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Waffenurteil in den USA: Auf Knopfdruck Vorurteilevon Jörg Janssen US-Richter bestätigen Grundrecht auf Mittel zum Selbstschutz und der Deutsche Medien-Lamestream riecht Blut „Da eine gut ausgebildete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates erforderlich ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“ So lautet der zweite Zusatzartikel zur US-Verfassung. Um diesen Zusatzartikel ging es in einem Urteil, welches das US-Verfassungsgericht fasste. Mit knapper Mehrheit, nämlich mit fünf gegen vier Stimmen, bestätigten die Richter das Recht des friedlichen Bürgers, sich zu bewaffnen. Im zivilisierten Europa steht die veröffentlichte Meinung schon lange fassungslos vor dem Bild bewaffneter Zivilisten in den USA. Ist nicht die Gewaltkriminalität in den USA ungewöhnlich hoch? Sind bewaffnete Gangs in amerikanischen Innenstädten wie z.B. New York City, Chicago, Los Angeles und Washington D.C. nicht zum unbeherrschbaren Problem geworden? Der deutsche Mainstream ist jetzt wieder in Aufruhr: „Grundrecht auf Wildwest-Verteidigung“ titelt der "Spiegel" (Pitzke 2010), „Lebensgefährlicher Richterspruch“ die "Süddeutsche Zeitung" (Wetzel 2010). Den USA drohe ein „Kulturkrieg", während die Waffenlobby frohlocke, so der "Spiegel". Die "Süddeutsche" beginnt ihren Kommentar mit einer Aufzählung von Opfern Krimineller, die sich ihre Waffen illegal verschafft hatten. Der Mainstream übersieht jedoch das besondere an diesem Urteil. Es ist eben nicht dessen Ergebnis, dass es den zweiten Zusatzartikel auch für die Staaten und Counties für bindend erklärte. Das besondere an dem Urteil ist, dass es überhaupt gefällt wurde. Der besagte zweite Zusatzartikel steht zwar noch in den Gesetzesbüchern, er wird allerdings ignoriert. Würde er respektiert, müssten über 20.000 lokale und nationale Waffengesetze auf den Müll geworfen werden, und die riesige sie durchsetzende Behörde BATFE ebenfalls. Man muss sich die Prioritäten und das Weltbild der Politik nicht lange vergegenwärtigen, um zu dem Schluss zu gelangen, wie diese zu bewaffneten Bürgern stehen. Die US-Verfassungsrichter wurden ebenso wie die deutschen Bundesverfassungsrichter zu Instrumenten der Politik. Bereits Präsident Wilson bemerkte einst zufrieden, „der Krieg zwischen den Staaten (der Sezessionskrieg, Anm. des Autors) (…) schrieb diesen Grundsatz fest, dass die Bundesregierung durch ihre Gerichte die letzte Richterin ihrer eigenen Macht ist.“ Die US-Verfassungsrichter fällten kaum je eine Entscheidung entgegen der Vorstellungen der Politik, seit Präsident Franklin D. Roosevelt den US-Verfassungsrichtern drohte, bei unwillkommenen Urteilen einfach neue, zusätzliche Richter zu ernennen, die in seinem Sinne entschieden. Empirie: Würden Gewaltverbrechen nicht sprunghaft steigen, gerade in bereits jetzt von Verbrechen gebeutelten Vorstädten? Nun hat also das US-Verfassungsgericht gegen die Politik entschieden, und das ausgerechnet zum Thema Waffenrecht. Und wie immer, wenn die Rede auf eine Liberalisierung der Waffengesetze kommt, wuchert die Phantasie der Bedenkenträger. Wer sich als Verteidiger des Rechts jeden friedlichen Menschen auf Bewaffnung zu erkennen gibt, der muss auf wilde Spekulationen gefasst sein. Mehr noch, er wird auf einen grundsätzlichen Unwillen stoßen, sich diese Vorurteile durch Tatsachen nehmen zu lassen: Wollen wir etwa Verhältnisse wie im Wilden Westen? Was ist mit Kindern, die in einer Gesellschaft bewaffneter Erwachsener aufwüchsen? Was ist mit den vielen Amokläufen in den USA? Wollen wir wirklich, dass Kriminelle sich Waffen so leicht verschaffen können? Was soll so etwas nützen; wären bewaffnete Opfer in einer Konfrontation nicht rettungslos überfordert? Unsere Vorstädte, in denen jetzt schon die Kriminalität kaum beherrschbar geworden ist: Würden die nicht erst recht zu Sperrgebieten werden? Würden Gewaltverbrechen nicht sprunghaft steigen? Wo mehr Waffen sind, steigt doch auch das Missbrauchspotential! Dies alles sind Fragen, die schon empirisch beantwortet wurden. Nehmen wir die Angst, die Gewaltkriminalität würde sprunghaft steigen: Dies wurde beispielsweise durch Lott und Mustard im Jahre 1997 untersucht. Diese betrachteten sämtliche Counties und Städte der USA hinsichtlich der Auswirkungen von Liberalisierungen der Waffengesetze. In jedem Fall ging die Gewaltkriminalität statistisch signifikant zurück, oft sogar entgegen des vorangehenden Trends. Lott und Mustard fanden dabei, dass gerade in städischen Gebieten, wo die Rate der Gewaltkriminalität am höchsten ist — und ironischereise der Ruf nach Entwaffnung der potentiellen Opfer am lautesten — Gewaltverbrechen nach Liberalisierung der Waffengesetze am deutlichsten zurückgingen: Bei Counties mit mehr als 200.000 Einwohnern fiel beispielsweise die Mordrate um 13 Prozent, die Rate der Vergewaltigungen um 7 Prozent (Lott 1998a). Wie es scheint, wirkt es abschreckend auf Verbrecher, mit wehrhaften vermeintlichen Opfern rechnen müssen. Gleichzeitig scheinen gesetzestreue Opfer durch bloßen Waffenbesitz nicht zu Verbrechern zu werden. In einer Konfrontation wären bewaffnete Opfer doch rettungslos überfordert! Dass insgesamt der Nutzen privaten Waffenbesitzes den Schaden bei weitem überwiegt, ist ebenfalls empirisch gesichert, etwa durch die Arbeit Gary Klecks aus dem Jahre 1991. Und zwar nicht nur indem die Waffe bei einer Konfrontation abgefeuert (jährlich ca. 1.500 Fälle) oder entblößt wird (zwischen 1.500.000 und 2.500.000 Fälle). Sogar die bloße Möglichkeit, auf ein bewaffnetes Opfer zu treffen, schreckt Gewalttäter ab. Für diese Arbeit erhielt Kleck übrigens 1993 den „Hindelang Award", die höchste Auszeichnung der American Society for Criminology für den wichtigsten Beitrag zur Kriminologie der vorangehenden drei Jahre. Fälle von Missbrauch durch legale Waffenbesitzer sind so selten, dass sie weder in den USA heute (Kleck und Gertz 1995), in der Schweiz vor 1999 noch in Deutschland vor 1972 eine nenneswerte statistische Bedeutung gehabt hätten. Aber was ist mit den Toten und Verletzten, wenn der sich wehrende Bürger irrt? In etwa zwei Prozent der vorgenannten 1.500 Fälle wurde die Waffe in einer irrtümlich angenommenen Notwehrlage abgefeuert. Hinter jedem dieser etwa 30 Fälle steht eine persönliche Katastrophe, sowohl für das Opfer wie für den Täter. Doch zum Vergleich: Polizisten feuern in den USA ihre Waffen etwa 600mal im Jahr in Notwehr oder Nothilfe ab, aber in 10 Prozent der Fälle irrtümlich. Es ist also unwahrscheinlicher, durch einen bewaffneten Zivilisten ungerechtfertigt an- oder erschossen zu werden. In Florida ist es beispielsweise wahrscheinlicher, durch ein Krokodil gebissen zu werden. Die Kosten-Nutzen-Rechnung — so man sich auf so etwas einlässt — ist eindeutig. Wollen wir wirklich, dass Kriminelle sich Waffen so leicht verschaffen können? Oft behaupten Bedenkenträger, dass Kriminelle sich erst durch Liberalisierungen mit verbotenen Dingen wie Waffen versorgen könnten. Doch tatsächlich sind illegale Waffen ebenso unschwer zu erhalten wie Drogen, wenn die Hehler erst einmal Vertrauen gefasst haben. Zweitens kann man als Krimineller auch in den USA nicht einfach in einem Waffenladen einkaufen gehen. Kriminelle versorgen sich in keinem Land — ob nun mit liberalen oder restriktiven Waffengesetzen — auf dem legalen Markt. So stellte das FBI fest, dass Kriminelle, die Polizeibeamte mit Waffen angriffen, sich diese Waffen durchweg illegal beschafft hatten (Pinizzotto et al 2006). Der Bericht schließt trocken: „(Keiner dieser Verbrecher wurde) durch irgendein Gesetz zurückgehalten — Bundes-, Staats- oder lokales — welches jemals in Kraft gesetzt wurde um Waffenbesitz zu verhindern.