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![]() Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag). ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Feindbild Muslim: Tatsächlich ist es ein unschönes SpiegelbildÜber ein Symptom des gesellschaftlichen Zusammenbruchs Deutschland und darüber hinaus das, was gemeinhin als „der Westen“ bezeichnet wird, „haben fertig“. Viele wissen das. Noch mehr ahnen es. Demographisch, demokratisch, kulturell, moralisch und ökonomisch zehren wir von der Vergangenheit und leben auf Kosten der Zukunft. So ist das im Sozialismus, immer. Große Gelehrte wie Ludwig von Mises oder Friedrich August von Hayek haben dicke Bücher zur Erklärung des Phänomens verfasst. Roland Baader in Deutschland oder Igor Schafarewitsch in Russland haben erklärt, warum jeder neue sozialistische Menschenversuch – und es gab im Laufe der Jahrhunderte viele – immer wieder aus vier Komponenten besteht: Eigentumszerstörung, Religionszerstörung, Familienzerstörung, gekoppelt mit der Utopie der sozialen Gleichheit. Jetzt erleben wir es wieder einmal hautnah selbst, nun steht auch unsere neosozialistische Gesellschaft wie vor mehr als zwanzig Jahren der damals realsozialistische Osten vor dem Offenbarungseid. Die kommunistischen Führer im Osten hatten ein Feindbild, dem sie alle Übel dieser Welt bis zum Schluss anlasteten; den „kapitalistischen Westen“. In Wirklichkeit zeigte der Vergleich mit eben diesem Westen in jeder genannten Beziehung nur, dass man selbst am Ende war. Das Feindbild war in Wirklichkeit ein unschönes Spiegelbild. Auch der sozialdemokratische Westen pflegt zunehmend ein Feindbild – „die Moslems“. Hier wird es weniger von den Führern und dafür umso mehr vom Volk getragen, wie ein Blick in ein beliebiges Diskussionsforum unserer Tage schnell belegt. Die Führer halten noch inne, da ihre alten politisch-korrekten Glaubenssätze von der unhinterfragbaren „Bereicherung durch Einwanderung“ ihnen das neue Feindbild verhängen. Doch die Dämme brechen. Die zu Neokonservativen konvertierten Altsozialisten schießen bereits aus vollen Rohren auf die bösen Muselmanen, verbal und durchaus auch mal real international – in Afghanistan, im Irak, demnächst allzu gerne auch im Iran. Und die charakterlosesten Opportunisten und aalglattesten intellektuellen sowie politischen Führer schießen im Inland bereits fleißig mit, Jürgen Rüttgers und Ralph Giordano vorneweg. Die Beweggründe des aufgebrachten Volkes sind dabei durchaus nachvollziehbar: Immer mehr Straßenzüge im eigenen Land werden für Deutsche zum No-Go-Bezirk, gedemütigt noch von den stets juristisch, soziologisch, politisch und sozialstaatlich übervorteilten Jungmänner-„Migranten“ (gemeint sind nicht die Rheinländer in Berlin). Die Bauzeichnung der Ehrenfelder Großmoschee – der „neue Kölner Dom“ – ist eine eindrucksvolle symbolische Demonstration der Macht. Da ist es verständlich, wenn sich Angst und Wut auf „die Musels“ weiter verbreiten. Zunehmend stehen sie für alles Böse dieser Welt: „Politisch inkorrekte Westler“ erklären, die islamische Religion sei in Wirklichkeit eine aggressive politische Ideologie, ihr Religionsstifter bereits sei ein Krieger und ein Kinderschänder gewesen. Sie seien kulturell, moralisch und ökonomisch rückständig und ihre Religion habe anders als das Christentum im Westen eine „Aufklärung“ nie erfahren. Schließlich würden Moslems in wenigen Jahrzehnten bereits demographisch im Westen die Macht ergreifen. Ein Blick in die Neugeborenenabteilung eines Krankenhauses in einer beliebigen westlichen Großstadt sagt dazu mehr als Tausend Worte. Gerade die Angst aber vor der Machtübernahme durch baldige moslemische Mehrheiten im alten Europa zeigt, dass wir es auch heute lediglich mit einem Blick in den Spiegel zu tun haben. Denn würden die westlichen Gesellschaften nicht selbst absterbende sein und würde die Geburten- bei den Einheimischen nicht tendenziell eine Selbstmordrate sein, so würden nicht andere jene Macht an sich reißen können. Jene anderen, die nicht eine Kultur des Todes, sondern des Lebens pflegen. Moslems vermehren sich, der Westen ist verbraucht, alt, gebrechlich, lendenlahm und nur noch notdürftig auf Pump überlebend. In einer solchen Gesellschaft wird die Selbsttötung eines unscheinbaren und vergleichsweise wenig bekannten Torhüters als kollektives emotionales Großereignis zelebriert wie andernorts und zu anderer Zeit der im Kampf gefallene „unbekannte Soldat“. Was zuweilen als „Landnahme“ bezeichnet wird, ist deshalb eher eine milde „Landgabe“. Nebenbei: Die osteuropäischen Kommunisten vergaßen in ihrem Hass auf den Westen, dass dort selbst ihre eigene Ideologie bereits auf den Vormarsch war. Die vielen roten Fahnen nach 1968 und noch mehr die immer weitergehende sozialdemokratische Politik im Westen wurden ausgeblendet, so wie heute gerne die „westlichen Tendenzen“ unter Muslimen vergessen werden. Sinkt nicht auch bei ihnen die Geburtenrate seit Jahren stark? Ist nicht auch die islamische Jugend im Westen wie in der eigentlichen Heimat von der Pop-Kultur der Untreue, des unproduktiven Konsums und der Ehr- wie Kinderlosigkeit bereits weitaus stärker angezogen als vom Prediger in der Moschee? Und ist nicht auch die moslemische Welt diesseits alter Ideen vom Gold-Dinar längst eine Schuldengemeinschaft, die nicht nur in Dubai auf Sand gebaut ist? Wenn nach dem altsozialistischen Osten in den kommenden Jahren auch der neosozialistische Westen „fertig hat“ – wird dann die muslimische Welt die nächste sein, die demographisch, demokratisch, kulturell, moralisch und ökonomisch zusammenbricht? Vieles spricht dafür. Andererseits hat der traditionelle Islam wie der traditionelle Katholizismus seine Lebensfähigkeit über viele Jahrhunderte bewiesen, während die verschiedenen Sozialismen zumeist als Ein-, zuweilen auch als Zwei-, höchstens aber als Drei-Generationen-Projekte angelegt sind und dann systembedingt verenden. Doch schauen wir uns die anderen Vorwürfe der Spiegelfechter noch einmal genauer an und greifen dazu dankend einige interessante Einwände des Kommentators „Dr. Spiele“ auf, die dieser zum jüngsten Artikel von Andreas Unterberger, „Christen, Moslems und das Schweigen“, auf ef-online einstellte. Im ehemals christlichen Westen folgten nach der Aufklärung Kommunismus, Nationalsozialismus und Sozialdemokratismus – und in der Folge dieser Ideologien das inflationäre Papiergeldsystem sowie Abermillionen Ermordete und Beraubte. Wo finden wir mit dem Gulag, dem großen Sprung nach vorn und dem Holocaust auch nur entfernt Vergleichbares im „unaufgeklärten moslemischen Kulturraum“? Die schlimmsten Verbrechen, die gegen die Armenier, fanden auch dort ausgerechnet durch die „aufgeklärten“ Jungtürken statt, die sich an westlichen Modernisierern orientierten. Und was den aggressiven, kriegerischen und terroristischen Islam betrifft: Wessen Armeen stehen seit mehr als 100 Jahren in wessen Kulturraum? Wer finanzierte jahrzehntelang die fundamentalistischen Strömungen in Saudi-Arabien und in Afghanistan? Waren es Muslime oder Amerikaner? Die Machtergreifung der ebenso fundamentalistischen wie US-ergebenen Saudis kostete etwa 400.000 Muslime das Leben. Die wenigen Terroristen unter mehr als einer Milliarde Muslimen haben finanziell, bildungsspezifisch und kulturell weit überdurchschnittlich häufigen Kontakt zu westlichen Gesellschaften im Allgemeinen, zu deren Ideologien im Besonderen und zu ihren Geheimdiensten im Speziellen. Nebenbei: Die gesamte Geschichte der RAF stellt sich 30 Jahre später von Kurras über Baader und Mahler bis Viett als in jedem Schritt beobachtet, wenn nicht gar inszeniert von diversen Geheimdiensten heraus. Was werden wir in 30 Jahren über den „islamistischen Terrorismus“ erfahren, von dem bereits heute auffällig viele entsprechende Querverbindungen bekannt sind? Und die Intoleranz? Die Sultane ließen im 15 und 16. Jahrhundert mehr als 100.000 aus Spanien vertriebene Juden in der heutigen Türkei siedeln. Das Osmanische Reich war wie heute noch das Russische ein Vielvölkerreich und im Vergleich zum „aufgeklärten 20. Jahrhundert“ ausgesprochen tolerant gegenüber Minderheiten. Noch heute leben im Iran Juden und Christen weitgehend unbehelligt, sie praktizieren offen ihre Religion in ihren Kirchen und Synagogen. Der Unterschied nur zu den Muslimen im Westen und die bessere Erklärung für das wachsende Unbehagen an den „neuen Mitbürgern“ dort: Die traditionellen Minderheiten leben und arbeiten auf eigene Kosten. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Die Christenverfolgung in manchen islamischen Ländern ist ein Skandal, das Schweigen der westlichen Presse dazu nur ein weiterer Beleg für eine untergehende Ordnung. Die verbreitete Geringschützung und teilweise brutale Unterdrückung von Frauen im Islam ist eher noch unschöner als die moderne Männerverachtung im feministischen Westen. Und ja, Mohamed war im Gegensatz zum friedliebenden Jesus ein Krieger. Da darf man werten. Und richtig, es gibt auch deshalb religiöse Unterschiede. Nur würden „die Muslime“ dennoch nicht so furchteinflößend vor der vermeintlichen Machtübernahme stehen, wenn nicht der Westen selbst in jeder Beziehung vor dem Ende stände. Sarrazin hat trotzdem recht: Viele real existierende Einwanderer in Deutschland (und mehr noch in Frankreich oder Belgien) sind ein großes Problem. Der Anteil des „Prekariats“ unter den Türken und vor allem Arabern ist insbesondere in Berlin augenfällig höher als unter den „Einheimischen“. Doch das ist ein durch Einwanderungspolitik und Sozialstaatlichkeit hervorgerufenes Übel, nicht eines der Religion. Und es ist auch nur ein Symptom des Zusammenbruchs, in etwa vergleichbar mit dem Zustand des Maschinenparks, der Straßen oder der verängstigten Menschen im Osteuropa des Jahres 1988. 28. November 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. 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November 2009 um 9:35 ( Link ) Gegen den Brückenbau zum Islam habe ich gar nichts, nur möchte ich wieder räumlich getrennt von Moslems leben. Was eine Vermischung beider Kulturen ergibt, haben wir im Kosovo gesehen und sehen es über Jahrzehnte zwischen Juden und Palästinensern. Da die Politik aber die Tore weit offen hält für sämtliche Kulturen dieser Erde und sie alle auf unsere Kosten versorgt, sind bürgerkriegsähnliche Zustände auch zwischen den verschiedenen anderen Ethnien politisch gewollt. Leonard_Euler, am 28. November 2009 um 9:42 ( Link ) Zunehmend stehen sie für alles Böse dieser Welt: „Politisch inkorrekte Westler“ erklären, die islamische Religion sei in Wirklichkeit eine aggressive politische Ideologie Da muss man den Islam selbst sprechen lassen: Sure 9:29 Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind! Narrated Abu Huraira: The Prophet was asked, "Which is the best deed?" He said, "To believe in Allah and His Apostle." He was then asked, "Which is the next (in goodness)?" He said, "To participate in Jihad in Allah's Cause." He was then asked, "Which is the next?" He said, "To perform Hajj-Mabrur. " (Bukhari 2:26:594; see also 1:2:25) Wer ist Bukhari? Das Werk "Sahih Buchari" ist das berühmteste Werk von Buchari und galt Jahrhunderte lang unter Sunniten als fehlerfrei Sammlung von Überlieferungen des Propheten Muhammad (eeslam.de) ---------------- Wo finden wir mit dem Gulag, dem großen Sprung nach vorn und dem Holocaust auch nur entfernt Vergleichbares im „unaufgeklärten moslemischen Kulturraum“? Gulag kannten die Moslems nicht. Da gab es nur drei Dinge: Unterdrückung, Konverertierung oder Tod. Die Säuberung der arabischen Halbinsel von allen Andersgläubigen ist auch heute noch ein Zeugnis dafür. Sklaverei ist ausdrücklich erlaubt. So darf man zwar nur 4 Frauen haben, aber man darf mit all seinen Sklavinen schlafen. Die Sklaverei wurde durch den Westen abgeschafft. Sie war noch bis ins späte letzte Jahrhundert in den islamischen Ländern üblich. Es gibt Schätzungen, dass im islamischen Sklavenhandeln mehr Afrikaner gestorben sind als im transatlantischen. -------------- Und was den aggressiven, kriegerischen und terroristischen Islam betrifft: Wessen Armeen stehen seit mehr als 100 Jahren in wessen Kulturraum? Wer finanzierte jahrzehntelang die fundamentalistischen Strömungen in Saudi-Arabien und in Afghanistan? Waren es Muslime oder Amerikaner? Siehe schwertvers. Wir können von Glück reden, dass die Moslems mit ihren Kreuzzügen keinen Erfolg hatten und das wir Sie zurückgeschlagen haben. Es ist besser und humaner, wenn wir die Oberhand haben, als wenn die Moslems die Oberhand hätten. ------------------ Und die Intoleranz? Die Sultane ließen im 15 und 16. Jahrhundert mehr als 100.000 aus Spanien vertriebene Juden in der heutigen Türkei siedeln. Es ist fraglich, ob das besonders muslimisch von den Sultanen war. Die Unterdrückung von Andersgläubigen ist vorgeschrieben: Nochmal der Schwertvers und seine Interpretation: Sure 9:29 Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind! (Gefügig ist die etwas harmlosere Übersetzung von Gedemütigt) Wie wurde das von den ersten drei Generationen von Moslems interpretiert? Ein Kommentar von Ibn Kathir. Im ersten Absatz spricht er über die Demütigung, die im oberen Zitat als "gefügig" übersetzt wurde. Aber der zweite Abschnitt ist besonder interessant. (and feel themselves subdued.), disgraced, humiliated and belittled. Therefore, Muslims are not allowed to honor the people of Dhimmah or elevate them above Muslims, for they are miserable, disgraced and humiliated. [...] Und so wird das auch heute noch gehandhabt. Sie dürfen keine Kirchen bauen und die alten dürfen sie nicht reparieren. Wer war Umar? Umar ibn al-Chattab oder Omar ibn al-Khattab war der zweite Kalif nach dem Ableben von Prophet Muhammad (s.) Was das für eine Rolle spielt es, dass er zu den ersten drei Generationen gehört? Narrated 'Abdullah: Deswegen werden die Andersgläubigen in den Islamischen Ländern unterdrückt. Die ersten drei Generationen gelten als Vorbild. Sie haben den islam vorbildlich vorgelebt. Mohammed hat das so gesagt. Alle heutigen Terroristen berufen sich auf diesen Urislam, vor dem auch der Verfassungsschutz warnt. Denn der Islam von damals, der Urislam, ist der Islamismus von heute. Wer war Ibn Kathir? Abul-Fida Ismail ibn Umar, der als Ibn Kathir bekannt war ein bedeutender muslimischer Gelehrter in Damaskus.http://www.eslam.de/begriffe/i/ibn_kathir.htm Zu den Juden. Sicherlich hat jeder den Film Fitna gesehen. Dort hetzt u.a. ein Redner gegen die Juden, dass sie alle abgeschlachtet werden müssen. Das geht in der Tat auf Mohammed zurück. Der Hassprediger hat Mohammed wortwörtlich zitiert: Narrated Abdullah bin Umar: --------- Es sei hier noch angemerkt, dass diese sog. Hadithe, die Überlieferungen, fast denselben stellenwert haben wie der Koran. Denn alles was Mohammed gesagt hat, gilt bei den Moslems als inspiriert. Man kann in der Tat den Koran nicht vollständig verstehen, wenn man nicht die Hadithe kennt. Peter Janowitz, am 28. November 2009 um 9:48 ( Link ) "Sozialstaat statt Zuwanderung" titelte die FPÖ unlängst, die Republikaner wurden neulich islamkritisch im Verbund mit der Parole "Gegen Rentenklau und Sozialabbau". Geht man auf die Pro Bayern Seite, springt einem sofort der "Gegen Heuschrecken" Button entgegen. Als Konservativer kann man sich da nur mit Grauen abwenden. Ich finde, Herr Lichtschlag hat hier schön den Finger in die Wunde gelegt, ohne sich über das Freiheitspotential des Islams oder unsere gegenwärtig verheerende Zuwandererpolitik Illusionen zu machen. Herzlichen Dank dafür. Herr Rreh, am 28. November 2009 um 10:12 ( Link ) Die Moslems, die eine Kultur des Lebens pflegen würden... verdammt, wer hat diese Seite gehackt?! Wo ist sie!!! WO!!! Ah, hier, sehr schön, eine Landkarte. Da sind die Moslems, das ist die Ummah. Siehe da: an ihren Rändern, nur Krieg! Christen werden verfolgt, was aber schon das einzige ist, wofür die Mohammedaner ihren Hintern hochkriegen, ist es doch mit dem BIP der gesamten islamischen Welt nicht weit her, ihre Ölvorkommen einmal ausgenommen. Wir halten fest: Nur Unfrieden