21. August 2017

Islamische Gewalt in Europa Terrorismus? Nein, Völkermord

Terroristen haben politische Ziele

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Bildquelle: shutterstock Völkermord: Islamische Gewalt

Man kann das Wort „Terrorismus“ kaum mehr hören. Umso mehr tut not, sich damit zu befassen. Und man stellt fest: Was hier und anderswo passiert, hat mit Terrorismus nur in bezug auf die Wahl der Mittel zu tun. Was in Wahrheit geschieht, ist die Fortsetzung eines Völkermords, der andernorts längst stattfindet. Warum?

Ein klassischer Terrorist hat ein politisches Motiv, egal wie krank es auch sein mag. Der Publizist Stefan Frank liegt richtig, wenn er in der Zeitschrift „factum“ schreibt, die Ermordung von Christen und Juden diene keinem solchen Zweck – sie sei der Zweck. Christen und Juden werden von Muslimen ermordet, weil sie nicht Muslime sind. Kinder und Jugendliche werden ermordet, weil sie und die Kinder, die sie haben könnten, nicht Muslime sind.

Ein Völkermord liegt gemäß UN-Kriterien dann vor, wenn unabhängig von der Anzahl der Opfer und von der zeitlichen Dauer, über die hinweg dies geschieht, Mitglieder einer bestimmten Gruppe getötet werden, ihnen körperlicher oder seelischer Schaden zugefügt wird, ihnen erschwerte und zerstörerische Lebensbedingungen auferlegt, Maßnahmen zur Geburtenverhinderung (Tötung von Jugendlichen) umgesetzt und Kinder zwangserzogen werden. Mithin das, was Christen in Ägypten, Pakistan, Nigeria oder Kenia passiert.

Also hören wir auf mit dem Geschwafel von wegen Muslime schlügen nur zurück und wehrten sich im politischen Sinn mit terroristischen Mitteln für das, was „der Westen“ ihnen angetan habe, oder kämpften um die Teilhabe an unserem unverdienten Wohlstand. Spätestens wenn man die medial nicht stattfindenden und von unseren Kirchen relativierten Christen-Schlachtungen in muslimischen Ländern und die seit 1.400 Jahren währende innermuslimische Misere mit einbezieht, zählt solches Argumentieren nicht mehr. Europäer und andere Menschen christlichen, jüdischen und anderweitig falschen Glaubens werden auch künftig nicht dafür hingemetzelt werden, was sie oder ihre Väter getan haben oder tun (dann nämlich wäre ein vernunftbasierter Dialog möglich), sondern ausschließlich dafür, was sie sind: Ungläubige im Sinne des Korans.

In Europa kann man heute nicht Terrorismus beobachten, sondern die ersten Ausläufer des seit Jahrzehnten stattfindenden und schleichenden Genozids. Es spricht zur Zeit nichts dafür, dass wir um das große Gewitter herumkommen. Mit geschlossenen Augen den eigenen Befindlichkeiten und den Politikern folgend lebt es sich eben bequemer. Und was die sogenannt friedliebende moderate Mehrheit der Muslime anbelangt: Ihr zählt nicht. Ihr seid irrelevant. Und zwar genauso lange, wie ihr schweigt und euch – aus Angst vor den eigenen Leuten, Desinteresse oder stillem Einverständnis – nicht mit aller Kraft gegen das Morden wehrt. Und zwar so, dass man es sehen und hören kann. Zu Tausenden.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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