04. Oktober 2013

Linke Gewalt Dumm, dümmer, SAntifa

Wie lange wird sie noch mit Steuergeld gepäppelt?

Die SAntifa hat wieder einmal zugeschlagen, diesmal in Stuttgart. In der Nacht vom 1. zum 2. Oktober drangen Vermummte in die Ausstellung „Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ein. Sie rissen 14 der 20 Ausstellungstafeln von den Wänden und entwendeten sie. Zu dem extremistischen Überfall bekannte sich eine örtliche Gruppierung, die dem linksextremen Spektrum zugeordnet wird.

Die Ausstellung war konzipiert, die Feierlichkeiten zum Tag der Vereinigung, der in diesem Jahr in Stuttgart begangen wird, zu begleiten.

In ihrem „Bekennerschreiben“ offenbaren die SAntifaschisten ihre völlige Unkenntnis der Geschichte. Sie faseln davon, dass die „Entnazifizierung in der DDR konsequent vonstatten ging“, während in der BRD die Nazis „in hohen Ämtern in Staat und Wirtschaft blieben“. Die Folge wäre unter anderem „Isolationshaft“, die es in der BRD gegeben hätte.

Die Vermummten, die nicht genug Mumm haben, ihr Gesicht zu zeigen und sich der Diskussion zu stellen, sind auch nicht fähig, wenigstens bei Wikipedia nachzuschlagen, um ihre Behauptungen zu prüfen. Dort hätten sie unter „Braunbuch“ am Ende einen Absatz über das „Braunbuch der DDR“ gefunden, das mehr als 1000 Namen von Nazis in hohen und höchsten Positionen im DDR-Staat aufführt, gefunden.

Die SED war seinerzeit die erste Partei in Deutschland, die sich NSDAP- Mitgliedern geöffnet, ja, gezielt um sie geworben hat. Dies zweifelhafte Verdienst gebührt dem späteren Partei-, und Staatschef Erich Honecker. Die SED-Linke steht bis heute fest zu ihren ehemals braunen Kameraden. In ihrem Ältestenrat sitzt Prof. Hermann Klenner,  NSDAP Breslau, später laut Wikipedia Inoffizieller Stasimitarbeiter und Verteidiger der Todesstrafe in der DDR, der er einen „humanistischen Charakter“ bescheinigte.

Was die so genannte „Isolationshaft“ betrifft, könnten sich die SAntifaschisten in der Gedenkstätte im ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen informieren, wie die Staatssicherheit der DDR Isolationshaft zur Perfektion entwickelt hat.

Was die RAF-Gefangenen als Kampfbegriff erfolgreich in die politische Debatte warfen, war nichts als Demagogie.  Wer tagsüber zusammensitzen darf, nur nachts in seine Zelle geschlossen wird, Bücher, Radio, Schallplatten zur Verfügung hat, wie Jan-Carl Raspe sogar ein Funkgerät bauen kann, mit dem die angeblich „isolierten“ RAF-Terroristen ihre Botschaften in die Welt senden konnten, regelmäßig Anwalts- und Verwandtenbesuche erhält und bei diesen Besuchen sogar mit Waffen ausgestattet wird, der sitzt nicht in Isolation, sondern in Vorzugshaft.

Die eigentliche Frage ist aber, wie lange die SAntifa und ähnliche Gruppierungen noch von Steuergeldern gepäppelt werden sollen.

Diese Frage sollte die Regierung Kretschmann schnellstens beantworten.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Achse des Guten.

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