| ||||||||
ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Wetterscientology: Die Kriminologie der Klimatologievon Jörg Janssen Über die Politisierung der Wissenschaften „Ein weltweiter Klimaschutzvertrag muss geschlossen werden, auch wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des Treibhauseffektes gibt“, so Richard Benedick, Präsident des National Council for Science and the Environment. Im Dezember soll im Kopenhagen das Nachfolgedokument zum Kyōto-Abkommen beschlossen werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Wenn wir scheitern, gehen wir das Risiko ein, künftige Generationen einer unumkehrbaren Katastrophe auszusetzen“, erklärte US-Präsident Barack Obama bei der Eröffnung der Vorbereitungskonferenz letzte Woche. Finanzminister Steinbrück warnte, andere Staaten gingen in den Konferenzen nicht weit genug. „Die Zeit läuft uns nicht nur davon, sie ist fast um“, warnte der Chef des Weltklimasekretariats, Yvo de Boer. Bei den Verhandlungen geht es zuvorderst um eines: Geld. Fünf Milliarden Euro würde allein die Europäische Union den Entwicklungs- und ärmeren Schwellenländern bezahlen, damit diese die Kohlendioxid-Emissionen reduzieren. Dies soll natürlich der Steuerzahler aufbringen, dem bereits jetzt allein in Deutschland 18 Milliarden Euro über die Ökosteuer genommen wird. Logisches Problem in alarmistischer Kausalitätskette Während sie nach noch mehr Macht und einem noch größeren Teil unserer Arbeit greifen, stützt sich die Politik auf die Aussagen des IPCC. Dieses behauptet, „der Großteil des beobachteten Anstiegs globaler Durchschnittstemperaturen seit Mitte des 20en Jahrhunderts wurde sehr wahrscheinlich durch den beobachteten Anstieg in menschengemachten Treibhausgasen verursacht.“ Wie kommt man darauf? Nun, „beobachtete Wärmeverteilungen und ihre Änderungen (in den vergangenen 50 Jahren) werden nur durch Modelle simuliert, die menschengemachte Einflüsse einschließen.“ (IPCC 2007) Es gab in der jüngeren Erdgeschichte mehrere ungewöhnliche Erhöhungen der lokalen Wärme: die römische Warmperiode und die mittelalterliche Warmperiode (der die kleine Eiszeit im 15. bis in das 19. Jahrhundert folgte). Genauso wenig, wie die Modelle in der Lage sind, die Änderungen der letzten 50 Jahre ohne „menschengemachte Einflüsse“ zu erklären, könnten sie die römische und mittelalterliche Warmperioden ohne solche Einflüsse erklären. Es gab solche „menschengemachten Einflüsse“ im römischen Zeitalter und im Mittelalter nicht. Diese Warmperioden stellen ein Problem für die Alarmisten des IPCC dar. Dummerweise sind diese Warmperioden gut dokumentiert, zum Beispiel durch historische Berichte, aber auch durch Messungen etwa an Erdbohrkernen (Huang et al 1997). Baumringe zuhilfe Mitte der 1990er Jahre veröffentlichte der Klimatologe Keith Briffa sensationelle Ergebnisse. Auf Basis der Ausmessung von Baumringen aus einem bestimmten Gebiet – dem „Polar Ural“ Datensatz – rekonstruierte er den historischen Temperaturverlauf (Briffa 1995). Sein erstaunliches Ergebnis: Die mittelalterliche Warmperiode habe nicht existiert. Eine Erwärmung wie im 20. Jahrhundert sei vorher nie dagewesen. Michael E. Mann, ebenfalls Klimatologe (Mann et al 1998), folgte drei Jahre später mit einer ähnlichen Untersuchung – auf Rohdaten-Basis unter anderem von Briffa – und gleichfalls mit dem Ergebnis, die