30. Januar 2018

Alternative Presseschau Trump. Kommunismus. Kirche.

Katholischer Protest gegen Kryokonservierung von Embryos

von Redaktion eigentümlich frei

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Bildquelle: shutterstock Verstößt gegen christliche Ethik: Kryokonservierung von Embryos

Trump: Wahrheitsverleugnung der Presse – finanziert durch GEZ

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump besuchte vergangene Woche das Weltwirtschaftsforum in Davos. Das „Contra-Magazin“ beschreibt die Diskrepanz zwischen Konzernchefs und Wirtschaftspresse. Im Gegensatz zu den großen Unternehmen, die aufgrund der Steuerreform immer weiter in den USA investieren, analysierten und kritisierten die Medien Trumps Rede bezüglich Rhetorik und Emotionalität, so das „Contra-Magazin“. „Die Darstellung, dass Trump etwas wirtschaftlich-faktisch richtig macht, musste vermieden werden, damit Trump nicht als jener seriöse und sehr effektive Politiker erkannt wird, der er ist.“

Ähnlich verhielt sich die „Tagesschau“ mit ihrer Berichterstattung zu Davos. Auf „PI-News“ berichtet man über Trumps Aussage zur „hinterhältigen, gemeinen, bösartigen, falschen Presse“, die vor Ort von Buhrufen quittiert wurde. Wie sich jedoch später herausstellte, so „PI-News“, regelten die Tontechniker der „Tagesschau“ die Empörung der Anwesenden künstlich nach oben, um „widerzuspiegeln, was unsere Korrespondenten berichtet haben“. „PI-News“ weiter: „Klar, die Wirklichkeit steht vorher fest, und die Aufgabe der ARD ist es, sie so lange zu drehen und zu spiegeln, bis sie diesem Wunschbild entspricht.“

Auch auf „Tichys Einblick“ schreibt Andreas Backhaus über die Manipulation der „hinterhältigen, gemeinen Presse“. Die Aktion der „Tagesschau“ fiel einigen Twitter-Nutzern nur auf, weil man Unregelmäßigkeiten in der Tonspur hört. Die „Tagesschau“ „erkannte die entlarvende Komik dieser Situation anscheinend nicht: Während Trump sich über die ‚fake press‘ beklagte, legte die Redaktion Hand an die Tonspur, um den Präsidenten in ein schlechtes Licht zu rücken“, so schreibt Backhaus vergangenen Sonntag. Autor Backhaus habe bereits selbst negative Erfahrungen mit den „korrupten“ Medien erlebt. Regelmäßig lehne der Presserat Beschwerden über Berichte der Mainstreammedien ab.

Kommunismus: Sowjets, Streiks und grüne Volkspartei

Gastautor Thorsten Mann schreibt auf „Epoch Times“ über das „Endziel Kommunismus“. Mann betont, dass es schon immer Ziel des Kommunismus war, eine Weltregierung zu etablieren. Der Internationalismus gehöre, schon seit Marx, zu den Grundlagen des Kommunismus. Nach dem Tode Stalins hatte Nikita Chruschtschow bekanntgegeben: „Ihr Amerikaner seid so naiv. Nein, ihr werdet den Kommunismus nicht freiheraus annehmen, aber wir werden euch den Sozialismus immer wieder in kleinen Dosen füttern, bis ihr am Ende aufwacht und feststellt, dass ihr den Kommunismus bereits habt.“ Für Mann wird die schleichende Umerziehung des Westens ein halbes Jahrhundert nach Chruschtschows Tod offensichtlich. Das Konzept des „Entrismus“ könne einen Großteil des westlichen Verhaltens erklären.

Aus dieser Warte könnte man auch die anstehenden Streiks der IG Metall erklären. Die „Junge Welt“ aus Berlin betont: „Seit 15 Jahren hat die IG Metall keinen ernsthaften Arbeitskampf mehr geführt. Das könnte sich jetzt ändern.“ Fast vier Millionen Beschäftigte stehen derzeit im Tarifkonflikt mit ihren Arbeitgebern. Dies könnte zur Eskalation führen, so die „Junge Welt“. IG-Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann kündigte in über 250 Betrieben sogenannte „24-Stunden-Streiks“ an. Zwischen Mittwoch und Freitag sollen die Betriebe für einen Tag stillstehen. Für die Niederlegung der Arbeit bekommen die Arbeitnehmer von der Gewerkschaft Streikgeld ausgezahlt.

