03. Juni 2010

Aktuelle Nachricht – Schweden Forderung nach Abschaffung von Bargeld erhoben

Konsequente Umsetzung der Zentralisierung von Geld und Kredit in den Händen des Staats

(ef-DF) In Schweden verschaffen sich Stimmen Gehör, die nach einer Abschaffung des Bargelds rufen. Erstes Argument ist die Gefahr von Überfällen bei Lagerung und Transport größerer Mengen Bargeld. Es sei nicht hinnehmbar, dass Menschen im Einzelhandel bei der Arbeit Angst vor Überfällen haben müssten. Das schwedische Amt für Arbeitsschutz erwägt deshalb derzeit für besonders gefährdete Geschäfte einen Bargeld-Bann zu verhängen. Diese Geschäfte werden häufig von ausländischen Einwanderern betrieben und können sich teilweise keine Kartenterminals leisten.

Weiteres Argument ist die Behauptung, dass 2 von 3 Kronen bei Barzahlung aus schwarzen Geschäften stammten. Bargeld sei Teil der Schattenwirtschaft. Wer Bares benutze, habe meist etwas zu verbergen und fördere etwa die Prostitution, die in Schweden illegal ist. Für Rentner, bei denen kultureller Widerstand gegen die Bargeldaufgabe vermutet wird, sei es auch besser, wenn sie auf die Bargeldnutzung verzichteten, damit nicht so viel davon unbeabsichtigt verloren ginge.

SpON


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