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Aktuelle Nachricht – Öl im Golf: Nicht mehr auffindbar

von Redaktion eigentümlich frei

Ein Großteil des Öls auf natürliche Weise zersetzt

(ef-DF) 86 Tage nach der Katastrophe, die 11 Menschenleben und 17 Verletzte forderte, scheint es, als ob das ausgetretene Öl unter Kontrolle gebracht werden könnte. Ursache sind nicht die unternommenen menschlichen Anstregungen, sondern natürliche Prozesse zur Zersetzung des Leichtöls.

Der Ölteppich mit einer Größe von rund 200.000 km² sei auf ungefähr 25.000 km² geschrumpft. Die von der Regierung aufgestellte Armee der Helfer habe Mühe das Öl zu finden. Die tägliche Menge des an der Oberfläche gesammelten Öls sei von 25.000 auf 200 Barrel gefallen.

Experten gehen davon aus, dass unter der Oberfläche weiterhin zahlreiche Ölteppiche existieren. Dennoch sei es ganz erstaunlich, in welch großem Volumen das Öl zersetzt worden sei. Der Zersetzungsprozess habe bereits in dem Moment begonnen, als das Öl dem hohen Druck an der Austrittsstelle ausgesetzt war. Das Öl, das es trotz zersetzender Chemikalien an die Oberfläche geschafft habe, sei durch das warme Wasser, das Sonnenlicht und Mikroben aufgebrochen und schließlich von Wind und Wellen auseinandergetrieben worden

Quelle

ABCnews

27. Juli 2010

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Kommentare

eierlegendewolfmilchsau, am 27. Juli 2010 um 11:16 ( Link )

I told you so!

Haderach, am 27. Juli 2010 um 11:16 ( Link )

Die Panikmache rund um den DW Unfall war und ist großteils unbegründet, und dient nur der Befriedigung von Partikularinteressen.

Nimmt man vergleichbare Unfälle früheren Datums als Referenz besteht zur Panikmache keinerlei Anlass. Saddam Hussein hat 1991 8 Mio Tonnen Öl in den persischen Golf gepumpt. Spätere Untersuchungen haben gezeigt dass bereits nach 4 Monaten ein Großteil des Öls abgebaut war, und bereits 1995 eine vollständige Regeneration des Ökosystems stattgefunden hat.

Es ist auch erwiesen dass sich nach dem Unglück der Exxon Valdez jene Küstenregionen am schnellsten erholten, die nicht mit gigantischem finanziellem Aufwand gereinigt wurden. Die Ölmenge die bei der Exxon Valdez austrat entsprach im Übrigen nur 2% jener Menge die allein in den USA jährlich durch Motorboote ins Meer fließen.

Besonders absurd wird das Katastrophengejammere wenn tote Vögel betrauert werden. Angesichts von mehr als 100 Mio. Vögeln die in den USA jährlich durch den Aufprall auf Fensterscheiben sterben, Millionen die durch Windkraftanlagen zerhechselt werden, und weiteren Millionen die Katzen zum Opfer fallen, muten die paar Tausend die bisher durch die Ölpest den Tod fanden nicht gerade apokalyptisch an.

Fügt man diesem Bild noch hinzu, dass seit Jahrzehnten die Ölvorräte bewusst falsch eingeschätzt werden, dass Öl als steuer-, und finanzpolitisches Spekulationsobjekt vornehmlich der Ausbeutung der Bürger durch Politik und Hochfinanz dient, dass wichtige neue Erkenntnisse zum Rohstoff Öl wie die abiotische Entstehung und die Regeneration von Lagerstätten medial ignoriert werden, dann bekommt man einen Eindruck von den gigantischen Interessen die am Öl hängen.

Beim Streit um BP und das durch ihre Subfirmen verursachte Unglück geht es nicht um Umweltschutz oder Nachhaltigkeit. Es geht darum einer Industrie die seit Jahrzehnten die Versorgung der Menschheit mit ihrem wichtigsten Rohstoff betreibt, ihre Gewinne abspenstig zu machen, und in der Folge diese Industrie zugunsten neuer politischer Günstlinge zu zerstören.

Es ist nicht die Ölindustrie die ich dabei bedauere. Es sind wie immer die Konsumenten die den Preis für diese Machtspiele bezahlen werden. Die 100 Milliarden Euro die deutsche Verbraucher für die ebenso ineffiziente wie entwicklungsschwache Photovoltaik bezahlen sind hierzu nur ein Vorgeschmack.

