03. Januar 2013

Nachtrag Die Newtown-Tragödie und ihre Behandlung in den US-Massenmedien

Nachrichtenchaos, wilde Theorien und kleinliche Zankereien

Dass eine Tragödie wie diejenige an der Sandy-Hook-Grundschule im amerikanischen Newtown, Connecticut, die Emotionen mitunter überkochen lässt, ist nur zu verständlich. Ebenso, dass es, bedingt durch das anfängliche große Chaos am Tatort, mitunter zu stark widersprüchlichen Aussagen von Zeugen oder Polizisten kommen kann. Das ist in solchen Fällen, so makaber es klingen mag, völlig normal und natürlich noch kein Grund, die wüstesten Theorien um einen möglichen Tathergang zu stricken. So geisterte für kurze Zeit tatsächlich die Behauptung durch amerikanische und auch einige deutsche Blogs und Foren sowie in Form reißerisch überschriebener Ausschnitte aus Nachrichtensendungen durch Youtube, das Blutbad sei von Anfang bis Ende inszeniert gewesen, eine einzige Aufführung, ein Schwindel. Ich werde später darauf eingehen, warum ich trotz der offensichtlichen und vielen gerade angesichts des Ausmaßes des verursachten menschlichen Leids sicher obszön erscheinenden Realitätsferne dieser Theorie dennoch Verständnis für ihre Entstehung aufbringen kann. Wer, so wie The Inquisitr (das fehlende „o“ ist kein Schreibfehler; es gibt einen Inquisitor sowie einen Inquisitr), sie dadurch zu erklären versucht, es handele sich ganz einfach nur um eine abstoßende Spinnerei kranker Hirne, die zu Mitgefühl völlig unfähig seien, der greift zu kurz.

Die scharfe Kritik an US-Massenmedien, an führenden Nachrichtenstationen wie CNN, ABC und CBS News, MSNBC und Fox sowie vielen großen Zeitungen wie der „Huffington Post“ und der „Washington Post“, der „New York Times“ et cetera ist in Teilen gerechtfertigt. Bei einem Verbrechen dieser Dimension ist es natürlich völlig in Ordnung, dass die Presse entsprechend ausführlich darüber berichtet; es lässt sich wohl kaum in Form einer kleinen Randmeldung abhandeln. Das kann andererseits aber keine Entschuldigung dafür sein, sich im Zehn- oder Fünfzehnminutentakt auf jede noch so dürftige Information zu stürzen, um auf einer äußerst wackeligen Datenbasis pausenlos Artikeltürme zu errichten und die Fernsehschirme zu fluten. Es hätte durchaus die Möglichkeit bestanden, sich dabei etwas mehr Zeit zu lassen, statt hektisch und teilweise auch völlig kopflos zu agieren. Was dabei herauskommen kann, zeigt die Verwechslung der Täter auf erschreckende Weise. In der Berichterstattung großer Nachrichtensender hieß es, ein Beamter der Strafverfolgungsbehörden, der anonym bleiben wolle, habe einem Reporter im Zuge der ersten Meldungen über das Geschehen in Newtown mitgeteilt, es handele sich beim Täter wohl um Ryan Lanza aus New Jersey. Obwohl das noch gar nicht sicher war, griffen die Stationen die Meldung auf und verbreiteten sie weiter; etwas mehr als eine Stunde lang wurde berichtet, es habe sich beim Schützen in Newtown um Ryan Lanza gehandelt.

