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Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen

von Eckhard Nickig

Das Lächeln über die Frauenbeauftragten hat sich in Angst verwandelt

Sollte das 21. Jahrhundert einmal ein Etikett erhalten, bestehen nach der ersten Dekade gute Chancen, dass es als „Zeitalter der Frau“ in die Geschichte eingehen wird. Nachdem im 20. Jahrhundert die Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts durchgesetzt wurde, ist das Thema keineswegs zu den Akten gelegt, sondern zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu einem umfassenden Frauen-Kult ausgebaut worden. Den Frauen wird in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselrolle zugewiesen. „Die Zukunft ist weiblich“ verkündet das Frauen-Internetportal gofeminin.de und artikuliert damit eine verbreitete Stimmung. Motor dieses Frauenkultes ist eine weitverzweigte Feminismus-Industrie, bestehend aus Frauenbeauftragten, Publizistinnen, Medienschaffenden, Lobbyorganisationen und Frauenverbänden, die Themen und Thesen setzen, die nahezu von allen gesellschaftlichen Akteuren übernommen werden. Die nationale und internationale Politik ist bereits in hohem Maße von feministischen Programmen und Sprachregelungen durchsetzt. Ein „Gender Gap Report“ jagt den nächsten. Mal ist es die Lohnlücke, mal sind es die fehlenden weiblichen Vorstände und Aufsichtsräte, mal die geringe Habilitationsquote in den Naturwissenschaften. Es finden sich immer neue Bereiche, in denen Frauen angeblich benachteiligt sind und Studien, die vorgeben, dies belegen zu können. In allen Politikbereichen wird jetzt der besondere Fokus auf die Frauen gelegt. Selbst in der Entwicklungshilfe geht es nicht länger darum, Menschen vor Hunger zu bewahren, sondern oftmals speziell um Mädchen- und Frauenförderung. Die Welthungerhilfe scheut sich nicht, die Entwicklungshilfe geschlechtsspezifisch zu instrumentalisieren. In ihren Bettel-Anzeigen heißt es aktuell: „Investieren Sie in Frauen“. Alle wollen an der Spitze des Frauen-Kultes marschieren. Auch Wirtschaftsverbände sind längst auf den Zug aufgesprungen. So warben die deutschen Apotheken in ganzseitigen Anzeigen unter der Überschrift „122.000 Mal Frauenpower“ als einzigem Werbeargument für sich mit dem hohen Frauenanteil in den Apotheken: „85 Prozent der Beschäftigten sind weiblich. Von diesem Frauenanteil können andere Branchen nur träumen.“ Das Endziel müsste es demnach für alle Wirtschaftszweige sein, einen hundertprozentigen Frauenanteil zu erreichen. Und auch die weltweite Finanzkrise hätte es wohl gar nicht gegeben, wenn nur mehr Frauen in den verantwortlichen Positionen tätig gewesen wären. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ meint, dass in der Wirtschaftskrise „die Stunde der Frauen“ schlage, weil diese die krisensicheren Berufe hätten und nun auch noch die Männer durchfüttern müssten.

Die Feminismus-Industrie achtet dabei genau darauf, die Frauen zwar als überlegen, aber zugleich als diskriminiert darzustellen. Meist wird eine selektive Bilanz aufgemacht. Dass Männer an der Spitze großer Wirtschaftsunternehmen die große Mehrheit von Posten innehaben, wird als Skandal feilgeboten. Dass Männer auch am unteren Ende der Skala die große Mehrheit der Obdachlosen stellen, wird diskret verschwiegen. Die Antidiskriminierungsstrategie hat den Frauen beispiellose Privilegien verschafft. So gibt es durch Gleichstellungsgesetze und Frauenförderpläne in weiten Teilen der Stellenbesetzungen im öffentlichen Dienst, aber auch bei Anstalten des öffentlichen Rechts und Kirchen, eine Bevorzugung von Frauen bei gleicher Leistung. Der Zusatz in Stellenausschreibungen, dass Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt werden, ist schon so selbstverständlich geworden, dass er gar nicht mehr auffällt. Das gilt mittlerweile auch für höchste Staatsämter. Welcher 32-jährige kinderlose Mann hätte auch nur den Hauch einer Chance, Familienminister einer deutschen Bundesregierung zu werden? Darum ist es entscheidend, dass die Feminismus-Industrie den Opferstatus kultiviert.

Die Männer sind von dem Frauenkult zwar hier und da etwas verunsichert, aber sie verhalten sich ruhig. Sie haben der moralischen Deutungshoheit der Frauen nichts entgegenzusetzen und zudem ihre Schuld aus Jahrtausenden Patriarchat abzutragen. Basis dieser Macht ist der ideologische Sieg des Feminismus im 20. Jahrhundert. Dieser „verfügt heute über eine beträchtliche Macht und die Fähigkeit, Schuldgefühle zu erzeugen“, so Elisabeth Badinter.