Denn eines hat bei diesem Spiel niemand im Sinn: Den Lebensstandard der Konsumenten durch möglichste preiswerte Energie, bei vernünftiger Risikoabwägung, zu steigern. Dazu bedürfte es funktionierender Märkte, und die existieren weder in der Öl-, noch in der erneuerbaren Energiewirtschaft. Beide Wirtschaftszweige nähren in erster Linie parasitäre Strukturen (vor allem den Staat als Mutter aller parasitären Organisationen), zu denen mittlerweile auch diverseste Umweltschutzorganisationen zählen.

Bolkonskij, am 27. Juli 2010 um 11:39 ( Link )

@Haderach

Das mit der Regeneration der Strände nach der Exxon Valdez Havarie finde ich sehr intressant. Haben Sie zufällig einen Link zur Hand, der sich eingehender mit diesem Thema beschäftigt? Vielen Dank.

Haderach, am 27. Juli 2010 um 11:49 ( Link )

@Bolkonskij
Das ist nachzulesen bei Lomborg "Apokalypse no", da finden sich auch die detaillierten Quellenangaben.

Magnus Goeller, am 27. Juli 2010 um 12:33 ( Link )

Was ist denn das für eine merkwürdig optimistische Meldung?

Wer erzählt denn das?

Ich befasse mich seit Ausbruch der Katastrophe eingehend damit, habe wohl um die fünfzig Beiträge dazu geschrieben - unzensiert.zeitgeist-online.de - und vielmehr übereinstimmende konträre Informationen.

Dahingehend nämlich, dass sich durch das Supergift Corexit weitgehend unter Wasser gehaltene, riesige Ölschwaden in den Golfstrom bewegen, an der Oberfläche eben nur ein sehr geringer Prozentsatz bisher aufgetaucht ist.

Von weitgehender Zersetzung habe ich bis gerade eben nirgends etwas gehört.

Eine Quellenangabe wäre hilfreich gewesen: vielleicht lässt sich die ja noch nachreichen.

Jan-Matthis Weng, am 27. Juli 2010 um 12:38 ( Link )

Interessant!

Magnus Goeller, am 27. Juli 2010 um 13:34 ( Link )

In den USA fragen sogar die Schafsmedien nach dem Unterwasseröl:

http://www.floridaoilspilllaw.com/cnn-based-on-what-admiral-said-is-this-thing-over-the-real-question-is-when-does-the-underwater-oil-rise-to-the-surface-video

Ansonsten: Schon vom Ölregen gehört?

Dazu gibt es jede Menge Material.

Das Corexit ist so toxisch (selbst wenn es sich noch nicht chemisch verändert hat, kann also noch schlimmer werden), dass man es nach Standardmethode mit 2,6 Teilen pro Milliarde als tödlich für marines Leben ansetzt.

Wenn Sie sich davon also einen Teil eines Fliegenschisses in ihr Mittagsweißbier tun, geht es Ihnen vielleicht zum Feierabend schon gar nicht mehr so gut.

Von dem Zeug hat BP Millionen Liter ausgebracht, um das Öl und damit die Entschädigungszahlungen unten zu halten.

Aber BP ist ja lieb, weil eine private Firma, ganz eigentümlich frei, so etwas zu tun.

Haderach, am 27. Juli 2010 um 13:34 ( Link )

@Magnus Goeller
Dank Saddam Hussein gibt es eine im Verhältnis Ölmenge / Gewässergröße viel dramatischere Ölverseuchung deren Folgen gut dokumentiert und erforscht sind.
Was soll' also Ihr ungläubiges Staunen?? Öl wird im Meerwasser sehr rasch abgebaut, der persische Golf hat sich rasch vollständig erholt - Sie können ja hinfahren und sich überzeugen. Das sind keine Mutmaßungen sondern Fakten.
Der Rest ist Propaganda der Ökofaschisten.

Magnus Goeller, am 27. Juli 2010 um 14:25 ( Link )

@ Haderach

Hat Saddam auch Corexit eingesetzt?

Zum Glück hatte er das Zeug nicht zur Verfügung.

Die kriminelle Energie BPs, jenes Unternehmens, das sein Nachbarland Iran, welches er mit Unterstützung der USA überfiel, lange ausgeplündert hatte, sogar einen Putsch beantragt, "erfolgreich", den Schah einsetzend, traue ich ihm durchaus zu.

