11. Juli 2017

Ausschreitungen in Hamburg Tabuzone Antifa

Medien und Politik als Schutzpatron linker Terroristen

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Bildquelle: shutterstock Am Wochenende Terror-Schauplatz: Hamburg

Es ist erst etwas über zwei Jahre her, dass linke Terroristen Teile einer deutschen Großstadt in Schutt und Asche legten. Auch damals ging es vorgeblich um den Kampf gegen das internationale Kapital. Dafür wurden anlässlich der Einweihung des neuen Büroturms der Europäischen Zentralbank ganze Frankfurter Stadtviertel verwüstet sowie unzählige Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte von linksextremen Antifa-Attentätern zum Teil schwer verletzt. Natürlich ist der Kapitalismusprotest nur das Alibi für die Gewaltexzesse. Denn Linksextremen geht es nicht um Inhalte, sondern um das pure Ausleben ihrer Verrohung. Mit einer Brutalität, die selbst im Tierreich beispiellos ist, streben sie nach totaler Vernichtung – und machen dabei selbst vor Menschenleben nicht halt. Nun hat es Hamburg erwischt. Wer geglaubt hatte, schrecklichere Bilder als die an den Angriff auf die Türme des World Trade Center erinnernde Frankfurter Szenerie könne es nicht geben, sah sich getäuscht. Die Aufnahmen aus Hamburg, die einer Kriegsberichterstattung glichen, schockierten auch hartleibige Realitätsleugner. Man mag noch Verständnis dafür haben, dass der wenig informierte Durchschnittsbürger der Wucht des linksterroristischen Angriffs fassungslos gegenübersteht. Dass aber selbst die Einsatzleitung der Polizei in ihrer Bilanz eingestand, sie sei „von der Brutalität überrascht worden“, lässt all jene sprachlos zurück, die das Treiben der zwangsweise vom Steuerzahler finanzierten Antifa seit Jahren verfolgen.

Gewohnter Relativierungswettbewerb statt Kampfansage an den Linksextremismus

Vor den 20.000 Polizisten, die ihr Leben als Kanonenfutter der Terroristen riskiert haben, kann man nur den Hut ziehen, Kopfschütteln löst aber das Fazit der Polizeiführung sowie zahlreicher Politiker aus. Und auch die Berichterstattung war verstörend: Viele Hundert zum Teil schwerverletzte Beamte waren den öffentlich-rechtlichen Sendern lange Zeit keine Erwähnung wert. Dafür ließ man Vertreter ultralinker Gruppierungen sowie linke und grüne Berufspolitiker ausführlich zu Wort kommen. Sie rechneten vor, wieviele der „Demonstranten“ verletzt worden seien, und durften unwidersprochen Täter zu Opfern machen, indem sie die angebliche Brutalität der Einsatzkräfte als Grund für die Eskalation benannten. Statt einer Kampfansage an den Linksextremismus gab es den gewohnten Relativierungswettbewerb zur weit verbreiteten linken Gewalt. Und während schon die allerkleinste Nazi-Schmiererei für spontane Sondersendungen taugt, um vor den „Neuen Rechten“ zu warnen, vermieden viele Kommentatoren es, den Begriff „links“ überhaupt in den Mund zu nehmen. Es liegt nun einmal nicht im Interesse derer, die täglich Zerrbilder entwerfen, den schlafenden deutschen Michel mit der Nase darauf zu stoßen, dass die größte Gefahr für unsere Gesellschaft auch fast vier Jahrzehnte nach der RAF unvermindert von links kommt. Auf die Spitze trieb es Schleswig-Holsteins SPD-Vorsitzender Ralf Stegner, der gar davor warnte, „die politische Rechte“ zu stärken, indem man die Exzesse als linke Gewalt darstelle.

Linksterroristen von Antifa und Co bekämpfen den Staat

Dass Stegner einseitig Partei ergreift, verwundert nicht. Immerhin verkehrt sein Sohn Fabian Alexander im Umfeld der Antifa. Aber nicht nur der griesgrämige Norddeutsche erdichtete seine eigene Realität. Auch die übrigen Vertreter des links-grünen Politkartells sahen keinen Anlass, zum längst überfälligen „Kampf gegen links“ aufzurufen. Und nicht einmal in der CDU wollte man das hässliche Kind beim Namen nennen. Dabei haben die schrecklichen Tage des G20-Gipfels eines deutlich gemacht: Nicht nur belanglose Kleinstgruppen wie die medial viel beachteten Reichsbürger lehnen unseren Staat rundweg ab, sondern auch die Vielzahl hochgradig organisierter und international vernetzter Linksterroristen von Antifa und Co. Es ist von größter Bedeutung für das Vertrauen der Bürger, dass diese Erkenntnis von den Handelnden in Medien und Politik nicht länger tabuisiert wird, um dem Verdacht der Komplizenschaft nicht immer neue Nahrung zu geben. Der US-Bundesstaat New Jersey stuft die amerikanische Antifa als Terrororganisation ein. Hierzulande verfolgt man lieber missliebige Äußerungen, als zu verhindern, dass polizeibekannte Staatsfeinde Städte ins Chaos stürzen und Andersdenkenden nach dem Leben trachten. Die Politik hat den Geschädigten nun rasche Hilfe zugesagt, doch dürfte bei den gescheiterten Existenzen des „Schwarzen Blocks“ nichts zu holen sein. So muss der Steuerzahler die linken Terroristen nicht nur finanzieren, sondern auch noch deren Schadensrechnung begleichen. Was für ein Wahnsinn!

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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