo entstanden ist. Da prügeln sich schlicht und ergreifend charakterlich unreife Leute von rechts mit charakterlich unreifen Leuten von links.