22. Januar 2016

Islamisten Der IS steht vor den Toren

Die Qualitätsmedien berichten nicht

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Bildquelle: shutterstock Bereit zum Einmarsch in Europa: IS-Terroristen

Als der Schreckensruf „Hannibal ante portas“, „Hannibal vor den Toren“, durch Rom schallte, bekamen die Römer die Quittung für ihre Arroganz und ihre Weigerung, die Realität wahrzunehmen. Niemand hatte damit gerechnet, dass der karthagische Feldherr mit seiner Armee die Alpen überqueren würde, um Rom von unerwarteter Seite anzugreifen. Zwar stand Hannibals Heer nie direkt vor Rom, sondern nur in seiner Nähe, er fügte den Römern aber so viel Schaden zu, dass Marcus Tullius Cicero diesen Ausruf in seinen Philippischen Reden als Synonym für eine große Gefahr und später als Warnung vor dem Herrschaftsanspruch des Marcus Antonius benutzte.

Leider haben wir unter uns keinen Cicero, der mit Redegewalt glänzt, aber an Warnungen vor der mit jedem Tag irrationaler werdenden autistischen Machtpolitik unserer Kanzlerin fehlt es nicht.

Erst vorgestern hat Merkel in Kreuth wieder demonstriert, dass sie lieber unser Land und Europa den Bach runtergehen lässt, als ihre Fehler einzugestehen und ihren fatalen Kurs zu wechseln.

Schon vor zwei Jahren haben kroatische Medien, völlig unbeachtet in Resteuropa, davor gewarnt, dass der IS in Bosnien einen Brückenkopf errichtet hat. Für militärisch Ungebildete: Ein Brückenkopf wird am Rande des zu erobernden Landes aufgebaut, um ihn mit der Vorhut einer Armee zu besetzen, die später ihren Eroberungsfeldzug von eben jener Stelle aus beginnen soll.

Nun hat der „Corriere della Sera“ das Thema aufgegriffen. Er berichtet, dass radikale Islamisten bereits mit Geld aus Saudi-Arabien und Katar mehrere Hektar Land in Bosnien aufgekauft und mit militanten Wahhabisten besetzt haben.

Die Ortswahl ist auffällig: Das Dorf Bosanska Bojna liegt nur wenige hundert Meter von der bosnisch-kroatischen Grenze entfernt. Der Corriere war dort und schildert den „Grenzübergang“ in den Schengen-Raum als einen kleinen Feldweg mit morschen Balken und einem „Stop“-Schild. So sieht in der Praxis die von Angela Merkel immer wieder beschworene „EU-Außengrenze“ aus.

Über diesen morschen Balken können islamistische Kämpfer unkontrolliert in den Schengen-Raum eindringen. Einen Pass brauchen sie nicht, denn in Deutschland gilt nach wie vor die Anweisung unseres Innenministers de Maizière, dass auch Personen ohne Pass über die deutsche Grenze einzulassen sind. Hier können sie sich in aller Ruhe Mehrfach-Identitäten zulegen und mehrfach „Taschengeld” beziehen. So finanziert Deutschland mit freundlichem Gesicht IS-Kämpfer. Nach dem Willen unserer Kanzlerin soll das ungebremst so weitergehen.

Dass unsere Qualitätsmedien darüber berichten werden, ist eher unwahrscheinlich. Die haben sich nach drei Tagen Schreck über die Silvester-Vorfälle wieder darauf konzentriert, die Kanzlerinnen- Verlautbarungen kritiklos unter das Volk zu bringen. In unserem Fall die absurde Behauptung, die Wirtschaft würde zusammenbrechen und Europa auseinanderfallen, wenn Deutschland seine Grenzen für illegale Einwanderer schließt. Dabei legt Merkel den Sprengsatz an Europa, und die Zündung wird in Bosnien vorbereitet.

Zum Glück gibt es die sozialen Netzwerke, über die man mehr erfährt als aus den Qualitätsmedien. Für alle, die nicht Italienisch können, haben die Deutschen Wirtschaftsnachrichten für eine deutsche Zusammenfassung des „Corriere della Sera“-Artikels gesorgt.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten, „Radikale Islamisten kaufen Land in Bosnien“

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Achse des Guten.


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