08. März 2017

Die Deutschen als „Köterrasse“ Hunde kennen keinen Staatsanwalt

So ist das mit den Rassen

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Bildquelle: shutterstock Brauchen keinen Staatsanwalt: Hunde

Da hat nun irgendwer die Deutschen als „Köterrasse“ beschimpft. Hätte er „Herrenrasse“ geschrieben, wären wohl die 20 Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft ausgeblieben. Nebenbei bemerkt, hat sich dieser Irgendwer auch noch für seine „Entgleisung“ entschuldigt und die Äußerung auf Facebook gelöscht.

Sich mit irgendeinem Volk, einer Rasse, einer Religion, einer Organisation zu identifizieren ist ein Mitempfinden. Staaten mit einer weitgehend homogenen Bevölkerung bauen politisch darauf auf. So ist in der Präambel des Grundgesetzes das deutsche Volk von dem Willen beseelt, ein gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa zu sein (gilt auch für Frauen).

Kann ich, als zufälliger Volker (Singular von Volk) nicht nachempfinden, und empfinde als Anarchist jede Vergrößerung des gewaltmonopolistischen Herrschaftsanspruches als Bedrohung meiner Integrität.

Was jedoch das etatistische Gesindel einer gewissen Rasse so empfindet, kann man spätestens bei der nächsten politischen Wahl analysieren. Es empfindet sich gut oder schlecht geführt, empfindet zu einem gewissen Teil die Verschlagenheit der derzeitigen Regierungschefin als angenehm, die Verlogenheit des roten Gegenkandidaten als wählbar und so weiter. Das gemeinsame Merkmal dieser und anderer Menschenrassen ist es, sich gegenseitig zu bevormunden und anzuscheißen.

Bei Hunden ist das nicht so. Sie kooperieren oder gehen sich eben aus dem Weg. Sie sinnen nicht nach Strafe und Vergeltung und wenn, werden Animositäten im direkten Bezug sofort bereinigt.

Aber die Köter kennen auch keinen Staatsanwalt. „Herr Staatsanwalt, man hat mich beleidigt! Mein jämmerliches Dasein sehnt sich nach Vergeltung. Bitte, bitte Herr Staatsanwalt, walten Sie Ihres Amtes.“

Und dieser Herr Staatsanwalt hat nun offenbar seinen Rüssel in das Gesetz und die einschlägige Rechtsprechung gesteckt und hat das Verfahren eingestellt. Skandal!

Wäre es jedoch zur Anklage und zur Verurteilung gekommen, hätte dies unabsehbare Folgen genau für die Maulhelden gehabt, die nun herumtoben und sich herabgewürdigt fühlen. Denn jede Äußerung zum Bespiel gegen die SPD, die CDU oder sonstwen würde dahingehend geprüft werden, ob sich nicht ein Parteimitglied beleidigt fühlt.

So ist das eben mit den Rassen. Bei so manchen Angehörigen kann man sich nur wundern, dass die kümmerlichen Reste ihres Hirns noch so kräftig zu stinken in der Lage sind.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.


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