21. Oktober 2013

Klimawandel Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde

Spekulationen gehen weiter - auf hohem Niveau!

Dossierbild

In der Ausgabe 25/2013  titelte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ ein Interview mit dem „weltweit führenden Klimaexperten“ Hans von Storch: „Wir stehen vor einem Rätsel“. Zu den Fluten im Einzugsgebiet der Elbe befragt sagte von Storch: „Mir sind keine Studien bekannt, nach denen Hochwasser heute häufiger auftreten als in früheren Zeiten.“ In der Ausgabe 33/1986 schrieb dagegen „Der Spiegel“ „Das Weltklima gerät aus den Fugen“! Ist das Rätsel nun gelöst? Können die Drohungen mit dem Weltuntergang beendet werden? Daran zu glauben wäre eine Illusion, denn das Spiel mit Klimaängsten ist ein zentraler Bestandteil der nationalen wie internationalen Politik.

Immer wenn im globalen „Treibhaus“ Ruhe einzukehren droht, werden die Klimatrommeln gerührt. Haupttrommler war jüngst das dem Bundesumweltministerium zugeordnete UBA oder Umweltbundesamt. Dieses staatliche Amt griff zur großen Keule und diffamierte pauschal alle „Klima-Skeptiker“. Darunter versteht der Staat Menschen, die den Klimawandel für das Natürlichste auf der Welt halten. Soweit auch der Mensch in der Erdgeschichte zurückblicken kann, das Klima war nie konstant und hat insbesondere in den letzten Millionen Jahren stark zwischen Glazial- und Interglazial Zeiten, d. h. zwischen Kalt- und Warmzeiten, geschwankt. Die Diffamierungskampagne richtete sich speziell gegen die wenigen mutigen Wissenschaftler, die sich gegen die Übermacht des Zeitgeistes stemmen und die zum Glaubensdogma erhobene Erklärung, das Kohlenstoffdioxid (CO2) sei allein schuld, aus guten Gründen ablehnen. Wird bald der Pranger errichtet, an dem die Freiheit der Wissenschaft gefoltert und gehängt wird?

Werden die Grundprinzipien der modernen Wissenschaft, die René Descartes formulierte, über Bord geworfen? Er sagte: Cogito, ergo dubito, ergo sum! Eine Wissenschaft, die das Prinzip des Zweifels aufgibt, ist keine Wissenschaft mehr, bestenfalls eine Pseudoreligion! Vergessen ist dann auch die Aufklärung eines Immanuel Kant, der aufforderte, den Mut aufzubringen, den eigenen Verstand zu benutzen, um sich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien. Sollen wir das Denken dem Staat übertragen und seinen interessengelenkten Institutionen blind glauben? Das wäre das Ende der Freiheit, die Liquidierung des Art. 5 des Grundgesetzes! Die im Mai 2013 publizierte Broschüre des Umweltbundesamtes „Und die erwärmt sich doch“ ist ein Angriff auf das jedem Bürger zustehende Recht auf freie Meinungsäußerung und damit verfassungsfeindlich.

Das Wetter ist nicht „normal“ und noch nie „normal“ gewesen. Seit Urzeiten macht es was es will und kein Mensch hat es je daran hindern können. Die Strahlströme haben ihr Eigenleben, steuern Tief- und Hochdruckgebiete, lassen den Wind von Nord, Süd, Ost oder West wehen. Alles vollzieht sich ohne Zutun des Menschen. Das Wetter ist ein dynamischer, nie ruhender Vorgang. Dass das Wetter keine Ruhe kennt, weiß jeder. Auch wenn wir schlafen, geht es weiter und wenn wir morgens aufwachen, stellen wir häufig verwundert fest, dass das abends von Fernsehmeteorologen „versprochene Wetter“ nicht eingetroffen ist. Nichts ist beständiger als der Wandel, und das gilt vor allem für das Wetter. Ihm müssen wir uns anpassen, fügen. Es bestimmt das Wachstum der Pflanzen, die Ernten - nicht umgekehrt!

Dieser Tatsache haben sich schon Adam und Eva nach der Ausweisung aus dem „Paradies“ gebeugt. Dahinter steckt das Erfolgsgeheimnis des Menschen, denn wir sonst als durch kluge Anpassung hätte er sich über die Erde ausbreiten können. Kleider, Häuser, Nahrung, alles wurde den jeweiligen Wetterbedingungen angepasst.

