22. Februar 2018

Alternative Presseschau Austausch. Kindesmissbrauch. Gurkentruppe.

Keine Selbstheilungskräfte bei der Bundeswehr

von Redaktion eigentümlich frei

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Bildquelle: shutterstock Nach der Pension: Generalstab erkennt Probleme der Truppe

Der große Austausch ist im Gange. Auch kritisieren die alternativen Medien die Entwicklung in Schulen und muslimischen Familien. Die Bundeswehr steht im Blickpunkt.

Austausch: Umvolkung

Auf „PI-News“ kommt Martin Sellner zu Wort, der die Stellungnahme des Politikwissenschaftlers Yascha Mounk auf schärfste kritisiert. Mounk hatte in den „Tagesthemen“ offen zugegeben, „dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln“. Sellner bedankt sich in seiner Stellungnahme für die Klarheit und Offenheit der Multikulti-Befürworter, die versuchen, alle europäischen Nationalstaaten in Vielvölkerstaaten zu verwandeln. Verantwortlich für den künstlichen Wandel seien die kosmopolitische Elite und die Medien.

R.A. Göhring greift in seinem Gastbeitrag auf „Philosophia Perennis“ die Darstellung Mounks ebenfalls auf: „Ob das ein Versehen war? Hat hier einer das totalitäre Maul zu weit aufgerissen? War das eine Aufzeichnung oder live? Offensichtlich live, sonst hätte man vielleicht geschnibbelt.“ Klar ist für Göhring allerdings, dass der kulturelle Relativismus die aktuelle „fixe Idee von Merkel-CDU bis Linkspartei“ sei. Auch verweist „Philosophia Perennis“ auf ein älteres Strategiepapier der Vereinten Nationen, für die klar ersichtlich ist, dass eine alternde und schrumpfende Bevölkerung nur durch internationale Ansiedlung von Migranten bekämpft werden kann.

Sogar im Wahlrecht kritisieren Linke das „Primat“ der Deutschen. Vor der Bundestagswahl im vergangenen September hatte das „Peng!Collective“ mit der Aktion „Votebuddy“ für Schlagzeilen gesorgt. Dort konnten Deutsche, die nicht wählen wollten, ihre Stimme an Ausländer vermitteln, die bislang keine Wahlberechtigung hatten. Später stellte sich das Projekt als „Satire“ heraus. Die Macher von „Votebuddy“ wurden wegen Wahlfälschung angezeigt, wie die „Junge Freiheit“ berichtet. Die Staatsanwaltschaft Berlin hält fest, bei der Satire-Aktion habe es sich nicht um versuchte Wahlfälschung gehandelt, „da nicht festgestellt werden kann, dass die Betreiber zu irgendeiner Zeit einen Tatentschluss zur Vermittlung von Personen aufgewiesen haben“. Das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt.

Kindesmissbrauch: Muslime und Schulen

Auf „Jouwatch“ veröffentlicht man einen anonymen Brief an Angela Merkel. Dem war ein Bericht von „Spiegel TV“ vorangegangen, der schilderte, wie ein muslimischer Analphabet auf Kosten des Sozialstaates lebt und eine 13-Jährige geschwängert hat, die mittlerweile als seine Zweitfrau in Deutschland lebt. Die Autorin im Wortlaut: „Wie kann es sein, dass unsere sauer eingezahlten Steuergelder dazu verwendet werden, dieser Familie ein Haus zu bezahlen? Einem Analphabeten, der ‚keine Zeit hat‘, Deutsch zu lernen, geschweige denn Lesen und Schreiben? Der keine Zeit hat, in Deutschland arbeiten zu gehen, da er weiterhin damit beschäftigt ist, sich eine Dritt- und Viertfrau zuzulegen und 20 Kinder plant?“ Merkel und ihre Regierung genehmigen „in unserem Land die Bigamie und die Pädophilie“, schließt die erzürnte Dame ihren Text. Inwiefern ein „offener Brief“ überhaupt jemals etwas gebracht hat, ist allerdings fraglich. Auch die moderne Unsitte, „Briefe“ auf Facebook zu veröffentlichen, darf eher in die Kategorie „unwirksam“ eingeteilt werden.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, appelliert an Kultusministerien und Schulleitungen, härter gegen Missbrauch und sexualisierte Gewalt vorzugehen, so berichtet die „Epoch Times“. „Viele Schulen sind leider noch immer kein Schutzraum für Kinder und Jugendliche, die Hilfe suchen“, kritisiert Rörig. Acht Jahre nach der geforderten Umsetzung der neuen Konzepte haben die wenigsten Schulen die Forderungen der Politik verwirklicht. Lediglich durch konkrete Vorfälle begannen sich die Schulen mit dem Thema „sexuelle Gewalt“ auseinanderzusetzen, betont die „Epoch Times“ am heutigen Morgen.