mittelalterliche Warmperiode habe nicht existiert und eine Erwärmung wie im 20. Jahrhundert sei nie dagewesen. Briffa und Mann brachten als IPCC-Autoren ihre Kurve im IPCC-Bericht von 2001 unter. Diese berühmte „Hockeyschlägerkurve“ sollte geradezu zum Logo des IPCC werden. Es gab keine mittelalterliche Warmperiode mehr – und somit kein Problem in der Argumentationskette der Alarmisten, die Erwärmung im 20. Jahrhundert sei nur durch menschengemachte Einflüsse zu erklären. Ohne dieses Problem müssen die Alarmisten nicht erklären, wieso die Klima-Programme die historischen Warmperioden nicht nachvollziehen können und warum man den Katastrophenszenarien dieser Programme dann überhaupt trauen sollte. Nachprüfungs-Krimi Ein wissenschaftliches Ergebnis muss nachprüfbar sein. Wissenschaftliche Veröffentlichungen sollen deshalb alle Informationen enthalten, die Andere benötigen, um die Untersuchung nachzustellen. Wissenschaftliche Zeitschriften verlangen diese Daten entweder im Artikel selber oder so, dass sie sie etwa über die Homepage der Zeitschrift an Interessenten weitergeben können. Mann, Briffa und die übrigen Klimatologen, die untereinander ihre Daten austauschen und gegenseitig ihre Veröffentlichung für Zeitschriften prüften – das „Hockey-Team“ – werden aus öffentlichen Mitteln bezahlt. Gerade in der Klimaforschung hat die Öffentlichkeit ein großes Interesse zu erfahren, wie jene Ergebnisse produziert werden, auf deren Grundlage die Politik weitreichende Eingriffe in das Leben ihrer Bürger rechtfertigt. Die Geschichte von den Hürden, die Prof. Mann vor die Nachvollziehbarkeit seiner Ergebnisse aufbaute und welche die zwei Kanadischen Statistiker Steve McIntyre und Ross McKitrick endlich überwanden, würde einen Artikel für sich füllen. McIntyre und McKitrick schafften es schließlich, Manns Hockeyschläger als Fabrikat seiner statistischen Methoden zu entlarven (McIntyre und McKitrick 2005). Auch der „Polar Ural“-Datensatz, die Rohdatenbasis von Briffa, Mann und dem übrigen „Hockey-Team“, gab ohne statistische „Massage“ keinen Hockeyschläger her. Doch das „Hockey-Team“ hatte noch einen anderen Datensatz, den sie von nun an verwendeten: Bereits in einer Veröffentlichung Briffas aus dem Jahre 2000 (Briffa 2000) verwendete dieser Baumringdaten aus dem Yamal-Gebiet. Diese Daten waren von den russischen Forschern Hantemirov und Shiyatov gesammelt worden. In deren Auswertung der Yamal-Baumringdaten (Hantemirov und Shiyatov 2002) ließ sich seltsamerweise kein besonderer Trend für das 20. Jahrhundert finden. McIntyre bat Briffa um die verwendeten Yamal-Baumringdaten, um dessen Methode nachzuvollziehen und mit den Daten Hantemirovs und Shiyatovs zu vergleichen. Er erhielt eine Abfuhr. Nun verlangt „Science“ als wissenschaftliche Zeitschrift von seinen Autoren, dass sie solche Daten über die Redaktion verfügbar machen. Also fragte McIntyre bei „Science“ an. Nach einigem Hin und Her zog sich die Redaktion darauf zurück, dass die Daten ursprünglich aus einer anderen Veröffentlichung Briffas als jener aus „Science“ stammten und deshalb nicht ihren Veröffentlichungsbedingungen unterlagen. In der Zwischenzeit wurden Briffas Yamal-Daten in anderen Temperatur-Rekonstruktionen der Alarmisten eingesetzt (zum Beispiel in Mann und Jones 2003, Jones und Mann 2004, Moberg et al 2005, D'Arrigo et al 2006, Osborn