Der moderne Mensch ist real wie der Steinzeitmensch dem Wetter ausgesetzt und muss sich vor ihm schützen, aber intellektuell fühlt er sich ihm haushoch überlegen. Er ist das denkende Wesen und eines Tages wird er die Macht haben, sich auch das Wetter ‚Untertan‘ zu machen. Wird er? Diese Illusion wird gehegt und gepflegt, aber es wird eine Illusion bleiben. Und was macht der „intellektuelle Mensch“ in solch einer Situation? Er will Herrscher sein, sucht eine Ersatzbefriedigung!

Als Ersatzbefriedigung gegen die ständigen Wetter-Demütigungen wurde der „Klimaschutz“ propagiert, ohne zu vergessen, vorher vor der drohenden „Klimakatastrophe“ zu warnen und den Menschen als Verursacher an den Pranger zu stellen. Den „Klimaexperten“ standen ausgezeichnete Ideologen und Psychoanalytiker zur Seite. Alle Achtung! Wichtig war, eine Art Angststarre bei der Masse zu erzeugen und damit den Verstand auszuschalten. Jeder kennt den Unterschied zwischen Wetter und Klima, jeder kann es zur Not nachlesen. Er bräuchte vor dem „Klima“ keine Angst zu haben, er bräuchte sich auch nicht als „Klimakiller“ beschimpfen und verurteilen zu lassen. Er müsste sich gegen den Ablasshandel „Ökosteuern für Klimaschutz“ massiv wehren, doch er ist wie gelähmt.

Nochmals: Das „Klima“ ist eine fiktive „Größe“, die sich anhand der statistischen Aufbereitung vergangener Wetterdaten ergibt. Unermüdlich muss der Mensch an einem Ort über 30 Jahre hinweg, ohne Unterbrechung durch Krankheit und Urlaub, das Wetter beobachten, Messungen machen, um dann nach 30 Jahren für diesen Ort „Klimawerte“ zu errechnen. Auch wenn man dem „mittleren Wettergeschehen“ den Namen „Klima“ gibt, wird daraus nicht ein neuer Naturvorgang namens „Klima“, den der Mensch beeinflussen, an dem er sich versündigen könnte. Dies zu behaupten ist Schwachsinn! Azorenhoch wie Islandtief sind rein statistische Scheingebilde. Es sind tote „Gebilde“ ohne Leben, ohne Bewegung. Bewegung steckt einzig und allein beim Wetter!

Die leicht eingängige Behauptung, dass die Wetterextreme zunähmen, nur weil der Mittelwert der Temperatur von einer zur nächsten 30jährigen Periode um 0,2 Grad zu- oder abgenommen hat, ist völlig unsinnig. Klimawerte täuschen als Mittelwerte eine „Normalität“ vor, die es von Natur aus nicht gibt. Als am 20. Mai in Thüringen das Hochwasser „Rekordhöhen“ zustrebte und die „Klimaexperten“ ob der Erfüllung ihrer Kassandrarufe jubilierten, da ausgerechnet erinnerte der Mitteldeutsche Rundfunk an den 29. Mai 1613. Dieses Datum vor 400 Jahren wird „Thüringer Sintflut“ genannt. Was haben beide Hochwasser-Ereignisse und die vielen in den  dazwischen miteinander zu tun? Nichts! Am CO2-Gehalt kann es auch nicht liegen. Der lag über 8.000 Jahre vor Beginn der Industriegesellschaft 1850 bei 280 ppm und nicht bei 400 ppm. Auch die „Jahrtausendflut“ von 1342 ist den Autofahrern nicht in die Schuhe zu schieben. Oder das Hochwasser vom 3. August 1562?

Die Hochwasserereignisse an Rhein, Donau, Elbe, Oder, Weichsel wie im Karpatenraum sind geographisch bedingt. Sie sind Folge des Zusammenstoßes der afrikanischen mit der eurasischen Platte, durch den die Alpen aufgefaltet wurden. Wann immer kalte Luft westlich der Alpen durchs Rhônetal zum Mittelmer vordringt, dann bildet sich als Leewirbel das „Genua-Tief“ (Vb-Wetterlage). Dieses saugt sich mit Wasser voll, das bei den Nordostwanderungen Jahr für Jahr an anderen Orten in unterschiedlicher Intensität abregnet und dann Überschwemmungen verursacht. Wenn die Alpen irgendwann eingeebnet sind und die speziellen topographischen Randbedingungen nicht mehr gegeben sind, dann ist damit zu rechnen, dass diese Hochwasser aufhören werden. Bis dahin müssen wir und die Generationen nach uns mit ihnen leben. Doch das Schlimme ist, dass immer wieder „Klimaexperten“ wie Mojib Latif Extremereignisse nutzen, um ihre Irrlehren zu verbreiten: „Klimawandel schlägt voll zu!“ („Bild“, 15.07.2013)