Obwohl es 50 Jahre her ist, dass die Gleichstellung in Deutschland per Gesetz festgeschrieben wurde, kam die Gleichstellungsbürokratie erst zur Zeit der Wiedervereinigung richtig in Schwung, zu einem Zeitpunkt, als die völlige Gleichstellung der Frau längst vollzogen war. Selbst auf dem Gebiet der ehemaligen DDR konnten jetzt statt Produktionsplänen fleißig Frauenförderpläne entworfen werden. Der diskrete Charme aus Bürokratie, sozialistischem Umerziehungseifer und Blockwartsystem gab der Frauenbewegung noch einen echten Kick. Wie man Stellen besetzt, Referate gründet, Machtansprüche sichert, öffentliche Institutionen lenkt – da hatten die DDR-Frauen doch einiges beizutragen und konnten schnell und effektiv Gleichstellungsgesetze in den neuen Ländern forcieren und ein Netz von Frauenreferaten spannen, obwohl es in diesem der bürgerlich-patriarchalen Unterdrückungsmaschinerie längst entronnenen und mit 100 Prozent Krippenquote bestückten Teil Deutschlands eigentlich doch solcher Krücken gar nicht mehr bedurft hätte. Frauenbeauftragte haben wie andere Beauftragte auch nicht den Drang, die ihnen zugewiesenen Problemlagen abzuarbeiten, mit dem Ziel sich irgendwann überflüssig zu machen, wie man es eigentlich erwarten könnte. Ihr Ziel ist es vielmehr, die Probleme erst richtig aufzuarbeiten und zu mehren, auch solche, die man bisher vielleicht gar nicht als Problem wahrgenommen hatte. Frauenbeauftragte finden mühelos immer neue Geschäftsfelder, in denen noch Fraueninteressen vertreten werden müssen. Die aufgebauschte Diskussion über den Anteil von Frauen in Aufsichtsräten zeigt an, dass die Geschäftsträger der Feminismus-Industrie auch dann noch ein „gender gap“ finden werden, wenn der Papst eine Päpstin geworden ist. Um die Maschinerie am Laufen zu halten, wurde inzwischen unter anderem ein Geflecht an „Feiertagen“ installiert, an denen die angebliche Benachteiligung der Frauen übers Jahr verteilt inszeniert wird. So gibt es neben dem Internationalen Frauentag den „Tag der Frauengesundheit“, den „Equal Pay Day“, den „Girlsday“ und den „Tag gegen Gewalt an Frauen“.

Die Zahl der Frauenreferate in Deutschland hat ein solches Ausmaß angenommen, dass ohne Übertreibung von einer Industrie gesprochen werden kann. Allein 1.900 kommunale Frauenbeauftragte sind in der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros organisiert. Die kommunalen Frauenreferate haben oft drei bis vier, in größeren Städten auch zehn und mehr Mitarbeiterinnen. Diese Frauenbüros verkünden in ihrer Selbstdarstellung in einer Mischung aus Drohung und Understatement: „Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte bieten der weiblichen Bevölkerungsmehrheit eine Chance auf Gehör.“ Hinzu kommen Frauenbeauftragte in Bundes- und Landesbehörden, Ministerien, Hochschulen, Rundfunksendern, Kirchen. Hier ist eine Funktionärinnen-Kaste entstanden, die den Steuerzahler hunderte von Millionen Euro kostet und die dank eines Schuldgefühle erzeugenden Feminismus-Sprechs über eine beispiellose Machtfülle verfügt.

Die Zeiten, als Männer und Frauen auf Bürofluren die Frauenbeauftragten insgeheim belächelten, sind längst vorbei. Wenn die städtische Frauenbeauftragte findet, dass im Straßenbau zu wenig Geschlechtergerechtigkeit praktiziert wird, werden die Männer des Straßenbauamtes unverzüglich wegtreten, um Frauenpiktogramme auf den Straßenbelag aufzutragen, Frauenüberholspuren und noch mehr Frauenparkplätze einzurichten. Auch „Gender Mainstreaming“, das die Fixierung auf das weibliche Geschlecht von seinem Selbstverständnis eigentlich ablösen müsste, hat die Feminismus-Industrie nicht im geringsten gestört. Trotz „Gender“ wird kein Mann Gleichstellungsbeauftragter. Symptomatisch ist die Auffassung des Frauenreferates der Stadt Frankfurt am Main, die Feminismus und Gender unter dem Motto „Doppelt hält besser“ als zweifache Frauenförderung versteht. Mit „Gender Mainstreaming“ hat die Feminismus-Industrie nur mehr ein weiteres Machtinstrument zur Disziplinierung der Männer in der Hand. Alle 250 Lehrstühle zur Geschlechterforschung („Gender studies“) an deutschen Universitäten sind mit einer Ausnahme mit Frauen besetzt. Und der Posten des „Gleichstellungsbeauftragten“ bleibt ausschließlich Frauen vorbehalten. Männer haben weder ein aktives noch ein passives Wahlrecht.