“ Weniger trocken formulierte es ein Krimileller, der für die Studie befragt wurde: „Alle diese Politiker schreien nach neuen Waffengesetzen, neuen Waffengesetzen. F… die Waffengesetze. Ich gab nie einen Sch… auf die Waffengesetze in den Büchern. Und die 8.000 neuen Waffengesetze hätten absolut überhaupt keinen Unterschied darauf gemacht, dass ich mir eine Waffe beschafft hätte. Warum? Weil ich niemals in ein Waffengeschäft oder eine Waffenmesse oder ein Pfandhaus oder sonstwo, wo Schusswaffen legal gekauft und verkauft werden ging und eine Waffe mitgenommen hätte, nie!" In Großbritannien sind die Gesetze gegen privaten Waffenbesitz sogar noch restriktiver als bei uns; seit 1997 müssen die Schiesssportler der britischen Olympiamannschaft zum Training ins Ausland reisen. Vorbestrafte Kriminelle können sich erst recht nicht eine Waffe aus einem legalen Markt verschaffen. Warum, wenn tatsächlich der legale Waffenmarkt den illegalen Schwarzmarkt füttere, konnte dann der illegale Schusswaffenbesitz in Großbritannien überhaupt steigen? „Eine andauernde parlamentarische Untersuchung über die steigende Zahl von Schwarzmarkt-Waffen kam zu dem Schluß, dass mehr als drei Millionen illegale Schusswaffen in Umlauf sind — doppelt soviele wie noch vor zehn Jahren,“ so der Observer bereits vor zehn Jahren, „und dass Kriminelle mehr willens sind als zuvor, sie einzusetzen.“ (Thompson 2000) Was ist mit den vielen Amokläufen in den USA? Amokläufe in den USA machen auch bei uns große Schlagzeilen. Beispielsweise das Schulmassaker von Columbine im Jahre 1999, das der amerikanische Regisseur Michael Moore in seinem Film „Bowling for Columbine“ ikonisierte. Amokläufe finden in den USA überall dort statt, wo die Täter nicht mit effektiver Gegenwehr durch bewaffnete Bürger rechnen müssen. Waffenverbote verhinderten nirgends diese Bluttaten, sondern die Notwehr der Opfer (Zimrig 1968, 1981). Der Kriminologe William Landes stellte fest, dass die Zahl der Opfer öffentlicher Amokläufe dort am größten ist, wo die Politik dem friedlichen Bürger das Tragen von Waffen verbietet. Mit Einführung liberaler Gesetze, die jedem Bürger ermöglichen, eine Waffe zu tragen, sank diese um durchschnittlich 69% (Lott und Landes 1997). Dagegen häuften sich in den USA die Schulmassaker, nachdem die Politik 1995 dem Land den Gun Free School Zones Amendement Act bescherte. Dies ist ein typisches Beispiel für ein Gesetz, das gut gemeint war, aber ohne Verstand beschlossen wurde: Es garantiert Amokläufern, innerhalb eines Umkreises von einer halben Meile um Schulen keinen Widerstand durch bewaffnete gesetzestreue Bürger befürchten zu müssen. Der unmittelbare Vergleich zwischen einer Gesellschaft, die zwangsweise friedliche Erwachsene entwaffnet und einer, in der Erwachsene als solche Waffen tragen können, zeigen zwei Vorfälle aus den USA und Israel: Im Juli 1984 richtete ein Amokläufer in einem Imbissrestaurant in San Ysidro, Kalifornien, ein Blutbad an, in dem 21 Menschen starben. Der Täter wartete danach am Tatort auf das Eintreffen der Polizei und starb im anschließenden Feuergefecht. In Kalifornien ist der private Waffenbesitz praktisch verboten, die Opfer waren dem Täter, wie dieser wusste, völlig wehrlos ausgeliefert. Warum verlief dieses Massaker ganz anders als ein anderer Zwischenfall aus dem gleichen Jahr (zitiert aus Lott 1998): „Mit Bezug auf das Massaker in einem McDonalds Restaurant in San Ysidro, Kalifornien im Juli 1984 beschrieb der israelische Kriminologe Abraham Tennenbaum, was sich an einem geschäftigen Platz in Jerusalem einige Wochen vor dem Kalifornischen McDonalds-Massaker zugetragen hatte: 'Drei Terroristen, die versuchten, in die Menge mit Maschinengewehren zu feuern, konnten nur ein Opfer töten bevor sie von Israelis niedergeschossen wurden, die Waffen tragen dürfen. Als er der Presse am nächsten Tag vorgestellt wurde, beklagte sich der überlebende Terrorist, dass seine Gruppe sich nicht dessen bewusst war, dass israelische Bürger bewaffnet sind. Die Terroristen hatten geplant, eine Folge von stark besuchten Plätzen mit Maschinengewehren zu beschießen, da sie dachten, sie könnten entkommen, bevor Polizei oder Armee eintreffen können, um sie sich vorzunehmen.'“ In Israel hat man Erfahrung damit, was wirklich gegen Amokläufer hilft: In den 1970ern war das Land Schauplatz besonders unmenschlicher Angriffe palästinensischer Terroristen auf israelische Schulkinder. Das letzte dieser Massaker war das Ma'alot Massaker. Der Leser wird niemals erraten, was Lehrer und Eltern seit diesem Massaker tragen durften — worauf der Spuk von einem Mal auf das andere aufhörte. Amokläufer suchen sich einfache Ziele aus. Die Erwartung, ein lebensmüder Gewalttäter würde sich stattdessen an Gesetze halten, ist noch nicht einmal naiv. Was ist mit Kindern, die in einer Gesellschaft bewaffneter Erwachsener aufwüchsen? Wenn man die Bedenkenträger so richtig mit Tatsachen ärgern möchte, dann mit folgender: Bei Minderjährigen kann man sogar feststellen, dass rechtzeitige Schulung im Umgang mit Waffen — etwa im Rahmen des Schießsports und am besten durch die eigenen Eltern — die Wahrscheinlichkeit späterer Kriminalität signifikant reduziert (o.V. 1995). Und der angeblich so „Wilde Westen“? Der war durch erstaunlich geringe Gewaltkriminalität gekennzeichnet (siehe z.B. Dykstra 1968 und Hollon 1976) — wenn man von den Verbrechen der Vertreter des Staates absieht, beispielsweise Shermans „March to the Sea“ oder später in den Indianerkriegen. Es gibt keinerlei empirische Belege für die Vermutung, durch Waffenverbote ließe sich Gewaltkriminalität eindämmen. Die Wirklichkeit bestätigt das Gegenteil: Legaler Waffenbesitz verhindert Gewaltverbrechen. Wenn sich jemand zu unsicher fühlt und keine Waffe zu führen wünscht, dann ist dies sein gutes Recht. Anderen den gleichen Verzicht aufzuzwingen ist es nicht. Es ist unverantwortlich: Die Gefahr, die von Gewohnheitsverbrechern ausgeht, ist alltäglich. Die Gefahr, die von einem gesetzestreuen, sachkundigen Waffenbesitzer ausgeht, ist praktisch nicht existent. Jeder, der Verbote gegen ihn betreibt, opfert andere Menschen seiner Irrationalität. Naturrecht auf Selbstschutz und die Mittel dazu Der gesellschaftliche Nutzen liberaler Waffengesetze ist empirisch belegt. Doch solche Überlegungen gehen an der Sache vorbei: Unsere Rechte erwachsen nicht aus Nützlichkeitserwägungen der Politik. Vielmehr besitzt jeder einzelne von uns von Natur aus die gleichen Rechte auf Freiheit, Leben und Eigentum. Dagegen ist ein „Recht“, für dessen Gewährung man eine Notwendigkeit nachweisen muss, kein Recht mehr. Es ist eine ebenso rasch gewährte wie entzogene Gnade. Gerade Journalisten auch des Mainstream sollten wissen: Ein Recht können wir unseren Mitmenschen nicht allein verweigern, weil wir es selber nicht für notwendig halten. Auch unser Unbehagen ist kein ausreichender Grund. Dieses Bewusstsein um die natürlichen Rechte stammt aus der Aufklärung, siehe besipielsweise John Lockes „Of Civil Government“. Sie steht bis zu diesem Tag im Konflikt