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![]() Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag). ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
S-Bahn-Mord in München: Sozialismus tötetÜber zwei wenig erörterte Tatzusammenhänge Der Mord an den auf einem Münchner S-Bahnhof zu Tode geprügelten „Geschäftsmann Dominik B.“ erschüttert seit Tagen die Republik. Bis heute weiß die Öffentlichkeit sehr wenig über die Täter, am Tag der schockierenden Nachricht wusste man zunächst gar nichts. Dennoch wurde in einschlägigen Foren diskutiert und spekuliert. Auf der linken und „antifaschistischen“ Seite des Internets vermutete man – oder wollen wir lieber sagen: hoffte man auf – „rechtsradikale“ Täter. In den rechten und „antislamistischen“ Zirkeln spekulierte man – geradezu genussvoll schockiert – über türkische Mörder, doch zumindest einen moslemischen Glaubenshintergrund oder „nicht-biodeutsche“ Abstammung. Alle zynischen Hoffnungen müssen nun bis zum nächsten Unglücksfall begraben werden. Jetzt herrscht Schweigen über die Hintergründe der Täter, sie passen einfach nicht ins politische Konzept. Das wenige, das man über sie bislang weiß, wird für wenig beachtenswürdig gehalten. Beide Täter sind arbeitslos, berufslos, vorbestraft und Drogenkonsumenten. Wir haben es also offenbar mit der typischen Klientel unseres Sozialstaates zu tun – die Berufslosigkeit deutet an, dass auch die Eltern für ihre Kinder weder Vorbild waren noch Ziele vorgaben. Nicht unwahrscheinlich stammen sie bereits aus dem selben „berufs- und arbeitslosen“ Milieu. Doch wir wollen an dieser Stelle nicht über die unbekannten Eltern und die Langzeitwirkung der Subvention von Trägheit in der zweiten Generation spekulieren und uns auf die wenigen bekannten Fakten über beide Täter konzentrieren: Wären diese nicht durch den Sozialstaat alimentiert worden und hätten folglich für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen – sie wären weder am helllichten Tag mit der U-Bahn gefahren, um Kinder auszurauben, noch hätten sie Zeit gehabt, drogenrauschunterstützte Gewaltvisionen Gestalt werden zu lassen. Arbeitende Menschen haben schlicht anderes im Kopf und zu tun. Und zur Verantwortlichkeit erzogene Menschen haben offenbar auch grundsätzlich eine andere Einstellung zu anderen und zum Leben. Der Mann, der sich den Tätern mutig entgegenstellte, als diese sich an Kindern vergehen wollten, kam nämlich gerade nicht aus demselben arbeits- und verantwortungsentwöhnten Milieu. Über ihn wissen wir, dass er ein Geschäftsmann war. Auch der Ort des Mordes – und nicht Totschlags, denn niedere Motive für diese Tat sind selbst vom naivsten Gutmenschen kaum zu bezweifeln – ist im Blick auf politische Mittäterschaft nicht belanglos, fand die Tat doch im „öffentlichen Raum“ eines S-Bahnhofes statt. Einmal mehr hat sich damit bestätigt, dass solche Gegenden – denken wir an öffentliche Toiletten – nicht nur generell weitaus ungepflegter sind als private, sondern in der Regel auch wesentlich unsicherer. Schwere Straftaten finden eben kaum in der „Shopping Mall“ eines Privateigentümers statt, sondern beinahe durchgängig auf dem schlecht bewachten „öffentlichen“ Terrain der Staaten und Städte. Nun mögen auch diese Gesichtspunkte auf den einen oder anderen Leser „gesucht“ oder „konstruiert“ wirken. Denn gibt es nicht auch genug Verbrechen diesseits des Hartz-IV-Milieus? Und finden diese nicht auch zuweilen an anderen Orten als S- oder U-Bahnhöfen statt? Sie denken dabei spontan an die Amokläufe an den Schulen von Winnenden oder Erfurt? Auch dort gab es eine wenig beachtete Gemeinsamkeit: Es waren keine Privatschulen, in denen die Täter sozialisiert – und offenbar seelisch stark verletzt – wurden. Und es sind keine in Privateigentum befindliche Gebäude gewesen, in denen die Taten stattfanden… 15. September 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareStefan Miller, am 15. September 2009 um 9:55 ( Link ) Herr Lichtschlag: Statt dessen wird die Staatsanwaltschaft 10 Jahre verlangen, die Täter bekommen 8, kommen raus nach 5. Sirko , am 15. September 2009 um 10:05 ( Link ) Interessant ist, wie die Medien das Opfer emporheben. Er habe alles richtig gemacht und Zivilcourage gezeigt. Das ist zwar richtig, doch am Ende zeigt sich wieder einmal das Zivilcourage gefährlich ist; mit dem Ergebnis das die Menschen noch weniger hilfsbereit sein werden. Das wirkt am Ende hilflos, denn keiner kommt auf die Konsequenz die daraus folgt. Tanja Krienen, am 15. September 2009 um 10:14 ( Link ) "...drogenrauschunterstützte Gewaltvisionen Gestalt werden zu lassen." Richtig, das gilt auch für Computerspiele. Man sollte sie vielleicht - im Gegensatz zu Drogen - nicht verbieten, aber ächten, bzw. sich ihrer psychologischen Wirkung bewusst machen. "Die FDP spricht sich (...) für die Einrichtung von Fixerstuben und die kontrollierte Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige aus. Darüber hinaus sollten so genannte "weiche" Drogen (Cannabis-Produkte) legalisiert werden, um den Kontakt von Menschen, die Cannabis-Produkte konsumieren, zur illegalen Drogenszene zu verhindern." Haha! Stefan Miller hat prinzipiell Recht: nur Strafen verhindern die Taten des Mobs. Ebenfalls wäre eine Bewaffnung angesagt, mindestens mit Gas oder einer Gaspistole. In meiner "Tortosa"-Geicht wies ich die Richtung: Die Härte ist´s, die sich rar macht im Land - Wo keine Finger sind, greift auch nichts zu, Das Produkt der „Kultur“ und der „Modernität“- Oceans911, am 15. September 2009 um 10:16 ( Link ) Interessant ist auch, wie ein vorgeblich Libertärer nicht den Einzelnen für seine Taten verantwortlich machen möchte, sondern die Umstände: Wären diese nicht durch den Sozialstaat alimentiert worden und hätten folglich für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen [...] Solche Spekulationen über die Ursachen des Verbrechens unterscheiden sich - wie ein Kommentator schon anmerkte - in nichts von den zurecht kritisierten Mutmaßungen/Hoffnungen über einen rechtsradikalen oder islamistischen Hintergrund. Auch in Staaten mit im Vergleich zu D "wenig Sozialstaat" gibt es Arbeitslose, Drogenabhängige und Verbrecher. Wie erklärt sich der Autor ein dort stattfindendes vergleichbares Delikt? Tobias , am 15. September 2009 um 11:08 ( Link ) @ Tanja Krienen: Ich verstehe den Anfang Ihres Kommentares nicht. Meinen Sie mit Drogen, die verboten gehören, auch Koffein, Alkohol, Nikotin und