Bevorzugte Behandlung genießen Frauen selbstverständlich auch in der Politik. 90 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ist es ein echter Vorteil, eine Frau zu sein. Alle Parteien lechzen nach den Wahlstimmen von Frauen, die ihnen offensichtlich wertvoller und wichtiger erscheinen als die Stimmen von Männern. Frauenstimmen erscheinen als zukunftsträchtig, während Männerstimmen wohl eher mit „rechts“ und „zurückgeblieben“ assoziiert werden dürfen. Ebenso begehrt sind weibliche Mandatsträger. In vier von sechs Parteien sind die Frauen im 17. Deutschen Bundestag gemessen am Mitgliederanteil überrepräsentiert: SPD 38,3 Prozent (Mitgliederanteil: 30,7 Prozent), FDP 24,7 (23), Grüne 54,4 (37), Linke 52,6 (44,9). Nur bei CDU und CSU liegt der Anteil der weiblichen MdBs leicht unter dem Mitgliederinnenanteil: CDU 21,6 Prozent (25,3 Prozent), CSU 13,3 (18,4). Dabei ist der Mitgliederanteil das vernünftigste Kriterium für die Frage der Repräsentierung der Geschlechter. Warum sollten in einer Partei Frauen 50 Prozent der Mandatsträger stellen, wenn sie nur 20 Prozent der Parteimitglieder ausmachen? Wenn nur so wenige Frauen bereit sind, einer Partei beizutreten, dann sollte man deren freie Entscheidung respektieren und sie nicht durch eine ideologische Debatte künstlich überrepräsentieren. Besonders apart sind die Erklärungen von Frauen-Funktionärinnen über den unterdurchschnittlichen Mitgliederanteil von Frauen in den Parteien. Frauen hätten eben Interesse an Inhalten und nicht an Stammtischritualen, die in den Parteien vorherrschend seien. Als ob sich Männer am Sitzungsleerlauf und dem Abarbeiten von Tagesordnungen in Parteisitzungen berauschen würden.

Während Feministinnen sich über ein angebliches Männer-Netz echauffieren („Old Boys Network“), verfügen tatsächlich allein die Frauen über einflussreiche Lobby-Gruppen in den Parteien. Wenn „Frauenunion“, „Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen“ oder die „Liberalen Frauen“ Listenplätze fordern, gibt es keinen Widerspruch. Flankenschutz erhalten sie von den Frauenbeauftragten, die 2009 in der Kampagne „FrauenMachtKommune“ für mehr Frauen in der Kommunalpolitik trommelten. Dabei liegt es schlicht an der freien Entscheidung von Frauen, in eine Partei einzutreten und sich dort zu engagieren.

Besonderes Augenmerk legt die Feminismus-Industrie derzeit auf eine angebliche Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen. Frauen verdienten rund 23 Prozent weniger als Männer, lautet der Empörungsruf, der vielstimmig in die Welt posaunt wird. Um diese Ungerechtigkeit – den „Gender pay gap“ – gebührend in Szene zu setzen, wurde 2008 eigens ein „Equal pay day“ ins Leben gerufen. Die Behauptung von der „Lohnlücke“ erweckt den Eindruck, als handele es sich tatsächlich um eine handfeste, direkte Diskriminierung von Frauen, das heißt eine Industriekauffrau im fünften Berufsjahr würde fast ein Fünftel weniger verdienen als ein Industriekaufmann im fünften Berufsjahr in demselben Unternehmen mit dem gleichen Aufgabengebiet. Darum geht es aber mitnichten, was einige Akteure des „Fair Pay“ für Frauen durchaus einräumen. In dem „Leitfaden zur Durchsetzung des Grundsatzes des gleichen Entgeltes bei gleicher und gleichwertiger Arbeit“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend heißt es eindeutig: „In der Tat geht es heute oft nicht vorrangig um die Frage, ob Frauen, die die gleiche Arbeit verrichten wie Männer, auch gleich bezahlt werden. Dies ist zwischenzeitlich weitgehend – zumindest in Tarifverträgen – gewährleistet.“ Damit könnte man die gesamte Diskussion über Lohnungleichheit eigentlich ad acta legen. Doch die Verfechter des „Gender pay gap“ gehen noch einen Schritt weiter: Sie vergleichen das Durchschnittseinkommen aller Frauen mit dem der Männer und so kommen sie auf die Entgeltungleichheit von 23 Prozent, da das Durchschnittseinkommen der Frauen fast um ein Viertel niedriger liege als das der Männer. Dafür gibt es aber im wesentlichen zwei Ursachen: Die von Frauen überdurchschnittlich gewählten Berufe werden im Schnitt geringer entlohnt, wie zum Beispiel Friseurin, Verkäuferin oder Arzthelferin. Zweitens: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, 400-Euro-Jobs und steigen bedingt durch Familienarbeit öfter aus dem Beruf aus oder später ein. Der Lohn für Aushilfen und Teilzeitkräfte liegt natürlich niedriger als der von Vollzeitkräften. Außerdem richtet sich die Entlohnung in weiten Bereichen, etwa im öffentlichen Dienst, nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern schlicht mit der Belohnung langjähriger Betriebszugehörigkeit oder den Dienstaltersstufen bei Beamten.

