Klaus Peter Krause

Jahrgang 1936, Publizist und Autor, von 1966 bis 2001 Wirtschaftsredakteur bei der "FAZ".

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Klimaschutzsteuer (Fortsetzung): Aber wie wehren, fragen Sie?

von Klaus Peter Krause

Aufklärung und Protest. Jetzt!

Nerven Sie alle Politiker mit folgenden Tatsachen: Der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre schwankt. Das hat er schon immer getan, ohne menschliches Zutun. Ein Beispiel: Von Ihrer Seltersflasche wissen Sie doch, dass sich CO2 im Wasser löst. Öffnen Sie sie, sprudelt das Wasser, das COdrängt heraus. Lassen Sie die Flasche offen stehen, entweicht das im Wasser enthaltene CO2 weiterhin in die Luft, bis der Druck von CO2 in der Luft gleich dem Lösungsdruck ist. Wird die Temperatur erhöht, wird die Löslichkeit von CO2  im Wasser geringer, und es wird mehr davon an die Luft abgegeben. Darum enthält warmes Wasser weniger CO2 als kaltes. Und darum knallt der Korken von warmen Sekt besser als von kaltem.

Jetzt von der Seltersflasche zum Wasser im Meer. In den Meeren der Erde ist 60mal soviel CO2 gelöst, wie in der Atmosphäre enthalten ist. Wird das Meer wärmer, wird CO2 an die Atmosphäre abgegeben. Wird es kälter, wird wieder mehr CO2 im Meer gelöst und gespeichert. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre folgt also der Erd- und Meerestemperatur. Er selbst jedoch verursacht keine Temperaturänderungen. Aber Sie sehen jetzt, wann und warum der CO2-Gehalt der Atmosphäre steigen kann, nämlich dann, wenn es wärmer wird und die Temperatur in den Ozeanen steigt. Und was bedeutet das? Es bedeutet, dass es erst wärmer wird und erst dann der CO2-Gehalt steigt – nicht umgekehrt, wie Ihnen und uns allen weisgemacht wird.

Ferner: Vom CO2, das in der Atmosphäre und in den Meeren vorhanden ist, beträgt das gesamte CO2 aus fossilen Brennstoffen, also das durch menschliche Technik verursachte CO2, pro Jahr  nur 0,016 Prozent. Eine derart geringe Menge kann wohl kaum das Klima beeinflussen. Gleiches gilt für den Energieeintrag durch fossile Brennstoffe. Er liegt bei 0,01 Prozent der Energie durch Sonneneinstrahlung. Aber die Sonneneinstrahlung schwankt, und es ist diese Sonneneinstrahlung, die das Erdklima bestimmt. Auch ist der sogenannte Treibhauseffekt bereits bei niedrigen CO2-Gehalten praktisch abgeschlossen. Höhere CO2–Anteile haben keine Wirkung mehr.

CO2 in der Atmosphäre ist ein Grundbaustein für die Fotosynthese. Ohne CO2 gibt es kein Pflanzenwachstum und damit auch kein Leben. Mehr CO2 fördert und beschleunigt das Wachstum. Jeder Gärtner weiß das und leitet zusätzlich CO2 in seine Gewächshäuser. CO2 ist kein Schadstoff, sondern für die Pflanzen lebensnotwendig und damit auch für uns, weil wir uns von Pflanzen ernähren, weil sie für uns Sauerstoff produzieren.

Die Darstellung dieser naturwissenschaftlichen Tatsachen verdanke ich Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel. Aber er ist bei weitem nicht der einzige, der sie zu verbreiten sucht. Doch haben Sie das schon irgendwo gelesen oder gehört? Im Regelfall nicht. Die Klimaschutz-Profiteure – dazu gehört (unter anderem aus fiskalischen Gründen) auch die Politiker-Kaste – schweigen darüber, unterdrücken es. Aus eigennützigen Gründen, nicht um das „Klima zu schützen“. Dies geben sie nur vor, um Ihnen und mir das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nun auch noch mit der „Klimaschutzsteuer“. Für wie dämlich sollen wir gehalten werden? Falls Sie sich nun immer noch nicht gegen die Steuer und die horrenden Kosten für Strom aus Wind- und Solarkraft wehren, die Ihnen allen aufgebrummt werden, geschieht es Ihnen recht! Leider.

