15. Januar 2014

Veranstaltung „Stoppt Sexualerziehungszwang in Grundschulen“

Demonstration in Köln

Unter dem Motto „Stoppt Sexualerziehungszwang in Grundschulen“ rufen besorgte Eltern für den kommenden Samstag, 18. Januar 2014, zu einer Demonstration in Köln auf.

Hintergrund: Immer wieder werden Eltern in sogenannte „Erzwingungshaft“ genommen, weil sie ihren Kinder den staatlichen Sexualerziehungsunterricht ersparen wollen. Erst vor wenigen Wochen wurde wieder ein Vater deshalb verhaftet. Auch seiner schwangeren Frau droht die Inhaftierung. Zunächst hatten die Eltern ihre Kinder vom Unterricht befreien wollen. Als ihnen dies verwehrt wurde, nahmen sie ihre Kinder für die entsprechenden Stunden aus dem Unterricht. Das daraufhin über die Eltern verhängte Bußgeld lehnten sie ab zu zahlen, woraufhin sie vom Staat für mehrere Wochen in Haft genommen wurden.

Das im Grundgesetz garantierte Recht der Eltern, ihre Kinder selbst  zu erziehen, wird mit derlei Zwangsmaßnahmen mit Füßen getreten. Eltern haben faktisch oft keine Möglichkeit mehr, den Zeitpunkt der Sexualaufklärung zu bestimmen und nach ihren Werte- und Moralvorstellungen  in vertrauter Atmosphäre den Kindern nahe zu bringen. Vor allem setzt die Sexualerziehung immer früher, oft bereits schon im Kindergarten, an. Die Bandbreite der behandelten Themen und Praktiken geht vielen Eltern zu weit und greift tief in die grundgesetzlich verbrieften Erziehungsrechte der Eltern ein.

Die Demonstration startet am 18. Januar 2014 um 14 Uhr auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom. Der Aufzug wird durch die Kölner Innenstadt verlaufen. Das Ende ist für 16 Uhr vorgesehen. Weitere Infos sind von Ansprechpartner Mathias Ebert erhältlich.

E-Mail-Kontakt

Mathias Ebert


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