Es ist eine unumstößliche Tatsache, dass es überall auf der Welt Wetter gibt, und zwar extrem unterschiedliches. Wer es heiß möchte, reist in die Karibik oder Südsee, wer es kühl will nach Grönland oder Feuerland. Es gibt eine unendlich „chaotische“ Wettervielfalt auf Erden und daraus kann man statistisch eine „geordnete“ Klimavielfalt ableiten. Auf diese Weise entstanden die Klimakarten, die sich von den stündlich wechselnden Wetterkarten durch ihre „Ruhe“ unterscheiden. „Azorenhoch wie Islandtief“ sind stationäre Gebilde. Man kann die Welt noch weiter vereinfachen und vereinheitlichen, wenn man „Globalwerte“ konstruiert. Diese sind in Mode, wie auch statistisch errechnete Werte mehr und mehr politischer Orientierung dienen.

Dazu kommt noch die Tendenz, alles gleichmachen zu wollen. Es ist ein Leichtes, die Klimavielfalt einfach zu eliminieren, indem man ein „Globalklima“ postuliert und dieses an einer fiktiven „Globaltemperatur“ andockt. Beides sind zwar Abstrakta und als solche nicht existent, aber man kann ihnen ja „Leben“ einhauchen und daraus ein Gespenst konstruieren, das der Killerattacken des Menschen überdrüssig ist und uns mit der Klimakatastrophe droht. Bei dem geschickten Spiel zwischen Realität und Virtualität, bei denen die Virtualität mehr und mehr die Realität verdrängt, ist es leicht, über die Medien ein Klima der Apokalypse, eine Klima des nahenden Weltuntergangs erzeugen. In dem vom Menschen aufgeheizten „Treibhaus“ erwartet ihn das „Jüngste Gericht“.

Auf diesem wissenschaftlichen Pseudofundament beruht die gesamte „Klimapolitik“! Sie schützt absolut nichts, sondern macht nur leere Schutzversprechungen, die sie grundsätzlich nicht einhalten kann. Es ist ein prinzipielles Debakel, vor dem alle Klimaschutzbemühungen stehen. Wer das Wetter nicht schützen und für alle Erdenbewohner gleich machen kann, kann auch keine „globale Klimagerechtigkeit“ schaffen. Dieses im Jahr 2008 auf dem „klimaneutralen Katholikentag“ in Osnabrück von der Bundeskanzlerin Angela Merkel postulierte und mit Beifall aufgenommene Ziel ist an utopischer Realitätsferne nicht zu überbieten, ist nicht Akzeptanz der Schöpfung, sondern mehr Verhöhnung durch sich einen gottähnlich fühlenden Menschen.

Wo bleibt das Bekenntnis, das am 22. Juni 2013 in der Basler Zeitung zu finden war: „Gegen das Wetter sind wir machtlos“! In dem Artikel mahnte der Berner Klimahistoriker Christian Pfister zu mehr Gelassenheit angesichts von Kälte, Hitze, Bise, Hagel und Sturm. Beispiele aus der Geschichte zeigten, dass es alles schon viel schlimmer gekommen sei als in jüngster Zeit. Er erinnerte nur an das Dürrejahr 1540 wie den „Antisommer 1588“.

Doch damals wie heute suchten die Menschen nach einem „Sündenbock“, wenn das Wetter sie verzweifeln ließ. Als Sündenbock definierte man damals die „Hexen“. Zwischen 1430 und 1650 seien  circa 60.000 Frauen als „Wetterhexen“ hingerichtet worden. Liselotte von der Pfalz (1652-1722) mahnte damals: „Das ist eine alberne Meinung, dass sich Weiber und Männer in den Wolken verstecken können und hageln, um alles zu verderben.“ Dürren und Fluten sind damals wie heute weder Hexenwerk noch Ausdruck von Gottes Zorn.