Dass Frauen Berufe wählen, die niedriger entlohnt werden, ist ihre freie Entscheidung. Ebenso frei ist ihre Entscheidung, zeitweilig aus dem Beruf auszusteigen. Wenn Frauen freiwillig Friseurin oder Arzthelferin werden und sich anschließend über Entgeltungleichheit beschweren, ist das ungefähr so, als wenn man direkt neben dem Flughafen ein Haus baut und sich anschließend über Fluglärm beschwert. Statt über gleiche Arbeit wird deshalb auch über „gleichwertige“ Arbeit gesprochen. Demnach sollen offenbar Frauenberufe wie Altenpfleger und Krippenerzieher ebenso anstrengend sein und damit als „gleichwertig“ deklariert werden wie Maurer und Stahlkocher. Diese Kampagne hat bereits ein erstes Erfolgserlebnis zu verzeichnen. Bei dem Kita-Streik im Frühjahr und Sommer 2009 wurde die Tätigkeit der Erzieherinnen als körperlich derart belastend dargestellt, dass man den Eindruck haben musste, die Arbeit als Bergmann sei dagegen ein Kinderspiel. Dementsprechend dick fiel die Gehaltserhöhung aus. Dass Männer auch deshalb eine um sechs Jahre niedrigere Lebenserwartung haben, weil sie körperlich anstrengendere und risikoreichere Tätigkeiten ausüben, interessiert die Feminismus-Industrie nicht.

Ähnlich wie bei den Kampagnen für mehr Frauen in der Politik, die ebenfalls die freie Entscheidung von Frauen infragestellen, geht es gar nicht um konkret umsetzungsfähige Politik, sondern um Stimmungsmache, die den Opferstatus von Frauen dokumentieren und der Feminismusindustrie einen weiteren Machtzuwachs bescheren soll. Wer könnte die Notwendigkeit eines weiteren Ausbaus von BAT-Stellen für die Frauen-Lobby angesichts dieses „himmelschreienden Unrechts“ schon infragestellen? Wer könnte sich dagegen verwahren, in immer neuen Studien die „Diskriminierung“ von Frauen zu erforschen? Das Bundesfrauenministerium hat eine völlig nutzlose und manipulative Repräsentativbefragung bei der Heidelberger Firma „Sinus Sociovision“ in Auftrag gegeben, bei der das „erstaunliche“ Ergebnis herauskam, dass fast 100 Prozent der Bevölkerung Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen empörend finden. Man hätte genauso gut fragen können, ob die Bevölkerung Hochwasser unangenehm findet. Aus den Suggestivfragen des Instituts ging allerdings in keiner Weise hervor, was unter Lohnungleichheit zu verstehen ist. Hätte man gefragt, ob es empörend ist, wenn Friseurinnen und Stahlarbeiter nicht den gleichen Lohn erhalten, wäre das Empörungspotential vermutlich geringer ausgefallen. Die Meinungsmache dieser Studie zeigt sich auch in den Erkenntnissen über Rollenbilder, wo es heißt: „Die Deutschen distanzieren sich mehrheitlich vom tradierten Hauptverdienermodell“. Um zu diesem Ergebnis zu kommen wurden die Fragen negativ formuliert, damit die Befragten zu den erwünschten Aussagen „ja“ sagen konnten. Es wurde gefragt, ob man die Aussage „Für das Familieneinkommen sollte in erster Linie der Mann verantwortlich sein“ ablehnt, nicht, ob man dieser Aussage zustimmt. Ergebnis ist eine Zustimmung zu dieser Ablehnung von 66 Prozent. Hätte man direkt nach Zustimmung zu dieser Aussage gefragt, wäre vermutlich ein etwas anderes Ergebnis herausgekommen.

Auch wenn das „tradierte Modell“ rückläufig ist, stellt das Institut fest, dass „der Mann als Familienernährer faktisch noch häufig die Realität ist“. Männer tragen also nach wie vor die Hauptlast für die Erwirtschaftung des Familieneinkommens. Gleichzeitig soll aber alles unternommen werden, damit sie nicht einmal im Durchschnitt mehr verdienen dürfen als Frauen. Man bürdet Männern die Hauptlast auf und dreht ihnen gleichzeitig die Luft ab.

