Edgar L. Gärtner

Jahrgang 1949, Hydrobiologe, Wissenschaftsautor.

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Global Governance: Die Hochstapler geben nicht auf

von Edgar L. Gärtner

"Climategate“ als Argument für eine Welt-Umwelt-Organisation

Der plötzliche, aber nicht unerwartete Rücktritt des Leiters des UN-Klimasekretariats in Bonn Ivo de Boer nährt Spekulationen über einen bevorstehenden Zusammenbruch des ganzen von einflussreichen Anhängern der Weltstaatsidee errichteten Klimakatastrophen-Lügengebäudes. Nur wenige Tage zuvor hatte Phil Jones, ein führendes Mitglied des von der UN eingesetzten Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), im britischen „Daily Mail“ im wesentlichen alles zugegeben, was ihm aufgrund der von Insidern ins Netz gestellten vertraulichen e-Mails („Climategate“) vorgeworfen worden war, d.h. vertuscht zu haben, dass die globale Durchschnittstemperatur seit zehn bis fünfzehn Jahren nicht mehr weiter ansteigt und dass das „mittelalterliche Optimum“ mit Durchschnittstemperaturen deutlich über den aktuellen keine lokale, sondern eine weltweite Entwicklung war.

Doch es zeigt sich gleichzeitig, dass Spitzenpolitiker um Maurice Strong, Al Gore, José Manuel Barroso, Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und Herman van Rompuy (alle Mitglieder des elitären "Bilderberg"-Club) das Fiasko der Kopenhagener Klimakonferenz zum Anlass nehmen, ihr Ziel der totalen Verwaltung des Planeten Erde auf einem anderen Wege anzusteuern. Schon vor dem Kopenhagener Klimagipfel hatten der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den Aufbau einer Welt-Umwelt-Organisation (WEO) im Rahmen der UN angeregt. Ende Januar 2010 forderte Sarkozy dann in seiner Eröffnungsansprache auf dem World Economic Forum (WEF) in Davos, diese Organisation müsse über eine Finanztransaktionssteuer (Tobin-Steuer) finanziert und zu einem Gegengewicht zur Welthandelsorganisation (WTO) ausgebaut werden. In enger Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Weltbank müsse sie weltweit einheitliche Arbeits-, Gesundheits- und Umweltstandards durchsetzen und dem Sozial- und Umwelt-Dumping den Kampf ansagen.

Sollte der Klimaschwindel vollständig auffliegen und der IPCC aufgelöst werden, hätten die Anhänger der „global governance“ mit dem Aufbau der WEO, die für alle Umweltprobleme von der Abfall- und Abwasserbehandlung über die Förderung erneuerbarer Energien und der Luftreinhaltung bis zur Wasserversorgung zuständig wäre, dennoch einen wichtigen Schritt in Richtung auf die von ihnen ersehnte Weltregierung geschafft. Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass interessierte Kreise bei der Serie von Skandalen, die die Glaubwürdigkeit des IPCC erschüttert haben, ihre Hand im Spiel hatten. Zumindest Nicolas Sarkozy scheint schnell begriffen zu haben, welche Chancen, der weltweiten Öko-Diktatur einen großen Schritt näher zu kommen, „Climategate“ und das Fiasko von Kopenhagen ihm und seinen Bilderberg-Freunden bieten. Noch ist aber nicht aller Tage Abend. Die Freunde der Freiheit können wohl weiterhin darauf vertrauen, dass der „Gore-Effekt“ die hochmütigen und hochstaplerischen Pläne der Bilderberger durchkreuzt.

Internet

Der Steuermann geht von Bord

Phil Jones: No global warming since 1995

World Environment Organisation mooted

Why we need a World Environment Organisation

President Sarkozy Press Conference 18th December 2009

Nicolas Sarkozy: Opening Speech at the 40th World Economic Forum

Climate Depot’s Fact Sheet on Gore Effect 

19. Februar 2010

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Kommentare

EEkat, am 19. Februar 2010 um 20:11 ( Link )

Fast alles richtig.

Es handelt sich um ein riesiges Betrugsmanöver, die Menschen vor sich her zu treiben mit dem Ziel, eine gesellschaftspolitische Visionen durchzusetzen: die weltweite Planwirtschaft.

Den Welt-Sozialismus.

Um nichts anderes handelt es sich bei der globalen Planwirtschaft.

Was mit einer vermeintlichen Veränderung des Weltklimas nur insoweit zu tun hatte, als das diese behaupteten Veränderungen vorgeschoben wurden, um die Weltbevölkerung auf diese Weise hysterisieren zu können.

Ein Skandal nie dagewesenen Ausmaßes, eine unverforrene Attacke, die Versklavung des freien Willens aller Menschen durch eine selbternannte, und durch uns nicht mehr entmachtbare Führungselite.

Die ich nicht als Bilderberger marginalisieren würde.

Insoweit bin ich auch weit entfernt davon, von irgendeine Entwarnung sprechen zu wollen, oder irgendeinem vermeintlichen Effekt aufzuzählen, der den Freunden der Freiheit in die Karten spielen würde.

Wir haben verloren. Egal, was da nun herauskommen sollte, das zählt nicht. Weil es nie um da Weltklima ging. Das werden Sie schon noch sehen.

