Walter K. Eichelburg

Ist Betreiber der meistgelesenen deutschsprachigen Gold- und Krisenwebsite hartgeld.com. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Investment- und Geldfragen. Er ist Autor zahlreicher Artikel im Finanz- und IT-Sektor und kann unter info@hartgeld.com erreicht werden. Alle Artikel von Walter K. Eichelburg sind als völlig unverbindliche Information anzusehen und stellen keine Anlageempfehlung dar. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen.

ef-Einkaufspartner

Wenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button:

Marktkommentar: Der Staat als Hehler, Räuber, Retter

von Walter K. Eichelburg

Über Relationen

Das Thema der letzten Tage zumindest in Deutschland ist die Sache mit den aus einer Schweizer Bank gestohlenen Daten deutscher „Steuerhinterzieher“. Diese werden derzeit von einem ehemaligen Angestellten der Bank dem deutschen Staat für 2,5 Millionen Euro zum Kauf angeboten. Ein Sample von fünf Datensätzen, das den deutschen Finanzbehörden übermittelt wurde, soll sich als Volltreffer herausgestellt haben. 1500 weitere Datensätze warten.

Normalerweise sind Informationen aus einem Verbrechen (Diebstahl und Hehlerei) in einem Rechtsstaat bei Gericht als Beweismittel nicht zugelassen. Der Staat macht sich nun selbst zum Hehler. Aber das zählt in Europa und besonders in Deutschland immer weniger. Der Zweck heiligt inzwischen alle Mittel.

Aus dem Goldbericht vom 2. Februar von Peter Ziemann auf bullionaer.de unter dem Titel „Hehlerei und Feudalismus“: „Nun also doch: Deutschland wird die Daten von vermeintlichen Steuersündern auf Geheiß von Bundeskanzlerin Angela Merkel für 2,5 Millionen Euro kaufen. In der Abwägung, ob man nun den unter Peer Steinbrück zerrütteten Beziehungen mit dem Nachbarland Schweiz oder dem Einfangen von sich über diesen barbarischen Akt der Steuerhinterziehung moralisch entrüstenden Gutmenschen den Vorrang einräumen möchte, entschied man sich für Letzteres. Das passt übrigens gut in die Strategie von Merkel, die CDU in den trüben Wassern der linken Wählerschichten fischen zu lassen. Applaus für diese Aktion wird ihr bei SPD, den Grünen und den Linken gewiss sein.“

Der Staat darf also wie unter feudalistischen Kaisern und Königen alles machen. In der Schweiz ist man über diese Entscheidung der früheren FDJ-Funktionärin Angela Merkel selbstverständlich entrüstet und schreibt: „Wenn man Bankdaten kaufen darf, darf man dann auch foltern?“. Das ist vielleicht der nächste Schritt: Folter, um an neue Steuereinnahmen zu kommen. Folter war in der DDR, wo die Merkel herkommt, durchaus üblich.

„Relationen“

Unter diesem Titel schreibt ein Leser von hartgeld.com zu dieser Sache: „Die mehr als 300 Milliarden Euro, die für die HRE gezahlt und garantiert wurden, sind vergessen, aber das kriminelle Demokratenpack bricht das Recht massivst, um an maximal 100 Millionen Steuergelder zu kommen.“

Für die angeblich 100 Millionen Euro, die vielleicht aus diesen Bankdaten zu holen sind, bricht man jedes Recht, aber gleichzeitig wirft man nur für eine einzige Bankrettung 300 Milliarden Euro Steuergelder an Zuschüssen und Staatshaftungen hinaus. Die früheren Vorstände dieser Bank verfolgt kein Staat. Sie klagen sogar noch Abfindungen über die staatliche Justiz ein.

Kein einziger Manager einer Pleitebank in Deutschland oder sonstwo sitzt wegen solcher Riesen­verluste derzeit im Gefängnis. Es muss sich also um eine besonders „privilegierte Kaste“ handeln, die man vor der Justiz mit Abermilliarden staatlicher Bailouts verschont. Kein Wunder, wenn sich der „oberste Vertreter“ dieser Spezies, Lloyd Blankfein von Goldman Sachs, inzwischen öffentlich mit Gott vergleicht und einen Bonus von 100 Millionen Dollar für ein Jahr gönnt. Dabei wurde auch diese Bank 2008 vom Staat gerettet, über den 180 Milliarden Dollar-Bailout von AIG.