Die Feminismus-Industrie floriert inzwischen unabhängig von einer empirisch feststellbaren Ungleichbehandlung der Frauen. Ihrer Macht kann sich niemand mehr entziehen. Feministinnen dürfen sogar Juden mit Frauen gleichsetzen, ohne den geringsten Widerspruch zu ernten. In ihrer Dankesrede zur Verleihung des Börne-Preises am 4. Mai 2008 reklamierte Alice Schwarzer denselben Opferstatus für Juden und für Frauen. Sie zog eine Linie von der Not mancher jüdischer Intellektueller, die lieber unter einem falschen Namen publizierten, weil sie fürchteten, sonst nicht beachtet zu werden, hin zu weiblichen Autoren, die den Verlagen ihre Manuskripte unter Männernamen anboten, wie es noch Julia Franck getan haben soll. Es habe beides eine lange Tradition, das mit den Juden und das mit den Frauen: „Und nicht zufällig sind beide die ersten im Visier der islamistischen Fundamentalisten.“ Eine Vermengung, die jeden Beobachter angesichts des Holocaust erschaudern lassen müsste. Doch es gab weder im Festauditorium noch in der deutschen Öffentlichkeit auch nur den geringsten Widerspruch. Es ist nicht entscheidend, was gesagt wird, sondern wer etwas sagt. Und Feministinnen gehören zu der Gruppe, die fast alles sagen dürfen.

Information

Dieser Artikel erschien zuerst in eigentümlich frei Nr. 99

29. Januar 2010

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Kommentare

Marc , am 29. Januar 2010 um 21:30 ( Link )

Es gibt wirklich immer weniger, das es überhaupt wert wäre, gegen den Islam verteidigt zu werden.
Also - so vor die Wahl zwischen Allah und EMMA gestellt...

Dr. Spiele, am 29. Januar 2010 um 22:12 ( Link )

Sie würden sich allerdings wundern, wie femistisch die meisten MuslimInnen sind... schon Mohammed, Friede sei mit ihm, war ein Sitzpinkler, die Frrauen müssen keine Hausarbeit verrichten, dürfen ihr Geld für sich behalten, und der Mann muss für den Unterhalt sorgen, und wenn er sie nicht regelmässig besteigt, wird er rausgeschmissen, kein Witz, DAS ist der Islam!

Die lesbische Schwarzer verschweigt das nur, um nicht völlig überflüssig zu werden.

Hier die Alternative für die Ungläubigen:

Gründung: Zentralrat der Lesber in Deutschland

CrisisMaven, am 30. Januar 2010 um 1:01 ( Link )

Das erinnert mich wieder dran, wie Oerbuergermeister Metzger in Darmstadt vor Jahrzehnten, nach dem er das kommunale Amt des/der Frauenbeauftragten vom Vorgaenger geerbt hatte, es mit einem MAENNLICHEN Frauenbeauftragten besetzen wollte ... soweit ich weiss, lebt Metzger aber noch ;-)

Kokospalme, am 30. Januar 2010 um 2:03 ( Link )

Guter Artikel!

Nur noch zwei kleine Anmerkungen:


  1. Zumindest in manchen Institutionen haben mittlerweile auch Männer das aktive (und m.W. auch das passive) Wahlrecht bei Wahlen eines/einer Gleichstellungsbeauftragten.

  2. Den BAT gibt es nicht mehr.

Haderach, am 30. Januar 2010 um 8:55 ( Link )

Motor dieses Frauenkultes ist eine weitverzweigte Feminismus-Industrie, bestehend aus Frauenbeauftragten, Publizistinnen, Medienschaffenden, Lobbyorganisationen und Frauenverbänden, die Themen und Thesen setzen, die nahezu von allen gesellschaftlichen Akteuren übernommen werden.

Das sind durchwegs parasitäre mit Steuergeldern finanzierte Organisationen.
Das Zerstörungswerk der Staatskleptokraten zeigt im Feminimus eine besonders effiziente und skurile Seite.
Genau wie der Sozialstaat systematisch die Leistungsträger zerstört und demotiviert, indem er einige der negativsten menschlichen Neigungen subventinoniert, macht sich der Feminimus von einer anderen Seite an das gleiche Werk.
Das Weibliche steht für Risikoaversion, übersteigertes Sicherheitsdenken, Versorgungssehnsucht und Rückwärtsgewandtheit - alles Leitmotive der neuen linksgrünen Gesellschaftsreligion.
Wagt man einen Blick auf die Urheber aller je durch Menschen vollbrachten fortschrittlichen Leistungen, von der Technologie bis zur Kunst, von der Philosophie bis zur Ethik, von der Medizin bis zur Biologie, man wird überall fast ausschliesslich auf Männer treffen.
Wären wir auf die Erfindungen von Frauen angewiesen, wir würden noch immer in Höhlen sitzen.
Es ist nur konsequent für eine in jeder Hinsicht sterbende Gesellschaft, gerade Frauen zum Leitbild auszurufen.

EEkat, am 30. Januar 2010 um 12:08 ( Link )

Frauen herrschen in der Spähre der Emotion.

Sie kontrollieren damit alles, was nicht über den Verstand - die Sphäre des Wissens - beschrieben werden kann.

Die durch Emotion - das wäre demnach die Spähre des Wollens - beherrschten Bereiche nehmen an Bedeutung zu: das Gegengewicht zu den Mengen anfallenden Wissens, das aber niemand mehr überblicken kann.

