27. Mai 2013

Alternative für Deutschland (AfD) Gute Nachrichten aus Berlin

Mit Professor Starbatty und Frau von Storch in den Bundestag

Zuletzt waren dann doch die typischen Geburtswehen einer Partei nicht zu vermeiden. Ein Hauen und Stechen um Posten und Pöstchen – und vor allem um die Bundestagsmandate. Das übliche eben, wenn Tausende Menschen mit Ambitionen sich zusammenfinden und zusammenraufen. Menschen.

Und so gab es in den letzten Wochen viel Streit – vor allem in den Landesverbänden Berlin und Bayern. Am Wochenende nun der Befreiungsschlag in Berlin bei der Listenaufstellung: Nicht die Leichtmatrosen-Streithähne wurden am Ende auf die ersten beiden Plätze gesetzt, sondern für viele Beobachter dann doch überraschend zwei ausgewiesene Schwergewichte: Professor Starbatty und Beatrix von Storch.

Beide glänzten bei der legendären Auftaktveranstaltung der Partei in Oberursel und tauchten dann parteiintern etwas unter, auch weil sie zunächst der AfD gar nicht beitreten wollten. Sie haben es sich anders überlegt – und das ist gut so, wie der Berliner zu sagen pflegt.

ef berichtete im April-Heft über die Veranstaltung in Oberursel und bemerkte zu Joachim Starbatty: „Ein zweiter Professor für Volkswirtschaft bewirbt sich an diesem Abend für künftige Führungsaufgaben: Starbatty ist außergewöhnlich wortmächtig und humorvoll. Der 72-jährige Senior hat spürbar Spaß am Auftritt vor dem großen Publikum.“ Seine Reden, da darf man sicher sein, werden den Deutschen Bundestag bereichern.

Beatrix von Storch ist Gründerin der Zivilen Koalition und als kantige und vor allem prinzipienfeste liberale Streiterin bekannt. Sie wird nicht beim ersten Lüftchen an den Trögen der Macht umkippen. Zwei Personalentscheidungen in Berlin also, die Hoffnung auf eine wirkliche Alternative für Deutschland machen.

Man darf gespannt sein, was sich nun die Bayern einfallen lassen.


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