Griechenland

Die griechische Finanztragödie wurde bereits im letzten Marktkommentar behandelt. Inzwischen werden die griechischen Staatsanleihen massiv abverkauft und es gibt Berichte über Bank-Runs. Dieses Land, wo Steuerhinterziehung Volkssport ist, ist pleite. Daher ertönt der Ruf, Deutschland möge 100 Milliarden Euro aus eigenen Steuergeldern (oder so) springen lassen, um Griechenland zu retten. Die Merkel tut es sicher, falls sie es in ihrer Partei überlebt.

Got Gold? Gold isoliert vor staatlichem Raub und staatlicher Inflation sowie vor Staatsbankrott.

06. Februar 2010

Unterstützen Sie ef-online

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien.
Klicken Sie hier für Informationen zur Fördermitgliedschaft.

Testen Sie eigentümlich frei

Prominente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht.

Social Bookmarks

Anzeigen

Kommentare

Neutrino, am 06. Februar 2010 um 1:24 ( Link )

Die Frage, welche alle Juristen bewegt lautet: Warum hat die Justiz nicht den Täter verhaftet, eine richterlich angeordnete Durchsuchung durchgeführt, die CD beschlagnahmt und die somit völlig legal erlangten Daten für weitere Ermittlungen verwendet?

Nun, die Katze ist jetzt aus dem Sack: In Wahrheit wollte man Nachahmer produzieren. Denn damit kann man noch mehr Geld als bisher verdienen. Eine weitere CD ist aufgetaucht und wer weiß schon, wie viele noch folgen könnten.

Damit ist eine neue Unrechtsqualität erreicht. Bisher hatte der Staat eine Straftat begangen, um an die Daten zu kommen. Aber nun sieht es so aus, als wolle der Staat gewerbsmäßig und dauerhaft systematisch Straftaten begehen, um an Geld zu kommen.
Willkommen in der Diktatur.
Niemand kann heute sagen, wohin das noch führt. Zustände wie in der DDR.

Da passt es nur zu gut ins Bild, dass derzeit Menschenrechtler und freie Bürger jeden Montag in Potsdam gegen die Kommunisten um Platzeck protestieren. Inzwischen scheinen die Kommunisten nicht nur in der sog. Linkspartei zu sitzen.
Es wird Zeit, es diesen mutigen Menschen gleichzutun und gegen das derzeit herrschende Terrorregime auf die Straße zu gehen.

20 Jahre nach dem Mauerfall haben wir eine zweite demokratische und freiheitliche Revolution nötig.
Das ist das erschütternde Resultat aus 60 Jahre Bundesrepublik.

dickbrettbohrer, am 06. Februar 2010 um 5:40 ( Link )

Montagsdemo:
Der Unterschied zwischen der Situation damals und der Situation heute ist, daß sich das geknechtete Volk in der DDR Rettung durch den Westen, genauer, die BRD, erhoffte. Daß dieser angeblich freie Westen sich als Versammlung psychopathischer Diktatoren und Quislinge entpuppen würde, konnten die Menschen damals nicht ahnen. Allein der Glaube an das Vorhandensein von Freiheit und Gerechtigkeit im Bruderland hat sie beflügelt.

Was könnte uns heute beflügeln, um zu demonstrieren? Woher sollte Rettung kommen? Sind doch alle Länder, so scheint es, Mitglied in dieser Gemeinschaft der Stehler und Hehler! Eine Demo erfüllt dann ihren Zweck, wenn sie einen Adressaten hat. Der Appell richtet sich direkt oder indirekt an einen Dritten. Dieser Dritte könnte nun auch noch gar nicht vorhanden sein, sich also neu aus der Masse der Geschundenen formieren. Ohne Mitwirkung mutiger und entschlossener Personen wird es nichts geben, und ob so etwas ausgerechnet in Deutschland gelingen sollte ... An wen also sollte sie eine Demo wenden?