Dieser durfte sich danach – was wiederum ein nicht weniger erschreckendes Beispiel für menschliche Gruppendynamik und dumpfen Herdentrieb darstellen dürfte – an einer Flut wütender Kommentare unter seinem facebook-Profil erfreuen. „Wie konntest du das nur tun?“ war noch das Harmloseste. „Schaut euch diesen Typen an, sein facebook-Foto sagt doch schon alles!“ – obwohl es sich um ein völlig normales Profilfoto handelte, was manche aber nicht davon abhielt, es als Grundlage für laienpsychologische Persönlichkeitsanalysen heranzuziehen. „Das ist der Typ!“, „Er hat all diese Kinder erschossen!“, „Du sollst in der Hölle verfaulen!“ – die Anschuldigungen und Verwünschungen nahmen kein Ende. Ryan Lanza durfte innerhalb dieser Stunde erleben, wie er in den Medien vom Täter zu einem möglichen Komplizen („accomplice to murder“) wurde, um schlussendlich gänzlich unschuldig zu sein. Ein amerikanischer User twitterte angesichts dieses galoppierenden Irrsinns: „Huge argument for slowing it down and making it better“ („Ein Riesenargument dafür, es mal langsamer angehen zu lassen und besser zu machen“). Auf einer anderen Seite hieß es dazu: „If Ryan’s blameless in all this, his newly hellish existence got a bit more hellish today thanks to the media.“ („Falls Ryan in dieser Sache schuldlos ist, ist seine neuerdings höllische Existenz dank der Medien noch ein bisschen höllischer geworden.“)

So ging es munter weiter. Erst hieß es, ein Polizeibeamter habe die Vornamen der Täter verwechselt, also aus dem in Newtown ansässigen Adam versehentlich seinen Bruder Ryan gemacht, der in New Jersey wohnt. Zeitgleich wurde auf Basis offizieller Polizeiberichte verlautbart, es gebe noch gar keine gesicherten Erkenntnisse über den Täter, geschweige denn seine familiären Verhältnisse. Die Agentur Reuters meldete, die Polizei von New Jersey diskutiere Berichte, denen zufolge ein Bruder des Tatverdächtigen in einer Wohnung in Hoboken, New Jersey, tot aufgefunden worden sei. Dies wird kurz darauf aber von einem ranghohen Polizeibeamten dementiert. Dann wurde berichtet, man habe Adams Mutter, Nancy Lanza, an der Sandy-Hook-Schule erschossen vorgefunden; sie habe dort als Lehrerin gearbeitet. Ach nein, doch nicht. Sie war dort nur als Assistentin tätig. Mist, wieder nichts. Sie stehe in gar keiner Verbindung zum Schulpersonal. Außerdem fand man ihre Leiche in ihrem Haus, nicht im Schulgebäude. Auch ihr Ex-Mann, Adams Vater Peter Lanza, sei tot. Ups, sorry. Der lebt ja doch noch. Im Kofferraum eines Autos auf dem Parkplatz vor der Schule soll ein Bushmaster-Gewehr des Kalibers .223 gefunden worden sein. Pardon, da haben wir die Beamten wohl falsch verstanden. Mit diesem Gewehr schoss Adam Lanza ja in der Schule um sich; was man im Kofferraum vorfand, war doch eine Schrotflinte. Lust auf mehr? Die Nachrichtenagentur AP (Associated Press) meldete, ein Beamter habe durchgegeben, Ryan Lanzas Freundin sowie ein anderer seiner Freunde würden in New Jersey „vermisst“ („... are missing in New Jersey“). Leider auch nicht ganz richtig. Sie wurden nicht vermisst, sondern sollen von der Polizei lediglich für eine Befragung gesucht worden sein. Weiter: Grund für die fatale Verwechslung der Brüder sei der Fund von Personalien Ryan Lanzas in der Sandy-Hook-Schule gewesen. Zeitweise hieß es „Ryan's ID“, also sein Personalausweis. Im FBI-Verhör gab Ryan Lanza aber zu Protokoll, er habe mit seinem Bruder seit 2010, also seit zwei Jahren, keinen Kontakt gehabt, besuche aber hin und wieder seine Mutter in Newtown, weil er ein sehr gutes Verhältnis zu ihr habe. Die Nachricht, der Täter sei mit dem Auto von New Jersey nach Newtown gefahren, wurde später revidiert: Adam Lanza habe den Wagen seiner Mutter benutzt, um von ihrem Haus zur Schule zu gelangen. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Man darf sich wohl fragen, ob es angesichts einer so atemberaubend chaotischen, heillos verworrenen Nachrichtenlage, die teilweise schon den Eindruck erweckte, als sei man dabei nach dem „Stille-Post“-Prinzip vorgegangen, verwunderlich sein kann, dass man in den alternativen Medien im Netz versuchte, die „Lücken“ zu füllen. Natürlich wäre es unfair, die Schuld einseitig bei den US-Massenmedien zu suchen, schließlich wurde niemand, auch kein Blog- oder Forenbetreiber, gezwungen, jede Detailmeldung im Minutentakt aufzuschlabbern und zum Hollywoodthriller weiterzuspinnen. Andererseits aber hätten auch die Massenmedien einfach mal auf die Bremse treten müssen.