18. Oktober 2009

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Kommentare

topal, am 18. Oktober 2009 um 2:20 ( Link )

Sie haben vergessen zu erwähnen, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre nicht dadurch verschwindet, dass wir unser Geld Anderen zur Neuverteilung übergeben.
Wer verspricht, für dieses Geld ganze Wälder aufzuforsten, die das CO2 aufnehmen sollen, ist ein Betrüger. Die Blätter, die diesen Herbst von unseren Bäumen fallen, zersetzen sich alle in einem natürlichen Prozess und geben genau soviel CO2 ab, wie sie wenige Monate zuvor aufgenommen haben. Diesen Zyklus hat die Natur über Millionen von Jahren erprobt, sie wird sich davon auch für viel Geld nicht abbringen lassen.

Webbaer, am 18. Oktober 2009 um 5:59 ( Link )

Mal von den wissenschaftlichen Bemühungen der Wetterfroscher abgesehen, diese sind notwendig und sollten m.E. nicht ohne weiteres abqualifiziert werden.

Dennoch trägt gerade diese Sache (vs. "Waldsterben", Ozonschicht, Ebola, Schweinegrippe, Eiszeit etc.) mehrere Köstlichkeiten in sich. Einige sind im Artikel aufgezählt worden.

Besonders hübsch aber auch der Versuch in einem chaotischen (bzw. sehr komplexen) System eine Prognose (eine Jahrhundertprognose) zu wagen. Jeder weiss eigentlich, dass das in komplexen Systemen unmöglich ist, die angelegten Modelle und Simulationen sind nie auch nur annähernd komplett und selbst wenn sie es wären, wäre das Vorhaben - aus mathematischer Sicht - zum Scheitern verurteilt.

Lustig auch, dass Wetterfroscher, die nicht weiter als 7-10 Tage in die Zukunft sehen können, von der Möglichkeit mittelfristege Prognosen zu erstellen in etwa so weit entfernt sind, wie Khadafi von der Demokratie, gleich den grossen Sprung zur Langzeit-, zur Jahrhundertprognose wagen.

Ob das vielleicht etwas mit der begrenzten Lebensdauer der Froscher zu tun hat?

MFG, WB

Reiner Vogels Fördermitglied, am 18. Oktober 2009 um 8:46 ( Link )

Auf Eike gibt es jetzt einen aktuellen Vorausbericht von Dr. H. Borchert über den Gleichlauf von Sonnenwind und Globaltemperatur. Frappierend ist, dass die Parallelität auch im Detail sichtbar ist. Die ausführliche Darlegung soll demnächst folgen. Was im Grunde jedes Kind weiß, hat Borchert eindrucksvoll unter Beweis gesellt: Unser Klima wird von der Sonne gesteuert.

Siehe: http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/eike-forscher-findet-sensationellen-neuen-beweis-die-sonne-steuert-unser-klima-solarindex/

Aber es stimmt, dass die Politiker das totschweigen. Ihnen geht es allein um einen Vorwand, die Bürger weiter abzukassieren. Vor diesem Hintergrund dürften auch die aktuellen Steuersenkungsankündigungen Sinn machen: Die Politik weiß,dass sie das, was sie jetzt an Erleichterungen beschließt, in kurzer Zeit überproportional in Form von Emissionsabgaben und Klimasteuern wieder hereinholen wird.

EEkat, am 18. Oktober 2009 um 11:13 ( Link )

Es gibt sehr viel einfachere Zusammenhänge als den CO2-Zyklus, um die Aussagen der Klimakämpfer entkräften zu können. Für jeden nachvollziehbar:

Bekannt ist die Masse an Wasser, die in den Meeren vorhanden ist, sowie die Masse der Atmosphäre.
Ebenfalls bekannt ist, welche Wärmemenge Wasser, als auch Luft aufnehmen kann. Die spezifische Wärmemenge also von Wasser und Luft. Setzt man diese beiden in einen Vergleich, so kommt man darauf, daß sämtliche bisher behauptete Erwärmung der globalen Atmosphäre, also 0,4C in etwa der Wärmemenge entspricht, welche die Weltmeere um 0,002 C hätte abkühlen müssen.