Dr. Spiele, am 06. Februar 2010 um 7:56 ( Link )

Mal sehn wie lange es noch dauert, bis hier auch der letzte ahnt, daß er nicht von "Kommunisten" ausgeraubt wird. Nicht, daß DIE das nicht auch gerne mal wieder tun würden, aber DIE sind Lichtjahre von diesen lukrativen Möglichkeiten entfernt. Die Musik spielt ganz woanders. Aber was solls, manche tanzen halt zu den Melodien in ihrem eigenen Kopf - dancing to their own tunes... nur zufällig so ein englischer Ausdruck für "bekloppt".

Ja, auf die Strasse, gegen die "Kommunisten".
Wenn zwei, oder noch mehr, sich streiten, freut sich weiterhin der anonyme Dritte.
Das altbewährte lukrative Geheimnis des
lechtsrinks-Schemas. The show must go on.

Beginnen wir also mit dem neuen kalten Krieg, dem kalten Bürgerkrieg, dann schön kontrolliert die Fieber-Temperatur steigern. Dem Irrsinn eine neue Chance. Keine Sorge, die im Dunkeln sieht man nicht, auch nicht mit Nacktscanner.

Und wenn nur genug nach den Volks-Weisen tanzen, die wir, die das Werk UNSERES Gottes vollbringen, ihnen eingetrichtert haben, dann wird der Mob schon mit den wenigen verirrten demokratisch fertig werden, die meinen "real" was ganz anderes zu hören.
Glaube mir, vertraue mir, singt die Schlange im Dschungelbuch. Hypnose heisst einschläfern.
Wir haben gute Psychologen auf unserer Gehaltsliste. RICHTIG gute!

2 mal 3 macht 9, widdewiddewiesiemirgefällt
Wie es euch gefällt.
Wohlverdient.
Serves you well.
We aim to please.
Pleased to meet you.
Have a nice day.

vonclausewitz, am 06. Februar 2010 um 8:47 ( Link )

Obwohl friedlicher Widerstand durchaus geboten wäre wird dieser kaum unmittelbar auftreten. Grundsätzlich handeln Demokraten nicht antizipatorisch, auch nicht gegen die mittelfristig ruinösen Tendenzen des Regimes. Beispiel Griechenland, Portugal, Spanien. Da nützt das Steinewerfen jetzt auch nichts mehr.

Der Schaden muss immer konkret werden. Etwa wenn der Selbstbetrug der Sozialversicherungen für jeden spürbar wird, die Inflation zweistellige Raten erreicht, und ein Staatsapparat im Überlebenskampf rabiat um sich prügelt und raubt.

freiheitistunteilbar, am 06. Februar 2010 um 8:53 ( Link )

Mal sehn wie lange es noch dauert, bis hier auch der letzte ahnt, daß er nicht von "Kommunisten" ausgeraubt wird. Nicht, daß DIE das nicht auch gerne mal wieder tun würden, aber DIE sind Lichtjahre von diesen lukrativen Möglichkeiten entfernt.

Die Musik spielt ganz woanders. Aber was solls, manche tanzen halt zu den Melodien in ihrem eigenen Kopf - dancing to their own tunes... nur zufällig so ein englischer Ausdruck für "bekloppt".

Meine Sie damit auch argumentative Fliegengewichte und Scherzbolde?

Wie auch immer, das Werk Leviathans ist nicht zwangsläufig jenes von Kommunisten, da genügen auch sozialistische Demokraten oder einfache Opportunisten. ;-)

Dr. Spiele, am 06. Februar 2010 um 9:39 ( Link )

Nach Psalm 104,26 hat Gott den Leviathan geschaffen, „um mit ihm zu spielen“.

„Kannst du den Leviathan ziehen mit dem Haken und seine Zunge mit einer Schnur fassen? (...) Wenn du deine Hand an ihn legst, so gedenke, daß es ein Streit ist, den du nicht ausführen wirst. (...) Niemand ist so kühn, daß er ihn reizen darf; (...) Wer kann ihm sein Kleid aufdecken? und wer darf es wagen, ihm zwischen die Zähne zu greifen? (...) Seine stolzen Schuppen sind wie feste Schilde, fest und eng ineinander. (...) Aus seinem Munde fahren Fackeln, und feurige Funken schießen heraus. (...) Die Gliedmaßen seines Fleisches hangen aneinander und halten hart an ihm, dass er nicht zerfallen kann. Sein Herz ist so hart wie ein Stein (...) Wenn er sich erhebt, so entsetzen sich die Starken (...) Wenn man zu ihm will mit dem Schwert, so regt er sich nicht (...) Er macht, daß der tiefe See siedet wie ein Topf (...) Auf Erden ist seinesgleichen niemand; er ist gemacht, ohne Furcht zu sein. Er verachtet alles, was hoch ist“
(Luther-Übersetzung von 1534)