mit der Vision des Absolutismus, welcher den Zweck des Individuums allein im Erhalt der Gesellschaft sieht. Zu den wichtigsten unserer Naturrechte zählt das Recht auf Selbsterhaltung (etwa bei Montesquieu 1748), und die Aufklärer erkannten ganz selbstverständlich, dass aus diesem Recht auch das Recht auf die Mittel zu dessen Durchsetzung folgt. Das moderne europäische Strafrecht beruht auf dieser Naturrechts-Idee. Sein Begründer, Cesare Beccaria, bekräftigte ausdrücklich das Recht des einzelnen, sich Waffen zu seinem Schutz zu verschaffen (Beccaria 1764). Folgende Erkenntnis kann somit geradezu als Lackmustest dienen, um den aufgeklärten Menschen vom Untertanen zu unterscheiden: Wo der Besitz von Waffen gesetzestreuen Bürgern verboten wird, werden nur noch Kriminelle bewaffnet sein. Oder wie bereits Thomas Paine wusste: „Der gute Mensch (hat) sowohl das Recht als auch das Bedürfnis auf Waffen (...). Kein Gesetz kann den Eindringling und Plünderer davon abhalten, sich Waffen zu verschaffen. (Deswegen könne es) nur unglücklich enden, wo der (rechtschaffene Bürger) derer beraubt werde: Der Schwache würde zur Beute des Starken.“ Wer seinen Nachbarn unter Gewaltandrohung zwingt, auf diese Mittel zu verzichten, hat keinen Anspruch auf moralische Anerkennung. Auch wer diesen Zwang an den Staat delegiert, ist keinen Deut besser. Das sind alles andere als abstrakte Ideen. Es gibt zahllose gesetzestreue Menschen, denen ihre Waffe das Leben rettete. Etwa in den folgenden Beispielen: „Als Taxifahrer Thomas Ristics aus Scranton, Pennsylvania zu einer zweiten Fahrt geschickt wurde, hielt ihm der Mann der sich bereits an Bord befand eine Pistole an den Kopf und sagte 'Du hältst nirgendwo.' Um sein Leben fürchtend zog Ristics den .357 Mag. Revolver, zu dessen Führen er lizenziert ist, und feuerte dreimal, wobei er den Mann verletzte. Ristics riskierte anschließend, in einer Einbahnstraße gegen die Richtung zu fahren, um in einem nahe gelegenen Krankenhaus Hilfe für seinen Angreifer zu finden.“ (The Tribune, Scranton, PA, 11. Februar 1998) „Der Angriff am Mittwoch ereignete sich ungefähr um sieben Uhr abends, als ein Mann die Waschküche eines Wohnhauses in Block 100 der Gable Avenue betrat, eine Frau die sich dort aufhielt, schlug und sie zwang, sich teilweise zu entkleiden bevor er von einem anderen, mit einer Schusswaffe bewaffneten Mann gestellt wurde.“ (Vallejo Times Herald, Kalifornien, 29.12.2006) Auch bei uns sind Gewaltverbrechen leider alltäglich. Doch welchen unausweichlichen Ausgang nehmen Angriffe wie oben bei uns? Mit welchem Recht zwingen wir den Taxifahrer im ersten Fall oder den fremde Helfer im zweiten Fall, entweder zu Opfern oder zu Rechtsbrechern zu werden? Das Misstrauen moderner Untertanen gegenüber solchermaßen bewaffneten Bürgern findet man wortgleich in den Schriften der Absolutisten wieder. So erklärte Bodin, ein Anhänger des Elitismus Platos und einer der ideologischen Verteidiger des Absolutismus: „Die Ursache einer endlosen Zahl von Verbrechen (ist) jener, welcher ein Schwert, einen Dolch oder eine Pistole trägt“ (Bodin 1576). Die Bürger sollten daher im Interesse des Allgemeinwohls auf Waffen verzichten. Das ist heute wie damals völlig unlogisch: Mit Gesetzen soll das Wohlverhalten von Menschen erzwungen werden, denen man unterstellt, diese hielten sich ohne Zwang nicht an Gesetze. Zu viele sehen in ihrem friedlichen, gesetzestreuen Nachbarn, der sich zu seinem Schutz bewaffnen möchte, nur den künftigen Verbrecher. Dieses Zerrbild, nach dem wir einander misstrauen ist der Erfolg der Gegenaufklärer. Glücklicherweise lässt es sich umkehren: Durch Tatsachen statt Vorurteile und Denken statt Furcht. Die Furcht vor der Waffe in der Hand eines freien Mannes ist nicht nur das Kennzeichen der Tyrannei; es ist das Kennzeichen der selbstgewählten Knechtschaft. _____InternetLiteraturCesare Beccaria (1764): Dei Delitti i delle Pene. 1764. ("Gesetze, welche das Tragen von Waffen verbieten (...) entwaffnen nur jene, welche weder geneigt noch entschlossen sind, Verbrechen zu begehen. (...) Solche Gesetze verschlimmern die Dinge für die Überfallenen und machen sie besser für die Angreifer; sie helfen eher Morde zu fördern als sie zu verhindern, denn ein unbewaffneter wird mit größerer Sicherheit angegriffen als ein bewaffneter Mann.") Jean Bodin (1576): Six livres de la republique. Paris, 1576 Robert A. Dykstra (1968): The Cattle Towns: A Social History of the Kansas Cattle Trading Centers. New York: Alfred A. Knopf, 1968. - ISBN W. Eugene Hollon (1976): Frontier Violence: Another Look. Oxford: Oxford University Press, 1976 - ISBN 0195020987 G. Kleck (1991): Point Blank: Guns and Violence in America. Hawthorne, N.J.:Aldine de Gruyter, 1991 - ISBN 0425113299 G. Kleck, M. Gertz: Armed Resistance to Crime: The Prevalence and Nature of Self-Defense with a Gun. J. of Criminal Law and Criminology, v.86,1 (1995): 150-187 John R. Lott, David B. Mustard (1997): Crime, Deterrence, and Right-to-Carry Concealed Handguns. Journal of Legal Studies 26 (Januar 1997) John R. Lott (1998a): More Guns, Less Crime: Understanding Crime and Gun-Control Laws. Chicago: Univ of Chicago Press, 1998 - ISBN: 0226493636 John R. Lott (1998b): The Concealed-Handgun Debate. Journal of Legal Studies 27 (1998): 221 John R. Lott, W.M. Landes (1997): Multiple Victim Public Shootings, Bombings, and Right-to-Carry Concealed Handgun Laws. Chicago: Univ. of Chicago Law School, 1997 Charles-Louis Baron de Montesquieu (1748): Vom Geist der Gesetze. 1748; ("Wer könnte nicht sehen, daß die eigene Verteidigung eine Pflicht ist, allem Gesetz übergeordnet?" zitiert nach ??) Anthony J. Pinizzotto, Edward F. Davis, and Charles E. Miller III (2006): Violent Encounters: Felonious Assaults on America’s Law Enforcement Officers. Washington DC: U.S. Department of Justice, Federal Bureau of Investigation, 2006. ("(Keiner dieser Verbrecher wurde) durch irgendein Gesetz zurückgehalten — Bundes-, Staats- oder lokales — welches jemals in Kraft gesetzt wurde um Waffenbesitz zu verhindern.") o.V. (1995): NCJ-143454: Urban Delinquency and Substance Abuse. Washington DC: U.S. Department of Justice, National Institute of Justice, Office of Juvenile Justice and Delinquency Prevention, 1995. ("The socialization into gun ownership is also vastly different for legal and illegal gunowners. Those who own legal guns have fathers who own guns for sport and hunting. On the other hand, those who own illegal guns have friends who own illegal guns and are far more likely to be gang members. For legal gunowners, socialization appears to take place in the family; for illegal gunowners, it appears to take place 'on the street.'") Tony Thompson (2000): One in three young criminals is armed. In: The Observer,(3.9.2000) Zimrig (1968): Is Gun Control Likely to Reduce Violent Killings? 35 Univ. Chi. Law Rev. 721 (1968) Zimrig (1981): Controlling Guns. Nat. Law J., 13. Apr. 1981, 14 01. Juli 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. 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Wahrscheinlich gäbe es die Grünen nicht, wenn die betreffenden Personen sich einmal empirischen (ungefälschten) Fakten widmen würden. Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 13:14 ( Link ) Ich schätze mal, Sie wollten sagen: "um Staatssklaven zu entwaffnen und deren Aufstand im Ansatz zu verhindern". @ U: Haar genau.