und Briffa 2006, Hegerl et al 2007). Doch sie blieben für Außenseiter nicht nachvollziehbar, da das „Hockey-Team“ die Rohdaten nicht veröffentlichte. Dann erschien wieder eine Veröffentlichung Briffas, die den Datensatz aus Yamal verwendete, diesmal in den „Philosophical Transactions of the Royal Society“ (Briffa 2008). McIntyre versuchte auch von dieser Zeitschrift mit Hinweis auf ihre Veröffentlichungsbedingungen, Briffas Yamal-Daten zu erhalten -- und bekam eine Zusage. Briffa sollte dies noch ein Jahr verzögern. Doch vor wenigen Tagen hielt McIntyre endlich Briffas Daten in Händen; jene Daten, mit denen das IPCC immer noch die Hockeyschläger-Kurve verteidigt; mit denen die Existenz der mittelalterlichen Warmperiode geleugnet wird und die somit das logische Problem in der Argumentationskette der Alarmisten beseitigen soll. Was würde McIntyre finden? Den Klimawissenschaftlern unters Sofa geschaut Die „Wissenschaftler“, welche der Menschheit den Anstieg der meisten lokalen Bodentemperaturen im 20. Jahrhundert als „nie dagewesen“ und „nur durch menschengemachte Einflüsse erklärbar“ präsentierten, verbargen erst aktiv ihre Methoden. Als nach zähem Ringen ihre statistischen Methoden und Datenbasis als unbrauchbar entlarvt wurden, zogen sie sich auf eine neue Datenbasis zurück. Auch diese wurde jahrelang aktiv der Öffentlichkeit vorenthalten. Als McIntyre diese Datenbasis nun endlich ans Licht gezerrt hatte, stellte sich heraus: Diese „Wissenschaftler“ hatten für die „Keule“ des Schlägers nur wenige Proben der ursprünglichen Datensätzen verwendet und eine Untermenge eines anderen Datensatzes hinzugefügt, der vom Schweizer Forscher Fritz Schweingruber gesammelt worden war. Nur diese Proben und diese Untermenge zeigte die gewünschte Hockeyschlägerkurve. Als McIntyre die kompletten Schweingruber-Daten hinzunahm, verschwand der Hockeyschläger. Briffa und das übrige „Hockey Team“ können sich nicht auf die einzig plausible Erklärung zurückziehen, dass nämlich die für die „Keule“ der „Hockeyschläger“-Kurve ausgesuchten Baumringdaten die gemessenen Temperaturen besonders gut wiedergaben. Es gab in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts keinen signifikanten Temperaturanstieg im Yamal-Gebiet (Walker et al 2008). Ausnahme-„Wissenschaft“ Klimatologie Es gibt einen Punkt, jenseits dessen man seltsame Befunde und das Mauern der Beteiligten nicht mehr durch bloße Schlamperei erklären kann. An Beispielen für das Schicksal solchermaßen arbeitender „Wissenschaftler“ in den letzten Jahren mangelt es nicht: In der Stammzellenforschung, Krebsforschung, Nanophysik oder Kernphysik verloren solche Leute verdientermaßen ihre Jobs und den Zugang zu den staatlichen Förderungströgen. Wissenschaftliche Modelle gehören auf den Müll, sobald sie der Wirklichkeit widersprechen. Kein Forscher darf seine Theorie mehr lieben als seine Daten. Für Klimatologen gelten andere Regeln. Die oben beschriebenen Vorfälle sind bei weiten nicht die einzigen. Hier darf im Namen der „guten Sache“ verschleiert und verschleppt werden; das „Warmrechnen“ der Antarktis, die „Jesus-Papiere“, Staatsgeheimnisse um Klima-Rohdaten und so vieles mehr: Eine ganze Serie kann jeder Interessierte heute im Netz finden. Und nun dies: Wenn die vergangene Berichterstattung in den Lamestream-Medien ein Maß ist, wird auch dieser neueste