Und was die Fliegengewichte betrifft:
Die Biomasse der Insekten auf unsrer schönen blauen Erde übertrifft die des Menschen wohl um ein Zehnfaches. Klingt lustig, ist aber leider so.

Den Leviathan nur als dem Eigenen wesensfremden Staat zu sehen, hiesse ihn sträflich zu unterschätzen.
Der Staat ist statisch. Aber das Meer wogt. In uns.

Manchmal schlagen Poesie, Mythos und, vor allem, Bios im kontinuierlichen Übergang zu Thanatos, jeden Rationalisten,
auch wenn der es argumentativ nicht wahrhaben KANN.

Gier und Macht verlangten nach ihrer Gottheit.
Sie ward gerufen, und nun ist sie eben Da.

Besen Besen seis gewesen? Ha ha ha.

L’Etat, c’est vous.
Gottes Spielzeug...

Die Welt, ein Spiegel, gnadenlos,
mit Ausnahmen, vielleicht, für die,
die reinschauen?

3fach hoch die Hohepriester, Lord Blankfein, Lord Ackermann, und natürlich auch Lord Merkel.

Herr Rreh, am 06. Februar 2010 um 9:56 ( Link )

Es geht endlich zu Ende mit dieser Republik...

Neutrino, am 06. Februar 2010 um 10:20 ( Link )

@ dickbrettbohrer

Ein ziemlich pessimistisches Bild, das sie da zeichnen.

Zweifellos kann die Rettung nur von den Bürgern selbst kommen. Von der Politik haben wir nichts Positives mehr zu erwarten und von den Medien erst Recht nicht.
Das Hauptproblem scheint mir weniger die Alternativlosigkeit, als vielmehr die Unfähigkeit der breiten Bevölkerung zu sein, dass zu erkennen und einzuordnen, was hier tatsächlich abläuft.
Es gibt ja viele, die wirklich klasse finden, dass staatliche Stellen jetzt endlich kriminell werden, um an den bösen Reichen Rache zu nehmen. Nicht viel besser sieht es ja auch bei anderen Themen aus.
Was die Alternativen angeht, so denke ich dass es zwar unmöglich ist ein staatliches System zu schaffen, welches von sich aus langfristig eine positive Entwicklung nimmt und die Rechte seiner Bürger respektiert. Entscheidend ist, dass die relevanten Akteure dies tun und danach handeln.
Solange wir es mit den etablierten Parteien und nicht abwählbaren Journalisten zu tun haben, die sich ihre Nachkommen selbst bestimmen, gibt es keine Chance auf Besserung.

Aber mit der Durchsetzung von Demokratie in der freien Welt ist die Geschichte nicht zu Ende. Sie wird weitergehen. Geschichte kann gar nicht anders, als fortlaufend weiterzugehen. Es hängt von uns ab, in welche Richtung die Reise geht.

Dr. Spiele, am 06. Februar 2010 um 10:42 ( Link )

Nö. Von Uns hängt ab, ob wir:

Medien abbestellen
Nicht mehr wählen
Keine Steuern mehr bezahlen

Was DANN kommt, DAS ist Geschichte.

Alles andere ist Farce. Wiederholung.
Eben nicht mal Tragödie.

Dr. Spiele, am 06. Februar 2010 um 11:12 ( Link )

Ach ja,und noch was zu "auf die Strasse"

Zitat des Tages

Das Höchstmaß an „sozialer Gerechtigkeit“ ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren.
Roland Baader

Kommt also vielleicht auch noch von ganz Alleine.
Und dann hört,falls, wirklich nur noch Einer zu.
Vielleicht sollten wir aber doch schon vorher wieder beten.
Öffentlich.
Das mag Er.