Die im Netz am weitesten verbreitete Theorie zu den Morden sowohl in Aurora als auch in Newtown ist diejenige, die Väter beider Amokschützen (James Holmes und Adam Lanza) seien als Zeugen im Libor-Skandal vorgeladen worden – eine Behauptung, die bereits widerlegt wurde, sich aber hartnäckig zu halten scheint. Keiner der beiden war jemals als Zeuge in diesem Prozess vorgesehen.

Auch die anfänglich von der US-Presse verbreitete Meldung, es sei ein möglicher zweiter Schütze beziehungsweise Komplize in Newtown verhaftet worden – eine Nachricht, die verständlicherweise für größten Wirbel sorgte –, scheint sich mittlerweile aufgeklärt zu haben. Der Mann, der in Handschellen aus einem angrenzenden Waldstück abgeführt wurde (bekleidet mit „Camo Pants“, also Armee- beziehungsweise Tarnhose sowie schwarzer Jacke), soll der Vater einer Schülerin gewesen sein, der unmittelbar nach Beginn der Schießerei versucht haben soll, sich aus Angst um seine Tochter in die Schule zu schleichen. Nach Eintreffen des S.W.A.T.-Teams soll er dann geflüchtet sein; dies wurde als Begründung angegeben für sein Verhalten, nach seiner Verhaftung den bis dahin eingetroffenen Eltern zuzurufen: „It wasn't me!“ („Ich war's nicht!“).

Dann wurde von der Presse kolportiert, es habe sich bei Adams Mutter um ein Mitglied der „Prepper“-Bewegung gehandelt. Das ist zum einen deshalb fragwürdig, weil es sich bei den sogenannten „Preppern“ um keine „Bewegung“ handelt – die Formulierung erweckt den Eindruck, man habe es mit einer Art „Sekte“ zu tun –, sondern in den meisten Fällen lediglich um Menschen, die sich (was angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation Amerikas ja nun alles andere als unverständlich ist) große Sorgen um die Zukunft machen, sich beispielsweise mit Nahrungskonserven eindecken für den Fall, die Versorgung könne im Falle eines ökonomischen GAUs für mehrere Tage oder gar Wochen unterbrochen sein, oder sich um Autarkie in puncto Energieversorgung bemühen. Weiterhin kauft nicht jeder „Prepper“ Waffen, als gäbe es kein Morgen. Man muss hier die Frage stellen dürfen, warum diese Meldung so schnell lanciert wurde. Ich kann es niemandem verübeln, der deshalb mutmaßt, es könne sich dabei durchaus um Propaganda aus politischen Motiven gehandelt haben. Man ließ diese Behauptung dann auch schnell wieder fallen, da einige Freunde und Bekannte Nancy Lanzas erstaunt zu Protokoll gaben, es habe sich bei ihr keineswegs um ein Mitglied irgendeiner „Prepper-Bewegung“ gehandelt, um keine „Survival“-Fanatikerin. Auch die Persönlichkeitsbeschreibungen divergierten stark: Hieß es in manchen Blättern, Nancy Lanza sei eine  verschlossene, anderen Menschen gegenüber misstrauische Frau gewesen, die, sobald es an der Tür klingelte, erstmal durch einen Hinterausgang ums Haus geschlichen sei, um ängstlich nachzusehen, wer sich da anmeldet, und sogar ihren Gärtner nie in ihr Haus gelassen habe (noch seriöser kann man Nachrichten nicht gestalten), sagten andere, sie sei ein sehr offenherziger und umgänglicher Mensch gewesen. Würdet ihr euch bitte mal entscheiden?

Nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat man sich auch durch die voreiligen, teils hysterischen Forderungen nach einem Verbot privaten Waffenbesitzes. Die alternativen Medien dafür zu kritisieren, sie hätten absurde Verschwörungstheorien über die Bluttat in Newtown allzu schnell verbreitet, ist teilweise gerechtfertigt (teilweise deshalb, da es auch besonnene Stimmen gab, die ihre Kollegen zur Zurückhaltung aufforderten); andererseits aber sind Alarmismus und Hysterie hinsichtlich privaten Waffenbesitzes, wie sie in großen Teilen der US-Massenmedien sowie der Politik auftraten, ebenso fehl am Platz. Die irrationale Überhitzung der Diskussion führte dazu, dass „The Journal News“ tatsächlich eine „interaktive Karte“ mit Namen und Adressen (!) aller Besitzer eines Waffenscheins in den New Yorker Bezirken Westchester und Rockland veröffentlichte. Ernüchternde Feststellung, dass selbst im 21. Jahrhundert immer noch Hexenjagden veranstaltet werden.

Statt sich im Übrigen nur auf eine Diskussion über privaten Waffenbesitz zu fixieren, wäre es viel angebrachter, den von vielen amerikanischen Schulpsychologen seit Jahren kritisierten, massenhaften Einsatz von Medikamenten wie Prozac oder Ritalin an US-Schulen zu thematisieren, Pharmazeutika, die meistens dann verabreicht werden, wenn ein Kind „zu lebhaft“ ist oder auf andere Art „auffällig“ wird – wie auch immer man das genau definieren will. Solche Psychologen weisen unermüdlich darauf hin, dass ein leichtfertiger, überzogener Einsatz dieser Medikamente zu extrem aggressivem Verhalten, sogar zu psychischen Defekten führen könne – erst recht, wenn das Medikament plötzlich abgesetzt wird. Sie warnten ebenfalls, dies könne auch eine Ursache für die (besonders im Vergleich zu anderen Ländern der Welt) auffällige Häufung solcher Taten gerade an amerikanischen Schulen sein. Leider wird darüber aber immer noch zu selten diskutiert. Stattdessen sind es wieder Waffenbesitz oder die Videospiele, die Adam Lanza konsumiert haben soll.