Die Durchsetzung von Wissen durch Gewalt: beides sind die Domainen des Mannes gewesen. Das ist in unseren Gesellschaften nicht mehr möglich, einerseits aufgrund der schieren Menge des Wissens, und aufgrund der Stigmatisierung jeder Form der Gewalt andererseits.

Paradoxerweise nimmt die Gewalt dadurch zu, und nicht ab. So wie der gesellschaftliche Irrationalismus zunimmt, und nicht etwa abnimmt mit zunehmendem Wissen.

Aber Frauen sind ja auch nicht glücklicher geworden dadurch, daß ihnen, daß der emotionalen Komponente des Menschen, die Kontrolle über die Macht in die Hände fiel. Sie wissen es ja noch nicht einmal. Sie können es garnicht wissen.

Interessant an den hierzu vorangegangenen Wortmeldungen ist als "gefühlte Antwort" die Einbeziehung des Islams.

EEkat

Christoph Mueller, am 30. Januar 2010 um 13:59 ( Link )

Ein düsterer, aber sehr treffender Artikel. Ja, soweit ist es inzwischen gekommen, die Beschreibung des Zustandes dieser Gesellschaft und der feministischen Unterwanderung in nahezu allen Bereichen ist weitgehend richtig. Man könnte die Liste noch um so viele Punkte erweitern, ungerechter Wehrdienst nur für Männer, ohne dass dies von der Politik als Ungerechtigkeit thematisiert wird, Bildungsbenachteiligung von Jungen in der Schule, was von Feministinnen noch ungeniert gefeiert und von Ministerinnen mit unverhohlener Sympathie kommentiert wird, permanente Misandrie in den Medien, etc. etc.

Interessant ist übrigens auch, dass sich zu den zahllosen Frauengruppierungen und GleichstellungsbeauftragtInnen, die von staatlich finanzierten Stellen bzw. Fördermitteln profitieren, inzwischen zunehmend, ebenfalls oftmals staatlich unterstützte Pseudo-Männervereine gesellen. Auf deren Webseiten erfährt man dann, wie wichtig der Kampf gegen "Männergewalt an Frauen", gegen "tradierte männliche Rollenbilder" o.Ä. sei. Dass häusliche Gewalt laut Studien zu gleichen Teilen von Frauen und Männern begangen wird, wird dort allerdings fast vollkommen verschwiegen und systematisch ein einseitiges Bild von Männern als Tätern und Frauen als Opfern gezeichnet. Männern wird von diesen "Männervereinen" auf ihren Webseiten nahegelegt, zeitweilig aus dem Beruf auszusteigen und das "Erschliessen neuer Lebensmodelle" und die Freuden der Kinderbetreuung gepriesen. Klar, beruflich erfolgreiche Männer sind dem Feminismus nach wie vor der grösste Dorn im Auge und das grösste Hindernis der Karrierenchancen von Frauen. Offenbar sind diese Pseudo-Männervereine, die im Wesentlichen nichts anderes tun als Männer zu alleinigen Tätern zu stilisieren und Männern einzureden, wie schön der Verzicht auf beruflichen Erfolg sei, jetzt mehr und mehr die zweite Schiene, auf der der gesellschaftlich institutionalisierte Feminismus ruht. Alles gefördert natürlich durch die Regierung und insbesondere vom Frauenministerium.

Marc , am 30. Januar 2010 um 14:41 ( Link )

@Christoph
So wie es Deutsche gibt, die nach gelungener Umerziehung Deutsche hassen, so gibt es natürlich auch immer mehr Männer, die nach gelungener Gehirnwäsche Männer verachten.
Mir ist das auch schon sehr oft aufgefallen, daß z.B. Männer die Frauen zu überlegenen aber unterdrückten Übermenschen stilisieren. Oder als braver Untertan so Witzchen machen wie "Als Gott den Mann erschuf, hat sie nur geübt." etc.

Gerne wird das auch mit angeblich "inkorrekter" Islamkritik kombiniert. Der große Traum vieler Deutscher scheint darin zu bestehen, mit ner EMMA im Gepäck und einer Kippa auf der Rübe in den Nahen Osten zu marschieren, um dort das Matriarchat zu errichten. Die politisch "Korrekten" wollen genau das Gleiche, schlagen lediglich andere Mittel vor. Aber ich wiederhole mich...

Reiner Vogels Fördermitglied, am 30. Januar 2010 um 15:01 ( Link )

Ein sehr guter und leider zutreffender Artikel. Vielen Dank!

Klagen hilft nicht, Angst auch nicht. Männer müssen anfangen, sich organisiert zu wehren.

familienwehr.de , am 30. Januar 2010 um 17:13 ( Link )

Frauen wählen überwiegend links, die Einführung des Frauenwahlrechts hat den sozialistischen Parteien einen enormen Schub verliehen. Besonders Frauen wählten auch den Starken Mann Hitler und seine National-Sozialisten. Frauen und Macht, das ist heute unübersehbar der Katalysator auf dem Weg in den Totalitarismus. Die Opfer werden am Ende die Frauen selbst sein.