synthetische Psychopharmaka? @ Thema: Sicherlich töten Individuen, und trotzdem macht es m. E. Sinn, über die Hintergründe nachzudenken. Die Reaktion der Politik ist natürlich sehr schön: Mehr Überwachung, weniger Killerspiele, härteres Jugendstrafrecht... Der Spiegel zitierte einen "Fachmann" der von der gezeigten Zivilcourage des getöteten Geschäftsführers abriet. Sich als Zeuge breithalten und auf die Polizei warten, sei seines Erachtens sinnvoller. Das werden die Angehörigen des Opfers sicher gerne hören, das Opfer war quasi selbst schuld. karen meiser, am 15. September 2009 um 11:12 ( Link ) Auf Zivilcourage kann die Todesstrafe stehen, das war früher nicht anders als heute. Der Feuilleton-Chef der Wochenzeitung „Die Zeit“, Jens Jessen, hätte angesichts des Auftretens des Mannes, welcher - anstatt die Erpressungen der rauschgiftsüchtigen Hiphopper zu tolerieren, diese gängelte und zurechtwies - nur gesagt: “Letztlich zeigt der deutsche Spießer doch überall sein fürchterliches Gesicht“. Stefan Miller, am 15. September 2009 um 11:43 ( Link ) im vorliegenden Fall war sehr viel Leichtsinn dabei. Wer sich mit Lumpen anlegt, der muß halt besonders aufpassen. "Watch your back" lautet die Devise. Eines fällt mir noch ein. Als neulich zig Zivilisten in Afganistan auf deutschen Wunsch weggebombt wurden, hielt sich die Aufregung in Grenzen. Kollateralschaden eben. dickbrettbohrer, am 15. September 2009 um 11:59 ( Link ) André F. Lichtschlag weist zu Recht auf die eine Tatsache hin, der wir mehr Beachtung schenken müssen. Nicht Rasse, Hautfarbe, Konfession usw. sind geeignet für das Einteilungsraster in "Gute" und Böse", sondern es ist die Dimension des Sittlichen. Sittlichkeit, so stellt der Autor völlig richtig fest, entwickelt sich dort, wo der Tagesablauf mit Pflichten gefüllt ist, wo die Mühen des Selbsterhalts die Zeit ausfüllen. Ein Mensch, der Daseinsvorsorge betreibt, der verantwortlich ist für sich und sein Wohlergehen und nicht von "Geschenken" der anonymen Behörden abhängig, hat weder Zeit noch Lust sich mit Artgenossen zu prügeln. Das Leben bekommt seinen Sinn. Und hier liegt der Hund begraben: die Heranzüchtung eines jugendlichen Wohlstandsproletariats, dessen sinnentleertes Dasein in Aggression münden muß. Daß sich die Kreise "Arbeitslose" und "Zuwanderer" überlappen, mag zwar ins Auge fallen, die Ursache zunehmender Gewalt aber liegt nicht in der unkontrollierten Zuwanderung in die Sozialsysteme, sondern es ist die Tatsache der Existenz dieser Sozialsystemen. Tanja Krienen, am 15. September 2009 um 12:06 ( Link ) Tobias - Sie haben das schon richtig verstanden: ich bin für ein Verbot von Drogen. Alkohol und Koffein sind keine Drogen oder wollen Sie hier eine fundamentalistische Gutmenschenposition einnehmen, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie stets das wirklich Bedenkliche und Grosteske heroisisiert, aber das massenhaft vorkommende und millionfach bewährte, abzustrafen gedenkt? In der Tat ist es schier unbegreiflich, wie ein erwachsener Mensch vor einer Apparatur sitzen kann, die ihn in virtuelle Welten führend, dort morden lässt. Welch krankes Hirn fühlt sich darin wohl? Wie tief muss man sinken, um dabei "Spaß" empfinden zu können? Welches zu akzeptierende Bedürfnis soll dabei befriedigt werden, wenn nicht das, was sich in München real entlud, nachdem es wahrscheinlich auf eben jene Weise eingeübt ward? LePenseur, am 15. September 2009 um 12:16 ( Link ) @Stefan Miller: Sie kritisieren jemanden (mittlerweile toten) mit Zivilcourage als "leichtsinnig" ("Wer sich mit Lumpen anlegt, der muß halt besonders aufpassen. "Watch your back" lautet die Devise"), aber natürlich nicht zu sehr ("Damit meine ich natürlich keine Schuldumkehr"), denn das wäre ja pietätlos. Sie kritisieren Politiker, die mehr Zivilcourage fordern, und kritisieren sie, wenn sie nicht einen Bundeswehroberst ungespitzt in den Boden rammen wollen, der in Afghanistan einen nicht ganz unproblematischen Einsatz (unter höchst problematischen Rahmenbedingungen, die Sie leider keiner Erwähnung wert finden!) leitete. Oder ist Zivilcourage nur dort, wo die öffentliche Meinung bewundernd: "Mein Gott! sowas hätte ich mich nie getraut!" raunt? Perfekt "ausgewogen" mit anderen Worten ... FritzLiberal, am 15. September 2009 um 12:38 ( Link ) @Tanja Krienen: ja bitte, wir brauchen unbedingt mehr Verbote. Und am besten auch noch eine neue Behörde, die online Gewaltspieler am Computer aufspürt und der Justiz zuführt. "Krieg gegen Gewaltspiele", analog zu "Krieg gegen die Dorgen": Wenn man auf diese Weise wieder einmal tausende und abertausende unbescholtene Menschen wegen eines opferlosen "Verbrechens" kriminalisiert, wird das ganz sicher positive Auswirkungen haben. Und dann leben wir alle in einem gewaltfreien Teletubby-Land. Oder so. Aber im Ernst: die einzigen Gewaltphantasien, die wirklich beängstigend erscheinen, sind die, die dauernd neue Verbote erlassen wollen. Staatlicher Terror ist viel schlimmer als jeder private Gewalttäter. Die beiden Idioten wären ganz leicht auszuschalten gewesen. Bedrohung von ihrer Seite -> sie blicken in eine Pistolenmündung. Wenn sie dann den Fehler begehen sollte, anzugreifen, gibt's 2 x 2 Schuss 9 Para in ihre Körpermitte, und die Sache ist zufriedenstellend erledigt. Aber wie wehrt man sich gegen den Gewaltmonopolisten mit zwangshaftem Verbotsverhalten (von letzterem entdecke ich auch Spuren bei Ihnen), der einem unbescholtenen Bürger die notwendigen Mittel zur Gegenwehr gegen Verbrecher verbietet? Dr. Spiele, am 15. September 2009 um 12:40 ( Link ) Tolle Show hier. Herr Miller verurteilt den Stefan Miller, am 15. September 2009 um 12:59 ( Link ) @LePenseur Stefan Miller, am 15. September 2009 um 13:00 ( Link ) @Dr.Spiele Tobias , am 15. September 2009 um 13:03 ( Link ) @Tanja Krienen: Ihre persönliche Definition von Drogen ist zumindest sehr willkürlich, aber sei es drum. Ich begegne nachts alleine trotzdem lieber drei Bekifften, statt drei Besoffenen. Aber das ist Geschmackssache. Ich denke, (alle) Drogen und Killerspiele zu verbieten bringt dem Populismus-Empfänglichen sicherlich ein gutes Gefühl, ändern wird es nichts. Ein wichtiger Grund für solches Verhalten ist die Orientierungs- und Perspektivlosigkeit (dank staatlichen "Hilfen" und "Bildung"), das ewige Vertauschen von Oper und Täter, sowie die fehlende Sühne/Opferausgleich des realenexistierenden Rechtssystems. Daher bringen auch "härtere" Strafen vermutlich nichts. Den Reflex, immer gleich Verbote zu fordern, halte ich für sinnlos. topal, am 15. September 2009 um 13:04 ( Link ) @Tanja Krienen "Richtig, das gilt auch für Computerspiele. Man sollte sie vielleicht ... nicht verbieten, aber ächten, bzw. sich ihrer psychologischen Wirkung bewusst machen. Dann fragen Sie: Welch krankes Hirn fühlt sich darin wohl? Wie tief muss man sinken, um dabei "Spaß" empfinden zu können? womit Sie als Ursache eine Prädisposition vermuten. Lust an Gewalt gab es schon lange, sehr lange, bevor überhaupt die Elektrizität entdeckt wurde. Diese Gewalt wurde und wird auch noch von den herrschenden Klassen unterstützt und gefördert: Hexenverbrennung, Gladiatorenspiele, Kriege, Brandschatzungen, Verfolgungen, Hinrichtungen. Stefan Miller, am 15. September 2009 um 13:29 ( Link ) focus berichtet: Kalwies, am 15. September 2009 um 13:39 ( Link ) @Tanja Krienen: Alkohol ist keine Droge? Das können Sie nicht ernst meinen. Die Wikipedia schreibt: "Drogen sind Stoffe und Zubereitungen, die primär zur Erzeugung eines Rauschzustandes oder zur Befriedigung einer Sucht verwendet werden." Durch Ihren Beitrag zeigen Sie nur Ihre völlig willkürliche Sicht der Dinge, geprägt durch den Status Quo. dickbrettbohrer, am 15. September 2009 um 13:51 ( Link ) Wie wär's wenn Ihr mal beim Thema bleiben würdet? Tanja Krienen, am 15. September 2009 um 13:51 ( Link ) Sehr gut, was Rupert Scholz sagt, aber das haben wir eigentlich schon, es heißt "Unterlassene Hilfeleistung". Bestimmte User muss ich enttäuschen: Ich rede keiner Verbotskultur das Wort, aber Sie sollten doch bedenken, dass der Ruf für "Freiheit für Alles und Jedes" nicht wirklich sensationell fortschrittlich ist. Die verbliebenen Reste derjenige, die sich an zivilisierten Werte orientiert, muss endlich das richtige Maß zwischen Liberalität und Decadence finden. Bisher ist es so, dass es im Zweifelsfall immer nur auf Letzteres hinausläuft. Nein, ich neige auch nicht zum Islam, habe das Gedicht in einer Phase geschrieben, als ich meine fianzielle Existenz durch den geschilderten Überfall fast vernichtet sah (Näheres will ich hier nicht ausbreiten, aber ich gestehe, dass ich in dem Moment hätte töten können). Weil ich aber verstehe, dass jeder auch töten kann, halte ich dies nicht für zwangsläufig in jedem Mörder angelegt. Wenn der Staat kalt tötet, will sagen "straft", dann hat das sicher - wie schon Freund Nietzsche wusste - einen Beigeschmack. Doch die Todesstrafe ist keine islamistische Erfindung und durchaus diskutabel. Mir ist es allemal lieber, die Gesellschaft straft angemessen und nicht überzogen - aber hart . Nur die Aussicht auf Strafe hält den bösen Erdenclown auf Distanz zum Verbrechen. Kalwies, am 15. September 2009 um 13:55 ( Link ) Die Todesstrafe ist [...] durchaus diskutabel. Nur die Aussicht auf Strafe hält den bösen Erdenclown auf Distanz zum Verbrechen. Wie das Beispiel USA zeigt! Martin Möller, am 15. September 2009 um 14:06 ( Link ) Ich fordere die unbedingte Todesstrafe für Mord, sowie als Option für Totschlag, Vergewaltigung, Raub, Diebstahl, Betrug und Verrat, Abtreibung und Ehebruch. FritzLiberal, am 15. September 2009 um 14:07 ( Link ) @Stefan Miller: focus berichtet: Der Tyrann Staat at it's best. Man hat als Bürger in so einer Situation also drei Optionen: 1. Man lässt sich totschlagen, wie im ggst. Fall. Wer, außer dem allerverbohrtesten Etatisten, würde hier nicht die ganze Absurdität unserer Staatsordnung erkennen? Tobias , am 15. September 2009 um 14:09 ( Link ) @ Tanja Krienen: Naja, trotz der versuchten Erläuterung kann ich Ihre Meinung nicht teilen. "Das richtige Maß [...] finden" sind Formulierungen die ähnlich Ihrer Definition von Drogen völlig willkürlich erscheinen. Haben Sie in diesen Fragen die alleinige Deutungshoheit oder sollen diese Abwägungen/Entscheidungen durch Mehrheitsbeschluss herbeigeführt werden. Beides würde sicherlich zu einer starken Einschränkung von Freiheit führen, ständig motiviert durch Einzelfälle, wie den vorliegenden Mord/Totschlag, oder den nächste Amoklauf, etc. Mir erschließt sich Ihre Meinung nicht, was zweifellos auch an mir liegen könnte. Stefan Miller, am 15. September 2009 um 14:12 ( Link ) @Tanja Kriemen ernsthaft? Reaktionaer, am 15. September 2009 um 14:27 ( Link ) 1. Hätte der arme Mann eine Knarre dabeigehabt, würde er noch leben. 2. Wenn die Täter hingerichtet würden, so könnten sie zumindest keine weiteren Verbrechen mehr begehen. @ Martin Möller Ich stimme Dir fast völlig zu. Nur wundert es mich, daß Du Abtreibung getrennt von Mord und Totschlag anführst. Da besteht doch kein Unterschied und daher kein Grund, die Todesstrafe nur optional statt unbedingt zu fordern. Oder sehe ich das aus Deiner Sicht falsch? Sirko , am 15. September 2009 um 14:32 ( Link ) In dem Maße ein Mensch einen anderen Menschen Schaden zufügt verliert der Täter seine Freiheit. Die Täter habe somit eigentlich ihr Leben verwirkt, aber hilft das der Familie des Opfers? Die Mörder sollen den Rest ihres Lebens wirklich dafür zahlen, um die Opferfamilie zu entschädigen. Und vielleicht begreifen die Täter in 40 Jahren das sie auch ihr eigenes Leben damit zerstört haben. Aber das wird nicht passieren. In 7-10 Jahre sind sie wieder frei, resozialisiert und kriminell. Das aktuelle System befördert solche Taten, es lässt sie aber nicht entstehen. Es wird in jedweder Gesellschaft Menschen geben die anderen Menschen und deren Eigentum Schaden zufügen. Verbote verhindern da gar nichts. Dr. Spiele, am 15. September 2009 um 14:36 ( Link ) "Ich fordere die unbedingte Todesstrafe für Mord, sowie als Option für Totschlag, Vergewaltigung, Raub, Diebstahl, Betrug und Verrat, Abtreibung und Ehebruch." Noch ein Islamkandidat. Obwohl, die Scharia fordert bei Mord nicht unbedingt die Todesstrafe, sondern die Angehörigen des Opfers können auch statt dessen eine Entschädigung verlangen. Der Islam ist also eher libertär... Zum Thema Selbstverteidigung im Land der Dichter und Denker: http://www.pi-news.net/2009/09/notwehr-student-kriegt-neuen-prozess/ Zur Selbstverteidigung brauchts offenbar auch Zivilcourage, die wird da allerdings mit Knast honoriert. Urs Bleiker, am 15. September 2009 um 15:13 ( Link ) Aus einem Internetportal: "Markus Sch., 18 Jahre alt, vorbestraft und bereits einmal in U-Haft wegen Erpressung und Körperverletzung, und Sebastian L., mit 17 Jahren bereits polizeibekannter Dieb und