Dieser ganze Betrug hat bewiesen, wie machtlos die Freiheit ist dabei, solchen Mist von vornherein vom Tisch fegen zu können. Wir sind nicht in der Lage gewesen, die Unwissenschaftlichkeit der Thesen offenzulöegen, weil die gesellschaft überhaupt kein verständnis hat dafür, was Wissenschaft eigentlich heißt.

Das Bewußtsein der Gesellschaft hat sich nach der Abspaltung der Astrologie nicht geändert

Wäre es tatschlich anders, dann könnten unsere Dressureliten keinen Tag länger in ihren Ämtern verweilen. Wir hätten sie längst zum Teufel gejagt für ihre unsäglichen Unverschämtheiten, sich über ein ihnen verliehenes Mandat hinaus der Welt zu bemächtigen, und damit uns allen das Geschirr überzuwerfen.

So gut wie niemand hat dies bisher kapiert.

Da wir erkennbar uns nicht zu wehren bereit sind, sind wir geknebelt geendet. Viel Palaver in der Sklavengrube. Mehr nicht.

So einfach ist das.

EEkat

dickbrettbohrer, am 19. Februar 2010 um 21:46 ( Link )

Wasser! Vor einigen Tagen dachte ich: Nun da das Klima seine Rolle nicht mehr spielen kann, werden sie sich zum Herren des Wassers aufschwingen: Schutz und "gerechte" Verteilung des H2O sind doch wohl nötig, um die Welt zu retten?!

Dann bekommen wir irgendwann mal ein echtes "WATER-GATE". Hoffentlich nicht zu spät.

Leon_von_der_Post, am 19. Februar 2010 um 21:49 ( Link )

Tja, vielleicht ist das Ende von allen Zivilisationen. Vielleicht haben die Aussererdische auch einen "Welt-Sozialismus" erreicht und deswegen sind die untergegangen. Noch bevor sie z.B. uns treffen konnten.

Reiner Vogels Fördermitglied, am 19. Februar 2010 um 21:56 ( Link )

Lieber Herr Gärtner,

wieder einmal haben Sie die Dinge hervorragend auf den Punkt gebracht. Ich möchte allerdings ein Stück Hoffnung verbreiten: In Kopenhagen ist ja nicht nur die Klima"politik" gescheitert, sondern eben der Versuch, eine weltweite Ökodiktatur zu errichten. Indien und China haben es sich nicht gefallen lassen, dass die mächtigen Staaten des Westens ihnen Vorschriften machen.

Ich denke, das wird sich so schnell nicht ändern. Mögen Merkel und Sarkozy auch eine sozialistische Ökodiktatur anstreben. Ihnen fehlt in der multipolaren Welt einstweilen noch die Macht, das durchzusetzen. China und Indien, zwei der ältesten Zivilisationen der Welt, werden sich niemals dem Diktat der westlichen Ökosozialisten unterordnen. An ihnen werden Merkel und Sarkozy und all ihre Verbündeten sich die Zähne ausbeißen. Und das ist gut so!

Edgar L. Gärtner, am 19. Februar 2010 um 22:16 ( Link )

@Reiner Vogels: Das habe ich ja mit meinem Hinweis auf den Gore-Effekt am Ende anzudeuten versucht. Vielleicht hätte ich deutlicher werden sollen. Ich glaube in der Tat, dass wir in China (und vielleicht auch in Indien) Bündnispartner gefunden haben, auf die wir zählen können. Auch Feinde können ja nach Carl Schmitt zumindest zeitweise zu Bündnispartnern werden. Bezeichnenderweise hat ja nun auch die FAZ Schmitts Diktum "Wer Menschheit sagt, will betrügen" in diesem Zusammenhang zitiert.

EEkat, am 19. Februar 2010 um 23:56 ( Link )

Wenn wir ehrlich sind, so ist der Klimaklamotte entgegengetreten worden nicht durch Wissenschaftler, sondern durch Hacker.

Das bedeutet doch etwas.

Die Wissenschaft war nicht mehr in der Lage, diesen Irrglauben in die Schranken zu weisen. Ein Irrglaube, der sich mit wissenschaftlicher Zukunfstprojektionen befaßte.

Wenn dies nicht ein fürchterliches Anzeichen ist dafür, wie abhängig Wissenschaft mittlerweile von der Politik geworden ist.

Freie Wissenschaft existiert nicht mehr.

Das nächste Problem: auch wenn die Hacker belegen konnten, worauf kritische Menschen ohnehin hinwiesen: hier wird ein gigantischer Betrug organisiert! (nach Maßgabe von Ron Huubard, wonach die beste Tarnung eines Betruges darin zu finden ist, ihn vor aller Augen ablaufen zu lassen) so bedeutet dies keineswegs, daß damit zukünftig dem Wissen wieder der Vorzug gegeben wird.

Das also die Auswirkungen der Klimalüge nun vom Tisch wären.

Dem halte ich entgegen: es ging hier nie um Wissen, oder Wissensachaft. Wodurch sollte sich dies nun ändern?

Die Leute glauben das, was sie glauben wollen. Gelingt es, ihnen einen Glauben einzupflanzen, auf den sich ihr Wollen erstreckt, dann ist Aufklärung am Ende.

Genau darum ging es hier: den Dreh zu finden, der das emotionale Inventar des Menschen bedient.