Wahrscheinlich gäbe es die Grünen nicht, wenn die betreffenden Personen sich einmal empirischen (ungefälschten) Fakten widmen würden. @ tst: Waren sie schon mal in einer Sekte oder besser noch: Mitglied der Grünen? . Die selektive Wahrnehmung einer Claudia Roth könnten noch nicht mal äusserste Dis-Stress-Wahrnehmungen der sozialen Realität aufweichen geschweige denn revidieren. Also im Sinne einer persönlichen Selbsterfahrung. Konkret: Ich kannte ein Mit-Mitglied der Grünen, das wohnte in einem damals noch (Anfang 90er) Stadtteil Darmstadts das zwar als sozialer Brennpunkt verschrien, aber eben noch nicht so einseitig ethnisch strukturiert war wie heute. Dort wohnte er und wurde von Marrokanern ausgeraubt und übelst verprügelt (2 Wochen Krankenhaus). Am hellichten Tag. Glauben Sie, dieser Mann hat seine Ansichten revidiert oder nur relativiert? Pustekuchen. Er ist halt auf ein Dorf in den Odenwald umgezogen. Da ist das Problem. Die Wahrnehmungsfähigkeit der gesellschaftlichen Realität. Henry, am 01. Juli 2010 um 13:30 ( Link ) Hervorragender und sehr klar geschriebener Artikel! topal, am 01. Juli 2010 um 15:03 ( Link ) Ein hervorragender Artikel, der auch mit Evidenz argumentiert. uranium, am 01. Juli 2010 um 17:04 ( Link ) Sehr guter Artikel. Ich würde mir wünschen, dass auch im Heft der Waffenbesitz öfter thematisiert wird. Es muss eine neue europäische "Waffenlobby" geschaffen werden. Jochen Trebmann, am 01. Juli 2010 um 18:09 ( Link ) Liebe Leute von ef! ef-online benötigt jetzt aber langsam mal Manuskripte und Lektoren. Was hier von den Autoren teilweise an Orthographie abgeliefert wird, so gut und richtig die Beiträge auch sein mögen, schadet langsam aber sicher dem Ruf der Online-Ausgabe. Jetzt, wo immer mehr hier lesen, darf man das Thema nicht weiter unterschätzen. Robert K., am 01. Juli 2010 um 18:49 ( Link ) Dies alles sind Fragen, die empirisch beantwortet wurden. Nehmen wir die Angst, die Gewaltkriminalität würde sprunghaft steigen: Dies wurde beispielsweise durch Lott und Mustard bereits im Jahre 1997 untersucht. Diese betrachteten sämtliche Counties und Städte der USA auf die Auswirkungen von Liberalisierungen der Waffengesetze Empirisch ist der Zusammenhang zwischen Waffenbesitz und Gewaltkriminalität untersucht. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17070975 Robert K., am 01. Juli 2010 um 19:22 ( Link ) Jesus von Nazaret hat in der Bergpredigt Gegengewalt zur Selbstverteidigung abgelehnt und stattdessen Feindesliebe geboten (Mt 5,38–48 EU): „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn! Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin. Will jemand mit dir rechten und dir deinen Rock nehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Nötigt dich jemand, eine Meile weit mitzugehen, dann geh zwei mit ihm. Wer dich bittet, dem gib; wer von dir borgen will, den weise nicht ab.“ „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet, der seine Sonne aufgehen lässt über Böse und Gute, und es regnen lässt über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr nur jene liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das gleiche nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Freunde grüßt, was tut ihr da Besonderes? Tun das gleiche nicht auch die Heiden? Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ Wo sind eigentlich die Herren Gärtner und Kissler? Keine Genehmigung von Meinungsministerium (ef- Redaktion)? :-)) Henry, am 01. Juli 2010 um 19:45 ( Link ) @ Robert K.: Robert K., am 01. Juli 2010 um 20:21 ( Link ) Deshalb möchte ich trotzdem nicht mich oder meine Familie abschlachten lassen. Auch will ich anderen nicht das Recht zur Selbstverteidigung absprechen. Jesus Christus hat sich dazu ganz eindeutig geäußert: Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin. Wie interpretieren Sie als Christ diese Worte? Gelten die nur Sonntagvormittags? Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 20:46 ( Link ) "Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert." - Matthäus 10,34 Und nu, Bruder Robert? (Schwerter waren in der damaligen Zeit Soldaten vorbehalten und sehr teuer. Vergleichbar heute mit einer Maschinenpistole oder einem Sturmgewehr. Mir würde für den täglichen Gebrauch sowas vollkommen reichen: Ruger LCR 5 rounds .38 special snubnose conceiled carryage revolver. Leicht, narrensicher, führig, ausreichend, kein aussenliegender Hahn mit dem der beim Ziehen in der Kleidung verhaken kann, Double Action Only, Sicherung überflüssig. Mehr braucht man nicht. Robert K., am 01. Juli 2010 um 21:18 ( Link ) Wie interpretieren Sie denn Matthäus 10,34? Robert K., am 01. Juli 2010 um 21:28 ( Link ) Man denke an auch die vielen Gelegenheiten, bei denen Jesus mit seinem sehr teuren Schwert sich gegen Verbrecher zur Wehr setzte... Helfen Sie mir bitte doch mal mit der Bibelstelle aus, Bruder Olaf. uranium, am 01. Juli 2010 um 21:32 ( Link ) Sich selbst nicht zu verteidigen ist die eigene Entscheidung. Es anderen Leuten zu verbieten jedoch ganz etwas anderes. Von daher ist ein Waffenverbot moralisch ohnehin nicht haltbar. SHSH, am 01. Juli 2010 um 21:36 ( Link ) die Bibel ist grundsätzlich ein recht sozialistisches, antiindividuelles Werk, aber wie alle Hermeneutiker deuten sich auch die Libertären das zurecht, was Ihnen eben in den Kram passt. Wer den heute populärsten Götzen durchschaut hat und sich zusätzlich nicht des "Werte"-Nihilismus verdächtig machen will, giert nach Kompensation und traditioneller Orientierung. Nur so kann ich mir die signifikante Religiosität der libertären Szene erklären. Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 21:48 ( Link )
Das war Petrus. Die beiden Bibelstellen widersprechen sich diametral: Er ging mit dem Schwert dazwischen und hackte einem Pharisäer ein Ohr ab ... in einer Stelle heilte der HERR das Ohr wieder an, in der anderen Stelle nicht. Ich rate zur revidierten Elberfelder oder zur Menge / Schlachter-Übersetzung in solchen Fragen, sie geben den Urtext sehr viel genauer wieder. Alles Töten zur Verbreitung des Glaubens / bei der Mission ist strikt abzulehnen, und in diesem Zusammenhang gelten auch die von Dir gebrauchten Bibelzitate.. Nirgends steht im Wort, das man sich nicht verteidigen darf. Beachte bitte auch die Unterschiede im griechischen und aramäischen Urtexten zwischen "töten" und "morden"! Robert K., am 01. Juli 2010 um 21:50 ( Link ) Was bedeutet dann: „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn! Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin. Will jemand mit dir rechten und dir deinen Rock nehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Nötigt dich jemand, eine Meile weit mitzugehen, dann geh zwei mit ihm. Wer dich bittet, dem gib; wer von dir borgen will, den weise nicht ab.“ ? Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 21:56 ( Link ) Wie interpretieren Sie denn Matthäus 10,34? Die Welt, die den heiligen Geist nicht hat und alle Dinge fleischlich beurteilt, wird Christen immer verfolgen. Deutlicher wird das in Lukas 12, 50-53: Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung. Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 21:59 ( Link ) Robert, überweist Du mir Dein gesamtes Geld auf mein Konto? Dein Auto könnte ich auch gebrauchen. So etwas könnte ich von Dir verlangen, wenn ich fleischlichen Sinnes wäre. Henry, am 01. Juli 2010 um 22:08 ( Link ) @ Robert K.: Robert K., am 01. Juli 2010 um 22:25 ( Link ) Die Welt, die den heiligen Geist nicht hat und alle Dinge fleischlich beurteilt, wird Christen immer verfolgen. Du redest drumrum. Was sagt Jesus in der Bergpredigt zu Gewalt? Singaporean, am 01. Juli 2010 um 22:29 ( Link ) @ Olaf Janowski: Der Revolver wäre sicherlich eine sehr gute Wahl. Der Anblick dieser Waffe hat mein Herz jedoch höher schlagen lassen. So stelle ich mir eine wehrhafte Demokratie vor. Robert K., am 01. Juli 2010 um 22:31 ( Link ) die Bibel ist grundsätzlich ein recht sozialistisches, antiindividuelles Werk, aber wie alle Hermeneutiker deuten sich auch die Libertären das zurecht, was Ihnen eben in den Kram passt. Wer den heute populärsten Götzen durchschaut hat und sich zusätzlich nicht des "Werte"-Nihilismus verdächtig machen will, giert nach Kompensation und traditioneller Orientierung. Interessante Einschätzung. Demnach berufen sich viele Libertäre (Mehr netto!) auf eine sozialistische, antiindividuelle Ideologie. Vogelfrei, am 01. Juli 2010 um 22:34 ( Link ) Jesus ist sehr weit gekommen mit seinem menschfreundlichen Gewaltverzicht. In wahrhaft biblichen Alter ist er seelig im Kreise seiner Liebsten sanft entschlummert... Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 22:35 ( Link )