und Armut, dort wie hier, also müssen doch die Moslems selber diese Zustände schaffen. Noch wenn der Islam nur Frieden verkünden würde, er und seine Anhänger wären immer noch ein Feind, brächten sie doch all das, was zu überwinden uns Jahrhunderte des Krieges und harter Arbeit gekostet haben: Leiden. Pflegen eigentlich alle kinderreichen Unterschichtenfamilien eine Kultur des Lebens? Carl, am 28. November 2009 um 10:13 ( Link ) Der Westen ist nach außen hin stark, während er nach innen schwach ist. Wir sind aber nur nach außen stark, weil unsere Gesellschaft eben arbeitsteilig, modern und v.a. durchökonomisiert ist. Würden wir alle Frauen von der Arbeit wieder heim an den Herd schicken, unsere Wirtschaftskraft läge zuckend am Boden und damit unsere äußere Stärke. Würden wir uns wieder selbst um die Alten und Kinder kümmern, und diese nicht länger in Verwahr- und Bespaßungseinrichtungen abliefern, es müßten ungezählte Frauen aus dem Arbeitsprozess herausgenommen werden, was zu angerissenen Konsequenzen führen würde. Tatsächlich wäre unsere daniederliegende Geburtenrate bestenfalls ein akademisches Problem, wenn es nicht die Falschen wären, die für die Reproduktion verantwortlich zeichnen, und die Sozialversicherungssysteme anders aufgebaut wären. Wir haben doch jetzt schon etliche Millionen Menschen im Land, denen wir tatsächlich keine Aufgabe im Leben zuweisen können. Mit zunehmender Arbeitsteilung, insbesondere der globalen, und weiterer Automatisierung, Rationalisierung usw. wird sich dieser Trend verschärfen. Ich fasse zusammen: Wir sind nur nach außen stark, weil wir nach innen schwach sind. Es gibt da einen Zusammenhang. Unsere innere Schwäche ist auch nicht grundsätzlich ein Problem, sondern nur, weil in unserem Inneren andere stark sein wollen, was nicht toleriert werden kann. dickbrettbohrer, am 28. November 2009 um 10:22 ( Link ) Endlich! Auf einen solchen Beitrag habe ich gewartet. Feindbilder werden immer dann bemüht, wenn das Selbst zusammenbricht. Nicht die Mikrobe, das Milieu ist alles. Es ist intellektuell unredlich, den Islam als Ursache für ökonomischen Verfall und geistige Dekadenz des Westens zu betrachten, umgekehrt aber wird ein Schuh daraus. Die wahren Feinde sitzen mitten unter uns. Sie sind es, die durch dekadente und subversive Aktitäten das Selbstbewußtsein, die Bildung, den Verteidigungswillen geschwächt haben. Aber wenn nicht um Religion - worum geht es denn dann? Wie wäre es, die Frage des Eigentumsschutzes näher zu beleuchten? Schwächung des Denkens, Flucht aus der Verantwortung und Entmündigung - das alles sind Folgen der materiellen und immateriellen kollektiven Einteignung und Horizontalisierung der Gesellschaft. Ungezügelte Einwanderung in Sozialsysteme - gleichgültig aus welchem Teil der Welt - das ist Enteignung auf breiter Basis. Die Religion ist ein Ersatzschlachtfeld. Bedauerlicherweise mit großem Vernichtungspotential, wie die Geschichte lehrt. Haderach, am 28. November 2009 um 10:26 ( Link ) Ich glaube nicht dass Nihilismus oder Atheismus Ursachen des westlichen Niedergangs sind. Genausowenig glaube ich dass eine Religion egal ob Christentum oder der Islam gegen diesen Niedergang schützen könnten. Wir gehen unter weil der Staat eine Mehrheit der Bürger mit sozialen Zuwendungen sediert hat, weil er sie in einem Ausmaß entmündigt das jede Form der Eigeninitiative, des Selbtsbewußtseins und der Würde verhindert. Unsere Sozialstaaten kennen nur einen Adressaten, den Transferempfänger. Anstatt für jedes Almosen des Staates eine Gegenleistung zu fordern, wird die Gabe nicht nur als selbstverstänlich sondern auch als gerecht im Sinne von "jeder hat Recht auf Transfer" verteilt. FritzLiberal, am 28. November 2009 um 10:27 ( Link ) Der Artikel ist nett, provokant und vor allem zu lange geschrieben. Aus meiner Sicht gibt es zu der ganzen Problematik nur folgendes zu sagen: 1. Die Diagnose des Autors über den Zustand der westlichen Staaten ist korrekt. 2. Staatlich geförderte Zuwanderung ist in jedem Fall abzulehnen, egal wer einwandert. Ob es sich um türkische Ziegenbauern, arme Neger aus Zentralafrika oder akadmisch gebildetes High-Tech Fachpersonal aus Indien handelt. 3. Wenn aber diese staatlich geförderte Einwanderung schon stattfindet, ist es besonders vertrottelt, ausgerechnet die Anhänger des Musel-Kultes, die einen geistesgestörten Massenmörder und Kinderschänder anbeten, in größerer Zahl hereinzulassen. Das ist in etwa so, als würde Singapur einige Millionen überzeugte Marxisten einwandern lassen. 4. Da aber der Staat diese Kraft, nach außen hin Stärke zu zeigen, sicher nicht aufbringen wird (er zeigt sie lieber in Form von Brutalität gegenüber den eigenen Bürgern), gibt es nur eine Möglichkeit, weitere einschlägige Zuwanderung hintanzuhalten: den Sozialstaat und damit den wirklichen Grund für die Zuwanderung zu zerschlagen. eo, am 28. November 2009 um 10:28 ( Link ) Na, kurz Tanja Krienen, am 28. November 2009 um 10:29 ( Link ) Ein guter Artikel von André Lichtschlag. Jüngst schrieb ich bei Fakten/Fiktionen: Außerdem kann nicht jeder einfach dort wohnen, wo es ihm passt. Gewachsene Völker und Nationen sind zudem nicht einfach abzuschaffen. Um das festzustellen, muss man kein übersteigerter Nationalist sein. Aber um der Wahrheit zu entsprechen, muss man immer wieder sagen, dass gerade ein Teil der Türken einen ordentlichen Eindruck macht. Viel problematischer sind negroide Personen, aber auch Inder (in England auch Sikhs und Pakis) und ein Teil der scheinbar unaufflälligen Asiaten, die sich niemals integrieren, besser assimilieren, werden. Und noch eines: Wer über Ausländer schimpft (oft nicht ohne Berechtigigung), muss selber vorleben, was er kritisiert. Wenn nämlich diese nur "Kulturbereicherer" in Anführungszeichen sind (zumeist trifft auch diese ironische Zuspitzung), muss selber die Kultur bereichern und selbst die Kultur verteidigen. Deshalb verlange ich von einem Deutschen die Beherrschung des Hochdeutschen! Ich erwarte Kenntnisse der Schriftsprache auf einem zumindest durchschnittlichen Niveau (das ist hier gegeben) und ein geordnetes Schriftbild (also z.B. keine Kleinschreibung). Ferner, aber aus naheliegenden Gründen, muss jemand, der sich über andere echauffiert, halbwegs darüber klar werden, auf welchen geistigen Prinzipien dieses Land erbaut ward. Klartext. Es bedarf oft gar keiner Migranten, um über den Zerfall der Gesellschaft (der jedoch durchaus AUCH mit kulturfremden und extrem oberflächlichen "globalen" Erscheinungen zusammenhängt) den Kopf zu schütteln. Ich bin sehr häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und kenne die Menschen in ihrer aktuellen Verfasstheit recht gut. Wenn ich hier in der Provinz an einer Nichtraucherhaltestelle - in einer Lache aus Rotz und Zigarrenkippe stehe - und mich umsehe, erblicke ich: nur deutsche Jugendliche (schon, weil es hier andere kaum gibt). Wenn ich im Zug fahre, lärmen deutsche Proll-Jugendliche genauso mit ihren überdrehten Mp3-Playern und Klingeltönen herum (von der dauernd offenen Schnauze am Kopf mal ganz zu schweigen), wie die Schwarzhaarigen. Wenn deutsche Rentner das Fenster aufreißen, weil sie zu bequem sind ihre taubenblauen Jacken auszuziehen, die Luke aber nicht wieder schließen, verhalten sie sich so, wie jeder anatolische Bekloppte. Wenn deutsche Raser durchs Dorf ballern (es sind nur deutsche Raser hier, die ballen), dann sind sie nicht anders, als die aus anderen Ecken Europas. Was wir also brauchen ist eine Kulturwende und diese Wende muss den Alltag in Deutschland insgesamt betreffen. Selbstverständlich liegt die Ursache in der Ballermann-Manier, die man ebenda aufgesogen, für den deutschen Alltag als passend empfand und somit einschleppte. Kehren wir also zurück zu dem, was Deutschland einmal ausmachte und damit meine ich nicht Schützenvereinsmeierei und sonstige "Tugenden" wie Kegeln oder TV-Müll gucken, sondern: Nachdenklichkeit, Idealismus, Romantik, Verlässlichkeit, Forschergeist, Ordnungsliebe, aber auch, endlich: Freundlichkeit, Herzlichkeit und eine angemessene Konfliktfähigkeit. Ich danke für die Aufmerksamkeit. P.S. Und: Eine gewisse “aristokratische Sicht” ist vonnöten, um zu differenzieren. Ich vergaß noch: Gradlinigkeit, Ehrlichkeit, Redlichkeit, Pünktlichkeit- alle möglichen “Sekundärtugenden”, die tatsächlich einen Maßstab für die Frage abgeben können, wie man die (Alltags)-Kultur bereichern kann - und was dem entgegensteht. Reiner Vogels Sehr geehrter Herr Lichtschlag, in der grundsätzlichen Diagnose haben Sie ohne Frage recht: Die eigentliche Gefahr für den Westen ist nicht der Islam, sondern die eigene Verkommenheit und Morbidität. Es gibt keine bessere Charakterisierung unserer westlichen Kultur als das Wort von der "Kultur des Todes", das Papst Johannes Paul II immer wieder verbreitet hat. Allerdings fürchte ich, dass Sie im Gegenzug zu dem von vielen propagierten neuen Feindbild "Islam" zu einer Verharmlosung des Islam neigen. Einschlägige Koran- und Hadith-Zitate finden sich ja bereits in diesem Blog. Ich glaube auch nicht, dass die prinzipielle Gewaltausrichtung des Islam, die in der grundsätzlichen Einheit von Staat und Religion und daher also in der grundsätzlichen Zusammenarbeit von Predigt und staatlicher Gewalt besteht, damit zusammenhängt, dass der Islam noch nicht wie das Christentum durch das Feuer von Reformation und Aufklärung gegangen ist. Letztlich hängt es am Gottesbild des Islam selbst: Der eine, absolute, nichts und niemandem neben sich duldende Allah, kann außer sich nichts akzeptieren als blinde Unterwerfung. (Siehe den Satz vom Widerspruch in der "Logik" des Aristoteles.) Der christliche, trinitarische Gott, der in sich die Liebe ist, und der sich aus seiner Liebe heraus der Welt zuwendet, duldet sehr wohl Andersdenkende, Andersgläubige und Sünder. Er ist ein Feind der Sünde, aber er liebt den Sünder und will ihn durch Liebe gewinnen. Siehe Sarastro in der "Zauberflöte": "Und ist ein Mensch gefallen, führt Liebe ihn zur Pflicht." Deshalb (@Edgar L. Gärtner) stimmt es auch nicht, dass Moslems mit Augustinus keine Probleme haben würden. Gewiss haben sie mit ihm weniger Probleme als z.B. mit Origenes, aber mit seiner Trinitätslehre werden sie sich ebenso gewiss niemals anfreunden. esemudeo, am 28. November 2009 um 10:46 ( Link ) Der Islam dient sicherlich als Bündnispartner gegen den dekadenten nihilistischen Westen. Edgar L. Gärtner, am 28. November 2009 um 10:51 ( Link ) @Reiner Vogels: Die Trinitätslehre gehört ja für mich zu dem, was das Christentum gegenüber den Islam intellektuell anspruchsvoller und attraktiver macht. Grundsätzlich halte ich auch weiterhin den Islam für einen Feind des Christentums. Aber Feinde können (nicht nur nach Carl Schmitt) auch zu Bündnispartnern werden, wenn es gegen einen gemeinsamen Feind geht. Das ist in diesem Fall die Selbstmordreligion Nihilismus. Herr Rreh, am 28. November 2009 um 10:58 ( Link ) Und wenn man Nihilist ist, na und! Wenn er mich nur in Ruhe lässt, soll er doch! Die Moslems aber! Lassen niemanden in Ruhe! Ohne Mohammedaner würde unser geliebter Sozialstaat auch irgendwann zusammenbrechen, und ihm folgen könnte etwas Besseres, ohne Gewähr. Mit den Mohammedanern aber - es kann nur folgen das Kalifat! Und bis dahin: Bürgerkrieg. Eine Identität erwächst immer aus einer Beziehung, und unsere muss deshalb die eines Feindes des Islam sein, weil die Mohammedaner unsere Feinde sind. Tanja Krienen, am 28. November 2009 um 10:58 ( Link ) Nein! Nur der Atheismus, nur die Aufklärung, kann uns retten. Im Islam hieße das: Unterstützung der kemalitischen Kräfte! Welche extreme Religion siegt (das Christentum ist gebändigt, zeigt aber oft verheerende, illiberale Formen, die sich vom Islam nicht unterscheiden und relevant werden können), ist dann fast egal. Man kann den Islam nicht mit einer anderen Religion bekämpfen und wird hierzulande nichts bewirken, wenn die Israel-Fähnchen und Regenbogen-Fahnen nicht endgültig eingemottet werden. Marco Kanne, am 28. November 2009 um 11:03 ( Link ) Carl, Würden wir uns wieder selbst um die Alten und Kinder kümmern, und diese nicht länger in Verwahr- und Bespaßungseinrichtungen abliefern, es müßten ungezählte Frauen aus dem Arbeitsprozess herausgenommen werden, was zu angerissenen Konsequenzen führen würde. Das halte ich nicht für ganz nachvollziehbar. Wer betreut denn in den Verwahranstalten die Kinder und Alten? Roboter? Darüber hinaus: Wenn jeder sich nur um seine eigenen Kinder und Alten kümmern muss, dann bedeutet dies ja nicht ein Leben lang sich um diese kümmern zu müssen. In einer freien Gesellschaft werden Kinder darüber hinaus schneller erwachsen, weil die staatliche Reglementierung und Subventionierung der Kindheit, die letztlich eine Infantilisierung der Gesellschaft zu Folge hat, wegfällt. Es würde wohl wieder normal werden, dass die meisten Menschen mit 14 regulär zu arbeiten beginnen. Ich wüsste auch nicht was dagegen spräche. Darüber hinaus aber haben wir den technologischen Fortschritt, der dafür sorgt, dass die medizinische Versorgung immer besser wird und die physische Belastung durch Arbeit abnimmt. Schon heute ist es so, dass es Millionen Älterer gibt, die auch nach ihrer Rente noch durchaus produktiv tätig sind, sei es ehrenamtlich oder beruflich. Dieser Trend würde sich weiter fortsetzen. Damit ist festzuhalten: Die Lebensspanne, in der sich Menschen nicht um die eigene Brut oder die Alten im Sinne der Pflege der selben kümmern müsste, würde tendenziell größer werden, damit die Zeit mehr, in welcher die Frau selbst im erwerbswirtschaftlichen oder sozial-ehrenamtlichen Sinne produktiv tätig sein könnte, wobei selbstverständlich auch die Pflege von Nachkommen oder Eltern als produktiv verstanden werden sollte. Darüber hinaus: In einer freien Gesellschaft würde die Geburtenrate wohl wieder steigen, wenn auch mglw. nicht über die Zwei-Kinder-je-Frau-Grenze. Dies würde aber bedeuten -- was in Deutschland heute auch der Normalfall ist, wenn Menschen sich erstmal für Kinder entscheiden (Eltern: 1 Kind: ca 25%, 2 Kinder ca 50%, 3 und mehr Kinder ca 25%) -- dass mehr als nur ein Nachkomme pro Eltern zu Verfügung stünde, um diese zu pflegen, als auch, um sich temporär um die Kinder der eigenen Verwandschaft zu kümmen. Reiner Vogels @ Tanja Krienen Kämpfen Sie ruhig gegen jede Religion, wie Sie zu den Verlierern gehören wollen! Der Mensch ist unheilbar religiös und wird es bleiben. Das hängt mit dem Grundwiderspruch der menschlichen Existenz zusammen: Der Mensch will mehr als er kann. Er will Wahrheit und hat nur Blindheit, er will Ewigkeit und hat nur Vergänglichkeit, er will das Wahre, Schöne und Gute und hat nur menschliche Schuld und Hässlichkeit. Und so weiter, und so weiter. Daraus folgt: Es gibt in der gesellschaftlichen Praxis nicht die Alternative: "Religion oder keine Religion". Es gibt nur die Wahl zwischen verschiedenen Religionen. Das wird wohl auch in 1000 Jahren noch sein, wenn es dann noch Menschen gibt. @Edgar L. Gärtner Wenn es Ihnen um eine zeitweilige und beschränkte Punkt-für-Punkt-Zusammenarbeit geht, stimme ich Ihnen zu. Der Nihilismus ist unser eigentlicher Feind. Reiner Vogels Sorry, Tippfehler. Tanja Krienen, am 28. November 2009 um 11:19 ( Link ) Herr Vogels: Die Flucht zur Religion ist eine philosophische Schwäche! Die deutsche Philosophie wurde imgrunde nur von Nicht-Gläubigen bestimmt! Das ist deutsch! Wer das nicht will, wird die jetzige Entwicklung nicht aufhalten. Klimawandel, Anti-Gentechnik, Interreliöse Dialoge - alles Glaubensideologien, die wir nicht benötigen. Ebensowenig den Glauben an den "Marxismus-Lenismus" als Lösung der Gesamtmisere. Die Zeit Nietzsches wird kommen! Es klopft schon unterirdisch.... "Einen Glauben annehmen, bloß weil er Sitte ist,- das heißt doch: unredlich sein, feige sein, faul sein!