Darin bestand die Genialität des Konstruktes der Klimalüge, und eines Masterminds, Maurice Strong.

Gegen so etwas kann man nicht mit Fakten anargumentieren.

Ich befürchte: so etwas bedarf des Prozesses der bedingungslosen Kapitulation.

Diesen Weg treten wir doch jetzt erst an. Die Illusionen, Konsumgüter durch die Herstellung von "Sinnvollem" ersetzen zu wollen, die muß sich doch erst noch auswirken. Dieser Zusammenbruch ist ein zäher Prozeß, der viele Jahre in Anspruch nehmen wird.

So hatte Obama in seiner Rede an die Nation (vor dem Rep-Haus also, Ende Januar) argumentiert, daß man selbst dann, wenn die Skepitiker recht hätten, man aus Verantwortungsbewußtsein für die Erde an der bisherigen Klimapolitik festhalten müsse.

Was mit der Klimalüge losgetreten wurde, ist nicht mehr auf die Aufrechterhaltung der Klimalüge angewiesen. Wir haben da bereits eine neue Qualität des Massenbewußtseins erreicht, sidn da einen Schritt weiter.

Das muß man jedoch zu verstehen versuchen, also die Zeichen richtig einsortieren.

Der weltweiten Einführung der Planungswirtschaft - nur darum ging es doch - steht nichts mehr im Wege.

Auch China nicht. Die Reduzieren ihren CO2- output nicht. Na und? Was heißt das schon. Die Reduzierung des CO2- outputs ist belanglos, das sollten doch wenigstens die Klima-Skeptiker draufhaben.

Nicht umsonst befindet sich ein Präsidiumsmitglied (ohne Glied) der Sozialitischen Internationale im Beraterstab von Obama.

Genießen wir also die ungläubigen bis abwehrenden Reaktionen unserer Zeitgenossen, die noch all die Selbstverrenkungen vor sich haben, um den Tatsachen nicht ins Auge sehen zu müssen.

Dies ist der Spaß, der uns noch verblieben ist.

Hüten wir uns, am Ende doch noch selber dazu zu gehören.

EEkat

EEkat, am 20. Februar 2010 um 0:14 ( Link )

So sieht das aus:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,678963,00.html

EEkat

Anton B. Caesar, am 20. Februar 2010 um 0:55 ( Link )

Ob Klima oder "Schweinegrippe": Der Erfolg ist durchschlagend. Es ist gelungen, mehr oder weniger allen Menschen in allen Ländern eine Diskussion aufzudrücken. Spielt doch gar keine Rolle, ob man dafür oder dagegen ist, dies oder jenes meint. Es ist gelungen, daß die Gedanken um das kreisen, was die Weltenherrscher vorgegeben haben. Damit ist der erste Schritt erfolgreich getan. Die weiteren werden folgen.

EEkat, am 20. Februar 2010 um 10:49 ( Link )

eine erfreulich klare Einschätzung, Anton B Caesar.

EEkat

Haderach, am 20. Februar 2010 um 10:53 ( Link )

Aus einem Bericht auf FTD heute:

Masters hat das Feld bereitet. Schon im Juli 2007 hat sie im US-Senat darum gekämpft, dass die Wall Street zum Zug kommt. "Um das Problem des Klimawandels möglichst effizient angehen zu können, müssen die Treibhausgasemissionen einen Preis bekommen", sagte sie. JP Morgan unterstütze eine Struktur, die den Ausstoß begrenze, und werde die Preisbildung möglich machen. "Eine erfolgreiche Klimapolitik ist nur mit einer starken, starken Beteiligung von Investmentunternehmen möglich."

Zur Erklärung: Blythe Masters ist die Investmentbankerin von JP Morgan die bereits maßgeblich an der Schaffung der CDS (die Buffet als Massenvernichtungswaffen bezeichnete) beteiligt war.
Sie steigt jetzt mit der Übernahme von RBS Sempra durch JP groß in den Rohstoffhandel ein, womit neuerdings natürlich auch CO2 gemeint ist.

Banken und Politik bilden eine Einheit auf dem Weg in die globale Diktatur. Die Superparasiten, die schlimmsten Gegner einer liberalen Ordnung sitzen ausgerechnet im angeblichen Hort des Kapitalismus:
In den amerikanischen Investmentbanken.
Es wird fast unmöglich sein gegen diese geballte Macht an politischen und finanziellen Interessen, gegen dieses Superkartell anzukommen. Auf uns wartet nichts außer Knechtschaft.

Donata, am 20. Februar 2010 um 11:45 ( Link )

An den Verfasser: geben Sie bitte den Link zum Guardian einmal bekannt. Sie erwähnen den Guardian, man findet dann bei Ihnen nur die Daily Mail, die nicht eben sehr gut beleumundet ist. Guardian habe ich mir angesehen, allerdings kann ich Sie derzeit nicht bestätigen. Es dankt im voraus für den Link zu Guardian - Donata

Edgar L. Gärtner, am 20. Februar 2010 um 11:50 ( Link )

@Donata: Dann meinte ich wohl den "Daily Mail" und nicht den "Guardian". Sorry. Das kann in der Eile vorkommen. Der Link scheint ja immerhin zu funktionieren. "Guardian" bezieht sich auf den Artikel über die Pläne Merkels und Sarkozys.

peppi, am 20. Februar 2010 um 11:59 ( Link )

@Haderach:

Analyse teile ich, die dusteren Zukunftsaussichten nicht. Schrieb schon vor Jahren im Manager Magazin etwas dazu: Das "Geld" dieser Teufel einfach nicht mehr benutzen. O.k., hatte das damals feiner angeregt:
Raider, Dollar, Überbewertung
Das ist nicht ganz so einfach wie es klingt, aber auch nicht allzu schwer. Ist jedenfalls früher auch gegangen. Braucht ja kein Mensch dieses staatliche Geld, ist man halt nur so gewöhnt.