Gero Pischke, am 30. Januar 2010 um 22:46 ( Link )

Ich stimme dem Inhalt des Artikels vollumfänglich zu.

Da auch die Firmen immer politisch korrekter werden, fällt es mir immer wieder auf, dass z. B. nichts unternommen wird, wenn in Stellenanzeigen das feministische I in den Arbeitsbezeichnungen verwendet wird. Ich schreibe dann immer eine Mail an die Personalabteilung. Antwort habe ich nie erhalten und es passiert weiterhin, denn dort sitzen auch bevorzugt Frauen.

Gerade habe ich wieder einmal erlebt, dass bei Konflikten zwischen Männern und Frauen und seien sie noch so belanglos, die Männer gar nicht mehr angehört werden. Als AGG-Trittbrettfahrerinnen brauchen Frauen sich nur etwas auszudenken und der Kollege steht mit dem Rücken an der Wand, ja er wird nicht einmal angehört. Die Personalabteilung nimmt eine Vorverurteilung vor, sitzen zu Zweit vor dem Beschuldigten und bieten ihm gleich einen Aufhebungsvertrag an. So bei uns gerade wieder geschehen. Die Mitarbeiter der Personalabteilung tratschen das gleich weiter und sofort ist ein engagierter und qualifizierter Kollege gesellschaftlich und beruflich zerstört, egal was sich hinterher als haltbar herausstellt. Die Männer haben jetzt schon Personalabteilungen und männliche Vorgesetzte automatisch gegen sich. Männer versuchen leider immer häufiger die besseren Frauen zu sein.

Ich halte, wo es nicht allzu gefährlich ist dagegen und unterstütze männliche Kollegen so gut es geht, aber im Ernstfall werde auch ich chancenlos sein. Gar nicht auszudenken, was versüffte Alt-68er-Arbeitsrichter urteilen werden, wenn es mal ganz ernst wird ...

Das AGG ist das beste Mittel, um Männer beliebig zu diskriminieren und anzuklagen.

Es ist zum Kotzen!

EEkat, am 30. Januar 2010 um 23:08 ( Link )

Jammert nicht rum.

nepo77, am 31. Januar 2010 um 1:49 ( Link )

Ich zitiere Chuck Palahniuk's Fight Club:
"Wir sind eine Generation von Männern, die von Frauen großgezogen wurden. Ich frage mich, ob noch `ne Frau wirklich die Antwort auf unsere Fragen ist!"

dickbrettbohrer, am 31. Januar 2010 um 6:07 ( Link )

familienwehr.de

"Die Opfer werden am Ende die Frauen selbst sein."

Sie sagen es. Alle, denen heute durch die Politik Opferstatus verliehen wurde, werden früher oder später Opfer sein in einer Dimension, die heute noch unvorstellbar ist. Der perzeptive Widerstand der Menschen gegen unnatürliche und artfremde Konstrukte bleibt trotz politischer Gehirnwäsche virulent und wartet nur auf den Moment, sich in Wort und Tat äußern zu können. Die Entladung aufgestauten Grimms, der tätige Zornesausbruch, er wird schrecklich sein.

Übrigens: nicht alle Freuen sind politisch linksliberal eingestellt. Der Eindruck trügt.

Eugen , am 31. Januar 2010 um 11:08 ( Link )

Ganz gut zusammengefasst, die derzeitige Misere!

Es fehlt nur noch ein Hinweis auf die tatsächlich existierende Gegenbewegung, die geschlechterpolitische Initiative MANNdat e.V., die seit Jahren die Fakten zutage fördert, auswertet, publiziert, in politische Forderungen umwandelt und der Politik vorträgt.

Insofern ist es nicht ganz zutreffend, zu schreiben: "Die Männer sind von dem Frauenkult zwar hier und da etwas verunsichert, aber sie verhalten sich ruhig. Sie haben der moralischen Deutungshoheit der Frauen nichts entgegenzusetzen."

Unter www.manndat.de kann man nachlesen, was eine immer größere Zahl von Männern der Deutungshoheit der Frauen entgegenzusetzen hat.

EEkat, am 31. Januar 2010 um 16:41 ( Link )

Frauen haben die Herrschaft über die Gefühle, der emotionalen Stabilität einer Beziehung, einer Gemeinschaft. Einer Gesellschaft.

Ein Mann kann sich daraus nicht lösen. Dazu ist er schlicht nicht ausgestattet. Sein Platz, seine Funktion sah dies nicht vor.

Damit sitzt die Gesellschaft spätestens seit der Loslösung der Frau durch die Einführung der Pille in der Falle.

Das ist nicht reversierbar, weil es den Betroffenen, schon garnicht den Frauen zu vermitteln ist. Erst recht nicht möglich ist es, daraus Verhaltensmuster umzukehren.

