25. Juli 2014

EZB Billionen – pro Jahr

Die Demokratie verliert ihren Anschein

Wenn die EZB, neben ihrem sonstigen, längst routinemäßigen Diebstahl am  Geldbesitz der Bürger, insbesondere der kleinen Leute, zum Zwecke der Umverteilung an Verschwender-Staaten, die sich dank Euro haftungsfreie Staatsverschuldung auf anderer Leute Kosten leisten, jetzt  auch noch für eine Billion Euro pro Jahr die vertraglich, gesetzlich und  verfassungsgerichtlich strengstens verbotene Staatsfinanzierung durch Anleiheaufkäufe im Exzess betreibt, dann „begibt“ sie elektronisches Geld – eine  niedlich altertümliche Sprachfrisur für „ausgeben“.  Weniger nach einem affektiert abgespreizten kleinen Finger sieht das aus, was schon die Japaner und die Amerikaner gemacht haben, und jetzt, ganz en vogue, auch Europas Draghi.

Er flutet per Knopfdruck den Geldmarkt. –  Beide Wortteile von „Geld-Markt“ sind eine glatte, bewusste, interessierte Lüge,  hochverräterischer Betrug an den Wählern durch meineidige Demokratoren  und journalistische Wasserträger, ihre Komplizen. Geflutet wird ohnehin  gefälschtes, nämlich nicht gedecktes, staatsmonopolistisch nach Belieben  manipuliertes Papiergeld mit weiteren virtuellen Fälschungen. Gar nicht virtuell ist die Entwertung in den Portemonnaies der Leute,  sowie ihrer Gehalts- und Rentenansprüche, der Zinsverlust auf Konten und an  Lebensversicherungen. Und sehr persönlich werden sie nach dem Platzen der  beiden überfressenen Aasgeier-Zwillinge, des Staats und des unproduktiven  Finanzsektors, bis zum Hals in deren Dreck sitzen. Das Platzen einer  Seifenblase ist eine andere Lügen-Metapher zur Beschwichtigung des  Stimmviehs. Alternativ zum Ende mit Schrecken versuchen sich die Aasgeier am Schrecken ohne Ende. Der kostet zur Zeit Billionen – pro Jahr.

Dank Merkelschem Pragmatismus bekommen CDU-Wähler, was sie verdient  haben: Sozialdemokratismus. Ob daran zuerst die SPD eingeht oder die CDU, ist unerheblich, wo Demokratie sogar ihren Anschein verliert.


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