Um dieses Werk zu inszenieren, wurde eine gigantische Angst- und Unterhaltungsindustrie aufgebaut. Die Filmkunst half dabei und insbesondere die Computertechnik. So nützlich schnelle Rechenmaschinen auch sind, so leicht lassen sich diese auch missbrauchen. Nirgends liegen Fluch und Segen so nahe beieinander. Computer sind nichts als schnelle Rechenknechte, die blind jedem Befehl gehorchen und ihn in Windeseile ausführen.

Parallel zur Hirngeburt „Klimakatastrophe“ wurden in den 60er und 70er Jahren weltweit Klima-Rechenzentren aufgebaut. International abgestimmt werden nach gleichem Muster  darin „Klimamodelle“ entworfen. Da in diesen Klimamodellen keine „Physik“ drin steckt, wird Vielfalt dadurch vorgetäuscht, dass ständig an irgendwelchen Parametern gedreht wird. Auf diese Weise werden permanent neue Berechnungen ausgespuckt und der Welt als verbesserte „Prognosen“ verkauft. Man gaukelt der Welt eine Exaktheit vor, die überhaupt nicht gegeben ist. Die trügerische Devise heißt: Vielfalt durch Gleichschaltung!

Fließen die Forschungsgelder üppig, dann werden Prognosen wie am Fließband produziert und stets neue Ängste geweckt. Was wie seriöse Forschungstätigkeit aussieht, ist nichts als ein inszenierter Aktionismus ohne jedweden erkenntnistheoretischen wie praktischen Wert. Auch exakte 100-jährige Klima-Prognosen haben bisher zu keiner Verbesserung 24-stündiger Wetter-Vorhersagen geführt! Hier kommt die Wirklichkeitsferne aller Klimamodelle ans Licht.

Vergleicht man die wichtigsten Klimarechenzentren der Welt, so zeichnet sich das Potsdam-Institut PIK durch eine besondere Produktivkraft aus. Hier müssen Forschungsmittel ohne Ende fließen. Die Computerräder stehen nie still. Was da an Ergebnissen ausgespuckt wird, ist mehr als beeindruckend. Es ist beängstigend, weil die „Pressemitteilungen“ zwar breit gestreut werden, aber kein Wissenschaftsjournalist auch nur ansatzweise den Mut hat, die Meldungen zu prüfen und kritisch zu hinterfragen.

Am 20. Juni 2013 verkündete das PIK per Pressemitteilung: „Klimawandel könnte indischen Monsun aus den Gleichgewicht bringen“. Wir lesen: „Der indische Monsun könnte sich durch den Klimawandel stärker ändern als bisher gedacht – mit weit reichenden möglichen Folgen für Millionen Bauern und die landwirtschaftliche Produktivität des Landes. Computer-Simulationen der neueste Generation von 20 Klima-Modellen zeigen jetzt übereinstimmend, dass die täglichen Schwankungen des indischen Monsuns sich wahrscheinlich verstärken.“ Die Empfehlung? „Anpassungsmahnahmen, wie zum Beispiel intelligente Versicherungssysteme, müssen vor allem diese verstärkten Schwankungen auffangen“.

Sind Sie beeindruckt? Das Unwissen wird hinter einer Überzahl von Konjunktiven versteckt! Da hätte man auch das Orakel von Delphi befragen können. Und wie sollen „intelligente Versicherungssysteme“ die Monsunregen auffangen? Wohin sie ableiten? Mit welch zeitlicher Verzögerung? Warum sagt man nicht, wer diese Studie angeregt und finanziert hat?

Am 2. Juli 2013 verkündete das PIK: „Durchbruch für El Niño-Vorhersage“. Die Aussage: „In unregelmäßigen Abständen kommt es über dem östlichen Pazifik zu einer Erwärmung, von peruanischen Fischern El Niño genannt, die mitunter verheerende Folgen haben kann. Um den Vorhersage-Zeitraum von sechs Monaten auf ein Jahr und mehr zu erweitern, haben jetzt Wissenschaftler eine neuartige Herangehensweise vorgestellt. Sie beruht auf der Analyse von Netzwerk-Verbindungen, angewendet auf das Klimasystem.“ Diese ist „eine innovative Methodologie an der Schnittstelle von Physik und Mathematik“.