- Und so wären Unredlichkeit, Feigheit und Faulheit die Voraussetzung zur Sittlichkeit? Es gibt jetzt vielleicht zehn bis zwanzig Millionen Menschen in Europa, welche nicht mehr an Gott glauben,- ist es zuviel gefordert, daß sie einander ein Zeichen geben? Sie werden eine Macht in Europa sein, und, glücklicherweise, eine Macht zwischen den Völkern. Webbaer, am 28. November 2009 um 11:27 ( Link ) Huch, der Westen selbstverschuldet am Ende und der Islam tolerant? Marc , am 28. November 2009 um 11:46 ( Link ) Sehr gut, Herr Lichtschlag! Chapeau! Hinzufügen würde ich noch, daß ein Gutteil derjenigen, die sich als "politisch inkorrekt" bezeichnen, diese Bezeichnung insofern nicht verdienen, weil sie das Gleiche wollen, wie die politisch Korrekten auch. Nur über die Mittel ist man sich nicht einig. Aber im P.I.-Blog z.B. wird ja heftig applaudiert, wenn FeminstInnen, die auf der Linie von Alice Schwarzer liegen, ein neues und weltweites "68" einfordern. Im Gegensatz dazu stehen gläubige Christen schnell unter "Muselverdacht." Trauriger Höhepunkt war eine Straßendiskussion, die letztens dort verlinkt wurde. Ein "inkorrekter" Deutscher diskutierte mit einem Türken und wies ihn darauf hin, daß er damals, 68, auch auf die Straße gegangen sei, "damit die Frauen abtreiben dürfen" - jetzt gehe er auf die Straße wegen, bzw. gegen den Islam. Wie gesagt: die Korrekten wollen das Gleiche, präferieren aber Soft Power; die Inkorrekten wollen mehr Hard Power. Aber die Ziele sind identisch. Konservativer, am 28. November 2009 um 11:53 ( Link ) Gewiss trifft es zu, dass unsere heutige Lage im wesentlichen selbstverschuldet ist durch Dekadenz und Nihilismus. Damit hört meine Zustimmung zum Artikel aber auch schon auf. Namentlich der Einwand, dem Islam fehlten die Genozide, wie sie aus der christlich- westlichen Kultur geflossen seien, ist doppelt falsch: Zum einen was die Verortung der angeführten Dinge angeht: Gulag/ Stalin einfach als Westler hinzustellen ist schon gewagt. Bei den Verbrechen Maos, Pol Pots, Ho Chi Minhs usw. empfehle ich, mal einen Atlas zu Rate zu ziehen. Oder ist jeder, der eine rote Fahne schwenkt ein (West-) Europäer? Den Armeniermord der westlichen Kultur unter zu schieben, ist schon dummdreist. Völlig naiv- ignorant (oder geschichtsklitternd) wird es aber, wenn man dem Islam quasi pazifistische Züge andichtet: "Wo finden wir mit dem Gulag, dem großen Sprung nach vorn und dem Holocaust auch nur entfernt Vergleichbares im „unaufgeklärten moslemischen Kulturraum“?" Der größte aktuelle Genozid läuft m.W. in Darfur. In welchem Kulturraum liegt das gleich?! Ansonsten empfehle ich, sich mit der Geschichte der Ausbreitung des Islams zu beschäftigen. Gab es auch nur ein Volk/ eine Region, das/ die freiwillig den Islam angenommen hat? Wer sich mit dieser bei uns weitgehend unbekannten Geschichte des Orients auseinander setzt, dürfte manch unappetitliches Detail erfahren. Marc , am 28. November 2009 um 11:54 ( Link ) @Tanja Die Zeit Nietzsches wird kommen! In gewisser Weise ist die Zeit Nietzsches schon gekommen. Er wollte ein Äquivalent für Gott ersinnen, den Übermenschen, weil die Alternative sonst der banale Nihilismus des "letzten Menschen" wäre. Und er beschreibt auch die Reaktionen des Volkes: "Ach, Zarathustra, gib uns den letzten Menschen, wir wollen deinen Übermenschen nicht!" Ferner sagt er, daß die Aufklärer noch von dem Feuer genommen hätten, welches auch das Christentum beseelte, und nach dem die Wahrheit göttlich, bzw. Gott die Wahrheit sei. Nachdem Gott allerdings tot sei, gibt es soetwas wie Wahrheit nicht mehr, nur noch Subjektivismus und Relativismus. Er sah auch das voraus. Peter Janowitz, am 28. November 2009 um 12:07 ( Link ) @Tanja Krienen: Spannen Sie doch mal den Bogen vom Orientalismus der Aufklärung mitsamt seinen romantisierenden Toleranzidealen zu Schäubles Einwanderungspolitik. Selbst Voltaire, der Mohammed verachtete, zeigte sich begeistert darüber, wie rational und "undogmatisch" sich der Islam doch im Gegensatz zum sperrigen, sich abschottendem Judentum oder zum christlichen Ableger mit seiner paradoxalen Ethik gebärdete.Unsere "Deutsche Philosophie" übertrifft das mit ihrem durchgängig naivem Islambild nochmal um einiges. Al_Bore, am 28. November 2009 um 12:10 ( Link ) @FritzLiberal , am 28. November 2009 um 10:27 Hervorragend, Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Mit Wegfall des Honigtopfes und der offenen Tür stellte sich weder das kulturelle noch das religiöse Problem. Tanja Krienen, am 28. November 2009 um 12:21 ( Link ) Marc - volle Zustimmung zum ersten Beitrag. Ansonsten: Nietzsche beschreibt klar die Fakten, für diese aber ist er nicht zuständig. Weder war er Nihilist, noch dekadent. Peter Janowitz: Selbstverständlich gäbe es Nietzsche als Denker nicht ohne seinen familiären Hintergrund. Das Spannungsverhältnis zwischen Christentum und Aufklärung ist es tatsächlich, aus dem er heraus "predigt". Und so funktioniert es auch: Selbstredend ist Ausgangspunkt und die Grundlage der religiösen Kritik das Christentum - von dort dringt man mit der Fackel, dem Hammer und dem Schreibstift nach vorn. In der Tat hat der aktuelle Papst Nietzsche gur verdaut - ich merkte das schon vor 3 1/2 Jahren an. Nietzsches "Gott ist tot" beinhaltet kein Triumpfgeschrei, sondern eine persönliche Erschütterung. Die kann ich, katholisch getauft, mehr als nachvollziehen. Von den "Freigeistern" hören wir nichts, weil sie einen verkommenen Brachial-Atheismus pflegen, der zudem neue Religionen erschuf (Marxismus-Leninismus). Peter Janowitz, am 28. November 2009 um 12:37 ( Link ) Frau Krienen, da mögen Sie wiederum Recht haben. Für mich als Judenchrist ist das mit dem Atheismus und Gläubig-Sein ohnehin Tagesform. Bei meiner Mutter wechselte das stündlich. Ein bisschen Nihilismus darf man sich auch ab und zu zugestehen. Na ja, ausser im Islamstaat vielleicht... cetede, am 28. November 2009 um 12:56 ( Link ) Kurz gesagt: Man kann nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Lion Edler, am 28. November 2009 um 13:11 ( Link ) Zunächst, bevor ich zum Islam komme, zu einem Zitat im obigen Lichtschlag-Artikel über den Kommunismus eine kleine Ergänzung: "Roland Baader in Deutschland oder Igor Schafarewitsch in Russland haben erklärt, warum jeder neue sozialistische Menschenversuch – und es gab im Laufe der Jahrhunderte viele – immer wieder aus vier Komponenten besteht: Eigentumszerstörung, Religionszerstörung, Familienzerstörung, gekoppelt mit der Utopie der sozialen Gleichheit." Hier wollen wir mal nicht die NATIONSzerstörung vergessen! Religion, Nation, Familie und Markt - dieser Vierklang ist für die Kommunisten und Sozialisten schon immer das wichtigste Feindbild gewesen. Nun zum Islam: Insofern finde ich, dass gerade ein Satz wie bezüglich der Kritik an westlicher Dekadenz weit über das Ziel hinausschlägt und - wie hier schon richtig angemerkt wurde - wiederum in das andere Extrem verfällt, nämlich in ein Schönreden der Zustände in den islamischen Ländern. Denn dass die Unterdrückung von Frauen im Islam "eher noch unschöner" (!) sei als die Männerverachtung im Westen - das scheint mir doch eine sehr verfehlte Wortwahl zu sein. Radiergummi, am 28. November 2009 um 13:55 ( Link ) Die Behauptung, dass der Westen selbst in einer Phase der Schwäche und Selbstverleugnung steckt, stimmt. Es entbehrt aber jeder Grundlage, den Islam als bloßes Feindbild abzuqualifizieren oder gar als hilfreich zur Überwindung unserer ideellen Schwächephase zu betrachten. Der Islam ist weit mehr als eine langwährende archaische Religion mit uns fremd erscheinenden Sitten und Gebräuchen. Damit entspricht der Islam weniger einer Religion vergleichbar dem Christentum, sondern eher einer totalitären Ideologie vergleichbar dem Kommunismus, nur eben mit dem wichtigen Unterschied, dass sie nicht von großen Denkern und dem Glauben an Utopia legitimiert ist, sondern von Gott selbst. Wir erinnern uns: "Kämpft bis auch der letzte bezeugt, dass es nur einen Gott gibt und sein Prophet Mohammed heißt". Interpretieren, reformieren oder aufklären funktioniert hier einfach nicht, weil es die fundamentale Legitimation des Islam in Frage stellt (den Koran als Gottes Wort). Wer es dennoch wagt, muss damit rechnen von einem (anderen) gottgefälligen Rechtgläubigen einen Kopf kürzer gemacht zu werden, denn in diesem Punkt ist sowohl der Koran als auch das Handeln seines Propheten (nachvollziehbar an den Hadithen) unmissverständlich. Blasphemie ist im Islam Abfall vom Glauben und auf diesen steht die Todesstrafe, die von jedem x-belibigen Mohammedaner vollzogen werden darf/muss. Schauen wir in die Geschichte des Islam, so erkennt man, dass das vorher Beschriebene seit 1400 Jahren praktisch ununterbrochen umgesetzt wird. Wie kann man seine Augen nur so vor der islamischen Realität verschließen und ernsthaft behaupten, dass der Islam nur eine Projektionsfläche der eigenen Unzulänglichkeiten sei, ein irrationales Feindbild? Herr Lichtschlag und viele der anwesenden Kommentatoren scheinen sich überhaupt nicht bewusst zu sein, wie gegensätzlich das islamische System westlichen Idealen gegenübersteht und welche Wirkung dieses System in seinem Machtbereich zu entfalten vermag. Es ist kein Zufall, dass die islamische Welt kulturell, technologisch und ökonomisch nur aufgrund der Existenz großer Ölvorkommen über dem Niveau Schwarzafrikas rangiert. Ihr alle unterschätzt diese "Religion" und überschätzt euch selbst! Reiner Vogels @Tanja Krienen, ich fliehe nicht zur Religion, sondern ich fliehe zu Gott, meinem (und Ihrem!) Schöpfer und Erlöser. Ich bin überzeugt, dass Gott uns die Sehnsucht nach Ewigkeit ins Herz gelegt hat, damit wir nie aufhören, nach ihm zu fragen, auch wenn wir uns intellektuell längst von ihm losgesagt haben (was ich als junger Mensch und 68er Student natürlich auch getan habe). Das ist nicht die List der Vernunft Hegels, sondern die lange Leine, an der Gott uns führt. Das ist auch keine evolutionäre Disposition, sondern ein bewusstes Schöpfungshandeln Gottes an uns. Insofern gilt: Sie mögen sagen, dass Sie nicht an Gott glauben, er glaubt ganz gewiss an Sie. Sie schreiben, dass die Zeit Nietzsches noch kommen werde. Wer die deutsche Geschichte beachtet, weiß, dass Nietzsche seine Zeit bereits hinter sich hat. Im Übermenschenwahn der nationalsozialistischen Mörderbanden, im Antisemitismus Wagners, hat sie schon ihren Höhepunkt gehabt. Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei. Und schließlich: Es stimmt natürlich, dass Nietzsches "Gott ist tot" Ausdruck einer persönlichen Erschütterung war. Konkret standen das Buch Darwins über die Entstehung der Arten und das Buch von David Fr. Strauss über das Leben Jesu im Hintergrund. Deshalb hat er ja sein Theologiestudium in Bonn aufgegeben. Nur: Nietzsches Weg hat in den Wahnsinn geführt, und ob dies wirklich die Spätfolge einer jugendlichen Infektion mit Syphilis war, wie es z.B. Thomas in seinem Doktor Faustus mit Adrian Leverkühn unterstellt, weiß man wirklich nicht mit Sicherheit. Rüdiger Märzen, am 28. November 2009 um 14:28 ( Link ) Naja, ich habe den Eindruck, dass der Autor die "muslimische Gefahr" herbeireden will. Der Alltag bestätigt es in keinster Weise. Welcher Liberale will anderen Menschen vorschreiben wieviele Kinder sie zu bekommen haben? So ist das nun mal, andere Länder andere Sitten, Einwanderer haben nun mal mehr Kinder als Einheimische. Ausserdem ist es dreist den Migranten die Mitschuld am sich nicht integreiren wollen in die Schuhe zu schieben. Wenn man Arbeiter aus dem Ausland holt, diesen aber keinen zufriedenstellenden Bleibestatus zugesteht sondern immer nur die Bleibe-Bescheide Jahr für Jahr verlängert, dann darf man sich nicht wundern, dass diese nicht zu Deutschen Bürgern mit deutscher Mentalität werden. Das wäre töricht von ihnen. In den USA hat man dieses Problem nicht, da man dort ein permanentes Bleiberecht erreichen kann. Aber die Deutschen dulden nur 30 Jahre und länger die Hierhergekommenen. Wäre ich ein Migrant so würde ich auch nie im Leben meine alte Staatsbürgerschaft aufgeben solange ich keinen sicheren Rechtsstatus erhalten habe. Das darf man keinem vernünftigen Menschen verübeln. Aber mir scheint es in Deutschland sucht man immer die Schuld bei anderen, niemals bei sich selber und hier meien ich die Politiker die das verbockt haben. Was soll ich in einem Land wo ich nicht weiss ob ich nicht abgeschoben werde, werde ich da investieren, mich integrieren, die Kultur annhehmen oder das meinen Kindern nahelegen? Das wäre naiv und dumm. Webbaer, am 28. November 2009 um 15:57 ( Link ) Ausserdem ist es dreist den Migranten die Mitschuld am sich nicht integreiren wollen in die Schuhe zu schieben. Huch, ist nicht genau das Gegenteil der Fall? Und die deutschen Bürger mit "Mitschuld am sich nicht integreiren wollen" einer ganz bestimmten gut definierten Immigrantenschicht? Sogar daran, dass diese sich nicht integrieren will (immerhin: gut bemerkt)? JayBee, am 28. November 2009 um 16:07 ( Link ) Beim Lesen des Beitrags musste ich dem Autor an vielen Stellen zustimmen. Allerdings scheint mir trotzdem, dass hier zwei Probleme gegeneinander ausgespielt werden, die eigentlich wenig miteinander zu tun haben. Auf der einen Seite wird der Niedergang des Westens beschrieben. Eine These, der man durchaus zustimmen kann. Das Gefühl, dass der Westen fertig hat, beschleicht einen an allen Ecken und Enden, auffällig wahrnehmbar nicht zuletzt am Zustand der Innenstädte, der Bausubstanz und den maroden Straßen. Wir profitieren in erster Linie von den Leistungen der letzten Generation. Diese Zustandsbeschreibung sollte man allerdings nicht dazu nutzen, "den Islam" aufzuwerten bzw. die Bedenken diesbzgl. zu relativieren. Ganz im Gegenteil, die Zuwanderung der Unterschichten, hauptsächlich aus dem islamischen Raum, hat seinen Teil dazu beigetragen, die Abwärtsspirale zu beschleunigen. Natürlich gibt es eine Anzahl von Leuten, die ihren Frust in Islam-Bashing abbauen. Und es sind tatsächlich durchaus gewendete 68er dabei, die eben noch auf Manager und Bonzen geschimpft haben. Aber die Quote der 68er Apologeten, die uns die Unterschichtenzuwanderung immer noch als kulturelle Bereicherung verkaufen wollen, dürfte weitaus höher liegen. Das Fazit des Autors, dass der Islam eine Religion wie alle anderen ist, wird durch die Wirklichkeit leider widerlegt. Zu offensichtlich ist der Zusammenhang zwischen dieser "Religion" und dem Unwillen zur Integration in die westliche Gesellschaft, mit den bekannten Ergebnissen. Dass es soweit kommen konnte, ist aber vielleicht tatsächlich eine Folge des westlichen Niedergangs, womit der Autor wieder Recht hat. Rüdiger Märzen, am 28. November 2009 um 16:23 ( Link ) Der Westen geht nicht unter, wir zahlen einfach den Preis für den Individualismus, die Freiheit den Lebensentwurf zu praktizieren den jeder sich aussucht. Man kann auch Toleranz sagen, oder Freiheit im allgemeinen! Toleranz, die mir und dir die Luft zum atmen gibt, das haben wir alles gewollt und so ist das gekommen. Ich will meine Freiheit nicht verlieren, on ich schwul, Jude, Deutscher, Muslim oder ein Kommie bin, sollte zweitrangig sein. Persönlich ist es mir egal ob 50% meiner Nachbarn aus Ostanatolien kommen oder aus Denver. Die einzige Konstante ist die ständige Veränerung, wenn Deutsche oder Franzosen keine Kinder haben, dann wird der Platz auf Erden eben von anderen Nationen, Rassen, Religionen genutzt werden. Das war immer so und wird sich auch nie ändern. In Sachsen gabs vor 1000 Jahren mehr Slaven als Germanen oder Kelten, das hat sich irgendwann geändert,und irgendwann leben dort mehr Turkvölker. Gleiches in Pommern, Schlesien, Ostpreussen, erst Heiden, Slaven, Pruzzen, dann Deutsche Einwanderer, jetzt Ostpolen. Wer die Zeit aufhalten will, der wird irgendwann schwer enttäuscht werden. Das ist der Lauf der Dinge, Ursache und Wirkung. kfa, am 28. November 2009 um 16:26 ( Link ) @Reiner Vogels: Der Mensch ist unheilbar religiös und wird es bleiben. Das hängt mit dem Grundwiderspruch der menschlichen Existenz zusammen: Das habe ich mir jetzt lange genug angeschaut, und meine Toleranz endet hier. Sprechen Sie gefälligst für sich selbst! Ich ersuche Sie in aller Form, für zukünftige generalisierende Behauptungen den Ausdruck "die Menschheit ohne kfa" zu verwenden. Wie ein jeder denkt über den Teil der Welt, der mit Verstand