(Sarkasmus an) Nein, die Polizei rufen. Die kommt dann nach 15-20 Minuten, wenn alles vorbei ist und wir als Opfer blutend auf der Strasse liegen. Die nimmt dann auch den Fall auf, und der Gerichtsmediziner stellt dann für uns den Totenschein aus. Wenn wir davor Angst haben, sollten wir ins Kloster ziehen. (Sarkasmus aus) Ansonsten schliesse ich mich der Meinung Henrys an. Henry, am 01. Juli 2010 um 22:37 ( Link ) @ Robert K.: Sollen wir dann den Ruger LCR 5 rounds .38 special snubnose conceiled carryage revolver ziehen und dann den Menschen erschießen? Das haben Sie gesagt, nicht ich. Ich selbst würde vermutlich eine Glock 21 SF vorziehen. Das ist aber meine persönliche Wahl. Scherz beiseite: Die Idee, wie auch im Artikel angeführt, ist die Abschreckung. Und die scheint zu funktionieren. Besser als die derzeitige Rechtlosigkeit, die vermutlich noch weiter zunehmen wird. MfG Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 22:41 ( Link ) @ Olaf Janowski: Der Revolver wäre sicherlich eine sehr gute Wahl. Der Anblick dieser Waffe hat mein Herz jedoch höher schlagen lassen. So stelle ich mir eine wehrhafte Demokratie vor. Für die Kollektiv-Verteidigung: Ja, warum nicht. (Also wie bei den Schweizern das Sturmgewehr zu Hause). Für die Individualverteidigung: -Zu schwer Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 22:43 ( Link ) Die Idee, wie auch im Artikel angeführt, ist die Abschreckung. Und die scheint zu funktionieren. @ Henry: Haargenau so ist es. Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 22:46 ( Link ) Jesus ist sehr weit gekommen mit seinem menschfreundlichen Gewaltverzicht. In wahrhaft biblichen Alter ist er seelig im Kreise seiner Liebsten sanft entschlummert... @ Vogelfrei: Der HERR hatte nicht vor, besonders alt zu werden, sonderm seinem Vater gehorsam zu sein und für unsere Sünden am Kreuz zu sterben. Konsequent. Vogelfrei, am 01. Juli 2010 um 22:49 ( Link ) Und somit ein Vorbild unser aller Dasein? Oder doch eher eine Ausnahmeerscheinung die eben gerade nicht zur Nachahmung gedacht war? Molot, am 01. Juli 2010 um 22:55 ( Link ) @Jochen Trebmann, ef-online benötigt jetzt aber langsam mal Manuskripte und Lektoren. Was hier von den Autoren teilweise an Orthographie abgeliefert wird, so gut und richtig die Beiträge auch sein mögen, schadet langsam aber sicher dem Ruf der Online-Ausgabe. Jetzt, wo immer mehr hier lesen, darf man das Thema nicht weiter unterschätzen. Schließe mich vorbehaltlos an! B.Ullmann Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 22:57 ( Link ) Und somit ein Vorbild unser aller Dasein? Oder doch eher eine Ausnahmeerscheinung die eben gerade nicht zur Nachahmung gedacht war? Wir können seinem Sühnetod nichts hinzufügen, wir Christen sind nur aus Gnade allein errettet. Als Menschen bleiben wir fehlbar und unvollkommen, ich glaube das zeigt auch die Diskussion hier sehr sehr deutlich. Henry, am 01. Juli 2010 um 23:04 ( Link ) @ Olaf Janowski: Der HERR hatte nicht vor, besonders alt zu werden, sonderm seinem Vater gehorsam zu sein und für unsere Sünden am Kreuz zu sterben. Wir können seinem Sühnetod nichts hinzufügen, wir Christen sind nur aus Gnade allein errettet. So ist es! Schliesse mich vorbehaltlos an. Robert K., am 01. Juli 2010 um 23:05 ( Link ) @ Nein, ich rede nicht "drumrum". Ich bezog mich auf Olaf, ich dachte das wäre klar (es ist sein Beitrag, den ich zitierte). Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 23:12 ( Link ) Um es als alter halbprofessioneller Satiriker mal ironisch abzuschliessen: Man kennt ja den Graf Knigge ("Über den Umgang mit Menschen", Benimmregeln). Nach Graf Knigge sollte man Fisch nicht mit Messer essen. Dummerweise verbrachte dieser gnädige Herr mal seinen Urlaub in haifischverseuchten Gewässern. Schwamm ein Stück hinaus in den Ozean, und siehe da, ein hungriger Hai. Zieht sein Tauchermesser, und der Hai antwortet mit vorwurfsvoller Miene: "Aber, aber, Herr Graf, Fisch mit Messer? .. tss ...tss ..tss" Ihr müsst jetzt nicht lachen, aber vielleicht mal bissel common sense walten lassen ... dankeschön! Henry, am 01. Juli 2010 um 23:18 ( Link ) @ Robert K.: Robert K., am 02. Juli 2010 um 0:56 ( Link ) @Henry: Nothing for ungood. Mir gefällt ihre Ehrlichkeit. @ Olaf Ihr müsst jetzt nicht lachen, aber vielleicht mal bissel common sense walten lassen ... dankeschön! Wenn Gärtner die reinigenden Wirkung der Inquisition preist oder Kissler zu dem Fall Mixa schreibt: Deshalb spürten alle, die damals von der Gnade Christi froh und gerecht gemacht wurden: Wir müssen miteinander gnädig umgehen. Wir müssen manchmal Gnade vor Recht ergehen lassen, müssen die Sünde hassen, den Sünder aber lieben. Wir müssen verzeihende Menschen werden, eben weil wir so fest und froh hoffen, dass am Ende der Tage auch uns verziehen werden wird. dann sinken die Liberalen zufrieden in ihre Sessel ob ihrer Christlichkeit. Aber wehe man erinnert daran was Jesus gesagt hat, dass kein Reicher in den Himmel komme, dass ein jeder sich im Weinberg eines anderen satt essen darf, dass man die Feinde lieben solle und ihm die andere Wange hinhalten soll! Dann, ja, dann...setzt der große Verdrängungsmechanismus ein: Die bösen Linken, der Staat, die vielen Steuern, Waffen für die Selbstverteidigung, der Sozialismus, mehr netto!, mehr christliche Werte, aber eben nur ganz bestimmte, weil, naja, der common sense, und die Widersprüchlichkeit der Waffengegner, nochmal: die Widersprüchlichkeit der Waffengegner.. Und diese sehr eigentümliche, wenig konsistente, eklektizistische Weltanschauung soll die Welt verbessern. Mehr netto! Und vor allen Dingen: Mehr Logik! Olaf Janowski, am 02. Juli 2010 um 1:13 ( Link ) Zu den Reichen und zu den Weinbergen könnt ich noch was sagen, aber ich glaube das lass ich mal lieber. Wahr ist nur das wir nicht wissen was wir nicht wissen. Unsere Erkenntnis ist und bleibt bruchstückhaft. Wir sind fehlbar. SHSH, am 02. Juli 2010 um 1:32 ( Link ) Demnach berufen sich viele Libertäre (Mehr netto!) auf eine sozialistische, antiindividuelle Ideologie. Nein, jene Libertäre mit religiösen Neigungen picken sich aus der Bibel das heraus, was Ihnen in den Kram passt. Und betonen es, für meinen Geschmack, völlig unverhältnismäßig, während die vielleicht am besten mit "mutualistisch" beschriebene Botschaft der Bibel völlig ignoriert wird. In einem haben die Libertären aber schon recht: Ein Plädoyer für "den Staat" hält die Bibel nicht bereit, egal wie sozialistisch sich das Evangelium auch gebärden mag. FritzLiberal, am 02. Juli 2010 um 1:33 ( Link ) @Robert K.: die Jünger von Jesus haben offensichtlich alle Schwerter getragen. Also wo ist das Problem? Olaf Janowski, am 02. Juli 2010 um 1:59 ( Link ) @Robert K.: die Jünger von Jesus haben offensichtlich alle Schwerter getragen. Also wo ist das Problem? Amen. Zumindest Petrus. Es gab damals wohl noch viele wegelagernde Junglöwen in Palästina und Judäa. Aber von einem solchen encounter berichtet die Schrift leider nichts. Immerhin dürfen wir nach Markus 16: "Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: in meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden. Schlangen vertreiben; und so sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, so wird es besser mit ihnen werden." Sowas machen aber nur noch - wenn überhaupt - charismatische bzw. Pfingstgemeinden. Schade eigentlich (zumindest was die Krankenheilungen anbetrifft). Hobeldo, am 02. Juli 2010 um 8:06 ( Link ) Die Natur oder sonstwer hat den Menschen geschaffen, Samuel Colt hat ihn gleich gemacht.So einfach geht das. Olaf Janowski, am 02. Juli 2010 um 8:22 ( Link ) Die Natur oder sonstwer hat den Menschen geschaffen, Samuel Colt hat ihn gleich gemacht.So einfach geht das. Blah blub? Robert K., am 02. Juli 2010 um 8:32 ( Link ) Zu den