Magnus Goeller, am 27. Juli 2010 um 14:40 ( Link )

@ Haderach

Hinter einem "Ökofaschismus", Marke Klimaschwindel z.B., stehen verlogene - ich sage es nicht, Netiquette - äh, Typen wie Al Gore, und dahinter müssen Sie nicht lange nach Goldman Sachs et al. suchen.

Das ist doch sonnenklar.

Ich empfehle Ihnen, auch wenn dies normalerweise an der Grenze der Statthaftigkeit liegt, auf einer Fremdseite so deutlich hinzuweisen, sich bei mir mal etwas umzutun, dort nachzulesen, was sich BP in Tateinheit mit der US-Regierung inzwischen so alles geleistet hat.

Eigentlich spottet das jeder Beschreibung; aber man versucht es manchmal trotzdem.

Bolkonskij, am 27. Juli 2010 um 15:19 ( Link )

@ Haderach - Danke, ich werde mal Freund Google damit füttern.

@ Magnus Goeller

Ich finde ihre Beiträge interessant, da sie oft eine weitere Sichtweise einbringen. Bedauerlich nur, dass sie nicht auf Polemik verzichten können. EF hat meiner Meinung nach mitnichten ein festes Meinungsbild (Private Firma = Gut), derlei Reflexe legen andere Protagonisten an den Tag.

In meinen Augen beleuchtet EF vielmehr (und dafür bin ich dankbar) die Geschehnisse von einer anderen Seite - nämlich einer, die ansonsten nirgendwo zu hören ist. Gerade dieser Mut die Dinge auch von einer anderen Seite zu sehen macht m. E. den Reiz an EF aus - auch wenn man zweifellos nicht jeden Beitrag voll unterschreiben möchte. Aber so ist das eben immer und bei jeder Publikation. Etwas mehr Gelassenheit - und wohlformulierte Beiträge bitte :-)

Magnus Goeller, am 27. Juli 2010 um 15:55 ( Link )

@ Bolkonskij

Danke für den Ordnungsruf.

Ich werde ihn, so gut ich es vermag, beherzigen.

Karl Röckl, am 27. Juli 2010 um 17:19 ( Link )

Das Corexit ist so toxisch (selbst wenn es sich noch nicht chemisch verändert hat, kann also noch schlimmer werden), dass man es nach Standardmethode mit 2,6 Teilen pro Milliarde als tödlich für marines Leben ansetzt.

2,6 Teile pro Milliarde, d.h. 2,6 ppb letale Dosis, das klingt für meine Ohren ziemlich viel, obwohl ich Toxikologie nur als Nebenfach hatte. Ich habe daher versucht Quellen für diese Zahlen zu finden. Die Angabe 2,6 ppm, d.h. 2,6 Teile pro Million (hört sich tausendmal harmloser an als „pro Milliarde“) findet sich bei den Infokriegern. Dort wir als Quelle nur auf Wikipedia verwiesen, also auf eine Homepage für Schwarmdummheit. Wikipedia verweist nur auf die Sicherheitsdatenblätter für Corexit ED9527A und Corexit ED9500A. Dort findet man offizielle Daten. Die Corexit-Gemische enthalten Propylenglycol und eine organische Sulfonsäure. Diese Inhaltsstoffe sind beispielsweise für die pharmazeutische Verwendung etc. völlig unbedenklich. Corexit ED 9527A enthält zusätzlich 2-Butoxyethanol, also HO-CH2CH2-O-C4H10. Die Formel sieht für Toxikologen harmlos aus und ist es auch! Die letalen Dosen findet man unter Punkt 12 des Datenblatts, z.B. für Schrimps 24,14 mg/l. Herr Goeller mag vielleicht nachrechnen wie viel man in den Golf von Mexiko schütten muss, um auf über 24 mg/l zu kommen. Aber bitte schnell rein schütten, das Zeug ist nämlich nicht stabil und wird biologisch abgebaut.

SPV, am 27. Juli 2010 um 18:16 ( Link )

Ausführliche Erläuterungen zur Thematik:

http://www.nachhaltigkeit.org/201005254823/natur-landwirtschaft/interviews/die-tiefsee-muss-geschuetzt-werden

@Karl Röckl:

2-Butoxyethanol = HO-CH2-CH2-O-C4H9

Wenn schon Strukturformeln, dann bitte richtig ;-)

Magnus Goeller, am 27. Juli 2010 um 19:06 ( Link )

@ Karl Röckl

Ich habe nur Abitur und drei Semester Biologie studiert und danach was anderes und überdies Corexit nicht selbst untersucht.

