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Aktuelle Nachricht – GreenMyParents: Umweltinitiative soll Kinder aktivierenvon Redaktion eigentümlich frei Das neueste ökologisch-dynamische Gehinwaschprogramm für die Jüngsten (ef-RG) Am am 22. April, dem 40sten „Tag der Erde“ – und dem 140sten Geburtstag Lenins – wurde die Initiative „GreenMyParents“ ins Leben gerufen. Auf der Website der neuen Gruppe, die der amerikanischen Umweltorganisation „Brand Neutral“ angegliedert ist, heißt es: „GreenMyParents ist ein revolutionäres, landesweites Programm, das jungen Menschen helfen soll, ihren Altersgenossen und Eltern beizubringen, zusammen zu arbeiten, um mit einfachen, alltäglichen Mitteln die Wirtschaft zu unterstützen, mehr Geld zu Hause zu verdienen und den Planeten zu retten.“ Diese „Bewegung“, heißt es dort weiter, „versetzt die Jugend in die Lage, ihre aufschlussreiche Sichtweise vorzubringen, wie ihre Eltern durch Einschränkung des Ressourcenverbrauchs und Sparsamkeit zu Hause viel bewirken können im Hinblick auf die Rettung des Planeten und die Sicherung der Zukunft ihrer Kinder.“ Damit werden Kinder und Familien angeregt werden, ihre Wirkung auf die Umwelt zu messen und zu reduzieren, und zwar nicht nur am „Tag der Erde“, sondern jeden Tag, kommentiert Allison Arieff in der „New York Times“ das Projekt. Auf der GreenMyParents-Homepage prangt oben eine kindliche Zeichnung, in der ein Kind seiner Mutter eine Stoppuhr für die Dusche reicht. Kinder sollen, so der Text auf der Eingangsseite, ihren Eltern „Zensuren geben für die Einsparung von Energie, Wasser und Benzin“. Tim Worstall hält das Projekt für ein weiteres Zeichen von „Ökomanie“. Auf „takimag.com“ schreibt er: „Das stammt direkt aus dem Lehrbuch des Totalitarismus. So gut wie jede üble Diktatur hat die Kinder instrumentiert, damit sie jene Eltern melden, die der Parteilinie nicht folgen.“ Zumindest jene mit schulpflichtigen Kindern, fährt Worstall fort, werden die „endlosen Unterrichtsstunden über die verrückteren Formen des Umweltschutz-Unsinns“ registriert haben, „wo kritisches Denken und Überprüfung von Beweisen im Lehrplan auffällig fehlen.“ Nun also „sollen Sie von den gehirngewaschenen kleinen Schätzchen studiert, informiert und angemeckert werden. Zweifellos werden sie bald ihrem Lehrer sagen, dass Sie heiß geduscht haben.“ In George Orwells „1984“, erinnert Worstall, wird beschrieben, wie ein Vater, der im Schlaf über die Partei schimpft, von seinen Kindern bei den Behörden gemeldet wird und er bald darauf im Ministerium der Liebe auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Der Roman sei jedoch „als Warnung gedacht worden, nicht als Gebrauchsanweisung“, mahnt Worstall im Hinblick auf GreenMyParents abschließend. 24. April 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareSatanas, am 24. April 2010 um 17:43 ( Link ) Zum Glück wächst die Gemeinde der Heimschüler, denen solche Projekte nicht von grünen Lehrern mit Missionarseifer als der letzte Stand der Wissenschaft präsentiert werden. Sie wächst aber nicht in Deutschland.. Ragnar, am 24. April 2010 um 19:22 ( Link ) Zum Thema "saving the planet" hier ein schönes Video von George Carlin: http://www.youtube.com/watch?v=eScDfYzMEEw Viel Spaß! vonclausewitz, am 24. April 2010 um 19:44 ( Link ) Die Kinder lehren sich als eine Zukunftshypothek für "die Umwelt" zu verstehen. Das führt in eine rosige