Fall totgeschwiegen werden. Der Leser möge selber entscheiden, ob er auch solches Verhalten der Presse noch als bloße Schlamperei entschuldigen würde. Im Dezember werden unsere „obersten Diener“ in Kopenhagen per Federstrich noch mehr unserer Freiheiten und unseres Wohlstandes verschenken. Dabei stützen sie sich auf die Behauptungen des IPCC, dass unter anderem die Erhöhung der meisten Bodentemperaturen bis Ende des zwanzigsten Jahrhunderts beispiellos und nur durch menschengemachte Einflüsse erklärbar sei. Die immer offensichtlicher werdende Fadenscheinigkeit dieser Behauptungen wird weder die Politik stören, noch die Meinungsmacher in den Medien. Welches deutlichere Beispiel für die tödliche Berührung der Wissenschaften durch die Politik könnte man sich vorstellen? Internet Ursprünglicher Blogeintrag McIntyres Gute Zusammenfassung bei Bishops Hill Gute Zusammenfassung der Ereignisse auf deutsch bei Readers Edition Klima-Rohdaten ein Staatsgeheimnis Literatur Keith R. Briffa, Philip D. Jones, Fritz H. Schweingruber, Stepan G. Shiyatov, Edward R. Cook (1995): Unusual twentieth-century summer warmth in a 1,000-year temperature record from Siberia. Nature 376 (1995), 156-159 Rashit M. Hantemirov, Stepan G. Shiyatov (2002): A continuous multimillennial ring-width chronology in Yamal, northwestern Siberia. In: Holocene Vol. 12, 6 (2002) Shaopeng Huang, Henry N. Pollack, Po Yu Shen (1997): Late Quaternary Temperature Changes Seen in Worldwide Continental Heat Flow Measurements. In: Geophysical Research Letters 24: 1947-1950 Intergovernmental Panel on Climate Change (2007): Climate Change 2007: Synthesis Report: Summary for Policymakers M.E. Mann, R.S. Bradley, M.K. Hughes (1998): Global-Scale Temperature Patterns and Climate Forcing Over the Past Six Centuries. In: Nature, 392, 779-787 Stephen McIntyre, Ross McKitrick (2005): Hockey sticks, principal components, and spurious significance. Geophys. Res. Lett., 32 D.A. Walker, M.O. Leibman, B.C. Forbes, H.E. Epstein (2008): Cumulative effects of rapid climate and land-use changes on the Yamal Peninsula, Russia. Präsentation auf der American Geophysical Union Conference in 2008, 15-19 Dec 2008 02. Oktober 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareTobias , am 02. Oktober 2009 um 12:44 ( Link ) Sehr gelungene Beschreibung. Es ist grundsätzlich notwendig, sämtlichen "Forschungsergebnissen" die auf empirischen Daten oder (noch schlimmer) Rechenmodellen beruhen zu mißtrauen. Rechenmodelle basieren auf diesen ausgewählten Daten und abgeleiteten Algorithmen und haben mit zunehmender Rechnungsdauer gigantische Fehler. In der "Klima-Wissenschaft" verzichtet man auf das Experiment und veröffentlicht die extremsten "Ergebnisse" von virtuellen Experimenten. Das ist wissenschafts-philosophisch eine Schande. Tobias , am 02. Oktober 2009 um 12:51 ( Link ) @ Stefan Miller: Sie haben nicht unrecht mit dem (partiellen) Niedergang der Wissenschaft. Neben den politisierten, machtpolitisch wichtigen "Forschungs-"Richtungen gibt es aber auch hier in Deutschland sehr gute, teilweise geniale Wissenschaftler, die Bahnbrechendes entwickeln und zunehmend marktgerechter prozessieren: Als Ausgründungen, als Joint-Ventures und für den innovativen Mittelstand. Also: Kein Grund zum Pessimismus. "Man" sollte nur die Geldquellen dieser Scharlatane austrocknen. Vielleicht