EEkat, am 20. Februar 2010 um 12:14 ( Link )

Es wird immer wieder gerne übersehen:

Noch gefährlicher als Banken sind Bananen!

Man sollte im Auge behalten, daß die Politik zur CO2- Reglementierung in Vorlage getreten ist, die Banken erst anschließend das Feld betraten.

Warum auch sollten Banken sich fernhalten von innovativen Gebieten, welche Profite versprechen?

Nur deswegen, weil die Politik die Vorgaben formuliert hat?

Übrigens: der Zusammenbruch des US- Immobilienmarktes war die Folge einer Veränderung von politischen Vorgaben durch die Clinton-Administration. Sozial Schwache sollten Immobilienbesitz erwerben können. Dafür wurden die Hypothekenanbieter gezwungen(!), die bis dahin notwendigen Bonitäts-Überprüfungen ihrer Neukunden aufgeben zu müssen.

Dies erst führte zur Immobilienblase. Sowie der Strategie der Banken, die damit auf ihnen lastenden Risiken loswerden zu wollen.

Also diese zu bündeln, und anschließend möglichst weltweit zu streuen, zu verkaufen. Vor allem an ... Banker aus dem Politik-Bereich, wie z.B. Landesbanken der BRD. Oder Ausgründungen in Irland. Oder sozialistischen Banken in Island, die gerne in Deutschland mit Traumverzinsungen aufwarteten. Oder an Norweger, die darauf ihre kommunale Altersversorgung aufbauten.

Dafür nun stehen vor allem auch die gut geführten Banken am Pranger.

Einfach deswegen, weil sie nicht das Gegengewicht, weil sie nicht einen Gegenpol zur Politik einnehmen können?

Daß die derzeitige Wirtschaftskrise von der Politik ebenfalls den Banken angelastet wird, ist da schon Ehrensache. Tatsächlich ist dies eine politische Fiktion.

Die Wirtschaftskrise ist eine direkte Folge der politischen Krise, des Ansinnens sozialistisch angehauchter Politiker, in das emotionale Inventar der Menschen hineinmatschen zu dürfen.

Z.B. durch Hysterisierung der Massen aufgrund einer vermeintlich drohenden Klimakatastrophe. Mit der Folge, daß die Nachfrage nach Automobilen zusammenbrach. Also ein rein politisch zu verantwortendes Unterfangen, das aber den Banken angelastet, und der Finanzkrise zugeordnet wird.

Tatsächlich ist die Wirtschaftskrise keine Folge der Finanzkrise, und auch nicht, wie jetzt behauptet wird, die Folge einer finanziellen Unterversorgung der Wirtschaft durch die Banken.

Banken eignen sich hervorragend als Popanz, weil sie dem nicht wirksam entgegentreten können. Sie werden den Deppen vorgehalten als Verursacher allen weltlichen Übels, indessen die Politik die Sozialisierung der Welt stetig vorangetrieben kann.

Ich hoffe, wir sind damit bald am Ziel.

Damit endlich auch die Banken verschwinden, und damit das Gerede, die Banken seien Schuld.

Niemand in der DDR kam jemals auf die Idee, der dort verbliebenen Bank die Schuld an der notorischen Unterversorgung der Bevölkerung zu geben. Das waren gesegtene Verhältnisse für das Ansehen des Banken-Wesens.

Vor allem auch deswegen, weil die Bevölkerung vollauf damit beschäftigt war, in den HOs der Republik nach Verwertbarem zu fahnden, und die erfolgreiche Ergatterung einer Banane bereits als eine glückliche Fügung empfanden.

Bananen sind gefährlich!

Deren Verfügbarkeit ist ein ganz schlechtes Zeichen, schon weil man nur auf den Bananenschalen ausrutschen kann, die auch tatsächlich vorhanden sind.

EEkat

Robert Grözinger, am 20. Februar 2010 um 12:35 ( Link )

Der Guardian hat über ein Interview der Zeitschrift Nature mit Phil Jones berichtet, und zwar hier.

Die BBC hat Phil Jones ebenfalls vor kurzem zum gleichen Themenkomplex interviewt.

Haderach, am 20. Februar 2010 um 13:46 ( Link )

@peppi
Ihrem Beitrag im "Manager Magazin" stimme ich zu, optimistischer werde ich deshalb nicht.

Edgar L. Gärtner, am 20. Februar 2010 um 17:41 ( Link )

@foreign_correspondent: Ich sehe keine Verschwörungsthese. Man wird ja noch hin und wieder die Bilderberger erwähnen dürfen. Zum Glück folgt der Lauf der Welt selten den dort versammelten Taschen-Metternichs.

vonclausewitz, am 20. Februar 2010 um 21:39 ( Link )

@ foreign_correspondent

Habe den Artikel der Weltwoche ebenfalls gelesen. Auch wenn dieser die wissenschaftliche Praxis ausleuchtet bleibt die politische Dimension unerwähnt.