2 tausendstel Grad also.

Das liegt daran, daß das Meer so viel mehr Masse haben als die Atmosphäre, und daß das Speichervermögen von Wasser gegenüber Wärme soviel größer ist als jenes von Luft.

Niemand, absolut niemand kann jedoch sagen, oder nachprüfen, ob die Meere allesamt sich um 2 tausendstel Grad abgekühlt haben werden. Es ist also sehr gut möglich, daß wir es lediglich mit einer Fluktuation des Wärmegehalts der Meere zu tun haben, in der Größenordnung um 2 tausendstel Grad, was - nebenbei, siehe die Zusammenhänge des Eingangsartikels - auch die CO2- Konzentration der Atmosphäre verändert haben würde.

Warum kann man die Veränderungen des Wärmeinventars der Meere nicht messen? Weil es dazu ein dreidimensionales Meßnetz in den Meeren geben müßte, Kantenlänge etwa 5 km. Länge, Breite, Tiefe. Und weil es dabei um Meßgenauigkeiten geht, die das tausendstel Grad erfassen müssten.

Gibt es nicht, und wird es auch nicht geben.

Was übrigens die Polarstern, das deutsche Forschungsschiff, bereits gemessen hat sind Abkühlungen um wenige hundertstel Grad, allerdings gemessen nur im Südatlantik, an wenigen Stellen. Immerhin, dies ist eine Zehnerpotenz! mehr als das, was notwendig wäre, um die bisherige Erderwärmung erklären zu können.

Veränderungen der Meerestemperatur, die auf die Entstehungsorte und Zugbahnen der Tiefdruckgebiete Einfluß nehmen würden mit der Folge, daß Wärmemengen wiederum geographisch anders verteilt würden.

Weil man nicht in der dritten Dimension die Meerestemperatur erfassen kann, was macht man da?
Man scannt lediglich die Temperatur der Meeresoberfläche. Da die Meere durch sehr komplexe Strömungen durchzogen sind, sich also in zwei Dimensionen bewegen, ist so das Wärmeinventar der Meere schlicht und einfach nicht erfaßt, udn nicht erfaßbar.

Wie relevant dies für das globale Klima wird, wenn Wärmeinventar der Meere an die Atmosphäre übergeht, das wissen wir von El Nino/Al Nina. Diesem Phänomen hatten wir den bisherigen globalen Temp-peak im Jahre 1998 zu verdanken.

Falls Frau Merkel also die globale Temperatur der Erdoberfläche regulieren möchte, dann sollte sie die Meerestemperatur auf tausendstel Grad konstant halten.

Wären dies bereits alle der bisher unterschlagenen, klimarelevanten Zusammenhänge? Bei weitem nicht.

Das Auftreten von El Nino wird vermutlich gesteuert durch die gelegentliche Masseballung unserer Planeten, die auf ihren Umlaufbahnen um die Sonne nicht nur von dieser angezogen werden, sondern natürlich auch selber auf die Lage der Sonne wirken. Gegenseitige Anziehung. Wir beobachten die Folgen gegenseitiger Anziehung durch das Auftreten von Ebbe und Flut, verursacht durch die Anziehung des Mondes.

Die Auswirkung der Anziehung auf die Sonne, verursacht durch die Masse und eine geeignete Konstellation der Planeten führt dazu, daß das Zentrum des Sonnensystems, das aufgrund der hohen Masse der Sonne gewöhnlich durch die Sonne, aber nur selten genau durch den Mittelpunkt der Sonne geht, wandert. Bei extremen Konstellationen der Planeten führt dies dazu, daß das Zentrum des Sonnensystems außerhalb der Sonne zu liegen kommt. Was sich dann beispielsweise auf den Abstand Erd-Sonne auswirken kann, diesen bis zu 1,3 Mio. km verändert. Die näheren Auswirkungen auf das globale Klima sind unbekannt, man nimmt, wie gesagt, an, daß hierdurch u.a. das Auftreten des El Nino beeinflußt wird.
Auch Auswirkungen auf die weitgehend noch unerforschte Sonne selber sind dadurch erwartbar. Im Moment staunt die Fachwelt seit einem Jahr über das unerwartete Ausbleiben der Solarflecken. Was übrigens wiederum Klimarelevant ist.