CrisisMaven, am 06. Februar 2010 um 12:33 ( Link )

Die griechische "Tragoedie" (was sie ja nicht ist, Tragoedien beruhen auf UNAUFLOESBAREN Konflikten widerstreitender gleichrangiger oder -maechtiger Gesetze, es gibt aber kein Gesetz, fortdauernd wider die oekonomische Vernunft zu verstossen) wird in einem "Reissverschluss" von Staatsbankrotten, der am Ende auch vor den "grossen" Staaten wie der Bundesrepublik oder den USA nicht haltmachen wird, enden, beschleunigt durch die zweite Welle der US-Hypothekenausfaelle, und einer endgueltigen Inflation des Gold"preises" (der ja nur die reziproke Abbildung des Dollar- etc.-Wertverfalls ist, Gold wird dadurch ja nicht "wertvoller"!), was direkt mit der Verzwanzig-, Verdeissigfachung der Zentralbankgeldmengen zu tun hat, denn nach Anstieg der Risikopraemien auch auf "gute" Staatspapiere, die sich daraufhin nicht mehr in den Aleihemaerkten verkaufen lassen, muesssen diese "monetisiert" werden, d.h. mit frisch "gedrucktem" Geld angekauft.

ThePhoenix, am 06. Februar 2010 um 12:51 ( Link )

>>>Die Frage, welche alle Juristen bewegt lautet: Warum hat die Justiz nicht den Täter verhaftet, eine richterlich angeordnete Durchsuchung durchgeführt, die CD beschlagnahmt und die somit völlig legal erlangten Daten für weitere Ermittlungen verwendet?<<<

Weil diese ganze CD Geschichte eine Nebelkerze ist um die Leute abzulenken und emotional werden zu lassen. Dann sind die Leute schoen beschaeftigt und abgelenkt von dem was wirklich wichtig ist.

Die Musik spielt hier an diesem Wochenende...
Secret summit of top bankers
http://www.news.com.au/business/secret-summit-of-top-bankers/story-e6frfm1i-1225827289543

Der ganze Haufen von globalen Zentralbankern wie FED, ECB, BoE, SNB, BIS, BoJ und der ganze Rest mit seinen Primary Dealer Huren JPM, GS, Deutsche Bank, Credit Suisse ect. planen den naechsten Scritt wie sie den USD noch weiter hoch pumpen koennen auf Kosren von Gold, EURO, Swiss Franc und Pfund.

HaHaHa
und die People's Bank of China steckt da mittendrin in diesem Haufen.

familienwehr.de , am 06. Februar 2010 um 14:39 ( Link )

Wer "Revolution" denkt, denkt meist in Jakobinisch-Marxistischen Kategorien. Antrainiert unbewusst setzt man mit "Revolution" stets das Anstreben eines definierten neuen Gesellschaftsentwurfs gleich. Alle "wissenschaftlichen" Gesellschaftsentwürfe können aber als gescheitert angesehen werden.
Es wird keine neue tragfähige "Gesellschaftsordnung" geben, die auf einem Konzept beruht - es sei denn die natürliche Ordnung - die ist aber nicht menschengemacht sondern gottgegeben. Das Fehlen eines "Neuen Gesellschaftsentwurfs" verwirrt die Menschen und lässt sie sich an das Bestehende klammern.
Das ist paradox, denn auch in ihrer persönlichen Lebensplanung folgen die Menschen selten einem Konzept, sondern eher den Anforderungen ihrer Umwelt. So wird die Ordnung nach der Ordnung entweder die Verschärfung der heutigen Widersprüche in einer Diktatur bedeuten, oder sich auf die natürliche Ordnung besinnen und berufen.
So eine Ordnung nach der Tyrannei ist schon einmal beschrieben worden, nämlich nach der vorletzten sozialistischen Diktatur Hitlers.
Es war der Kreisauer Kreis, der einen auf kleinteiligen, subsidiären Einheiten bauenden deutschen Reichsverband anstrebte.
In dem Maße, indem uns die Mehrheits-Demokratie wie vor 80 Jahren wieder in den Totalitarismus führt, werden die Ideen des Kreisauer Kreises zum Ziel der Zeit nach der Sozialdemokratie werden müssen.
Sezession und heiliges Reich!