drogensüchtig." Mein Kommentar: Hätten die zu fetthaltiges Essen verteilt oder gar unerlaubte Werbung für Alkohol oder Zigaretten gemacht, wären die wohl schon lange staatlicherseits gestoppt worden, aber so.....? Herr Lichtschlag liegt wieder mal voll und ganz richtig. Staatliche Alimentierung und Kuschelbestrafung sind schuld an der Misere. Das ändert aber natürlich nichts an der persönlichen Schuld der beiden Mörder! karen meiser, am 15. September 2009 um 15:26 ( Link ) @S. Miller Das steht aber nicht im Gewährleistungsvertrag von ZC. Schon mancher, der sich für Bedrängte einsetzt(e) – nehmen wir nur mal politisch, rassisch oder klassisch Verfolgte wie Christen, Juden, Demokraten, Nationalsozialisten – geriet oder gerät ebenfalls ins Visier der Verfolger, wird abgestraft, oft mit dem Tode. Das ist nun einmal der Lauf der Dinge. Doch wird es immer ein ausgewogenes Miteinander von Hilfsbedürftigen und Helfenden geben, schon da der Helfende nie weiß, ob er nicht dereinst auch auf Hilfe angewiesen sein könnte. Wenn überlegt wird, jene Passanten zu bestrafen, die sich drückten, die vor der Verantwortung desertierten, dann gilt übertragen die harte Losung: „Wer im Krieg kämpft, KANN sterben – wer desertiert, MUSS sterben.“ Wer aber Deserteuren Ehrenhaine baut, der braucht sich über die schwelende Feigheit nicht wundern. Im Übrigen erinnere ich an Schillers Bürgschaft und das Prinzip der Ehre, ohne welches die Welt trostlos würde. Und auch die aktuelle Meucheltat an dem Ehrenmann hat Symbolkraft, die einer mythischen Verdichtung gereichte. Urs Bleiker, am 15. September 2009 um 15:52 ( Link ) @Tanja Krienen „Ebenfalls wäre eine Bewaffnung angesagt, mindestens mit Gas oder einer Gaspistole.“ Was wollen Sie denn bitte mit solchem Spielzeug? Damit habe ich mit 12 Jahren rumgespielt! Wenn Sie sich bewaffnen wollen, wenden Sie sich vertrauensvoll an mich! Ich empfehle eine gute SIG 9mm Para. Spass macht in solchen Fällen auch eine Ruger .357 Magnum. Blöd sind dabei nur der harte Rückschlag und die langsame Schussfolge, dafür hat die Ruger Power bis zum Abwinken. Wichtig: Ja keine Vollmantelgeschosse verwenden, da gibt’s heute für den wehrhaften Bürger viel Besseres was richtig fetzt! Der Chirurg, der sich nachher mit diesem Müsli aus Knochen, Fleisch und Blut auseinandersetzen muss, ist arm dran. Mit einem gezielten Treffer in den Kopf (unter Beifall der Umstehenden) entlasten Sie den armen Mann (und sich, und mich und die ganze Gesellschaft). Und sein Kollege aus der Autopsie bekommt ein interessantes 1000-teiliges Puzzle. Das ist fast wie Geburtstag und Weihnachten zusammen.…. :-) FritzLiberal sagt’s richtig: „Wenn sie dann den Fehler begehen sollte, anzugreifen, gibt's 2 x 2 Schuss 9 Para in ihre Körpermitte, und die Sache ist zufriedenstellend erledigt.“ Stefan Miller, am 15. September 2009 um 16:20 ( Link ) @Karen Sie rezitieren hier an sonsten haufenweise Parolen der Kontraktarier und Nationalisten. Im Forum geirrt? Urs Bleiker sollte man genau beobachten. Könnte bald zum Amoklauf ausarten. Reaktionaer, am 15. September 2009 um 16:35 ( Link ) @ Martin Möller P.S. Todesstrafe für Diebstahl und Betrug halte ich für etwas überzogen. Und was meinst Du mit Verrat? Hochverrat? Dr. Spiele, am 15. September 2009 um 16:44 ( Link ) "Und auch die aktuelle Meucheltat an dem Ehrenmann hat Symbolkraft, die einer mythischen Verdichtung gereichte." Gibts schon, heisst Satan. Sphairon, am 15. September 2009 um 17:12 ( Link ) @Urs Bleiker: Was wollen Sie denn bitte mit solchem Spielzeug? Damit habe ich mit 12 Jahren rumgespielt! Jetzt ängstigen Sie mich aber. Um den Rahmen meiner legalen Verteidigungsmöglichkeiten ausschöpfen zu können, spielte ich mit dem Gedanken, mir ein solches Schreckschuss- und Gasgerät zu erstehen. Haben Sie Erfahrungen damit, ob das handelsübliche Gas eine ausreichende Wirkung auf entsprechende Angreifer entfaltet, oder sollte ich das Geld lieber in einen Karatekurs investieren? LePenseur, am 15. September 2009 um 17:24 ( Link ) @Martin Möller: Ich fordere die unbedingte Todesstrafe für Mord, sowie als Option für Totschlag, Vergewaltigung, Raub, Diebstahl, Betrug und Verrat, Abtreibung und Ehebruch. Sollten Sie das ernst gemeint haben, fordere ich nicht optional sondern ganz unbedingt Ihre umgehende Einweisung in eine Anstalt für Nervenkranke. Todesstrafe optional z.B. für Ehebruch oder Diebstahl — einen Menschen umbringen lassen, weil er mit der Nachbarin einen Seitensprung macht oder im Elektrogeschäft einen CD-Player mitgehen läßt — sagen'S, geht's Ihnen noch gut?! Reiner Vogels @ Thema Ich halte es für falsch und letztlich auch für eine unzulässige Verharmlosung, wenn man bei einer bösen Tat immer zunächst nach den "gesellschaftlichen" Ursachen fragt. Dabei ist es unerheblich, ob man die "Ursachen" in rechter oder linker Sozialisation, in ungleicher Verteilung des Reichtums in beruflicher Perspektivlosigkeit oder in dergleichen mehr sieht. Eine solche Ursachenforschung, die am Ende doch immer zu kurz greift, ist nichts anderes als eine Teilentschuldigung für den Täter. Das jedoch haben die Täter, schon gar nicht die beiden Totschläger von München, verdient. Das Böse kommt aus dem Menschen. Es liegt als Potential in ihm, in jedem Menschen! Und vor allem: Es gibt auch in den verzweifeltsten sozialen Situationen immer einen anderen Weg als die böse Tat! Der Mensch ist für sein Handeln verantwortlich, nicht die Gesellschaft, die Eltern, der Freundeskreis etc. Das ist ja das Furchtbare und Erschreckende, dass auch Menschen, die weder arm noch unterprivilegiert, weder beruflich chancenlos sind noch aus zerstörten Familien stammen, wie aus heiterem Himmel, wenn sich die Gelegenheit bietet, wenn ein oft nur nichtiger Anlass vorliegt und vor allem, wenn sie im Moment der Tat nicht an das Erwischtwerden bzw. die Strafe denken, abgrundtief Böses zu tun vermögen. Quintessenz: Nicht gesellschaftlich entschuldigen, sondern eine glaubwürdige Strafandrohung durch das Strafrecht und eine effektive Strafverfolgung (kostet Geld) und - nicht vergessen (!): Von klein auf jedem Kind und Heranwachsenden und auch auch jedem Erwachsenen die 10 Gebote predigen. Tobias , am 15. September 2009 um 18:45 ( Link ) Ich stimme Ihnen zu, auch wenn von den Zehn Geboten schnell nur noch fünf "relevante" übrigbleiben: Urs Bleiker, am 15. September 2009 um 18:54 ( Link ) "Jetzt ängstigen Sie mich aber." Gemach, gemach! Ich komme aus der Schweiz und