kann der politische Wechsel hier helfen. vonclausewitz , am 02. Oktober 2009 um 14:31 ( Link ) "Vielleicht kann der politische Wechsel hier helfen." Glaube ich nicht. Frau Merkel ist ja schon seit Anbeginn ganz tief in der Klimasosse, hat die schlimmsten Irren (Schellnhuber & Co) zu ihren Beratern in Klimafragen ernannt und wird uns nun nach der Wahl die Einführung einer individuellen Karbonsteuer als einzige Möglichkeit andrehen, zugleich den Haushalt und das Weltklima zu "retten". Meine Hoffnung ist eher, dass der kafkeske Horror, der sich dieser Tage abspielt, politische Folgen anderer Art haben wird: Haderach , am 02. Oktober 2009 um 16:15 ( Link ) Dazu passt wunderbar diese heutige Meldung im österriechischen Wirtschaftsblatt: EU plant CO2-Steuer für Privathaushalte . Göteborg (APA/AP) - Die EU-Kommission bereitet die Einführung einer Klimaschutz-Steuer für den Energieverbrauch privater Haushalte vor. EU-Steuerkommissar Laszlo Kovacs erklärte am Freitag nach Beratungen mit den EU-Finanzministern in Göteborg, der Gesetzentwurf könnte schon Anfang nächsten Jahres vorgelegt werden. Die Kommission in Brüssel will die bestehende Steuer auf fossile Energieträger wie Kohle, Gas und Treibstoffe so umgestalten, dass bei der Berechnung der Steuersätze der CO2-Ausstoß dieser Brennstoffe mitberücksichtigt wird. Damit würden letztlich alle Energieverbraucher für den beim Heizen oder Autofahren produzierten CO2-Ausstoß zur Kasse gebeten. (APA/AP) CO2 und das Lügengebäude darum herum sind das ultimative Instrument zu unserer totalen Ausbeutung und totalitären Unterwerung unter die Krebsgeschwüre Politik und Bürokratie. vonclausewitz , am 02. Oktober 2009 um 16:54 ( Link ) Das ist die Idee des totalitären Umweltschutzes. Eine Rechtfertigung, nur vergleichbar mit der Berufung auf den Willen Gottes vergangener Jahrhunderte, welche neben neufeudalen Herrschaftsverhältnissen auch die planvolle Verarmung breiter Bevölkerungsschichten und den impliziten Massenmord an den ärmsten Teilen der Weltbevölkerung deckt. Im besten Fall der Fälle entsteht "nur" eine omnipotente supranationale Staatskrake. Aber wir unterhalten uns dann doch lieber über die bösen Nazis der 30er und 40er Jahre... Tobias , am 02. Oktober 2009 um 17:53 ( Link ) Wenn dann die heutigen Klimapolitiker wenigstens kleine Wernher-von-Brauns wären und (Moral-frei) Dinge entwickelten die funktionieren würden... Aber diese Lakaien "entwickeln" nur Datenschrott, bei gleicher Bevorzugung. Ein Wissenschaftler braucht erst mal nur Papier, Bleistift und einen Mülleimer! IPPC-Klimaforscher (und wie mache bösartig sagen: auch Geisteswissenschaftler) brauchen letzteren nicht. Tobias , am 02. Oktober 2009 um 17:55 ( Link ) @ Haderach "CO2 und das Lügengebäude darum herum sind das ultimative Instrument zu unserer totalen Ausbeutung und totalitären Unterwerung unter die Krebsgeschwüre Politik und Bürokratie." Dem habe ich, außer launiger Sprüchen, nichts hinzuzufügen. Erneut sehr präzise formuliert. Vielen Dank. SSchmitz , am 02. Oktober 2009 um 21:31 ( Link ) Na das geht ja wieder munter zu hier. Die Kritik an der Auswertung einzelner Datensätze ist sicher wichtig und auch berechtigt. Es sind nur leider nicht einzelne Daten die hier falsch oder falsch interpretiert sind, sondern die große Letztendlich manifestiert sich hier nur der alte