Onkeldago, am 06. Februar 2010 um 16:21 ( Link )

Früher wurden Kontodaten auf etwas ähnliches wie Karteikarten geschrieben. Es hätte Monate und Jahre gedauert 100 "Datensätze" unerkannt zu stehlen. Heute ist alles zentral auf einer Festplatte gespeichert und der Klau ist ein sekundenschnelles Kinderspiel. Wir sind selber Schuld, wenn wir Institutionen unser Vermögen anvertrauen, die zentral speichern. Anonyme Investitionen in Sachgüter wie Edelmetall und Antiquitäten sind schnüffel- und diebstahlsicherer. Wir brauchen eine neue Kultur der Wertaufbewahrung.

dickbrettbohrer, am 06. Februar 2010 um 17:00 ( Link )

Onkeldago

Da schießt mir doch etwas recht Interessantes in den Kopf: Vielleicht ist das die Wende weg vom Fiat Money, hin zu Sachgeld. Die Menschen lernen zwar nur langsam und unter unsäglichen Qualen dazu, aber sie lernen!

familienwehr.de , am 06. Februar 2010 um 18:04 ( Link )

@dickbrettbohrer
Der Eintrag davor war übrigens für Sie.
Die Wende weg vom Fiat Money, hin zu Sachgeld ist das Ende der Umverteilungsordnung, das Ende des sozialdemokratischen Raubstaates, der Gleichheitsideologien, sie bedingt die Renaissance der Familie und Gemeinde und die natürliche Differenzierung der Gesellschaft in Klassen.
Mehr haben wir gar nicht vor, oder?

dickbrettbohrer, am 06. Februar 2010 um 18:26 ( Link )

Hallo, familienwehr.de:
I had a dream ...

Ganz sicher wird das kommen - aber ob ich das noch erlebe???

Olaf Janowski, am 06. Februar 2010 um 19:12 ( Link )

Herr Eichelburg:

Was mache ich mit sagen wir mal 40 Kilogrammen Feingold in unterschiedlichster Stückelung, wenn

a. Goldbesitz und Goldhandel in privaten Händen europa- / weltweit wieder wie unter Roosevelt in den USA bei drakonischter Strafandrohung verboten wird?

b. Eine europa- oder weltweite "Währungsreform" dergestalt aufoktroyiert wird, wo jedermann ein z.B. RFID basierten Computerchip als "unverlierbare Scheckkarte mit Personal-Identifikations-Funktion" unter die Haut implantiert wird und jeglicher Handel (auch Tauschhandel mit Gold, Silber, Platin u. dergl.) vielleicht sogar wieder mit der Todesstrafe bedroht werden wird?

Dr. Spiele, am 07. Februar 2010 um 3:36 ( Link )

Vor allem nicht damit bei ROT über die Ampel gehn!

Robin Renitent, am 08. Februar 2010 um 18:57 ( Link )

@ Olaf Janowski

Ein einziges Mal in der jüngeren Geschichte wurde Gold verboten: Unter Roosevelt.

Das ist bei der heutigen weltweiten Mobilität nicht mehr möglich. Und selbst wenn. Würden Sie sich danach richten und ein solches Verbot etwa respektieren?

CrisisMaven, am 08. Februar 2010 um 20:11 ( Link )

"Bei der heutigen Mobilitaet nicht mehr moeglich"? Warum hat dann nicht jeder eine Waffe? Nichts ist physikalisch so leicht zu orten wie Gold und sakrisch schwer ist es zudem. Waehrend wir bei Waffen keine einheitliche weltweite Regelung haben, ganz im Gegenteil, sind die globalen Verabredungen auf dem Gebiete monetaerer Politik dagegen geradezu "musterhaft": Weltbank, Internationaler Waehrungsf...onds, Bank fuer Internationalen Zahlungsschwund, Bretton Woods, das derzeitige "Geheim"treffen der Zentralbanker in Australien, die Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Geld- und Muenzwesens (nicht von ungefaehr sind alle Muenzen so unterschiedlich, dass sie nicht in die Automaten passen, nur mit dem thailaendischen Baht hat das damals nicht ganz geklappt).


Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können