Laut Schellnhuber, er ist Direktor des PIK, wurde dabei ein neuer Algorithmus entwickelt und getestet. Die neue Methode soll bereits 2011 für 2012 das Ausbleiben von El Niño vorhergesagt haben, ohne Quellenangabe. Doch eine Vorhersage, die überprüft werden könnte, bleibt aus. Was ist das für ein „Durchbruch“, der als Stochern im Nebel endet? Bleibt nichts anderes übrig, als in Ruhe die nächsten EL Niño-Ereignisse, die in graue Urzeiten zurückreichen, abzuwarten.

Ebenfalls am 2. Juli 2013 meldete das PIK: „Brennpunkte des Klimawandels: Wo die Folgen breit spürbar werden.“ Weiter: „Jeder zehnte Mensch lebt an einem Ort der Erde, der bis zum Ende des Jahrhunderts zu einem der Brennpunkte der Folgen ungebremster globaler Erwärmung werden kann“. Veränderungen seien „in der Amazonas-Region, im Mittelmeerraum und in Ost-Afrika zu erwarten.“ Auch diesmal habe man sich „auf einen umfassenden Satz von Computer-Simulationen sowohl zu Klimawandel als auch zu dessen Folgen“ gestützt. Dies habe dazu geführt, dass „sowohl die Robustheit als auch die Streubreite der Ergebnisse zunimmt“.

Das ist Klasse. Das ist wirklich eine klare Aussage. Wenn ich die Streubreite der Vorhersage der morgigen Temperaturen von 15-25 auf 10-30 Grad Celsius erhöhe, dann steigere ich die Robustheit der Vorhersage. Mit solch Taschenspielertricks könnten die Meteorologen die Vorhersagegüte auf 100 Prozent steigern. Bei der Gewittervorhersage wird das heute schon ansatzweise praktiziert. Da kann es tröpfeln oder sintflutartig gießen, da kann der Wind als leichte Brise, Sturm oder Orkan wehen. Solcherart ist die Exaktheit aller Klimamodelle, die vom PIK auch in einem „Worst Case- Szenario“ getestet wurde. Dabei zeigte sich, „dass möglicherweise fast die ganze von Menschen bewohnte Erdoberfläche von Veränderungen betroffen sein könnte.“ Was ist diese Aussage wert? Aber sie musste wohl aus Rücksicht auf den Geldgeber und die politische Korrektheit hinzugefügt werden, damit kein Mensch auf Erden sich „sicher“ fühlen kann. Angst und schuldhafte Betroffenheit müssen aufrechterhalten werden. Früher oder später erwischt die Klimakatastrophe jeden Fleck, jeden Menschen. Ihr entrinnt kein Mensch. Wir alle sind halt Klimasünder, ja „Klimakiller“ und für die „Klimakatastrophe“, den „Klimakollaps“ ursächlich verantwortlich. Daher fordert ja auch Schellnhuber die „Große Transformation“, die globale Gesellschaftsrevolution. Das PIK ließ am 15. Juli 2013 verlauten: „Jedes Grad Erderwärmung könnte den Meeresspiegel auf lange Sicht um mehr als zwei Meter erhöhen.“ Wenn wir nicht die „intelligenten Computer“ hätten!

Doch was machen wir, wenn wir das Klima gekillt, getötet, ermordet haben? Gibt es dann plötzlich kein Wetter mehr? 


Artikel bewerten

Artikel teilen

Facebook Icon Twitter Icon VZ Icon del.icio.us Logo Reddit Logo

Anzeigen

Kommentare

Die Kommentarfunktion (lesen und schreiben) steht exklusiv Abonnenten der Zeitschrift „eigentümlich frei“ zur Verfügung.

Wenn Sie Abonnent sind und bereits ein Benutzerkonto haben, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, nutzen Sie bitte das Registrierungsformular für Abonnenten.

Mit einem ef-Abonnement erhalten Sie zehn Mal im Jahr eine Zeitschrift (print und/oder elektronisch), die anders ist als andere. Dazu können Sie dann auch viele andere exklusive Inhalte lesen und kommentieren.

drucken

Dossier: Klima

Mehr von Wolfgang Thüne

Über Wolfgang Thüne

Anzeige

ef-Einkaufspartner

Unterstützen Sie ef-online, indem Sie Ihren Amazon-Einkauf durch einen Klick auf diesen Linkstarten, oder auf ein Angebot in der unteren Box. Das kostet Sie nichts zusätzlich und hilft uns beim weiteren Ausbau des Angebots.

Anzeige