11. Oktober 2010

Klimawandel Skeptiker werden ausgegrenzt

Brutale Medienkampagne gegen „Klimaleugner“

Der menschenverachtende Kurzfilm „no pressure“, in dem selbstdenkende Schulkinder von Klimagläubigen so mir nichts, dir nichts in die Luft gesprengt werden, war nur der neueste Höhepunkt in der neu anlaufenden Kampagne gegen Klimakritiker. Im Vorfeld der Klimakonferenz in Cancún, die am 30. November beginnt, wird die Propagandamaschine des akademisch-medialen Komplexes noch mehr auf Touren kommen.

Vor einer Woche kam der „Spiegel“ mit einer besonders verleumderischen, auf Halb- und Unwahrheiten basierenden Enthüllungsgeschichte heraus. In „Die Wissenschaft als Feind“ wurde suggeriert, es gäbe nur eine Handvoll US-Wissenschaftler, die Zweifel an der vom Menschen gemachten Erderwärmung säen würden, von dem doch „97 Prozent aller Klimatologen weltweit“ ausgehen würden. Eine Prozentzahl, die nicht zufällig an DDR-Volkswahlergebnisse erinnert.

Die Wahrheit ist, dass Klimaskeptiker wie jener Fred Singer, der vom „Spiegel“ als Tabak- und Mineralöllobbyist verunglimpft wird, gezielt mundtot gemacht werden. Und dass etliche Wissenschaftler im Strom mitschwimmen, weil sie große Schwierigkeiten in Kauf nehmen, wenn sie sich den Angst einflößenden Szenarien und Hypothesen der sogenannten Klimaforscher lautstark widersetzen. Hier wirkt Maos beliebtes Prinzip: Strafe einen, erziehe Hunderte.

Neben dem 86-jährigen Singer hat jetzt ein anderer älterer Top-Physiker der USA seine Stimme gegen das Klima-Märchen erhoben. Professor Hal Lewis von der Universität Kaliforniens in Santa Barbara ist nach 67 Jahren enttäuscht aus der „American Physical Society“ (APS) ausgetreten und hat seinen Schritt gegenüber dem Vorsitzenden Curtis G. Callan unter anderem damit begründet, dass sich der Akademiker-Verein mit 47.000 Mitgliedern habe korrumpieren lassen.

In Lewis’ Brief an den „lieben Curt“ heißt es weiter: „Es ist natürlich der Erderwärmungsbetrug, der von Billionen von Dollars angetrieben wird und jetzt so viele Wissenschaftler korrumpiert und der die APS wie ein Gaunersyndikat übernommen hat. Er ist der größte und erfolgreichste pseudowissenschaftliche Betrug, den ich in meinem langen Leben als Physiker gesehen habe. Wer daran auch nur den geringsten Zweifel hat, sollte sich selbst zwingen, die Climategate-Dokumente zu lesen, die es offenbaren. Ich glaube nicht, dass irgendein Physiker oder Wissenschaftler das Zeug lesen kann, ohne dabei Ekel zu empfinden.“

Lewis beschreibt dann, wie er und andere Mitglieder des Vereins versucht haben, das Thema „Klimawandel“ offen zu diskutieren. Es war schlicht nicht möglich. Als die Wissenschaftler eine Rundmail an Vereinsmitglieder verschickten, mit der sie die Debatte anstoßen wollten, reagierte der APS-Vorstand, indem er danach fahndete, wie die Kollegen an die Emailadressen gekommen sind. Danach wurde vom Vorstand eine offizielle Erklärung aufgesetzt, in der die vom Menschen gemachte Erderwärmung zu einer „unwiderlegbaren“ Tatsache erklärt wurde. APS-Mitglieder, die den Inhalt der Erklärung offen diskutieren wollten, wurden ausgebremst.

Selbst als der Climategate-Skandal bekannt wurde, gab es keinerlei Reaktion seitens des Physiker-Verbands. Lewis vermutet, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht: „Das hat doch mit Wissenschaft nichts mehr zu tun. Hier sind andere Kräfte am Werk.“

Obwohl Lewis der Zugang zur Mitgliederliste verwehrt wurde, gelang es ihm, über 200 Unterschriften von APS-Mitgliedern zusammenzubringen, die in einer Arbeitsgruppe eine offene Debatte zu führen verlangten. Doch auch dieses Anliegen wurde ihm verwehrt. „Wundern Sie sich, dass ich jetzt das Vertrauen in die Organisation verloren habe?“, fragt er abschließend. Die APS repräsentiere ihn nicht mehr, er trete daher aus.

Lewis ist emeritierter Physikprofessor, hat zwei Bücher geschrieben, ist Veteran aus dem Zweiten Weltkrieg und hat vor allem im Bereich der Kernenergie geforscht. Mit seinem offenen Brief hat er zum wiederholten Male gezeigt, was am angeblichen Konsens der Wissenschaftler in Sachen Erderwärmung dran ist: nämlich nichts.

 

Internet:

Spiegel-Artikel vom 04.10.2010: „Die Wissenschaft als Feind

Splatter-Kurzfilm “No pressure

Hal Lewis’ Rücktrittsschreiben aus dem APS


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