Reichen und zu den Weinbergen könnt ich noch was sagen, aber ich glaube das lass ich mal lieber. Nur zu! Hobeldo, am 02. Juli 2010 um 8:41 ( Link ) @Olaf Janowski "Blah blub?" Haben Sie das nicht verstanden? Zu hoch, zu komplex, zu viele Fakten? Oder nur unchristlich? Soll ich Ihnen das noch einmal erklären? So .... für dreijährige? Oder passt Ihnen die Ganzstahlwaffe nicht, weil Sie auf Alu stehen? Nicht schwer, nicht groß, nicht auffällig -> nicht zu gebrauchen! Ist es das? kfa, am 02. Juli 2010 um 9:25 ( Link ) SHSH, am 01. Juli 2010 um 21:36 die Bibel ist grundsätzlich ein recht sozialistisches, antiindividuelles Werk, aber wie alle Hermeneutiker deuten sich auch die Libertären das zurecht, was Ihnen eben in den Kram passt. Wer den heute populärsten Götzen durchschaut hat und sich zusätzlich nicht des "Werte"-Nihilismus verdächtig machen will, giert nach Kompensation und traditioneller Orientierung. SHSH, am 02. Juli 2010 um 1:32 Nein, jene Libertäre mit religiösen Neigungen picken sich aus der Bibel das heraus, was Ihnen in den Kram passt. Und betonen es, für meinen Geschmack, völlig unverhältnismäßig, während die vielleicht am besten mit "mutualistisch" beschriebene Botschaft der Bibel völlig ignoriert wird. Hier erhalten Sie meine volle Zustimmung! Was Religionen an Weltmodellen für die Zeit vor und nach unserer körperlichen Existenz anbieten, ist ja Geschmackssache und die meisten Diskussionen darüber müßig. Aber was sie an Regeln für das Diesseits fordern, welche von ihren übermächtig zahlreichen Anhängern oft mit physischem Zwang zum Gehorsam umgesetzt werden, ist das eigentliche Übel. Ich habe noch nie diejenigen verstanden, die sich Libertäre nennen wollen und "Nieder mit dem Kollektivismus!" rufen, aber gleichzeitig postulieren, nur in der Lehre ihrer jeweiligen Lieblingsreligion sei das Heil für alle zu suchen. Man möchte es Heuchlerei nennen, aber genau genommen ist es Selbstbetrug, weil der fest Glaubende naturgemäß nicht anders kann. Ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz, nicht wahr? ingo60, am 02. Juli 2010 um 10:36 ( Link ) @Robert K., Keine Genehmigung von Meinungsministerium (ef- Redaktion)? :-)) Bißchen lächerlich, oder? Vielleicht wollte er nur sagen, daß eine Welt, in der es Vergebung gibt, die bessere ist. Aber diese theologischen Spekulationen sind irrelevant, da Religion Privatsache ist. Christliche Libertäre müssen, wie jeder andere Mensch, selber entscheiden, wie sie es halten wollen. Wenn ein Christ zu dem Schluß kommt, daß er keine Waffen tragen möchte, weil er nicht vorhat, einen Kriminellen zu erschießen, dann ist das doch in Ordnung. Ein Eiferer jedoch, der seine persönliche Interpretation der Bergpredigt als verbindlich durchsetzen möchte, wäre hier bei ef tatsächlich fehl am Platz. Rado, am 02. Juli 2010 um 10:43 ( Link ) Das Misstrauen der deutschen Obrigkeit gegenüber dem Bürger und das Bedürfnis ihn wie ein kleines Kind zu gängeln und bei jeder Gelegenheit zu zeigen, wer der Herr im Hause ist, wird mit aufgrund seiner Breitenwirking dem abstrusen deutschen Messertrageverbot am ehesten sichtbar. Dieses betrifft sehr viele Menschen, die von vorneherein nicht als "Waffennarren" verdächtig sind, wie zB. denjenigen, der bei einem Picknick nicht mit den Fingern essen will. Petra Wegs, am 02. Juli 2010 um 13:33 ( Link ) An die Bibelzitierer: Jesus war mit absolut hoher "Sicherheit" eine fiktive Person. @EF/Autor: Danke für diesen entwaffnenden Artikel der sauber mit Quellen unterlegt ist. Thoringi, am 02. Juli 2010 um 14:25 ( Link ) Die meisten Feuergefechte in urbanen Bereichen (nicht militärisch) finden auf Kurzdistanz unter 10 m statt. Dort ist ein Angreifer mit Messer auf einer Distanz von unter 7 m meistens in der Lage einen Bewaffneten zu erreichen und schwer zu verletzen. Also bedarf es auch einer gewissen Schulung in solchen Situationen, einer Schutzweste und der psychologischen Abschreckung. 12er Flinte hat ein mächtiges Drohpotential. Das ritsch-ratsch des Durchladens auch. Nur wer geht damit schon einkaufen. Also simple Waffen mit DAO oder dem Hybridabzug von Clock. Dazu sind aber Laser an der Waffe allererste Wahl (dummerweise aber in D verboten), die einen roten Punkt auf den Körper des Angreifers projezieren. Das läßt ihn den Gedanken, der andere könne sicherlich gar nicht treffen, sofort vergessen. Auch hier ist es die Abschreckung, die hilft. Was den Einsatz angeht, so sind lethale Schüsse vorzuziehen, denn erstens ist dann nicht mehr mit Gegenwehr zu rechnen und andererseits ist hinterher auch einer weniger im Gerichtssaal, der sicherlich auch immer eine andere Meinung zu den Vorgängen haben würde... Und die ganze Diskussion um Jesus ist mal wieder herrlich. Gottesfurcht ist der Anfang vom Ende der Freiheit. Olaf Janowski, am 02. Juli 2010 um 16:36 ( Link ) Die meisten Feuergefechte in urbanen Bereichen (nicht militärisch) finden auf Kurzdistanz unter 10 m statt. Dort ist ein Angreifer mit Messer auf einer Distanz von unter 7 m meistens in der Lage einen Bewaffneten zu erreichen und schwer zu verletzen. Also bedarf es auch einer gewissen Schulung in solchen Situationen, einer Schutzweste und der psychologischen Abschreckung. Bis auf die unpraktische Schutzweste richtig. 12er Flinte hat ein mächtiges Drohpotential. Das ritsch-ratsch des Durchladens auch. Nur wer geht damit schon einkaufen. Genau dieses ist auch richtig.
Also simple Waffen mit DAO oder dem Hybridabzug von Clock. Genau solche CCP-Waffen sind wegen der geschilderten Erfahrungen aus der Praxis in den USA Marktführer und erste Wahl. Wichtig ist, die Waffe immer dabei zu haben und im praktischen Umgang egal unter welchen Bedingungen mit ihr 100% vertraut zu sein. Das hat man nicht von Natur aus mitgegeben, das muss jeder lernen. Dazu sind aber Laser an der Waffe allererste Wahl (dummerweise aber in D verboten), die einen roten Punkt auf den Körper des Angreifers projezieren. Das läßt ihn den Gedanken, der andere könne sicherlich gar nicht treffen, sofort vergessen. Auch hier ist es die Abschreckung, die hilft. Also: Out of home: ccp-Revolver oder narrensichere ccp-Pistole, zu Hause: Mossberg. Postenschrot / buckshot kann man wegen der ungewissen Streuungslage vergessen (da ist sogar 4mm Schrot mit halbchoke besser). Nehmen sie Brennecke Slugs. Die gibts auch mit sehr weicher Legierung die die Energie komplett und sofort im Gewebe verteilen und bis 30 meter voll wirksam sind. Aber der sichere Umgang mit den Waffen ist ein Muss. Sonst sind russische Salzsäuresprays besser. Es heisst übrigens Glock, aber das ist an dieser Stelle unwichtig und Korinthenkackerei. hutzlibu, am 02. Juli 2010 um 16:48 ( Link ) Hat hier jemand Ahnung von Tasern? @thoringi Was den Einsatz angeht, so sind lethale Schüsse vorzuziehen, denn erstens ist dann nicht mehr mit Gegenwehr zu rechnen und andererseits ist hinterher auch einer weniger im Gerichtssaal, der sicherlich auch immer eine andere Meinung zu den Vorgängen haben würde... Solches Verhalten ist in Deutschland wohl eher nicht zu empfehlen. Da müsste der Gegner schon auf einen selbst geschossen haben, andernfalls wird man damit nicht durchkommen und eine Veruteilung mindestens wegen Totschlages ist wohl sicher. Aber selbst wenn die Gerichte anders urteilen würden, ist es immer noch Moralisch mehr als fraglich, ob man jeden Angreifer prinzipiell erschießen sollte. Es gibt da etwas, was sich "Verhältnismäßigkeit" nennt. Ein unbewaffneter Angreifer etwa würde spätestens nach einem Warnschuss in die Luft fliehen. Olaf Janowski, am 02. Juli 2010 um 17:11 ( Link ) Taser? Tja, gegen kriminelle Jugendgangs aus naheliegenden Gründen unbrauchbar. Weit über 50% der Gewaltdelikte in den Grosstädten gehen von Tätergruppen aus. Da reicht ein Schuss mit dem Doppelpfeilchen nicht aus (es müssen ja beide Pfeile in derselben Person treffen). Und nur einen Schuss haben sie zur Verfügung ... Abschreckungsfaktor nebenbei gleich null. Wenn Sie einen Angreifer mit Strom unter Kontrolle haben sollten, werden Sie von den Anderen (und eventuell sich mit dem Täter verbündenden Zuschauern) garantiert fertig gemacht. Olaf Janowski, am 02. Juli 2010 um 17:16 ( Link ) Es gibt da etwas, was sich "Verhältnismäßigkeit" nennt. Richtig.