Gurkentruppe: Offene Briefe ohne Selbstheilungskräfte

Auf „Tichys Einblick“ fordert Stefan Knoll: „Gebt unserer Bundeswehr wieder ihren Stolz zurück“. „Es ist schon erstaunlich, wie ein durchgeknallter Franco A. und ein paar Vorkommnisse, die man dem extremen rechten Rand zuordnet, in der Lage sind, die ministeriellen Schwerpunkte grundsätzlich zu verschieben“, so Knoll. Möglicherweise sei die Bundeswehr allerdings so schwach, dass die früheren „Selbstheilungskräfte“ nicht mehr vorhanden sind. Man brauche eine Reform der inneren Führung und eine materielle Ausrüstung, die dem Verfassungsauftrag entspreche. Knoll fragt: „Wo sind die militärischen Führer, die den Mund aufmachen?“ Erinnern darf man an dieser Stelle an die offenen Briefe der Führung, die meist aber nach angetretener Pension veröffentlicht werden, so zuletzt von Brigadegeneral Uhle-Wetter (eigentümlich frei berichtete).

Die „Preußische Allgemeine“ greift die Entwicklung innerhalb der Bundeswehr auf. Seit 2017 sei der Entwurf für einen neuen „Traditionserlass“ in Umlauf, so Gerd Schultze-Rhonhof, Generalmajor a. D. Das politische Erbe der deutschen Bundeswehr sei von jeher „Staatstreue, Verfassungstreue und die Anerkennung des Primats der Politik“. Der geplante Erlass erhebe allerdings die Verfassungsdienlichkeit zum Alleinvertreter der Werte. Dadurch würde „sie zur Falle für alle anderen militärischen Traditionen“. „Den Wert der Traditionen der Bundeswehr allein nach ihrer Verfassungsdienlichkeit zu beurteilen, ist so, als wollte man eine Menge fließenden Wassers mit einem Zollstock messen“, so Schultze-Rhonhof in der „PAZ“. Es müsse unbedingt zwischen militärischem und politischem Selbstverständnis unterschieden werden. Weiter kreidet er diverse Fehlentwicklungen und Fehleinschätzungen der letzten Jahrzehnte an, die bereits auf der falschen Annahme fußen, „die Wehrmacht hätte dem NS-Regime gedient“.

Das letzte Wort

Was denn nun genau „sexuelle Gewalt“ in Zeiten von „Metoo“ und psychischer Vergewaltigung sei, bleibt noch immer unklar. Auch über den Ursprung sexueller Gewalt an Schulen schweigen sich die „Experten“ aus. In der „Epoch Times“ kommentiert Leser „Thorgrim“: „Was soll man sagen... die meisten Lehrer sind doch links-grün versifft. Erst diesen ganzen Gender- und Frühsexualisierungsmist mittragen, wählen und befürworten und dann über die Folgen jammern!“

„PI-News“: „Bevölkerungsaustausch in den Tagesthemen“

„Philosophia Perennis“: „ ‚Umvolkung‘? Multikulti-Sozialexperiment in den Tagesthemen nun offen eingestanden“

Vereinte Nationen: „Replacement Migration: Is It a Solution to Declining and Ageing Populations?“

„Junge Freiheit“: „Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen ‚VoteBuddy‘ ein“

„Jouwatch“: „Wütende Bürgerin: ‚Frau Merkel, Sie genehmigen in UNSEREM Land die Bigamie und die Pädophilie!‘“

„Epoch Times“: „Missbrauchsbeauftragter warnt vor sexualisierter Gewalt an Schulen“

„Tichys Einblick“: „Gebt unserer Bundeswehr wieder ihren Stolz zurück“

eigentümlich frei: „Der letzte Akt“

„Preußische Allgemeine“: „Wurzeln gekappt“

Zusammenstellung: Florian Müller


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