28. August 2013

Eine Maus für alle Bürger Wählen-Gehen und so

leicht erklärt

Hallo! Will-kommen in diesem Text.

 Deutsch-land wählt. Wahlen sind wichtig. Sie betreffen uns alle.

 Also sollten sich alle auskennen.

 Aus-kennen ist manch-mal schwer. Dann braucht man Erklär-ungen. Die wollen wir hier geben.

 Alle sollen es ver-stehen können. Wirklich alle.

 Und schon geht es los.

 Deutsch-land ist einen Demo-kratie. Es gibt keinen König. Sondern alle dürfen mit-bestimmen.

 Mit-Bestimmen heißt mit-reden.  Alle Menschen dürfen mit-reden.

 Aber es sollen nicht alle durch-einander-reden. Des-wegen reden nur ein paar Menschen. Sie reden dann für alle.

 Diese Menschen nennt man Stell-ver-treter. Stell-ver-treter reden für andere. Und für sich selbst.

 Wer wird Stell-ver-treter? Jeder kann Stell-ver-treter werden.

 Stell-ver-treter werden gewählt. Von allen.

 In Bundes-tags-wahlen wählt jeder seinen Stell-ver-treter.

 Stell-ver-treter im Bundestag heißen Ab-geord-nete.

 Wahlen schaffen also eine Ord-nung. Denn nach der Wahl gibt es zwei besondere Gruppen.

 Eine Gruppe heißt Wähler. Die andere Gruppe heißt Ab-geord-nete.

 Ab-geord-nete treffen sich im Bundes-tag. Da lösen sie zusammen alle Pro-bleme.

 Manchmal streiten die Ab-geord-neten. Dann muß der Streit ent-schieden werden.

 Das machen die Ab-geord-neten durch Wahlen.

 Wahlen im Bundes-tag heißen Ab-stimm-ungen. Die beste Lösung gewinnt.

 Die Mehr-heit im Bundes-tag macht so die Gesetze. Nach ihnen werden wir dann alle verwaltet.

 Das ist wieder gut für alle. Denn schlechte Lösungen gibt es nicht.

 Und das kommt so: Nur schlaue Wähler werden Ab-geord-nete. Alle anderen bleiben Wähler. Denn niemand wählt ja dumme Ab-geord-nete.

 Schlaue Ab-geord-nete haben auch schlaue Ideen. Das ist der Vorteil von Demo-kratie. Die schlaue Mehr-heit im Bundes-tag bestimmt alles. Für uns alle.

 Keiner soll zurück-bleiben. Alle sollen dabei-sein. Daher ist Bild-ung wichtig.

 Alle sollen alles verstehen können. Niemand soll nichts erklärt bekommen.

 Oft erklären Eltern einem alles. Aber viele Menschen haben keine Eltern. Weil Papa immer arbeiten muß. Ober weil Mama Chef wird.

 Also sorgen die Ab-geord-neten für Bild-ung. Sie lassen kein Kind zurück. Jedes Kind soll auch mal Abgeordneter werden können.

 Ab-geord-nete leihen Geld bei Banken. Von dem Geld bauen sie Schulen.

 Dann verdienen Mama und Papa das Geld für die Bank. Und die Kinder werden ge-bild-et.

 Manchmal sind dumme Wähler leider auch böse Menschen. Dann verdienen sie nicht das Geld für die Bank. Politiker müssen die Schule dann wieder ab-reißen.

 Gott-sei-dank werden die Dummen dann aber bestraft. Und zahlen müssen sie trotz-dem. Das ist gerecht. Und das ist auch gut so. Denn Deutsch-land ist eine gute Demo-kratie.

 Wir entscheiden. Und wir sind gemeinsam erfolgreich. Nur mit uns klappt Demo-kratie. Alle sollen dabei sein. Dafür gibt es Leichte Sprache. Immer mehr Menschen reden in Leichter Sprache.

 Be-sonders Be-nach-teiligte brauchen Leichte Sprache. Sonst be-kommen sie kein Recht. Das weiß auch das Bundes-sozial-gericht. Also ver-wendet es Leichte Sprache.

 Es sagt: Leichte Sprache ist gut für viele Menschen. Für Menschen, die nicht so gut lesen können. Für junge Menschen und ältere Menschen. Und für Menschen, die nicht so gut Deutsch können.

 Auch diesen Menschen kann das Bundes-Sozialgericht helfen. Daher erklärt es, wofür es zuständig ist. Zum Beispiel, wenn es Streit gibt in der Künstler-Sozial-Versicherung.

 Dann kann der Künstler zum Bundes-Sozial-Gericht gehen. Aber er muß sich auch an Regeln halten. Ein Landes-Sozial-Gericht muß gesagt haben: „Mit diesem Urteil kann man in Revision gehen“. Und die Sache muß wichtig sein für ganz Deutschland. Nicht nur für eine Person. Sondern für alle.

 Wenn es um alle geht, braucht man auch kein Geld: „Wer wenig Geld hat, kann Hilfe bekommen. Das nennt man Prozess-Kosten-Hilfe. Dann muss man vielleicht kein Geld bezahlen. Wenn man einen Antrag auf Prozess-Kosten-Hilfe stellt, muss man genau aufschreiben, wie viel Geld man hat. Dazu gibt es ein Blatt. Das Blatt können Sie ausdrucken und dann ausfüllen.“

 Nur schlaue Ab-geord-nete können sich so etwas ausdenken. Nur Schlaue finden auch Menschen, die solche klugen Gesetze ver-walten.

 Denn nur so findet der Künstler, der nicht so gut Deutsch kann, dessen Revision das Landessozialgericht nicht zugelassen hat und der genau aufgeschrieben hat, wie viel Geld er hat, um die Verfahrenskosten möglicherweise nicht bezahlen zu müssen, die ihm dadurch entstanden sind, dass er sein Recht im Interesse der Allgemeinheit eingeklagt hat, sein Revisionsgericht „in der Nähe vom ICE Bahnhof Kassel Wilhelmshöhe“, nachdem er mit seiner Maus auf der Oberfläche seines Laptops durch die Menus des Bundessozialgerichtes gesurft war und neben dem Elektronischen Gerichtsbriefkasten, den RSS-Feeds, dem E-Mail-Abo und der Linkliste den Service „Leichte Sprache“ gelesen hatte, der ihm verriet: „Nur besondere Menschen dürfen eine Nicht-Zulassungs-Beschwerde einlegen. Diese Menschen nennt man: Vom Bundes-Sozial-Gericht zugelassene Prozess-Bevollmächtigte.“

 Alle Menschen können sich einen solchen besonderen Stellvertreter wählen. So, wie sie einen von den Wählern ab-geson-derten Ab-geord-neten wählen können. Um Gerechtigkeit für alle zu ermöglichen. Denn immer mehr Menschen sind schon heute mitgenommen. Und immer mehr Menschen in Deutschland sagen dazu: Danke!

 Was das soll? Klicken Sie hier.


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