Die Vorstellung, dass so gut wie alle westlichen Regierung sich synchron von ein paar Klimaspinnern haben irreführen lassen, bleibt höchst unplausibel. Ebenso die Lösungsansätze, wonach das Heil nur in einem technologischen und ökonomischen Rückbau der betroffenen Volkswirtschaften zu finden sei.

Die Agenda von Personen wie Ehrlich, King, Schneider, Strong und Holdren ist kein Geheimnis und in diversen eigenen Publikationen nachzulesen. Und auch diese Leute haben Förderer, sind von der impliziten Akzeptanz der Malthus-Renaissance abhängig.

Ein Studium der europäischen Geschichte offenbart, dass koordinierte Manvöver dieser Grössenordnung durchaus möglich waren. Sind wir in der Zwischenzeit zu besseren Menschen geworden?

inglourious_commenter, am 20. Februar 2010 um 21:55 ( Link )

das ist die Regierungstechnik der modernen totalitären Diktatur: die Kontrolle der Seele als geistiges Prinzip; das gemeinsam erlebte Weltereignis der vollständigen Unterwerfung...

darüber haben schon vor hundert Jahren die Intellektuellen gestritten...

EEkat, am 20. Februar 2010 um 22:10 ( Link )

foreign_correspondent

fraglich, ob in der von mir hochgeschätzten Weltwoche wirklich besser dargestellt wird, daß es sich bei Climagate tatsächlich nicht um eine wissenschaftliche Angelegenheit handelt. Vielmehr ist Wissenschaft in das Ansinnen eingeflochten worden, eine zentrale Weltregulierung zu etablieren.

Wer das nicht wahrhaben will, der muß nur dem Wirken des Maurice Strong aus dem Wege gehen, jenem Mann, der im Auftrage der UNO die Kyoto-Konferenz abhielt.

Auch ein Töpfer, Vorgänger der Merkel im Umweltministerium, findet nicht die ihm gebührende Würdigung, vor allem mit seiner anschließenden Job-Annahme eines Postens bei der UNO in Nairobi. Hier auch beginnt die Rolle einer Angela Merkel als Umweltschützerin, mit der Sie später als deutsche Kanzlerin die gesamte Welt, vor allem jedoch die durstigen Deutschen faszinierte.

Bevor sie damit unsere Automobil-Industrie crashte.
Na, das haben viele ja immer noch nicht betriffen. Trotz ihrer Neujahres-Ansprachen, in der sie ausdrücklich unser zu hohes Niveau herausstellte.

Das alles hatte also mit Wissenschaftlichkeit nichts zu tun. Es sind politische Weichenstellungen, welche ehrgeizigere Wissenschaftler einspannte und zu Klimaforschern mutieren ließ. Figuren wie ein Schellnhuber.

Wem das immer noch nichts sagt, dem schrieb Marice Strong kurz vor Kopenhagen in Klarschrift auf, um was es tatsächlich ging. Da blieb nichts mehr offen.

Freilich schrieb er in der falschen Gewißheit, mit Kopenhagen nun endlich an seinem Ziel zu sein.

Dieses Pamphlet wurde u.a. auch hier bei ef verlinkt, und es ließ keine Deutung mehr zu, daß es sich hier von Anfang an um eine Verschwörung handelte.

Wer in den letzten Jahren die diversen Äußerungen des Klimawissenschaftlers Ramstorf, ebenfalls PIK, in den deutschen Medien verfolgte, dem war schon lange klar, daß es niemals um wissenschaftliche Erkenntnisse ("Schluß der Debatte!") gehen konnte, sondern um eine Mission, in der vermeintliche Wissenschaft als Totschlag-Keule diente.

Alle diese Intentionen kommen mir in dem Weltwoche-Artikel entschieden zu kurz.

Dort wird marginalisiert, was tatsächlich geschah, vor allem wird dort der Eindruck erweckt, wir hätten durch praktizierte Wissenschaft unseren Freiraum zurückerobert. Mal abgesehen davon, daß wir unseren Freiraum nicht zurückerobert haben, so hingen wir tatsächlich nur an dem seidenen Faden eines erfolgreichen Hacker-Angriffs.

Zum Artikel des Herrn Gärtner: die fast harmlosen Bilderberger in Anspruch zu nehmen ist sicherlich zu kurz gesprungen. Dort wird mit den Fischerjoschkas und Westerwelles rumgebusselt, was gewünscht werden sollte.

Die stellen also allenfalls einen unter vielen Transmissionsriemen dar. Ein Hilfsmittel. Mehr nicht.

EEkat

EEkat, am 20. Februar 2010 um 22:14 ( Link )

@vonclausewitz,

wie ich sehe, waren Sie mit Ihrer Analyse schneller als ich. Sie deckt sich mit der meinen.
Ich muß entweder schneller, oder kürzer schreiben. Oder: und.

EEkat

peppi, am 20. Februar 2010 um 22:40 ( Link )

Malthus-Renaissance! Ja, das trifft es. Alltägliche Propaganda übrigens im Schulalltag. Die Kinder werden staatlich zu Misanthropen erzogen.