und Wissenschaft nicht oder noch nicht erfaßbar ist, das ist Privatsache. Ob Sie den Krückstock der Religion brauchen, um die unerträgliche Wissenslücke zu füllen, ist Ihre Privatsache. Ob Sie ohne Religion keine Werte und keine Moral für sich und andere entdecken können, ist Ihre Privatsache. Ich komme sehr gut ohne diesen Mist aus und falle damit aus dem Rahmen Ihres Menschenbildes. Religion und ihr Synonym Ideologie sind verantwortlich für die größten und grausamsten Konflikte der Geschichte, und das wird voraussichtlich noch eine ganze Weile so bleiben. Nicht weil so viele Menschen "unheilbar religiös" sind, sondern unverbesserliche Ignoranten und Missionare gleichzeitig, was für eine unheilvolle Kombination. Die Evolution wird dem ein Ende bereiten, auf die eine oder andere Weise, wenn die Zeit gekommen ist. (Übrigens, nach dem jetzigen Stand der Forschung soll die Religion bei den alten Germanen eine höchst private Angelegenheit gewesen sein. Unzivilisierte Barbaren ...?) Rüdiger Märzen, am 28. November 2009 um 16:38 ( Link ) @kfa: Ist Germania nicht eine der wenigen Gegenden weltweit, wo der Staat im Namen der Religion eine Kirchensteuer erhebt? LOL kfa, am 28. November 2009 um 16:51 ( Link ) @Rüdiger Märzen, Webbaer, am 28. November 2009 um 16:52 ( Link ) Auf der einen Seite wird der Niedergang des Westens beschrieben. Eine These, der man durchaus zustimmen kann. Aber nicht zustimmen muss. Zwar gibt es die sozialistische Tendenzen (Ist das eigentlich Schuld des im Grundsatz freien Systems?), in einigen Ländern den Geburtenmangel (die These, die sich hier anböte ist, dass sich familienunfreundlich gesinnte Gestalten nun aus dem Kreislauf der Evolution verabschieden - ein Projekt mit einem absehbaren Ende) und den schlimmen Nihilismus, aber anderseits war es nie besser als heutzutage und einige ostasiatische entwickeln sich sehr positiv und hoffnungsstiftend. - Die Entwicklungen in Osteuropa mal aussen vor lassend. :-) Nah, blöder Pessimismus. Hat zwar erkennbare Grundlagen, aber so gehts nicht, meine Herren! JayBee, am 28. November 2009 um 17:19 ( Link ) Die einzige Konstante ist die ständige Veränerung, wenn Deutsche oder Franzosen keine Kinder haben, dann wird der Platz auf Erden eben von anderen Nationen, Rassen, Religionen genutzt werden. Das war immer so und wird sich auch nie ändern. Diese These trifft aber nicht auf die (hauptsächlich islamische) Zuwanderung in westliche Sozialsysteme zu. Wenn türkische Familien mit 4, 5 oder 6 Kindern ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten müssten, sähe die Sache völlig anders aus. Die Hartz IV Sätze, auf die solch eine Familie in Deutschland kommt, sind bekannt. Kaum ein Facharbeiter wäre in der Lage, dieses "Einkommen" zu erwirtschaften. Wenn die Unterschichten-Einwanderung ohne die immensen Sozialleistungen auskommen würde, würde ich der These zustimmen. Dann gäbe es die bekannten Probleme aber auch nicht. Carl, am 28. November 2009 um 17:59 ( Link ) Marco Kanne: Es ist ganz einfach viel personalschonender, wenn 1-2 "Erzieher" 20-30 Kinder betreuen, als wenn jede Frau ihr Einzelkind betreut und deswegen keinem Erwerb nachgeht. Eine Kindergartengruppe, in der das Betreuungsverhältnis etwa bei 1:15 liegt, erlaubt 15 Frauen einem Beruf nachzugehen und Werte zu schöpfen, was dann letztlich dem allgemeinen Wohlstand sehr zuträglich ist. Selbst wenn die Frau bzw. Mutter arbeitslos ist, was ja auch oft genug der Fall ist, erfüllt sie immer noch als "überflüssiges Arbeitsangebot" einen lohndämpfenden Zweck, was unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit zugute kommt. Man kann das 1:1 auf die Situation mit den Alten und Pflegebedürftigen übertragen. Auch hier ist es bedeutend ökonomischer mit einer Vollzeitkraft meinetwegen 20 oder 30 Patienten zu betreuen, anstatt dies in Heimarbeit zu erledigen. Natürlich ist das alles unpersönlich und menschlich sehr fragwürdig, aber aus ökonomischer Sicht, und die ist es ja letztlich, die bei uns in sovielen Dingen den Ausschlag gibt, ist es einfach sehr effizient. Auf eben dieser Effizienz, die die Zerstörung sozialer Netze in Kauf nimmt, basiert ein gewaltiger Teil unseres Wohlstands. Ich schieße einfach mal ins Blaue und behaupte, daß Frauen in Deutschland oder meinetwegen auch der EU für ein Drittel der Wertschöpfung verantwortlich sind. Würde man sie an Heim, Herd, Wickeltisch und Krankenbett fesseln, unser Lebensstandard würde sich um dieses Drittel verringern. Den Politiker, der so etwas sehenden Auges befördert, möchte ich gerne sehen... Molot, am 28. November 2009 um 18:31 ( Link ) Würde man sie an Heim, Herd, Wickeltisch und Krankenbett fesseln, unser Lebensstandard würde sich um dieses Drittel verringern. "Unser" ist in diesem Zusammenhang mindestens Blödsinn, wenn nicht beleidigend. Allenfalls der Lebensstandard diverser Staatsprofiteure würde sich womöglich verringern. B.Ullmann Neutrino, am 28. November 2009 um 18:41 ( Link ) Kommunismus, Nationalsozialismus und Sozialdemokratismus sind keine notwendigen Folgeerscheinungen der Aufklärung. Zumindest folgten aus der Aufklärung nicht die Terrorregime der vergangenen Jahrhunderte. Übrigens vergessen sie zu erwähnen, dass der Islam bereits vor Jahrhunderten versucht hat, Europe muslimisch zu machen, aber vor Wien scheiterte. Auch Spanien war Jahrhundertelang von Moslems „besetzt“. Sogar das zentrale Christliche Heiligtum in Jerusalem ist lange in islamischer Hand gewesen. (Man stelle sich vor, plötzlich würden die Amerikaner Mekka besetzen und die Kaaba zerstören). Daher ist die Feststellung, wir würden den Islam provozieren durch Truppenstationierung besetzen, müßig. Wer wen zuerst provoziert hat, ist wie mit der Henne und dem Ei. Nun, wenn es keinen Atheismus und keine Aufklärung gäbe, dann hätten wir auch keine Wissenschaft. Dann gäbe es unsere Wohlstandsgesellschaft nicht. Und dann wären wir wirklich am Ende. Schließlich vergessen sie nicht, dass es das Christentum bzw. ihre Institutionen waren die jahrundertelang jeglichen Fortschritt, Wissenschaft, Humanismus und Liberalismus bis aufs Messer bekämpften. Insofern wäre hier mehr Vorsicht angebracht, anstatt den Atheismus in Verbindung mit Terrorregimen zu bringen. Ganz so pessimistisch sehe ich die Lage des Westens nicht. Die Lage ist ernst, aber man muss ja nicht gleich den Weltuntergang an die Wand malen. Weltmächte (wenn man den Westen als Solche bezeichnen möchte) sind zäher als sie denken. Die fallen nicht gleich bei jedem kleinen Luftzug um. Lion Edler, am 28. November 2009 um 18:43 ( Link ) An Carl, Molot: Reaktionaer, am 28. November 2009 um 18:47 ( Link ) @ kfa "Das habe ich mir jetzt lange genug angeschaut, und meine Toleranz endet hier." Wo Ihre Toleranz endet und wo nicht, das ist ungefähr so interessant, wie die Frage, wie viele Säcke Reis heute in China umgefallen sind: Es juckt keinen. Sie werden weder Herrn Vogels noch mich daran hindern, daß wir hier unsere Meinung sagen. Meine ist: kfa, Sie sind ein zutiefst religiöser Mensch. Und was wollen Sie nun machen? Mich verklagen? Mit dem Baseballschläger kommen? kfa, am 28. November 2009 um 19:24 ( Link ) @Reaktionär, Es ist mir auch im Prinzip egal ob alle meine Nachbarn Moslems sind, die meisten kenne ich als nette, umgängliche Menschen. Aber nur solange sie a) nicht auf meine Kosten leben, und b) nicht die Macht erhalten über Politik, die auch mich betrifft. Und da sind wir bei der Demokratie, die gar nicht mehr wehrhaft ist und es zuläßt, daß bei zukünftig zu erwartenden Stimmverhältnissen unsere, bzw. meine Entscheidungsfreiheit in Gefahr ist. Hier hat Herr Lichtschlag völlig recht, und dies ist ein sehr wertvoller Artikel. Was mich aber aufregt sind die ständigen Ergüsse von Apologeten, die immer meinen das Christentum sei soviel besser als der Islam. Der Islam ist 600 Jahre jünger, und er ist nur ein Spiegel, in dem wir unsere eigene häßliche Fratze von vor 600 Jahren wiedersehen. Ob er jemals eine Aufklärung durchlaufen wird, steht in den Sternen. Daß wir heute freier sind als dazumal, haben wir nicht den Christen zu verdanken, sondern ihrer Zurückdrängung. Also mal schön alle die Kirche im Dorf lassen, gell. SmufMcFudel, am 28. November 2009 um 21:25 ( Link ) Schon wieder dieser idiotische (nichts gegen ihre Person) 600-Jahre-die-sind-noch-im-Mittelalter-Punkt: Die Juden leben nach ihrer Zeitrechnung also im Jahre 4110, von den kulturell so weit entwickelten Ägyptern (Horus) ganz zu schweigen. kfa, am 28. November 2009 um 21:42 ( Link ) @SmufMcFudel, Herr Rreh, am 28. November 2009 um 22:07 ( Link ) Fahr doch zur Hölle! Meine Fresse, dass gerade jene das beste Beispiel für die Schande des Westens abgeben, die ihn am meisten kritisieren... Gegen die Zustände in islamische Ländern wäre sogar der Sozialstaat noch ein Fortschritt! Und warum ist das so, wieso ist das alles so arm und dumm da? Und wieso hier so reich und auch noch so frei, dass wir das noch alles diskutieren können, in diesem Land und ganz Pan-Germanien? Scherz, ich meine Europa. Ist es der Boden? Schönes deutsches Land, verleihst Du uns diese Kraft? So antworte doch! Also nein. Es können nur, es müssen die Menschen sein; ihre Kraft, ihr Wille, die Intelligenz. Das Blut. TrebMelsa @ Konservativer In Teilen liegen Sie gewiss nicht falsch. kfa, am 28. November 2009 um 23:15 ( Link ) Ja isses denn zum aushalten, schon wieder "unsere Religion ist aber besser als deren Religion". Bricht man sich so einen Zacken aus der Krone mal anzuerkennen daß es überall Licht und Schatten gibt? Auch aus dem Islam kommen fundamental wichtige Beiträge zur Wissenschaft (z.B. Algebra), wenn's auch die letzten 1000 Jahre ziemlich weniger geworden ist. Aber für die waren ja auch die Kreuzzüge erst gestern. Nur der Islam hält heutzutage noch den Zeigefinger hoch für "sound money" und besteht darauf, daß Papierfetzen mit Schulden drauf zum Bezahlen eigentlich nicht taugen. In der Bibel findet man ebenfalls häßliche Dinge, wenn man nur die richtigen Stellen zusammensucht. Auch der Christengott verlangt totale Unterwerfung, 1. Gebot, ihr seid alle Schafe und so weiter. Deswegen ist keiner wirklich besser. Dem kriegerischen Christentum haben wir die Waffen aus der Hand genommen, dafür bedroht uns heute der Islam, der bis jetzt nicht ertragen kann daß andere eben Alkohol statt Haschisch ok finden und Pornos gucken und böse Cartoons zeichnen. Und er wittert natürlich Morgenluft ob der Schwäche die sich hier zeigt. SmufMcFudel, am 28. November 2009 um 23:41 ( Link ) @TrebMelsa Es gibt da auch ein historisches Buch, welches die Rasse der Juden zum Thema hat. Argumentieren sie doch mal aus dieser Position. SmufMcFudel, am 29. November 2009 um 0:14 ( Link ) @kfa EmilS, am 29. November 2009 um 1:12 ( Link ) Die "westliche" Zivilisation ist den islamisch geprägten Nationen haushoch überlegen; der technologische Fortschritt, der damit einhergehende Drang in das Universum, die Chemie, die Physik und all die Errungenschaften, die damit verbunden sind, gäbe es eben nicht durch schlichtes Arschhochstrecken - fünf mal am Tag - und der gespielten Unterwürfigkleit zu Ehren eines Götzen, der kein Erbarmen kennt. Man darf die Dekadenz "westlicher Staaten" meinetwegen anprangern, aber man sollte nicht den Fehler begehen, diese in ihrem Entwicklungsstand nicht - selbst im Stadium ihrer scheinbaren Agonie - den islamisch geprägten Zivilisationen gegenüberzustellen. Der direkte Vergleich offenbart nämlich die Schwächen dieser rückständigen Kultur! Oder ist es etwa nur Zufall, daß sich ausgerechnet die westlichen Zivilisationen eines enrormen Andrangs aus eben diesen bigotten Götzengesellschaften heute erwehren müssen? Wo verorten Sie, Herr lichtschlag, denn die lebensbejahende, die schöpferische Kraft des Islam als Kontrast zum angeblichen Totenkult der Christenheit. Wäre Ihnen denn Somalia tatsächlich genehmer als Rumänien, der Sudan lieber als die Schweiz? Ich bezweifle dies! Der Koran spendet keine spirituelle Eingebung; er verbietet die Freude am Leben, indem er die irdischen Belange, das schöpferische Potenzial der Menschen gänzlich ausklammert und die Arbeit und die Freude daran nicht erwähnt. Stattdessen ruft er seine Anhänger zur bedingungslosen Unterdrückung "Ungläubiger", also jener, die sich nicht dem Islam unterwerfen möchten, auf und empfiehlt ihnen die Tötung dieser bei Zuwiderhandlung - ein Satanskult, der sich, wie uns die Geschichte zeigt, nicht durch Überzeugung, sondern durch nackte Gewalt augebreitet hat. Wo, Herr lichtschlag, verorten Sie denn die lebensbejahende Kraft im Islam? Wo verorten sie denn die Göttlichkeit der Offenbarung dieser satanischen Schundschrift, die nichts als Unterwerfung und Gewalt fordert? Und weshalb sollte es denn überhaupt nützlich sein, möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen? Erachten Sie die Erde etwa für unterbevölkert? Ich nicht - ganz im Gegenteil! Die Zurückhaltzung der Christen im Hinblick auf ihre eigene Reproduktion ist keine Schwäche, sondern Ausdruck der Verantwortung - ein Ausdruck, den man in sehr bestimmten Kulturkreisen nicht zu kennen scheint, weil Allah ohnehin alles regelt. Lesezeichen, am 29. November 2009 um 1:31 ( Link ) Tanja Krienen
Das ist ziemlich grober Unfug. Mal abgesehen davon gibt es kaum etwas schlimmeres, kaum etwas intoleranteres als gläubige Atheisten. Ihr Atheismus ist nichts anderes oder hat nichts anderes als eine Ersatzreligion, die irgend einen Leitphilosophen hat oder die Natur oder was weiß ich. Außerdem gibt es Gott :-))). Von daher ist die Abschaffung des Theismus eine kritische Angelegenheit. Vielleicht wäre es aber ein guter Anfang, wenn man jedem einfach seinen ureigenen Glauben lassen würde, anstatt ihn zu missionieren? Atheisten missionieren übrigens auch - nur anders. Dem Artikel möchte ich ansonsten gern voll und ganz zustimmen. Auf einen Nenner gebracht heißt es: Man sucht den Splitter im Auge des Anderen, um den eigenen Balken nicht zu sehen. Die Implosion der westlichen Gesellschaften hat sich schon lange abgezeichnet, weil sie die Menschen immer weiter von dem entfernt haben, was sie eigentlich trägt: Familie und Kinder. Man wollte so gern den natürlichen Kreislauf aufheben, sich der Illusion des ewigen, emanzipierten, Lebens hingeben in dem es kein Leben und keinen Tod mehr gibt, sondern nur noch freie Entfaltung und Produktivität. Wenn es dann keinen Tod mehr gibt, dann gibt es ja auch ganz zwangsläufig keine Frage mehr nach dem DANACH, oder? Da steht es nun, das ausgetrickste, entlarvte Ego und weiß nicht wohin mit seinem -ismus. Es bleibt spannend. Die jetzigen Eltern und künftigen Kinder haben aber noch den Spagat hinzulegen, für eine gute Ausbildung zu sorgen und dann durch Totalverweigerung eine neue Gesellschaft zu gründen. Anders wird es nicht gehen, denn bereits jetzt zeichnet sich durch die Demographie eine völlig verkehrte Demokratieentwicklung ab, die durch Überzeugungsarbeit nicht mehr zu lösen sein wird. Zu sehr ist der Staat inzwischen personifiziert worden als der große Unbekannte mit den unerschöpflichen Spendierhosen und Geldquellen. So sehr man im Augenblick die Minderheitenpolitik fördert, so sehr wird man sie dann blockieren wollen, weil es ja dann ans wahre Eingemachte geht. Die Kinder der anderen sollen den Karren dann ziehen, aber bitte ohne zu murren, ohne zu fordern und vor allem, ohne Fragen zu stellen. Der Exodus wird interessant zu beobachen sein. Reaktionaer, am 29. November 2009 um 2:06 ( Link ) @ "Aber auch das ist Ihnen wahrscheinlich egal." Exakt. "Was mich aber aufregt sind die ständigen Ergüsse von Apologeten" Und wieder ein Sack Reis. "Daß wir heute freier sind als dazumal, haben wir nicht den Christen zu verdanken, sondern ihrer Zurückdrängung." Deren Zurückdrängung durch die segensreiche Aufklärung, die neben der Schlachtorgie von 1789 auch zu Faschismus, Sozialismus und Nationalsozialismus führte? SmufMcFudel, am 29. November 2009 um 3:34 ( Link )
