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Schuldenkrise: Weihnachtsgeschichtevon Frank Schäffler Fürchtet euch nicht! Es begab
sich aber zur der Zeit, dass ein Gebot von den Märkten ausging, dass alle Staatsschulden
neu geschätzt würden. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur
Zeit, da die große Bankenkrise war. Und jedes Land ging, dass es sich schätzen
ließe, ein jedes zu seinen Gläubigern. Ehre sei der EZB in Frankfurt Und als der Trichet von ihnen zurück nach Frankfurt fuhr, sprachen die Finanzminister zum IWF und zur Kommission: Lasst uns nun gehen als Troika nach Athen und die Haushalte sehen, die da erfunden sind, was uns die EZB kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, die leeren Kassen und die hohen Ausgaben, dazu die Staatsschuldenkrise. Als sie es aber gesehen hatten, fürchteten sie sich, weil sie sahen, dass die Krise kein Ende hatte. Und alle, die davon hörten, wussten, dass die Finanzminister große Sorgen hatten. Die Märkte aber erkannten alle Sorgen und bewegten sie in ihrem Herzen. Und die Finanzminister kehrten wieder um, priesen und lobten die EZB für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Aber die Märkte glaubten ihnen nicht mehr, weil sie zu oft die Unwahrheit gehört hatten. Die Staatsschuldenkrise gedeihet und wächst seitdem. 21. Dezember 2012 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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