Edgar L. Gärtner, am 20. Februar 2010 um 22:42 ( Link )

@foreign_correspondent, EEkat u.a.: Jérôme Ravetz und ich schreiben nicht über das gleiche Thema. Mit dem Begriff "postnormal science" kann man auch, glaube ich, die aktuellen Probleme der Politisierung der Forschung (= auf deutsch: der nicht mehr an der regulativen Idee der Wahrheit ausgerichteten Forschung) nicht fassen. Ich kenne selbstverständlich die auf Thomas S. Kuhn aufbauenden Ansätze, halte mich aber persönlich im Zweifelsfall lieber an Karl R. Popper. Nicht nur in den Gesellschaftswissenschaften, sondern auch in den Naturwissenschaften kommt es im Endeffekt mehr auf die Fragen an, denen man nachgeht, als auf die Antworten. Man kann feststellen, dass Naturwissenschaftler bei der Klimaforschung ausschließlich Fragen nachgingen, die sich nur Menschen stellen, die seit längerem davon überzeugt sind, dass die Welt einer zentralistischen Regierung bedarf. Ohne das Streben nach einer Weltregierung gäbe es Klimaforschung im heutigen Sinne gar nicht. Ich werde darüber demnächst wohl einmal etwas schreiben müssen.

vonclausewitz, am 21. Februar 2010 um 7:43 ( Link )

@ foreign_correspondent

Kernenergie ist keine Alternative.

So? Diese Erkenntnis muss unbedingt auch noch mit dem Rest der Welt geteilt werden. Die Meinungen eines Jürgen Trittin würde ich nicht zum letzten Schluss der Weisheit erklären.

vonclausewitz, am 21. Februar 2010 um 7:45 ( Link )

@ EEkat

Kommt vor. Lassen Sie sich Zeit, das Forum läuft nicht davon.

EEkat, am 21. Februar 2010 um 13:42 ( Link )

foreign correspondent,

ich hätte mir gewünscht, Sie hätten es der Mühe wert befunden, sich mit Maurice Strong etwas intensiver zu befassen. Und Töpfer ging nicht nach Nairobi, um dort "weg vom Schuß" zu sein, sondern Nairobi wurde von der UNO gewählt, um dort nicht zu sehr in die Schußlinie zu geraten.

Lassen wir das. Ihr Text:

"--- Die fossilen Energieträger sind begrenzt, die Zeit der billigen Energie ist vorbei."

Wer sagt das?

"---Kernenergie ist keine Alternative. Regenerative Energie kann den Energiebedarf auf absehbare Zeit nicht decken. Da gibt es nur eins, massiv Energie einsparen."

So? Na dann. Dann haben wir ja garkeine andere Wahl, meinen Sie? Um was zu erreichen?

Locker flockig stellen Sie ein paar Annahmen als vermeintliche Tatsache in den Raum, um zu ihrer erwünschten Schlußfolgerung kommen zu können.

Unter gewohnt generöser Ignorierung des eigentlichen Problems.

Wollen also wenigstens Sie mir bitte sagen, wie sie der Tatsache eines stetigen Anstieges der Erdbevölkerung durch Energieeinsparung beizukommen glauben?

Oder werde ich besser mit einer Antwort rechnen, die Ihrer wegwischenden Art der Befassung mit Maurice Strong entsprechen wird.

EEkat

EEkat, am 21. Februar 2010 um 13:56 ( Link )

Edgar L. Gärtner, u.a. an mich gerichtet:

---"Jérôme Ravetz und ich schreiben nicht über das gleiche Thema."

Genau.

Deswegen begann mein sich genau darauf beziehender Beitrag auch mit:

---" fraglich, ob in der von mir hochgeschätzten Weltwoche wirklich besser dargestellt wird, daß es sich bei Climagate tatsächlich nicht um eine wissenschaftliche Angelegenheit handelt. Vielmehr ist Wissenschaft in das Ansinnen eingeflochten worden, eine zentrale Weltregulierung zu etablieren."

Letzteres wurde in dem Artikel der Weltwoche überhaupt nicht beleuchtet.

Bei Ihnen schon.

Der eigentliche Punkt, die eigentliche Dimension von Climagate wurde in der Weltwoche nicht thematisiert.

Was nichts gegen die Weltwoche sagen soll.

Es sagt jedoch etwas darüber, ob der Weltwoche-Artikel tatsächlich eine umfassendere Schilderung von Climagate darstellt, wie hier behauptet wurde.

EEkat

Stefan Sedlaczek, am 21. Februar 2010 um 16:49 ( Link )

Bereits zu meinen Zeiten der politischen Jugendsünden bin ich Zeuge gewesen, daß CDU-Leute uns JU-ler zu gewinnen suchten, einen Abgas-Zertifikatehandel zu fordern. Dies mit dem Argument, das sei doch ein marktwirtschaftliches Instrument. Das war in den 80er Jahren. Mir scheint das alles von ganz langer Hand vorbereitet zu sein.
Apropos "marktwirtschaftliche Instrumente": Diese werden immer gerne gewählt als Folterinstrumente zur Verbilligung der Leistungen, die die Machthaber möglichst preiswert und einfach beziehen möchten. Von richtigem Markt und Freiheit wollen diese natürlich nichts wissen. Da sei der Staat vor!

peppi, am 21. Februar 2010 um 18:42 ( Link )