Die offizielle Zahl lautet aber seit Monaten auf 2,6 ppb, also parts per billion, also Teile pro Milliarde.

Wenn Sie das klariter korrigieren können, bin ich Ihnen dankbar, denn ich will meine Lesern jederzeit schnell davon unterrichten, wenn ich womöglich einer fortgesetzten Falschmeldung aufgesessen sein sollte.

Also bitte ich um gegründete Gegenrede.

SPV, am 27. Juli 2010 um 20:52 ( Link )

@Magnus Goeller

Ich könnte folgendes anbieten:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20602530

In der Tat erscheint ppb etwas hoch gegriffen.

Karl Röckl, am 27. Juli 2010 um 21:09 ( Link )

@ SPV

Sie haben natürlich Recht. Ich könnte jetzt behaupten, mein Tippfehler wäre ein Test gewesen, ob jemand mitdenkt. Aber es war leider nur ein Tippfehler. Schön, dass trotzdem jemand mitdenkt.

@ Magnus Goeller

Sofern sich die Artikel, die ich gefunden habe, eine Quellenangabe leisten verweisen sie auf den Wikipedia-Eintrag zu Corexit. Dort wird bezüglich der Toxizität auf die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter verwiesen: Corexit EC9527A und Corexit EC9500A

In diesen Datenblättern finden sich andere Zahlen als 2,6 ppb. Eine derartige Giftigkeit wäre absolut ungewöhnlich für eine solch einfache Zusammensetzung. Die Inhaltsstoffe sind einfach zu simpel um eine spezielle Rezeptorwechselwirkung aufweisen zu können. Die Reizwirkung bei humaner Schleimhaut und die Giftigkeit bei einzelnen Stadien bestimmter Meereslebewesen geht wohl nur auf die bekannte Emulgationswirkung zurück. Damit sollte Corexit genauso giftig oder ungiftig sein wie andere Emulgatoren. Das deckt sich mit den Angaben in den zitierten Sicherheitsdatenblättern. Stoffe mit Emulgationswirkung sind in jeder Zellwand in höherer Konzentration vorhanden.

Magnus Goeller, am 27. Juli 2010 um 21:11 ( Link )

@ SPV

Danke für den Link, der mir aber auch noch nicht alles erklärt.

Ich bin mir sicher, die Angabe von 2,6 parts per billion(!) mehrfach, auch in Schafsmedien (vielleicht liegt es ja daran...), als Standardzahl gelesen und gehört zu haben.

Ich grabe jetzt nicht im Archiv nach, eben weil ich mir dessen so sicher bin. Immer dieselbe Zahl.

Wenn das nicht stimmen sollte, tausendfach zu hoch, wäre ich mitsamt all derer ausgeschmiert worden.

Das wunderte mich nun auch nicht mehr.

Weshalb aber BP dem nie widersprochen haben sollte, die EPA und andere Involvierte und durch diese Zahl Inkriminierte, erschließt sich mir nicht.

Karl Röckl, am 27. Juli 2010 um 21:26 ( Link )

@ SPV

Der Pubmed-Eintrag beschreibt Dispergiermittel, die Nonylphenolethoxylat enthalten. Dieser Inhaltsstoff ist in keiner der gängigen Corexit-Versionen vorhanden:

Note that Corexit 9500, the currently used product, does not contain NPEs and did not show any ER activity.

„ER activity“ bezieht sich auf Aktivität am Östrogenrezeptor.

@ Magnus Goeller

Toxizitäten um 100 ppm sind praktisch 4000-mal niedriger als 2,6 ppb.

Karl Röckl, am 27. Juli 2010 um 21:30 ( Link )

Es muss natürlich heißen: ...sind praktisch 40000-mal niedriger...

Singaporean, am 27. Juli 2010 um 21:40 ( Link )

@Karl Röckl: Danke für ihre Rechercherarbeit.

Karl Röckl, am 27. Juli 2010 um 22:19 ( Link )