Darauf würde ich nie bauen. Es kann das genaue Gegenteil eintreten. Sie wissen, das viele Leute aus Bürgerkriegsgebieten kommen und aus lebendiger und noch ganz frischer Erfahrung in ihrer ursprünglichen Heimat die Ernsthaftigkeit ihres nach §32 StGB vorgetragenen Notwehrangriffs sehr genau beurteilen können. Die können riechen, ob Sie tatsächlich in der Lage sind notfalls gezielt zu schiessen. Olaf Janowski, am 02. Juli 2010 um 17:25 ( Link ) Es gibt in Europa mittlerweile genügend autochthone gewaltbereite junge Menschen - sogar mit Abitur. Wenn Sie mal die Tür als Security bei einer Abitursfeier gemacht haben, wissen Sie worauf ich hinaus will. Der Rest: Irreal. Man muss die Konsequenzen ziehen und seinen Lebensmittelpunkt entsprechend verlagern, das ist richtig. Und zwar dorthin, wo Selbstverteidigung von der Iudikative und Exekutive nicht nur geduldet, sondern sogar gefördert wird. Hobeldo, am 02. Juli 2010 um 18:38 ( Link ) Die schicken Laser in der Federführungsstange oder an der Pickantiny-Schiene der üblichen Halbautomatik gibt's auch in den meisten Bundesstaaten der USA nur für Law Enforcement. Da sollte man sich keinerlei Illusionen machen, auch bezüglich der Wahrnehmung. Das funzt meist nur in Hollywood bzw. bei echten Cops, dann aber aus anderen Gründen. Zweitens: Zielen und treffen sind immer noch zweierlei. Die meisten Fehlschüsse gehen auf Abzugsfehler zurück, und die werden unter Stress nicht weniger. Also entweder eine großkalibrige Halbautomatik (mit geringem Abzugsgewicht, unbedingt mit Hahn - also auch SA möglich - bzw. mit Spann-/Entspannhebel, .45 ACP) oder ein Revolver, nicht unter .357 Mag und min. 4" Lauf, mit getuntem Abzug, beides aus Stahl. SHSH, am 02. Juli 2010 um 18:54 ( Link ) was interessiert mich ob ein laser "verboten" ist wenns um mein Leben geht. Auf *dieses* Verfahren freu ich mich schon heute. Olaf Janowski, am 02. Juli 2010 um 19:00 ( Link )
Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand ... trotzdem auf für Sie und alle anderen ein sehr guter absolut lesenswerter Artikel: Hobeldo, am 02. Juli 2010 um 20:56 ( Link ) @Olaf Janowski Olaf Janowski, am 02. Juli 2010 um 23:31 ( Link ) Das kann im Ernstfall übel ausgehen. Kann nicht nur, sondern wird. Deswegen, ich schrieb es schon mehrfach und sage es auch so allen anderen: Man muss seine Waffe unter allen Gegebenheiten und ggf. Widrigkeiten aus dem ff bedienen können. Da reichen 24 Schuss unter Aufsicht auf 25m wie in der Waffensachkunde für das Wachgewerbe z.B. gefordert bei weitem nicht aus. (Witz dabei ist, das die Probanden nur die Scheibe selbst treffen müssen - es wird in 6er Serien geschossen - und nicht mal in den Ringen bleiben müssen. Die theoretische Prüfung für die Sicherheitsgewerbe-Waffensachkunde ist allerdings mit 80 gesalzenen Fragen (mindestens 60 absolut fehlerfrei gefordert) schon anspruchsvoller. Olaf Janowski, am 02. Juli 2010 um 23:35 ( Link ) @ Horst K.: Sie werden hier mit ihren Sprüchen nicht allzuviele Freunde finden. Zumindest hoffe ich das inständig. Henry, am 03. Juli 2010 um 0:31 ( Link ) @ Horst Kleinholz: man auch auch präventiv gegen Migrantengewalt vorgehen . Mit der Zwangspille für Burkagebärmaschinen . Bitte, Horst Kleinholz, das ist nicht akzeptabel! Ich würde mir lieber Gedanken machen um die zehntausende im Mutterleib abgetriebenen Kinder aus unserem Kulturkreis, die keine Chance haben, je zur Welt zu kommen. Und deren Fehlen man dann zum Grund macht für den großzügigen Import von Menschen, die bereits in ihrem Herkunftsland als Straftäter gelten. Meine Meinung. Olaf Janowski, am 03. Juli 2010 um 1:42 ( Link )
@Henry: Sehr interessanter Gedankengang. Ist irgendwie wie der Gott Moloch aus dem Altertum, dem man damals schon Kinder opferte. JMW, am 03. Juli 2010 um 9:37 ( Link ) Mit der Zwangspille für Burkagebärmaschinen Wobei ein gläubiger Moslem mir vielleicht garnicht streng koranisch begründen kann, warum ich als Ungläubiger eben dies nicht tun dürfte. Robert K., am 03. Juli 2010 um 11:59 ( Link ) @ingo60 Bißchen lächerlich, oder? Man dreht es sich eben hin, wie man es gerade braucht. Wenn es um Waffenbesitz oder aber Sozialpolitik geht, dann sind es "persönliche Interpretationen". Ich aber sage euch: Widersteht nicht dem Bösen sondern jedem der dich auf die rechte Wange schlägt, halte auch die andere hin. 40. und dem, der dich richtet und dein Hemd nehmen will, lass auch den Mantel. Ihr habt gehört, dass gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen". 44. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet die, die euch verfluchen, tut Gutes denen die euch misshandeln und verfolgen Dem, der dich auf die Wange schlägt, halte auch die andere hin; und dem, der dir den Mantel wegnimmt, verweigere auch das Hemd nicht. 30. Gib jedem, der etwas von dir bittet und von dem der dir das Deinige nimmt, fordere es nicht zurück. 31. Und so wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun, tut auch ihr ihnen gleichermassen. 32. Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, wie gross ist eure Gnade? Denn auch die Sünder lieben die, die sie lieben. 33. Und wenn ihr denen gutes tut, die euch gutes tun, wie gross ist eure Gnade? Denn auch die Sünder tun dasselbe. 34. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr hofft es wieder zu erhalten, wie gross ist eure Gnade? Denn auch die Sünder leihen Sündern, damit sie das Ihre zurück erhalten.Lukas Evangelium 6,2 Ich schreibe nicht "meine Interpretation" als verbindlich vor, erstens gebe ich nur die Interpretation von führenden Theologen wieder und zweitens schreibe ich dies Interpretation nicht als verbindlich vor, sondern weise nur auf Widersprüche hin. Übrigens:(A. Lichtschlag) Es lohnt, Paul Baddes kluge Analyse in der „Welt“ ausführlicher zu zitieren: „Katholiken glauben nicht nur an einen einzigen Gott. Sie glauben zudem, als Konsequenz dieser Überzeugung, dass es Wahrheit gibt. Und zwar eine Wahrheit, also nicht zwei, drei, vier oder unzählige. Und was wahr ist, kann nicht gleichzeitig unwahr sein; auch dreiste Wiederholungen machen Lügen nicht wahr. (ingo60) Ein Eiferer jedoch, der seine persönliche Interpretation der Bergpredigt als verbindlich durchsetzen möchte, wäre hier bei ef tatsächlich fehl am Platz. FritzLiberal, am 03. Juli 2010 um 17:00 ( Link ) @Robert K: Wie interpretieren Sie denn die Bergpredigt? Wie interpretieren Sie die Tatsache, dass lt. Bibeltext die Jünger Jesu mit Schwertern bewaffnet waren? Olaf Janowski, am 03. Juli 2010 um 17:13 ( Link ) Wie interpretieren Sie die Tatsache, dass lt. Bibeltext die Jünger Jesu mit Schwertern bewaffnet waren? Ich interpretiere das ganz klar so, dass sie sich gegen Wegelagerer, Löwen in der Wüste (die gabs damals dort noch), andere wilde Tiere und eben auch gegen Satansprie... pardon Pharisäer verteidigen mussten. Nur in diesem Fall im Garten Gethsemane wollte Jesus seinen Weg zum Kreuz zu Ende gehen, und da war die Ohren-Abhau-Aktion des Chefs der Jünger, Petrus, absolut kontraproduktiv. Robert K., am 04. Juli 2010 um 2:24 ( Link ) (Ich) Wie interpretieren Sie denn die Bergpredigt? (Fritz) Wie interpretieren Sie die Tatsache, dass lt. Bibeltext die Jünger Jesu mit Schwertern bewaffnet waren? Fragen mit Gegenfragen "beantworten", bitte sehr: JMW, am 04. Juli 2010 um 9:56 ( Link ) Gegen Löwen verteidigt man sich übrigens nur schlecht mit den damals üblichen kurzen Stichschwertern imho. Bleibt die Wegelagerer-Option. FritzLiberal, am 04. Juli 2010 um 10:23 ( Link ) @Robert K.: Olaf Janowski, am 04. Juli 2010 um 17:43 ( Link ) Lukas 22,35-38 Wobei der letzte Satz erst in späteren Übersetzungen enthalten ist. Robert K., am 04. Juli 2010 um 21:12 ( Link ) Noch einmal, ganz langsam: Sie behaupten, aus den Lehren Jesu herauslesen zu können, dass er den Besitz und das Tragen von Waffen ablehnt Das ist gar nicht die Frage. Der entscheidende Punkt ist doch, ob Waffen zur Selbstverteidigung benutzt werden sollten, oder nicht. Und da brauchen Sie nicht wild, ausgehend vom Schwertbesitz der Jünger, herumzuspekulieren, Jesus selbst hat gesagt: 38 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Da steht doch ganz klar: Leistet KEINEN WIDERSTAND, sondern halte ihm die andere Wange hin. Oder aber Jesus war ein