Rechts-Links-Streit in neuem Gewand. Auf der einen Seite die Liberalisten, die alles anzweifeln müssen was die absolute individuelle Freiheit gefährden könnte. Auf der anderen Seite die Umweltaktivisten, für die die Industrie sowieso immer die Bösen sind. In diesem Fall haben leider letztere Recht. Auch wenn dies von vielen Staaten und Organisationen ausgenutzt wird, um mehr Einfluss oder mehr Geld zu bekommen, sind Maßnahmen gegen den CO2-Ausstoß unvermeidlich. EEkat , am 02. Oktober 2009 um 21:57 ( Link ) Klar werden wir betrogen. Kleines Beispiel: http://www.csp.navy.mil/asl/ScrapBook/Boats/NorthPole1986.jpg Wer "North pole, Submarine" bei google eingibt, und nach "Bildern" sucht, der hat anschließend keine Zweifel mehr, daß wir mit dem abschmelzenden Nordpol auf die Schippe genommen werden. Aber es wirkt. Nicht erst, seitdem Merkel sich vor abbrechenden Grönlandgletschern hat abbilden lassen. Spätestens da war klar, was hier gespielt wird. Eine Inszenierung. Ich nehme mal an, daß hier dieselben Öffentlichkeits-Arbeiter als Kanzler-Berater am Werke waren, die sie bereits ins Kanzleramt gebracht hatten. Merkel ist eine der treibenden Kräfte beim globalen Wahnsinn. Der mit allen Mitteln der PR arbeitet. Erst der Al Gore-Film, weltweit promoten, dann der Oskar, dann im selben Jahr der Nobelpreis, ich bitte Euch. Das ist gekonnt gefingert. Ganz große Schau. Nicht nur hat Merkel den Niedergang unserer Automobil-Industrie zu verantworten, der nicht - wie immer behauptet - durch die Finanzkrise ausgelöst wurde, sondern vorher sichtbar wurde. Auch hier werden Medien- Techniken sichtbar. Methoden der Massenbeeinflussung sind am Werke. Dazu braucht es heute eben keine archaisch anmutenden Massenaufmärsche und Lichterdome mehr, um die Massen in Bann zu ziehen. Durch eine weltweit ausgelöste Veränderung im Käuferverhalten der Menschen, ausgelöst mittels der Hysterisierungs-Politik zur Welterwärmung, gerade durch diese Kanzlerin und ihr weltweites eintreten für diesen Spleen, den sie sich als Umweltministerin unter Kohl reingezogen hatte. Dort wurde aus Aschenputtel - will jemand nochmal die Fotos sehen ? - eine "bedeutende" Politikerin. die der Welt signalisierte: Wir, die Deutschen, wir sind bedeutend. Wir retten den Globus. Das ist die Masche: die alten Bedeutungsdefizite der Deutschen instrumentalisieren. Der Arier- Tick von der Überzeugung der eigenen Überlegenheit, er bringt uns wieder zu Fall. Diesen Floh hat sie sich in den Pelz gesetzt als Nachfolgerin des Kohl-Umweltministers Töpfer, der damals plötzlich nach Nairobi entschwand, um dort als Direktor eines von der UNO gefingerten Instituts genau den Käse anzurichten, mit dem wir uns als Wirtschaftsnation heute zu Fall gebracht haben. Merkel hätte niemals Umweltministerin (u.a. für Reaktorsicherheit zuständig) werden können, wenn sie da nicht eingeweiht, und willig gewesen wäre. Später, als Kanzlerin, hat sie uns dann den Rest mit ihrem Potsdam- Institut und deren Kanzler-Beratern gegeben. Diese Frau setzt sich auch noch zur Neujahresansprache vor die Kameras, und erzählt uns, daß wir unsere Exporte zurückfahren müssen. Kein Schwein interessiert, daß wir uns damit als Exportnation in einer denkbar schlechten Rolle wiederfinden. Tiefschlaf in diesem Lande. Nee. dann bin ich auch für Klimaschutz. Die Leute müssen es auf die harte Tour begreifen. Kurbeln