Jawolle, jetzt sind wir Christen die im Namen der Kirche Verantwortung übernehmen ..... Naja, irgendwie ist diese Stelle in der Bibel ("gehet und mehret euch") dann wohl kollektiv falsch verstanden worden. Aber dies verdeutlicht/ bestätigt ja nur ihre absolute Unkenntnis zum Inhalt der Bibel und des Korans! Für das "Arschhochstrecken" gehören sie christlich Verbrannt. dickbrettbohrer, am 29. November 2009 um 5:54 ( Link ) Es ist gut, daß hin und wieder ein Lesezeichen dafür sorgt, wo lesenswerte Stellen vorhanden sind! Schönen Sonntag wünscht ein gewisser Bohrer dicker Bretter Reiner Vogels Heute, am Ersten Advent, wünsche ich allen, insbesondere auch den Atheisten, eine gesegnete Adventszeit. Ich verweise auf eine kleine Adventsbetrachtung, die ich hier ins Netz gestellt habe. kfa, am 29. November 2009 um 9:01 ( Link ) Aha, auch der Atheismus missioniert... darauf hab ich nur gewartet, daß jemand Wissenschaftler als Missionare bezeichnet. Und das hier. Manche Diskussionen sind ohne Alkohol schwer zu ertragen. Da denkt man, man ist unter Leuten die das Fähnlein der Freiheit hochhalten, und was ist? Zwischen "nur im Atheismus liegt das Heil" und "es gibt einen Gott!" fliegen die Fetzen. Setzen, sechs! Ob die Aufklärung für die Schlachtorgie von 1789 verantwortlich war oder einfach nur der unbändige Rachedurst von Menschen die sich aus der Unterdrückung befreien? Würden wir das heute besser machen? Wenn es einen Aufstand gegen die Mullahs gäbe, würde man sich damit zufriedenzugeben, ihnen ein wenig die Zauselbärte zu stutzen und Zuckerstückchen zum Beruhigen zu geben? Oder würde man nach dem jahrhundertelangen Ausgepeitsche, Aufgehänge, Abgehacke in den gleichen Blutrausch fallen? Oder vielleicht sogar zu dem Schluß kommen, es sei ohnehin zu gefährlich sie am Leben zu lassen? Um den Teufel zu bekämpfen, muß man dazu zum Teufel werden? Wer weiß das schon. Die Erfahrung der Geschichte zeigt, daß der Mensch diese Größe nicht besitzt. Dagegen hat schon Jesus vergeblich angepredigt, und daran hat sich bis heute nicht viel verändert. Hinterher reibt man sich immer die Augen, zeigt ein paar Oberschuldige an und beginnt von neuem. In all dem Chaos will ich nichts weiter als ein ruhiges Fleckchen irgendwo hinterm Berg, und keine demokratischen Moslems die mir den Schnaps verleiden wollen, und keine Kreationisten die meine Kinder zwangsbeschulen wollen, und keine Sozialisten die mir die Butter vom Brot stehlen wollen. Scheint fast wie ein unmöglicher Traum. Aber wen interessiert das schon so viel wie ein Sack Reis... Lesezeichen, am 29. November 2009 um 9:07 ( Link ) Es fliegen keine Fetzen. Wozu auch? Ich lasse jedem seinen Glauben - auch dem Atheisten. Und dass der Atheismus wissenschaftlich begründbar ist, ist eine kühne Vermutung. Es gibt keinen schlüssigen wissenschaftlichen Beweis für die Abwesenheit Gottes. Selbst die Wissenschaftler scheitern an der Erfassbarkeit der 4. Dimension. Wenn Sie niemanden wollen, der Ihre Kinder beschult, wieso argumentieren Sie dann mit "setzen, sechs"? So tief sitzt das System bei Ihnen? Das ist bedauerlich. Ansonsten lässt sich zu diesem neurotischen Beitrag wenig sagen. Ich hab gehört, dass Beißhölzer manchmal helfen können. Nur so als Tipp - zum 1. Advent ;-))) TrebMelsa @ SmufMcFudel Um Sie nicht mit Lesestoff zu überstrapazieren, genügt z. B. Ivan Denes mit dem Büchlein "politisch unkorrekt", dies wird Ihnen wohl vom Umfang entgegenkommen. Also, wie o. g. Ivan Denes lesen - haben Sie seine Religionszugehörigkeit erraten? Ich wette nicht! Ivan Denes ist nämlich jüdisch - und bei ihm können Sie - ohne sich zu überanstrengen - jene Thesen auch lesen - falls Sie es schaffen den Text des Büchleins zu reflektieren. Peter Janowitz, am 29. November 2009 um 9:28 ( Link ) Welche Wissenschaftler meinen Sie eigentlich, kfa ? Kreationisten zwangsbeschulen Ihre Kinder und hätten die Menschen doch auf Jesus gehört ? "Manche Diskussionen sind ohne Alkohol schwer zu ertragen.": Tanja Krienen, am 29. November 2009 um 10:10 ( Link ) Lesezeichen: Sie haben mich nicht verstanden, bzw. nicht gelesen, was ich schrieb, denn: Ich missioniere nicht!!! Auch pflege ich keinen Glauben, der Atheismus heißt, sondern kritisiere jene, für die stets nur der Christenmensch einen Angriffspunkt bietet. Herr Vogels: Es gilt als gesichert, dass Nietzsche an Syphillis während seines Theologiestudiums in Bonn erkrankte und dies seinen Wahnsinn letztlich begünstigte. Dies entwertet aber seine Ideen nicht, so wenig, wie ein hoher Alkoholkonsum an sich schon das Werk eines Literaten schmälert. Sie machen denselben Fehler wie die Nazis, wenn Sie Nietzsches Übermenschen 1:1 nehmen. Eigentlich ist das ohnehin ein Missverständnis, denn der "Übermensch" gibt an keiner Stelle Anlass für derartige Phantasien. Lesen Sie das doch mal nach! Suchen Sie mal auf meiner Seite danach. Der Übermensch ist eine hochkomplexe Erscheinung des Leidens und Empfindens, vorallem aber ein Mensch, der ÜBER DEN MENSCHEN hinaus geht. Verstehen Sie? ÜBER DEN MENSCHEN HINAUS - horizontal, nicht vertikal. Nein, Gott ist die Phantasiegestalt des bedrängten Menschen, der sich mit Realitäten, z.B. seiner eigenen Vergänglichkeit, nicht abfinden kann oder will. Der "liebe Gott" ist vielleicht die schlimmste Erfindung. Er denkt an mich? Danke! Besser, er täte dies nicht. Besser, er würde sich heraus halten, damit nicht nochmehr "sein Wille geschehe". Dieser Wille, so er denn existiert, hat eine Menscheitsgeschichte hervorgebracht, die aus kaum etwas anderem als Blut, Tränen und Leiden besteht. Der Erdball schreit, solange er existiert. Daran anknüpfend kommen wir zu dem anderen großen Philosophen, einem, der es mit Nietzsche aufnehmen kann: Arthur Schopenhauer. Wenn wir uns vom Islam abgrenzen wollen, dann nicht mit Lehrformeln wie "Gott erkennt in uns Christen seine Erfüllung", u.ä. denn das sagt auch die Gegenpartei, sondern ich erwarte von Menschen, die angeblich den Westen verteidigen, Begründungen im Geiste Schopenhauers, z.B. bezüglich des Umgangs mit Tieren. Ihm nämlich verdanken wir das die Deutschen traditionell dem Tiere zugewandt sind und im Tierschutz führend wurden (abzüglich grüner Überspitzungen und Heucheleien). Ja, der Islam ist partiell gefährlich, aber dumm ist, deshalb Seit an Seit mit kurdischen Kommunisten, Homoideologen, Ultra-Feministen, Babycaustlerinnen und dem aggressivsten Teil der Israel-Lobby zu marschieren. Mit angemessennen und begründeten "deutschen Interessen", hat das nämlich recht wenig zu tun. Das wird so nix. Im Gegensatz zu England, wo Teile der gestandenen Arbeiterklasse, gestählt in Fußballkämpfen und realem Leben, Parolie bietet. Oder in Österreich, wohin man ja gern verschämt schaut, wo man sich alles vorstellen kann, nur nicht, dass dort bunte Fahnen zu welchem Zwecke auch geschwenkt werden. Weg mit den bunten Fahnen! Weg mit der übergestülpten Ideologie! Man fast sich doch an Kopf: Anstatt Esther Vilar, wählt man Alice Schwarzer zur Bündnispartnerin; anstatt den bedrohten Kemalismus zu stärken, puscht man linksextremistische Kurden, nur weil sie auch gegen die säkulare Türkei agieren; anstatt auf Tanja Krienen zu hören, schwenkt man bunte Pace-Fahnen derjenigen, die zur Selbstkritik so fähig sind, wie ein Nilpferd zum Fliegen usw.. Armes deutsches Land. Es ist eine Schand. Deutschand. Carl, am 29. November 2009 um 10:17 ( Link ) TrebMelsa: Christliche Tradition alleine reicht nicht aus, um darauf einen zivilisatorischen Vorteil zu begründen. Nehmen Sie etwa die Christen in Schwarzafrika, im Nahen Osten oder sonstigen Ecken der Welt, in der Armut und Rückständigkeit beheimatet sind. Auch jüdische Tradition findet ausreichen Beispiele für ausbleibenden Erfolg, etwa in Polen oder dem Nahen Osten. Ebenso reichen genetische Anlagen nicht aus, da sich auch hierfür anhand von Auswanderungspopulationen genügend Beispiele finden lassen, die nur zu sehr beschränktem Erfolg geführt haben. Kultur? Noch am ehesten! Tatsächlich wird es aber eine Mischung aus Kultur/Religion und Biologie sein, sicherlich auch ergänzt um das notwendige Glück, das die einen Populationen im Wohlstand friedlich degenerieren läßt, während andere in Not und Elend zugrunde gehen. kfa, am 29. November 2009 um 10:19 ( Link ) Wer darf hier denn mit Fug und Recht sagen er sei weniger neurotisch als alle anderen ;) @Lesezeichen, ich empfehle "The God Delusion" von Richard Dawkins. Darin behandelt er die Schwierigkeiten mit dem Beweis. Keine Angst, er beweist nicht daß Gott nicht existiert. Ein seriöser Wissenschaftler versucht das gar nicht. @Peter Janowitz, alle Wissenschaftler die ihre Erkenntnisse veröffentlichen. Und ich argumentiere nicht von einer Seite des Konfliktes aus, sondern als Beobachter desselben der sich wünscht, dazwischen nicht zermahlen zu werden. Jesus hat ein paar Dinge gesagt die nicht ganz dumm waren (zum Thema Konflikte), und ein Teil der Welt wäre besser wenn Christen erst mal ihre eigene Überlieferung verstehen würden. Das hat nichts damit zu tun woran ich persönlich glaube, denn das interessiert nun wirklich niemanden. Schade, daß das Lesezeichen nicht das Buch versteht, in dem es steckt. Oder den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, falls die Analogie besser bekannt ist. Einen geruhsamen, erbaulichen Advent allen auch von mir! Kommen wird sie zu jedem, die Wahrheit, und ein jeder bereitet sich darauf vor wie ihm am besten dünkt. Carl, am 29. November 2009 um 10:25 ( Link ) Jetzt habe ich ganz die Pointe vergessen. Wenn also der "Wert" einer Zivilisation sich aus Kultur/Religion und Biologie bemißt, als den Faktoren die man wenigstens etwas beeinflussen kann, dann macht es wenig Sinn, wenn man Menschen in seine Mitte holt, deren Ursprungszivilisation in jeder nur denkbaren Hinsicht der unseren im für jeden sichtbaren Ergebnis nachsteht. Ich weiß wohl, es ist fürchterlich unkorrekt über den Wert von Zivilisationen zu reden, selbst für Leute, die sich selbst als "politisch unkorrekt" empfinden, aber es springt einen doch geradezu an! Ich glaube es werden noch Ströme von Blut fließen in Europa. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht in zehn Jahren, aber vielleicht in 20, 30, 50 oder 100 Jahren. Es ist keine Frage "ob" es in Europa blutige Konflikte mit dem Islam geben wird, sondern allein "wann"! Lesezeichen, am 29. November 2009 um 10:31 ( Link ) @Tanja Krienen ich schrieb auch nicht, dass SIE (persönlich) missionieren, sondern dass Atheisten genau so missionieren wie Theisten. Sehr oft sogar wesentlich vehementer und radikaler als es Theisten tun. Ich weiß nicht, warum dass so ist, ich merke nur, dass es so ist. Und dass Gott eine Phantasiegestalt des bedrängten Menschen ist, ist tatsächlich eine kühne Behauptung, bzw. Ihre ganz persönliche Meinung, die ich Ihnen gar nicht nehmen will. Ich teile sie allerdings auch nicht. Ich - persönlich - bin aber zu einer ganz anderen Erkenntnis, einem anderen Weg gekommen, ganz freiwillig und unbedrängt. Und stellen Sie sich vor, es geht mir dabei weniger um das Leben nach dem Tod, ich finde Gott im irdischen Leben, im Hier und Jetzt wesentlich spannender und greifbarer. Glaube ist ein Weg, den man gehen kann, aber nicht muss. Wenn man ihn aber geht, dauert er ein ganzes Leben lang. Welche Einstellung ist nun richtiger, Ihre oder meine? Wer möchte sich da zum Richter aufspielen? Sie? Religion und Glaube wurden seit Urzeiten missbraucht, insbesondere dann, wenn es ein großes Bildungsgefälle gab. Ich bin allerdings der Überzeugung, dass ohne Religion keine einzige Tat wirklich hätte verhindert werden können, weil sich dann statt der Religion andere Machtmechanismen, Ersatzreligionen, andere Gründe, andere Taten gefunden hätten. Das Streben nach Macht liegt im Menschen verankert und dabei macht er sich andere zu Nutze, insbesondere in Zeiten großen Elends. Nicht mehr und nicht weniger. Mit oder ohne Religion. Was Alice Schwartzer und Esther Villar anbetrifft, gebe ich Ihnen Recht. Man sollte tatsächlich aufhören, auf "irdische Götter" zu hören und sich insofern emanzipieren, dass man eigene Wege geht. Wirklich eigene. kfa, am 29. November 2009 um 10:36 ( Link ) Ich ziehe meine Kritik gegenüber dem Lesezeichen zurück. Lesezeichen, am 29. November 2009 um 10:42 ( Link ) @kfa Ich kann noch so viele Bücher über Gottesbeweise oder das Gegenteil lesen, es enthebt mich nicht davon, meinen eigenen Weg zu suchen und zu finden. Für den eigenen Glauben oder Nichtglauben ist es völlig wurscht, was Wissenschaftler xyz sagt oder aber Moraltheologe abc...Es ist ihr Glaube oder Nichtglaube und nicht meiner. Darin steckt die Schwierigkeit und genau deshalb kann man z.B. Kinder auch zum Glauben nicht erziehen. Man kann vorleben, man kann über Geschichte sprechen, über Gott, Jesus, die Bibel...alles möglich. Den Weg selber müssen sie aber ganz allein gehen WOLLEN. Spätestens da entzieht sich der Einfluss. Es gibt keine Erziehung zum Glauben, so wie man Tischsitten beibringt oder Vokabeln trainiert. Das läuft auf einer völlig anderen Ebene ab. kfa, am 29. November 2009 um 11:43 ( Link ) ... meinen eigenen Weg zu suchen und zu finden. Eine sehr wichtige Ergänzung, vielen Dank dafür. Leider sehen das so viele, gerade gläubige Menschen (auch Atheisten) etwas anders. Man versucht doch immer wieder, zum Glauben zu erziehen, und zwar durch Zensur. Was ist es, das Sie Ihren Kindern vorleben, nur Ihr eigener Glaube oder die Wahlfreiheit? Wenn ich meinen Kindern die Möglichkeit vorenthalte, etwas positives über andere Glaubenssysteme zu lernen, wie sollen sie ihren eigenen Weg dann finden. Es ist ok den Kindern sowohl von der Schöpfung als auch der Evolution zu erzählen, solange die Physik Physik bleibt und die Religion Religion. Wenn der Islam bei uns die Oberhand gewinnt und/oder bei den Amis die Kreationisten, dann ist die Vielfalt gefährdet und die nächste Generation um Möglichkeiten ärmer. Es gibt keine multiple Realität, aber multiple Möglichkeiten sie für sich zu deuten und erträglich zu machen. Wenn das bei manchen dazu führt, sogar erfahrbare und beweisbare Erkenntnisse zu leugnen, die den überlieferten Schriften widersprechen, bitte schön, aber ich habe auch das Recht es dumm zu nennen, da das Ergebnis unseren weiteren Fortschritt behindert und wieder zurück in religiöse Stagnation führt. Stagnation ist ein Zustand, den die Natur nicht mag und den sie unbarmherzig früher oder später beendet. Und daß viele soweit gehen, zur Manifestation des Glaubens in der nächsten Generation ihren wehrlosen Kindern ein Stück vom Zippel abzuschneiden oder andere irreversible Maßnahmen zu ergreifen, schmerzt mich einfach mitansehen zu müssen. Das hat mit Vorleben nichts mehr zu tun. Reiner Vogels @ Tanja Krienen Mit Schopenhauer will ich nicht auch noch anfangen. Ich habe ihn gelesen und finde ihn nicht überzeugend. Zu Nietzsches Übermenschen aber doch noch einen Hinweis. Sie schreiben: Der Übermensch ist eine hochkomplexe Erscheinung des Leidens und Empfindens, vorallem aber ein Mensch, der ÜBER DEN MENSCHEN hinaus geht. Verstehen Sie? ÜBER DEN MENSCHEN HINAUS - horizontal, nicht vertikal. Ich könnte genügend Zitate beibringen, die belegen, in welch verächtlicher und herabwürdigender Weise Nietzsche von den normalen Menschen ("Herdenmenschen", "Herr Omnes", "Jude" sind einige seiner beliebten Schimpfworte, und die Nazis haben das ganz richtig verstanden) gesprochen hat, ich beziehe mich allein auf Ihre eigenen Sätze: Sie machen ja gerade den Nihilismus Nietzsches deutlich, in dem er von seiner Höhe in Sils Maria auf die normalen Menschen herabgeblickt hat. Wenn man "über den Menschen hinausgehen" muss, dann sind die normalen Menschen nichts wert. Mit diesem Denken will ich nichts zu tun haben, und ich hoffe, dass es in Deutschland nicht von neuem heimisch werden kann. cetede, am 29. November 2009 um 13:10 ( Link ) @ Reiner Vogels Herzlichen Dank für Ihre Adventsbesinnung, die hilft sich auf das Wesentliche zu besinnen. Marc , am 29. November 2009 um 14:20 ( Link ) Warum wohl werden in D nie Volksabstimmungen zugelassen werden? Frei nach Gerhard Polt: "Wir sind schon eine Demokratie, wir brauchen keine Volksabstimmungen!" Tanja Krienen, am 29. November 2009 um 14:37 ( Link ) Herr Vogels: Darauf möchte ich mit einem Karl Kraus- Aphorismus antworten: "Alles was recht ist, sagen sie, aber es fehlt mir an Liebe, sagen sie, an Liebe zur Menschheit. Das müssen wohl arge Pessimisten sein, die die vorhandene Kollektion schon für die denkbar beste halten! Oder arge Idioten, die Jenen einen Schmetterlingsfeind nennen, dem beim Gedanken an einen toten Admiral die Kohlweißlinge zu viel werden." Die Höhe von Sils Maria ist jene, die wir mindestens erklimmen sollten. Menschliches Verhalten muss scharf, aber ohne Beleidigungen, kritisiert werden. Die besten Polemiker deutschen Zunge, haben sich immer erkannt - und bekriegt. Und ob man Juden, Araber, Molukken oder Hessen karikiert - wen sollte das stören, sofern es abstrakt, aber richtig ist? Lesen Sie doch einmal etwas Griffiges von Schopenhauer, nicht "Die Welt als Wille und Vorstellung", sondern die "Aphorismen zur Lebensweisheit". Ein hübsches Beispiel gleich dazu: "Eine schwere Aufgabe ist freilich die Höflichkeit insofern, als sie evrlangt, daß wir allen Leuten die größte Achtung bezeugen, während die allermeisten keine verdienen..." Ich wiederhole mich: Nur der hat ein Recht Kritik an zivilisationsrückständigen Personen zu üben, der selber auf dem geistigen Boden der Zivilisation steht. Wie sollte ich von anderen Menschen Kenntnisse der deutschen Sprache verlangen, wenn ich selbst unverständlich rede? Wie soll ich eine Anpassung fremder Menschen einfordern können, wenn ich nicht weiß, woran sie sich anpassen sollen?! Nur wer Werte vorlebt, kann kritisieren. Ein ständig Unpünktlicher, kann keine Pünktlichkeit von anderen einfordern... TrebMelsa @ Carl Klar Carl, da sind Sie im Recht, die christliche Tradition alleine genügt nicht. Viele Grüße aus Dresden. SmufMcFudel, am 29. November 2009 um 16:06 ( Link ) @TrebMelsa
