18. Oktober 2009

Klimaschutzsteuer (Fortsetzung) Aber wie wehren, fragen Sie?

Aufklärung und Protest. Jetzt!

Nerven Sie alle Politiker mit folgenden Tatsachen: Der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre schwankt. Das hat er schon immer getan, ohne menschliches Zutun. Ein Beispiel: Von Ihrer Seltersflasche wissen Sie doch, dass sich CO2 im Wasser löst. Öffnen Sie sie, sprudelt das Wasser, das COdrängt heraus. Lassen Sie die Flasche offen stehen, entweicht das im Wasser enthaltene CO2 weiterhin in die Luft, bis der Druck von CO2 in der Luft gleich dem Lösungsdruck ist. Wird die Temperatur erhöht, wird die Löslichkeit von CO2  im Wasser geringer, und es wird mehr davon an die Luft abgegeben. Darum enthält warmes Wasser weniger CO2 als kaltes. Und darum knallt der Korken von warmen Sekt besser als von kaltem.

Jetzt von der Seltersflasche zum Wasser im Meer. In den Meeren der Erde ist 60mal soviel CO2 gelöst, wie in der Atmosphäre enthalten ist. Wird das Meer wärmer, wird CO2 an die Atmosphäre abgegeben. Wird es kälter, wird wieder mehr CO2 im Meer gelöst und gespeichert. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre folgt also der Erd- und Meerestemperatur. Er selbst jedoch verursacht keine Temperaturänderungen. Aber Sie sehen jetzt, wann und warum der CO2-Gehalt der Atmosphäre steigen kann, nämlich dann, wenn es wärmer wird und die Temperatur in den Ozeanen steigt. Und was bedeutet das? Es bedeutet, dass es erst wärmer wird und erst dann der CO2-Gehalt steigt – nicht umgekehrt, wie Ihnen und uns allen weisgemacht wird.

Ferner: Vom CO2, das in der Atmosphäre und in den Meeren vorhanden ist, beträgt das gesamte CO2 aus fossilen Brennstoffen, also das durch menschliche Technik verursachte CO2, pro Jahr  nur 0,016 Prozent. Eine derart geringe Menge kann wohl kaum das Klima beeinflussen. Gleiches gilt für den Energieeintrag durch fossile Brennstoffe. Er liegt bei 0,01 Prozent der Energie durch Sonneneinstrahlung. Aber die Sonneneinstrahlung schwankt, und es ist diese Sonneneinstrahlung, die das Erdklima bestimmt. Auch ist der sogenannte Treibhauseffekt bereits bei niedrigen CO2-Gehalten praktisch abgeschlossen. Höhere CO2–Anteile haben keine Wirkung mehr.

CO2 in der Atmosphäre ist ein Grundbaustein für die Fotosynthese. Ohne CO2 gibt es kein Pflanzenwachstum und damit auch kein Leben. Mehr CO2 fördert und beschleunigt das Wachstum. Jeder Gärtner weiß das und leitet zusätzlich CO2 in seine Gewächshäuser. CO2 ist kein Schadstoff, sondern für die Pflanzen lebensnotwendig und damit auch für uns, weil wir uns von Pflanzen ernähren, weil sie für uns Sauerstoff produzieren.

Die Darstellung dieser naturwissenschaftlichen Tatsachen verdanke ich Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel. Aber er ist bei weitem nicht der einzige, der sie zu verbreiten sucht. Doch haben Sie das schon irgendwo gelesen oder gehört? Im Regelfall nicht. Die Klimaschutz-Profiteure – dazu gehört (unter anderem aus fiskalischen Gründen) auch die Politiker-Kaste – schweigen darüber, unterdrücken es. Aus eigennützigen Gründen, nicht um das „Klima zu schützen“. Dies geben sie nur vor, um Ihnen und mir das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nun auch noch mit der „Klimaschutzsteuer“. Für wie dämlich sollen wir gehalten werden? Falls Sie sich nun immer noch nicht gegen die Steuer und die horrenden Kosten für Strom aus Wind- und Solarkraft wehren, die Ihnen allen aufgebrummt werden, geschieht es Ihnen recht! Leider.


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