03. November 2015

Dokumentation Brandanschlag auf Demo für alle

Wenige Tage nach der Premiere des Stücks „Fear“

Artikelbild
Bildquelle: Bernd Schwabe (CC BY-SA 3.0)/Wikimedia commons Im Visier von Linksextremisten: Demo-für-alle-Teilnehmer

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist an der Magdeburger Geschäftsadresse von Demo für alle auf ein Firmengebäude von Josef von Beverfoerde ein schwerer Brandanschlag verübt worden. 

Ein unter einem offenen Gebäudeteil abgestellter VW-Bus, der auch bei den Demonstrationen in Stuttgart eingesetzt war, wurde in Brand gesteckt. Neben dem Fahrzeug gelagertes Holz, das Dach und der angrenzende Sozialraum fingen sofort Feuer. Das Fahrzeug und ein Teil des Gebäudes brannten vollständig aus. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und verhinderte die weitere Ausbreitung der Flammen. Die Polizei leitete sofort Ermittlungen ein. 

Am Abend tauchte auf einer linksradikalen Plattform im Internet der Artikel eines anonymen Schreibers auf, der sich der Täterschaft dieses Anschlags rühmte und zur Nachahmung aufforderte. Aus dem Schreiben geht hervor, dass der Anschlag Freifrau von Beverfoerde als Organisatorin der Demo für alle galt. 

Dazu Hedwig von Beverfoerde: „Es fällt auf, dass auch dieser hinterhältige Anschlag aus dem linksextremen Milieu nur wenige Tage nach der Premiere des Stücks ‚Fear‘ an der Berliner Schaubühne verübt wurde. In der Nacht nach der Premiere, am 25. Oktober, war bereits das Auto von Beatrix von Storch in Berlin angezündet worden. In dem Agitprop-Theaterstück ‚Fear‘ wird die Demo für alle verrissen, und es werden unter anderem die Personen Gabriele Kuby, Beatrix von Storch, Birgit Kelle und ich auf verleumderische Weise als rechtsextreme, Hassreden schwingende Zombies dargestellt und ‚künstlerisch‘ zum Abschuss freigegeben. Unter dem Vorwand der Kunst wird hier gegen Mitglieder unseres Demo-für-alle-Aktionsbündnisses ‚Für Ehe und Familie – gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder‘ gehetzt. Das ist geistige Brandstiftung, die offenbar direkt zu echter Brandstiftung führt. Der Regisseur Falk Richter muss sich fragen lassen, ob er das beabsichtigt hat. Aber Demo für alle lässt sich nicht niederbrennen. Unser Einsatz für Ehe und Familie geht unverändert weiter.“


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