Despotie(Wikipedia):Oft ist mit Despotie eine Entartungsform der Monarchie gemeint. Kennzeichen dieser Regierungsform ist Tyrannei und Willkürherrschaft... Wie sie bereits richtig erkannt haben, wird mein Intell ekt von dreisil bigen Worten über fordert, ich verkürz te deshalb auf "böse".
Welch Wunder, von einem jüdischen Autor etwas gegen den Islam zu lesen. Zugegeben, polemisch, weil der Vergleich eben hinkt. Ich wette (mindestens) 95% ihrer "historischen Bücher" wurden eben nicht im Orient geschrieben. Und genau das ist der Punkt. Bloß weil sich einige Ausreisser finden lassen, wird nichts untermauert. Falls "mein" Standpunkt in dieser und der anderen Islam-Diskussion noch nicht deutlich genug zum Vorschein kam, nochmal: Es gibt am Islam nichts zu kritisieren. Das "tötet alle Ungläubigen..." hat einen Folgesatz: "die in euer Land kommen und euch angreifen." Vorehelichen Sex gehabt? Ab in die Hölle! Was in Büchern steht und wie Menschen damit umgehen sind doch 2 verschiedene paar Schuhe. Da es unhöflich ist, etwas zu nehmen(Buch) und nichts zurück zu geben. http://www.apple.com/trailers/independent/defamation/ Webbaer, am 29. November 2009 um 16:18 ( Link ) @Vorredner Es gibt am Islam nichts zu kritisieren. Bald vielleicht nicht mehr. Webbaer, am 29. November 2009 um 16:29 ( Link ) @Vorredner SmufMcFudel, am 29. November 2009 um 16:34 ( Link ) Nein. Deutsch, Mittzwanziger, Idiotie-überdrüssig. Webbaer, am 29. November 2009 um 16:41 ( Link ) War natürlich eine rhetorische Frage, Moslems debattieren selten... SmufMcFudel, am 29. November 2009 um 16:52 ( Link ) Und ihre einschlägigen Erfahrungen sind? SmufMcFudel, am 29. November 2009 um 16:52 ( Link ) Und ihre einschlägigen Erfahrungen sind? Reiner Vogels @Tanja Krielen Das müssen wohl arge Pessimisten sein, die die vorhandene Kollektion schon für die denkbar beste halten! Genau das ist der Punkt: Wenn sich jemand anmaßt zu sagen: "Der Mensch ist etwas, das überwunden werden muss", verachtet er die Menschheit, wie sie nun einmal ist. Ich finde das abscheulich. Ich habe jahrzehntelang beruflich auch mit Menschen zu tun gehabt, denen ich an Bildung weit überlegen war. Manche konnten noch nicht einmal lesen und schreiben. Ich wäre nie im Traum auf die Idee gekommen, diese Menschen mir gegenüber als minderwertig anzusehen. Sie hatten jeder - wie wir alle - ihr Gutes und ihr Schlechtes, ihre Sehnsüchte und ihre Ängste. Wer bin ich, dass ich sagen dürfte: "Der Mensch ist etwas, das überwunden werden muss?" @ TrebMelsa Reiner Vogels @Tanja Krielen Das müssen wohl arge Pessimisten sein, die die vorhandene Kollektion schon für die denkbar beste halten! Genau das ist der Punkt: Wenn sich jemand anmaßt zu sagen: "Der Mensch ist etwas, das überwunden werden muss", verachtet er die Menschheit, wie sie nun einmal ist. Ich finde das abscheulich. Ich habe jahrzehntelang beruflich auch mit Menschen zu tun gehabt, denen ich an Bildung weit überlegen war. Manche konnten noch nicht einmal lesen und schreiben. Ich wäre nie im Traum auf die Idee gekommen, diese Menschen mir gegenüber als minderwertig anzusehen. Sie hatten jeder - wie wir alle - ihr Gutes und ihr Schlechtes, ihre Sehnsüchte und ihre Ängste. Wer bin ich, dass ich sagen dürfte: "Der Mensch ist etwas, das überwunden werden muss?" @ TrebMelsa Herr Rreh, am 29. November 2009 um 17:11 ( Link ) Eye, jetzt verstehe ich. Ich habe verstanden. Sie fallen, unaufhörlich. Wie Schuppen von den Augen. Herr Lightbeat will nur noch mal schnell Geld machen, um sich dann in die Schweiz abzusetzen. Ironischerweise braucht er dazu viele Klicks von seiner Seite auf "muslima.com", wahlweise auch "kamele.com". Lesezeichen, am 29. November 2009 um 17:20 ( Link ) @kfa Der Weg ist noch anders. Ich kann meinen Kindern nur das vorleben, von dem ich selber überzeugt bin, bzw. was meinem persönlichen Glauben entspricht. Das ist auch nur bis zu einem bestimmten Punkt möglich, weil Menschen, insbesondere Kinder, hinterfragen und das ist auch gut und richtig so. Zum Glauben gehört der aktive Weg des Suchenden, was bedeutet, dass sowohl der Vorlebende kritisch beäugt wird als auch das, was die Religion erzählt. Ich sage bewusst "erzählt" und nicht "vorgibt". Das widerum zieht nach sich, dass Suchende sich automatisch damit auseinandersetzen werden, was sie glauben können, vorausgesetzt es gibt keinen Glaubenszwang. Aber gerade das hat Gott z.B. gar nicht gewollt. Eines der höchsten Güter ist der freie Wille zum Glauben. Ebenso interssant ist, dass die "Qualität der Sünde" abhängt von der eigenen Überzeugung. Aber das führt hier zu weit und sprengt den Rahmen. Kinder müssen selber herausfinden, welcher Weg der ihre ist und das schließt andere Religionen ein. Es gibt keine spezielle, angeborene Hirnwindung für Glauben, die man hat oder nicht hat. Glaube ist ein Weg, eine Prägung, die sich immer wieder erneuern kann bzw. erneuert, verändern kann, sogar Rückfälle beinhalten kann, gerade weil wir auch lernfähige Wesen sind, die aus Erfahrungen lernen (können) Wir sind immer geprägt durch das, was wir Kultur oder auch Kulturtechniken nennen und Kindererziehung ist auch dadurch immer in gewisser Weise einseitig. Nicht alle Werte sind diskutierbar und interessanterweise stellen z.B. die 10 Gebote ein wirklich gutes Gerüst für menschliches Zusammenleben dar, wenn man mal von der doch ziemlich pathetischen Formulierung absieht und einfach nur den Kern betrachtet. Ein weites Feld :-)) Tanja Krienen, am 29. November 2009 um 17:20 ( Link ) Krienen heiße ich, Sie heißen doch auch nicht Wogels Nein, man muss nicht böswillig, vor allem körperlich kranke Menschen, missachten. Aber man darf, nein muss werten, bewerten. Es ist halt nicht so, dass alle Kulturleistung gleichwertig sind und so sind auch nicht alle Menschen gleichwertig (was man schon an einem Vergleich zwischen einer Heavy-Metal-Band und z.B. den Beatles erkennen an). Es gibt auch Völker - Friedrich Engels hat schon erfreulicherweise darauf hingewiesen, die sich entweder auflösen oder assimilieren sollten, da sie quasi keinen weiteren Nutzen haben. Wäre die Welt nicht so geartet, hätte Darwin nicht in die Geschichte eingehen können. Er tat es aber, wie wir wissen. Nicht, dass Sie jetzt wieder protestieren: Das alles ist nicht "böse" gemeint, sondern beschreibt unablässig wirkende Weltgesetze, die wir nicht ändern können. Es sei, man gehört heute zu der verkommenen Linken, die mit Gewalt die Spielregeln ändern will - ohne auch nur die Logik und die Wissenschaft zu bemühen. Achten Sie also weiterhin auf das unterirdische Klopfen... Neutrino, am 29. November 2009 um 17:50 ( Link ) In der Schweiz ist heute der Nationalsozialismus ausgebrochen! …zumindest, wenn man den Mainstreammedien von heute glaubt. Da haben sich die Schweizer doch tatsächlich erlaubt, völlig politisch unkorrekt abzustimmen und Minarette verbieten wollen! Der Mainstream schäumt vor Wut. Völlig einseitige Berichterstattung, Diffamierung der Schweizer und Unterdrückung sämtlicher Leserkommentare bzw. starke Zensur darf man bei uns bewundern. Bin etwas gespannt, wie die Sache weitergeht. Nicht dass zu erwarten wäre, die Schweiz verbietet tatsächlich Minarette (es ist ja noch kein Gesetz, sondern nur eine Volksabstimmung), aber immerhin kann man nicht die ganze Schweiz zu Kerner einladen und dann aburteilen. Wahrscheinlich wird der Mainstream das Thema bald fallen lassen, denn dies ist ein Kampf den die BILD und seine Genossen nicht gewinnen kann. Ein Volk von lauter Sarrazins kann man nicht so einfach „entmachten“. SmufMcFudel, am 29. November 2009 um 19:43 ( Link ) Tanja Krienen, sie schießen den Vogel ab. Dr. Spiele, am 29. November 2009 um 21:27 ( Link ) "Ohne Mohammedaner würde unser geliebter Sozialstaat auch irgendwann zusammenbrechen, und ihm folgen könnte etwas Besseres, ohne Gewähr. Mit den Mohammedanern aber - es kann nur folgen das Kalifat! Und bis dahin: Bürgerkrieg." Wie darf ich mir den Bürgerkrieg vorstellen? Ach, dann doch lieber gleich Kalifat! EmilS, am 29. November 2009 um 21:38 ( Link ) @Dr. Spiele Und seit wann stellen Muslime bei den Neugeborenen in Deutschland die Mehrheit der sog. Bevölkerung? Noch - immerhin - haben wir keine britischen Verhältnisse. Harald Henke, am 29. November 2009 um 22:12 ( Link ) "Das Osmanische Reich war [...] ein Vielvölkerreich und im Vergleich zum „aufgeklärten 20. Jahrhundert“ ausgesprochen tolerant gegenüber Minderheiten." Satire? Man schaue sich nur an, wie die Vertreter des Osmanischen Reichs auf dem Balkan gehaust haben. Wie verhaßt die Türken in den christlichen Ländern der Region bis heute sind. Wie die Kriege, Schlachten und Aufstände gegen die Türken bis heute die nationale Identität und die Erinnerung prägen. (In Bulgarien ist der "Tag der Befreiung vom osmanischen Joch" bis heute Nationalfeiertag. Dabei hat das Land seitdem noch ein paar andere Befreiungen erlebt. In Serbien erinnert man sich bis heute an die Schlacht gegen die Türken auf dem Amselfeld aus dem Jahre 1389). Oder man sehe nur, wie diejenigen, die den Aufstand gegen die Türken geführt haben bis heute erinnert werden. Man denke z.B. an die Hajdukenverehrung von Volksliedern bis zur Namenspatenschaft diverser Fußballclubs der Region. Nebojsa Malić brachte es in einer seiner letzten Kolumnen auf antiwar.com gerade auf den Punkt: "What Davutoglu and his Muslim audience saw as the "golden age" [des Osmanischen Reichs] was the Dark Age for everyone else. Vlad the Impaler isn’t a national hero in Romania because he cruelly dispatched his enemies, but because those enemies were mostly Turks. The Ottomans destroyed the Byzantine Empire, which had carried on in the East for a thousand years after the fall of Rome itself. They obliterated the medieval kingdom of Bosnia, depopulated vast swathes of present-day Croatia and Hungary, nearly exterminated the Serbs from Kosovo… Ask the Croats, Hungarians, Serbs, Romanians, Bulgarians, Armenians or Greeks what they think of the Ottoman "golden age" and their answer will probably be too vulgar to print." (Der Vollständigkeit halber der Link zu dem Artikel: http://original.antiwar.com/malic/2009/11/08/resurrecting-the-caliphate/) Kurt_G Es ist doch kein Zufall dass die heutigen 68er - einst Feinde des Regimes - Banker, Beamte oder Politiker sind. Hass nährt sich - um es mal ganz flach zu gestalten - immer aus dem Spiegel in dem er zu sehen ist. Nicht umsonst wird dieser zu 100% immer zertrümmert oder kaputt gehauen. Platt und kurz: Was immer einen Menschen an einem anderen Menschen stört, ärgert oder provoziert - ist immer das was den Menschen an seiner eigénen Person stört. Der Haas der Muslime auf alles Jüdische - alles Ungläubige - ist also verständlich. Übrigens taten das die Christen auch. Niemand als die Christen selber - waren die schlimmsten Feinde der Juden. Man sehe sich im Kölner Dom die "JUdensauen" in Kirchenstühlen und Emporen an. Mehr als stausend Jahre wurden Judensauen in die Altäre und Kniebänke geschnitzt. Spitze Mütze auf Sauenkopf. Heute sind es die Muslime die der Hass trifft. Die Schweiz hat erst heute das Volk abstimmen lassen ob Minarette weiterhin gebaut werden sollen. Eine klare Front dagegen war das Ergebnis. Was sagt uns das? EEkat, am 29. November 2009 um 22:55 ( Link ) Da beklagt Lichtfeld die Schlaffheit unserer eigenen Kultur und stellt dies zu Recht als eine der Ursachen dar, der dem Islam hier das Feld öffnet und will gleichzeitig klagen darüber, daß der fundamentalistische Islam eine Pflanze westlicher Geheimdienste sei. Lichtschlag ist auf eigentümliche Weise ein bisschen schwanger. Was also darf unter dem Festhalten und der Verteidigung unserer Werte verstanden, und dafür angewendet werden ? Mal abgesehen davon, daß ohne Christentum der Islam wohl die Nordspitze Europas längst erreicht hätte - naja, vielleicht wäre es denen da oben, Minarett an Iglu, zu kalt geworden - jedenfalls wäre Lichtschlag ohne Christentum dann eines ersten Spiegelbildes womöglich verlustig gewesen. Völlig richtig beobachtet: Wissenschaft ist dem Christentum abgetrotzt, abgerungen worden. Dem Islam war praktisch nichts abzutrotzen. Man sollte die Gedankengebäude vorziehen, aus denen etwas herausgepresst werden konnte. Wir erinnern uns an die erste Lesung des "Deutschen Papstes" in Regensburg? Über die Bande gespielte Frage lautete: Was hat Mohammed neues gebracht ? Lichtschlag weiß vielleicht mehr dazu. Der Papst mittlerweile auch. Und wieder stellt sich der Islam als Spiegelbind unserer westlichen Gesellschaften als ungeeignet heraus. Nach Christentum nun zum Westen, zu unserer Kultur. Was spräche darüber hinaus alles gegen den Westen, um ihn nicht nur lediglich fallenzulassen ? Sondern "begründet" fallenzulassen. Je schlichter die Strukturen einer prägenden Bewußtseinsbindung, desto simpler, und damit aggressiver die Äußerungen der darauf basierenden Kulturen. Eines der Geheimnis der Anzahl so vieler jüdischer Nobelpreisträger. Islam, als Folge unserer zunehmenden Wertevergessenheit (mit Ausnahme der verdammten Bush-Amerikaner), darauf kann man nur sagen: ja. Wir zerfallen offenbar an uns selber. Gekennzeichnet durch all jene, die sich nichts dabei denken können, dem Islam hierbei die Türen öffnen zu wollen. Damit wir das nicht durcheinanderbekommen: nichts gegen Mohammedaner, die sich hier niederlassen aus der Überzeugung, die westliche Kultur können ihnen etwas geben, und die dann sich hier nicht nur integrieren, sondern auch hier hinzufügen. Islam als eine hilfreiche Antwort auf unsere Wertevergessenheit? Das geht in die Hose. Nicht nur Dr. Spiele kennt Dubai und ein paar andere Nester der Aufklärung. Viele sind offenbar der Meinung: wie wir hier leben, das sei Gottgewollt. Ein Irrtum. Gott, falls es ihn gäbe, kümmert sich nicht um diese Belange. Diese leute konnten sich schon nicht vorstellen, daß mal eine UdSSR zusammenbricht, oder eine DDR verschwindet. Die können sich auch nicht vorstellen, wie viel schlechter man leben kann als das, was wir hier als gesichert unterstellen. Islam, minus Öl = Gaza. Oder Kairo. Karachi. Wir verteidigen uns am Hindukusch? Wir sollten uns dringend über Berlin-Kreuzberg Gedanken machen. Zu Werten bekennt man sich nicht dadurch, daß man ihre Durchsetzung problematisiert. Ohne Werte wird jede Frage nach dem Wert von Freiheit wirklich eigentümlich. EEkat TrebMelsa @ SmufMcFudel Zunächst