09. Januar 2011

Aktuelle Nachricht – Pro NRW Pro-Bewegung als freiheitliche Alternative zur FDP?

Rechte Kleinpartei macht sich über eigene Positionierung Gedanken

(ef-TN) „Auf dem zurückliegenden Dreikönigstreffen hat die FDP unter Parteichef Guido Westerwelle gezeigt, dass sie nicht willens oder in der Lage ist, ihre desolate Situation zu analysieren und zu beheben“, so die Bürgerbewegung Pro-NRW (Pro Köln etc.) in einer aktuellen Pressemitteilung.

Die FDP habe kein Profil und sie habe „im wesentlichen die von Westerwelle beim Dreikönigstreffen beschworenen Ideale verraten“. Pro NRW führt aus: „In der Regierung tätig, gibt es weiterhin einen völlig undifferenzierten und überbordenden Sozialstaat, weiter weniger Freiheit und mehr Sozialismus, weiter weniger Netto vom Brutto, weiter mehr Bürokratie. Humboldt hatte einmal gemahnt, dass der Staat sich bewusst werden solle, dass die Sache ohne ihn viel besser gehen würde. Jene Wähler, die der FDP bei der letzten Bundestagswahl die Stimme gegeben hatten, mögen – auch wenn sie dieses Zitat nicht kennen – so eine Forderung im Sinn gehabt haben. Die FDP macht dagegen das Motto vom mehr Staat und mehr Regelung mit. Dazu fühlt sie sich, wie alle anderen Altparteien, ebenso wenig den Interessen der Bürger im Lande verpflichtet.“

Deutschland, so Pro NRW, brauche „freiheitliche Politik, die gleichzeitig die Politik einer sozialen Heimatpartei ist, wie dies die FPÖ sehr erfolgreich vormacht. Wir benötigen heute Lebensbedingungen, mit denen Fachkräfte im Land leben können, eine Elite, die dieses Land wieder nach vorn bringt. Das schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern ist vor allem auch die Grundlage dafür, dass man sich überhaupt eine soziale Absicherung wieder leisten kann. Eine solche Partei, die diesen Freiraum zu schaffen bereit ist, wird auch Erfolg haben.“

„Die Pro-Bewegung als freiheitliche Alternative zur FDP“, das sei „mehr als eine politische Option“.


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