Ob man dem Kommunismus auch die Schuld für die neue Doppelspitze der Grünen in die Schuhe schieben kann, ist fraglich. Die „Junge Freiheit“ berichtet aus Berlin über die neue, junge Doppelspitze der Umweltschutzpartei. Dem medialen Establishment, darunter vor allem dem ARD-Hauptstadtkorrespondenten, „brannten gleich alle Sicherungen durch“. Sie lobten die neue Führung in den Himmel. Michael Paulwitz von der „JF“ gibt sich allerdings mehr als skeptisch und verbleibt trocken: „Keine wirklichen Realpolitiker, nur gefälligere Verpackungen.“

Auch auf „Compact Online“ geht man mit der neuen Doppelspitze hart ins Gericht. Unter dem Motto „Das ist erst der Anfang“ arbeiten Habeck und Baerbock am „Plan zur Zersetzung Deutschlands“. „Im Ökologischen, im Sozialen, bei Europa müssen wir eher noch radikaler werden“, so das Bewerbungsschreiben Robert Habecks im Wortlaut, „radikaler ist das neue realistischer“. Sahra Wagenknecht äußert sich ebenfalls skeptisch über die neuen Grünen, wie „Compact“ berichtet. Wagenknecht twitterte zuvor: „Schwarzer Tag für den linken Flügel der Grünen: Mit Realo-Doppelspitze sind Grüne endgültig auf dem Weg zur Partei des Ökowohlfühlwohlstandsbürgertums.“

Kirche: Wandel durch Fortschritt

In den letzten Monaten wurde in evangelischen Kreisen verstärkt eine Debatte darüber geführt, wie die Kirche mit homosexuellen Paaren umgehen sollte. Das Portal „idea“ berichtet über die im November knapp gescheiterte Zweidrittelmehrheit in der Landessynode Baden-Württembergs. Die Segnung Homosexueller wurde von der Mehrheit abgelehnt. Von linksliberaler Seite ignoriere Heiner Küenzlen das Ergebnis, fordere jetzt eine „begrenzte Regelverletzung“ und mache sich für gleichgeschlechtliche Paare stark, so „idea“.

Auch an der katholischen Front kämpft man gegen die Moderne. In einem Interview auf kath.net äußert sich Weihbischof Anton Losinger über den verstärkten Trend in den USA zur „Kryokonservierung“. Das Einfrieren von befruchteten Embryos zwecks einer späteren Austragung oder einer schlichten Lagerung verstoße in vielen Bereichen gegen Gesetze und die christliche Ethik. Selbst wenn in wenigen Fällen die tiefgefrorenen Embryos eine Lösung für private Kinderwünsche bieten, lagerten gleichzeitig dafür Tausende Lebewesen ohne Chance auf ein echtes Leben.

Das letzte Wort

In den Kommentarspalten der alternativen Medien ließ man an der neuen grünen Doppelspitze kein gutes Haar. Munter und mit vielen Beleidigungen wurde dem Unmut Luft gemacht. „Jens“ verzichtet auf böse Wörter, fasst aber die meisten Meinungen zusammen: „Lieber ein grünes Dorf als einen Grünen im Dorf.“

„Contra-Magazin“: „Trump in Davos: Medien in Trump-Rhetorik- und Emotions-Analyse, Konzernchefs in USA-Investitionslaune“

„PI-News“: „Buhrufe gegen Trump zu leise, ‚Tagesschau‘ bessert nach“

„Tichys Einblick“: „Die Medien schreiben ihre eigenen Nachrufe“

„Epoch Times“: „Die ‚Neue Weltordnung‘ ist der Weltkommunismus“

„Junge Welt“: „Zeit wird‘s“

„Junge Freiheit“: „Neue Gesichter, alter Größenwahn“

„Compact Online“: „Radikale neue Grünen-Spitze stellt Plan zur Zersetzung Deutschlands vor“

„idea“: „Befürworter der ‚Homo-Segnung‘ machen Druck“

kath.net: „Schneeflocken im Labor“

Zusammenstellung: Florian Müller


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