21. Februar 2018

Alternative Nachrichten am Abend Flüchtlinge. Phantome. Mutti. Dieselterror.

Was uns am Abend des 21. Februar bewegt

von Redaktion eigentümlich frei

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Bildquelle: shutterstock Jung, geflüchtet, kriminell: Das tägliche Murmeltier

Rechte Phantome beeinflussten Bundestagswahl

NDR, WDR und „Süddeutsche“ trumpfen mit einem neuen investigativen Coup auf: „Rechte Trolle“ beeinflussten die Bundestagwahl! Drei Wochen vor dem Stichtag starteten sie eine Kampagne in sozialen Medien wie Youtube und Twitter. Einer Gruppe mutiger Journalisten gelang es jedoch, die „nationale Trollfabrik“ von „Reconquista Germania“ zu infiltrieren. Und schafften es sogar, ihre Ergebnisse noch vor dem Ende der neuen Regierungsbildung auszuwerten. Und das bei bis zu 5.000 „selbsternannten Patrioten“. Während der gesamten Kampagne verfälschten sie bewusst das politische Stimmungsbild. „Die Aktivisten agierten dabei nach einem Handbuch für Medienguerilla“ und bedingten sich demokratischer Hasswerkzeuge wie Kommentaren und Bewertungsdaumen. Damit erhöhten sie die Sichtbarkeit eigener Themen. Bei ihren beiden größten Anschlägen erhielt die Linkspartei eine „dreistellige Zahl von Hasskommentaren“. Ein Video der Grünen hatte „hunderte Dislikes“ aufzuweisen. Kopf der Bewegung ist ein anonymer rechter Youtuber aus Bayern, auf dessen Kanal man leider nicht verweisen kann. Weil er in Deutschland wohl einem Geoblocking unterliegt. Sonst käme der Leser ja auch noch auf die freche Idee, eigene Recherchen anzustellen. Was lernen wir daraus? Falls die feigen Rechtspopulisten bisher glaubten, ihre Nichtexistenz würde sie vor kritischen Journalisten schützen, haben sie sich getäuscht. Und denken Sie dran: Nur Ihre Gebühren machen eine solch aufwendige Recherche überhaupt erst möglich!

Hamburg – Mutti-muss-bleiben-Demo geht weiter

In Hamburg versuchen seit einigen Wochen mutige Bürger eine unabhängige „Merkel muss weg“-Demo auf die Beine zu stellen. Die Gründerin der Initiative Uta Ogilvie zog sich letzte Woche von der Organisation zurück, nachdem eines Morgens ihr Haus sowie ihr Auto demoliert und im Kinderzimmer die Fenster eingeschmissen wurden. Wie sie im Interview mit dem libertären Journalisten Oliver Flesch berichtete, wurde sie dann abends auf dem Weg zur Demo zusammen mit ihrem fast 80-jährigen Vater von Linksextremisten körperlich angegangen. Die Polizei konnte schlimmeres verhindern, aber die Sicherheit ihrer Familie ging ihr dann doch vor. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 50.000 Euro. Die Demonstrationsleitung übernahm zeitweilig die Hamburgerin Jennifer Gehse. Aus Angst um ihre körperliche und berufliche Unversehrtheit musste sie mittlerweile auch zurücktreten. Die Organisationsmitglieder kündigten an, eine neue (obligatorische) Demonstrationsleitung gefunden zu haben. Aus Sicherheitsgründen wird sie jedoch dieses Mal anonym gehalten. Die Mutti-muss-bleiben-Gegendemos werden also wohl weitergehen. Aber mal ehrlich: Mit dem G20-Gipfel hatte Mutti ihren linken Wohlstandskindern auf Steuerzahlerkosten einen weltweit einmaligen Spielplatz geliefert. Da sollte man sich doch schon mal erkenntlich zeigen. Nur auf den Begriff SAntifa sollte zukünftig verzichtet werden. Beim Original handelte es sich überwiegend um arbeitslose Veteranen, die sich noch mit richtigen Gegnern kloppten. Nicht um geisteskranke Subventionsparasiten, die im Rudel Frauen und alte Männer überfallen.

Jürgen Resch – Dieser Mann steckt hinter dem Dieselterror

Der Mainstream überschlägt sich gerade damit. Kommt das Dieselfahrverbot in deutschen Städten? Darüber entscheidet morgen das Bundesverwaltungsgericht. Als Kläger wird in der Regel „Die Deutsche Umwelthilfe“ genannt. Hierbei handelt es sich um eine nichtstaatliche Verbraucher- und Umweltschutzorganisation. Jürgen Resch ist ihr vorsitzender Ökodenunziant. Der Mittfünfziger verbringt seine Tage unter anderem damit, mit einem Feinstaubmessgerät durch die Städte zu flanieren und dabei Paketboten im Dienst wegen zu hoher Abgaswerte anzupöbeln. Sollte er mit seiner Klage Erfolg haben, bedeutet sie „nichts anderes als die kalte Enteignung von Millionen von Dieselbesitzern“, wie Bundesverkehrsminister Christian Schmid ausnahmsweise richtig feststellt. Die Drangsalierung seiner Mitbürger legitimiert Resch selbstgefällig mit dem Kampf gegen die Auto-Industrie. Im Umgang mit den weltanschaulich verwandten Medien ist er ein Profi. Seine neuerliche Bezichtigung der Abgasmanipulation führte für den BMW 320d gleich zur gesonderten Prüfung durch das Kraftfahrtbundesamt. Die Vorwürfe ließen sich nicht nachweisen. Die von der DUH ermittelten Ergebnisse mit erhöhten NOx-Emissionen seien auf „nicht normale“ Betriebsbedingungen zurückzuführen. Trotz angeblicher Staatsferne stammt das Geld der DUH überwiegend aus Stiftungen der EU, aber auch von Toyota. Ein Schelm, wer arges dabei denkt. Wenigstens gibt diese Nachricht dem anonymen Denunziantentum ausnahmsweise ein Gesicht. Falls Sie auch Dieselfahrer sind, wissen Sie nun, bei wem Sie sich bedanken dürfen.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Nach Bautzen und Cottbus (kein Anspruch auf Vollständigkeit) nun also in Jena: Polizeibekannte junge Flüchtlinge terrorisieren die Stadt. Offiziell sind sie als Minderjährige eingereist. Neben Körperverletzungsdelikten sind sie auch mehrfach durch Einbruch in Erscheinung getreten. Die Polizei zeigt sich überfordert, da die Ermittlungen durch Sprachgrenzen erschwert werden. Nur gut, dass es in Deutschland keine amerikanischen Waffengesetze gibt. Was für ein Chaos würde erst entstehen, wenn sich die Opfer auch noch adäquat wehren könnten. Warum nicht einfach auf Eigentum verzichten? Dann wäre die Hälfte des Problems doch schon mal gelöst. Ach, dann werden keine Steuergelder mehr erarbeitet? Na, dann lauft doch lieber brav weiter, Ihr Hamster …


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