Das führt dann gleich zu einem weiteren Vorbehalt gegen die Klimasekte:

Niemand hat bisher eine genau Angabe oder Zahl gehört oder gelesen, wie viele klimarelevanten Faktoren, oder Zyklen es überhaupt gibt.

Der Grund: niemand weiß dies.

Ebenso unbekannt müssen deswegen die Folgen des Zusammenwirkens dieser teilweise noch unbekannten Phänomene sein. Logisch.

Wenn wir also nicht wissen, wie viele Faktoren auf welche Weise das globale Klima überhaupt beeinflussen, dann ist es schon ziemlich klar, daß man einer Erhöhung der Konzentration von CO2 in der Größenordnung einer Popelmenge nicht die Deutung zumessen darf, wie wir dies tun.

Die Menschheit tut dies dennoch, nicht weil wir wissen, was wir tun, sondern weil wir wollen, was wir tun. Und wir werden dahin manipuliert, dies zu wollen.

Wir haben es also mit Wollen zu tun.

Dagegen kommt man mit Wissen nicht an.

Wissen, also Wissenschaft, hat sich hier in den Dienst derer gestellt, die eine bestimmte Sichtweise wollen.

Fatal.

Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Das müssen wir abwettern. Es wird viele hundert Millionen Tote dabei geben.

E.Ekat

dickbrettbohrer, am 18. Oktober 2009 um 11:51 ( Link )

E.Ekat
Nur so ein sonntäglicher Vorschlag, vielleicht beherzigenswert:
Sammeln Sie Ihre vielschichtigen und wortreichen Gedanken zunächst mal im privaten Tagebuch. Die gesammelten Texte könnten Sie in einem eigens für Ihr Anliegen eingerichteten Blog veröffentlichen. Wäre dies nicht eine gute Idee? Sie schreiben doch so gern - und so viel! Hier werfen Sie doch nur Perlen in die Sandgrube ...

dickbrettbohrer, am 18. Oktober 2009 um 12:16 ( Link )

„Für wie dämlich sollen wir gehalten werden?“ fragen Sie, Herr Krause. Darauf habe ich keine Antwort, aber eine kleine Geschichte. Ich gebe ihr eine Überschrift:

Wir sind halt hier nicht am Nordpol

Mit meinem Hund ging ich am vergangenen Freitag widerwillig raus, Fellstiefel, hochgeschlagener Mantelkragen, Handschuhe, Mütze usw. Im Schneegestöber zeichnete sich eine Figur ab, die sich näherte. Eine entfernte Nachbarin aus Intellektuellenhaushalt, Ehegatte pensionierter Ingenieur in leitender Stellung. Ich entbiete ihr ein freundliches Guten Morgen und knurre was zum plötzlichen Kälteeinbruch: „Die Bäume stehen noch in vollem Saft, nicht mal die Blätter sind verfärbt. Bei uns im Garten hängen noch die Früchte an Sträuchern und Bäumen.“
Sie, mit Dampfwolken vor dem Mund: „Ja, es ist Winter. Wir haben den Herbst übersprungen.“
Ich, lästernd: „Das ist die sogenannte Klimaerwärmung.“
Sie: „Na aber der Nordpol schmilzt, in 30 Jahren wird es dort kein Eis mehr geben.“
Ich, halb belustigt: „Wer sagt so etwas!“
Sie, empört: „Das hat heute sogar (!) in der Zeitung gestanden! In 30 Jahren …“
Ich: „Ihr glaubt wohl auch jeden Blödsinn, der in der Zeigung steht. Und was ist mit der gefühlten Temperatur?“ Ich hüpfe frierend und schlage mir die Arme an den Leib.
Sie dreht sich um und geht. Ich höre gerade noch, wie sie sagt: „Wir sind halt hier nicht am Nordpol.“

Webbaer, am 18. Oktober 2009 um 13:07 ( Link )

