12. September 2012

Nigel Farage Mario Draghi wird „bis zum letzten deutschen Steuerzahler für den Euro kämpfen“

Bissige Rede des „europäischen Ron Paul“ im Europaparlament gegen Zentralisierung und Inflation

(ef-RG) Nach den Entscheidungen der letzten Tage steht Europa vor einem Krisenjahrzehnt, meint Nigel Farage von der United Kingdom Independence Party. In einem Debattenbeitrag im Europäischen Parlament zur Lage der Union am 12. September 2012 warf der Vorsitzende der Parlamentsgruppe „Freiheit und Demokratie“ dem EZB-Präsidenten Mario Draghi vor, „bis zum letzten deutschen Steuerzahler“ dafür zu kämpfen, die südlichen Staaten im Euro-Raum zu behalten. Das einzig Gute an dieser Krise sei, dass in Großbritannien die Rufe nach einer Volksabstimmung über eine Fortsetzung der Mitgliedschaft in der Europäischen Union immer lauter werden. Auf den Einwurf von Jörg Leichtfried, einem österreichischen Abgeordneten von der sozialistischen Fraktion, er höre gerne zu, aber Farage sage seit zehn Jahren immer das gleiche und möge doch bitte einmal was anderes sagen, antwortete der Engländer: „Sie hätten zuhören müssen, als die Franzosen, die Holländer und die Iren sich gegen eine weitere Integration aussprachen. Statt dessen haben Sie nicht zugehört, sondern die Verfassung als Vertrag von Lissabon durchgepeitscht. Und die Iren wurden gemobbt, bis sie zustimmten.“

Internet:

Nigel Farage im Europäischen Parlament, 12. September 2012 (YouTube)


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