vom Land und da war es damals halt noch so üblich, dass 12-jährige mit Luftgewehr, .22er-Gewehr und Gaspistolen rumspielten. Nie hat in der Region je ein Jugendlicher auf einen anderen geschossen oder damit ein Verbrechen verübt. Einzig ein paar winzig kleine Unregelmässigkeiten im Hinblick auf das Jagtgesetz lagen da drin, aber wir waren ja alle mal jung..... ;-) Eine Schreckschuss- oder Gaspistole ist gefährlich. Sie können sich mit dem Zeug ja nicht wirklich wehren, erwecken jedoch den Eindruck, Sie seinen richtiggehend bewaffnet - und der Übeltäter schiesst mit seiner 9mm "zurück"! Daher läuft auch kein Profi (Polizei, Zoll, Armee, Wachdienst) mit solchem Unfug durch die Gegend. Sie gefährden damit nur sich selber. Ein Pfefferspray ist sehr gut. Angeblich soll der sogar gegen Grizzlies wirkungsvoller sein als ein Gewehr! Ein angeschossener Grizzly kann sie attackieren, einer mit teuflisch brennenden Augen ist anderweitig beschäftigt! Den Schein, um einen grosskalibrige Pistole zu tragen, erhalten Sie sowieso nicht. Wenn Sie sich also so bewaffnen, dann müssen Sie das illegal tun. Die Strafen dafür sind in Deutschland, glaube ich, aber recht hoch, und der Schwarzmarkt für Waffen ist recht ausgetrocknet und überteuert. Wenn Sie aber in die Schweiz kommen könnten (restlicher Text fällt unter Selbstzensur)..... ;-) Tanja Krienen, am 15. September 2009 um 19:02 ( Link ) Urs Bleiker - Ich möchte mich nicht außerhalb der Gesetze stellen und/oder an der Gewaltspirale mitdrehen. Eine Gaspistole ist zum Schutze der Selbstverteidung schon eine gute und ausreichende Sache. Stefan Miller - Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Wenn jemand bedroht wird und man kann - nach Abwägung der Gesamtgemengelage - einschreiten und Schlimmeres verhindern, so sollte es ein GEBOT sein, zugunsten des Opfers aktiv zu werden. Selbstverständlich ist die Situation anders zu bewerten, wenn der Mob mobbt! Tobias - Drogen sind gefährlich. Wer sie konsumiert handelt irrational. Haben Sie schon einmal mit Drogenkonsumenten klaren Kopfes zusammen gesessen? Drogenkonsum beeinflusst die gesamten Kulturerzeugnisse. Ein Teil der gesellschaftlichen Zustände geht auf das Konto der Umsetzung jener penetranten Enthemmungsvorstellungen, die nicht zuletzt das Wertesystem verschieben. Kalwies "Drogen sind Stoffe und Zubereitungen, die primär zur Erzeugung eines Rauschzustandes oder zur Befriedigung einer Sucht verwendet werden" Was hat das mit Alkohol zu tun? Dieser besteht aus natürlichen und soliden Stoffen, muss nicht "zubereitet" werden und macht gewöhnlicherweise NICHT abhängig. Im Übrigen ist ein kleiner gelegentlicher Rausch eine feine Sache, er trübt nicht den Sinn - im Gegenteil - und führt auch nicht auf das Glatteis, schon gar nicht schädigt er. Gemäßigter Alholkonsum stärkt das Individuum, den Körper, sowie den Verstand. Jede Zigarette aber schädigt. Jeder Haschkonsum schädigt und sie Sucht beginnt mit der ersten Zigarette. Tanja Krienen, am 15. September 2009 um 19:03 ( Link ) "Ein Pfefferspray ist sehr gut." Absolut falsch. Betrunkene reagieren oft darauf nicht... FritzLiberal, am 15. September 2009 um 19:07 ( Link ) @Urs Bleiker: Ein Pfefferspray ist sehr gut. Angeblich soll der sogar gegen Grizzlies wirkungsvoller sein als ein Gewehr! Ein angeschossener Grizzly kann sie attackieren, einer mit teuflisch brennenden Augen ist anderweitig beschäftigt! Da gibt's eine schönen Witz aus den USA: Aber im Ernst, ich gebe Ihnen recht, gegen menschliche Gegner und falls man wirklich unbedingt im legalen Bereich bleiben will, ist der Pfefferspray wohl die beste Wahl. Die Marke "Fox" ist hier zu empfehlen, die dürfte die höchste Konzentration an "Wirkstoffen" aufweisen. Ach ja, übrigends, für die DDR 2.0 gilt: mitführen darf man das Ding ausdrücklich nur zur Tierabwehr, da der Einsatz gegen Menschen verboten ist (außer durch die Polizei, versteht sich). Wenn man sich allerdings in einer Notwehrlage befindet, bleibt man auch nach Einsatz eines Pfefferspray gegen einen Menschen straffrei. Also, falls man (z.B. bei einer Personenkontrolle durch die Volkspolizei) gefragt wird, warum man das Zeug mitschleppt, ist ganz treuherzig zu antworten, dass man sich ausschließlich gegen pöhse Kampfhunde schützen will. Dr. Spiele, am 15. September 2009 um 19:08 ( Link ) "Drogenkonsum beeinflusst die gesamten Kulturerzeugnisse. " Goethe,Schiller,Hoffmann,Baudelaire,Gauguin,Van Gogh,Jünger,Elvis ... ... ... FritzLiberal, am 15. September 2009 um 19:17 ( Link ) @Tanja Krienen: "Ein Pfefferspray ist sehr gut." Dann hilft das Gas aus der Gaspistole auch nicht. Man muss beim Pfefferspray eben erstens, wie oben geschrieben, auf die Wirkstoffkonzentration achten, und zweitens auch (wie mit jedem Abwehrmittel) üben. Also, auf jeden Fall zwei Dosen Spray kaufen und mit einer trainieren, einen Gegner auch zu treffen. Diese Übung sollte natürlich im Freien und ohne menschliches Versuchsobjekt stattfinden. Und wenn der Gegner dann immer noch keine Wirkung zeigt - sorry, das sind die natürlichen Grenzen von jedes Abwehrmittels unterhalb der scharfen Schusswaffe. Reaktionaer, am 15. September 2009 um 19:20 ( Link ) @ Tobias Sie bringen da was durcheinander. Nach Ihrer Zählung würde man auf elf Gebote kommen. Googlen Sie mal nach dem Unterschied zwischen der römisch-katholischen und der sowohl jüdischen als auch protestantischen Variante der Zählung der Gebote. Da fällt dann schnell auch Ihr Argument der Redundanz weg. Urs Bleiker, am 15. September 2009 um 19:21 ( Link ) "Wie unterscheidet man den Kot eines Grizzly von dem eines Braunbären? Ganz einfach: der Kot eines Braunbären enthält Beeren und riecht nach Sch..., der Kot eines Grizzly enthält Gore-Tex Fetzen und riecht nach Pfeffer. ;)" Danke, der ist sehr gut! Den werde ich mir merken... :-) PS: Sie meinten wohl "Grizzly" und "Schwarzbär"? Der "Grizzly" ist der nordamerikanische Braunbär! Sven Adam, am 15. September 2009 um 19:38 ( Link ) "Drogen sind Stoffe und Zubereitungen, die primär zur Erzeugung eines Rauschzustandes oder zur Befriedigung einer Sucht verwendet werden" Was hat das mit Alkohol zu tun? Dieser besteht aus natürlichen und soliden Stoffen, muss nicht "zubereitet" werden und macht gewöhnlicherweise NICHT abhängig. Im Übrigen ist ein kleiner gelegentlicher Rausch eine feine Sache, er trübt nicht den Sinn - im Gegenteil - und führt auch nicht auf das Glatteis, schon gar nicht schädigt er. Wie die von