Weder kann man einem Mann dessen potentielle Abhängigkeit von einer stabilen Gefühlsumgebung kommunizieren.

Noch könnte man eine Frau zur Einsicht bewegen, diese Gefühlswelt nun bewußt zur Verfügung stellen zu müssen, nachdem die Abhängigkeit, aus der heraus sie einer Gemeinschaft die notwendige Gefühlsstabilität zur Verfügung stellen mußte,
schlicht entfallen ist.

Emanzipation wird dieser Vorgang genannt.

Tatsächlich ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Existenz vernichtet worden, ohne daß funktionierender Ersatz in Sicht wäre. Nach wie vor ist der Mensch ein im Wesentlichen durch seine Gefühle bestimmtes Wesen, das sich Vernunft, also der Umgang mit Wissen, erst seit wenigen tausend Jahren zu erschließen, über seine Gefühlswelt überzustülpen versucht.

EEkat

Neutrino, am 31. Januar 2010 um 23:40 ( Link )

„Man bürdet Männern die Hauptlast auf und dreht ihnen gleichzeitig die Luft ab.“

Das bringt es ziemlich gut auf den Punkt!

@ Christoph Müller
Ich stimme ihnen voll zu!

@ Gero Pischke
Leider ist das heute so Realität. Aber nicht nur in Unternehmen. Was meinen sie, wie es heutzutage in unseren Gerichtssälen aussieht? Wenn Frauen Männer loswerden wollen, müssen sie nur behaupten, ein Mann habe sie vergewaltigt und schon ist er weg. Das ist für Frauen völlig risikolos.
…und der ganze Problemkreis rund um Thema Scheidung und Kinder ist auch männerfeindlich bis zum geht nicht mehr. Denn Frauen werden vom Staat nach Kräften dabei unterstützt, ihren Exmänner die Kinder vorzuenthalten. Geld vom Exmann bekommt Sie natürlich trotzdem.

Die Liste Verbrechen des Feminismus ist einfach endlos….

df, am 01. Februar 2010 um 19:01 ( Link )

Der artikel ist unhaltbar. In wahrheit wird die frauenfeindliche diskriminierung in ihrem wahren ausmass sogar in der linken tabuisiert. Stichwort miktionale diskriminierung! Löbliche ausnahme ist nur die antifa, die sich wirklich konsequent gedanken über ihren sexismus macht.

Elisabeth, am 03. Februar 2010 um 9:58 ( Link )

Ich kann dem Artikel nur voll umfänglich zustimmen. Es ist traurig und beschämend, was passiert. Aber man muß auch fair bleiben. Manche der Kommentare hier sind dies nicht:

"Wagt man einen Blick auf die Urheber aller je durch Menschen vollbrachten fortschrittlichen Leistungen, von der Technologie bis zur Kunst, von der Philosophie bis zur Ethik, von der Medizin bis zur Biologie, man wird überall fast ausschliesslich auf Männer treffen.
Wären wir auf die Erfindungen von Frauen angewiesen, wir würden noch immer in Höhlen sitzen."

Was sollten die Frauen denn erfinden, wenn man sie nicht studieren ließ. Künstlerinnen gab es schon. Das waren sehr unkonventionelle Frauen, was nicht gerne gesehen war.

Aber es ist mir klar, daß dieser Keil zwischen Männern und Frauen ein Produkt des Feminismus ist. Nieder mit ihm. Das meine ich ganz ernst, als Frau.

Elisabeth, am 03. Februar 2010 um 19:25 ( Link )

Glaube ich nicht, daß sie in Kohlebergwerken werken würden. Das ist viel zu anstrengend.

maxx, am 03. Februar 2010 um 23:04 ( Link )

Da ist Wuppertal super. Stellt euch vor, dass in einigen Parkhäusern die Frauenparkplätze gleich vor dem Eingang sind - ebenerdig erreichbar. Die Behindertenparkplätze sind im ersten Stock, gleich neben dem Treppenhaus. Leuchtet doch ein, nicht?

Crisis Maven, am 23. Juli 2010 um 18:06 ( Link )

A propos Wuppertal: Kommt ein Ami nach Wuppertal und verliebt sich in die Stadt. Vor allem die Allweg(schwebe)bahn hat es ihm maechtig angetan. Also beschliesst er, nun nach Wuppertal zu ziehen. Immer wenn er wieder was tolles sieht schwaermt er mit leichtem Akzent "Oh Wuppertal!". Nun fehlt ihm nur noch eine deutsche Lebensgefaehrtin.
So beschliesst er im Wuppertaler Generalanzeiger eine Kontaktanzeige aufzugeben "US-Amerikaner sucht eine Wuppertalerin fuer gemeinsame Stunden". Die Anzeigenannahme fragt ihn "ein- oder zweispaltig"? Darauf der Amerikaner unglaeubig "ZWEISPALTIG? Oh Wuppertal!". Und drum sind wahrscheinlich die Frauenparkplaetze jetzt ebenerdig ...


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