Einen Unterschied zwischen den Zahlen im Pubmed-Abstract und den Zahlen in den vorstehend zitierten Sicherheitsdatenblättern möchte ich noch darstellen: Die Untersuchungen zur Zytotoxizität bei Pubmed beziehen sich auf die Giftwirkung auf isolierte Zellen. Eine LC50 (letale Konzentration; 50%) von 100 ppm bedeutet, dass 50% der untersuchten Zellen bei einer Giftstoffkonzentration von 100 ppm absterben und die andere Hälfte überlebt. Dagegen beziehen sich die Zahlen in den Sicherheitsdatenblättern (siehe jeweils die Punkte 11 und 12) auf komplette Organismen. Ein Organismus verfügt natürlich über Stoffwechselmechanismen, die Stoffe entgiften oder so umwandeln können, dass diese schnell aus dem Organismus ausgeschieden werden, falls es den jeweiligen Giftstoffen überhaupt gelingt, in den Organismus, dessen Zellen oder die Zellzwischenräume zu gelangen. Ferner führt das Absterben einzelner Zellen nicht sofort zum Tod des gesamten Organismus. Vielmehr ist Zelltod in lebendigen Lebewesen ganz normal. Daher sind die in den Sicherheitsdatenblättern angegebenen Giftigkeiten viel geringer als die Giftigkeiten bei isolierten Zellen.

Magnus Goeller, am 28. Juli 2010 um 13:10 ( Link )

Hier ein US-Kongressabgeordneter, der davon spricht, dass all das Öl noch unter Wasser sei und nichts gelöst:

http://www.floridaoilspilllaw.com/congressman-bp-made-gulf-a-toxic-bowl-that-will-haunt-this-region-for-years-all-of-that-oil-is-still-under-the-surface-video

SPV, am 28. Juli 2010 um 20:32 ( Link )

@Karl Röckl

Danke für den Hinweis. Hatte aus Zeitmangel nur eine kurze Schlüsselwortsuche (Corexit) bei Pubmed gemacht und den Abstract überflogen. Dachte daher die Studie bezog sich ausdrücklich auf Deepwater Horizon - der Zwischenfall war stattdessen wohl eher das "Zugpferd".

Schade eigentlich. Entsprechende (Feld)studien bezüglich Corexit werden aber sicherlich bald zugänglich, um dem Ganzen mal einen positiven Aspekt abzugewinnen...

Magnus Goeller, am 28. Juli 2010 um 21:36 ( Link )

@ SPV

Na Sie haben ja wirklich einen skurrilen, geradezu britischen Humor, das muss ich Ihnen lassen.

Bald wird es also bessere Feldstudien über Corexit geben: da müssen wir BP ja geradezu noch dankbar sein, dass die der Wissenschaft dergestalt auf die Beine helfen.

Vielleicht sollte man hier bei ef noch ein Spendenkonto für diese zu unrecht so viel gescholtenen Philanthropen einrichten, ein virtuelles Sammelbüchschen.

Auf diesen Faden hätte ich mich vielleicht gar nicht erst einlassen sollen.

SPV, am 29. Juli 2010 um 11:42 ( Link )

@Magnus Goeller

"Bald wird es also bessere Feldstudien über Corexit geben: da müssen wir BP ja geradezu noch dankbar sein, dass die der Wissenschaft dergestalt auf die Beine helfen."

Wo denken Sie hin? Das Leck war ja nicht BP´s Intention - das kostbare Öl... Wenn Sie das Loch allerdings absichtlich gemacht hätten... okay, okay, ich hör jetzt auf... ;-)

Magnus Goeller, am 29. Juli 2010 um 14:12 ( Link )

Hier noch einmal ein Video, in dem nicht das erzählt wird, was manche hier meinen:

http://www.floridaoilspilllaw.com/alert-senior-epa-analyst-feds-think-public-cant-handle-the-truth-about-toxic-dispersants-video

Vielleicht ist der Mann ja auch einer der zahlreichen Wirrköpfe, die einfach nicht einsehen wollen, dass das Problem gelöst sei.

@ SPV

Die Fehler wurden so konsequent gemacht, bis hin zur Abstellung von Alarmanlagen, dass ich mich mindestens nicht über Leute wundere, die Absicht unterstellen.

So fortgesetzt saudumm zu sein, das ist wahrlich eine technische Pionierleistung erster Güte.

"Therein BP is kind o' supernatural.

First they tried to ruin Iran; they got pretty far with that; now they get it really done with taking down the USA."

Ich weiß nicht mehr so genau, wer das Obige sagte; war das ich?

Karl Röckl, am 29. Juli 2010 um 22:42 ( Link )

@ SPV

Ich wollte Ihre Quelle nicht schlecht machen sondern nur die unterschiedliche Datenbasis herausstreichen. Ich finde Ihre Quelle sogar ziemlich gut. Im Prinzip ist es nicht verkehrt Zytotoxizitäten (d.h. isolierte Zellen) und nicht die Giftigkeit für Organismen zugrunde zu legen. Schließlich stehen Einzeller am Anfang der Nahrungskette im Meer.


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