einmal, dass was ich zusammengefasst aus einigen Büchern zur geschichtlichen Despotie des Orients geschrieben hatte, bezog sich ganz allgemein auf den Orient - nicht nur auf den Islam im speziellen Sinne. Vielleicht irren jene Historiker, vielleicht auch nicht. Harald Henke, am 29. November 2009 um 23:18 ( Link ) Oder Türme... http://de.wikipedia.org/wiki/Ćele_Kula Dr. Spiele, am 29. November 2009 um 23:40 ( Link ) On May 31, 1809 on Čegar Hill a few kilometers northeast of Niš, Serbian insurrectionists suffered their greatest defeat in the First Serbian Uprising against the Ottoman Empire (1804-1813). The insurrectionists' advance towards Niš was stopped here and, when the far stronger Turkish forces attacked, the battle was ended by the Serbian commander Stevan Sinđelić, who sacrificially fired at his gunpowder depot in order to avoid surrendering to the Turks, killing himself, the rest of his men, and the advancing Turks. After the retreat of the Serbian rebel army, the Turkish commander of Niš, Hursid Pasha, ordered that the heads of the killed Serbs were to be mounted on a tower to serve as a warning to whoever opposed the Ottoman Empire. In all, 952 skulls were included, with the skull of Sinđelić placed at the top. http://en.wikipedia.org/wiki/Skull_Tower Haben sich also selbst getötet, die "ermordeten" Aufständischen. Zum kulturlosen Islam gehts hier entlang: http://www.muslimheritage.org/ (Vorsicht, terroristische Website die Ihren Computer zerstört...) *kopfschüttelnd ab & wahnsinniges Gelächter, im Off verhallend* Harald Henke, am 29. November 2009 um 23:46 ( Link ) "Haben sich also selbst getötet, die "ermordeten" Aufständischen." Wer hat behauptet, daß sie ermordet wurden? Enthauptet und eingemauert haben sie sich aber nicht selbst. Ich will auch gar nicht sagen, daß dieser Turm ein typisches Beispiel für den Islam ist. Er ist eher ein typisches Beispiel für den angeblich so toleranten Umgang des Osmanischen Reichs mit all seinen christlichen Völkern. Dr. Spiele, am 29. November 2009 um 23:51 ( Link ) Kleiner Nachtrag noch, der eine oder andere mag sich vielleicht erinnern gegen wen die verfolgte Unschuld der Serben noch so alles mordend rebelliert hat, und wohin das führte. Kleiner Tipp: Franz-Ferdinand ist nicht nur der Name einer schlechten Band, und Österreich-Ungarn war kein Kalifat. Radiergummi, am 29. November 2009 um 23:51 ( Link ) Dafür steht jede Menge zum Umgang mit Ungläubigen und Dhimmis im Koran und den Hadithen. Ein schönes Beispiel dafür ist der Mythos Al-Andaluz. Dr_Ohnemoos, am 29. November 2009 um 23:52 ( Link ) @Edgar Hortulus Mir sei der Latinismus verziehen. "Ein anregender Beitrag, lieber André. Ich selbst brauchte Jahre, um endlich zu begreifen: Die westliche Kultur wird nicht durch den Islamismus bedroht, sondern vom Nihilismus. Beide (wesensverwandte) Geistesströmungen kommen nicht von außen, sondern sind hausgemacht. Sie sind Produkte westlicher Dekadenz, konkret des Einflusses romantischer Ideen. Die materialistische Variante des Romantitizismus ist der Marxismus, die idealistische der Nihilismus". Nihilismus ist idealistisch. Aha. Ich Dummerchen ! Glauben Sie etwa, der christliche Glaube hätte nichts Idealistisches ? Das hat er doch wohl eindeutig. Und die von Ihnen zitierte Romantik stand in eindeutigem Zusammenhang mit einer Intensivierung von Glauben, vor allem des katholischen Glaubens. Nicht umsonst war der Bezugspunkt der Romantik das (idealisierte !) Mittelalter. Sie könnten natürlich Recht damit haben, dass der Nihilismus ein bedeutendes Problem in den westlichen Ländern darstellt, allerdings definiere ich Nihilismus anders als Sie. Für mich ist Nihilismus die leichtfertige Preisgabe von Freiheit und Grundprinzipien an religiöse und politische Fanatiker. Also was ganz konkretes und nicht nur ein Schlagwort im Kampf gegen "Ungläubige". "Beide Strömungen wurden im Orient wirksam, brachten dort etwas ein, was es dort so vor dem 19. Jahrhundert nicht gab." Und deshalb sind wir natürlich schuld... "Selbstverständlich halte ich das Christentum dem Islam geistig überlegen, es ist für mich nicht nur die tröstlichere, sondern auch die intellektuell anspruchsvollere Religion." Das denke ich auch, dennoch werde ich kein Christ. "Glaubte ich das nicht, gäbe es für mich keinen Grund, überhaupt an etwas zu glauben". Wissen ist besser. Geglaubt wird zuvieles. "Dennoch halte ich den Islam (nicht den von der Romantik infizierten Islamismus!)" Islam UND Islamismus kennen keine Trennung von Staat und Religion im westlichen Sinne ! Sie unterscheiden sind nur graduell voneinander. "für einen natürlichen Bündnispartner im Kampf gegen den Nihilismus." Dann schaufeln sie sich ihr eigenes Grab. "Das scheint auch Papst Benedikt XVI. verstanden zu haben". Ratzinger ist schon so verzweifelt, dass er sich mit dem Islam verbündet. Überraschend ist das nicht, scheint doch religiöser Fanatismus katholische Kirche und Islam zu vereinen. Der Unterschied besteht darin, dass - gottlob - die katholische Kirche nicht mehr massgeblich in unserem Lande ist und daher nicht mehr soviele Möglichkeiten nutzen kann, Schaden anzurichten. "Wer von den Muslimen fordert, die europäische Aufklärung nachzuholen, darf nicht annehmen, die Aufklärung habe erst mit Descartes eingesetzt. Wer stattdessen davon ausgeht, dass die Aufklärung in Wirklichkeit schon bei Augustinus begonnen hat" Ebenso gut kann ich sagen, die Aufklärung habe bei den Römern und Griechen angefangen, welche dann vom Christentum zerstört wurde. Viele Grüße Dr. O. EEkat, am 29. November 2009 um 23:59 ( Link ) Kriegsgräberfürsorge auf Osmanisch: man baut einen Turm aus den Schädeln von "Aufständischen". So kommt etwas Ordnung in das Gemetzel. Was genau hatten die Türken gleich in Serbien zu suchen, um dabei "Aufständische" niederkämpfen zu müssen? Naja, wenigstens mußten diese nicht mehr befragt werden, ob sie hätten konvertieren wollen. So sind sie wenigstens zu einem Turm aufgeschichtet worden. Das ist für einen Ungläubigen schon nicht schlecht. EEkat Dr. Spiele, am 30. November 2009 um 0:44 ( Link ) Keine Ahnung was die in Serbien zu suchen hatten. Evtl. Amselfelder 0,75l und Blondinen, als Labsal auf dem Weg nach Wien. EEkat, am 30. November 2009 um 0:57 ( Link ) Durchs Amselfeld nochmals nach Wien, und dann bei Lili Marlen hängengeblieben. Das war sich nicht, was der Kalif empfahl. EEkat dickbrettbohrer, am 30. November 2009 um 6:33 ( Link ) Kommt es nicht darauf an, wo der Stern hängt, dem man zustrebt? Es gibt Orte, wohin zu gehen gar nicht gut ist. Kurt_G mir ist unklar warum Menschen überhaupt an Gott glauben ... Ob das nun Christen oder Muslime oder Juden sind. Übrigens hat das Christentum noch etwa 5000 weitere Unterreligionen .. Unterreligionen hat auch der Islam auch und das Judentum. Letzteres erst recht .. Irgendwann las ich ein Essay eines Religionswissenschaftlers der behauptete, es seien immer die Werte einer Religion die für Gewalt und Kriege stehen. Ohne Religion stünden nicht 60 Millionen Menschen auf der Mordliste des Christentums .... Soviele Morde hat das Christentum gelistet ... Es muß im GG also nicht heissen "Religionsfreiheit" sondern "Freiheit" von Religion. Da hat jemand - als das GG geschrieben wurde - wohl etwas völlig falsch verstanden ... tewe, am 30. November 2009 um 8:40 ( Link ) grundsätzlich ist eine landnahme des koran nicht zu leugnen, wie ein blick über den tellerrand zeigt. ein "sozialstaat" beschleunigt dem prozess der islamisierung, dies ist wohl wahr. auf die unkultur islam kann ich, als Individuum, verzichten. (konform mit vertreter der generation 68er. siehe ef nr. 97, seite 50 ff.) Edgar L. Gärtner, am 30. November 2009 um 9:02 ( Link ) @Kurt_G: Noch wirksamer als die Abschaffung aller Religion wäre wohl die Abschaffung des Menschen. kfa, am 30. November 2009 um 9:37 ( Link ) @Lesezeichen Also, für einen Moment hatte ich Sympathie... ... Bis hierhin in Ordnung. Zum Glauben gehört der aktive Weg des Suchenden ... Bestes Argument gegen die Kindstaufe. Aber gerade das hat Gott z.B. gar nicht gewollt. Woher nehmen Sie das denn, bzw. wem gestatten Sie die Deutungshoheit darüber? Die überlieferte Antwort ist mir bekannt, ich kaufe sie nicht ab. Eines der höchsten Güter ist der freie Wille zum Glauben. Guten Morgen, Tasse Kaffee und 1. Gebot? Das ist nun wirklich eine Errungenschaft der Aufklärung. Ebenso interssant ist, dass die "Qualität der Sünde" abhängt von der eigenen Überzeugung. Welch tiefschürfende Erkenntnis. Dafür brauche ich keine Religion. ... Kindererziehung ist auch dadurch immer in gewisser Weise einseitig. Bis hierhin wiederum einverstanden. Ich würde meine Kinder auch einseitig erziehen. Nämlich zu der Erkenntnis daß Religionsfreiheit auch Freiheit von Religion meint. Und damit Ihre und meine Kinder sich auch weiterhin streiten oder sogar Krieg führen können. Nicht alle Werte sind diskutierbar Ach ja, welche wollen Sie mir denn verbieten zu diskutieren? Das hatten wir doch auf dieser Plattform hier schon zig mal. und interessanterweise stellen z.B. die 10 Gebote ein wirklich gutes Gerüst für menschliches Zusammenleben dar Interessant ist subjektiv, und gut ebenfalls. Man kann auch friedlich und harmonisch zusammenleben ohne übergestülpten Glauben und ohne vorgeschriebene Sexualmoral. Kenne ein paar Swinger, die sind seit Jahrzehnten glücklich verheiratet. Für die ist die einzige Todsünde die Eifersucht, davon steht in den 10 Geboten nichts. Hier ist der eigentliche Kernpunkt meiner Kritik: Warum muß ein Glaubenssystem immer mit einem Moralsystem daherkommen? Das sind doch zwei völlig verschiedene Dinge: Ein Glaube betreffend die Teile der Welt, die jenseits der Sinneserfahrung liegen, und ein System von Werten für das menschliche Zusammenleben. Es geht sogar noch weiter, man überläßt es ja nicht einmal Gott, über Verfehlungen zu richten, sondern nimmt diese Aufgabe gleich selbst in die Hand (damit meine ich Dinge, die über die Befriedigung von Geschädigten hinausgehen). Was für eine Arroganz und Usurpation. Könnten Sie es aushalten, wenn z.B. das Sonntagsarbeitsverbot fallen würde? Wer ein guter Christ ist, hält sich doch auch von selbst daran, ohne daß der weltliche Gesetzgeber nachhilft. Oder die Kirche mag sich wie ein Verein für ihre eigenen Mitglieder Sanktionen ausdenken, was auch immer. Aber die anderen lasse man gefälligst in Ruhe. Dann würde auch der Moslem seinen Freitag bekommen, alles nur eine Sache der Vereinbarung mit dem Arbeitgeber. Das wäre ja schon mal ein Schritt in Richtung Toleranz für andere, oder? Wenn ich von Vorschriften Ihrer Glaubensgenossen nicht mehr betroffen wäre, dann würde ich Ihrem Glauben mit wesentlich mehr Respekt und Sympathie begegnen. Genauso ist es mit dem Islam und allen anderen auch. Was ich an der flutwellenartigen Einwanderung fürchte ist nicht Überfremdung, sondern der weitere Verlust von Freiheiten über die vom z.Z. noch dominanten christlichen Glauben herrührenden Einschränkungen hinaus, wenn diese Leute bei uns das demokratische Wahlrecht erhalten. EEkat, am 30. November 2009 um 19:57 ( Link ) kfa, Wenn ich von Vorschriften Ihrer Glaubensgenossen nicht mehr betroffen wäre, dann würde ich Ihrem Glauben mit wesentlich mehr Respekt und Sympathie begegnen. Sie meinen also, man solle den Glauben bitte so konstruieren, daß er keinen Anstoß erwecke. Um daraus dann Respekt und Sympathie anderer zu beziehen. Also, mit Muslimen funktioniert das gerade nicht. Deren (berechtigte) Verachtung haben wir uns ja gerade dadurch erworben, weil wir denen keine eigenen Vorgaben, Werte entgegenhalten. Uns nach deren Wünschen strecken. Das ist so wie mit der Kindererziehung. Kinder haben ein angeborenes Programm, mit welchem sie sich die Welt erschließen. Die Hilfe für Kinder besteht nicht darin, sie dabei alleine zu lassen. Wer das macht, der wird später auf umherirrende, suchende, und dabei orientierungslose Erwachsene stoßen, weil sie die Strukturen nicht erwerben konnten, nach denen die Welt funktioniert. Weil ihnen die Unterstützung bei ihrer Erkundung verweigert wurde. Das setzt jedoch jene eigenen Strukturen voraus, die Sie offenbar ablehnen, u.a. weil man sich bei deren Vermittlung oder Bekenntnis nicht nur Sympathie einhandelt. Kinder werden sich jedenfalls auf diese Weise keinen Plan machen können. Solchen Leuten würden Sie als Erwachsene mit Respekt und Sympathie entgegentreten. Da bin ich skeptisch. Das scheint mir eine eher theoretische Stellungnahme zu sein, die scheitern wird, sobald Sie mit solchen Leuten tatsächlich zusammenarbeiten müßten. Viele müssen das aber auch garnicht mehr in unserer Gesellschaft. Vielleicht liegt hier der Schlüssel zum Verständnis dieser Position. EEkat kfa, am 30. November 2009 um 20:15 ( Link ) @EEkat Sie meinen also, man solle den Glauben bitte so konstruieren, daß er keinen Anstoß erwecke. Um daraus dann Respekt und Sympathie anderer zu beziehen. Nein, so meinte ich das nicht. Bitte, erwecken Sie soviel Anstoß wie Sie möchten. Ich möchte nur nicht von Einschränkungen betroffen sein, die anderen ihr Glaube auferlegt, selbst wenn jene die Mehrheit in der Umgebung stellen. Wir sind hier schon ein großartiges Stück vorangekommen, aber einige Metastasen existieren noch, wie z.B. das erwähnte Sonntagsarbeitsverbot. Mit dem rückständigen Islam die gleichen Kämpfe wieder führen zu müssen ist keine angenehme Aussicht. Und für Kinder ist es das wichtigste, daß man ihnen erlaubt die Möglichkeiten zu entdecken, wobei Zensur nicht hilfreich ist. Das kollidiert oft mit dem eigenen Glauben, zugegeben, und ist immer ein Balanceakt. Die perfekte Welt ist ja schon theoretisch kaum vorstellbar... EEkat, am 30. November 2009 um 21:36 ( Link ) kfa ---Und für Kinder ist es das wichtigste, daß man ihnen erlaubt die Möglichkeiten zu entdecken, wobei Zensur nicht hilfreich ist. Also: Zensur, und erlauben. Kinder entdecken Ihre Möglichkeiten jedenfalls nicht, wenn man zusieht wie sie sich verlaufen. Es kommt darauf an, wie Sie den Begriff "Zensur" belegen. Als Restriktion ist das schädlich. Als Anleitung ist es unentbehrlich. Das Ihnen genehmere Schlüsselwort versteckt sich dann wohl in Ihrem "erlauben". ---Ich möchte nur nicht von Einschränkungen betroffen sein, die anderen ihr Glaube auferlegt, selbst wenn jene die Mehrheit in der Umgebung stellen. Ändert sich etwas, wenn Sie durch Einschränkungen betroffen werden, die Ihnen durch eine Minderheit auferlegt wird? Oder wollen Sie nur warten, bis diese Minderheit in der Mehrheit sein wird? Vielleicht ist das auch ein Wahrnehmungsproblem. Vielleicht erleben wir den grotesken Fall, daß wir uns deswegen durch eine Minderheit bedroht fühlen, weil wir deren Truppen nicht richtig zusammenzählen. Zu den Moslems müßten wir nämlich die dazugehörigen Guddieguddies hinzuzählen, denn diese diktieren uns schon längst, daß wir in der Minderheit sind. Durch kleine Betriebsunfälle, wie gerade die Abstimmung in der Schweiz, wird das nur für einen kurzen Moment relativiert In Köln-Ehrenfeld wurde angekündigt, daß dort der Muhezzin auch rufen wird. Das will nur noch keiner wahrhaben. Da haben wir gegen die aggressiven Christen durchgesetzt, deren Glocken nicht mehr hören zu müssen, und diese penetrante christliche Glaubenssekte ist der Gesellschaft dabei sogar entgegengekommen. Hat sich das, wie alles andere auch, abtrotzen lassen. Jetzt regen Sie sich noch auf darüber, daß Sie wegen dieser Christen am Sonntag nicht shoppen gehen können. Obwohl ich und viele andere mein Leben lang an Sonn- und Feiertagen arbeitete. Inzwischen werden Sie hier bereits öffentlich aufgefordert, zu Zeiten des Ramadan Rücksicht vorsorglich walten zu lassen, vorgetragen durch jene Mehrheit unserer (christlichen?) Mitbürger, die den Muslimen zuzuschlagen Sie vergessen haben. EEkat EEkat, am 30. November 2009 um 21:44 ( Link ) Mal nebenbei, kfa, fällt Ihnen eigentlich auf, welche Werbung hier geschaltet wird ? Sehen auch Sie auf Ihrem Bildschirm die Werbung von Muslima.com? Halten Sie das für Zufall? Oder glauben Sie, daß da irgendein Goodiegoddie an der Grenze seiner persönlichen Toleranz uns hier seine