Kernenergie ist auch so eine Schuldverschreibung auf die Zukunft. Nur werden hier von Staats wegen nicht die Steuergelder der Bürger aufs Spiel gesetzt, sondern gleich deren Leben selbst.
Kernenergie ist hochriskant, jetzt und zukünftig. Jede Wahrscheinlichkeit und sei sie noch so niedrig hat schlimmste Folgen. Und eine Wahrscheinlichkeit von einmal in tausend Jahren heißt gar nichts: das kann morgen sein. Solche Risiken geht man einfach nicht ein. Es würde auch kein Kapitalist machen, wenn er nicht, so wie es eben ist, von Staats wegen haftungsfreigestellt ist. Auch hier wird die Zukunft zugunsten der Gegenwart verhökert. Nur ist dieses "Schuldenmachen" lebensgefährlich. Das Papiergeld kann einfach obsolet werden und die Menschen wirtschaften eben anders weiter.

EEkat, am 21. Februar 2010 um 19:14 ( Link )

@foreign correspondent

---"Es gibt kein Endlager, es gibt keine Wiederaufbereitung, neue Kernkraftwerke können nicht gebaut werden, das läßt sich nicht durchsetzten. Somit ist Kernergie zumindestens für Deutschland keine Alternative. Falls ich das falsch sehe bitte ich um Berichtigung.

Hier also die Berichtigung: es hat bisher niemanden gestört, daß es weder Wiederaufbereitung noch Endlager gibt, wieso sollte dies dann in Zukunft jemanden stören? Das Thema hatte seine Wirkung entfaltet im Jahre 1998, als die Grünen endlich die Regierung der BRD stellten. Das war damit gegessen.

Sie berichten am Ende Ihrer Beitrags von ganz anderen Ereignissen, die viel gravierender sind, ohne das dies jemanden stören würde. Wenn die eingetreten sein werden, dann werden wir Endlager haben wie die Russen in der Baringsee. Wir lassen
das Zeugs einfach stehen, und es wird niemanden unter den Neueinwanderern aus Afrika oder Asien geben, den das noch kümmern dürfte.

Zu den Resource-Knappheiten, die Sie uns da vorbeten: das kennen wir doch alle schon.

Ein theoretisches Problem, welches verblasst angesichts der schlichten Tatsache, wonach knappe Ressourcen, egal wie sparsam Sie diese nun verwirtschaften wollen, eben knapp sind.

Dagegen haben auch Sie absolut kein Rezept. Was Sie anbieten, ist nur eine Schein-Lösung dieses Problems. Eine Nicht-Lösungen, für die Sie uns der Möglichkeiten berauben, uns tatsächlich vorbereiten, anpassen zu können.

Es kann doch nicht ihr Ernst sein, uns einen Untergangsgedanken anzubieten und den nur deswegen weiter verfolgen zu wollen, weil wir uns mit Ihrer Augenwischerei vielleicht 200 zusätzliche Jahre erkaufen sollten. Von welcher Lösung reden Sie da?

Was Sie jedoch auf jeden Fall mit Ihrem Eingriff in die Wirtschaft, mit ihren dirigistischen Maßnahmen erreichen ist, daß diese, wie aller Dirigismus, die Produktivität verschlechtern und damit die Ressource, mit denen wir uns weiterentwickeln müßten, verplempern in Umwelt-Zertifikate.

Damit starten Sie ein Förderprogramm für Korruption in der dritten Welt, bei gleichzeitiger Entsorgung der Früchte unseres Schaffens.

Wie Sie denn auch weiter dann richtig bemerkt haben:

----"Die Erdbevölkerung wird sich an die Resourcen anpassen."

Genau.

Nur meinen Sie da noch optimieren zu müssen, indem Sie mit Kontingentierungen hineinpfuschen.

Als wenn es nicht bereits genügend Beispiele gäbe dafür, wohin dies führt.

Alles was Sie erreichen ist, daß die uns bevorstehende Anpassung nun beschleunigt wird, den Eintritt von Katastrophen zusätzlich provoziert.

Und wir ohne Not uns mitten drin befinden werden.

Also genau der Katalog von Ereignissen eintritt, den Sie für dann wahrscheinlich halten. Nur eben schneller.

Und wir in unserem Potential beschnitten sind.

Tatsächlich beobachten wir die Anfänge ja bereits. Warten wir das Ende dieses Jahres ab, was der Niedergang der Premium-Hersteller im Automobilbau für unser deutsches Gemeinwesen bedeuten könnte.

Still und heimlich ist gerade die Kurzarbeiterzeit auf nun insgesamt 44 Monate verlängert worden, falls ich das richtig mitbekommen habe.

Irgendwann werden sich jedoch die Käufer für unsere Edel-Produkte wieder begeistern müssen, sonst besteht Deutschland nur noch aus Rentnern, der Sektion unterstützungsbedürftiger Obst/Gemüse-Dealer, den Hartz IV-Empfängern, sowie Kurzarbeitern.

Ich erwarte also sehnsüchtig, daß unsere Hochleistungs-Industrie die von unserer sozialistischen Regierung fest eingeplanten Sehnsüchte nach Elektromotor-getriebenen Luxusfahrzeugen bedient.

Sonst wird sich die Entsorgungsfrage auf ganz andere Themen erstrecken als das bißchen Atom-Müll.

