19. Juni 2010

Aktuelle Nachricht – Arbeitsrecht USA will Kindern Berufsverbot erteilen

Jetzt auch in der Landwirtschaft

(ef-RG) In den USA dürfen Kinder in der Regel nicht arbeiten. Eine wesentliche Ausnahme bildet die Landwirtschaft, wo nach einem New Deal-Gesetz aus dem Jahr 1938 Kinder ab 12 Jahre immer noch Erwerbsarbeit ausführen dürfen. Da in dieser Branche diese Regelung wie auch das Mindestlohngesetz jedoch oft missachtet wird, hat das Bundesarbeitsministerium jetzt eine Kampagne gestartet, um mit Hilfe von Gesetzeshütern die Einhaltung dieser altersdiskriminierenden Berufsaussperrungsgesetze verschärft durchzusetzen. Außerdem liegt dem Kongress eine Gesetzesinitiative vor, die 12- und 13-jährigen selbst die Arbeit in der Landwirtschaft untersagen und die zulässige Arbeitszeit von 14- bis 15-jährigen beschränken würde.

Jeffrey Tucker vom marktwirtschaftlichen Ludwig von Mises Institute in Auburn, Alabama, kommentiert den Vorgang mit den Worten: „Hier wird ein Menschenrecht verletzt. Die meisten Leute, die auf diesen Feldern arbeiten, sind sehr arm und brauchen diese Jobs. Die Kinder gewinnen als Arbeiter an Wert und erwerben großartige Praxiserfahrungen. Das bürgerliche Amerika könnte viel aus diesem Modell lernen, damit Schüler und Studenten mehr Qualifikationen erwerben als die Fähigkeit, während einer Vorlesung von ihrem iPhone aus ihre Facebook-Seite zu aktualisieren. Aber das Arbeitsministerium, das seit 70 Jahren die Kartellierung der Arbeiterschaft anstrebt und Arbeiter bekämpft, die es wagen, für weniger zu arbeiten als für einen von Washington genehmigten Lohn, will das nicht zulassen. Es will sicherstellen, dass die Jugend so wenig Chancen wie möglich erhält.“

Quelle:The Labor of Labor: Up To Its Old Tricks


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