22. Januar 2017

Politik und Meinungsfreiheit Nie so gemeint wie gesagt

Freies Gesabber auf Kosten anderer Menschen

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Bildquelle: shutterstock Meint es nicht so: Politiker

Kowalsky kommentiert das aktuelle Zeitgeschehen:

Wenn Herr H. von dieser Nazi-Partei irgendwas, was er schwätzte, nicht so gemeint hat, dann ist das durchaus glaubwürdig.

Der Marinerichter F. und spätere Ministerpräsident hat es auch nicht so gemeint, als er Deserteure zum Tode verurteilte.

Und diese soziale Nazi-Partei hatte es nicht so gemeint, als sie im Wahlkampf 2005 versprach, die Mehrwertsteuer nicht zu erhöhen, sie dann aber gleich um drei Prozentpunkte anhob.

Der verstorbene Politiker W. von der liberalen Nazi-Partei hat es ebenfalls nicht so gemeint, als er im Wahlkampf „umfangreiche Steuersenkungen“ versprach.

Frau M. von dieser christlichen Nazi-Partei meint es grundsätzlich nicht so, wenn sie von Freiheit spricht.

Das gesamte Geschwätz dieses Gesindels ist nie so gemeint wie gesagt.

Ich bin übrigens nicht für Free Speaking. Was sollte das sein? Ich bin dafür, dass jeder seine unmaßgebliche Meinung für sich behält. Besonders dann, wenn er mit seinem Geschwätz beabsichtigt, in die Integrität andere Leute einzugreifen. Damit wäre dem Politischen der Boden entzogen. Denn es ernährt sich vom freien Gesabber auf Kosten anderer Menschen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.


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