Wir sind halt hier nicht am Nordpol

LOL, der war gu-ut!
Man darf davon ausgehen, dass bis zu 75% der Bevölkerung i.p. "Klimakatastrophe" auf Linie gebracht worden ist. Die Desinformation erfolgt systematisch und in den Bildungssystemen lückenlos.
Schwer zu sagen, was daran so geil sein soll CO2 als "Klimakiller" zu bewerten. Vermutlich geht es Richtung Selbsthass und allgemeine Depression (1st topic).

barthel_berand, am 18. Oktober 2009 um 14:11 ( Link )

@ Reiner Vogels

Sie dürfen mich durchaus bei den Klimaskeptikern verorten. Aber mit Blick auf die von Ihnen verlinkte Grafik vermag ich die Korrelation von Sonnenwind und Temperatur seit dem jahr 1980 nicht mehr nachzuvollziehen. Während bis zu diesem Jahr die Korrelation eindeutig war (was nicht mit Kausalität verwechselt werden darf), nähern sich die Linien seit 1980 an und schneiden sich sogar. Das ist alles andere als eine gute Korrelation.

Nach meiner laienhaften ersten Deutung könnte man die Grafik eher als Argumentationshilfe für die Vertreter einer anthropologisch verursachten Klimaveränderung verwenden.

Kurz: Das vermag mich nicht zu überzeugen; auch wenn der unkritisch emotionale Teil meines Wesens diese Deutung gerne teilen würde. Vielleicht warten wir besser den ausführlichen Aufsatz ab.

BB

EEkat, am 18. Oktober 2009 um 14:56 ( Link )

@Dickbettbohrer,

Danke. Ich freue mich über jede Reaktion, natürlich erst recht über einen persönlich gehaltenen Vorschlag.

Hier geht es ja schließlich nicht um sachliche Erwägungen. Der Autor fragte vielmehr, was man machen, wie man sich wehren könne.

Garnicht.

Daß man nichts wird machen können, und das kann man u.a. aus Antworten wie der Ihren destillieren.

Es gibt eben die wissenschaftliche, sachliche, und daneben die sehr viel wichtigere emotionale Ebene.

Sowas wird auch Dank Ihrer eher - na, sagen wir mal -psychologisch? angelegter Beiträge erkennbar.

EEkat

lothar steinbock, am 18. Oktober 2009 um 16:22 ( Link )

Wie man sich wehren kann, wenn man den Energieeinsatz selbst bestimmen kann:
1. Wärmepumpe installieren. Hat bei uns zu folgenden Einsparunen geführt:
statt 6000 Liter Heizöl, jetzt 12,5 MWh EnBW-Strom zu 12 cent/kWh im Mittel. Näheres : www.waermebrunnen.de
2. Holz verheizen. Da ist maximal die ermäßigte Märchensteuer von 7% drauf.
3. mit Weizen heizen. dito
4.Fahrzeug auf Gasbetrieb umrüsten.-->halbe Spritkosten/km wegen nur ~0,1€/Liter Flüssiggas
5. Wenn der Strom immer mehr staatliche Abzocken enthält, werde ich ein Flüssiggas-BHKW installieren und unseren Strom selbst herstellen.
Aktuell ist unser WP-Strom aber gerade noch b illiger als Eigensstrom.

freiheitistunteilbar, am 18. Oktober 2009 um 17:48 ( Link )

Mal von den wissenschaftlichen Bemühungen der Wetterfroscher abgesehen, diese sind notwendig und sollten m.E. nicht ohne weiteres abqualifiziert werden.

Es ist nicht ersichtlich, dass der Autor gegenteiliges behauptet hätte. Dennoch gilt es zwischen den Wissenschaftlern zu unterscheiden, denen es um Erkenntnisgewinn und Wahrheit geht und jenen, die Deutungshoheit und finanziellen Pfründen hinterherlaufen.

Webbaer, am 18. Oktober 2009 um 18:50 ( Link )

Ein Problem ist natürlich, dass die höchst berechtigte Kritik an den Klimatologen und deren pol. Ausrichtung oft ebenfalls unwissenschaftlich ausfällt.