Heuchler, der anderen den Waffenbesitz untersagen will, seinen Jüngern (und somit, da sie mit ihren Schwertern ja auch ihn schützen, auch sich selbst) aber nicht. Dann schauen wir doch mal, was passiert als einer seiner Gefährten die Waffe tatsächlich einsetzt: Jesus aber sprach zu ihm: Mein Freund, warum bist du gekommen? Da traten sie hinzu und legten die Hände an Jesus und griffen ihn. 51Und siehe, einer aus denen, die mit Jesus waren, reckte die Hand aus und zog sein Schwert aus und schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm ein Ohr ab. 52Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.Matt 26 "Wer das Schwert nimmt, der soll durch das Schwert umkommen." uranium, am 04. Juli 2010 um 21:21 ( Link ) @Robert K Was interessiert mich wie Jesus oder sonstwer zum Waffenbesitz stand? Ich bin bewaffnet, weil ICH es für richtig und sinnvoll halte. JMW, am 04. Juli 2010 um 21:36 ( Link ) Sowieso sind ja Waffenbesitz und Waffenbesitzrecht zwei Paar Schuhe. Olaf Janowski, am 04. Juli 2010 um 23:17 ( Link ) Und Bedürfnis, Besitz und Waffenführung ausserhalb der Wohnung oder der Geschäftsräume sowieso. FritzLiberal, am 05. Juli 2010 um 9:11 ( Link ) @Robert K.: ROFL! Sie meinen im Ernst, die Jünger hätten die Schwerter nur mit sich herumgeschleppt (die waren erstens ziemlich teuer und zweitens sehr schwer!), weil sie so dekorativ sind, und nicht, weil sie sie im Ernstfall nicht auch eingesetzt hätten? "Wer das Schwert nimmt, der soll durch das Schwert umkommen." Kann man durchaus so interpretieren, dass der, der als erstes zum Schwert greift (also der Aggressor) seinerseits in Notwehr von seinem bewaffneten Opfer erschlagen wird, und das absolut in Ordnung ist. ajk, am 05. Juli 2010 um 10:11 ( Link ) Ich frage mich warum immer Nichtchristen meinen Christus extrem Wortwörtlich zu intepretieren. Oder auch so, wie sie einen Menschen verachten. Passiv, Selbstmord-Pazifistisch usw.. Tatsächlich ist der Spruch im Handgemenge notwendig um die Gewalt im Zaum zu halten. Und Jesus MUSSTE sich ans Kreuz bringen lassen, sonst ist er kein Opfer Gottes an die Menschen und das ganze ergibt gar keinen Sinn.. In übrigen sollten die Kritiker erstmal hinterfragen woher sie das Gottesbild haben, was sie haben. Manchmal ist es nur Kindergarten... Jesus war weder Passiv noch pazifistisch oder "lieb". Sondern so wie man sein muss, konsequent und auch knallhart. Ist alles nachlesbar. Hobeldo, am 05. Juli 2010 um 13:01 ( Link ) "...und das ganze ergibt gar keinen Sinn.." Na, das sehe ich aber auch so! "Ist alles nachlesbar. Da haben wir ja noch einmal Göück gehabt! Puh ... (Das schöne am Nachlesen ist die Notwendigkeit des Vorschreibens.) Am Ende meint man ggf. noch, das wäre interpretations-fähig bzw. würdig. Nein, meine Herren, die Tatsachen stehen fest, sofern man das richtige Buch hat (gaaanz wichtig !). Bedauerlich nur, dass es zu einer fiktiven Person so gar keine Tatsachen geben will. Man muß sich schon auf die Phantasie der Autoren verlassen und da wäre ich mit anderslautender Meinung echt sparsam. Welch ein Glück, dass wir uns nicht am Tisch gegenübersitzen. Da hätte doch sicherlich schon der eine oder andere seine bedürftige oder auch nicht Schusswaffe gezogen und es würden wohl einige Kommentatoren mit belüfteter Kalotte an die Decke starren. Bin ich froh, kein Christ zu sein ... Olaf Janowski, am 05. Juli 2010 um 15:49 ( Link ) Chuck Norris ist fundamentaler wiedergeborener evangelikaler Christ. Das ist belegbare Tatsache. Und die NRA oder gar die Tea-Party-Bewegung ohne die wiedergeborenen Christen mit dabei wären in den USA substanzlos. Auch das ist belegbar. So, meine Herren und Dame, wat nu? PS: Es wäre auch in Deutschland besser, das man die Gemeinsamkeiten gegen einen gemeinsamen Gegner herausstellt anstatt der zweifelsohne vorhandenen Differenzen. Das ist jedenfalls imho das Erfolgsrezept des libertären Kampfes in den USA. Von den USA lernen (auch aus deren Fehlern) heisst siegen lernen! Robert K., am 05. Juli 2010 um 18:58 ( Link ) ROFL! Sie meinen im Ernst, die Jünger hätten die Schwerter nur mit sich herumgeschleppt (die waren erstens ziemlich teuer und zweitens sehr schwer!), weil sie so dekorativ sind, und nicht, weil sie sie im Ernstfall nicht auch eingesetzt hätten? Was gibt es denn da zu ROFLn? Entscheidend ist, wie Jesus den Gebrauch von Waffen beurteilt, und nicht, ob die Jünger Waffen getragen haben oder nicht. Kann man durchaus so interpretieren, dass der, der als erstes zum Schwert greift (also der Aggressor) seinerseits in Notwehr von seinem bewaffneten Opfer erschlagen wird, und das absolut in Ordnung ist. Ja, wenn man des Lesens nicht mächtig ist, kann man das so interpretieren. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Robert K., am 05. Juli 2010 um 19:09 ( Link ) Chuck Norris ist fundamentaler wiedergeborener evangelikaler Christ. Wat, nu?! Jetzt muss schon Chuck Norris herhalten? Was ist das überhaupt für eine merkwürdige Argumentation? Olaf Janowski, am 05. Juli 2010 um 19:48 ( Link ) Finde ich nicht merkwürdig - wieso? Hobeldo, am 05. Juli 2010 um 20:20 ( Link ) Das mit Chuck Norris kann ich bezeugen, ich war dabei! FritzLiberal, am 05. Juli 2010 um 20:45 ( Link ) @Robert K.: Entscheidend ist, wie Jesus den Gebrauch von Waffen beurteilt, und nicht, ob die Jünger Waffen getragen haben oder nicht. Gut, ich nehme zur Kenntnis, dass die Jünger ihre Schwerter nur bei sich hatten, um sie als Zahnstocher zu verwenden. Ja, wenn man des Lesens nicht mächtig ist, kann man das so interpretieren. Nachdem der Aggresser "durch das Schwert umkommt", muss es offensichtlich jemand geben, der ihn seinerseits erschlägt. Elementare Logik. Robert K., am 05. Juli 2010 um 21:40 ( Link ) Folgte man diesem Gedanken, dann gäbe es wiederum einen, der denjenigen, der den ersten erschlagen hat, erschlägt. denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen. (Übrigens: Da steht nichts von Aggressor.) Ich bezog mich mit meinem flapsigen Kommentar auf das folgende: Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Kann man durchaus so interpretieren, dass der, der als erstes zum Schwert greift (also der Aggressor) seinerseits in Notwehr von seinem bewaffneten Opfer erschlagen wird, und das absolut in Ordnung ist. Wie man durch Wange hinhalten jemanden erschlagen kann, also das müssen Sie mir nochmal erklären! Robert K., am 05. Juli 2010 um 21:44 ( Link ) Finde ich nicht merkwürdig - wieso? Wie sieht denn die Argumentation aus? Hobeldo, am 05. Juli 2010 um 22:35 ( Link ) Freunde, Feinde, Volksgenossen .... bleibt doch mal auf dem Teppich! Kein Mensch benutzt heute bzw. seit ca. 1500 n.JAL noch ein Schwert, schon gar nicht eines aus Damaszener Stahl, wie mich zuletzt ein pseudosachkundiger Messerverkäufer zu belehren versuchte. Es gibt seit mehreren Jahrhunderten leistungsfähige Schusswaffen und auch die Laserkanone im Handyformat zum Wegschmelzen eines Schützenpanzers mit eingebautem Plasmaverschiebungskoeffizienten und Isopropanol-Redundanzsäurespritze wird es schon sehr bald im Fachhandel geben. Weshalb also diese Diskussion? Macht Euch frei von Metaphern und Vehikeln, benutzt Fakten und insbesondere eine großkalibrige Halbautomatik, dann gibst auch keinen Widerspruch mit dem Buch der Bücher und auch Chuck Norris und seine Armee der untoten Gläubigen macht keinen Ärger. Wie ... ob ich einen Dachschaden habe oder ob ich das ernst meine? Na klar, genauso wie die anderen hier, alles durchgeknallt und bitterernst. Einen habe ich noch: "Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand<\blockquote> Scharfe Blankwaffen haben beim Eindringen in den menschlichen Körper (nur Weichteile, Knochen ausgenommen) so gut wie keinen Widerstand. Damit wäre dieser Forderung JAL's genüge getan. Also, Schleifstein kaufen/benutzen und Diskussionen vermeiden! Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Olaf Janowski, am 01. Juli 2010 um 12:08 ( Link )
Dogmatiker, richtig.
Wie in einem religiösen Wahn. Inkl. Selbstgeisselung und Hexenverfolgung.
Nur halt a bisserl "zivilisierter". Noch!
Seit dem Mittelalter im Prinzip nix neues also.
Spätestens seit dem Fall Andreas Hofer in der napoleonischen Ära sehen die europäischen Machthaber Waffen beim Volk äusserst ungern.