Abschließend einige Worte dazu, warum ich für die eingangs erwähnte Theorie, der ganze Vorfall könne inszeniert gewesen sein, zumindest ein Quentchen Verständnis habe. Der französische Philosoph und Medienkritiker Jean Baudrillard sorgte in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts für kontroverse Diskussionen durch seine Äußerung, der Golfkrieg „habe nicht stattgefunden“ („La guerre du Golf n'est pas en lieu“). Es ging ihm dabei um ein wahrnehmungsstrukturelles Problem moderner, massenmedial mit Informationen versorgter Gesellschaften, das sich mit Blick gerade auf die heutige Situation als beinahe prophetisch erwiesen hat: Da wir einen Großteil unserer Informationen zu geschichtlichen Ereignissen fast nur noch aus den Medien beziehen, geht uns, so Baudrillard, die Möglichkeit ihrer Überprüfung auf Wahrheitsgehalt, auf Echtheit verloren. Vieles von dem, was uns zu aktuellen Weltereignissen präsentiert wird, könne auch eine mediale Inszenierung sein, ein Fake, eine Fälschung, Täuschung und Manipulation. Unnötig zu erwähnen, wie berechtigt Baudrillards Sorgen gerade heutzutage sind. Man erinnere sich an so manches vermeintlich authentisches Foto zum Syrienkonflikt, das sich kurze Zeit später als Fotomontage oder Bild von ganz anderen Kriegsschauplätzen entpuppte, oder so manches Video, das sich als altes Bildmaterial aus dem Irakkrieg erwies. Eine Großdemonstration in Spanien wurde von einer führenden deutschen Nachrichtensendung „verschlafen“. Und und und. Wer die durch die Häufung solcher Vorfälle bedingte große Unsicherheit vieler Menschen, ihre bangen Fragen nach Echtheit und Zuverlässigkeit der ihnen über massenmediale Kanäle präsentierten Informationen einfach als pure Spinnerei abtut, weil sie mitunter zur Entstehung abstruser Theorien führen, redet am Problem vorbei. Wobei selbstverständlich nicht verschwiegen werden soll, dass es auch sogenannte „Conspiray Merchants“ gibt, „Verschwörungshändler“, die durch überspannte Thesen und die gezielte Verbreitung sensationalistisch aufgemachter Videos die Klickzahlen ihrer Webseiten in die Höhe treiben wollen. Das ändert aber nichts am gerechtfertigten Misstrauen gegenüber etablierten Massenmedien.

Diese sind in den letzten paar Jahren (leider auch in Deutschland), besonders bei Themen wie dem Euro, der US-Außenpolitik oder auch der Gewalt bestimmter Migrantengruppen, einigermaßen negativ aufgefallen. Ironisch gesprochen: Man kann sie nicht gerade als „Wahrheitsbewegung“ bezeichnen. Im Gegenteil: In einigen überregionalen Zeitungen werden selbst Fakten und Gegenbeweise zu offiziellen beziehungsweise veröffentlichten Sichtweisen trotz ihrer Unstrittigkeit nach wie vor mit einer schlicht atemberaubenden Sturheit und Ignoranz verschwiegen; man geht einfach nicht auf sie ein. Je länger so verfahren wird,  desto weniger sollte man sich wundern, wenn manche Zeitinsassen behaupten, den Matrix-Code neulich mit eigenen Augen gesehen zu haben.

Wenn Leitmedien nun also den alternativen Medien vorwerfen, sie hätten über die Tragödie in Newtown leichtfertig Spinnereien, Täuschungen und absurde Theorien verbreitet, haben sie kein Recht zur Beschwerde, wenn man – so unbequem das für sie auch sein mag – diesen Vorwurf mit Blick auf andere Themen eins zu eins an sie zurückgibt. Die Behauptung, es habe sich in Newtown von A bis Z um eine Aufführung gehandelt, ist zweifellos grotesk und dürfte auf die meisten Menschen sicher abstoßend wirken; nicht weniger grotesk und abstoßend aber ist es (wiederum mit Blick auf die Toten und ihre Angehörigen), wenn selbst heute noch verbreitet wird (bis hinauf zum Verteidigungsminister), es gehe am Hindukusch um die Verteidigung unserer Demokratie. Wer seinen Mitmenschen weiszumachen versucht, die grausige Tat an der Sandy Hook Elementary School sei in Wahrheit ein satanisches Opferritual der Illuminaten gewesen, erntet wohl nicht ganz zu Unrecht schiefe Blicke; rollende Augen hat aber auch verdient, wer sie vorsätzlich belügt und für dumm verkauft, indem er ihnen das fromme Märchen erzählt, es gebe keinerlei Verbindung zwischen westlichen Kräften und der Situation in Syrien – obwohl hohe Beamte in US-Militär und -Politik genau das bereits offen zugegeben haben und dieses Problem sogar schon im US-Kongress diskutiert wurde, unter anderem von prominenten Köpfen wie Ron Paul. Kurz, in dieser Hinsicht schenken sich Mainstream und alternative Medien manchmal rein gar nichts. Es werden in beiden Bereichen – nun ja, Verschwörungstheorien gestrickt.


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