wir eine gigantische Korruptionsmaschine an für die dritte Welt, in der unsere Milliarden bei einigen Gangstern landen werden. Mehr sollte man wirklich nicht erwarten. Wie naiv sind die Leute eigentlich? Was es bedeutet, wenn man die Wissenschaft korrumpiert, um den Leuten im Hirn rumzumatschen, was es bedeutet, wenn man dies zuläßt, das kündigt sich ja bereits an. Ich weiß ich weiß, wir haben die Talsohle bereits durchschritten. Wirtschaftswachstumminus 6 %. Schaun wir mal. Die Assoziation zu Scientology ist nicht schlecht gewählt. Der Mastermind hinter den internationalen Klima-Konferenzen, wie Kyoto etc, war Freund von Kofi Annan, ein gewisser Maurice Strong, Verehrter von Ron Hubbard und Grußbotschafter auf der Jubiläumskonferenz von Scientology in New York. Gezielt wurde der als derjenige ausgesucht welcher, wenn überhaupt jemand, diesen gigantischen globalen Coup würde lancieren können. Genau so läßt sich dies heute noch nachlesen. Durch Merkel könnten am Ende mehr Tote verursacht worden sein, als jemals zuvor von Deutschland ausgingen. Aber die Leute fühlen sich gut dabei. Wollen mal sehen, was der globale Niedergang von Wirtschaftsnationen an Kaufkraft, damit an Entwicklungsmöglichkeiten für mehr als eine Milliarde Menschen bedeuten wird, die heute unter dem Existenzminimum dahinsiechen. Sie werden verrecken, aber sicher nicht durch steigende Meeresspiegel. Keine Sau kann bisher eine Zahl nennen, wie viele verschiedene Vorgänge der Natur in das Klimageschehen eingreifen. Aber Wissenschaftler entblöden sich nicht, genau sagen zu wollen, wonach menschenverursachte Freisetzung von CO2 zu einer globalen Erwärmung führen würde. Keine Ahnung außer dies, aber das wissen sie genau. Bisher soll es zu eine Erwärmung in der Größenordnung von 0,4 +/- 0,2 Grad gekommen sein. Dennoch soll diese lächerliche Abweichung das seit nun Jahrzehnten beobachtete Abtauen von Gletschern, das Abschmelzen des Nordpols verursachen. 0.2, bis 0.6 Grad Celsius, so groß ist die derzeitige Abweichung, von was auch immer diese Abweichung bestehen könnte. Lächerlich. Ich frage mich manchmal, welche Art von Promotion bei der Frau Dr. Merkel vorliegt. Als Kanzlerin jedenfalls ist sie Teil unserer Probleme, nicht ein Teil der Lösung. Ich hoffe, daß die CDU/CSU in 4 Jahren dort sein wird, wo bereits die andere „Kraft der Mitte“, die SPD, angelangt ist. Die Richtung stimmt ja schon mal. E.Ekat vonclausewitz , am 02. Oktober 2009 um 22:45 ( Link ) Lieber SSchmitz, "...sind Maßnahmen gegen den CO2-Ausstoß unvermeidlich." Ach ja? Können Sie mir in diesem Falle bitte den Nachweis erbringen, dass von einer höheren Konzentration von Kohlendioxid im PPM-Bereich negative Konsequenzen irgendwelcher Art zu befürchten sind? NB: Ein Nachweis wäre irgendwo zwischen der Behauptung und dem allgemeinen Beweis anzusiedeln. Auch die Links-Rechts Kategorisierung kann die beablichtige Sabotage der produktiven Ökonomie nicht recht erfassen. Es kann schliesslich nicht jeder als Emissionsbroker arbeiten. vonclausewitz , am 02. Oktober 2009 um 23:38 ( Link ) PS: Wer mit der Warnung vor den genozidalen Konsequenzen einer auch die Landwirtschaft betreffenden Energiesteuer Mühe hat, dem sei eine Recherche des Biosprit-Debakels nahezulegen. Ich hab von all dem nichts gewusst... Nico Metten , am 03. Oktober 2009 um 1:30 ( Link ) Dazu passt