23. März 2016

RezensionDieter Stein: Gender Mainstreaming

Beiträge und Interviews zu einer gefährlichen Ideologie

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Hoffnungslos gutgläubige Menschen meinen noch heute, „Gender Mainstreaming“ habe mit der Gleichberechtigung der Geschlechter zu tun. Falsch! Den Protagonisten dieser neomarxistischen Ideologie – großteils weiblichen Geschlechts, nicht selten lesbisch veranlagt – geht es um viel mehr. Schon immer war die aus Mann, Frau und Kindern bestehende Familie das Ziel hasserfüllter Attacken aus der linken Ecke. Nichts kann der auf Gleichmacherei und Atomisierung der Gesellschaft zielende Klassenkämpfer weniger gebrauchen als staatsfreie Zonen, in denen seine Kommissare nichts zu melden haben. Der Kampf gegen „tradierte, heteronormative Rollenbilder“ wird daher zum Aufhänger für die versuchte Auflösung der Geschlechter. Schließlich werde eine Frau „nicht als Frau geboren, sondern zur Frau gemacht“, so die bizarre These von Simone de Beauvoir. Das Buch enthält eine Zusammenfassung von in den Jahren 2010 bis 2015 in der „Jungen Freiheit“ erschienenen Beiträgen sowie mit Politikern und Publizisten geführten Interviews zu diesem in seiner Bedeutung vielfach unterschätzten Thema. Die durchweg kritischen Kommentare konzentrieren sich auf den totalitären Anspruch der Gender-Ideologie, auf deren im Widerspruch zu den Erkenntnissen der Naturwissenschaft stehende Thesen, auf ihre zerstörerische Wirkung auf Kinderseelen und auf ihre durchweg negativen Konsequenzen für unsere Gesellschaften. Ein überkommener Spruch, der den Gipfel der Konfusion ausdrückt, lautet: „Ich weiß nicht mehr, ob ich ein Mandl oder ein Weibl bin!“. „Gender Mainstreaming“ ist genau darauf aus. Die kollektive Verwirrung der Untertanen ist jener Stoff, aus dem das Politbüro seine totalitäre Herrschaft zimmert. Geschlechtergleichstellung war gestern, jetzt geht es um die totale Macht. Dass längst auch „Bürgerliche“ als nützliche Idioten linker Ideologen fungieren, ist ein besonders befremdlicher Aspekt dieses „Leitziels“ der EU.


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