EEkat

peppi, am 21. Februar 2010 um 19:22 ( Link )

"Ressourcen" sind potential alles. Alles eine Frage der "Umformtechnik" und Nutzbarmachung. Der Untergang der Menschheit bleibt solange aus, als noch nicht alle in malthusische Depression verfallen sind. Müssen die Münder mit ihren Armen und ihrem Köpfchen wieder was neues schaffen. Deshalb hält sich die Gattung Mensch ja so tapfer.

EEkat, am 22. Februar 2010 um 1:48 ( Link )

foreign Correspondent

ich habe Mühe, Ihre Linie auszumachen.

Auf ein Argument von mir, wonach die Intervention der Staatsführungen in die emotionale Steuerung der Menschen vor allem bei uns in Deutschland in diesem Jahr zu Krisen in unserer Autoindustrie führen wird antworten Sie, daß Sie nicht in Deutschland leben.

Originell. Aber eigentlich keine Äußerung zur Sache.

Was interessiert sie also noch, wer Wackerdorf abgeschaltet habe?

Mal zur Auffrischung: Fischer Joschka reiste durchs Hessenland mit der Verheißung, seine Regierungsbeteiligung in Bonn wäre notwendig, um Nukem Alkem abzuschalten. Längst ist dieser bombende Pazifist nicht mehr in (mittlerweile) Berlin, da lese ich, daß diese Produktionsanlagen jetzt nach Russland verkauft werden.

Widerstehen Sie also besser der Versuchung, aus der Sicht Ihres Katzentisches mir vorhalten Sie können, Atom-Industrie sei eine internationale Sache.

Es geht Sie nichts an, was hier geschieht.

Oder so herum: Obama läßt wieder AKWs bauen. Im Interesse des Umweltschutzes, wie er sagt. Und im Interesse einer sicheren Energie-Versorgung. Das sind doch Ihre Themen, oder vertue ich mich da auch wieder?

Also: die Aufgabe der Wiederaufbereitung in Wackersdorf hatte absolut nix mit RotGrün zu tun. Es war die CSU-Regierung unter Strauß, die dort die Segel strich. Lange bevor RotGrün meine Alpträume zu befeuern begann.

Immerhin scheinen Sie zu sehen, daß der Zertifikate-Handel in erster Linie zu einer gigantischen Korruption in der dritten Welt führen wird. Sie nicken dies ab mit einem Hinweis auf Köln.

Da haben Sie nun wieder Recht.

Das sind die Leute, denen Sie glauben die Planungen über das Wohlergehen der Welt in die Hände drücken zu können.

EEkat

EEkat, am 22. Februar 2010 um 10:43 ( Link )

foreign_correspondent

---""Das die Menschen in Deutschland sich von der Staatsführung emotional steuern lassen behaupten sie, die Wahlbeteiligung in Deutschland sagt was anderes.""

Die Klimahysterie, von den Regierungen erzeugt, als auch deren Auswirkungen auf das Denken der Menschen: das ist eindeutig. Daß die Leute nicht mehr zur Wahl gehen ist eher eine Folge u.a. davon.

Wahlen verändern nichts mehr. Konkret, wir landen immer bei sozialistisch eingefärbten Regierungen, egal wen wir wählen.

Zu Wackersdorf antworteten Sie:

---"Interessiert mich nicht, denn ich weis es. Es war eine rethorische Frage."

Zunächst: das Sie nun nicht mehr interessierende Thema Wckersdorf hatten zunächst Sie selber aufgebracht. Vergessen ?

Zweitens: die meisten Ihrer Statements sind rhetorisch.

Zu meiner Feststellung, daß die von Fischer propagierte Stillegung von Nukem-Alkem nun, 12 Jahre nach seiner Machtergreifung und damit von RotGrün zu einem Weiterverkauf dieser Anlagen an Rußland geführt hat fällt ihnen lediglich ein:

---"Was zeigt, das Kernenergie in Deutschland nicht durchsetzbar ist sonst hätte er nicht damit werben können."

Sowas ist rhetorisch.

Wenn Sie gegen AKWs sind, dann haben Sie nicht nur die falschen Vorstellungen, sondern vor allem auch die falschen Verbündeten.

Kernkraft ist nicht vertretbar. Darauf hat @peppi schon hingewiesen. Der Grund ist ganz einfach: Es handelt sich hier, im Gegensatz zu allen anderen Technologien um einen technischen Prozeß, dessen Versagen eine Gesellschaft nicht überleben kann.

Da ein technisches Versagen nicht ausgeschlossen werden kann - das sogenannte Restrisiko des Karlsruher Whyl-Urteils - ist eine derartige Technologie verantwortbar nicht einsetzbar.

Was Sie hier ablassen sind Bonbons aus der Sicht eines Gutmenschen, der sich im Besitz der besseren Wahrheit wähnt und draus seine vermeintlichen Kräfte schöpft. Genau so sehen dann auch ihre Äußerungen und Rückschlüsse zu.
Sie offenbaren damit vor allem etwas über Sie selber. Warum nicht. Aber sie sind rein rhetorisch, wie Sie ja schon selber bemerkten.

Daher werde ich mir ersparen, sich mit derartigen Pseudo-Thesen auseinanderzusetzen. Ihre Einlassungen rechtfertigen dies nicht.

EEkat


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