Stefan Miller, am 19. Oktober 2009 um 8:58 ( Link )

@lothar steinbock
die Wärmepumpe Kalkulation hätte ich gern etwas genauer. Was hat der Einbau gekostet und nach wieviel Jahren wird sich das rentieren? Ich tippe auf 20 Jahre.
Heutige Öl-Preise vorausgesetzt. Da aber mittlerweile zugegeben wird, daß der Öl gar nicht ausgehen kann und die Preise, die von der Politik bestimmt werden, genau unsicher sind, wie die Wartungs und sonstigen Kosten der Wärmepumpe ist das eine reine Milchmädchenrechnung.

@sonst
Die Temperatur der Oceane und Meere wird übrigens indirekt gemessen. Es wird die Welligkeit und damit die Reflektionseigenschaften der Oberflächen ausgenutzt um daraus Schlüsse auf die Temperatur zu ziehen. Wie ungenau das sein muß, kann sich jeder denken. Auch für die Luftemperaturmessung gibt es keine verbindlichen Standards und viele auf den Dächern verbauten Meßstationen befinden sich heute in der Nähe von Klimageräten und liefern damit verfälschte Werte, die nur mit Ach und Krach korrigiert werden.
Die Steuer wird aber kommen, vielleicht unter einem anderen Namen, da die Klimaerwärmung bereits in Klimawandel umbenannt wurde und das auch vielleicht nicht lange halten wird.

lothar steinbock, am 19. Oktober 2009 um 11:09 ( Link )

ad S. Miller,
die WP mit 2 Brunnen hat mich in 2005 rund 7000€ gekostet. Klar, ich habe viel selbst gemacht und Andere müßten da >20000€ bezahlen. Aber nach 3 Jahren war der Invest dank der hohen Ölpreise wieder eingespart und jetzt heize ich zu weniger als halben Ölkosten.
Inzwischen sind aber die Luft-WPs so effizient geworden, daß damit ähnlich preiswert geheizt werden kann. Näheres hier: http://www.haustechnikdialog.de/Forum/Default.aspx?t=103325&headline=Mitsubishi%20SRK20ZGX%20etc%2c%20Sammelbestelliung%20%2b%20Erfahrungen

EEkat, am 19. Oktober 2009 um 11:43 ( Link )

@Stefan Miller,

Die Temperatur der Oceane und Meere wird übrigens indirekt gemessen. Es wird die Welligkeit und damit die Reflektionseigenschaften der Oberflächen ausgenutzt um daraus Schlüsse auf die Temperatur zu ziehen. Wie ungenau das sein muß, kann sich jeder denken.

Ja. Ich würde das dann auch nicht als Messung, sondern allenfalls als Schätzung bezeichnen. Der Punkt ist jedoch, daß man die Temperatur der gesamten Meeresmasse auf das tausendstel Grad genau ermitteln müßte, um ausschließen zu können, daß die Erwärmung der Atmosphäre nicht ganz einfach aus einer Entwärmung der Meere (in diesem Falle um 2 tausendstel Grad) herrührt. Durch was immer dies verursacht sein mag. Es wären noch weitere Szenarien denkbar, wo die Erwärmung aus den Meeren stammte, die sich dabei jedoch nicht entwärmt haben müßten. Frau Merkel wird das sicher wissen.

MfG, Sonst.

Hans Kolpak, am 22. Oktober 2009 um 1:16 ( Link )

Mehr direkte Demokratie, zum Beispiel durch eine Volksabstimmung über einen Klimawandel in Europa oder weltweit, ändert nichts an den Gegebenheiten, aus denen das Universum besteht. Trotz des mutigen Widerstandes aufrechter Wissenschaftler weltweit hat sich die Lüge über das atmosphärische Spurengas Kohlendioxid in die Hirne von Millionen gläubigen Klimajüngern gefressen und ihr Denken vergiftet. Die Klimajünger vermischen drei Themen, die NICHTS miteinander zu tun haben: Umweltschutz, Wetter und Kohlendioxid. Ein direkter Zusammenhang zu den Schulden der Öffentlichen Hand ist nirgendwo direkt nachweisbar - weder auf kommunaler Ebene noch in Brüssel.

Benjamin Lange, am 03. November 2009 um 17:02 ( Link )

Meine Meinung zu ihrem Artikel. http://befehl.be.funpic.de/?p=18


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