auch das hier: http://www.welt.de/wirtschaft/article4712076/EU-plant-Klima-Steuer-auf-Kohle-Gas-und-Sprit.html Ich habe es schon vor Jahren gesagt. Klima ist eine der gefährlichsten Ideologien im Moment. Nach der braunen und der roten Diktatur kommt jetzt die grün-sozialistische. dickbrettbohrer , am 03. Oktober 2009 um 7:05 ( Link ) @Tobias Welcher Wechsel? Johann Hartmann , am 04. Oktober 2009 um 19:26 ( Link ) Egal, wie die Wirklichkeit aussieht, "Klimawandel" ist das Feigenblatt der Mächtigen dieser Welt, um den "Neuen" Menschen in Europa zu erzeugen. Neuer Mensch heißt, in kurzer Zeit mit dem Lebensstandard von Afrikanern und Arabern auf einer Höhe zu sein und sich deren archaischen Sitten und Gebräuchen sowie deren Religion zu unterwerfen. Dafür muss viel Geld in eine Richtung fließen und viele Immigranten müssen im Gegenzug nach Europa kommen. Damit man dieses Ziel der Enteuropäisierung Europas nicht unverblümt laut sagen muss, ist die "Klimakatastrophe" eine hervorragende Metapher, unter deren Schutz Geld und Menschen im großen Maßstab hin- und hergeschoben werden können. Tobias , am 05. Oktober 2009 um 10:35 ( Link ) @ Dickbrettbohrer Ja, in der Realität des Montags sehe ich das auch etwas realistischer... Der Klimawandel ist aus Sicht der Demagogen einfach zu perfekt, um ihn der Vernunft zu opfern. Da stimme ich Ihnen zu. Hobeldo , am 05. Oktober 2009 um 13:13 ( Link ) @Haderach Na, das ist doch klar, wes geistigen Kindes diese Abgaben sind: Wenn die Kleinkraftwerke kommen (siehe :http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung/kleinkraftwerke-ersetzen-die-heizung%3B882069, Handelsblatt 07.04.2005), dann schmälert dies den Gewinn der etablierten Energieversorger erheblich. Das gilt es zu vermeiden. Da sich unsere Führung gern von fachkompetenter Seite beraten läßt, konsultiert man eben schnell die Experten der Energiewirtschaft. Die Expertise ist dort vorhanden und wird sicherlich altruistisch zur Verfügung gestellt. Zur Macht- und Gewinnerhaltung bzw. Maximierung gibt es nichts besseres als das Beratertum der Industrie in den polistischen Führungsetagen (wo auch immer diese sein mögen). Apropos Erwärmung: Einigermaßen seriöse Daten gehen von einer maximalen Erwärmung von 0.7 Grad in den letzten 100 Jahren aus. Da frage ich mich, wie das denn Anfang des letzten Jahrhunderts so genau und vor allem engmaschig gemessen wurde? Funkwetterstationen von Conrad-Elektronik zu 3.5 RM flächendeckend verteilt? Wohl eher nicht. Bis auf die letzten 30 - 40 Jahre dürfte tapfer interpoliert worden sein, vorausgesetzt, man hat die Spiegelskala der wenigen Präzisionsthermometer richtig abgelesen. :-) Hobeldo Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
| ||||||
| Copyright © 2009 Lichtschlag Verlag KG | Design and Programming by greybyte, using Django and Performancing's Modernpaper template. | ||||||||
Stefan Miller , am 02. Oktober 2009 um 12:27 ( Link )
einer dieser sogenannten "Klimawissenschaftler", Mojib Latif hat seine Prognosen zurückgenommen und eingestanden, daß es jetzt eher kälter wird und daß der Einfluß natürlicher Faktoren, wie Sonnenintensität, nicht ausreichend in Modellen des IPCC berücksichtigt wurde.
Ich füge ihn in "" ein, weil er auch schon mal vom Erdenaufgang auf dem Mond geträumt hat.
Die Wissenschaftler sind auch nicht mehr das was sie mal waren.