30. Oktober 2013

Irena Sendlerowa Eine wahre Heldin

Laut Mainstream geht Klimaschutz jedoch vor Menschenschutz

Am gestrigen Dienstag wurde auf meiner Facebook- Seite vom Basler Psi-Verein eine Geschichte gepostet, die ich Ihnen unbedingt weiter geben möchte.

Kennen Sie Irena Sendlerowa? Vermutlich nicht. Ich hatte bis gestern auch noch nichts von ihr gehört. Dabei sollte man Menschen wie sie kennen, statt der Politiker, die, wie Churchill, mit Streichhölzchen über eine Landkarte fahren und dabei das Schicksal von Tausenden besiegeln, oder die sich moralisch aufblasen wie Claudia Roth und noch nie etwas riskiert haben, außer sich beim Geld einstreichen die Finger zu verrenken.

Irena Sendlerowa, gestorben am 12. Mai 2008 im Alter von 98 Jahren in Warschau, ist eine wahre Heldin. Während des zweiten Weltkrieges hatte sie die Erlaubnis erhalten, das Warschauer Ghetto zu betreten, um den dort wütenden Typhus zu bekämpfen. Irena nutzte eine große Tasche, den sie immer dabei hatte, um jüdische Säuglinge und Kleinkinder aus dem Ghetto zu schmuggeln.

Irena hatte einen Hund, den sie darauf trainiert hatte, zu bellen, wenn sich Deutsche Soldaten näherten. So konnte sie Kontrollen umgehen und die Geräusche der Kinder übertönen.

Im Laufe der Zeit rettete Irena Sendler auf diese Weise und mit Hilfe einer Gruppe von Frauen über 2.500 Kindern das Leben. Irena führte eine Liste mit allen Namen aller Kinder, die Sie gerettet hatte. Diese Liste hatte sie in einem Marmeladenglas in einem Hinterhof vergraben.

Im Jahre 1943 wurde sie festgenommen und von der Gestapo verhört. Auch nach schwerer Folter und der Verurteilung zum Tode gab Irena die Namen der Kinder und deren Familien nicht Preis. Ihre Freunde konnten einen Soldaten bestechen und ihr so zur Flucht verhelfen.

In der Zeit nach dem Krieg bis zu ihrem Tod machte sie sich daran, die Eltern der Kinder ausfindig zu machen, deren Kinder sie gerettet hatte, um die Familien wieder zu vereinen. Die meisten von ihnen wurden jedoch vergast. In diesem Fall half sie den Kindern, ein neues Zuhause in Pflegefamilien zu finden oder adoptiert zu werden.

Im Jahr 2007 war Irena für den Friedensnobelpreis nominiert. Sie wurde nicht ausgewählt.

Ausgewählt wurde Al Gore für seine Präsentation über die angeblich von Menschen verursachte globale Erwärmung. Damit hatte das Friedensnobelpreiskomitee wieder einmal bewiesen, wie verblödet es ist.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Achse des Guten.


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