Ihnen zitierte Definition es korrekt beschreibt, sind Drogen Stoffe und Zubereitungen. Ethanol mag keine Zubereitung sein, es ist aber definitiv ein Stoff. Ferner wird Ethanol seltenst pur konsumiert, was auch medizinisch betrachtet wenig empfehlenswert wäre. Aus diesem Grund wird Ethanol mitunter sehr wohl "zubereitet." Was anderes als eine Zubereitung ist Ihrer Ansicht nach ein Cocktail? Und in welcher Weise täuschen gerade die süßen Mixgetränke über die bereits konsumierte Alkoholmenge hinweg? Daß Alkohol gewöhnlicherweise nicht mit dem ersten Glas zur Sucht führt, ist ebenso richtig wie Ihre Bemerkung falsch ist, daß dies bei einer Zigarette anders sei. Das mögen Sie in religiös überzeugter Manier vielleicht glauben, es wird jedoch von keiner einschlägigen Studie gedeckt und erklärt erst recht nicht, warum vereinzelte Raucher einfach so schlagartig ihren Konsum nachhaltig einzustellen vermögen ... sicher nicht, weil sie süchtig sind. Ob ein gelegentlicher Rausch eine feine Sache ist, maße ich mir nicht an zu beurteilen, denn ich hatte nie einen. Und um es vorweg zu schicken: Wenn jemand gelegentlich sein gepflegtes Bierchen trinkt, führe ich keinen Veitstanz der Empörung auf. Entschieden widerspreche ich der geradezu naiv ignoranten Verharmlosung, Alkohol trübe nicht die Sinne. Kann ich Sie motivieren, bei Gelegenheit die unter Alkoholeinfluß verübten Verbrechen in und außerhalb von Familien, die zahlreichen Verkehrsopfer, etc. zu recherchieren? Es ist sicher richtig, daß diese Dinge nicht bei gemäßigtem Alkoholkonsum geschehen. Heroin in homöopathischer Dosis und / oder gemischt mit Naloxon (welches allerdings mehrfach nachgereicht werden müßte) bewahrt ebenfalls vor dem Allerschlimmsten. Nur: wen beruhigt das? Und nur als Fußnote: Wie gelangen Sie so selbstverständlich zu der Feststellung, daß die Spieler eines Egoshooters in eine virtuelle Welt abtauchen, um zu töten? Ihre Vorlieben und Abneigungen stehen Ihnen zu. Sie sollten aber - ganz im Sinne von Mises - nicht alles als "krank" verdammen, was Ihnen persönlich nicht zusagt. Und bei Ihrer Tendenz zur Verharmlosung von Alkohol, mit der die meisten Suchtkarrieren beginnen (und ja, ich weiß aus meiner Profession heraus, wovon ich hier schreibe), sollten Sie gut auf sich selbst aufpassen. FritzLiberal, am 15. September 2009 um 19:42 ( Link ) @Urs Bleiker: stimmt natürlich! Stefan Miller, am 15. September 2009 um 20:37 ( Link ) @Tanja Krienen Modalverben helfen hier nicht weiter. Die selbe Situation entsteht nämlich wenn ein im Hauen ungeübter Mensch einem Schläger gegenübersteht. Da kann man kaum erwarten, daß er sich dem Schläger entgegen stellt. Verlangen kann man das schon gar nicht. Bilden Sie sich etwa ein, Sie wüßten was zu tun wäre? Haben Sie sich schon mal gehauen, eines richtig auf die Backe bekommen? Shuca, am 15. September 2009 um 21:24 ( Link ) Wenn man eingreift und helfen will,und dann den Täter schwer verletzt oder tötet,wird man doch bestimmt hinterher verklagt werden.Denn die Verhältnismäßigkeit verpflichtet doch den Täter zu schützen.Und wenn man ihn nicht tötet oder schwer verletzt,und seine soziale Prognose ist positiv.Dann steht er am nächsten Tag möglicherweise vor deiner Tür.Dieser Staat ist so angelegt wegzuschauen.Ein Mann hat Courage gezeigt,und ist von den Tätern in den Rollstuhl befördert worden.Jahrelang kämpfte er um seine Rente.Mir ist nicht bekannt, ob er den Kampf gewonnen hat.Man kann die Menschen die nicht eingreifen verstehen.Sie haben keinen Schutz und Sicherheit vom System. Sven Adam, am 15. September 2009 um 22:19 ( Link ) Herr B. wird jetzt zum Helden stillisiert, es ist Wahlzeit, da ist es günstig Orden zu verleihen. Hätte er sich nicht direkt eingemischt, dann hätte man die Täter jetzt auch so erwischt und niemand wäre gestorben. Oder liege ich da etwa falsch? Im Kontext mit dem, was Sie zuvor geschrieben haben, liegen Sie natürlich falsch. Herr B. hat sich nicht "schlagend" eingemischt, sondern lediglich verbal. Und das noch im Zug, von wo aus er auch die Polizei über sein Mobiltelefon alarmierte. Erst nachdem er ausgestiegen war und die Kinder, die er beschützen wollte, über den Bahnsteig begleitete, wurde er attackiert. Gefaßt wurden die Täter am ehesten aufgrund des raschen Eintreffens der Polizei, das dem o. g. Telefonanruf geschuldet war. Ob die Täter ohne das Eingreifen des Herrn B. und folgerichtig ohne Todesfall überhaupt verfolgt worden wären, ist nicht so sicher, wie Sie sich das vorstellen. Das hätte eine Anzeige jener Kinder vorausgesetzt und die hätte sehr wahrscheinlich "gegen Unbekannt" gelautet. Oder liege ich da etwa falsch? Stefan Miller, am 15. September 2009 um 22:35 ( Link ) Sven Adam, Reaktionaer, am 15. September 2009 um 22:39 ( Link ) Sicher, Stefan, Sie wissen Bescheid und waren auch dabei, nicht? Allein der Begriff "eingemischt" ist in diesem Zusammenhang ekelhaft. Sven Adam, am 15. September 2009 um 23:16 ( Link ) Um sich einem Schläger zu stellen muß man nämlich selbst zum Schläger werden und alle Hemmungen ablegen. Vergeben Sie mir, Stefan Miller, aber das ist der Kontext von dem ich sprach. Ihre Interpretationsvorschrift habe ich nun zur Kenntnis genommen. Selbstverständlich hat in dieser Situation jeder eine Kamera bereit, selbstverständlich waren die "anderen Menschen", die später als Gaffer zugesehen haben, nur zu bereit, ihre Termine sausen zu lassen, um mit Herrn B. auf die Polizei zu warten und eine Personenbeschreibung abzugeben. Ich will diese Optionen ja nicht pauschal ausschließen, aber Sie sehen so vieles als selbstverständlich voraussetzbar an, was - wie dieser Fall erneut gezeigt hat - eben nicht selbstverständlich ist. Oder meinen Sie, die Täter hätten sich einfach so knipsen lassen und hätten Herrn B. dann nicht attackiert, z. B. um die Fotos in die Hände zu bekommen? Im Nachhinein sind wir dank der polizeilichen Tips in BILD.de alle klüger. In der konkreten Situation aber kann man entweder handeln oder es sein lassen, denn der Zeitfaktor schlägt dem Plan, im iPhone mal schnell die aktuellen Tips der Polizei online nachzuschlagen, gerne ein Schnippchen. Deshalb schauen die meisten Oberlehrer lieber feige weg. Der Staat fördert dies, denn er will sein Gewaltmonopol verteidigen. Molot, am 16. September 2009 um 8:12 ( Link ) "Lieber stehend sterben, als kniend leben." Stefan Miller, am 16. September 2009 um 8:57 ( Link ) Sven Adam, Wie gesagt, wer sich mit Lumpen anlegt