25. April 2013

Savelec „Fahren Sie bitte rechts ran" war gestern

Eurokraten wollen Fahrzeuge per Knopfdruck stoppen

Wie die „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ heute berichten, legte die EU schon Anfang 2012 unter dem Namen „Savelec“ ein düsteres Forschungsprojekt auf. Die Polizei- und Überwachungstechnik der Union soll damit auf ein neues Level gehievt werden. Laut Projektbeschreibung sei es das Ziel, „nicht kooperative Fahrzeuge“ per Mikrowellen oder elektromagnetischer Impulse im Straßenverkehr stoppen zu können. 4,2 Millionen Euro kostet das Projekt. Nahezu drei Viertel der Summe wird von der EU getragen. Auf der Liste der Partner stehen so bekannte Namen wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, MBDA aus Frankreich und die Magdeburger Otto von Guericke-Universität. Als Endkunden präsentieren sich heute schon stolz die Guardia Civil, die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt und die Gendarmerie Nationale. Als Projektkoordinator tritt die Polytechnische Universität von Valencia auf.

Aus der Projektbeschreibung: „Im Forschungsvorhaben Savelec soll untersucht werden, wie nicht kooperative Fahrzeuge extern und sicher kontrolliert angehalten werden können ohne nachteilige Wirkungen auf Personen im Fahrzeug und seiner Umgebung. Es soll die Anwendbarkeit elektromagnetischer Pulse (EMP) und Hochleistungs-Mikrowellen (HPM) zur Unterbrechung elektronischer und elektrischer Fahrzeugfunktionen untersucht werden. Vervollständigt wird dieses Projekt durch Analysen der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz durch Europäische Sicherheitskräfte mit besonderem Augenmerk auf die Absicherung eines kontrollierbaren Einsatzes entsprechender Geräte.“


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