Zukunft, ganz bestimmt. Dass es mit dem Wasser"sparen" nicht getan ist, wird dann in späteren Klassen eingeübt. freiheitistunteilbar, am 25. April 2010 um 12:50 ( Link ) Dass es mit dem Wasser"sparen" nicht getan ist, wird dann in späteren Klassen eingeübt. Wobei sie dadurch die Preise für Leitungswasser der "normalen" Menschen erhöhen, wegen der Kosten für die Instandsetzung verrosteter Rohre. Kokospalme, am 25. April 2010 um 16:51 ( Link ) @Sphairon: Zum Glück wächst die Gemeinde der Heimschüler, denen solche Projekte nicht von grünen Lehrern mit Missionarseifer als der letzte Stand der Wissenschaft präsentiert werden. Interessanter Gedanke. Einer der Hauptvorwürfe gegenüber Eltern, die ihre Kinder selbst unterrichten, ist ja gerade, dass sie ihre Kinder indoktrinieren würden. Dabei findet gerade in der Schule oftmals Indoktrination statt. Und die ist viel gefährlicher, weil ihr i.d.R. nahezu alle Kinder ausgesetzt sind, während wohl kaum alle Eltern, die Heimunterricht betreiben, ihre Kinder einheitlich prägen werden. Es zeigt sich hier wieder einmal, dass die Vielfalt des Marktes ein Schutz vor gefährlichen Strömungen ist, während Zentralismus (Planwirtschaft) diese fördert. Kokospalme, am 25. April 2010 um 16:53 ( Link ) Früher erzogen Eltern ihre Kinder, heute erziehen Kinder ihre Eltern. Aber natürlich wurden die Kinder vorher trotzdem von Erwachsenen erzogen, nur eben nicht von denen, die sie lieben, sondern von Ideologen, die die Unbedarftheit der Kinder zum Durchsetzen ihrer Ideologien missbrauchen. leewe, am 25. April 2010 um 19:31 ( Link ) Jetzt verstehe ich den Werbespot von neulich! vonclausewitz, am 25. April 2010 um 20:20 ( Link ) Zwar schon gelaufen, doch hier der Eröffnungsfilm der Kopenhagen-Konferenz: Das wars. Sofern "wir" nicht dem Wohlstandstransfer in Billionenhöhe zugunsten des IMF und den Papiergeldkönigen zustimmen, uns deindustrialisieren, unser Land und die Ressourcen (Global Commons) der UN überschreiben, ist alles aus. Fortsetzung in Cancun, Mexico. Ganz schöne Verschwörungs"theorie", nicht wahr? Thoringi, am 25. April 2010 um 21:18 ( Link ) Kindersoldaten in Afrika, Kinderagitatoren in der westlichen Welt. nehring, am 26. April 2010 um 20:07 ( Link ) ja das staunen, das kenne ich auch: es gab zu ddr-zeiten für die kinder der 2. klasse im lesebuch auch einen pionierschwur oder -eid. pkt. 1 auch hier kamen die eltern erst an 2. stelle! im übrigen hiess der sowjetpionier, der seinen vater beim nkwd (geheimdienst) denunzierte - pawlik morosow galt als held, über ihn gab es bücher, lieder und ein denkmal, sogar einen film. lehrer sollten sowas wissen, oder? loyalbushie, am 28. April 2010 um 15:05 ( Link ) Mal sehen, wie lange es dauert, bis das zur Grundlage eines neuen Morosow-Kultes wird... :) Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Sphairon, am 24. April 2010 um 16:09 ( Link )
Leider ist das nicht die erste Initiative, mit der die Ökologisten die Kleinsten für ihre Weltanschauung gewinnen wollen. Man erinnere sich nur an den Nachhaltigkeitskalkulator, der in niedlichem Cartoonformat selbst einem normalen Bürger mit Auto, Urlaubswunsch und Haus nahelegte, er hätte zur Rettung des Planeten schon mit 12 Suizid begehen sollen.
Zum Glück wächst die Gemeinde der Heimschüler, denen solche Projekte nicht von grünen Lehrern mit Missionarseifer als der letzte Stand der Wissenschaft präsentiert werden.