darf ihnen nicht hinterher den Rücken kehren. Denn Lumpen haben keine Ehre und handeln hinterhältig. Das soll die Lehre aus dem Fall sein und nicht das ganze sinnleere Gefassel vom Mangel an Zivilcourage. karen meiser, am 16. September 2009 um 11:43 ( Link ) @Stefan Miller Wo wir gerade bei Schiller sind, so ist’s wie beim Gang zum Eisenhammer: „Herr, dunkel war der Rede Sinn…“ Was sind Kontraktarier und wo tummeln sich die haufenweisen Parolen der Nationalisten? Das o.g. Motto werden Sie in allen Gesellschaftsformen so oder so ähnlich von Politkommissaren rezitiert bekommen, spätestens im Kriegszustand. @Dr. Spiele Als Buch oder als Bühnenstück? Nein, ich meine das Aufgreifen des Themas vielleicht in einer tragischen Ballade, wo doch sonst den modernen Literaten und Hofsängern ebenso wie den bildenden Künstlern der Stoff für Heldenverdichtungen abzugehen scheint, da nur noch über Sexpraktiken und die eigenen psychischen Probleme gestottert und gekritzelt wird. Stefan Miller, am 16. September 2009 um 13:30 ( Link ) Karen, Sie auferlegen dem Individuum die Pflicht in den Krieg ziehen zu müssen oder als Deserteur zu sterben. Diese postromantische Ideen haben wir der Französischen Revolution zu verdanken. Sie hat uns den Massenkrieg, den Sozialismus und eine Menge andere Katastrophen mit insgesamt hunderten millionen Toten gebracht. Mittlerweile wird erneut in den Medien erläutert, wie eine gewünschte ZC auszusehen hat. In erster Linie sollte man auf die eigene Sicherheit achten. Dr. Spiele, am 16. September 2009 um 14:25 ( Link ) Brav, Miller. Ich bin stolz daß Du ein Deutscher bist! Sven Adam, am 16. September 2009 um 15:49 ( Link ) @ Stefan Miller Immerhin weiß ich jetzt, daß Sie Videohandybeobachter bei Fußballspielen wahrgenommen haben. Und jetzt gehen Sie mal in sich und fragen sich, ob jede Bahnroute ein Stadion bedient und ob jeden Tag Spiele stattfinden und warum Sie diese Beobachtung an anderen Tagen offenbar nicht gemacht haben. Abgesehen davon: Die wahrscheinlichsten Videohandyträger an jenem Tag, die sonst sensationslüstern auf Polizeiaction warten, waren vermutlich die Schläger selbst. Erwischt, ich habe mir spekulative Polemik geleistet. Sorry. Herr Brunner hätte etwas umsichtiger auf dem Bahnsteig sein können. Das stimmt wohl. Ihre übrigen Schlußfolgerungen sind in etwa so feige wie Sozialdemokratie. Stefan Miller, am 16. September 2009 um 16:01 ( Link ) was wäre wenn die Kinder ins Wasser gefallen, Herr B. ihnen hinterher und dabei ertrunken wäre? Gäbe es dann auch so'n Medienrummel? Wohl kaum. Die Courage des Herrn B. wäre aber die gleiche gewesen. Anderen Anwesenden hätte man auch keine Vorwürfe gemacht, daß sie nicht auch hinterher gesprungen wären. Dr. Spiele, am 16. September 2009 um 16:58 ( Link ) „Letztlich zeigt der deutsche Spießer doch überall sein fürchterliches Gesicht.“ karen meiser, am 16. September 2009 um 17:27 ( Link ) Achso, Herr Miller, Sie konstruierten Bezüge, die nicht vorhanden waren, so daß ich den roten Faden Ihrer Argumentationskette verlor. Ich vermute nun, daß Sie meine Formulierung „Wenn überlegt wird, ..., dann gilt übertragen ...“ zunächst als meine persönliche Meinung auslegten, dann aber beim zweiten Lesen feststellten, daß hier nur eine unbewertete Kausalität aufgezeigt wurde, weshalb Sie sich nun mit einem dahergebrabbelten „viel wirres Zeug, schwer zu folgen“ entschuldigen. Die Entschuldigung ist jedoch angekommen. Metaphern sind nicht jedermanns Sache, und dreimal um die Ecke (weiter-)denken auch nicht. @Dr. Spiele: Dr. Spiele, am 16. September 2009 um 17:45 ( Link ) Ich hätte es nicht treffender sagen können. Sven Adam, am 16. September 2009 um 19:47 ( Link ) was wäre wenn die Kinder ins Wasser gefallen, Herr B. ihnen hinterher und dabei ertrunken wäre? Dann hätte er, wie Sie richtig geschrieben haben, dieselbe Courage bewiesen. Zivilcourage kann man eben nicht am Medienrummel messen. Tanja Krienen, am 16. September 2009 um 20:08 ( Link ) Stefan Miller - Sie liegen ziemlich falsch. Dass nicht jeder immer einschreiten kann, versteht sich von selbst - es ist aber ein "Gebot". Selbstverständlich muss man eine Güterabwägung treffen. Mehr als zynisch, ja wirklich gefährlich feige findet ich es, wenn Sie sinngemäß sagen: wäre der Mann nicht hilfegebend eingeschritten, so wäre nichts passiert. Aha! Das Opfer ist also schuld! Prima! Da haben wir jene Umkehr der Verhältnisse, wie Sie uns immer von gewissen Leuten um die Ohren gehauen wird. Ob da einige Kinder "abgezogen" werden oder nicht - das hat uns nicht zu kümmern. Nee, so zerfällt die Gesellschaft - aber sie ist im Inneren ohnehin schon mausetot. Tobias - Hm, was glauben Sie wäre, wenn es soviele Drogenkonsumenten, wie Biertrinker gäbe. Auweia! Auweia! Eine schöne Gesellschaft wäre das, sehr liebenswert sicher... Dr. Spiele, am 16. September 2009 um 20:45 ( Link ) Weiss nicht, Frau Krienen, ich war grad im Urlaub per Velo in Holland unterwegs, und bin selten so vielen hilfsbereiten und freundlichen Menschen begegnet. Bier trinken die _auch_. Stefan Miller, am 16. September 2009 um 21:05 ( Link ) Tanja, Sie schreiben selbst, daß nicht jeder einschreiten kann. Wer soll denn entscheiden, wer einschreiten soll? Rupert Scholz etwa? Es muß jeder für sich entscheiden, wie weit er in einer solchen Situation geht. Heldenmut kann man nicht erzwingen. Im Flugzeug wird man z.B. nicht ohne Grund belehrt, im Ernstfall erstmal für sich selbst zu sorgen, dann für die anderen, auch wenn es die eigenen Kinder sind. Das hat doch nichts mit Feigheit zu tun, sondern mit Rationalität: wer für seine Nächsten im abstürzenden Flugzeug sorgen will, der muß erstmal selbst am Leben bleiben. Das gilt auch für solche Vorfälle. Also lassen Sie uns auch rationell bleiben und nicht der Medienhysterie verfallen. Tanja Krienen, am 17. September 2009 um 9:35 ( Link ) Ich verstehe Ihre Position und schrieb doch, dass wir die Gesamtgemengelage abwägend beurteilen müssen. Aber es ist doch UNERTRÄGLICH, wenn Sie sich vorstellen, dass Sie öffentlich von zwei Halbstarken bedrängt werden, während zehn erwachsene Männer (die Gestalten, die im öffentlichen Leben oft zu sehen sind, sind leider oft nichts als große Kinder, abgerissene Gerissene, feige Putten, dressierte Kopfwegstecker, gierige Sensationshascher oder haschende Weggebeamte im Paralleluniversum) quasi dabei stehen und gaffen. Fahren Sie mit öffentlichen Verkehsrmitteln? Ich fast immer. Manchmal