Werbe- vorlieben aufs Auge drückt ? Ich schließe aus, daß dieser Penner ein Moslem ist. Aber daß man in ihr Bewußtsein eindringen will, das ist nicht von der Hand zu weisen. Es sei denn, sie würden mir erklären wollen, daß Google, oder wer immer die Ads für "ef" macht, mittlerweile nur noch auf muslimische Werbebanner zurückgreifen kann. Das schließe ich aus. Das alles ist Penetrierung, auch wenn es unterschwellig angelegt ist. Und es zeigt, wie heruntergekommen die Glaubenskrieger unserer eigenen Ethnie bereits sind. Die Sie offenbar garnicht auf Ihrer Kalkulation haben. Für wen halten Sie die dann? Für überzeugte Christen? EEkat kfa, am 30. November 2009 um 22:40 ( Link ) fällt Ihnen eigentlich auf, welche Werbung hier geschaltet wird ? Sehen auch Sie auf Ihrem Bildschirm die Werbung von Muslima.com? Ja. Ich habe schon meinen Adblocker entsprechend eingestellt. Nicht ohne vorher ein paarmal draufgeklickt zu haben, für den Fall daß Herr Lichtschlag dann ein paar Cent von denen bekommt. Halten Sie das für Zufall? Nein, das ergibt sich aus dem Mechanismus bei Google, da einschlägige Stichworte auf dieser Seite recht häufig sind. Nur eine dumme Maschine. Bei allen guten Gründen für Paranoia, aus dieser Ecke ist sie eher unbegründet. Zu dem Beitrag weiter oben, wir sind uns doch im Grunde einig, auch darin daß in den eigenen Reihen die fünfte Kolonne längst tätig ist. Legen Sie das mit der Mehrheit nicht so auf die Goldwaage, ich wollte damit ausdrücken daß es mir eigentlich wurscht ist welche Religion hier Regeln für alle machen darf. Der Unterschied ist in der aktuellen Erfahrungswelt zwar ein gradueller, aber kein prinzipieller. Über Feinheiten bei der Kindererziehung will ich mich nicht streiten, dazu fehlt mir persönlich die Kompetenz. Ich schaue nur auf meine eigene zurück und denke, ich hätte ein paar Dinge auch ein paar Jahre früher rausfinden können, die meine Neffen jetzt schon wissen. Aber hinterher ist man immer schlauer, und man soll ja seine Eltern loben wenn man es doch noch zu ef geschafft hat. Kurt_G @Gärtner Religion ist eines der Übel dieser Welt. Wenn Sie mir erklären warum der Mensch Religionen braucht erkläre ich Ihnen den Unterschied zwischen Religion und Spiritualität. Spiritualität ist etwas absolut inniges, gesundes und notwendiges, die Psyche des Menschen tangierendes. Hingegen ist Religion und die auf diesen beruhenden Gesetzbücher hohlbräsiger Nonsens frommseeliger Idioten. Religion ist die moralische Begründung für die Unfreiheit. Weg damit! Edgar L. Gärtner, am 01. Dezember 2009 um 4:46 ( Link ) @Kurt_G: Warum der Mensch Religion braucht, hat Herr Vogels hier ja schon kurz und bündig erklärt. Ich will es nicht wiederholen. Kurt_G Tja @Gärtner Der Religionslehrer sagt: Religion ist wichtig und lasset uns beten. Die Verkäuferin auf dem Markt schreit: Kauft meine Äpfel, sie sind die besten. Himmel - was geht mich der Papst an. Ich habe Hirn. Hier wurde ein Haufen Unsinn zum Thema Religion abgesondert auf diesen ich mit Absicht nicht eingegangen bin. Als Religiongeschädigter - ehemaliger Christ - der im kath. Klosterinternat aufwuchs weiß ich besser als Vogels - wovon die Rede ist. Religion ist die Brutstätte für mindestens 1 Miliion psychische Erkankungen denen der Mensch zum Opfer fiel und noch fallen wird. Zu Vogels will ich also nichts sagen. Ich glaube er merkt es in 1000 Jahren nicht ... Und gerade jetz - in dieser vorweihnachtlichen Zeit - können Sie in den abendländischen Metropolen wieder sehen was Opium des Volkes ist. In diesem Punkte irrte Marx ganz sicher nicht. Das einzige was ich von Vogels zum Thema Religion gelten lasse ist dessen Aussage: Zitat: Der Mensch ist unheilbar religiös und wird es bleiben Ergo: Religion ist eine Krankheit und sie ist menschengemacht. Also exogen. Sie ist gewollt und Unsinn und Mächtigen Mittel sich dummer Hirne zu bedienen. Hinzu ist sie eine Pest, die den Geist lähmt, der Seele schadet, der Dummheit Fortgang bietet und allen Menschen primitive Ausrede ist. Doch - "Religion" - als Krankheit verstanden, ist heilbar. Man muß es nur wollen. Edgar L. Gärtner, am 01. Dezember 2009 um 9:00 ( Link ) @Kurt_G: Was gesund und was krank ist, lässt sich nicht leicht definieren. Z.B. wird die unheilbare Stoffwechselstörung ADS im angelsächsischen Sprachraum durchwegs als Krankheit anerkannt, in Deutschland aber nur von einer Minderheit. Ich hätte nichts dagegen, Religion als Krankheit zu bezeichnen. Immerhin drückt sie unsere Unzulänglichkeit im Vergleich zu einem Ideal aus. Ich war in den ersten 20 Jahren meines Lebens streng religiös, dann geriet ich in den Strudel der 68er Bewegung und fühlte mich 35 Jahre lang als Atheist, der religiöser Tröstung und Anleitung nicht bedurfte. Seit etwa 5 Jahren bekenne ich mich nun wieder zum Christentum, weil ich mich in den 35 Jahren als Atheist nicht einen einzigen Tag lang so sicher und frei fühlte wie in meiner christlichen Jugend. Damals gelang mir einfach alles. Aber daraus ist wohl Übermut entstanden, der mich auf die schiefe Bahn der 68er geführt hat. Ich würde heute gerne dort anknüpfen, wo ich 68 aufgehört habe. Aber das gelingt mir aus verschiedenen Gründen leider nur in Ansätzen. Es gibt halt im Leben keine Rückfahrkarten. Reaktionaer, am 01. Dezember 2009 um 10:42 ( Link ) @ Kurt_G "Religion ist eine Krankheit und sie ist menschengemacht." Wenn Sie das so sehen, warum sind Sie dann so religiös? kfa, am 01. Dezember 2009 um 11:19 ( Link ) Was an religiösen Menschen so nervt ist ihr penetranter Wahrheitsanspruch. Religion ist nicht die Krankheit, sondern die Besessenheit davon. Genauso krank ist die Besessenheit davon, Religion abschaffen zu wollen. Der Mensch ist nicht unheilbar religiös, sondern unheilbar besessen. Edgar L. Gärtner, am 01. Dezember 2009 um 11:30 ( Link ) @kfa: In der Tat hängen Gottesbegriff und Wahrheitsbegriff eng zusammen. Ohne Gottesbegriff gibt es kein Wahrheitskriterium, sondern nur das Kriterium (vermeintlicher) Nützlichkeit. Wie gesagt: Mit dem Krankheitsbegriff habe ich in diesem Zusammenhang überhaupt keine Probleme. Träger des ADS-Syndroms sind offiziell krank - aber meistens eher kreativ. Kann man das eine ohne das andere haben? Menschen, die nach der Wahrheit streben, sind krankhafte Gottsucher. Sie opfern ihrem Streben nicht selten ihre leibliche Gesundheit. Geht das eine ohne das andere? Vielleicht. Aber nach eigener Erfahrung in der Regel nicht. EEkat, am 01. Dezember 2009 um 11:48 ( Link ) @kfa ---Was an religiösen Menschen so nervt ist ihr penetranter Wahrheitsanspruch. Was, wenn das garnicht wahr wäre? Vielleicht ist es so, daß die "Wahrheit" religiöser Menschen deswegen so ins Auge springt, weil sie eine gemeinsame Aussage vertreten. Sie legen sich fest, und zwar auf etwas, was den Verstand beleidigt, was geglaubt werden muß. Während nichtreligiöse Menschen sozusagen individuell vor sich hinspinnen können? Denen fehlt die Gemeinsamkeit religiöser Botschaft. Ich wüßte aber nicht, was an deren sonstigen Wahrheiten dadurch einer höheren Wahrheit näherkäme, und kreuze meine Finger während dieser Aussage. Das Problem hier liegt ohnehin darin, was Wahrheit überhaupt meint. ---Religion ist nicht die Krankheit, sondern die Besessenheit davon. Genauso krank ist die Besessenheit davon, Religion abschaffen zu wollen. Der Mensch ist nicht unheilbar religiös, sondern unheilbar besessen. Das jedoch wäre auch meine Wahrheit. Demnach jedoch gehörte zu dem Menschen etwas - Sie nennen es Besessenheit - das den Raum für Religion darstellt, und was offenbar untrennbar mit ihm verbunden ist. Das sehe ich auch so. Bei allen Menschen führt dies zu einer Bezugnahme zu Religion. Für die einen diese ablehndend, die anderen sich dazu bekennend. Das ist der ganze Unterschied. Die Existenz Gottes läßt sich nicht beweisen. Das ist nun nicht nur die Wahrheit. EEkat kfa, am 01. Dezember 2009 um 11:59 ( Link ) Sehr geehrter Herr Gärtner, ich stimme Ihnen gerne darin zu, Gottessucher als Wahrheitssucher zu bezeichnen. Mich stören nur jene, die behaupten sie gefunden zu haben und daraus Ansprüche ableiten, und das sind aus persönlicher Erfahrung leider die meisten. Ohne Gottesbegriff kein Wahrheitskriterium, sondern nur verein[hei]tlichte Nützlichkeit? (Ich nehme an daß jenes Wort gemeint war.) Hört sich für mich nach gewaltiger semantischer Verrenkung an um das für die Apologese passend zu dengeln. Ich gebe es nun zu, auch ich bin religiös: Ich habe mich dem Objektivismus verschrieben, der Ansicht daß Wahrheit existiert unabhängig vom Beobachter und unabhängig davon, wieviele Leute wieviel Sinniges und Unsinniges darüber erzählen. Und den kleinen Augenblick der Aufmerksamkeit ausnutzend, lassen Sie mich sagen daß ich Ihre wissenschaftlichen Beiträge sehr schätze. kfa, am 01. Dezember 2009 um 12:10 ( Link ) @EEkat ---Was an religiösen Menschen so nervt ist ihr penetranter Wahrheitsanspruch. Verzeihung, ich drückte mich unpräzise aus. Ich meinte den Anspruch, die eigene für wahr gehaltene Wahrheit auf alle anderen auszudehnen und daraus Machtansprüche abzuleiten. Was mit einer großen Gruppe Gleichgesinnter natürlich mehr Spaß macht. Edgar L. Gärtner, am 01. Dezember 2009 um 12:14 ( Link ) @kfa: Ich meinte "vermeintliche" Nützlichkeit. Habs gerade korrigiert. Davon abgesehen, stimme ich Ihnen zu, dass man sich vor Menschen in acht nehmen muss, die meinen, die Wahrheit gefunden zu haben. Bibelkenner sollten durch die langen Passagen, die alle 4 Evangelien den Pharisäern widmen, vor diesen Leuten gewarnt sein. Edgar L. Gärtner, am 01. Dezember 2009 um 13:40 ( Link ) @kurt_G und kfa: Da fällt mir noch ein: Vor kurzem (ich glaube es war am 22. November) gab es in der Welt am Sonntag einen schönen Aufsatz des katholischen Psychiaters Manfred Lütz mit dem Titel "Nicht die Verrückten, die Normalen sind das Problem". Lütz sagt dort auch, dass Adolf Hitler gerade deshalb so gefährlich war, weil er normal war. EEkat, am 01. Dezember 2009 um 14:55 ( Link ) Edgar L. Gärtner Ein schönes Bild dessen, was normal ist. Aber wahrscheinlich stimmt es. EEkat EEkat, am 01. Dezember 2009 um 15:25 ( Link ) kfa ---Ich meinte den Anspruch, die eigene für wahr gehaltene Wahrheit auf alle anderen auszudehnen zunächst eine Notwendigkeit, die eigene Erkenntnis für zutreffend zu halten. Wir nennen es dann Wahrheit, die aber nichts mit dem Umfeld zu tun haben muß, nicht einmal mit ihm in Verbindung steht, prinzipiell zunächst nur auf das eigene Hirn-Kino begrenzt ist. Was wir sehen, hören, schmecken ist nicht anderes als das, was unser Hirn aus den empfangenen Signalen macht, darunter auch Taube, Farbenblinde, die nun mit ihrem bordeigenen , dabei sehr individuell vorgeprägten Betriebssystem diese Signale auswerten, und sich dabei notwendig der Illusion bedienen müssen, dies würde eine tatsächliche Realität da draußen wiedergeben können. Dies womöglich auch noch ohne jede wenigstens rudimentären Kenntnisse jeglicher naturwissenschaftlichen Zusammenhänge. So entsteht Wahrheit. Die vorab immer nur individuell sein kann. Dieses Stadium vo Wahrheit ist jedoch unbefriedigend, und fordert aufgrund der dann vermeintlich höheren Gewißheit den Zusammenschluß mit anderen Hirn-Kinos. Was immer da an Abgleich stattfindet, wird dann zur kollektiven Gewißheit. Vom Himmels-Ritt Mohameds auf einem diamentenbesetzten Schimmel, Departure Jerusalem bis zur Jungfrauengeburt. Seelenwanderung, also Wiedergeburt, in Bäumen sitzende Götter. --und daraus Machtansprüche abzuleiten. Das ist der hinter diesen vagen Wertungen stehende Impuls des Willens: was ich glaube, das glaubst Du besser auch, sonst mache ich Dir die Rübe runter, weil Du meine Wahrheit zu verunsichern wagst. Dazu noch eine kleine Prise Sex, denn Machtinhaber haben Vorteile bei der Fortpflanzung. Sowas wirkt sich auf Machtentstehung aus. Derart sympathische menschliche Züge der Demonstration lassen sich bereits hier im Forum beobachten, wo dann die Kränkung durch eine fremde, von der eigenen Wahrheit abweichende Darstellung sofort eine verbale Ahndung erfordert. ---Was mit einer großen Gruppe Gleichgesinnter natürlich mehr Spaß macht. Mehr als das: es stellt eine Notwendigkeit dar, wobei Spaß, also das Triggern des Lustsystems, natürlich eine Rolle spielt. Mit der Realität hat das alles nur wenig zu tun, die läuft nach naturgesetzlichen Vorgängen ab, deren eigentliche Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge wir - nun bezogen auf uns selber, den Menschen - nur sehr schwer entschlüsseln können. Wiederum eine notwendige Konsequenz unserer psychischen Existenz. Das Gehirn denkt nicht gerne über seine eigene Funktionsweise nach, will da nichts aufdecken. Sicher ist jedoch, daß der jeweils andere nicht richtig tickt. EEkat Kurt_G @Gärtner es kommt darauf an wie Sie das "verrückt sein" definieren. Als ein aus der Norm - dem Rahmen verrückten - ergo verrückter .. ??? Dann bin ich gerne verrückt. Nun A.H. war eigenen Aussagen zufolge selber Atheist. Kein Theist oder Gottfürchtiger. Er war Atheist im sinne von streng gläubig. Soll heissen: Er glaunt nicht an Gott Was nartürlich dem Reaktionär widerspricht mich als gläubigen - erst recht religiösen Menschen darzustellen. Ich sagte schon einmal: Wo andere glauben - gestehe ich mir ein nicht weiter zu wissen. Eines weiß ich genau: Gott gibt es nicht. Ich glaube nicht ich weiß .. Kurt_G gerade hat das BVFG bestimmt und bevormundet ... ich solle Sonnatgs religiöse sein und ich müsse ausspannen .. und darf im Advend Sonntag nicht so viel shoppen. Wenn da nicht päpstlicher Sermon den Weg bereitet hat .. Deutschland ist eben Papst. Man, was ich den Kirchenkack und die kirchliche Bevormundung hasse .. Wann lernt der Mensch ... ? EmilS, am 01. Dezember 2009 um 20:48 ( Link ) @Kurt_G es war das BVerG, nicht das "Kirchenpakack", das Ihnen diese Freude genommen hat. Übrigens hat dieses Staatsorgan beim Einkaufen im Internet glücklicherweise nichts zu melden, so daß Ihnen der Einkauf rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche, auch witerhin ermöglicht sein wird. Reaktionaer, am 01. Dezember 2009 um 20:55 ( Link ) @ Kurt_G "Eines weiß ich genau: Gott gibt es nicht. Ich glaube nicht ich weiß .." Sie GLAUBEN eben nur, es zu wissen. Mithin sind Sie ein tiefgläubiger, streng religiöser Mensch. EEkat, am 02. Dezember 2009 um 0:08 ( Link ) EmilS,gut daß ich Sie hier treffe. Sie schulden mir noch eine Erklärung. EEkat, am 02. Dezember 2009 um 0:13 ( Link ) Kurt_G, Sie also sind der Mann, der die Menschheit von ihrem Metaproblem erlösen, und einen Gottesbeweis führen wird dadurch, daß er den Beweis für die Nichtexistenz Gottes vorlegt. Skepsis ist angebracht. EmilS, am 02. Dezember 2009 um 20:35 ( Link ) EEkat Ich schulde Ihnen eine Erklärung? Zu welchem Sachverhalt denn? Oliver Baumbusch, am 28. Januar 2010 um 1:13 ( Link ) Nun gelingt ein Überblick nicht. Die Idee davon, weshalb wir unsere Nägel schneiden ist keine Einzelerscheinung. Die Idee, der Perückenfarbe fürs nächste Antlitz durchaus. Nicht verstandene Momente. Dorian Grey ist nicht Max Frisch in seinen Tagebüchern. Max Frisch in seinen Tagebüchern ist ein Erzähler. Niemand hier ist wirklich clever. Oder versteht mehr. Erzähler werden Menschen, bevor sie die Wunde Ihrer Existenz öffnen: die NACHRICHT, der Moment, um den es hier geht ... Ihr ruht. Warum? Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Herr Rreh, am 28. November 2009 um 9:10 ( Link )
Nö, der Westen pflegt kein Feindbild "Islam" oder "Mohammedaner". Im Gegenteil, leider. Einem Feinde würde nicht Tür und Tor geöffnet, wie es in ganz Europa und besonders für Zuwanderer aus islamischen Ländern geschieht. Islamische Einwanderung ist gewünscht und gewollt. Schäuble. Und so weiter. Von den echten Sozialdemokraten vom Schlages eines Fischers und seinen Völkermordphantasien müssen wir hier erst gar nicht anfangen. Der Moslem ist kein Feindbild, er ist unser erklärter Feind, und er ist nah und wird mehr, unaufhaltsam. Gegen die Gegenden, die sich ausbreiten und wie es dort zugeht, werden uns einmal sogar die sozialdemokratischen Zustände in den letzten Tagen Deutschland wie der Himmel vorkommen...