15. September 2015

Einwanderung Deutschland braucht eine Zwei-Staaten-Lösung

Der Rest mag sehen, wo er bleibt

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Bildquelle: shutterstock Neue Grenzen braucht das Land: Eigenverantwortung gegen „soziale Gerechtigkeit“

Wenn in dieses Land eine Million Fremde einwandern können, ohne dass Truppen an der Grenze aufmarschieren; wenn der Vizekanzler verkünden kann, es dürften künftighin jedes Jahr noch eine halbe Million mehr sein, ohne dass ihm fürsorgliche Hände das Mikrophon entwenden und ihn hinwegführen; wenn Abertausende dieser Fremden, die beanspruchen, sich für unbestimmte Zeit auf deutschem Staatsgebiet aufzuhalten, nicht einmal registriert werden; wenn aus hiesigen Großstädten verdruckst gemeldet wird, dass Banden von Zugewanderten die Macht über ganze Stadtteile ausüben und die Polizei ihrer nicht mehr Herr werde ... –

... dann ist die Erosion von Staatlichkeit offenbar so weit fortgeschritten, dass Bayern, Baden-Württemberg (wenn sie wieder zur Vernunft gekommen sind und die Grünen in die Wüste geschickt haben) und vielleicht Sachsen anfangen könnten, über eine Sezession von der BRD nachzudenken. Wer sollte sie schließlich am Vollzug hindern? Merkel? Die Bundeswehr? EU-Truppen? Die Antifa-SA? Die Katalanen werden es vormachen. 

Ich wiederhole mich ungern, doch unverdrossen: Wie Israel und Palästina braucht auch die Bundesrepublik eine Zwei-Staaten-Lösung. Der eine Staat soll von denen besiedelt werden, die an Freiheit und an die „konventionelle“ Familie glauben, die nicht an Sozialismus oder „sozialer Gerechtigkeit“, sondern an Eigenverantwortung interessiert sind, die sich nicht den absonderlichen Diktaten eines Zentralkomitees mit Sitz in einer belgischen Kleinstadt unterwerfen, denen der Rechtsstaat so heilig ist, dass sie ihn mit Gewalt gegen jedermann durchsetzen, der ihn angreift, die einen weltoffenen Patriotismus pflegen und religiös tolerant sind, ohne sich ihre Traditionen wegdiskutieren zu lassen, die Sozialleistungen nur für wahrhaft Bedürftige zahlen und Zuwanderer, die ihre Rechnungen selbst bezahlen wollen (und dazu in der Lage sind), willkommen heißen, die anderen aber stracks vor die Tür setzen. In den zweiten, den fortschrittlichen, emanzipierten, sozialistischen, „antirassistischen“ Staat mag dann der Rest ziehen und, Gott befohlen, sehen, wo er bleibt. 

Dieser Artikel erschien zuerst auf Acta diurna.


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