schaue ich mich um und frage mich: Wer würde sich bei einer Gewalttat (Vergewaltigung, Raub etc.) von den Anwesenden hier überhaupt noch regen? Dann denke ich an alte Filme aus den Verenigten Staaten, in denen die Männer noch wussten, dass sie notfalls dazwischen gehen mussten, dass sie Frauen beschützen sollten, auch helfend und moderierend einzugreifen hatten. Darüber musste nicht geredet werden - es war der gelebte Alltag, es war die Kultur, die vorgegeben wurde. Alles ist entwertet worden: Frauen, Männer, die Kultur, das Geld, die Gesetze... Aber Sie sind, wenn Sie so reden, auch ein Opfer der Umerziehungsunkultur. Es ist ohnehin erschreckend, wie man sich das Heft aus der Hand hat nehmen lassen, bei gleichzeitigem Rückbau auch der Zahl der Ordnungspersonen, weil man immer "gegen Kontrolle" ist. Das ist fast nur in Deutschland in dieser Weise zu sehen. Schuld trägt auch die FDP, die gesellschafts - und kulturpolitisch mit der Linkspartei fast konform geht. Wie gesagt: Verständnis, wenn es wirklich nicht anderes geht als nichts zu tun (dann aber muss man zumindest Verstärkung organisieren, die Polizei informieren usw.), aber auf keinen Fall sollte man dahingehnd argumentieren, es wäre ja nichts geschehen, wenn das spätere Opfer nicht selber agiert hätte. Rupert Scholz gibt einen guten Anstoß - Bürgerbewusstsein, Bürgerschutz, Bürgerselbstverteidigung. Wir können viel von den USA lernen. Aber schauen Sie sich den film "High noon" an. Schon darin wurde die Feigheit der Bürger hervorragend aufgezeigt. Ich schrieb darüber im Jahre 2001 den folgenden Aphorismus: Der verhasste Kämpfer Der Kämpfende wirkt gefährlich, seine Redlichkeit, seine Überzeugung und der Wille zur Durchsetzung, rufen in der getretenen und angepassten Kreatur Angst, Neid und Missgunst hervor. Selbst manche derjenigen, die ihn vordergründig loben, haben andere, verborgene Motive, die sie letztlich zu seinem Feind machen. Ausgerechnet ihm, dem Kämpfer, dem Bedrohten, wirft man sogar vor, erst durch seinen Kampf wäre es zu dieser zugespitzten Situation gekommen. Das Beste, so finden alle, wäre also, den zu entfernen, der den faulen Frieden stört: Den Kämpfer selbst! Ihm wird geraten zu fliehen; die Anwesenheit des Angreifers wird eher geduldet, als der vorbildliche Mensch, welcher der Feigheit den Spiegel vorhält. So macht er es stets, der Mucker, der Philister, - er, dessen Leben doch am meisten Schutz und Mitleid einfordert. Stefan Miller, am 17. September 2009 um 10:30 ( Link ) Tanja, Shuca, am 17. September 2009 um 11:00 ( Link ) Hoffentlich war der Täter heute morgen in Ansbach nicht in einem Schützenverein!Sonst können wir uns auf die übliche Diskussion vorbereiten.Deutschland hat seine Werte verloren.Und das ist kein Zufall. Molot, am 17. September 2009 um 12:23 ( Link ) @Shuca, Shuca, am 17. September 2009 um 12:31 ( Link ) @Molot Sven Adam, am 17. September 2009 um 15:58 ( Link ) @ Stefan Miller Auch wenn ich nur im Nebensatz angesprochen war, erwidere ich, daß Sie sich keineswegs nur (!) auf die Mediendarstellung bezogen haben: Hätte er sich nicht direkt eingemischt, dann hätte man die Täter jetzt auch so erwischt und niemand wäre gestorben. Oder liege ich da etwa falsch? An dieser Stelle bin ich in die Diskussion eingestiegen und die hat nichts, aber auch nichts mit einer Darstellung in den Medien zu tun. Die grundlegenden Irrtümer, die Sie zur Voraussetzung machten, wurden diesbezüglich bereits angesprochen. Es scheint mir etwas dreist, anderen Diskutanten Begriffsstutzigkeit oder -unwillen zu unterstellen, nachdem Sie doch zu Beginn selbst nicht wußten, ob Sie nun Mediendarstellungen kritisieren oder doch Herrn Brunners Einschreiten als sinnlosen Akt darstellen wollten. Dr. Spiele, am 17. September 2009 um 17:39 ( Link ) @Shuca Shuca, am 17. September 2009 um 17:56 ( Link ) @Dr.Spiele Dr. Spiele, am 17. September 2009 um 19:46 ( Link ) War schon eine Axt. Meinte eher, woher kamen dann die Bauchschüsse? Shuca, am 17. September 2009 um 20:08 ( Link ) Ja das ist eine interessante Frage.Eine Elftklässlerin soll durch die Axt verletzt worden sein.Das Motiv ist wie immer noch unklar.Ob wir es je wahrheitsgemäß erfahren werden? Shuca, am 17. September 2009 um 20:36 ( Link ) Alles klar.Wie in Winnenden.Täter war laut Bayerischen Rundfunks schon länger in psychiatrischer Behandlung.Wenn ich doch nur nicht so extrem mißtrauisch wäre. Tanja Krienen, am 17. September 2009 um 21:54 ( Link ) Die Lage aber ist doch klar, SPON schreibt: "Aus welchen Verhältnissen stammt R.? Die Eltern leben getrennt, der Vater hat ein Künstleratelier, malt Aquarelle." Noch Fragen? Das arme Kind... EEkat, am 20. September 2009 um 3:02 ( Link ) @Tanja Krienen, ....in denen die Männer noch wussten, dass sie notfalls dazwischen gehen mussten, dass sie Frauen beschützen sollten, auch helfend und moderierend einzugreifen hatten. Frauen beschützen? Ich war heute noch nicht vor der Türe. Hat sich da draußen irgendwas geändert? Wir leben in den Zeiten der Gleichberechtigung. Wenn mir ein durch die Kurve driftender BMW entgegenkommt, dann könnte da heutzutage durchaus eine Frau drinsitzen. Die mir am Ende auch noch den Stinkefinger zeigt. Nee, in der Gesellschaft hat sich doch eine ganze Menge getan. Heutuztage würde ich einer Frau den Stuhl eher wegziehen, als daß ich ihr einen Stuhl unterschiebe. Frauen haben ihre Geschlechterrolle aufgekündigt, das muß man zur Kenntnis nehmen. Die sollen dann halt bei der Bundeswehr besser aufpassen, wie man sich im Nahkampf verhält. Oder sollte man denen dort auch noch die Panzerluke - bitte nach ihnen - offenhalten? Demnächst mache ich dann auch noch den Spagat, erst zu fragen, ob ich mich einmischen darf, und dabei abzuwägen, ob es sich um eine türkische Lady handeln könnte, die ich garnicht ansprechen darf, oder nur eine jener Ladies, die diese Kulturbereicherung hier so willkommen heißt. Oder ob da lediglich eine Lady in Schwierigkeiten geraten ist mit einem Mann, den sie zur Weißglut geröstet hat, und dem ich mich dann entgegenwerfen soll. Nee. Ich muß ja auch noch Brötchen holen. Entweder - oder, die Frauen haben das entschieden. E.Ekat Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Carl, am 15. September 2009 um 9:26 ( Link )
Naja... Der eine hofft eben auf Rechte als Täter, der andere auf Mihigrus und ganz andere verwursten es eben gegen den Sozialismus. Wieso das eine besser als das andere oder ganz andere sein soll...